Wo speichert ihr eure Dateien?
Zitat von Frisa am 2. Januar 2026, 11:40 UhrHallo liebes Forum!
Ich bin selten hier aber heute habe ich mal eine Frage an die Community.
In der Vergangenheit (und auch heute noch) speicherte ich alle meine Dateien auf einer externen Festplatte.
Bei handelt es sich um folgende Dateien/Daten:
- alle notwendigen Unterlagen für die Steuererklärung (Arztrechnungen, Jahresendabrechnung vom Arbeitgeber, etc.)
- Mietverträge (meiner Mieter; ich bin Vermieterin), Nebenkostenabrechnungen, etc.
- Steuerbescheide
- Rechnungen aller Art die für die Vermietung/Verpachtung anfallen (Versicherungen, Handwerker, etc.)
- private digitale Bilder
Das sind meiner Meinung nach alles sensible Unterlagen, welche ich ungern aus der Hand gebe. Wie schon geschrieben habe ich diese immer auf einer externen Festplatte gespeichert.
Allerdings hatte ich auch schon einmal die Katastrophe, dass die externe Festplatte defekt war und ich auf die Daten nicht mehr zugreifen konnte.
In der heutigen Zeit frage ich mich wie dass der Mainstream handhabt? Kann man den Cloudanbietern vertrauen? Wenn ja, welchem (Google Drive?)?
Wie macht ihr das? Immer noch auch auf einer externen Festplatte?
Mir ist klar, dass ich auch die externe Festplatte absichern kann, in dem ich ein Backup der Festplatte (auf eine zweite Festplatte) machen kann. Aber ich möchte es mit zunehmendem Alter, vereinfachen. Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr viel Lust mich mit all diesem Kram zu kümmern. Deswegen interessiert mich die Meinung von euch wie ihr das macht.
Ich hoffe auf konstruktive Ideen/Gedanken. Mir sind wahrscheinlich alle Vor- und Nachteile von allen Möglichkeiten bekannt. Eine 100% supertolle Lösung wird es wohl nicht geben. Wie macht ihr es?
viele Grüße,
Frisa
Hallo liebes Forum!
Ich bin selten hier aber heute habe ich mal eine Frage an die Community.
In der Vergangenheit (und auch heute noch) speicherte ich alle meine Dateien auf einer externen Festplatte.
Bei handelt es sich um folgende Dateien/Daten:
- alle notwendigen Unterlagen für die Steuererklärung (Arztrechnungen, Jahresendabrechnung vom Arbeitgeber, etc.)
- Mietverträge (meiner Mieter; ich bin Vermieterin), Nebenkostenabrechnungen, etc.
- Steuerbescheide
- Rechnungen aller Art die für die Vermietung/Verpachtung anfallen (Versicherungen, Handwerker, etc.)
- private digitale Bilder
Das sind meiner Meinung nach alles sensible Unterlagen, welche ich ungern aus der Hand gebe. Wie schon geschrieben habe ich diese immer auf einer externen Festplatte gespeichert.
Allerdings hatte ich auch schon einmal die Katastrophe, dass die externe Festplatte defekt war und ich auf die Daten nicht mehr zugreifen konnte.
In der heutigen Zeit frage ich mich wie dass der Mainstream handhabt? Kann man den Cloudanbietern vertrauen? Wenn ja, welchem (Google Drive?)?
Wie macht ihr das? Immer noch auch auf einer externen Festplatte?
Mir ist klar, dass ich auch die externe Festplatte absichern kann, in dem ich ein Backup der Festplatte (auf eine zweite Festplatte) machen kann. Aber ich möchte es mit zunehmendem Alter, vereinfachen. Ich habe ehrlich gesagt nicht mehr viel Lust mich mit all diesem Kram zu kümmern. Deswegen interessiert mich die Meinung von euch wie ihr das macht.
Ich hoffe auf konstruktive Ideen/Gedanken. Mir sind wahrscheinlich alle Vor- und Nachteile von allen Möglichkeiten bekannt. Eine 100% supertolle Lösung wird es wohl nicht geben. Wie macht ihr es?
viele Grüße,
Frisa
Zitat von Semi-Privatier am 2. Januar 2026, 12:24 UhrHallo Frisa,
ich habe das alles in der iCloud (Apple), kann ich jederzeit weltweit mit meinen Geräten drauf zugreifen. Einmal einscannen und speichern. Parallel aber auch noch in Papier zu Hause im Ordner.
