Vorstellung & Gruß aus Köln!
Zitat von OnFire am 23. Dezember 2025, 10:48 UhrMega - herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im "neuen" Leben - schön mal eine "echte" FIRE-Story ohne ewiges OMY etc. zu lesen. 🙂
War Auswandern in Anbetracht der steigenden Steuerlast keine Überlegung für dich?
Mega - herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg im "neuen" Leben - schön mal eine "echte" FIRE-Story ohne ewiges OMY etc. zu lesen. 🙂
War Auswandern in Anbetracht der steigenden Steuerlast keine Überlegung für dich?
Zitat von Absprung_2020 am 23. Dezember 2025, 11:31 Uhr@koelschejung
Grandios und Gratulation! Wünsche Gesundheit für 2026 und danach. Der Rest kommt von allein.
Grandios und Gratulation! Wünsche Gesundheit für 2026 und danach. Der Rest kommt von allein.
Zitat von koelschejung am 24. Dezember 2025, 13:04 UhrIch danke euch!
@onfire übers auswandern habe ich bis dato noch nicht nachgedacht. Dazu würde mir dauerhaft dann doch zu viel in / an Deutschland fehlen. Perspektivisch könnte ich es mir durchaus vorstellen, im Winter mal ein paar Monate in der Sonne zu leben. Da müsste ich mir mal Gedanken machen, was mit Hund, den ich nur ungern fliegen lassen möchte, in Frage kommt 🙂
Ich danke euch!
@onfire übers auswandern habe ich bis dato noch nicht nachgedacht. Dazu würde mir dauerhaft dann doch zu viel in / an Deutschland fehlen. Perspektivisch könnte ich es mir durchaus vorstellen, im Winter mal ein paar Monate in der Sonne zu leben. Da müsste ich mir mal Gedanken machen, was mit Hund, den ich nur ungern fliegen lassen möchte, in Frage kommt 🙂
Zitat von koelschejung am 19. Februar 2026, 14:53 UhrIrrationale Ängste werden wahrgenommen aber mal versucht bei Seite zu stellen, nach gutem Gespräch mit Mit-Gründerin haben wir uns drauf geeinigt,
dass es das Beste für beide ist, wenn ich die Firma verlasse. Kündigung ist raus.
Somit kein OMY, noch nicht zu Ende gedacht, was "danach" kommt, aber am 30.04. ist Schluss mit der bisherigen Laufbahn.
Gerade mal den Faden hier überflogen, schon interessant der Rückblick. FI und RE mit 38. Geht schlimmer und fühlt sich sehr gut an - ist aber naheliegenderweise auch nicht die Antwort auf alles... Time will tell!
Irrationale Ängste werden wahrgenommen aber mal versucht bei Seite zu stellen, nach gutem Gespräch mit Mit-Gründerin haben wir uns drauf geeinigt,
dass es das Beste für beide ist, wenn ich die Firma verlasse. Kündigung ist raus.
Somit kein OMY, noch nicht zu Ende gedacht, was "danach" kommt, aber am 30.04. ist Schluss mit der bisherigen Laufbahn.
Gerade mal den Faden hier überflogen, schon interessant der Rückblick. FI und RE mit 38. Geht schlimmer und fühlt sich sehr gut an - ist aber naheliegenderweise auch nicht die Antwort auf alles... Time will tell!
Zitat von Muslime_Frugi am 20. Februar 2026, 17:40 UhrGlückwunsch. Das ist eine echt starke Performance die du da im jungen Alter hingelegt hast.
Bin gespannt wie es dir nach einiger Zeit geht.Lass unbedingt von dir hören !
Glückwunsch. Das ist eine echt starke Performance die du da im jungen Alter hingelegt hast.
Bin gespannt wie es dir nach einiger Zeit geht.
Lass unbedingt von dir hören !
Zitat von koelschejung am 30. Juni 2026, 19:03 UhrEin Gruß (von der falschen Rheinseite) verbunden mit einem "Halbjahresbericht" / Tagebucheintrag - Danke für den Tipp @absprung_2020 🙂
Die ersten Monate als Jung-"Privatier" (ich mag mich an den Begriff immer noch nicht gewöhnen ;-)) sind vorbei.
