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Wann ist man ein Privatier

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Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 9:05 Uhr

> Kurz: Er arbeitet, weil er möchte – nicht, weil er muss.

Finanzielle Sorgen spielen kaum noch eine Rolle – höchstens strategische („Wie sicher ist mein Cashflow?“).

Motivation Selbstbestimmung, Lebensqualität, Balance

Lebensstil Bewusst, eher qualitätsorientiert als konsumgetrieben.

@privatier Das passt doch ziemlich gut. Ich denke dieser Zustand trifft für die meisten (älteren) Foristen hier zu.

Für mich wird es jedenfalls mental einen Change geben ab dem 1.1., auch wenn das für Außenstehende nicht so aussehen mag. Die zwei Jahre Verlängerung der festen Daueranstellung sind dann vorbei und es fließt bis an mein Lebensende ein sicherer, auskömmlicher Cash Flow.

 

Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 8:20 Uhr

Na mit Teenie Klamotten siehst du aus wie ein 60 jähriger, der jung aussehen möchte 😉

Die Teenies passen sich doch heute den 60 Jährigen an. Birkenstock Boston, Leinen Klamotten im Boho Style sehen sie aus wie die Sahnetörtchen.
…und der  oversize Pulli verdeckt auch den Bauchansatz des 60 jährigen ganz gut.

@ Konsument ist genausowenig Semi Privatier wie Gen X😅 … abhängig von Lohn- und Lohnersatzleistungen

 

Du gestattest einen kleinen Einschub:
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 9:05 Uhr

Der Semi-Privatier - ... finanziell weitgehend unabhängig ...

Vermögenshöhe ca. 0,8–2 Mio € (je nach Lebensstil und Region) ohne Berücksichtigung selbstgenutzter Immobilie(n), Auto(s), Boot, usw. - welche keinen Cash Flow generieren.

Einkommensquellen 50–80 % aus Vermögen (z. B. Mieten, Dividenden, ...

8. Typisches Beispiel

> Jemand besitzt 4 vermietete Wohnungen (Miete netto 3.500 €/Monat) und ein Aktienportfolio mit 400.000 €.

Er arbeitet noch als ...

→ Er könnte theoretisch aufhören zu arbeiten, macht es aber nicht, weil ...

@muslime_frugiEben nicht, meine Cash Flows sind wahrscheinlich sicherer als die eines Depots.

Ich muss nicht mehr arbeiten.

Abgesehen davon könnte ich vom Verkauf meiner Assets ein sorgenfreies Leben führen. Vermögen besteht nicht nur aus einem Aktiendepot.

Zitat von exitus2022 am 5. Oktober 2025, 9:51 Uhr
Du gestattest einen kleinen Einschub:
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 9:05 Uhr

Der Semi-Privatier - ... finanziell weitgehend unabhängig ...

Vermögenshöhe ca. 0,8–2 Mio € (je nach Lebensstil und Region) ohne Berücksichtigung selbstgenutzter Immobilie(n), Auto(s), Boot, usw. - welche keinen Cash Flow generieren.

Einkommensquellen 50–80 % aus Vermögen (z. B. Mieten, Dividenden, ...

8. Typisches Beispiel

> Jemand besitzt 4 vermietete Wohnungen (Miete netto 3.500 €/Monat) und ein Aktienportfolio mit 400.000 €.

Er arbeitet noch als ...

→ Er könnte theoretisch aufhören zu arbeiten, macht es aber nicht, weil ...

Das passt doch vorne und hinten nicht. Dann zählt ein Mieter mit einem Depot von einer 800k der Miete zahlen muss dazu, jemand mit einem Haus für 800k ohne Miete nicht. Entscheidend ist was monatlich reinkommt, wie ist doch egal.

Zitat von exitus2022 am 5. Oktober 2025, 9:51 Uhr
Du gestattest einen kleinen Einschub:
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 9:05 Uhr

Der Semi-Privatier - ... finanziell weitgehend unabhängig ...

Vermögenshöhe ca. 0,8–2 Mio € (je nach Lebensstil und Region) ohne Berücksichtigung selbstgenutzter Immobilie(n), Auto(s), Boot, usw. - welche keinen Cash Flow generieren.

Einkommensquellen 50–80 % aus Vermögen (z. B. Mieten, Dividenden, ...

8. Typisches Beispiel

> Jemand besitzt 4 vermietete Wohnungen (Miete netto 3.500 €/Monat) und ein Aktienportfolio mit 400.000 €.

Er arbeitet noch als ...

→ Er könnte theoretisch aufhören zu arbeiten, macht es aber nicht, weil ...

Wieso nicht die selbstgenutzte Immobilie, das ist doch Quatsch...

Das ist doch das gleiche wie bei der Rente, habe ich als selbstständiger ein Depot von 800k für die Altersvorsorge aufgebaut zählt es als Vermögen, das Pendant eines Angestellten mit seinen Zahlungen an die DRV aber nicht. Das passt doch nicht, beides generiert einen Cash Flow.

