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Welche Nahrungsergänzungsmittel, Mineralien, Vitamine nehmt ihr ein? Wo kauft ihr diese günstig und gut?

Hallo Andreas 900,

 ich lehne keine vom Arzt verschriebenen NEM ab, sondern Sie sind dann ja auch notwendig, so und nicht anders habe ich das geschrieben . Nur bevor man dauerhaft einen Mangel mit Pillen bekämpft sollten die Ursachen des Mangels ergründet und wenn möglich abgestellt werden. Mein Tagesablauf ist genauso wie von dir beschrieben, es gibt aber trotzdem keinen D3 Mangel, sowas kann man nicht verallgemeinern.

Fünf Dinge verlängern nachweislich dein Leben: nicht rauchen, nicht trinken, Gemüse essen, Bewegung und Spaß im Leben.
An den Rest darfst du gerne glauben 😊

Zitat von Energiefuchs am 18. Oktober 2019, 16:02 Uhr

Hallo Andreas 900,

 ich lehne keine vom Arzt verschriebenen NEM ab, sondern Sie sind dann ja auch notwendig, so und nicht anders habe ich das geschrieben . Nur bevor man dauerhaft einen Mangel mit Pillen bekämpft sollten die Ursachen des Mangels ergründet und wenn möglich abgestellt werden. Mein Tagesablauf ist genauso wie von dir beschrieben, es gibt aber trotzdem keinen D3 Mangel, sowas kann man nicht verallgemeinern.

Fünf Dinge verlängern nachweislich dein Leben: nicht rauchen, nicht trinken, Gemüse essen, Bewegung und Spaß im Leben.
An den Rest darfst du gerne glauben 😊

Da sind wir uns einige: Glauben dürfen wir beide alles was wir wollen 😉

Was ich dabei interessant finde ist, dass die Forschung über gesunde Ernährung und Vitamine teils widersprüchlich und alles andere als abgeschlossen ist. So ist die Funktion von Vitaminen im Körper trotz Jahrzehnte langer Forschung keinesfalls ganz geklärt und wird oft überdacht.

Es ist zb bekannt, dass Vitamin C gegen Krebs schützt und diesen sogar stoppen kann. Warum Vitamin C dies aber tut und welche Dosis dafür notwendig ist, ist nicht abschließende geklärt.

Bei wissenschaftlichen Studien kommen daher vollkommen widersprüchliche Ergebnisse raus. Die eine Studie untersucht winzige Vitamin C Gaben und kommt zum Ergebnis: Es bringt nichts. Die nächste Studie gibt hochdosiertes Vitamin C und kommt zum Ergebnis: Es wirkt!

Richtig und anerkannt ist: Bei Vitamin C und allen wasserlöslichen Vitaminen ist eine Überdosierung fast unmöglich. Und selbst wenn man überdosiert, meldet sich der Körper meist mit Durchfall und co.

Mein Fazit in Sachen Vitamine: Vitamine wirken nachweislich gegen viele Krankheiten - insbesondere wenn man sie in sinnvollen und ausreichend hohen Kombinationen einnimmt. Der Idealfall ist viel Obst und Gemüse, sehr viel! Die Kombinationen darin sind natürlich und werden durch sekundäre Pflanzenstoffe ergänzt. Die Ernährungspyramide gehört für mich umgeschrieben, denn nichts Brot und Nudeln, sondern Gemüse sollten an die erste Stelle.

Vitamin ist aber Vitamin, egal ob Tablette oder Obst. Insofern macht es Sinn mit NEM zu ergänzen um auf die Dosen zu kommen, die bei Untersuchungen nachweislich gegen Krankheiten wie Krebs schützen, DENN kaum ein Mensch kommt alleine (!) mit Obst und Gemüse auf diese Dosen.

