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Verkauferlös aus Immobilie richtig anlegen - was haltet ihr von diesem Plan

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Zitat von Muslime_Frugi am 17. Mai 2021, 12:16 Uhr

... berücksichtigen nicht die persönlichen und individuellen Rahmenbedingungen wie:

  • ...
  • Persönliche Zuflüsse durch Erbe etc.

hinzu kommen evtl. noch irrationale psychologisch Faktoren ...

bei einem geerbten Aktiendepot habe ich Hemmungen den Kapitalstock anzugreifen
(werde mich also die nächsten 15 oder 25 Jahre darauf beschränken, nur die Dividendenzahlungen abzuschöpfen)

bei meinen eigenen Ersparnissen
("übriggebliebene" Hälfte der letzten 17 Jahresgehälter, inkl. Kursgewinne des davon gekauften)
habe ich keine Hemmungen, diese bis ich 67 bin = bis zum planmäßigen Rentenbeginn weitgehend zu "verprassen" 😀

@Exit:
Die irrationalen psychologischen Faktoren kommen auch dazu, richtig. Auch wenn die Geld kosten kann es mental gesund sein.

Du deine Dividenden ich mein Haus in einer lebhaften Metropole ohne flüchten zu müssen (dazu habe ich den Camper).

...jeder wie er will, Hauptsache es reicht, man ist glücklich und mit sich im Reinen ohne mit den eigenen Handlungen zu hadern.

Hi @muslime_frugi

natürlich hast Du Recht.

Das Problem aktuell ist, dass ich mich täglich mit diesem Thema beschäftige. Hin und her rechnen und überlege. Da geht viel Zeit drauf und ich habe aktuell das Gefühl, dass die Zeit fliegt...und ich schwupsdiwups 70 bin und rückblickend mich nur mit den blöden Finanzen beschäftigt habe.

Wie schon geschrieben, ich habe mich eigentlich nie richtig intensiv mit den Finanzen beschäftigt. Ich lebe einfach bescheiden und da bleibt halt Geld hängen. Die Immobilien haben mich evtl. auch ein wenig zum "sparen" gezwungen.

Ich rechne auch mit einem Crash. Irgendwann in den nächsten Monaten. Von daher möchte ich einen größeren Betrag in Cash halten um dann einzusteigen.

Ich muss mal noch etwas beim Gregor stöbern. ...wenn mich das auch teilweise etwas überfordert bzw. mir zu mathematisch ist. Aber ich hab ja Zeit 😉

Frisa

 

Zitat von exit-tbd am 17. Mai 2021, 12:50 Uhr
Zitat von Frisa am 16. Mai 2021, 18:52 Uhr

Hallo @exit-tbd

In unserer Gegend ist es utopisch ein Eigenheim zu kaufen (zumindest aktuell). Wir wohnen im Großraum Stuttgart. Es gibt keine (billigeren) Sanierungsobjekte, keine Baulücken, keine preisgünstigen Häuser/Wohnungen, nichts. ... Somit spielen wir mit dem Gedanken (bzw. ich 😉 ) weg zu ziehen. Ca. 100 km nördlicher. ...

ich weiß ... arbeite selber ja auch in Stuttgart ...

und wohne - aber nur WEGEN der Arbeit - 20 Minuten Fußweg von der Arbeit entfernt in Stuttgart

sprich:
sobald ich mit dem Arbeiten aufhöre gibt es für mich keinen Grund mehr, im teuren Stuttgart zu wohnen
bzw. ich fange gerade an, mich umzusehen, wo es bezahlbare Immobilien in einer mir angenehmen Lage gibt ...

... um mir dort ein "Basislager" für die nächsten 10 oder 20 Jahre einzurichten!

 

Hallo @exit-tbd

Dann kennst Du das Immobilienproblem ja sehr gut. Ich glaub es gibt keine Bruchbude mehr im Umkreis von 50 km um Stuttgart welche nicht schon saniert wurde.

Günstig wird es erst um Wertheim, Tauberbischofsheim, Schwäbisch Hall. Ich wollte/will aber gar nicht weg von der Heimat (Landkreis LB) 🙁

Frisa

Zitat von Frisa am 17. Mai 2021, 21:42 Uhr

Das Problem aktuell ist, dass ich mich täglich mit diesem Thema beschäftige. Hin und her rechnen und überlege. Da geht viel Zeit drauf und ich habe aktuell das Gefühl, dass die Zeit fliegt...und ich schwupsdiwups 70 bin und rückblickend mich nur mit den blöden Finanzen beschäftigt habe.