Es geht ja aber auch nicht um 65 jährige die Jahrzehnte lang gearbeitet haben...

Sehr gute und tiefgehende Frage – weil sie den Kernunterschied zwischen „Ruheständler“ und „Privatier“ berührt.

Tatsächlich hängt die Definition nicht nur vom Einkommenstyp, sondern stark vom Lebenskontext und Zeitpunkt ab.

 

Ich zeige dir das differenziert, realistisch und auch gesellschaftlich eingeordnet 👇

 

 

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🧭 1. Grundgedanke: Herkunft der Unabhängigkeit zählt

 

Ein Privatier ist jemand, der aus eigenem oder geerbtem Vermögen lebt –

nicht aus arbeitgeber- oder staatlich organisierten Renten- oder Versorgungssystemen.

 

Das ist der entscheidende Unterschied:

 

Kategorie Einkommensquelle Typisches Alter Gesellschaftliche Rolle

 

Privatier Kapitalerträge, Mieten, Beteiligungen, Verkäufe (Vermögen) meist 40–65, manchmal jünger lebt von eigenem Kapital, kein Erwerbstätiger

Ruheständler / Rentner staatliche, betriebliche oder private Rentenleistungen (Erwerbsersatz) meist > 63 Jahre lebt von lebenslangen Rentenansprüchen, nicht von Vermögen

 

 

Also:

 

> Nicht das Alter macht dich zum Privatier,

sondern die Quelle deiner Einkünfte und die Unabhängigkeit von Arbeit und System.

 

 

 

 

---

 

🕰️ 2. Altersdimension – was typisch ist

 

Lebensphase Beschreibung Privatier-Status realistisch?

 

30–45 Jahre Frühvermögensaufbau, erste passive Einkünfte selten Privatier, außer durch Firmenerfolg oder Erbe

45–55 Jahre Erste Phase realer finanzieller Unabhängigkeit (Semi-Privatier möglich) ✅ häufig Semi-Privatier

55–65 Jahre Vermögenserträge übersteigen oft Ausgaben → Privatier oder Voll-Privatier möglich ✅ klassische Privatier-Phase

> 65 Jahre Wenn Einkommen aus Renten (nicht Kapital) kommt → kein Privatier ❌ (außer wenn zusätzlich Vermögenserträge dominieren)

 

 

 

---

 

💰 3. Grenzfall: Der wohlhabende Rentner

 

Wenn jemand mit 67 in Rente geht, aber:

 

2 Mio. € an Vermögen hält,

 

50.000 € Kapitalerträge im Jahr hat,

 

die Rente nur ein „Bonus“ ist,

dann kann man ihn durchaus als Privatier im Ruhestand bezeichnen.

 

 

Aber wenn jemand allein von gesetzlicher und betrieblicher Rente lebt, ohne Kapital,

ist er Ruheständler, nicht Privatier – auch wenn er nicht mehr arbeitet.

 

Kurz gesagt:

 

> Privatier = finanziell unabhängig durch Vermögen.

Rentner = versorgungsabhängig durch Systemleistungen.

 

 

 

 

---

 

🧩 4. Typische Altersbereiche in der Realität

 

Typ Alter Typisches Profil

 

Früh-Privatier 35–45 Unternehmensverkauf, Erbe, FIRE-Bewegung, hohe Kapitalrendite

Semi-Privatier 45–60 Hat Vermögen aufgebaut, reduziert Arbeit schrittweise

Voll-Privatier 50–65 Lebt vollständig vom Kapital, keine Erwerbsarbeit

Vermögender Ruheständler 65–75 Bezieht Rente, aber Kapitalerträge sind Haupteinkommen

Ruheständler (klassisch) 65+ Lebt überwiegend von Renten, ohne größere Kapitalerträge

 

 

 

---

 

🧠 5. Warum Alter trotzdem eine Rolle spielt

 

Gesellschaftlich wird der Begriff „Privatier“ fast immer für jemanden unter dem gesetzlichen Rentenalter verwendet, der freiwillig aufgehört hat zu arbeiten.

 

Ab ca. 65 Jahren wird dieselbe Situation gesellschaftlich als „Ruhestand“ bezeichnet,

selbst wenn die finanzielle Basis identisch ist.

 

Die Unterscheidung ist also sozialer und psychologischer Natur, nicht finanzieller.

 

 

 

---

 

🧭 6. Fazit

 

Privatier = lebt von eigenem Vermögen, unabhängig von Arbeit und Rente.

 

Alter allein ist kein Kriterium – aber jünger als das gesetzliche Rentenalter zu sein und nicht zu arbeiten, gilt als typisches Merkmal.

 

Ab etwa 50–65 Jahren ist der Privatier-Status am häufigsten realistisch und glaubwürdig.

 

Ab Renteneintritt (65+) verschwimmt der Begriff – man spricht dann meist von „vermögendem Ruheständler“, nicht mehr von „Privatier“.