Folgende Beobachtungen:
- Irre, wie schnell sich Normalität verschiebt. Einerseits fühlen sich Teile der Jobs von früher, die zeitweise absolute Traumjobs waren, sich mit ein wenig Entfernung völlig absurd an. Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe und gleichzeitig verwundert.
- Es verschiebt sich ebenso ein wenig der Pegel, ab wann man sich gestresst fühlt. Dinge, die ich früher einfach zwischendurch erledigt habe, fühlen sich mittlerweile nach mehr "Arbeit" an, bzw. ich "schaffe" tagein tagaus deutlich weniger. Stört mich aber nicht 😀
- Ich habe noch keinen guten Modus gefunden, wie ich auf die Frage von neuen Bekanntschaften reagiere "was machst du denn beruflich?" Umschweife das im Moment mit "Pause" "Eigene Projekte" "Sabbatical" und so weiter. Fühlt sich noch seltsam an.
- Ausgaben sind im Moment deutlich zu hoch, insbesondere an der Wohnung kamen doch noch viele Themen auf, paar teurere Rüstkosten wie PKW etc.
- Ziel ist es, ab jetzt im Schnitt mit 4-5k Ausgaben pro Monat hinzukommen.
- Das Wichtigste: Der Gesundheit tut es natürlich gut. Weniger Stress, mehr Schlaf, mehr Sport. Bin mindestens 4 mal die Woche 2-3h körperlich aktiv, widme mich der Musik, lese Bücher. Das gefällt mir.
- Partnerschaft gibt es mittlerweile auch. Arbeitet freiwillig und gerne fleißig und viel. Bis auf kleinere Reibereien arrangieren wir uns gut mit den verschiedenen Blickwinkeln.
Kassensturz:
- 2,463M investiert in der Vermögensverwaltenden GmbH 70/30 FTSE All World / Geldmarktfonds. Sollen so lange wie möglich nicht angefasst werden.
- noch 375k im Privatdepot, 100% FTSE All World
- 50k geparkt im Tagesgeld, Ziel 2027 möglichst weit damit zu kommen
- 20k auf dem Giro, Ziel 2026 noch möglichst weit damit zu kommen
- Selbstgenutzte große Wohnung, Wert geschätzt 1,1M. Leider sehr teuer in den Nebenkosten, ca. 800€ inkl heizen.
- 2x vermietete Immos - Wert abgl. Krediten geschätzt 450k, ca. 2k Cashflow, ca 700k Schulden endfällig in ca. 12 Jahren auf der anderen Seite.
- 30 Rentenpunkte sind angesammelt, sofern ich mich richtig informiert habe, macht es vorerst keinen Sinn, hier noch freiwillige Beiträge zu leisten?
Somit ist eine ordentliche Summe zusammengekommen mit der ich mich meistens recht sicher fühle. Trotzdem der Vorsatz, nicht ganz so häufig ins Depot zu schauen & den Gedanken "was wäre wenn" (x-%-Crash, Seitwärtsbewegung, gestiegener Kapitalbedarf wegen y, wie groß ist die Gefahr einer Blase?) seltener zuzulassen bzw. mich damit abzufinden.
Bin selber gespannt, wie sich das die kommenden Monate und Jahre entwickelt. Hoffe sehr, das das Sequence of Return Risk noch eine Zeit lang auf meiner Seite ist 😀Ich lese immer noch gerne regelmäßig hier mit und bin sehr dankbar, das Forum damals gefunden zu haben.
Kommt gut durch den Sommer!
Ein Gruß (von der falschen Rheinseite) verbunden mit einem "Halbjahresbericht" / Tagebucheintrag - Danke für den Tipp @absprung_2020 🙂
Die ersten Monate als Jung-"Privatier" (ich mag mich an den Begriff immer noch nicht gewöhnen ;-)) sind vorbei.
Folgende Beobachtungen:
- Irre, wie schnell sich Normalität verschiebt. Einerseits fühlen sich Teile der Jobs von früher, die zeitweise absolute Traumjobs waren, sich mit ein wenig Entfernung völlig absurd an. Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe und gleichzeitig verwundert.