Krebs ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursachen und es gibt Schätzungen, die sagen, dass 50% der Menschen irgendwann im Leben Krebs haben, aber es nicht festgestellt wird, weil viele Krebs erst im hohem Alter bekommen und sterben bevor es ein Arzt überhaupt feststellt.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamin-c-gegen-krebs-ia.html

Der Körper gewöhnt sich aber an die hohen Dosierungen. Bei Vitamin C ist es zB so, wenn dem Körper dauerhaft viel Vitamin C zugeführt wird, fällt es ihm schwerer Vitamin C aus der Nahrung zu gewinnen.

Ich selber habe früher Leistungssport gemacht und teilweise relativ viel Magnesium zu mir gewonnen. Daran hat sich der Körper auch gewöhnt, die Dosen wurden immer höher. Habe über ein halbes Jahr gebraucht, bis das wieder normal war.

Eine Zeitlang habe ich mit einer Weltklasse-Sportlerin trainiert (ich war nur Amateur), deren Eisenhaushalt durch zu hohe Eisen-Präparate völlig ruiniert war. Die ist dann mehrfach bei Rennen kollabiert.

" Der Idealfall ist viel Obst und Gemüse, sehr viel! Die Kombinationen darin sind natürlich und werden durch sekundäre Pflanzenstoffe ergänzt. Die Ernährungspyramide gehört für mich umgeschrieben, denn nichts Brot und Nudeln, sondern Gemüse sollten an die erste Stelle."

==> Dem würde ich so auch voll zustimmen!

"Vitamin ist aber Vitamin, egal ob Tablette oder Obst. Insofern macht es Sinn mit NEM zu ergänzen um auf die Dosen zu kommen, die bei Untersuchungen nachweislich gegen Krankheiten wie Krebs schützen, DENN kaum ein Mensch kommt alleine (!) mit Obst und Gemüse auf diese Dosen."

==> Und dem überhaupt nicht!

Lasst uns doch diese Diskussionen einsparen. Da gibt es passendere, wissenschaftliche Foren dafür. Der Threadersteller wollte nur wissen, was wir nehmen und wo wir es günstig (nicht: billig) beziehen.

Und weil ich das selbst nicht beherzigt hatte

Zitat von Christine am 15. Oktober 2019, 9:12 Uhr

Ein solch pauschale Aussage bringt Dir nichts. Jeder Mensch ist und isst anders.

Messen heißt wissen: Blutwerte und Schilddrüsensonografie machen lassen und DANN entsprechend intervenieren. Gute Anlaufstelle: edubily.de

schiebe ich nach: Ich nehme einige, allerdings nach Blutbild und eingehender Info über Wechselwirkungen auf edubily.de

Da ich mich seit meiner Kindheit und trotzdem ich mir wirklich Mühe gegeben hatte, nicht mit Leber anfreunden konnte, nehme ich bspw. Retinol. Ich bin bezüglich der Umwandlung von Betacarotin ein Non-Responder und kann somit nur mit tierischem Vitamin A was anfangen. Vitamin D + Vitamin K2 nehme ich auch, weil ich zu selten rauskomme. Dazu Magnesium, Zink (leider unterirdische Werte im Blutbild), Selen, Jod, meine Schilddrüse ist nicht besonders flott. Außerdem etwas Eisen und - weil ich hier in Süddeutschland leider nicht an frische Meeresfrüchte rankomme - Kupfer.

Ich finde es einfach schade wenn immer wieder Menschen davor warnen Vitamine in Form von NEM zu nehmen.

In einer Studie, die ich gelesen habe, gab man 100 Probanten 60 bis 2000 Milligramm Vitamin C täglich. Nach 12 Jahren waren 12 von 100 Personen verstorben. In einer Vergleichsgruppe, die Plazebos erhielt starben nur 10 Leute. Ich finde solche Tests aberwitzig. Weder ist die Dosierung des Vitamins einheitlich, noch ist das Ergebnis aussagekräftig. Es wurde nicht einmal untersucht WORAN die Menschen starben. Autounfälle zählten mit! 🙄

Meine "Lieblingsstudie" bezog sich auf Krebs und D3. Fazit der Studie: Vitamin D3 fördere Krebs. Denn es wurde festgestellt, dass Menschen mit besonders hoher D3 Konzentration überdurchschnittlich häufig Krebs hatten. Problem: Den hohen D3 Spiegel hatten die Menschen, weil sie sehr häufig in die Sonne gingen und nicht der D3 Spiegel sondern die Sonneneinstrahlung erzeugte bei den Menschen oft Hautkrebs. Die Studie belegte also in keinster Weise die Krebsbildung durch D3.

