Forum-Breadcrumbs - Du bist hier:ForumOff TopicWann ist man ein Privatier
Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Wann ist man ein Privatier

VorherigeSeite 4 von 9Nächste
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 10:51 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:35 Uhr
Zitat von Semi-Privatier am 5. Oktober 2025, 10:12 Uhr

Ab 63 oder 67 oder vielleicht 70 sind wir doch alle Rentner 😉

Ich gehe jetzt erstmal zum BodyPump 💪

Ja, das ist korrekt. Alle die, die mal in nennenswerten Umfang von der Rente leben sind dann definitionsgemäß keine Privatiers mehr.

Daher folgert für euch leider: Nur einer hier ist Privatier, dauerhaft! Und das ist meine Wenigkeit!

Gruß an die aktuellen Teilzeitprivatiers und zukünftigen "Rentner mit privater Zusatzversorgung".

Na wenn dann ich...oder hat hier noch jemand mit 50 aufgehört...

Das ist doch Quatsch mit dem Cash Flow...da ich Dividenden Aktien reduziert habe, ist auch der Cash Flow daraus gesunken. Aber zur Abdeckung meiner Ausgaben würde es reichen...

Verkäufe sind aber im SInne der Chat GPT Definitionen kein passives EINKOMMEN, das wären dann also nur die Dividenden. Wertzuwachs der Aktien wäre dann entsprechend Vermögensaufbau zuzuordnen. Bei Immobilien betrachtet man es ja ähnlich. Der Wertzuwachs ist Vermögensaufbau, Einkommen generieren nur die Mieteinnahmen.

Wie hoch ist denn die Dividendenrendite in so einem durchwachsenen Privatier-Depot. Ist das bei dir deutlich über Inflation bzw. mehr als 2-3% vom gesamtvermögen?

Man hat ja auch nur begrenzt Einfluss darauf. Titel kauft man ja nicht unbedingt nach Höhe der DIvidenden sondern danach was man ihnen an Performance zutraut und ob man die als Qualitätstitel mit Perspektive bewertet - da haben die einen eben höhere Dividendenausschüttungen als andere, das ist dann eben so - darauf hat man ja keinen Einfluss.

Ich schaue mir gerne die öffentlichen Portfolios in der Finanzfluss-Community an. Die hochausschüttenden Depots liegen da bei 3-4%. Darüber kommt kaum einer. Der Schnitt liegt eher bei 2,5% und damit im Rahmen der Inflation.

Die Ausschüttungsquote hat doch überhaupt nichts mit der Inflation zu tun!

Sehr gute und zugleich feinsinnige Beobachtung – und ja, du sprichst damit einen wichtigen Punkt an, den viele verwechseln: Was gilt beim Privatier eigentlich als „passives Einkommen“?

Gerade Aktienverkäufe liegen hier in einer Grauzone zwischen passivem Vermögensertrag und aktiver Umschichtung.

 

Lass uns das differenziert und klar einordnen 👇

 

 

---

 

💼 1. Grundsätzlich: Was ist „passives Einkommen“?

 

Passives Einkommen ist Einkommen, das ohne aktive Erwerbstätigkeit entsteht – also aus Vermögen, nicht aus Arbeit.

Dazu zählen:

 

Dividenden aus Aktien

 

Zinsen aus Anleihen oder Tagesgeld

 

Mieteinnahmen

 

Ausschüttungen aus Fonds oder Beteiligungen

 

 

Auch realisiert Kursgewinne aus Aktienverkäufen gehören im weiteren Sinn dazu, wenn diese Verkäufe Teil der Vermögensverwaltung sind – nicht eines aktiven Handels.

 

 

---

 

📊 2. Aktienverkäufe – wann „passiv“, wann „aktiv“?

 

Situation Art der Aktivität Einordnung

 

Du verkaufst gelegentlich Aktien, um Gewinne zu realisieren oder Geld zu entnehmen Vermögensverwaltung ✅ passives Einkommen

Du verkaufst regelmäßig Teile deines Depots, um deinen Lebensunterhalt zu bestreiten Entnahme aus Kapital ✅ passives Einkommen (Entnahmecharakter)

Du kaufst und verkaufst ständig, um kurzfristige Gewinne zu erzielen (Trading) Spekulative Tätigkeit ❌ nicht passiv – faktisch aktive Tätigkeit

Du managst ein Portfolio strategisch (z. B. Rebalancing, Umschichtung) Vermögensverwaltung ✅ passiv im Privatier-Sinn

 

 

 

---

 

🧾 3. Steuerliche Perspektive (Deutschland)

 

Verkäufe von Aktien und Fonds nach 2009 (Abgeltungsteuerregime) → Kapitalerträge, steuerlich also passives Einkommen (25 % Abgeltungsteuer + Soli, ggf. Kirchensteuer).