- Es verschiebt sich ebenso ein wenig der Pegel, ab wann man sich gestresst fühlt. Dinge, die ich früher einfach zwischendurch erledigt habe, fühlen sich mittlerweile nach mehr "Arbeit" an, bzw. ich "schaffe" tagein tagaus deutlich weniger. Stört mich aber nicht 😀
- Ich habe noch keinen guten Modus gefunden, wie ich auf die Frage von neuen Bekanntschaften reagiere "was machst du denn beruflich?" Umschweife das im Moment mit "Pause" "Eigene Projekte" "Sabbatical" und so weiter. Fühlt sich noch seltsam an.
- Ausgaben sind im Moment deutlich zu hoch, insbesondere an der Wohnung kamen doch noch viele Themen auf, paar teurere Rüstkosten wie PKW etc.
- Ziel ist es, ab jetzt im Schnitt mit 4-5k Ausgaben pro Monat hinzukommen.
- Das Wichtigste: Der Gesundheit tut es natürlich gut. Weniger Stress, mehr Schlaf, mehr Sport. Bin mindestens 4 mal die Woche 2-3h körperlich aktiv, widme mich der Musik, lese Bücher. Das gefällt mir.
- Partnerschaft gibt es mittlerweile auch. Arbeitet freiwillig und gerne fleißig und viel. Bis auf kleinere Reibereien arrangieren wir uns gut mit den verschiedenen Blickwinkeln.
Kassensturz:
- 2,463M investiert in der Vermögensverwaltenden GmbH 70/30 FTSE All World / Geldmarktfonds. Sollen so lange wie möglich nicht angefasst werden.
- noch 375k im Privatdepot, 100% FTSE All World
- 50k geparkt im Tagesgeld, Ziel 2027 möglichst weit damit zu kommen
- 20k auf dem Giro, Ziel 2026 noch möglichst weit damit zu kommen
- Selbstgenutzte große Wohnung, Wert geschätzt 1,1M. Leider sehr teuer in den Nebenkosten, ca. 800€ inkl heizen.
- 2x vermietete Immos - Wert abgl. Krediten geschätzt 450k, ca. 2k Cashflow, ca 700k Schulden endfällig in ca. 12 Jahren auf der anderen Seite.
- 30 Rentenpunkte sind angesammelt, sofern ich mich richtig informiert habe, macht es vorerst keinen Sinn, hier noch freiwillige Beiträge zu leisten?
Somit ist eine ordentliche Summe zusammengekommen mit der ich mich meistens recht sicher fühle. Trotzdem der Vorsatz, nicht ganz so häufig ins Depot zu schauen & den Gedanken "was wäre wenn" (x-%-Crash, Seitwärtsbewegung, gestiegener Kapitalbedarf wegen y, wie groß ist die Gefahr einer Blase?) seltener zuzulassen bzw. mich damit abzufinden.
Bin selber gespannt, wie sich das die kommenden Monate und Jahre entwickelt. Hoffe sehr, das das Sequence of Return Risk noch eine Zeit lang auf meiner Seite ist 😀
Ich lese immer noch gerne regelmäßig hier mit und bin sehr dankbar, das Forum damals gefunden zu haben.
Kommt gut durch den Sommer!
Zitat von Privatier am 30. Juni 2026, 20:00 UhrJa so ist das: wenn mir andere was vom Job erzählen: es gibt nichts langweiligeres...links rein, rechts raus
Weniger Stress und alles langsamer ist doch gut, so geht mir das auch. Haupttodo heute: Paket zur Post bringen 😀
Dein Vermögen ist ja ganz anderes strukturiert als mein Einzelaktien Portfolio...
Ja so ist das: wenn mir andere was vom Job erzählen: es gibt nichts langweiligeres...links rein, rechts raus
Weniger Stress und alles langsamer ist doch gut, so geht mir das auch. Haupttodo heute: Paket zur Post bringen 😀
Dein Vermögen ist ja ganz anderes strukturiert als mein Einzelaktien Portfolio...
Zitat von koelschejung am 30. Juni 2026, 20:18 UhrZitat von Privatier am 30. Juni 2026, 20:00 UhrDein Vermögen ist ja ganz anderes strukturiert als mein Einzelaktien Portfolio...