Aber du hast Recht Christine. Das hier ist nicht der Platz um es wissenschaftlich auszudiskutieren. Ich finde es nebenbei bemerkt aber richtig wie du es machst, nicht blind alles nehmen sondern überlegen und untersuchen was man braucht. Ich glaube wir sind uns ja alle einig, dass man viel Obst und Gemüse essen sollte. Und darüber hinaus lohnt sich ein Blutbild beim Arzt inklusive dem Messen des D3 Spiegels. Mangel- und Risikogruppen können sich mit NEM helfen.

Ich glaube alleine das Bewusstsein und die Erkenntnis was man braucht hilft bereits weiter. Wer sich aktiv mit Vitaminen beschäftigt und was sie bewirken, isst fast automatisch gesünder - so geht es mir zumindest. Man beginnt die Zusammenhänge zu verstehen und findet so manchmal auch Ursachen für bestehende Krankheiten oder mögliche Mängel.

Zitat von Andreas900 am 21. Oktober 2019, 19:38 Uhr

Ich glaube wir sind uns ja alle einig, dass man viel Obst und Gemüse essen sollte. Und darüber hinaus lohnt sich ein Blutbild beim Arzt inklusive dem Messen des D3 Spiegels. Mangel- und Risikogruppen können sich mit NEM helfen.

 

Dem obigen können wir doch scheinbar alle zustimmen. Und dann ist das Thema ja hier auch ausdiskutiert 🙂

Ich bin im Moment zur Reha wegen meiner Krebserkrankung, die natürlich auch Schlafstörungen mit sich zieht. Daraufhin bekomme ich u.a. Ernährungsberatung. Da wurde mir gesagt, dass ich abends keine ( oder nur sehr wenig ) Kohlenhydrate essen soll. Abends nur 2 Scheiben Knäckebrot, keine Butter drauf. Fettarmer Wurst ( Sülze oder so ) und etwas Käse. Rohes Gemüse und Salat ohne Soße soviel ich will. Außerdem jede Menge Sport ( 😃😃😃😃😃) und viel zu Fuß gehen. Mit dem Sport, dass war mir klar, ich liebe Sport. Aber wie wichtig die Ernährung dabei ist, hatte ich so nicht auf dem Schirm. Jetzt schlafe ich jedenfalls wie ein Murmeltier- ohne Medikamente.

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)
Zitat von Riese69 am 23. Februar 2020, 16:27 Uhr

Ich bin im Moment zur Reha wegen meiner Krebserkrankung, die natürlich auch Schlafstörungen mit sich zieht. Daraufhin bekomme ich u.a. Ernährungsberatung. Da wurde mir gesagt, dass ich abends keine ( oder nur sehr wenig ) Kohlenhydrate essen soll. Abends nur 2 Scheiben Knäckebrot, keine Butter drauf. Fettarmer Wurst ( Sülze oder so ) und etwas Käse. Rohes Gemüse und Salat ohne Soße soviel ich will. Außerdem jede Menge Sport ( 😃😃😃😃😃) und viel zu Fuß gehen. Mit dem Sport, dass war mir klar, ich liebe Sport. Aber wie wichtig die Ernährung dabei ist, hatte ich so nicht auf dem Schirm. Jetzt schlafe ich jedenfalls wie ein Murmeltier- ohne Medikamente.

Soweit mir bekannt werden Kohlenhydrate bei der Krebstherapie heruntergefahren, weil auch die Krebszellen von Kohlenhydraten wachsen.