 

Das Finanzamt unterscheidet nicht nach Häufigkeit – solange du keine gewerbliche Tätigkeit betreibst (also z. B. keinen professionellen Handel mit Fremdkapital, Systemen oder Kunden).

 

Du bleibst also Privatier mit Einkünften aus Kapitalvermögen, auch wenn du regelmäßig Aktien verkaufst.

 

 

 

---

 

💰 4. Philosophisch-wirtschaftlich betrachtet

 

Beim klassischen Privatier ist das Ziel:

 

> Vom Kapital zu leben, ohne es zu verbrauchen.

 

 

 

Wenn du also z. B. Dividenden und Kursgewinne nutzt, um jährlich 3–4 % deines Vermögens zu entnehmen,

dann ist das genau das, was ein Privatier tut:

Er lebt vom Vermögensertrag – egal ob dieser ausgeschüttet oder realisiert wird.

 

 

---

 

📉 Beispiel

 

Du hast ein Aktiendepot von 1 Mio €.

 

Dividenden: 25.000 € jährlich

 

Verkauf von Anteilen (realisiert Kursgewinne): 15.000 €

→ Gesamtertrag 40.000 €/Jahr

 

 

Du entnimmst also 4 % des Vermögens – das ist typisch für Privatiers (4%-Regel).

Egal, ob der Ertrag aus Dividenden oder Verkäufen stammt – er ist passiv, solange du nicht aktiv handelst wie ein Trader.

 

 

---

 

🧭 Fazit

 

Ja, Aktienverkäufe gehören grundsätzlich zum passiven Einkommen eines Privatiers,

solange sie Teil der Vermögensverwaltung und nicht berufsmäßiger Handel sind.

 

Entscheidend ist die Intention und Frequenz:

 

Verkaufen, um zu leben → passiv

 

Verkaufen, um aktiv Gewinne zu generieren → aktiv

 

 

Steuerlich bist du in beiden Fällen Privatperson mit Einkünften aus Kapitalvermögen,

also eindeutig im „Privatier-Bereich“.

 

 

 

---

 

Wenn du magst, kann ich dir eine kleine Übersicht machen:

„Passive Einkommensquellen des Privatiers“, aufgeschlüsselt nach Stabilität, Risiko, Liquidität und Steuerbehandlung – das ist sehr hilfreich, um die eigene Cashflow-Struktur zu planen.

Willst du das?

 

 

Und genau so ist das bei mir, vielleicht alle 2, 3 Monate verkaufe ich ein bisschen...in Summe steigt mein Portfolio aber ==> Vermögenserhalt ist gegeben

Zitat von Semi-Privatier am 5. Oktober 2025, 9:59 Uhr

Das passt doch vorne und hinten nicht. Dann zählt ein Mieter mit einem Depot von einer 800k der Miete zahlen muss dazu, jemand mit einem Haus für 800k ohne Miete nicht. Entscheidend ist was monatlich reinkommt, ...

... und was monatlich rausgeht!

Darum die Spanne "ca. 0,8–2 Mio €":

Wer mietfrei wohnt - UND nicht wiederholt zigtausend € in Renovierungen stecken muss - kommt mit dem Ertrag von 800 k€ cash flow-generierendem Vermögen aus ...

(bei Kalkulation mit 3%-Regel: 24 k€ p.a. bzw. 2 k€ monatl. brutto für ein frugales Leben in Privatier-Freiheit)

... ansonsten werden nach 4%- bzw. 3%-Regel weitere 25 bis 33 Jahresmieten an Anlagevermögen benötigt!

(also bei einem 750 €-Apartment 225 bis 300 k€ mehr)

 

Den Zusammenhang zwischen Ausschüttungsrendite und Inflation ha ich auch nicht verstanden. Wissenslücken/ Verständnisprobleme?