Du wolltest mich ja nicht dein Portfolio kopieren lassen 😉
Spaß beiseite - Einzelaktien traue ich mir einfach nicht zu. Wäre in der Holding steuerlich nochmal deutlich attraktiver gewesen, aber dennoch.
Bisher ist es fulminant gelaufen, wobei die Performance vom All World dann doch eher glücklicher Natur ist und so nicht eingeplant war 😁
Zitat von Privatier am 30. Juni 2026, 20:00 UhrDein Vermögen ist ja ganz anderes strukturiert als mein Einzelaktien Portfolio...
Du wolltest mich ja nicht dein Portfolio kopieren lassen 😉
Spaß beiseite - Einzelaktien traue ich mir einfach nicht zu. Wäre in der Holding steuerlich nochmal deutlich attraktiver gewesen, aber dennoch.
Bisher ist es fulminant gelaufen, wobei die Performance vom All World dann doch eher glücklicher Natur ist und so nicht eingeplant war 😁
Zitat von Semi-Privatier am 30. Juni 2026, 21:56 Uhr@koelschejung Das muss ein krasses Gefühl sein, wenn man bereits in so jungen Jahren finanziell ausgesorgt hat und nicht mehr des Geldes wegen arbeiten muss.
Wenn ich so teilweise bei Insta verfolge, wie viele in ihren 30ern die Sinnkrise haben und ihren Job und Lebenswandel in Frage stellen und was komplett anderes machen (wollen), viele davon Richtung Asien Digitale Nomaden etc. aber ohne die finanzielle Absicherung wie bspw. bei Dir zu haben. Da bin ich ehrlich gesagt froh, dass es zum einen die sozialen Medien in meinen 30ern nicht gab und ich zum anderen meinen Job und die Lebensform auch nie in Frage gestellt habe, ich war damit immer zufrieden. Geld zum aufhören hätte ich eh nicht gehabt.
Ich hatte ja nun 2 Monate frei ohne was besonderes vorgehabt zu haben und ich kann sagen, mir ist nicht langweilig geworden., Ein paar Touren hier und dort, viel Sport, Thailändisch lernen, an den Fahrzeugen gebastelt, am Haus was gemacht etc. der Tag geht auch ohne Arbeit wunderbar rum. Einfach den Dingen mehr Zeit geben und nicht mehr so durchgetaktet sein, fühlt man sich auch gleich entspannter.
Morgen beginnt aber wieder der Ernst des Lebens, auf zum Endspurt, Arbeitgeber Nr.9 nach dem Studium, ich bin gespannt wie das wird, wie war das, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne 😉
@koelschejung Das muss ein krasses Gefühl sein, wenn man bereits in so jungen Jahren finanziell ausgesorgt hat und nicht mehr des Geldes wegen arbeiten muss.
Wenn ich so teilweise bei Insta verfolge, wie viele in ihren 30ern die Sinnkrise haben und ihren Job und Lebenswandel in Frage stellen und was komplett anderes machen (wollen), viele davon Richtung Asien Digitale Nomaden etc. aber ohne die finanzielle Absicherung wie bspw. bei Dir zu haben. Da bin ich ehrlich gesagt froh, dass es zum einen die sozialen Medien in meinen 30ern nicht gab und ich zum anderen meinen Job und die Lebensform auch nie in Frage gestellt habe, ich war damit immer zufrieden. Geld zum aufhören hätte ich eh nicht gehabt.
Ich hatte ja nun 2 Monate frei ohne was besonderes vorgehabt zu haben und ich kann sagen, mir ist nicht langweilig geworden., Ein paar Touren hier und dort, viel Sport, Thailändisch lernen, an den Fahrzeugen gebastelt, am Haus was gemacht etc. der Tag geht auch ohne Arbeit wunderbar rum. Einfach den Dingen mehr Zeit geben und nicht mehr so durchgetaktet sein, fühlt man sich auch gleich entspannter.