Liebe Grüße
Hallo Frisa,
ich habe das alles in der iCloud (Apple), kann ich jederzeit weltweit mit meinen Geräten drauf zugreifen. Einmal einscannen und speichern. Parallel aber auch noch in Papier zu Hause im Ordner.
Liebe Grüße
Zitat von Frisa am 2. Januar 2026, 15:45 UhrDanke für Deine Antwort!
Papier schließe ich komplett aus. Ausnahmen sind Mietverträge und Protokolle.
Man kann auch nicht alles ausdrucken. Z b. Bilder, exe-Dateien oder sonstige proprietäre formate.
Ich bin mir noch etwas unschlüssig ob ich solch sensible Daten einer Cloud bzw. dem dahinterstehenden Unternehmer anvertrauen sollte.
Andererseits ....wenn große Unternehmen ihre Daten auch diesen Clouds anvertrauen, wieso sollte ich es nicht tun. Wahrscheinlich weiss Google sowieso schon alles von mir.
Frisa
Danke für Deine Antwort!
Papier schließe ich komplett aus. Ausnahmen sind Mietverträge und Protokolle.
Man kann auch nicht alles ausdrucken. Z b. Bilder, exe-Dateien oder sonstige proprietäre formate.
Ich bin mir noch etwas unschlüssig ob ich solch sensible Daten einer Cloud bzw. dem dahinterstehenden Unternehmer anvertrauen sollte.
Andererseits ....wenn große Unternehmen ihre Daten auch diesen Clouds anvertrauen, wieso sollte ich es nicht tun. Wahrscheinlich weiss Google sowieso schon alles von mir.
Frisa
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 2. Januar 2026, 16:03 UhrDu kannst nur einen Tod sterben.
Entweder mehrere Festplatten oder Speicherung in der Cloud, wobei es Anbieter gibt, deren Server in D/EU stehen und die sich an den deutschen/EU-Standard halten.
Ich selbst nutze das hybrid, also eigener Server im Büro mit VPN-Tunnel und mehreren externen Festplatten, aber auch icloud zum schnellen Austausch von Daten in den Außendienst und auch für private Daten.
Dazu aber auch immer noch ganz normale Papierordner ... papierloses Büro habe ich mal zur Speicherung in Erwägung gezogen, aber letztlich (noch) nicht weiterverfolgt.
Du kannst nur einen Tod sterben.
Entweder mehrere Festplatten oder Speicherung in der Cloud, wobei es Anbieter gibt, deren Server in D/EU stehen und die sich an den deutschen/EU-Standard halten.
Ich selbst nutze das hybrid, also eigener Server im Büro mit VPN-Tunnel und mehreren externen Festplatten, aber auch icloud zum schnellen Austausch von Daten in den Außendienst und auch für private Daten.
Dazu aber auch immer noch ganz normale Papierordner ... papierloses Büro habe ich mal zur Speicherung in Erwägung gezogen, aber letztlich (noch) nicht weiterverfolgt.
Zitat von Absprung_2020 am 2. Januar 2026, 17:59 Uhr@frisa checke mal das Stichwort NAS Server oder NAS Speicher. Wurde mir zuletzt von meinem IT Kumpel nahegelegt für exakt dein Anforderungsprofil; will sagen, das deckt sich auch mit meinem. 😉
Vorteil: Höchste Ausfallsicherheit (außer deine Bude brennt ab) und Datenverfügbarkeit.
Nachteil: Wenn man das im optimalen Sinne laufen haben will (also ohne Zeitversatz jederzeit höchste Datenverfügbarkeit) dann muss das eben ständig angeschaltet bleiben im home Netz. Das war dann der Grund für mich das nicht zu kaufen... denn nach meiner Recherche: ca. 30 Watt und somit bei 365 Tagen: >100€ Stromkosten.
Aber vielleicht für dich dennoch brauchbar der Hinweis.
@frisa checke mal das Stichwort NAS Server oder NAS Speicher. Wurde mir zuletzt von meinem IT Kumpel nahegelegt für exakt dein Anforderungsprofil; will sagen, das deckt sich auch mit meinem. 😉
Vorteil: Höchste Ausfallsicherheit (außer deine Bude brennt ab) und Datenverfügbarkeit.
Nachteil: Wenn man das im optimalen Sinne laufen haben will (also ohne Zeitversatz jederzeit höchste Datenverfügbarkeit) dann muss das eben ständig angeschaltet bleiben im home Netz. Das war dann der Grund für mich das nicht zu kaufen... denn nach meiner Recherche: ca. 30 Watt und somit bei 365 Tagen: >100€ Stromkosten.
