Wieviel ist genug für mich? Und wann habe ich das?
Zitat von Hermine am 17. Juli 2026, 19:14 UhrZitat von Klaus65 am 18. Mai 2026, 18:03 UhrHallo Hermine,
Habe ich ähnlich gemacht. Leider aber erst mit 59 Jahren.
Lass dich nicht verrückt machen. Das Geld reicht locker bis zum Lebensende.Zum Glück weiß ich vorher nicht wann es zu Ende ist. Deshalb muss ich aber auch mehr Geld einplanen als ich möglicherweise brauche.
Würde aber den Aktienanteil zurückfahren auf ca. 25 % in weltweiten ETF's
Puh. Nee...
Eventuell noch in die Rente einzahlen wenn zuwenig Rentenpunkte. Bei < 45 Punkte.
Ja, das mache ich seit ich 50 wurde.
Kleiner Tipp. NV Bescheinigung beantragen. Hat man 3 Jahre Ruhe.
Dafür wird das Einkommen vermutlich zu hoch sein, wir machen als Ehepaar eine gemeinsame Steuererklärung, das ist aber nicht sehr viel Aufwand.
Bei VBL & BAV gehen ca. 20 % runter. KV u. Zusatz u. Pflegeversicherung
Ab 55 dann freiwillig Krankenversichert. Stand jetzt ca. 220 -230 €.Die Beiträge werden sicher weiter steigen. Darum plane ich auch hier großzügig mit Puffer.
Würde an deiner Stelle mir mal eine Excel Tabelle erstellen mit allen Ausgaben
die man so hat um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.Klar, habe ich.
Inflation ist relativ. Kann keiner vorraussagen. Dann dürfte man nie aufhören
was ein Fehler in meinen Augen ist.
Was viele immer meinen es müßte Geld überbleiben. Optimal wäre zum Lebensende 0,00 €.Für eine Punktlandung mit Null am Ende hätte ich keine Nerven.
Das habe ich vor Jahren im kleinen mal versucht, Mietwagen im Urlaub, Tankregelung "leer bei Übernahme und Rückgabe". Das war eine Zitterpartie auf der letzten Fahrt, mit kurz vor Ende doch noch tanken und beinahe den Heimflug verpasst. Nie wieder brauche ich sowas.Alter würde ich bis max. 90 rechnen. Wieviele kennt man die älter sind.
Meine Oma und ihre Schwester wurden beide deutlich über 90. Mein Opa auch. Eine Großtante. Weiß nicht ob da noch mehr sind, aber gut möglich.
Es müssen ja nur 12 Jahre überbrückt werden. Sind ca. 290000,00 €.
Und dein Mann bekommt ja auch noch Rente. Vieleicht reichen ja auch 1600,00 € monatlich.
Als Frugalist doch kein Problem.In der aktuellen Planung ist der ein oder andere persönliche Luxus enthalten. Da könnten wir natürlich Ausgaben einsparen. Möchten wir aber nicht. Bzw. nur wenn es sein muss weil irgendwas unvorhergesehenes eintritt.
Kurz vor der Kündigung bescheid sagen das man aufhört. Könnte vieleich schlecht aufgenommen
werden. Manche vieleicht auch neidisch. Mobbing ist nicht schön.
Man will sich ja nicht die Gesundheit kurz vorm Ziel ruinieren.Ist vielleicht wirklich am besten.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Ziel. Wird schon klappen.
Danke.
Habe mich auch schwer damit getan zu kündigen. Ist halt ein entgültiger Schritt
in der heutigen Zeit.Ps. Rückblickend hätte ich besser auch mit 50 Aufgehört.
Aber besser spät als nie.Gruss Klaus
Ich bin gespannt wie das bei mir aussehen wird wenn es so weit ist.
Zitat von Klaus65 am 18. Mai 2026, 18:03 UhrHallo Hermine,
Habe ich ähnlich gemacht. Leider aber erst mit 59 Jahren.
Lass dich nicht verrückt machen. Das Geld reicht locker bis zum Lebensende.
Zum Glück weiß ich vorher nicht wann es zu Ende ist. Deshalb muss ich aber auch mehr Geld einplanen als ich möglicherweise brauche.
Würde aber den Aktienanteil zurückfahren auf ca. 25 % in weltweiten ETF's
Puh. Nee...