Morgen beginnt aber wieder der Ernst des Lebens, auf zum Endspurt, Arbeitgeber Nr.9 nach dem Studium, ich bin gespannt wie das wird, wie war das, jedem Anfang wohnt ein Zauber inne 😉
Zitat von Absprung_2020 am 30. Juni 2026, 22:02 Uhr@koelschejung das mit der Ex-Arbeitsstelle ist trefflich beschrieben. Was damals motivierend , sinnvoll, total wichtig ... war, man kann das allenfalls nach dem zweiten oder dritten Nachdenken zurückholen, wenn überhaupt. Kann jeder, der nicht in der Situation ist kaum nachvollziehen. Vllt. auch Selbstschutz? 😉
Weiterhin bestes Gelingen!
@koelschejung das mit der Ex-Arbeitsstelle ist trefflich beschrieben. Was damals motivierend , sinnvoll, total wichtig ... war, man kann das allenfalls nach dem zweiten oder dritten Nachdenken zurückholen, wenn überhaupt. Kann jeder, der nicht in der Situation ist kaum nachvollziehen. Vllt. auch Selbstschutz? 😉
Weiterhin bestes Gelingen!
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 UhrHallo @koelschejung
freut mich immer wieder von dir zu lesen. Spannend, vor allem die Beschreibung der Empfindung mit Blick auf die jüngste Vergangenheit: Arbeit!
Ich kann das gut nachvollziehen. Broterwerb ist letztendlich eine Beschäftigung mit Dingen und Themen, die man so ohne monetären Anreiz nicht machen würde. So ist das von dir beschriebene selbst für eine erfüllte und sinnvolle Tätigkeit nachvollziehbar.
Was mich von euch "Privatiers" sehr interessieren würde:
Unabhängig von der persönlichen Aufmerksamkeitsspanne, wie ist die persönliche Wirkung auf andere Menschen im Umfeld die in Bezug auf deren Alltagsthemen? Ist die Zugewandtheit und Aufmerksamkeit für deren Alltagsthemen größer als davor, weil man den Kopf frei hat? Oder ist man (von den zumeist banalen Themen) noch schneller gelangweilt, weil man in seiner eigenen Welt weit ab lebt?
Ich vermute ich würde noch mehr in meine Welt abtauchen 😉 . Schön für mich aber eher ungünstig für das soziale Miteinander und die Beziehung.
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
...denn von nichts kommt nichts. Und der Flow ist bei knappen Budget doch erheblich gestört.
Deine finanzielle Aufstellung und Diversifikation finde ich gut. In Anbetracht des langen Zeitraums in dem du von dem Vermögen leben willst/musst, ist ein relevanter Teil als Tagesgeld/Geldmarktfond sinnvoll und schont die Nerven. Die Opportunitätskosten kannst du die erlauben und bei einem Crash nachlegen.
Große ETW sind bzgl. der Nebenkosten im Vergleich zu einem EFH schweineteuer. Verwaltung, Serviceleistungen und schlechtere Gestaltung der Betriebskosten sind die Gründe.
Wie gestaltest du deinen Cashflow? Sind die FTSE AW ETFs ausschüttend?
Alles Gute und enjoy!
Hallo @koelschejung
freut mich immer wieder von dir zu lesen. Spannend, vor allem die Beschreibung der Empfindung mit Blick auf die jüngste Vergangenheit: Arbeit!
Ich kann das gut nachvollziehen. Broterwerb ist letztendlich eine Beschäftigung mit Dingen und Themen, die man so ohne monetären Anreiz nicht machen würde. So ist das von dir beschriebene selbst für eine erfüllte und sinnvolle Tätigkeit nachvollziehbar.
Was mich von euch "Privatiers" sehr interessieren würde:
Unabhängig von der persönlichen Aufmerksamkeitsspanne, wie ist die persönliche Wirkung auf andere Menschen im Umfeld die in Bezug auf deren Alltagsthemen? Ist die Zugewandtheit und Aufmerksamkeit für deren Alltagsthemen größer als davor, weil man den Kopf frei hat? Oder ist man (von den zumeist banalen Themen) noch schneller gelangweilt, weil man in seiner eigenen Welt weit ab lebt?
Ich vermute ich würde noch mehr in meine Welt abtauchen 😉 . Schön für mich aber eher ungünstig für das soziale Miteinander und die Beziehung.
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
...denn von nichts kommt nichts. Und der Flow ist bei knappen Budget doch erheblich gestört.