Ich würde generell darauf achten die Kohlenhydrate durch gesunde Alternativen zu ersetzen und nicht zu hungern. Gemüse dürfte hier das gesündeste sein. Aber auch pflanzliche Proteinquellen (Hülsenfrüchte) und Fette (aber gesunde Fette wie Olivenöl extra vergine) sollten helfen. Letztlich musst du auch satt werden und die Hauptsattmacher sind neben Kohlenhydrate eben Proteine und Fette.

Alles Gute bei deiner REHA!

Kohlehydrate sind an sich nichts schlechtes. Die Krebszellen wachsen nicht per se von Kohlehydrate, sondern speziell von Zucker (eine Unterkategorie der Kohlehydrate). Das Problem ist, das Kohlehydrate den Insulinspiegel nach oben treiben und wenn man sich anschließend nicht bewegt, dann bleibt der erst mal oben und fördert wieder Entzündungsprozesse usw. Daher sollte man abends keine Kohlehydrate essen. Kohlehydrate an sich kann man aber nicht ersetzen, denn die braucht der Körper genauso wie Fett und Eiweiß. Es wäre also wieder eine gefährlich einseitige Ernährung, wenn man ganz darauf verzichtet.

In medizinischen Untersuchungen hat man interessanter Weiße festgestellt, das man bei dem gänzlichen Verzicht auf Kohlehydrate ebenfalls Diabetes Typ 2 entwickelt, da der Körper  die Insulinproduktion "verlernt".

# Fritz . Ich esse nur abends mgl. wenig Kohlenhydrate. Morgens und mittags esse  ich ja Kohlenhydrate. Nun aber eher in Form von Vollkornbrot, VK- Nudeln oder VK- Reis. Oder Hafer zum Frühstück. Außerdem muss ich dringend abnehmen, um meinen Blutdruck zu normalisieren und den Blutzucker nicht eskalieren zu lassen, mgl. ohne Medikamente. Außerdem bleibe ich von Vollkorn länger satt und der Heißhunger auf Süßkram ist gänzlich verschwunden. Seit ich mich mehr bewege ( Schrittzähler-App spornt an ) kann ich auch wunderbar schlafen statt zu grübeln. Alles in allem habe ich das Gefühl, dass ich auf einem guten Weg bin und ab Sommer hoffentlich auch wieder arbeiten gehen kann :-)))

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

Ich war jetzt nochmal bei meinem Arzt und habe mein Blutbild checken lassen.

Dank NEMs ist mein D3 Spiegel von niedrigen 30 auf gute 60 geklettert. Ich nehme hochdosiertes D3, 20.000 Einheiten in der Woche. Ich senke jetzt die Dosis leicht, werde aber dauerhaft D3 einnehmen.

Mein Omega 3 Spiegel ist dank 2 Fischölkapseln pro Tag jetzt im absolut perfekt, genau in der Mitte des optimalen Wertebereiches. Omega 3 wird auch weiter genommen. Senkt diverse Krankheitsrisiken von Herzinfakt bis Schlaganfall.

Soviel zum Thema "Gesunde Personen benötigen keine zusätzliche Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren über Nahrungs­ergänzung­smittel". Ich bin ein gesunder Mensch mitten im Leben aber sowohl Omega 3 als auch D3 brauche ich.

Ich nehme über dies eine breite Palette an NEMs, die ich inzwischen gut kenne. Magnesium z.B. wirkt bei mir extrem gut gegen Muskelschmerzen. Ich bin früher wochenlang mit verspanntem Nacken rumgelaufen, heute reichen 2-3 Magnesiumkapseln und das Problem ist weg!

Vergessen kann man allerdings alle A-Z Präperate. Viel zu niedrig dosiert, bringt nichts.

Mein Arzt ist jedenfalls begeistert von meinem Ergebnis und hat schon gefragt welche NEMs ich konkret nehme ^^

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das von der Ernährung und evtl. auch der persönlichen Veranlagung abhängt.