Eventuell noch in die Rente einzahlen wenn zuwenig Rentenpunkte. Bei < 45 Punkte.
Ja, das mache ich seit ich 50 wurde.
Kleiner Tipp. NV Bescheinigung beantragen. Hat man 3 Jahre Ruhe.
Dafür wird das Einkommen vermutlich zu hoch sein, wir machen als Ehepaar eine gemeinsame Steuererklärung, das ist aber nicht sehr viel Aufwand.
Bei VBL & BAV gehen ca. 20 % runter. KV u. Zusatz u. Pflegeversicherung
Ab 55 dann freiwillig Krankenversichert. Stand jetzt ca. 220 -230 €.
Die Beiträge werden sicher weiter steigen. Darum plane ich auch hier großzügig mit Puffer.
Würde an deiner Stelle mir mal eine Excel Tabelle erstellen mit allen Ausgaben
die man so hat um den tatsächlichen Bedarf zu ermitteln.
Klar, habe ich.
Inflation ist relativ. Kann keiner vorraussagen. Dann dürfte man nie aufhören
was ein Fehler in meinen Augen ist.
Was viele immer meinen es müßte Geld überbleiben. Optimal wäre zum Lebensende 0,00 €.
Für eine Punktlandung mit Null am Ende hätte ich keine Nerven.
Das habe ich vor Jahren im kleinen mal versucht, Mietwagen im Urlaub, Tankregelung "leer bei Übernahme und Rückgabe". Das war eine Zitterpartie auf der letzten Fahrt, mit kurz vor Ende doch noch tanken und beinahe den Heimflug verpasst. Nie wieder brauche ich sowas.
Alter würde ich bis max. 90 rechnen. Wieviele kennt man die älter sind.
Meine Oma und ihre Schwester wurden beide deutlich über 90. Mein Opa auch. Eine Großtante. Weiß nicht ob da noch mehr sind, aber gut möglich.
Es müssen ja nur 12 Jahre überbrückt werden. Sind ca. 290000,00 €.
Und dein Mann bekommt ja auch noch Rente. Vieleicht reichen ja auch 1600,00 € monatlich.
Als Frugalist doch kein Problem.
In der aktuellen Planung ist der ein oder andere persönliche Luxus enthalten. Da könnten wir natürlich Ausgaben einsparen. Möchten wir aber nicht. Bzw. nur wenn es sein muss weil irgendwas unvorhergesehenes eintritt.
Kurz vor der Kündigung bescheid sagen das man aufhört. Könnte vieleich schlecht aufgenommen
werden. Manche vieleicht auch neidisch. Mobbing ist nicht schön.
Man will sich ja nicht die Gesundheit kurz vorm Ziel ruinieren.
Ist vielleicht wirklich am besten.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Ziel. Wird schon klappen.
Danke.
Habe mich auch schwer damit getan zu kündigen. Ist halt ein entgültiger Schritt
in der heutigen Zeit.Ps. Rückblickend hätte ich besser auch mit 50 Aufgehört.
Aber besser spät als nie.Gruss Klaus
Ich bin gespannt wie das bei mir aussehen wird wenn es so weit ist.
Zitat von Hermine am 17. Juli 2026, 19:26 UhrZitat von jelz am 27. Mai 2026, 16:49 UhrZitat von Hermine am 20. Februar 2026, 17:07 UhrEs ist ja noch eine Weile bis hin, aber in letzter Zeit überlege ich schon ab und zu, wann sage ich es wem? Erst wenn ich wirklich gekündigt habe, oder schon vorher, um es für die Suche und Einarbeitung eines Nachfolgers einfacher zu machen? Muss ich noch drüber nachdenken, aber es ist ja noch Zeit.
Ich würde es den Kollegen auch nicht erzählen, dass ich jetzt vom Ersparten leben will. Eher vielleicht sagen, dass ich erst mal eine Auszeit brauche und dann überlege, was ich weiter machen möchte, oder sowas ähnliches. Sonst entsteht vielleicht Neid und Missgunst.
Ach, das dürfen die dann ruhig wissen. Die Unterschiede zwischen deren und meinem Konsumverhalten sind sehr offensichtlich. Es gibt einige, deren Gehalt ist deutlich höher als meins, aber die hauen jeden Monat alles raus und meinen, sie hätten nicht genug um etwas zu sparen oder gar investieren. Selbst wenn dann jemand neidisch ist könnte ich damit leben.