 

 

 

Ab 63 oder 67 oder vielleicht 70 sind wir doch alle Rentner 😉

Ich gehe jetzt erstmal zum BodyPump 💪

Man kann es drehen und wenden wie man will:

Der konsument ist ein Früh-Ruheständler

Vollprivatier

4. Ab einem Punkt übersteigen die Einkünfte dauerhaft die Ausgaben

Ohhjee, dann ist das Entnahmekonzept aber massiv in Frage gestellt durch die KI!? Und ich bräuchte/ hätte gebraucht, zumindest in 2024 einen Job!

Das Bild Frugalistentreffen ist nun leider übertrieben (bunt) und zeugt nicht von Understatement der jungen Leute. Das ist schade, denn genau das erwartet man von Frugalisten,  nämlich Themen zu behandeln, die Normalbürger noch nie gehört haben. Schön wäre es zudem das Thema auf "Privatier meets Frugalisten" auszudehnen! Merci schon im Vorhinein. Die Wahrscheinlichkeit ist aber groß, dass die KI hier an seine Grenzen stößt...¿

Übrigens Ältere Leute die übertrieben Klamotten von Youngstern anziehen nennt man "alter Geck", peinlicher gehts nicht. Zumindest war das früher im konservativen Schwabenland so!

Grüße, von eben hier!

Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:29 Uhr

Vollprivatier

4. Ab einem Punkt übersteigen die Einkünfte dauerhaft die Ausgaben

 

Ist bei mir so...

Zitat von Semi-Privatier am 5. Oktober 2025, 10:12 Uhr

Ab 63 oder 67 oder vielleicht 70 sind wir doch alle Rentner 😉

Ich gehe jetzt erstmal zum BodyPump 💪

Ja, das ist korrekt. Alle die, die mal in nennenswerten Umfang von der Rente leben sind dann definitionsgemäß keine Privatiers mehr.

Daher folgert für euch leider: Nur einer hier ist Privatier, dauerhaft! Und das ist meine Wenigkeit!

Gruß an die aktuellen Teilzeitprivatiers und zukünftigen "Rentner mit privater Zusatzversorgung".

Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 10:33 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:29 Uhr

Vollprivatier

4. Ab einem Punkt übersteigen die Einkünfte dauerhaft die Ausgaben

 

Ist bei mir so...

Jährlich, monatlich, täglich.... also idealerweise!? 🤑

Ergänzung: In 2024 hatte ich zwar mehr Vermögen aufgebaut als ich Ausgaben hatte, ABER: Echte Einnahmen, also Liquidität war klar unter den getätigten Ausgaben. Eine Regelungslücke in der KI Definition.

Der konsument ist ein Früh-Ruheständler

Nee. Ist nicht im Ruhestand. Weder von der Altersdefinition, noch dass er Rente bekommt und ist auch noch abhängig beschäftigt.

Er hat nen guten Deal gemacht und arbeitet nach kurzer Pause weiter. Gut situierter Angestellter mit Nebeneinkünften würde ich sagen.

Ja, das ist korrekt. Alle die, die mal in nennenswerten Umfang von der Rente leben sind dann definitionsgemäß keine Privatiers mehr.

 

Sag ich doch. Ist nur noch der Begriff "nennenswert" zu definieren.

Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:35 Uhr
Zitat von Semi-Privatier am 5. Oktober 2025, 10:12 Uhr

Ab 63 oder 67 oder vielleicht 70 sind wir doch alle Rentner 😉

Ich gehe jetzt erstmal zum BodyPump 💪

Ja, das ist korrekt. Alle die, die mal in nennenswerten Umfang von der Rente leben sind dann definitionsgemäß keine Privatiers mehr.

Daher folgert für euch leider: Nur einer hier ist Privatier, dauerhaft! Und das ist meine Wenigkeit!

Gruß an die aktuellen Teilzeitprivatiers und zukünftigen "Rentner mit privater Zusatzversorgung".

Na wenn dann ich...oder hat hier noch jemand mit 50 aufgehört...

Das ist doch Quatsch mit dem Cash Flow...da ich Dividenden Aktien reduziert habe, ist auch der Cash Flow daraus gesunken. Aber zur Abdeckung meiner Ausgaben würde es reichen...

Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:37 Uhr
Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 10:33 Uhr
Zitat von Absprung_2020 am 5. Oktober 2025, 10:29 Uhr

Vollprivatier

4. Ab einem Punkt übersteigen die Einkünfte dauerhaft die Ausgaben

 

Ist bei mir so...

Jährlich, monatlich, täglich.... also idealerweise!? 🤑

Ergänzung: In 2024 hatte ich zwar mehr Vermögen aufgebaut als ich Ausgaben hatte, ABER: Echte Einnahmen, also Liquidität war klar unter den getätigten Ausgaben. Eine Regelungslücke in der KI Definition.

Mal so mal so....

Zitat von Privatier am 5. Oktober 2025, 10:51 Uhr

..oder hat hier noch jemand mit 50 aufgehört...

Mit 52.

Dafür vorab 20 Semester Langzeitstudentenleben - und erst mit 31 Teilzeit/mit 33 Vollzeit mein "Arbeitsleben" begonnen!

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