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Wie oft wascht Ihr?

Liebe Mit-Frugalisten,

Wäschewaschen bedeutet Verschleiß für das Kleidungsstück, Strom und Wasser und nicht zuletzt braucht man auch eine Waschmaschine. Trotzdem kommt man ja nicht so ganz drum rum. Mich würde interessieren, wie oft Ihr was wascht. Ich fang mal an:

Unterhosen: nach 1 Tag tragen

Jeans, BH, Pullover: nach 3-4 Tagen tragen

Hosen, Röcke, Kleider, Tops, Socken: nach 2 Tagen tragen

Badezimmerteppich, Bett frisch beziehen: nach 4 Wochen

Kopfkissen/Decke, Stofftaschen, Schals, Handschuhe, Mützen, Jacken/Mäntel, Bademantel, Hausschuhe, Tagesdecke Couch, Couch-Bezug: 2 x Jahr

Hand/Bade/Küchentücher, Tischdecke/Sets: nach Bedarf, idR aber auch nach 3-4 Tagen (Tischdecke wird dann zunächst mal umgedreht)

Generell: Stark Durchgeschwitztes (wie nach Sport/körperlicher Anstrengung oder bei großer Hitze) wird alles nach 1 x anziehen gewaschen. Der eine Vorhang, den wir haben, wird einmal im Jahr mit dem Fliegengitter beim Fensterputzen gewaschen.

Wollenes versuche ich seltener zu waschen, da muss dann auch mal eine Luftwäsche aufm Balkon ausreichen.

Wie isses bei Euch?

 

Wenn man Sport treiben möchte, kann man im Natursee schwimmen, damit es keine durchgeschwitzten Sachen gibt.

Ansonsten ähnlich wie bei Dir.

 

Achte auf deine Gedanken! Sie sind der Anfang deiner Taten.

ich zieh die Unterwäsche nach 2 Tagen tragen auf links und trag sie dann nochmal zwei Tage

 

Also so präzise kann ich dir die Frage nicht beantworten, ich versuche es aber mal.
Ich denke das es grundsätzlich auch fast keine Rolle spielt, solange man die Waschmaschine effizient betreibt und nur das wäscht, das auch verschmutz ist.
Da ich zur Faulheit neige und Wäschewaschen arbeit ist, habe ich da eine natürlichen Ansatz von Effizients. 😀

Ich versuche das mal zusammenzufassen:
- Unterwäsche, Socken, T-Shirts unterm Hemd, täglich.
- Hosen und Hemden abhängig vom Verschmutzungsgrad, sobald die dann dran sind. Also zwischen 1-5 mal.
- Alles andere von Badzimmerteppich, Bettwäsche und Decken nach Bedarf.
Naja man kann wohl zusammenfassen, seltener als du.

Da du anscheinend Tagesdecken, Couch-Bezug, etc ohne konkrete Verschmutzung, also nicht nach Bedarf, wäschst, wäre an dem Punkt wohl eine Optimierung möglich.
Warum lässt du Fliegengitter waschen? Da würde ich falls mal was drauf ist einfach mit einem Schwamm und Wasser drüber gehen.

Tischdecke benutze ich nur für Verwandten-Besuch, daher wäre das wohl zweimal im Jahr oder so. Letztlich dann aber auch nur um zu vermeiden das jemand auf die Idee kommt mir eine zu schenken, weil ich ja anscheinend keine habe....
Magst du deinen Tisch nicht oder warum versteckst du ihn jeden Tag? 😉
Letztlich ist eine Verschmutzung einer Tischdecke unvermeidlich und damit kann man an dem Punkt nur optimieren wenn man die Tischdecke weglässt.

Bisschen Off Topic: Finde ich übrigens grundsätzlich unverständlich. Wenn die Leute einen neuen Tisch brauchen, suchen die einen der Ihnen gefällt und dann kommt da jeden Tag eine Decke drauf... Warum dann nicht den billigsten nehmen der hübsche Tischbeine hat und gut 😉

@Wärmflasche
D
achte spontan daran die Unterhose dann noch mit Sagrotan einzusprühen und nochmal zu drehen 😀

war natürlich nur ein Scherz, ich hab die Antwort (so oder so ähnlich) mal in einem anderen Forum auf meine Frage nach Spartipps bekommen...

