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Wo parkt ihr euer Cash?

Ich habe alle Depots in der Familie bei der ING und eines über die Firma bei der DB. Giros und Kreditkarten laufen bei der DKB.

Meine Barreserven waren bisher immer bei der ING "geparkt" und und aus diesen Mittel wurden dann auch die Aktien und ETFs gekauft.

Leider haben sich sowohl die Zinsen akt. 0,02% und auch die Gebühren drastisch verschlechtert. Daher habe ich den Cash Bestand mal zur DKB umgezogen und werde das Geld da auf der Kreditkarte parken. Bis 100.000% gibt es aktuell 0,2%

Meine Cash-Reserve liegt für 0,5% bei der Advanzia-Bank in Luxemburg, die auch von Finanztest immer wieder gelobt wird. Die Zinsen fließen monatlich, allerdings ohne Abführung der Abgeltungssteuer, d.h. man muss sie bei der Steuererklärung angeben.

Gruß, Tino

Ich halte fast kein Cash max. die Dividenden 1-2 Jahre, sonst 95-100% Aktien. Meine Aktien schütten jedes Jahr Dividenden aus und ich arbeite noch, somit genug Zuflüsse, desweiteren lassen sich Aktien sehr schnell zu Cash wandeln.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

Ich halte normalerweise sehr wenig Cash (unter 0,5 Monatsgehältern). Bei dem wenigen was ich dann mal halte ist mir der Unterschied relativ egal ob ich nahezu 0,0% oder o,5% dafür bekomme. Daher habe ich es einfach bei der Diba liegen weil ich schneller und unkomplizierter dran komme, als wenn es woanders ist.

Mir ist wichtiger, dass das längerfristig investierte Geld gute Renditen bringt.

Als Cash-Reserve habe ich einen Rahmenkredit bei der Diba, auf den ich im Notfall sofort zurückgreifen kann. Bei Nutzung fallen hier natürlich Zinsen an. Selten in Anspruch genommen bleiben die Kosten hier überschaubar und ich bin trotzdem flexibel und liquide.

Da ich wie Oliver bei Onvista bin und dort auch das freebuy-Depot habe, parke ich dort mein Urlaubsgeld und zahle jeden Monat 150€ hinzu. Hat den smarten Nebeneffekt, dass ich für den Urlaub das Geld einfach hier wegnehmen kann. Ganz nebenbei bekomme ich solange der Bestand über 2000€ bleibt pro Monat einen Freebuy, d.h. ich habe einen kostenlosen Kauf pro Monat frei. Sollte ich wirklich mal eine Zeit lang überbrücken müssen könnte ich dies dann auch vom Urlaubskonto finanzieren. Alles in allem also zwar keine Extrazinsen, aber Ersparnisse bei einem Kauf pro Monat und eine eiserne Reserve (versuche dort immer über 3000€ liegen zu haben).

Zitat von frugi63 am 29. August 2018, 21:21 Uhr

Da ich wie Oliver bei Onvista bin und dort auch das freebuy-Depot habe, parke ich dort mein Urlaubsgeld und zahle jeden Monat 150€ hinzu. Hat den smarten Nebeneffekt, dass ich für den Urlaub das Geld einfach hier wegnehmen kann. Ganz nebenbei bekomme ich solange der Bestand über 2000€ bleibt pro Monat einen Freebuy, d.h. ich habe einen kostenlosen Kauf pro Monat frei. Sollte ich wirklich mal eine Zeit lang überbrücken müssen könnte ich dies dann auch vom Urlaubskonto finanzieren. Alles in allem also zwar keine Extrazinsen, aber Ersparnisse bei einem Kauf pro Monat und eine eiserne Reserve (versuche dort immer über 3000€ liegen zu haben).

:-)) mit einem Freebuy pro Monat erwirtschaftest du mit unterstellten 2000,- p.a. dort deponiert  3,9 % p.a. Rendite für das Geld. ( 6,50 x12 /(1% 2000,-) Nicht schlecht. ( im Vergleich zum Festpreisdepot ) hätte ich evt auch machen sollen statt Festpreis

Das mit den Free buys war ein wertvoller Tipp von Oliver. Vielen Dank noch mal dafür! 😉👍

Onvista-FreeBuy ist in der Tat ein interessanter Hinweis. Ich hatte mich bei Depoteröffnung für das Festpreis-Depot entschieden, wegen der Einfachheit (flat 6.50 + evtl. Börsenspesen, wobei Stuttgart ca. doppelt so teuer ist wie Frankfurt...) Gut, Börsenspesen gelten für alle Modelle, also vernachlässige ich die einfach mal.

Nach Preisliste skaliert FreeBuy (FB) ganz gut: ab 2000€ 1 FB (3.9%), ab 3000€ 2FB (5.2%), ab 5000€ 4 FB (6.24%). Allerdings verfallen FBs nach dem Gültigkeitsmonat. Beim Festpreis habe ich mir bisher einen Minimum-Nettokaufpreis von knapp 1000€ gesetzt, dann bleiben die Spesen unter 1%. Mit FBs könnte ich agiler einkaufen: ganz "free" sind sie nicht, Handelsplatzgebühren von 0.80 OTC bzw. 1.50 "an allen deutschen Börsenplätzen inkl. Tradegate Exchange und Quotrix" fallen auf jeden Fall an; aber die <1%-Regel würde dann schon Kleinkäufe ab 80€ bzw. 150€ sinnvoll machen (wenn halt so viel wieder an Dividenden zusammengekommen ist). "Time in the market beats timin' the market", bei gerade günstigem Kurs.

Wenn ich also das Depot auf FreeBuy-Cash umstelle und 3k als Grundeinlage "parke", bekäme ich monatlich 2 FBs, die ich verwenden kann, um aus den angelaufenen Dividenden etwas vom aktuell günstigsten Monatszahler nachzukaufen, was spätestens nach 1 Monat dessen Dividende wieder etwas erhöht... Käufe über FB-Vorrat oder Verkäufe (selten) werden dann aber teurer: 5.99+(0.80 oder 1.50)+0.23% des Ordervolumens, max. 39€. Meine nominal 10k Bundesanleihen zu verkaufen (habe ich nicht vor), würde um die 30€ Transaktionskosten auslösen... statt 6.50 bei Festpreis.

Kompliziertere Option: parallel zum Festpreisdepot noch ein FB-Cash-Depot eröffnen, die Monatszahler (9 Posten) dahin verlagern und ihr reges Geschäft verrichten lassen (rechtzeitig nachkaufen), während es auf dem Festpreisdepot mit Divis alle 3/6/12 Monate etwas ruhiger wird...

Quasi doppelter Verwaltungsaufwand, aber auch klarere funktionale Trennung. Gut, dass morgen Feiertag ist, da kann ich das nochmal in Ruhe überlegen... 😀

Halte im Moment ca. 20 % meines Vermögens in cash oder sehr kurzfristig gebundenen Anlagen. Bin aber bereit im Falle eines Draw down zu investieren.

Mir ist zur Zeit sofortige Kaufmöglichkeit wichtiger als 0,3-0,6% Tagesgeld. Darum parkt das gro auffem Brokerverrechnungskonto.