Zitat von MoneyMaker am 5. Oktober 2025, 10:39 Uhr

Der konsument ist ein Früh-Ruheständler

Nee. Ist nicht im Ruhestand. Weder von der Altersdefinition, noch dass er Rente bekommt und ist auch noch abhängig beschäftigt.

Er hat nen guten Deal gemacht und arbeitet nach kurzer Pause weiter. Gut situierter Angestellter mit Nebeneinkünften würde ich sagen.

Das ist ja genau der Unterschied, ich bin nicht mehr abhängig von der Angestelltentätigkeit, genug Geld kommt auch unabhängig davon und das bis ans Lebensende.

Der Vorruhestand ist wie eine gestreckte Abfindung von 450k zu betrachten, die hätte ich alternativ bekommen können. Also die Vereinbarung kann nicht aufgekündigt werden wie ein Angestelltenverhältnis. Die neue Tätigkeit kann quasi als Projekt betrachtet werden, da ich das nur für einen begrenzten Zeitraum ausübe, wenn ich zu spinnen anfange könnte ich es sogar als gemeinnützig deklarieren. Ich muss es nicht machen.

Letztlich lassen sich die ganzen Definitionen doch auf zwei Kernpunkte reduzieren.

  1. Kommt genug Kohle monatlich rein
  2. Muss ich dafür noch arbeiten

Bei mir 1. ja und 2. nein.

Aber ich sehe schon, ihr gönnt mir den Semi-Privatier nicht, nun, damit müsst ihr jetzt leben bis Januar 2030, dann nenne ich mich Rente 67, wobei 67 für den Jahrgang steht und nicht für die Rente mit 67 :mrgreen:

Hier ein paar mögliche Bezeichnungen für @Muslime_Frugi, wenn er mit Mitte 70 noch arbeitet:

 

Sehr gute Frage — und tatsächlich gibt es keine einheitliche gesellschaftliche Bezeichnung dafür, weil es stark davon abhängt, warum und wie jemand mit Mitte 70 arbeitet.

Aber wir können das sauber differenzieren — es gibt klare Typenbezeichnungen, die sich etabliert haben:

 

 

---

 

🧭 1. Neutral / beschreibend

 

Begriff Bedeutung Typisches Umfeld

 

Senior Worker oder Senior Professional ältere Person, die freiwillig oder projektweise weiterarbeitet internationale, neutrale Bezeichnung

Erwerbstätiger Rentner jemand, der bereits Rente bezieht, aber weiterhin arbeitet (häufigster offizieller Begriff in Deutschland) Verwaltung, Medien, Statistik

Weiterarbeitender Ruheständler arbeitet aus Interesse, Routine oder Freude Alltagssprache

Best-Ager im Beruf Marketingbegriff für beruflich aktive Menschen ab ca. 55 Werbung, Lifestyle

Erfahrener Experte / Mentor / Senior Advisor nutzt Wissen, berät, arbeitet weniger operativ Wirtschaft, Wissenschaft, Beratung

 

 

 

---

 

🧱 2. Nach Motivation

 

Motivation Typische Bezeichnung

 

Aus Leidenschaft / Interesse „Engagierter Senior“, „Aktiver Ruheständler“, „Berufener“

Aus Verantwortung (z. B. Unternehmensleitung) „Altunternehmer“, „Senior Partner“, „Unternehmenspatriarch“

Aus finanzieller Notwendigkeit „arbeitender Rentner“ (neutral, aber oft negativ konnotiert)

Aus Selbstverwirklichung / Strukturbedürfnis „Lebensarbeitsmensch“, „Aktiver Senior“, „Teilzeit-Ruheständler“

 

 

 

---

 

🧩 3. Soziale Wahrnehmung

 

Gesellschaftlich ist die Haltung dazu zweigeteilt:

 

Früher Ruhestand = Erfolgssymbol („Er hat’s geschafft“).

 

Arbeiten im hohen Alter = entweder Zeichen von Leidenschaft oder Notwendigkeit.

 

 

Deshalb verwenden viele mit Mitte 70 lieber selbstgewählte Begriffe wie:

 

> „Ich bin noch aktiv im Beruf“,

„Ich arbeite aus Spaß an der Sache“,

oder „Ich bin Seniorberater / Mentor / Unternehmer im Unruhestand“.