Wir haben eine große Waschmaschine mit 9kg Trommel, Warmwasseranschluss (Solarthermie) und A+++, da fallen die Betriebskosten nicht wirklich ins Gewicht. Denken das durch die Größe die Maschine auch weniger läuft und länger hält. Haben dadurch aber mehr Hemden und Blusen im Schrank da diese immer mit geringer Schleuderzahl laufen und es etwas dauert bis die Menge da ist, was sich doch deutlich positiv auf die Haltbarkeit bei Kragen und Manschetten auswirkt.

Ansonsten: Unterwäsche und Socken 1x getragen, Hemden Blusen und Shirts 1x getragen, Sportwäsche 1x getragen, Hosen und Pullover nach Bedarf oder max. ne Woche, dann ist halt waschen angesagt.

T-Shirt, Unterwäsche, Socken: nach 2 Tagen

Hemden: nach einmaligen Tragen

Hosen: nach 1 Monat tragen

Sportklamotten, Schlafanzug: 1 Mal im Monat

Bettwäsche, Handtücher, Badetücher: Aller 2 Monate

Und natürlich kommen alle Sachen sofort in die Wäsche, wenn sie anfangen zu riechen.

 

 

Vielen Dank für Eure Rückmeldungen soweit. Nein, die Tischdecke ist nicht jeden Tag (ich mag meinen Tisch), wird aber bei Besuch (1-2xMonat) aufgelegt und bleibt dann auch n paar Tage. Das Fliegengitter ist ein textiles weißes, auf dem sauber geputzten Fenster mag ich kein ergrautes haben, da ist ein wieder strahlend weißes einfach schöner.

Grad bei der Sofahusse würde ich vom Gefühl her eigentlich gerne öfter waschen als 2x Jahr, ich denk mir aber auch, dass das reichen muss.

Das mit dem Unterhose-Umdrehen habe ich notgedrungen mal bei Ende einer Urlaubsreise gemacht mangels Wasch- und Kaufgelegenheit. Sehr wohl gefühlt hab ich mich damit aber nicht.

Als wir noch zu sechst waren, hatten wir auch so ne 9kg WaMa, die trotzdem 10-15 x Woche lief. Jetzt (zu zweit) reichen 6 kg, die auch nicht mehr so oft laufen. Ich habe aber immer noch das Gefühl etwas überdurchschnittlich viel zu waschen. Es ist jetzt aber kein Riesen-Leidensdruck, dass ich von der Waschfrequenz unbedingt runter muss. Trotzdem interessierts mich bei Euch.

Ich verwende ein System der "Mehrfachnutzung" von Kleidern, mit dem ich nur vergleichsweise selten waschen muss:

Wenn ich ein T-Shirt oder Polohemd im Büro nicht mehr anziehen mag, weil es schon ein wenig müffelt, dann muss es nicht gleich in die Wäsche, sondern ich kann es immer noch zuhause anziehen, solange es mich selbst nicht stört. Und wenn es mir auch da zuviel wird, kann ich es immer noch einmal zum Sport oder bei der Gartenarbeit tragen, wo es eh durchgeschitzt wird.

Das setzt natürlich voraus, dass man sich dem Anlass entsprechend umzieht. Also wenn ich nach Hause komme, kommt das T-Shirt auf den Bügel und die Hose über den Schlafzimmerstuhl gehängt, und ich ziehe meine Freizeitklamotten an. Natürlich schwitzt jeder unterschiedlich, aber ich habe festgestellt, dass ich ein Hemd auf diese Weise tagelang und eine Hose wochenlang anziehen kann, ohne dass es irgendwie unangenehm riecht (wenn das Wetter nicht gerade so ist, wie in den letzten Tagen - aber dann lohnt es sich auch nicht, morgens was frisches anzuziehen, weil man eh nach einer Minute draußen schweißgebadet ist).

Zitat von Frank2728 am 29. Juli 2019, 9:38 Uhr

Ich verwende ein System der "Mehrfachnutzung" von Kleidern, mit dem ich nur vergleichsweise selten waschen muss:

Wenn ich ein T-Shirt oder Polohemd im Büro nicht mehr anziehen mag, weil es schon ein wenig müffelt, dann muss es nicht gleich in die Wäsche, sondern ich kann es immer noch zuhause anziehen, solange es mich selbst nicht stört. Und wenn es mir auch da zuviel wird, kann ich es immer noch einmal zum Sport oder bei der Gartenarbeit tragen, wo es eh durchgeschitzt wird.

