Bitte oder Registrieren, um Beiträge und Themen zu erstellen.

Video Entnahmestrategie

VorherigeSeite 3 von 3

Bis 70 arbeiten, das hättet ihr wohl gerne, @muslime_frugi kann das ja gerne machen, bei mir ist mit 60 Schluss 😉

Mein Depot wird bis dahin 5-stellig sein, Entnahmerate für Reisen & Co. wird dann eher Richtung 10% gehen, wenn meine 8 Rentenzahlungen nicht auskömmlich sein sollten. DRV aktuell 58 Punkte.

Das wahre Asset steht aber mittlerweile voll eingerichtet und von einem Zaun umgeben in Fernost 😎

Ne im Ernst, ich bin echt froh, dass ich den Vertrag bereits kontrahiert habe, bei mir läuft es nämlich meist schlechter als geplant, jedenfalls bei den Ausgaben, vielleicht rechne ich auch zu optimistisch. Und es ist eigentlich eine optimale Situation, die Rente kommt ab Januar rein und ich kann jederzeit raus aus dem Job mit 6 Wochenfrist, wenn ich keinen Bock mehr habe. Der nächste Flug ist bereits gebucht. Geht definitiv schlechter 😀

Dr Beck zum Thema Entnahme (seine bekannte Topstrategie):

 

https://youtu.be/gSdrTbUBHMc?si=InCRmNebm-KteTmb

Ich habe gerade die Focus Money (ich weiß- Finanzpornografie) gelesen. Dort geht es u.a. um ETF-Strategien für verschiedene Altersklassen.

Interessant fand ich den Ansatz für 70-jährige - also definitv Entnahmephase:

Dort geht man von einer anfänglichen Aktienquote von 75% (!!!) aus. Angelegt in einem der üblichen Verdächtigen (z.B. Vanguard FTSE all World). 25% gehen dann in Tagesgeld/Kurzläufer-ETFs.

Das Prinzip wird als "Safe Asset Floor Rebalancing" tituliert und beruht wohl auf Gerd Kommer.Beispielhaft wird ein Depot von 400.000€ beschrieben. 300.000€ in den All World und 100.000€ in Tagesgeld. Gelebt wird vom Tagesgeld. Falls der Aktien ETF Gewinne erwirtschaftet, werden diese Gewinne komplett an einem Stichtag (normal einmal im Jahr) auf das Tagesgeld umgeschichtet. Bei Verlustjahren passiert keinerlei Umschichtung. Vordergründig geht es also um die Sicherung des Vermögens.

Ich kannte diese Strategie bislang noch nicht.

https://gerd-kommer.de/blog/alternatives-rebalancing/

Wurde auch auf seiner Webseite veröffentlicht - dort auch etwas "wissenschaftlicher" präsentiert :o)

Könnte dann für die „finale Entnahmephase“  interessant sein - so ab Ü65…

Wobei sich mit um die 65 (regulär 67, evtl. 63?) die Entnahmerate reduzieren sollte - wegen Beginn der regulären Altersrente!

https://youtu.be/XE-SMxAZDtQ?si=ysyCHWhkFuGo5trV

Thema Entnahmestrategie bei "Rene will Rendite".

Auf mich wirkt der Herr eher unsicher. Am Ende wird eine "sichere" Entnahmerate von 4% in den Raum geworfen um das Vermögen dauerhaft nicht zu vermindern. Sehr gewagt. Auch so eine "sichere" Zielrendite von 6-8% bei einem 60:40 Portfolio halte ich für ambitioniert. Das sehe ich eher bei einem 100% Aktien-ETF - mit teil erheblichen Schwankungen.

Seine Strategie wird mir nicht ganz klar. Er hat seine "Hantelstrategie" die eigentlich auch nur das bekannte Topfsystem modifiziert - in diesem Fall mit noch mehr Töpfen.

 

ich denke das wichtigste an einer Entnahmestrategie ist es, sich  keinen fixen Wert jedes Jahr vorzustellen, sondern in Jahren stark steigender Kurse mehr und in Baissen eher konservativere Entnahmen. So bleibt es zwar im Schnitt bei den ca. 4% jedoch verzehrt man dann n in schlechten Zeiten weniger Stück (Fonds oder Aktien).

Das ist echt so, da kann man es dann schon ganz gut steuern. Viele von diesen Entnahmestrategien stellen das immer so da als müsste man jedes Jahr X% fix entnehmen aber das ist in der realität ja nicht so. Wenn der Markt 40% crasht nimmt man halt mal weniger raus oder wenns geht fast gar nichts.

Genau ich sage meinem Sohn auch immer, wenn es gut läuft gibt es tolle Reisen, es kann aber auch mal 2 Tage in die Jugendherberge gehen 😉

VorherigeSeite 3 von 3