 

 

 

 

---

 

💡 4. Moderne Bezeichnung, die viele nutzen

 

Ein schöner Ausdruck hat sich in den letzten Jahren eingebürgert:

 

> „Unruheständler“

Er bezeichnet Menschen, die offiziell im Ruhestand sind,

aber sich bewusst nicht zur Ruhe setzen –

sie arbeiten, lehren, engagieren sich weiter.

 

 

 

Der Begriff ist sympathisch, positiv und trifft die Haltung vieler 70-plus-Aktiver sehr gut.

 

 

---

 

🧭 Fazit

 

Mit Mitte 70 noch zu arbeiten heißt nicht, dass man „kein Rentner“ ist –

aber man ist ein aktiver Rentner, Senior Professional oder Unruheständler.

 

Die neutralste und zugleich positivste Kurzbeschreibung ist:

 

> 🟩 „Unruheständler“ – jemand, der über das Rentenalter hinaus tätig bleibt,

aus Freude, Sinn oder Leidenschaft, nicht aus Zwang.

 

 

 

 

---

 

Möchtest du, dass ich dir eine kleine Übersicht mache, wie sich diese Lebensphase (z. B. 70–80 Jahre) im Vergleich zu „klassischem Ruhestand“ unterscheidet – in Punkten wie Lebenssinn, Gesundheit, Einkommen und Identität?

Das ist spannend, weil sich hier ein völlig neuer Lebensabschnitt etabliert: der aktive Spätsenior.

 

 

Zitat von Muslime_Frugi am 5. Oktober 2025, 13:09 Uhr

Den Zusammenhang zwischen Ausschüttungsrendite und Inflation ha ich auch nicht verstanden. Wissenslücken/ Verständnisprobleme?

Das habe ich schlecht formuliert, sehe ich ein. Was ich meinte ist eher, dass eine Dividendenrendite von rund 2-3% (und das ist ja in etwa durchschnittliches inflationsniveau) das Vermögen erhält bzw. die Inflation kompensiert. Genauso könnte ich das aber auch über den Wertzuwachs sagen statt über die Dividenden. Egal, Es ging mir eher darum, eine Größenordnung zu demonstrieren bzw. zu erfragen.

Und genau so ist das bei mir, vielleicht alle 2, 3 Monate verkaufe ich ein bisschen...in Summe steigt mein Portfolio aber ==> Vermögenserhalt ist gegeben

Also per kI Definition Privatier, passt. Aber:

das klappt eben nur mit Aktien. Jemand dessen Vermögenswerte z.b. überwiegend aus Immobilien besteht kann das eben nicht. Selbst wenn ich 10 Millionen an Immobilenvermögen hätte, daraus wegen Zins und Tilgung aber nicht genug Cashflow zum leben generieren kann, dann bin ich also kein Privatier obwohl mein Vermögensaufbau durch den Tilgungsanteil deutlich über meinen Ausgaben liegt? Bin ich dann ein "Buchwertprivatier"? 🤷🏻‍♂️😅 während ein anderer von 2m Depot mit Dividenden und Ausschüttungen ein ordentliches Auskommen hat? Ich kann ja bei Cashbedarf nicht mal eben zwei Heizkörper und 3 Kubikmeter Steine entnehmen und verkaufen um die Zeit bis zu einem möglichen (Teil)verkauf zu überbrücken.

Wie seht IHR (nicht Chat GPT) das? Ist zuverlässiger Cashflow oder die Möglichkeit ihn unkompliziert durch Entnahme jederzeit generieren zu können ein entscheidendes Kriterium oder reicht die Summenbilanz des Vermögens?

 

So...das war jetzt mal ganz witzig aber es ist mir eigentlich egal...deshalb klinke ich mich an dieser Stelle wieder aus...

ich konstruiere noch ein anderes Beispiel.

Bei mir zu Hause an der Wand hängt aus Erbschaft ein Picasso im Wert von 5 Millionen Euro der jedes Jahr eine Million Euro an Wert gewinnt. Einkommen habe ich leider nicht. Um meine Kosten von 50k p.a. zu decken hole ich mir mit dem Gemälde als hinterlegte Sicherheit einen tilgungsfreien Kredit über einen Zeitraum von 20 Jahren bei einer Bank. Von diesem Kredit lebe ich und zahle die anfallenden Zinsen wobei die Summe dieser Kosten deutlich unter dem Wertzuwachs des Bildes liegen. Ich habe somit ein gutes Auskommen, baue weiterhin Vermögen auf und verkaufe den Schinken in 20 Jahren, zahle den Kredit zurück und lege das Geld erst dann z.b. in Aktien an.