Meine Eltern zb, zusammen 163 Jahre alt, nehmen nur Vitamin D und der Blutspiegel ist immer top.

Die einzigen für die Nahrungsergänzungsmittel wirklich gut sind, ist die Pharmaindustrie. Wenn es der Arzt nicht wirklich als notwendig erachtet, würde ich die Finger davon lassen. Man kann damit auch viel Schaden anrichten. Eine verspannte Nackenmuskulatur kommt meistens von einseitiger und falscher Beanspruchung, z.B. langes Sitzen am Schreibtisch, das kann man nicht einfach mit ein paar Pillen auskurieren. Auch was die sogenannte empfohlenen Mengen im Blutspiegel angeht, wäre ich vorsichtig. Das kann nämlich bei jedem Menschen anders sein. Wissenschaftler haben in jüngster Zeit z.B. herausgefunden, das es nicht DEN normalen Cholesterinspiegel gibt. Bei manchen ist ein hoher Cholesterinspiegel noch völlig normal, während bei anderen die gleichen Werte schon bedenklich sind. Das hängt mit Physiologie und Veranlagung zusammen, so wie es manche Menschen gibt, die von Grund auf kräftiger gebaut sind, wären andere eben eher schlank sind. Man hat z.B. auch die Blutdruckwerte, die als "normal" gelten, über die Jahre immer weiter abgesenkt. Auf diese Weise wurden Menschen nur durch Veränderung der Grenzwerte zu Kranken erklärt. Was ist den schon optimal? Welche Grenze ist denn die Richtige? Das ist in etwa so, als ob man einen Wert festlegt, das jeder Mann 85 kg wiegen müsse. Auch was Vitamin D, Omega3, usw. angeht, können die Werte bei jedem Menschen variieren, ohne dass er deshalb krank oder unterversorgt ist. Lasst euch da nicht verrückt machen und jagt irgendwelchen Hirngespinsten nach. Wer sich ausgewogen ernährt und keine ärztlich attestierte Mangelerscheinungen hat, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Wenn da etwas nicht stimmen sollte, würde ich erst einmal die Ursache suchen und nicht das Problem mit irgendwelchen Mittelchen kompensieren.

Zitat von Fritz am 5. März 2020, 17:52 Uhr

Die einzigen für die Nahrungsergänzungsmittel wirklich gut sind, ist die Pharmaindustrie. Wenn es der Arzt nicht wirklich als notwendig erachtet, würde ich die Finger davon lassen. Man kann damit auch viel Schaden anrichten. Eine verspannte Nackenmuskulatur kommt meistens von einseitiger und falscher Beanspruchung, z.B. langes Sitzen am Schreibtisch, das kann man nicht einfach mit ein paar Pillen auskurieren. Auch was die sogenannte empfohlenen Mengen im Blutspiegel angeht, wäre ich vorsichtig. Das kann nämlich bei jedem Menschen anders sein. Wissenschaftler haben in jüngster Zeit z.B. herausgefunden, das es nicht DEN normalen Cholesterinspiegel gibt. Bei manchen ist ein hoher Cholesterinspiegel noch völlig normal, während bei anderen die gleichen Werte schon bedenklich sind. Das hängt mit Physiologie und Veranlagung zusammen, so wie es manche Menschen gibt, die von Grund auf kräftiger gebaut sind, wären andere eben eher schlank sind. Man hat z.B. auch die Blutdruckwerte, die als "normal" gelten, über die Jahre immer weiter abgesenkt. Auf diese Weise wurden Menschen nur durch Veränderung der Grenzwerte zu Kranken erklärt. Was ist den schon optimal? Welche Grenze ist denn die Richtige? Das ist in etwa so, als ob man einen Wert festlegt, das jeder Mann 85 kg wiegen müsse. Auch was Vitamin D, Omega3, usw. angeht, können die Werte bei jedem Menschen variieren, ohne dass er deshalb krank oder unterversorgt ist. Lasst euch da nicht verrückt machen und jagt irgendwelchen Hirngespinsten nach. Wer sich ausgewogen ernährt und keine ärztlich attestierte Mangelerscheinungen hat, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel. Wenn da etwas nicht stimmen sollte, würde ich erst einmal die Ursache suchen und nicht das Problem mit irgendwelchen Mittelchen kompensieren.