Aber vielleicht für dich dennoch brauchbar der Hinweis.
Zitat von burnout2022 am 2. Januar 2026, 19:12 UhrNutze einfach die Apple iCloud für 99Cent kriegste 50GB. Wenn du eh im Apple Ökosystem bist macht es Sinn, auch für Fotos.
Hat auch den Vorteil das PDFs gescannt werden und man über die Spotlight Suche nach Schlagwörtern suchen kann.Wer das nicht möchte, dem bleibt nur eine redundante Speicherlösung zu Hause, also z.B. NAS mit 2 Festplatten im RAID Setup.
Nutze einfach die Apple iCloud für 99Cent kriegste 50GB. Wenn du eh im Apple Ökosystem bist macht es Sinn, auch für Fotos.
Hat auch den Vorteil das PDFs gescannt werden und man über die Spotlight Suche nach Schlagwörtern suchen kann.
Wer das nicht möchte, dem bleibt nur eine redundante Speicherlösung zu Hause, also z.B. NAS mit 2 Festplatten im RAID Setup.
Zitat von TheWanderer am 2. Januar 2026, 19:16 UhrHab diverse Lösungen durch, auch mit NAS und mehreren Backup-Lösungen. Nur das Zeug zu unterhalten ist auch wieder Aufwand, und man muss sich erinnern was man gerade für ein System hatte. Bin mittlerweile wieder zurück zu was einfachem: Dreifache Datenhaltung auf Notebook, externer (mechanischer) Platte und externer SSD. Und dann zwei Backups pro Jahr, jetzt gerade zum Jahreswechsel, und mit der Steuererklärung, also i.d.R. im Sommer. In die Cloud geb ich meine wichtigsten Unterlagen nicht.
So oder so würd ich mindestens eine Kopie physisch getrennt vom Angriffsvektor Internet halten, und auch weg vom Strom (Überspannung). Besser wäre physische Trennung (Feuer), aber das ist mir zu aufwändig.
Hab diverse Lösungen durch, auch mit NAS und mehreren Backup-Lösungen. Nur das Zeug zu unterhalten ist auch wieder Aufwand, und man muss sich erinnern was man gerade für ein System hatte. Bin mittlerweile wieder zurück zu was einfachem: Dreifache Datenhaltung auf Notebook, externer (mechanischer) Platte und externer SSD. Und dann zwei Backups pro Jahr, jetzt gerade zum Jahreswechsel, und mit der Steuererklärung, also i.d.R. im Sommer. In die Cloud geb ich meine wichtigsten Unterlagen nicht.
So oder so würd ich mindestens eine Kopie physisch getrennt vom Angriffsvektor Internet halten, und auch weg vom Strom (Überspannung). Besser wäre physische Trennung (Feuer), aber das ist mir zu aufwändig.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 2. Januar 2026, 19:24 UhrNAS-Server ist eher was für Profis, sowas habe ich auch noch im Büro in einem zweiten Raum stehen, falls der Server(raum) abfackelt oder gecrackt wird. Zu den Stromkosten der NAS kommen noch regelmäßige updates und damit Wartungsaufwand.
Das steht mE im privaten Bereich nicht in Relation zum Mehrwert einer cloud. Die cloud kostet ein Bruchteil und ist technisch auf Stand. Die NAS ist nur dann attraktiv, wenn man sensible Daten unbedingt bei sich halten will.
NAS-Server ist eher was für Profis, sowas habe ich auch noch im Büro in einem zweiten Raum stehen, falls der Server(raum) abfackelt oder gecrackt wird. Zu den Stromkosten der NAS kommen noch regelmäßige updates und damit Wartungsaufwand.
Das steht mE im privaten Bereich nicht in Relation zum Mehrwert einer cloud. Die cloud kostet ein Bruchteil und ist technisch auf Stand. Die NAS ist nur dann attraktiv, wenn man sensible Daten unbedingt bei sich halten will.
Zitat von burnout2022 am 2. Januar 2026, 20:13 Uhrmega.co.nz vielleicht als sichere cloud alternative?
mega.co.nz vielleicht als sichere cloud alternative?