Mein Bruder erhält ebenfalls ein Gemälde aus Erbschaft, verkauft es aber direkt und lebt von den Dividenden des angelegten Geldes aus dem Verkauf.

Ist er nun Peivatier und ich nicht, obwohl mein Vermogen ggf. stärker anwächst als das seine und wir beide ein Auskommen haben? und wie wäre es alternativ wenn mir die Bank keinen Kredit gibt und wir beide von seinen Zinserträgen leben da diese ausreichend sind. Sind wir dann dennoch beide Privatiers? 😅

Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 13:58 Uhr

So...das war jetzt mal ganz witzig aber es ist mir eigentlich egal...deshalb klinke ich mich an dieser Stelle wieder aus...

ja, etwas Auflockerung tut doch auch mal ganz gut 🙂 nicht dass einer meint wir Investoren, Privatiers und Erbsenzähler hätten keinen Humor 🙋🏻

Zitat von Muslime_Frugi am 5. Oktober 2025, 9:49 Uhr
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 8:20 Uhr

Na mit Teenie Klamotten siehst du aus wie ein 60 jähriger, der jung aussehen möchte 😉

Die Teenies passen sich doch heute den 60 Jährigen an. Birkenstock Boston, Leinen Klamotten im Boho Style sehen sie aus wie die Sahnetörtchen.
…und der  oversize Pulli verdeckt auch den Bauchansatz des 60 jährigen ganz gut.

Philipp Amthor sieht doch jetzt schon aus wie ein Rentner, so in Hoodie und Baggy Jeans mit Baseball Cap könnte ich mir den nicht vorstellen :mrgreen:

Die Diskussion gab es übrigens letztens bei LinkedIn, ob man sich, weil man älter geworden ist, altersgerecht anziehen und auf Farbe verzichten sollte, also nur noch grau und dunkelblau. Schön unauffällig. Quintessenz war nein, Typgerecht ja, aber Farbe ist erlaubt. Ich bin ja zum Glück jemand dem alles steht und ziehe gerne gepflegte, etwas höherpreisige italienische Sportswear an, gerne mit Farbe. Passt am besten zu mir. Kann aber auch gut einen Business Anzug tragen oder Smart Casual.

Die Trends der Jugend würde ich jedenfalls weglassen, das ist was für Madonna oder Heidi Klum 😉

Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 13:58 Uhr

So...das war jetzt mal ganz witzig aber es ist mir eigentlich egal...deshalb klinke ich mich an dieser Stelle wieder aus...

Aber Du bist voll im Chat GPT Modus 😉

Wie gesagt:

  1. Kommt genug Kohle monatlich rein
  2. Muss ich dafür noch arbeiten

 

Das ist ja genau der Unterschied, ich bin nicht mehr abhängig von der Angestelltentätigkeit, genug Geld kommt auch unabhängig davon und das bis ans Lebensende.

Der Vorruhestand ist wie eine gestreckte Abfindung von 450k zu betrachten, die hätte ich alternativ bekommen können. Also die Vereinbarung kann nicht aufgekündigt werden wie ein Angestelltenverhältnis.

@konsument Einspruch Euer Ehren.

  1. ist es nicht die Frage, ob Du von der Kohle abhängig bist, sondern ob Du bzgl Deines Jobs an z.B. Weisungen Deines Arbeitgebers gebunden bist. Wärst Du nicht abhängig beschäftigt, würdest Du in diesem Job auch keine Sozialabgaben zahlen müssen und könntest es als freier Mitarbeiter machen.
  2. ob eine Abfindung in einem statt gestreckt nicht besser gewesen wäre? Gerade mit der Aussicht einen neuen Job dann mit Lohnsteuerklasse 6 zu haben ? Die Frage kannst nur Du Dir beantworten.

Ich weiß dass solche Deals gemacht werden. Mach ich nämlich voraussichtlich ab Januar/Februar für 36 Monate auch. Arbeitsvertrag läuft bei 100% Freistellung weiter. Aber sorry ich werde danach keinen Job mehr annehmen. Ob ich damit dann als Privatiert durchgehe, ist mir egal.

