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Wertpapierkultur in Deutschland

Mann, was sind wir doch für Nerds ...

https://www.finanz-szene.de/banking/sieben-gruende-warum-die-commerzbank-die-comdirect-zu-recht-verschmilzt/

"In den von der Bundesbank ermittelten harten Zahlen zur Geldvermögensbildung privater Haushalte bleibt der Nettozufluss in Aktien und Fonds sehr überschaubar. Kumuliert waren es 34 Mrd. Euro in den letzten vier Quartalen, Tendenz sinkend. Zum Vergleich: Das gesamte Geldvermögen beträgt 6200 Mrd. Euro, und in einem einzigen Quartal bilden die Deutschen über Bargeld, Einlagen und Versicherungen doppelt so viel Vermögen wie mit Wertpapieren in einem ganzen Jahr."

Sehr interessant.

Sowohl im Bezug auf die Kapitalbildung der Deutschen als auch die Zukunft der Comdirect.

Ich habe Erfahrungen mit Onlinebrokern von Filialbanken gemacht: Comdirect und S-Broker. Während der S-Broker so altbacken wie die Sparkasse selber ist, tät es mir um die Comdirect leid. Die Comdirect hat eine sehr übersichtliche Website und ein breites Angebot. So konnte ich zb Xetra Gold nicht bei jedem Broker kaufen, bei der Comdirect sehr wohl.

Allerdings sind andere Anbieter moderner.

N26 setzte von Anfang an auf das Smartphone-Modell. Vielleicht bin ich schon zu alt, aber ich sitze 90% vorm Rechner, spiele, zocke, surfe und banke daran.

Zur Wertpapierkultur: Ich glaube seit 2002/2003 haben die meisten eine große Kulturwende aufgegeben. Die meisten Deutschen hassen Aktien und freuen sich eher wenn es wie 2018 mal etwas abwärts geht. Tatsächlich wuchs ja das Vermögen der Deutschen 2018 im Vergleich zur Welt relativ stark, weil es eben kaum Verluste an den Kapitalmärkten erlitt. In 9 von 10 Jahren ist die Anlagestrategie der Deutschen dafür aber schlechter als im Rest der Welt ^^