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Wann ist man ein Privatier

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Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 13. Januar 2026, 9:39 Uhr
Zitat von Privatier am 13. Januar 2026, 8:40 Uhr

Natürlich ist die Assetklasse relevant.

Nein, sie ist im genannten Kontext _nicht_ relevant, weil es darum geht, sich der Mio von unten anzunähern. Wer 'ne Bude für 3 Mio bewohnt, hat diese Grenze vor Äonen überschritten - oder ist dumm wie 'n Brett und fällt unter die Kategorie "vollverpeilte Ausnahmen mit Porsche, die die Regel bestätigen".

Kann doch nicht so schwer sein oder habt Ihr alle vergessen, wie das erste Minimalziel mal ausgesehen hat, nur weil das mittlerweile im Rückspiegel kaum noch sichtbar ist?

Mit der 1 Mio Bude KANN man in Rente gehen, die meisten WOLLEN das nur nicht. Denn dafür müsste man verkaufen, in eine 30 m³ Wohnung ziehen und wie Oliver leben. Das ist nun mahl nicht bequem, aber möglich.

@privatier Erst ab Februar wieder, jetzt im Januar bin ich vogelfrei, yipiee 🤣

Aber wie bereits erwähnt, dass ist schon was anderes, wenn man nicht mehr muss. Ich habe jetzt einen sicheren und auskömmlichen Cashflow bis ans Lebensende, alles weitere ist für die Galerie und den kleinen Luxus 😎

Semi... mein Haus ist mit 11*8 Meter und 5*2 Meter Quergiebel für 5 Personen wie maßgeschneidert. Da es sehr offen ist wäre es auch zu zweit gut zu bewohnen.

Mit Rente (n) und Haus lässt sich schon leben. Mein Vater sprach immer von 55plus11. Er ist mit 55 und 11 Monaten in Vorruhestand gegangen, ohne Aktien im EFH und einem alten Zweifamilienhaus aus dem Nachlass meiner Mutter welches sie viel zu günstig vermieten. Das war 1997. Da gab es noch die harte DM, Norbert Blüm war Arbeitsminister, es gab 2 Geschlechter und Menschen konnten noch Gefahren erkennen, anstatt wie in Crans Montana das Feuer zu filmen und zu verbrennen oder in Portugal am Atlantik die Welle und unter ihr begraben zu werden. Die Sozialversicherungen waren nicht durch illegale und unkontrollierte Migration belastet und Energie nicht als gestörter Markt (Subsidies, CO2 Bepreisung, Green Deal, Atomaus etc.).

Durch eine Allianz aus Gewerkschaften, Politik und Unternehmen war ein ALG Bezug von 39 Monaten "geduldet". Vermittelt wurde nicht. Wir konnten dank starker Mar günstig in Jugoslavien, Griechenland, Italien und Portugal reisen. Die Eurolira hat die Depots gepushed, aber du hast ja so gut wie nix. Genau wie doie Immopreise, was dir nichts nützt weil du nicht verkaufst.

Die schmalen Arbeiter- und Hausfrauenrenten plus eine kleine Betriebsrente von 2.2k€ netto brauchen sie nur zu  2/3. Die Mieteinnahmen füllen die Festgeld- und Tagesgeldkonten. Aktien brauchen sie nicht.

Jetzt machen sie da keinen Hype daraus und schreiben auch nicht im Frugalisten Forum, sehen sich auch nicht als solche.

Warum ich das erzähle? Trotz Eurolira, finanzieller Repression und Energie- und Sozialpolitischen Mega Problemen bleibt die Hoffnung für dich mit dem auszukommen. Meine Eltern haben mit der Miete euer Budget und sparen die Hälfte davon -trotz ständiger Schimpfe der Kinder.

 

In einer statistischen Betrachtung interessieren persönliche Einzelschicksale nicht. Das ist eine unfassbar stumpf mathematische Betrachtung, die in dieser - nun zum achtzehnten Mal - sehr groben und grundsätzlichen Ausrichtung/Definition weder eine individuelle Differenzierung anstrebt noch zu leisten im Stande sein wird.