Zitat von Semi-Privatier am 2. Januar 2026, 21:07 Uhr@frisa Was ich digital bekomme lasse ich auch digital. Ausdrucken tue ich nichts mehr. Fotos sowieso nur digital, es sei denn ich mache mir eine Fotocollage. Ich behalte aber meine Zeugnisse, Grundsteuerbescheide etc. im Ordner auf, also ich zerreiße die nicht nach dem Einscannen.
ICloud hat den Vorteil, dass man mit all seinen Apple Geräten automatisch Zugriff hat. Also auf meinem iPhone, iPad, MacBook. Und wenn man sich Z.B. ein neues iPhone holt hat man sofort alle Daten, Telefonnummern, Passwörter etc. parat.
@frisa Was ich digital bekomme lasse ich auch digital. Ausdrucken tue ich nichts mehr. Fotos sowieso nur digital, es sei denn ich mache mir eine Fotocollage. Ich behalte aber meine Zeugnisse, Grundsteuerbescheide etc. im Ordner auf, also ich zerreiße die nicht nach dem Einscannen.
ICloud hat den Vorteil, dass man mit all seinen Apple Geräten automatisch Zugriff hat. Also auf meinem iPhone, iPad, MacBook. Und wenn man sich Z.B. ein neues iPhone holt hat man sofort alle Daten, Telefonnummern, Passwörter etc. parat.
Zitat von Frisa am 2. Januar 2026, 22:11 UhrVielen Dank für die zahlreichen Tipps!
Da ich keine apple-produkte besitze (bin doch frugalist) fällt die icloud aus.
Ich glaube ich bleibe einfach bei meiner externen Festplatte.
Bzw. ich kaufe mir nach 15 Jahren eine neue. Die alte wird archiviert und die neue hält hoffentlich wieder ein paar Jahre.
Schließen wir diesen thread. Dankeschön!
Frisa
Vielen Dank für die zahlreichen Tipps!
Da ich keine apple-produkte besitze (bin doch frugalist) fällt die icloud aus.
Ich glaube ich bleibe einfach bei meiner externen Festplatte.
Bzw. ich kaufe mir nach 15 Jahren eine neue. Die alte wird archiviert und die neue hält hoffentlich wieder ein paar Jahre.
Schließen wir diesen thread. Dankeschön!
Frisa
Zitat von Arno am 3. Januar 2026, 0:10 UhrMoin,
ich bin mir ziemlich sicher, der Mainstream speichert alles in eine Cloud. Vermutlich zu 90% Apple, Google oder Microsoft (OneDrive).
Ich persönlich habe meinen eigenen Nextcloud-Server zu Hause stehen (16W) plus Backup auf zwei Festplatten (abwechselnd). Hab die Kiste so eingerichtet, dass sie automatisch beim Anstecken einer Backup-Festplatte ein Backup startet. Eine Festplatte bleibt dann zu Hause und ich schließe sie in unregelmäßigen Abständen an, um geänderte und neue Dateien zu sichern, die andere kommt bei mir im Büro in den Schrank (verschlüsselt), um auch Feuer und Blitzschlag abzusichern. Monatlich wird getauscht.
Beides würde ich dir nicht empfehlen:
- (US-)Clouds sind zwar relativ zuverlässig, fallen aber in unregelmäßigen Abständen damit auf, dass sie Menschen den Zugang sperren (letzter mir bekannter Fall: Kunde hat in gutem Glauben einen iTunes-Gutschein eingelöst, den Apple als gefälscht erkannt hat -> Zugang zu allen Daten weg) oder aus mehr oder weniger guten Gründen Daten löschen (wimre ist Google zuletzt damit aufgefallen, dass sie legale Dateien fälschlicherweise aus Urheberrechts-Gründen oder wegen Pornografie-Fehlerkennung löschen).
- Eigener Nextcloud-Server ist Arbeit, und das nicht zu knapp.Was ich aber auf jeden Fall empfehle: Dateien mindestens doppelt vorhalten. Einmal auf dem PC, einmal (besser zweimal) im Backup. Und das möglichst automatisch* - historischerweise hätte ich dir Windows Backup empfohlen, aber das kann wie so viele MS-Produkte nur noch in die Microsoft-Cloud sichern.
Vielleicht sowas: https://freefilesync.org/ und damit z.B. monatlich abwechselnd auf zwei verschiedene externe Festplatten oder USB-Sticks sichern (USB-Sticks und auch SSDs sind weniger langzeithaltbar - insbesondere stromlos - als Festplatten, aber natürlich handlicher - und bei normalem Backup-Rhythmus sollte das kein Problem sein). Vielleicht auch an der FritzBox angesteckt: https://winfuture.de/faq/317 - dann kannst du von allen Geräten am Heimnetz, auch vom Smartphone, Daten dorthin kopieren, und müsstest "nur" z.B. monatlich den Stick tauschen.