Natürlich kommt eine verspannte Nackenmuskulatur i.d.R. von einseitiger und falscher Beanspruchung, aber selbst Ärzte setzten gezielt Medikamente und NEMs ein. Jeder vernünftige Orthopäde wird bei Rückenproblemen erstmal versuchen die Verspannung zu beseitigen. Erst dann folgen Physiotherapie und co. Sprich du bekommst Schmerzmittel und Krampflösende Mittel, zB mit Magnesium.

Insofern JA: Man kann solche Probleme excellent mit Magnesium therapieren! Ich quäle mich nicht wochenlang mit Nackenschmerzen rum, weil jemand sagt dass Magnesium als NEM schlecht sei. Dass magnesium keine Dauerlösung ist, klar! Ich mache seit mittlerweile 1 1/2 Jahren Sport und Mobilisationsübungen gegen Rückenschmetzen. Magnesium hilft mir nur wenn dann doch mal was ist, schnell wieder fitt zu sein um mich wieder normal bewegen und auch Sport machen zu können. Übrigens auch genau das was mein Orthopäde mir gesagt hat: Erst den Krampf/Verspannung lösen, DANN erst wieder Sport machen.

Ist für mich kein Diskussionthema. Magnesium, D3, Omega3 sind nur drei Beispiele, die mir nachweislich und spürbar helfen UND die mir Ärzte empfehlen. Und je länger ich diese Dinge nehme, desto mehr werde ich in meiner Meinung bestätigt.

Bei NEMS finde ich die Einstellung einer Menschen erstaunlich.

Einerseits sagen sie: NEMs sind unnötig solange der Arzt bei der Blutabnahme keinen Mangel feststellt. Sprich: vertrau dem Arzt!

Andererseits sagen sie: Wenn der Arzt einen Mangel feststellt und die Einnahme von NEMs empfiehlt, tu es bloß nicht, der Arzt hat keine Ahnung; es ist völlig normal wenn man völlig ungewöhnliche Werte hat.

Also egal, was der Arzt sagt, man dreht es sich so zurecht dass NEMs unnötig bzw. schlecht sind.

Ich esse viel Eiweißpulver, meistens von ESN. Weil es einfach billiger ist als herkömmliche Eiweißquellen, und sehr schnell zubereitet.

Von ESN nehme ich auch Multivitamin und Kreatin, aber das ist sehr preiswert. Früher habe ich noch mehr genommen, aber das wurde mir irgendwann zu bunt, hab meine Apotheke vor nem halben Jahr mal gründlich ausgemistet...

Da kann ich nicht verstehen. Nur um Sparen zu wollen, sich solch ein Zeug reinzuhauen, statt sich gesund und lecker zu ernähren. Gutes Essen ist auch Lebensqualität und Selbstachtung. Jedenfalls für mich.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -
Zitat von Flitzekittel am 8. Juni 2020, 7:14 Uhr

Da kann ich nicht verstehen. Nur um Sparen zu wollen, sich solch ein Zeug reinzuhauen, statt sich gesund und lecker zu ernähren. Gutes Essen ist auch Lebensqualität und Selbstachtung. Jedenfalls für mich.

Also ich finde Proteinshakes echt lecker!

Zu meiner Gesunden Ernährung gehört

  1. Gemüse: vorwiegend TK, sehr günstig im Kilopack. Gemüse ist ohne wenn und aber DAS gesündeste überhaupt
  2. Obst: 1-2 Portionen am Tag, gerne Bio, ja das ist etwas teurer
  3. Mehl- und vor allem Vollkornprodukte für Kohlenhydrate
  4. Fette in Form von gesunden Ölen, Käse, Fisch und Fischölkapseln

Was ich recht schnell feststellte ist, dass meine oben dargestellte fleischarme Ernährung zwar fast alles hatte, aber was sehr fehlte waren Proteine.