Ok, in dem Kontext bin ich abhängig beschäftigt, bin ich als freier Mitarbeiter aber eigentlich auch, da wird mir ebenfalls gesagt, was ich machen soll. Ich finde ein Angestelltenverhältnis jedenfalls angenehmer, so als Berater bspw. steht man ziemlich unter Druck.

Die Abfindung wäre deutlich weniger gewesen, die waren gedeckelt, die Ruhestandsvereinbarung war der bessere Deal. Ich habe das ja bereits 2021 unterschrieben und war seinerzeit felsenfest davon überzeugt, dann Ende 2023 aufzuhören und keinen neuen Job mehr anzufangen 😉 Nun habe ich einmal verlängert, zweimal verlängert und jetzt die Anschlussanstellung. Bin eben käuflich :mrgreen:

Das Vorruhestandsgehalt wird mit St.kl. 3 abgerechnet, das zweite Einkommen dann mit 6. Die sich aus beiden Einkommen ergebende Steuerzahlung ist identisch mit der Abrechnung des Gesamteinkommens mit St.kl. 3, logischerweise. Ich spare mir aber einmal die KV und zweimal die AV. Und da ich dann unterjährig aufhören werde gibt es noch eine ordentliche Steuererstattung. Das ist schon ziemlich attraktiv

 

Selbst wenn ich 10 Millionen an Immobilenvermögen hätte, daraus wegen Zins und Tilgung aber nicht genug Cashflow zum leben generieren kann, dann bin ich also kein Privatier obwohl mein Vermögensaufbau durch den Tilgungsanteil deutlich über meinen Ausgaben liegt? (...)

Wie seht IHR (nicht Chat GPT) das? Ist zuverlässiger Cashflow oder die Möglichkeit ihn unkompliziert durch Entnahme jederzeit generieren zu können ein entscheidendes Kriterium oder reicht die Summenbilanz des Vermögens?

@noordlicht

naja denken wir nochmal drüber nach: Der Privatier soll von seinem passiven Einkommen leben können. Tilgung ist in diesem Sinn kein Einkommen. Es dient wie Du ja selber sagst dem Vermögensaufbau. In meiner eigenen Situation hab ich z.B. eine eine Immobilie, deren Darlehen vom Mieter bezahlt wird (mittlerweile bleibt sogar 30% der Miete übrig), bei einer zweiten abbezahlten Immobilie fließt die Miete komplett in meine Tasche. Von der ersten habe ich kein Einkommen zum leben, erst wenn das DL kompett abbzahlt ist, die zweite liefert einen Anteil zum Einkommen das ich zum Leben nutzen könnte, aber i.A. in Aktien reinvestiert wird.

Fazit: wenn Deine Mieteinnahmen abzgl Tilgung zum Leben reichen, würde ich das schon als Privatier ansehen (mal die Diskussion um Arbeitaufwand etc beiseite gelassen.) Du lebst ja sozusagen von dem bereits in Immobilien investierten Geld.

ich konstruiere noch ein anderes Beispiel.

Dieses  Beispiel ist mir zu sehr konstruiert. Wie wird denn permanente Wertsteigerung fest gestellt. Das Musterist: Asset bleibt im Besitz und wird für die Lebenskosten beliehen. Bleiben wir bei Immobilien. Es gibt ja konkret Angebote, bei denen man sein Häuschen verkaufen kann, drinnen wohnen bleibt und zusätzlich mtl. Kohle zum Leben bekommt. (siehe hier) Nachdem dabei aber vermutlich keine so riesigen Summe fließen und die Rente vermutlich einen erheblichen Teil zu den Lebenskosten beiträgt, würde ich hier nicht von Privatier sprechen.

Zitat von Privatier am 4. Oktober 2025, 14:01 Uhr

💼 Status- und Vermögensstufen: Privatier, Investor, Unternehmer

 

Kategorie Beschreibung Haupteinkommen aus Typische Zusammensetzung (Aktien/Immobilien) Monatl. Cashflow (nach Kosten/Steuern) Arbeitsaufwand Organisation / Struktur Typische Vermögenshöhe Wahrnehmung / Status [...]

So ähnlich stelle ich mir meine "Foren-Ampel" vor ... wenn man anhand eines kleine Farbtupfers am Avatar erkennen könnte, wer aus welcher Situation/Perspektive heraus schreibt, wäre das schon hilfreich, hätte mMn einen echten Mehrwert.