Grundaussage ist: 500T€ reichen nicht, mit 1,5 Mio hat man den Eckrentner überholt ... irgendwo dazwischen liegt der break-even.

Zitat von Muslime_Frugi am 13. Januar 2026, 12:01 Uhr

Semi... mein Haus ist mit 11*8 Meter und 5*2 Meter Quergiebel für 5 Personen wie maßgeschneidert. Da es sehr offen ist wäre es auch zu zweit gut zu bewohnen.

Mit Rente (n) und Haus lässt sich schon leben. Mein Vater sprach immer von 55plus11. Er ist mit 55 und 11 Monaten in Vorruhestand gegangen... Genau wie die Immopreise, was dir nichts nützt weil du nicht verkaufst.

Die schmalen Arbeiter- und Hausfrauenrenten plus eine kleine Betriebsrente von 2.2k€ netto brauchen sie nur zu  2/3. Die Mieteinnahmen füllen die Festgeld- und Tagesgeldkonten. Aktien brauchen sie nicht.

 

Die Immobilienpreise haben mir sehr geholfen, denn ich habe ja meine ETW 2020 mit einem steuerfreien Gewinn von 174k verkauft. Ohne den Verkauf hätten wir kein Haus in Thailand mit allem drum und dran.

Mein Vater ist mit vollen Bezügen mit 62 in Pension gegangen, da er Beamter war hatte er nicht weiter vorgesorgt, keine Aktien oder sonstigen Geldanlagen. Er konnte sehr gut leben von der Pension, die war seinerzeit so hoch wie mein netto als Arbeitnehmer. Er war dann immerhin 22 Jahre im Ruhestand, 20 bei guter Gesundheit.

Noch ergänzt auf deine Frage wegen der Wohnung:

Zur Miete wohne ich höchstens ein paar Tage begrenzt im Urlaub. Daran wird sich auch nichts mehr ändern

Das ist gut, hatte schon Bedenken, dass Du wieder zum Mieter wirst wie unser @privatier 😁

Na vielleicht kauft er sich ja doch mal ne Wohnung von den Dividenden 😉

 

Tatsächlich würde ich ja grundsätzlich eine kaufen ...aber wie schon öfter erwähnt:

- kommen überhaupt nur 10% des Stadtgebietes in Frage

- Dort ist das meiste nicht besonders guter Altbau

- gibt es nur wenige Wohnungen in der entsprechenden Größe

In den letzten Jahren habe ich vielleicht 2, 3 Wohnungen gesehen, die evtl in Frage gekommen wären. Aber ob ich anstatt 1.000 Euro Kaltmiete mal eben für eine wahrscheinlich hochwertigere Wohnung gleicher Größe 1 Mio hinblättern sollte?

Abwarten und Tee trinken...

Zitat von Privatier am 13. Januar 2026, 15:

In den letzten Jahren habe ich vielleicht 2, 3 Wohnungen gesehen, die evtl in Frage gekommen wären. Aber ob ich anstatt 1.000 Euro Kaltmiete mal eben für eine wahrscheinlich hochwertigere Wohnung gleicher Größe 1 Mio hinblättern sollte?

Abwarten und Tee trinken...

Das würde ich auch nicht machen, besser abwarten bis sich eine gute Gelegenheit ergibt und wenn nicht dann eben nicht.

Genau so ist das. Oder in ein paar Jahren, wenn mein Sohn evtl. nicht mehr bei mir wohnt, kann ich auch von der Größe vielleicht etwas Abstriche machen und mir eine etwas kleinere Wohnung ( so 3 Zimmer) kaufen. Da gibt es dann wieder mehr Auswahl...

PS und bis dahin muss ich mich auch entscheiden, wo ich weiter leben werde

@ MFZ: 1Mio, bin ich bei Dir, sollte man schon haben.  3%,  4%,  oder Ersparte Miete geht schon, kann man leben.

Eine Mio ist aber auch schnell weg, man muss schon umgehen können damit.

wenn die Hälfte in Rentenpunkten liegt und die andere Hälfte in einer selbstbewohnten Immo, ists schon recht Safe.