Wie schon geschrieben, ich habe mich eigentlich nie richtig intensiv mit den Finanzen beschäftigt. Ich lebe einfach bescheiden und da bleibt halt Geld hängen. Die Immobilien haben mich evtl. auch ein wenig zum "sparen" gezwungen.

Ich rechne auch mit einem Crash. Irgendwann in den nächsten Monaten. Von daher möchte ich einen größeren Betrag in Cash halten um dann einzusteigen.

Ich muss mal noch etwas beim Gregor stöbern. ...wenn mich das auch teilweise etwas überfordert bzw. mir zu mathematisch ist. Aber ich hab ja Zeit 😉

 

Du schreibst dass du dich täglich mit Finanzen beschäftigst und dann wieder, dass du dich nie richtig mit Finanzen beschäftigt hast?

Wie auch immer, das ist ja deine Sache wie sehr du dich beschäftigst. Ich brauche für mich das Gefühl zu wissen was ich da tue. Georg oder auch Karsten Jeske sind da sicher auf einem "Nerd Level" unterwegs. Ich habe mittlerweile Spaß daran gefunden 😎 . Wie gesagt, es muss nicht 1:1 so umgesetzt werde, hilft aber beim Verstehen der Entnahmeszenarien und -Risiken.

Vielleicht hast du Spaß bei dem Podcast Interview von Karsten in einem sehr schön verständlichen Englisch:

https://www.morningstar.com/podcasts/the-long-view/78

Zitat von Muslime_Frugi am 18. Mai 2021, 11:29 Uhr
Zitat von Frisa am 17. Mai 2021, 21:42 Uhr

Das Problem aktuell ist, dass ich mich täglich mit diesem Thema beschäftige. Hin und her rechnen und überlege. Da geht viel Zeit drauf und ich habe aktuell das Gefühl, dass die Zeit fliegt...und ich schwupsdiwups 70 bin und rückblickend mich nur mit den blöden Finanzen beschäftigt habe.

Wie schon geschrieben, ich habe mich eigentlich nie richtig intensiv mit den Finanzen beschäftigt. Ich lebe einfach bescheiden und da bleibt halt Geld hängen. Die Immobilien haben mich evtl. auch ein wenig zum "sparen" gezwungen.

Ich rechne auch mit einem Crash. Irgendwann in den nächsten Monaten. Von daher möchte ich einen größeren Betrag in Cash halten um dann einzusteigen.

Ich muss mal noch etwas beim Gregor stöbern. ...wenn mich das auch teilweise etwas überfordert bzw. mir zu mathematisch ist. Aber ich hab ja Zeit 😉

 

Du schreibst dass du dich täglich mit Finanzen beschäftigst und dann wieder, dass du dich nie richtig mit Finanzen beschäftigt hast?

Wie auch immer, das ist ja deine Sache wie sehr du dich beschäftigst. Ich brauche für mich das Gefühl zu wissen was ich da tue. Georg oder auch Karsten Jeske sind da sicher auf einem "Nerd Level" unterwegs. Ich habe mittlerweile Spaß daran gefunden 😎 . Wie gesagt, es muss nicht 1:1 so umgesetzt werde, hilft aber beim Verstehen der Entnahmeszenarien und -Risiken.

Vielleicht hast du Spaß bei dem Podcast Interview von Karsten in einem sehr schön verständlichen Englisch:

https://www.morningstar.com/podcasts/the-long-view/78

Hallo @muslime_frugi

Ja. Bisschen widersprüchlich aber evtl. missverstanden.

Bis zu meiner finanziellen Unabhängigkeit habe ich mich nicht viel mit meinem Vermögen/Einkommen beschäftigt. Es lief eben alleine. Wenn man wenig ausgibt und viel bzw. ein hohes Einkommen hat dann wächst das Vermögen so ziemlich von alleine an.

Seitdem ich aber keine Einkommen mehr habe und das aktuelle Vermögen für das restliche leben ausreichen muss, seitdem beschäftige ich mich deutlich mehr mit der ganzen Sache. Ich bin mir nicht sicher ob das gut ist, denn man verkrampft eventuell etwas. Und ich glaube dass das nicht so gut ist. Gerade sind die Zeiten ja ganz gut (als Aktien und Immobilienanleger) aber man muss auch locker bleiben wenn es man nicht gut läuft.

Deswegen möchte ich mich mittelfristig wieder weniger dieser Thematik widmen. Geld gut anlegen und dann wieder einfach leben und nicht ständig drauf schauen und sich womöglich sorgen sorgen.

Ich habe gestern Georg angeschrieben. Ich möchte mir von ihm einen Finanzplan aufstellen lassen. Ich glaub dass ist ganz gut.

Grüße!

Frisa

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