Gleichzeitig hatte ich Rückenprobleme und mein Orthopäde riet mir Rückenkurse zu machen, Rücken- und Bauchmuskelatur aufzubauen. Ein Jahr des Trainings verging, ohne Erfolg, ich landete noch 2 mal beim Orthopäden. Wie schaffen es Andere bloß ein Sixpack zu kriegen?

Schließlich fing ich mit NEMs und vor allem Eiweißshakes nach dem Training an. Ein weiteres Jahr verging. Ja es ging langsam, aber mein Bauch wurde straffer, eine leichte Kontur kam hervor. Aus dem Couchpotate Andreas wird derzeit in gaaanz kleinen Schritten ein halbwegs gesund trainierter Mensch. Meinen Orthopäden habe ich jetzt seit 1 1/2 Jahren gar nicht mehr gesehen.

Zitat von Andreas900 am 8. Juni 2020, 14:18 Uhr

Zu meiner Gesunden Ernährung gehört

  1. Gemüse: vorwiegend TK, sehr günstig im Kilopack. Gemüse ist ohne wenn und aber DAS gesündeste überhaupt
  2. Obst: 1-2 Portionen am Tag, gerne Bio, ja das ist etwas teurer
  3. Mehl- und vor allem Vollkornprodukte für Kohlenhydrate
  4. Fette in Form von gesunden Ölen, Käse, Fisch und Fischölkapseln

1 ok, aber alles frisch vom Markt von lokalen Anbietern

2 ok

3 ok bin jetzt auch wieder fast vollständig auf Vollkorn umgestiegen

4 ok

Zitat von Andreas900 am 8. Juni 2020, 14:18 Uhr

Gleichzeitig hatte ich Rückenprobleme und mein Orthopäde riet mir Rückenkurse zu machen, Rücken- und Bauchmuskelatur aufzubauen. Ein Jahr des Trainings verging, ohne Erfolg, ich landete noch 2 mal beim Orthopäden. Wie schaffen es Andere bloß ein Sixpack zu kriegen?

 

Rücken wieder in Ordnung bekommen und stabilisieren ist auch nach meiner Erfahrung eine langwierige Sache. Meiner Erfahrung nach hilft hier eine Kombination aus:

  • Rückenkurse für Bauch und Rücken
  • Training an guten Geräten um die großen Muskeln aufzubauen (natürlich keine zu großen Gewichte)
  • Kurse um den Körper allgemein zu lockern und wieder in die richtige Ausrichtung zu bekommen, zB Power Yoga

Seitdem ich alles 3 mache, ist mein Rücken fit wie nie. Vor allem das Yoga hat mir nochmal einen ordentlichen Schub gebracht.

Zitat von Flitzekittel am 8. Juni 2020, 7:14 Uhr

Da kann ich nicht verstehen. Nur um Sparen zu wollen, sich solch ein Zeug reinzuhauen, statt sich gesund und lecker zu ernähren. Gutes Essen ist auch Lebensqualität und Selbstachtung. Jedenfalls für mich.

Wenn man 150g Eiweiß am Tag konsumieren will, geht es kaum ohne Eiweißpulver. Man will ja nicht täglich Berge von Fleisch essen. Shakes schmecken gut, vor allem mit Dattel und Banane. Probiers halt aus.

 

Zitat von Privatier am 8. Juni 2020, 14:29 Uhr
  • Training an guten Geräten um die großen Muskeln aufzubauen (natürlich keine zu großen Gewichte)

Eisen beißen! Kreuzheben, Klimmzüge an der Stange. Diese Geräte sind einfach nur Geldmacherei, niemand wird wirklich stark davon. Keine Angst vor hohem Gewicht... viel hilft viel. Wenn der Körper was nicht mag, wird er es schon auf seine Weise mitteilen.