Hallo Frank,

mich würde ein wenig müffeln auch nicht stören: meine Frau aber schon!! Und meinem Nachbarn in der Boulderhalle beim Sport möchte ich den Geruch auch nicht antun, wäre für mich auch nicht schön wenn er riechen würde.  Sicherlich kann ich das Shirt von der Arbeit noch im Garten tragen, wäre mir aber zu schade da ich dafür meine Arbeitsklamote habe. Für Kleidung läuft die zugegebener Maßen sehr große Waschmaschine ein mal die Woche, und gebügelt wird das meiste eh nicht. Bleibt also der Arbeitsaufwand fürs Aufhängen und wegräumen und die Kosten für die Waschmaschine, macht vielleicht ne Stunde Arbeit im Monat und in unserem Falle so um die 3 Euro (wenn überhaupt) für Wasser und Strom im Monat. Abgesehen davon müssten wir die "müffelnden" Klamoten ja auch irgendwo unterbringen, können Sie ja schlecht zur frischen Wäsche hängen, da normalerweise jeden Tag was anderes angezogen wird.

Fazit: für uns wäre das Prinzip der Mehrfachnutzung für Oberteile, Unterwäsche oder Ähnliches nichts.

Hallo Schwäbin,

mehr oder weniger wie du. Allerdings muss ich zugeben, dass ich NUR die Waschmaschine nutze. Jedoch Bettwäsche, Handtücher jede Woche und das heisst 1x Weisswäsche wöchentlich. Ansonsten wasche ich an: d.h. ich nutze nur die Spül und Schleudergänge meiner 21 jährigen Miele, auch für die meist empfindliche Unterwäsche.

Wir (2 P.) mit einer 5 kg-WM haben meist pro Woche:

1 x Waschmaschine dunkle Klamotten

1 x hell

1 - 2 x Handtücher (60 Grad) / Bettwäsche

1 x Hemden & Blusen

Ich dosiere immer weniger Waschmittel, wie auf den Packungen angegeben und die Wäsche wird trotzdem sehr gut sauber, haben auch nicht wirklich schmutzige Wäsche, da wir beide im Büro arbeiten. Einzig die Klamotten für Gartenarbeit etc. sind mal etwas schmutziger.

Weichspüler benutze ich überhaupt nicht. Die Handtücher werfe ich meist in den Trockner (=werden flauschiger).

Der Rest hängt im Garten auf dem Wäscheständer oder bei Regen auf dem überdachten Balkon.

Parsimonia summum vectigal

Grundsätzlich wird etwas dann gewaschen, wenn es schmutzig aussieht oder anfängt zu riechen. Feste Regel hab ich nur für Unterhosen (jeden Tag) und Tops, die direkt am Oberkörper anliegen (2 Tage). Aber ungefähr läuft es bei mir sonst darauf hinaus:

Hosen, BHs, Über-Pullover, Röcke, Socken: rund eine Woche, manchmal mehr

Badezimmerteppich, Bett frisch beziehen: 1-2 Monate? Manchmal überziehe ich nur das Kopfkissen, weil das am schnellsten dreckig wird

Bademantel: Trage ich an freien Tagen daheim manchmal den ganzen Tag, statt mich anzuziehen xD Alle paar Wochen

Stofftaschen, Couch-Bezug, Jacken/Mäntel: Nur, wenn sie durch irgendwas dreckig wurden, also eigentlich nie

Schals, Handschuhe, Mützen: Einmal im Jahr ca

Hausschuhe: Alle paar Monate vielleicht

Hand/Bade/Küchentücher: Alle paar Wochen

Vorhänge nie, Tischtuch nicht vorhanden

Ich wasche insgesamt rund alle 2 Wochen glaub ich eine volle Ladung. Fast meine gesamte Kleidung ist schwarz, weshalb ich nur alle paar Monate mal zusätzlich bunt wasche und vl einmal im Jahr weiß. Aus Kastanien, die man jetzt bald wieder an jeder Ecke findet, lässt sich super einfach selbst Waschmittel herstellen! 🙂

Ich kann nur Erheitenderes beitragen da ich mich in dieser Angelegenheit nicht verkrampfen möchte.

ca. 1800-1850 galt es als ungesund sich oft zu waschen. Zu dieser Zeit  hatten Flofallen, getragen unter der Wäsche, am Busen oder in der Perücke, Hochkonjunktur.

Da davon auszugehen ist, das das Geruchsempfinden ein Anderes war als heut Zutage, war es als Frugalist in dieser Zeit sicher ein enormes Sparpotenzial.

Sollte man ein Revival wagen ? Das Sparpotenzial wäre sicher enorm. Evt. macht es aber ein wenig einsam. Aber die Natur wird es sicher freuen.