Aber noch was anderes: Ich weiß dass man sich nicht verrückt machen sollte, von dem was vielleicht kommt, aber hast Du auf dem Radar, dass die Sozialversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren möglicherweise schneller steigen, als die allgemeine Inflationsrate? Das ist leider sehr realistisch, weil sie ja schon in den letzten Jahren stärker gestiegen sind (auch die Beitragsbemessungrenze steigt übrigens deutlich schnller als die Inflationsrate). Ich hätte leider nicht so viel Hoffnung, dass sich daran durch die Reformpläne viel ändert.
Ja, weiter steigende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erwarte ich auch.
Wäre es für Dich keine Option Deine Arbeitszeiten zu reduzieren?
Habe ich bereits, ich arbeite nur 80%, 4 Tage pro Woche, das passt aktuell gut für mich (und für das Team). Aber auch das will ich nicht bis 60 oder 67 machen.
Zitat von jelz am 27. Mai 2026, 16:49 UhrZitat von Hermine am 20. Februar 2026, 17:07 UhrEs ist ja noch eine Weile bis hin, aber in letzter Zeit überlege ich schon ab und zu, wann sage ich es wem? Erst wenn ich wirklich gekündigt habe, oder schon vorher, um es für die Suche und Einarbeitung eines Nachfolgers einfacher zu machen? Muss ich noch drüber nachdenken, aber es ist ja noch Zeit.
Ich würde es den Kollegen auch nicht erzählen, dass ich jetzt vom Ersparten leben will. Eher vielleicht sagen, dass ich erst mal eine Auszeit brauche und dann überlege, was ich weiter machen möchte, oder sowas ähnliches. Sonst entsteht vielleicht Neid und Missgunst.
Ach, das dürfen die dann ruhig wissen. Die Unterschiede zwischen deren und meinem Konsumverhalten sind sehr offensichtlich. Es gibt einige, deren Gehalt ist deutlich höher als meins, aber die hauen jeden Monat alles raus und meinen, sie hätten nicht genug um etwas zu sparen oder gar investieren. Selbst wenn dann jemand neidisch ist könnte ich damit leben.
Aber noch was anderes: Ich weiß dass man sich nicht verrückt machen sollte, von dem was vielleicht kommt, aber hast Du auf dem Radar, dass die Sozialversicherungsbeiträge in den nächsten Jahren möglicherweise schneller steigen, als die allgemeine Inflationsrate? Das ist leider sehr realistisch, weil sie ja schon in den letzten Jahren stärker gestiegen sind (auch die Beitragsbemessungrenze steigt übrigens deutlich schnller als die Inflationsrate). Ich hätte leider nicht so viel Hoffnung, dass sich daran durch die Reformpläne viel ändert.
Ja, weiter steigende Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung erwarte ich auch.
Wäre es für Dich keine Option Deine Arbeitszeiten zu reduzieren?
Habe ich bereits, ich arbeite nur 80%, 4 Tage pro Woche, das passt aktuell gut für mich (und für das Team). Aber auch das will ich nicht bis 60 oder 67 machen.
Zitat von Knuddel am 18. Juli 2026, 9:14 UhrHallo Hermine,
ich hab diesen Faden grade zum ersten Mal durchgelesen.
Meiner Meinung nach bist du mit dem hast und dem was du willst und brauchst sehr gut dabei.
GRV derzeit 39,8 Punkte. Bis 2029 werden noch 7 bis 8 Punkte dazukommen. Ich möchte durch freiwillige Zahlungen noch paar Punkte dazu kaufen. Konnte mich aber noch nicht entscheiden wann und wieviele.
VBL aktueller Anspruch 280€ ab 67.
BAV aus früheren Firmen Anspruch 960€ ab 63.Für mich hört sich das an als ob du damit ab 67 die grundlegenden Ausgaben abdecken kannst, und ab 63 schon fast 1000€ zur Entlastung deiner Entnahme aus dem Vermögen hast. Okay, minus Inflation, aber trotzdem ist das ja schon was. Richtig so? Und falls du dann doch nicht familienversichert sein kannst kann die gesetzliche Rente ab 63 dich da entlasten.
Damit ist die Anzahl der Jahre die du rein aus dem Vermögen überbrücken musst überschaubar, und wenn du dann noch so flexibel bist ein Jahr mehr zu arbeiten falls die nächsten drei Jahre was unvorhergesehenes passiert scheint mir das Sicherheit genug.