Deine finanzielle Aufstellung und Diversifikation finde ich gut. In Anbetracht des langen Zeitraums in dem du von dem Vermögen leben willst/musst, ist ein relevanter Teil als Tagesgeld/Geldmarktfond sinnvoll und schont die Nerven. Die Opportunitätskosten kannst du die erlauben und bei einem Crash nachlegen.
Große ETW sind bzgl. der Nebenkosten im Vergleich zu einem EFH schweineteuer. Verwaltung, Serviceleistungen und schlechtere Gestaltung der Betriebskosten sind die Gründe.
Wie gestaltest du deinen Cashflow? Sind die FTSE AW ETFs ausschüttend?
Alles Gute und enjoy!
Zitat von Absprung_2020 am 1. Juli 2026, 17:01 UhrZitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
Das ist denke ich der charakterliche Hauptpunkt. So wie ich früher fürmeine Firma alles gegeben habe, so gebe ich jetzt eben alles in mein jetziges Leben. Das Engagement für die Familie ist geringer, ist aber logo, da sowohl Verwandte als auch die Tochter ja alle ihre eigenen Jobs und Verpflichtungen haben. Alle Erwachsen sozusagen. Was mit den Eltern mal passiert?
Mit berufstätigen Bekannten ist das ambivalent. Von "wieso seid ihr denn immer unterwegs" bis "ihr machts genau richtig" ist alles dabei. Auch da ist der Aufwand der Sozialpflege geringer. Kontaktpunkt Kind fehlt. Hinmit alle Pflicht- aber auch Freizeittermine in "Kindergruppen" obsolet.
Aber das hat mit Privatiersschicksal nur am Rande zu tun. Ist normaler Lebenslauf.
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
Das ist denke ich der charakterliche Hauptpunkt. So wie ich früher fürmeine Firma alles gegeben habe, so gebe ich jetzt eben alles in mein jetziges Leben. Das Engagement für die Familie ist geringer, ist aber logo, da sowohl Verwandte als auch die Tochter ja alle ihre eigenen Jobs und Verpflichtungen haben. Alle Erwachsen sozusagen. Was mit den Eltern mal passiert?
Mit berufstätigen Bekannten ist das ambivalent. Von "wieso seid ihr denn immer unterwegs" bis "ihr machts genau richtig" ist alles dabei. Auch da ist der Aufwand der Sozialpflege geringer. Kontaktpunkt Kind fehlt. Hinmit alle Pflicht- aber auch Freizeittermine in "Kindergruppen" obsolet.
Aber das hat mit Privatiersschicksal nur am Rande zu tun. Ist normaler Lebenslauf.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 1. Juli 2026, 17:07 UhrZitat von koelschejung am 30. Juni 2026, 19:03 UhrSomit ist eine ordentliche Summe zusammengekommen mit der ich mich meistens recht sicher fühle. Trotzdem der Vorsatz, nicht ganz so häufig ins Depot zu schauen & den Gedanken "was wäre wenn" (x-%-Crash, Seitwärtsbewegung, gestiegener Kapitalbedarf wegen y, wie groß ist die Gefahr einer Blase?) seltener zuzulassen bzw. mich damit abzufinden.
Kann ich bei Gesamtkapital von 5M schwer nachvollziehen. Das ist so weit weg vom Median in D, das werden die allermeisten nie im Leben erreichen. Zudem sind Deine Kosten permanent unter Nettoentnahme von 3%, d.h., das wächst fast unweigerlich weiter.
Die Frage ist eher, was Du mit Deinem Restleben vorhast.
Zitat von koelschejung am 30. Juni 2026, 19:03 UhrSomit ist eine ordentliche Summe zusammengekommen mit der ich mich meistens recht sicher fühle. Trotzdem der Vorsatz, nicht ganz so häufig ins Depot zu schauen & den Gedanken "was wäre wenn" (x-%-Crash, Seitwärtsbewegung, gestiegener Kapitalbedarf wegen y, wie groß ist die Gefahr einer Blase?) seltener zuzulassen bzw. mich damit abzufinden.
Kann ich bei Gesamtkapital von 5M schwer nachvollziehen. Das ist so weit weg vom Median in D, das werden die allermeisten nie im Leben erreichen. Zudem sind Deine Kosten permanent unter Nettoentnahme von 3%, d.h., das wächst fast unweigerlich weiter.