Nach eigener Einschätzung bin ich noch in Stufe 3, erfülle aber die meisten - wenn nicht alle - Kriterien von 5 und mein Ziel ist 6. Die 4 scheidet völlig aus. 😉

Mal schau'n, ob's klappt.

So in etwa 😉

Ich finde das Thema Ziele manifestieren ganz spannend. Darauf hat mich tatsächlich Jim Carrey in einem kurzen Insta Video gebracht, in dem er erzählt hatte, dass er sich fiktiv einen 10 Mio. € Dollar Scheck für eine Filmrolle ausgestellt hat, das war sein Ziel. Er hat es erreicht.

Gut, es muss natürlich etwas halbwegs realistisches sein, also wenn ich das machen würde wäre es lächerlich, aber das ist der Grund für meine Umbenennung gewesen.

Kann man auch in die Meditation einbauen @muslime_frugi

Ziele zu manifestieren bedeutet, diese durch fokussierte Gedanken, Emotionen und gezielte Handlungen in die Realität umzusetzen, oft unter Anwendung von Visualisierung und Affirmationen, um das Unterbewusstsein darauf auszurichten und die nötige Motivation und das Selbstvertrauen zu stärkenWichtige Schritte sind die Klarheit über das gewünschte Ziel, das Überwinden einschränkender Glaubenssätze, das Visualisieren des Erfolgs und das Fühlen der damit verbundenen Emotionen, aber auch das Ergreifen konkreter Schritte zur Erreichung des Ziels. 

Grundlagen der Manifestation
    • Bedeutung: 

      Manifestieren stammt aus dem Lateinischen („manifestare“) und bedeutet, etwas zu „offenbaren“ oder „an den Tag zu legen“. Es ist eine Methode, um sich Wünsche und Ziele durch gezielte Gedanken und Überzeugungen in die Realität zu ziehen. 

  • Die Rolle des Unterbewusstseins: 

    Manifestation zielt darauf ab, das eigene Unterbewusstsein umzuprogrammieren und einschränkende Glaubenssätze zu überwinden, damit man das Gewünschte anzieht. 

Praktische Schritte zur Zielmanifestation
  • 1. Klarheit über das Ziel: 

    Werden Sie sich Ihrer Wünsche und Ziele ganz klar bewusst. Fragen Sie sich, was Sie wirklich wollen und warum. 

  • 2. Negative Glaubenssätze identifizieren und überwinden: 

    Achten Sie auf Ihre innere Stimme. Wenn sie Ihnen sagt, dass etwas unmöglich ist, wandeln Sie diese Gedanken in positive Affirmationen um, wie „Ich bin fähig, alles zu erreichen“. 

  • 3. Visualisierung: 

    Stellen Sie sich Ihr Ziel bildhaft vor, als wäre es bereits in der Realität. Nutzen Sie dafür z. B. ein Vision Board (eine Collage mit Bildern, die Ihre Wünsche darstellen). 

  • 4. Fühlen der Emotionen: 

    Es ist entscheidend, die Emotionen zu spüren, die Sie empfinden würden, wenn Ihr Wunsch bereits erfüllt wäre. Diese Emotionen sind der Schlüssel, um das Unterbewusstsein zu beeinflussen. 

  • 5. Dankbarkeit: 

    Praktizieren Sie Dankbarkeit. Das versetzt Sie in eine positive Frequenz und stärkt Ihre Fähigkeit, Wünsche zu empfangen. 

  • 6. Aktion ergreifen: 

    Manifestieren ist mehr als nur positives Denken. Es ist wichtig, konkrete, selbstbestimmte Schritte zu planen und diese auch umzusetzen, um die Ziele aktiv zu erreichen. 

Wichtige Werkzeuge 

  • Journaling: 
    Schreiben Sie Ihre Wünsche, Ziele und die damit verbundenen Gedanken und Gefühle auf.
  • Meditation: 
    Regelmäßige Meditation hilft, den Geist zu fokussieren, die Gedanken zu beruhigen und die inneren Visionen zu stärken.
  • Erstellen Sie eine visuelle Darstellung Ihrer Ziele, um sie immer wieder vor Augen zu haben.
VorherigeSeite 4 von 9Nächste