Ja, will ich ohne Arbeit leben muss ich gute Rücklagen haben. Interessant finde ich, wie denn so durchschnittlich überhaupt agiert werden kann zum Thema Hausinvest, Konsum, Geldanlage wenn man sich seine Gesamteinkünfte im Berufsleben mal vergegenwärtigt. Ich sach ma: Disziplin!

Oder in puncto privatier: gutes Gehalt, dauerhaft beschäftigt plus gute Geldanlage bei renitentem Handeln.

https://karriere.de/mein-geld/gehalt-wie-viel-geld-wir-in-unserem-berufsleben-verdienen/#:~:text=Mann%20oder%20Frau%20%E2%80%93%20wie%20gro%C3%9F,%E2%80%9C

 

Zitat von Absprung_2020 am 13. Januar 2026, 19:08 Uhr

 

Oder in puncto privatier: gutes Gehalt, dauerhaft beschäftigt plus gute Geldanlage bei renitentem Handeln.

 

Und eine gewisse Sparsamkeit, damit meine ich keinen übertriebenen Geiz, der das Leben an einem vorbeiziehen lässt...Schuhe sollten schon drin sein!

Nach aktueller Erfahrung ist man dann ein Privatier, wenn man sein Kreditkartenlimit erhöhen möchte, dort dann "Privatier" anklicken kann, jedoch dann unabhängig davon, noch einen Arbeitgeber namentlich nennen muss oder wahlweise den Namen der eigenen Firma.

Und dann das Limit lieber dort lässt wo es ist, aus Furcht, dass die einem mangels Einträgen dann sogar das Limit evtl. runtersetzen. Scheiße das! (Übrigens jetzt, diese Tatsache, ist der erste merkbare Nachteil seit ich Privatier bin.)

 

Zitat von Absprung_2020 am 14. Januar 2026, 10:17 Uhr

Nach aktueller Erfahrung ist man dann ein Privatier, wenn man sein Kreditkartenlimit erhöhen möchte, dort dann "Privatier" anklicken kann, jedoch dann unabhängig davon, noch einen Arbeitgeber namentlich nennen muss oder wahlweise den Namen der eigenen Firma.

Als ehemals Selbständiger sollte man das Problem kennen. Und - falls es überhaupt existiert, s.u. - lösen können.

Und dann das Limit lieber dort lässt wo es ist, aus Furcht, dass die einem mangels Einträgen dann sogar das Limit evtl. runtersetzen. Scheiße das! (Übrigens jetzt, diese Tatsache, ist der erste merkbare Nachteil seit ich Privatier bin.)

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Dir das Limit runtersetzen, solange Du regelmäßig und pünktlich ausgleichst. Ob da eine Buchung im Jahr oder pro Tag drüber läuft, interessiert die Bank auch nicht. Das ist ein Kundendienst, der ggflls. mtl. bezahlt und letztlich über den Umsatz gezahlt wird und Dich als Kunden dazu an die Bank bindet. Ist für die Bank also immer ein Plusgeschäft, es sei denn, Du zahlst nicht. Und das ist bei Deinem Schufascore, Immo- und Depotvermögen so unwahrscheinlich, dass das Risiko für die Bank praktisch Null ist.

Aber Hauptsache Furcht. Vor der etwaigen Rücksetzung eines Kreditkartenlimits. Bei 7-stelligem Vermögen.

Kannzudirnichausdenken.

 

Zitat von Privatier am 13. Januar 2026, 15:27 Uhr

Tatsächlich würde ich ja grundsätzlich eine kaufen ...aber wie schon öfter erwähnt:

- kommen überhaupt nur 10% des Stadtgebietes in Frage

- Dort ist das meiste nicht besonders guter Altbau

- gibt es nur wenige Wohnungen in der entsprechenden Größe

In den letzten Jahren habe ich vielleicht 2, 3 Wohnungen gesehen, die evtl in Frage gekommen wären. Aber ob ich anstatt 1.000 Euro Kaltmiete mal eben für eine wahrscheinlich hochwertigere Wohnung gleicher Größe 1 Mio hinblättern sollte?