Die Frage ist eher, was Du mit Deinem Restleben vorhast.
Zitat von koelschejung am 3. Juli 2026, 13:14 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 1. Juli 2026, 17:07 UhrKann ich bei Gesamtkapital von 5M schwer nachvollziehen. Das ist so weit weg vom Median in D, das werden die allermeisten nie im Leben erreichen. Zudem sind Deine Kosten permanent unter Nettoentnahme von 3%, d.h., das wächst fast unweigerlich weiter.
Die Frage ist eher, was Du mit Deinem Restleben vorhast.
Bin da rational komplett bei dir & wundere mich wie gesagt selber drüber. Aber alles noch im Rahmen, abgesehen vom "viel zu häufig ins Depot schauen"
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 UhrWas mich von euch "Privatiers" sehr interessieren würde:
Unabhängig von der persönlichen Aufmerksamkeitsspanne, wie ist die persönliche Wirkung auf andere Menschen im Umfeld die in Bezug auf deren Alltagsthemen? Ist die Zugewandtheit und Aufmerksamkeit für deren Alltagsthemen größer als davor, weil man den Kopf frei hat? Oder ist man (von den zumeist banalen Themen) noch schneller gelangweilt, weil man in seiner eigenen Welt weit ab lebt?
Da werde ich gerne in den nächsten Wochen / Monaten mal verstärkt drauf achten. Intuitiv würde ich sagen: Quantität der sozialen Kontakte ist angestiegen, das hab ich während der stressigen Berufsjahre auch schleifen lassen, Qualität in Bezug auf Zugewandtheit / Aufmerksamkeit unverändert. War da vorher nicht soooooo gut drin und bin es auch nach wie vor nicht, auch wenn meine Freunde behaupten, dass ich mich da zu schlecht mache 😉
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 UhrWie gestaltest du deinen Cashflow? Sind die FTSE AW ETFs ausschüttend?
Die sind aus guter alter Zeit noch thesaurierend. Plane scheibchenweise zu verkaufen nach Bedarf. Erst aus dem Privatdepot, sobald das aufgebraucht ist aus der Holding (da hab ich gerade noch einen Steuervorteil drin liegen, weil nahezu der Gesamte Verkaufserlös meiner Firmenanteile jetzt investiert ist).
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 1. Juli 2026, 17:07 Uhr
Kann ich bei Gesamtkapital von 5M schwer nachvollziehen. Das ist so weit weg vom Median in D, das werden die allermeisten nie im Leben erreichen. Zudem sind Deine Kosten permanent unter Nettoentnahme von 3%, d.h., das wächst fast unweigerlich weiter.
Die Frage ist eher, was Du mit Deinem Restleben vorhast.
Bin da rational komplett bei dir & wundere mich wie gesagt selber drüber. Aber alles noch im Rahmen, abgesehen vom "viel zu häufig ins Depot schauen"
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 UhrWas mich von euch "Privatiers" sehr interessieren würde:
Unabhängig von der persönlichen Aufmerksamkeitsspanne, wie ist die persönliche Wirkung auf andere Menschen im Umfeld die in Bezug auf deren Alltagsthemen? Ist die Zugewandtheit und Aufmerksamkeit für deren Alltagsthemen größer als davor, weil man den Kopf frei hat? Oder ist man (von den zumeist banalen Themen) noch schneller gelangweilt, weil man in seiner eigenen Welt weit ab lebt?
Da werde ich gerne in den nächsten Wochen / Monaten mal verstärkt drauf achten. Intuitiv würde ich sagen: Quantität der sozialen Kontakte ist angestiegen, das hab ich während der stressigen Berufsjahre auch schleifen lassen, Qualität in Bezug auf Zugewandtheit / Aufmerksamkeit unverändert. War da vorher nicht soooooo gut drin und bin es auch nach wie vor nicht, auch wenn meine Freunde behaupten, dass ich mich da zu schlecht mache 😉
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 UhrWie gestaltest du deinen Cashflow? Sind die FTSE AW ETFs ausschüttend?