MfG, Arno
*beim Thema "automatisch" sind die Clouds dann wieder im Vorteil. Hier läuft der nextcloud-client, der die Dateien sofort nach Änderung zu meinem Server hochlädt. Damit hab ich sie schon doppelt. Und ein paar alte Versionen speichert die Cloud auch automatisch, so dass ich bei User Error (seitenweise Text löschen oder sowas) auch wieder zurück komme.
Moin,
ich bin mir ziemlich sicher, der Mainstream speichert alles in eine Cloud. Vermutlich zu 90% Apple, Google oder Microsoft (OneDrive).
Ich persönlich habe meinen eigenen Nextcloud-Server zu Hause stehen (16W) plus Backup auf zwei Festplatten (abwechselnd). Hab die Kiste so eingerichtet, dass sie automatisch beim Anstecken einer Backup-Festplatte ein Backup startet. Eine Festplatte bleibt dann zu Hause und ich schließe sie in unregelmäßigen Abständen an, um geänderte und neue Dateien zu sichern, die andere kommt bei mir im Büro in den Schrank (verschlüsselt), um auch Feuer und Blitzschlag abzusichern. Monatlich wird getauscht.
Beides würde ich dir nicht empfehlen:
- (US-)Clouds sind zwar relativ zuverlässig, fallen aber in unregelmäßigen Abständen damit auf, dass sie Menschen den Zugang sperren (letzter mir bekannter Fall: Kunde hat in gutem Glauben einen iTunes-Gutschein eingelöst, den Apple als gefälscht erkannt hat -> Zugang zu allen Daten weg) oder aus mehr oder weniger guten Gründen Daten löschen (wimre ist Google zuletzt damit aufgefallen, dass sie legale Dateien fälschlicherweise aus Urheberrechts-Gründen oder wegen Pornografie-Fehlerkennung löschen).
- Eigener Nextcloud-Server ist Arbeit, und das nicht zu knapp.
Was ich aber auf jeden Fall empfehle: Dateien mindestens doppelt vorhalten. Einmal auf dem PC, einmal (besser zweimal) im Backup. Und das möglichst automatisch* - historischerweise hätte ich dir Windows Backup empfohlen, aber das kann wie so viele MS-Produkte nur noch in die Microsoft-Cloud sichern.
Vielleicht sowas: https://freefilesync.org/ und damit z.B. monatlich abwechselnd auf zwei verschiedene externe Festplatten oder USB-Sticks sichern (USB-Sticks und auch SSDs sind weniger langzeithaltbar - insbesondere stromlos - als Festplatten, aber natürlich handlicher - und bei normalem Backup-Rhythmus sollte das kein Problem sein). Vielleicht auch an der FritzBox angesteckt: https://winfuture.de/faq/317 - dann kannst du von allen Geräten am Heimnetz, auch vom Smartphone, Daten dorthin kopieren, und müsstest "nur" z.B. monatlich den Stick tauschen.
MfG, Arno
*beim Thema "automatisch" sind die Clouds dann wieder im Vorteil. Hier läuft der nextcloud-client, der die Dateien sofort nach Änderung zu meinem Server hochlädt. Damit hab ich sie schon doppelt. Und ein paar alte Versionen speichert die Cloud auch automatisch, so dass ich bei User Error (seitenweise Text löschen oder sowas) auch wieder zurück komme.
Zitat von TakeTwo am 3. Januar 2026, 13:19 UhrGuter Thread, muss mich hier auch neu aufstellen. Bisher sind die Daten auf dem Laptop, mit Sicherheitskopie auf externer Festplatte, Backup mehr oder weniger regelmäßig 😇.
Würde gern unabhängig von US Cloud bleiben, schwierig, wenn man kein Nerd ist. Jedenfalls viele gute Inputs hier!
Guter Thread, muss mich hier auch neu aufstellen. Bisher sind die Daten auf dem Laptop, mit Sicherheitskopie auf externer Festplatte, Backup mehr oder weniger regelmäßig 😇.
Würde gern unabhängig von US Cloud bleiben, schwierig, wenn man kein Nerd ist. Jedenfalls viele gute Inputs hier!