Abwarten und Tee trinken...

Mit fast 60 und solide 7-stelligem Depot - ich will ja nicht sagen der Zug ist abgefahren - aber wozu da noch Eigentum anschaffen, zum hebeln ist es ggf. Etwas spät. Ganz egal was man sich da mietet, leistbar wird es immer sein und vielleicht ist die größere Flexibilität an Wohnungsgröße, Ausstattung und Lage im Alter auch gar nicht so verkehrt.

Wenn ich in 15 Jahren in deinem Alter bin, dann besitze ich hoffentlich keinerlei Immobilien mehr um die ich mich kümmern muss sondern handhabe es dann so wie du: schon nett zur Miete mit gut siebenstelligem Depot und alles an Luxus oder Bedarf kann ich mir dann gut leisten 🤷🏻‍♂️✌️

Ja schon richtig...eher aus Risiko Streuung...

Noord…

deine Logik zu Ende gedacht, müssten alle um die 60 Jährigen, welche ihre selbstbewohnte Immobilie bezahlt haben (das dürfte der Großteil sein?), diese verkaufen.
Warum werden das letztendlich doch die wenigsten tun? Und wenn sich zu verändern , aber eher nicht weil sie das Geld brauchen oder es in andere Assets umzuschichten.
Neben der von Privatier genannten Diversifikation und der letzt von Semi genannten Nettomietkosten für die ein Bruttoeinkommen gegenübersteht

Weitere Gründe könnten sein:

  1. Sie mögen es etwas eigenes zu haben bzgl. Eines der existenziellen Grundbedürfnisse wie wohnen.
  2. Sie wollen nicht von externen Entscheidungen wie einer Eigenbedarfskündigung überrascht werden.
  3. Das Mehr im Depot bringt keinen Mehrwert bei möglicher Entnahme in Sachen Konsum/ gewünschter Lebensbedarf
  4. Eine selbstbewohnte Immobilie ist in der Bewertung und erbschaftsteuerlichen Regeln meist günstiger oder völlig unschädlich zu vererben (s. SPD Pläne)
  5. Sie fühlen sich mit Immobilie UND ausreichendem Depot besser aufgestellt als nur mit einem mehr als notwendig großem Depot.
  6. Sie finden es gar nicht so „NETT“ in Miete zu wohnen.

 

Eine selbst bewohnte Immobilie ist keinesfalls eine 'beliebige' Investition wie jede andere.

Zu wissen, dass man so lange man möchte an einem Ort, den man schön findet, bleiben kann, und das selbst entscheiden kann, ist ein Wert an sich. Zumal im Alter. Zumal manche heute schon wissen, sie werden mindestens 95 Jahre alt.🫣

Daneben gibt es viele Nachteile und gleichermaßen viele Vorteile, die aber alle ausgleichend bewertet werden können. Soweit meine Erfahrung, der beides mehrjährig erlebt hat.

Ich glaube nicht, dass ich als Millionär keine mir gefallende Mietwohnung finden würde, somit würde ich mich um Eigenbedarfskündigung nicht sorgen.

Zur Diversifikation kann ich auch x-hundert T€ in Festgeld, Tagesgeld, Gold o.ä. packen: einfach raus aus dem Aktienmarkt.

Inflation, Opportunitätskosten oder Wertzuwachs der Immo mal außen vor lassend. Kapitalbedarf für die Immo ist von Tag 1 gebunden. Tagesgeld ist frei verfügbar und kann z.B. für Gelegenheiten am Aktienmarkt o.ä. genutzt werden.
Aktuell reizt mich wenig an selbstbewohntem Eigentum.Eine erhöhte Lebensqualität sehe ich für mich heute nicht. Kann sich natürlich in den kommenden Jahren ändern.

Für eine bewusste Diversifikation - aus welchen Gründen auch immer - der Erbmasse  fühle ich mich noch zu frisch.

 

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