Die sind aus guter alter Zeit noch thesaurierend. Plane scheibchenweise zu verkaufen nach Bedarf. Erst aus dem Privatdepot, sobald das aufgebraucht ist aus der Holding (da hab ich gerade noch einen Steuervorteil drin liegen, weil nahezu der Gesamte Verkaufserlös meiner Firmenanteile jetzt investiert ist).
Zitat von Privatier am 3. Juli 2026, 13:23 UhrZitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 Uhr
Ich vermute ich würde noch mehr in meine Welt abtauchen 😉 . Schön für mich aber eher ungünstig für das soziale Miteinander und die Beziehung.
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
...denn von nichts kommt nichts. Und der Flow ist bei knappen Budget doch erheblich gestört.
Ich bin natürlich komplett in meine eigene Blase abgetaucht. Allenfalls einige hier und die Bürgergeldempfänger aus der Muckibude können mich noch verstehen.
Wieso soll ich dankbar dafür sein?!?
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Juli 2026, 16:24 Uhr
Ich vermute ich würde noch mehr in meine Welt abtauchen 😉 . Schön für mich aber eher ungünstig für das soziale Miteinander und die Beziehung.
Allen arbeitenden nicht-Privatiers wünsche ich diese Einstellung:
Bin sehr dankbar darüber, wie gerne ich früher gewisse Tätigkeiten ausgeführt habe ...
...denn von nichts kommt nichts. Und der Flow ist bei knappen Budget doch erheblich gestört.
Ich bin natürlich komplett in meine eigene Blase abgetaucht. Allenfalls einige hier und die Bürgergeldempfänger aus der Muckibude können mich noch verstehen.
Wieso soll ich dankbar dafür sein?!?
Zitat von Absprung_2020 am 3. Juli 2026, 14:18 Uhr@muslime_frugi Man hat mehr, aber wenn du so willst oberflächliche Kontakte, speziell wenn man auf Reisen ist.
Stundenlange Meetings oder Telefongespräche mit Kollegen oder Kunden, oft ja auch mit Privatthemenaustausch gibts natürlich null. Dafür mehr private Treffen.
Zeitlich natürlich weniger.... es fehlen 10 h Arbeit (im Dienstleistungsunternehmen) mir entsprechenden täglichen Gesprächen. Das kannst du privat nicht ersetzen, es sei, du gehst die 10 h in eine Wirtschaft an den Tresen😁
@muslime_frugi Man hat mehr, aber wenn du so willst oberflächliche Kontakte, speziell wenn man auf Reisen ist.
Stundenlange Meetings oder Telefongespräche mit Kollegen oder Kunden, oft ja auch mit Privatthemenaustausch gibts natürlich null. Dafür mehr private Treffen.
Zeitlich natürlich weniger.... es fehlen 10 h Arbeit (im Dienstleistungsunternehmen) mir entsprechenden täglichen Gesprächen. Das kannst du privat nicht ersetzen, es sei, du gehst die 10 h in eine Wirtschaft an den Tresen😁
Zitat von Semi-Privatier am 3. Juli 2026, 23:36 UhrZitat von Privatier am 3. Juli 2026, 13:23 UhIch bin natürlich komplett in meine eigene Blase abgetaucht. Allenfalls einige hier und die Bürgergeldempfänger aus der Muckibude können mich noch verstehen.
Tut mir leid Dich enttäuschen zu müssen, aber wir hier verstehen Dich auch nicht
![]()
😉
Zitat von Privatier am 3. Juli 2026, 13:23 UhIch bin natürlich komplett in meine eigene Blase abgetaucht. Allenfalls einige hier und die Bürgergeldempfänger aus der Muckibude können mich noch verstehen.
Tut mir leid Dich enttäuschen zu müssen, aber wir hier verstehen Dich auch nicht
😉
Zitat von Muslime_Frugi am 4. Juli 2026, 7:51 UhrJa das stimmt. Und Privatier versteht ja oft auch Absprung nicht.
Rein statistisch hier im Forum scheint an meiner These also wirklich was dran zu sein 😂
Ja das stimmt. Und Privatier versteht ja oft auch Absprung nicht.
Rein statistisch hier im Forum scheint an meiner These also wirklich was dran zu sein 😂