Und ich bin auch der Meinung dass es von Vorteil ist wenn man die letzten paar Prozentchen finanzieller Unsicherheit aushalten kann. Die Gesundheit ist auch nicht garantiert, und selbst gestaltete Lebenszeit unbezahlbar.
Hallo Hermine,
ich hab diesen Faden grade zum ersten Mal durchgelesen.
Meiner Meinung nach bist du mit dem hast und dem was du willst und brauchst sehr gut dabei.
GRV derzeit 39,8 Punkte. Bis 2029 werden noch 7 bis 8 Punkte dazukommen. Ich möchte durch freiwillige Zahlungen noch paar Punkte dazu kaufen. Konnte mich aber noch nicht entscheiden wann und wieviele.
VBL aktueller Anspruch 280€ ab 67.
BAV aus früheren Firmen Anspruch 960€ ab 63.
Für mich hört sich das an als ob du damit ab 67 die grundlegenden Ausgaben abdecken kannst, und ab 63 schon fast 1000€ zur Entlastung deiner Entnahme aus dem Vermögen hast. Okay, minus Inflation, aber trotzdem ist das ja schon was. Richtig so? Und falls du dann doch nicht familienversichert sein kannst kann die gesetzliche Rente ab 63 dich da entlasten.
Damit ist die Anzahl der Jahre die du rein aus dem Vermögen überbrücken musst überschaubar, und wenn du dann noch so flexibel bist ein Jahr mehr zu arbeiten falls die nächsten drei Jahre was unvorhergesehenes passiert scheint mir das Sicherheit genug.
Und ich bin auch der Meinung dass es von Vorteil ist wenn man die letzten paar Prozentchen finanzieller Unsicherheit aushalten kann. Die Gesundheit ist auch nicht garantiert, und selbst gestaltete Lebenszeit unbezahlbar.
Zitat von Hermine am 19. Juli 2026, 16:19 UhrStimmt, sobald ich gesetzliche Rente (mit Abschlägen) und alle Betriebsrenten beziehe, sind meine regulären Ausgaben gut abgedeckt. Ich muss nur die paar Jahre überbrücken.
Familienversicherung habe ich abgehakt, das passt nicht, mit der Vorabpauschale kommen ja schon recht hohe Zahlen an Einkommen zusammen. Daher plane ich nun die eigenen Beiträge zur Krankenversicherung fest ein.
GRV habe ich mittlerweile 46 Punkte. Wenn die Empfehlungen der Rentenkommission so umgesetzt werden, wäre für mich der früheste Rentenbeginn mit Abschlägen mit 64,5 Jahren möglich.
Bei den Betriebsrenten habe ich erfreut festgestellt, da muss ich gar nicht bis 63 warten: die von Firma 1 zahlt schon ab 60, das sind 200€, und die von Firma 2 zahlt ab 62 ihre 760€.
Mal gucken wie flexibel ich dann bin wenn es so weit ist. Ich rechne ab und zu mal rum, ob es vielleicht ein halbes oder ganzes Jahr eher auch schon reicht. Eine Art Gegenentwurf zu OMY oder so...
Stimmt, sobald ich gesetzliche Rente (mit Abschlägen) und alle Betriebsrenten beziehe, sind meine regulären Ausgaben gut abgedeckt. Ich muss nur die paar Jahre überbrücken.
Familienversicherung habe ich abgehakt, das passt nicht, mit der Vorabpauschale kommen ja schon recht hohe Zahlen an Einkommen zusammen. Daher plane ich nun die eigenen Beiträge zur Krankenversicherung fest ein.
GRV habe ich mittlerweile 46 Punkte. Wenn die Empfehlungen der Rentenkommission so umgesetzt werden, wäre für mich der früheste Rentenbeginn mit Abschlägen mit 64,5 Jahren möglich.
Bei den Betriebsrenten habe ich erfreut festgestellt, da muss ich gar nicht bis 63 warten: die von Firma 1 zahlt schon ab 60, das sind 200€, und die von Firma 2 zahlt ab 62 ihre 760€.
Mal gucken wie flexibel ich dann bin wenn es so weit ist. Ich rechne ab und zu mal rum, ob es vielleicht ein halbes oder ganzes Jahr eher auch schon reicht. Eine Art Gegenentwurf zu OMY oder so...