Vererben wie Sting - Leistungsanreize statt Hängematte
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Mai 2026, 15:41 UhrFIRE Planung, -erreichung und früher oder spätere Umsetzung führt zwangsläufig zu einem hohen Vermögen.
Beim „davon leben“ dann die Frage: Substanz bewahren oder Kapital ganz oder teilweise verzehren.
Auf null verbrauchen wird schwer umsetzbar sein. Dann noch die Frage der Vererben.Denke ich beim Nachlass in Generationen und will das bewahren?
Hat das schädlichen Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung der Kinder?
Wie denkt ihr darüber. Mich hat Sting sehr zum Nachdenken angeregt.
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FIRE Planung, -erreichung und früher oder spätere Umsetzung führt zwangsläufig zu einem hohen Vermögen.
Beim „davon leben“ dann die Frage: Substanz bewahren oder Kapital ganz oder teilweise verzehren.
Auf null verbrauchen wird schwer umsetzbar sein. Dann noch die Frage der Vererben.
Denke ich beim Nachlass in Generationen und will das bewahren?
Hat das schädlichen Einfluss auf die Persönlichkeitsbildung der Kinder?
Wie denkt ihr darüber. Mich hat Sting sehr zum Nachdenken angeregt.
Zitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:08 UhrIch glaube nicht, dass man das so steuern kann.
Meine Eltern haben mich überhaupt nicht zu Leistung angehalten, ich musste weder gute Noten schreiben, noch aufs Gymnasium und schon gar nicht studieren.
Ich war ja nur das Mädchen, ich heirate ja eh und da wäre eine gute Ausbildung sowieso pure Verschwendung.
Beim Sport war ich eine Niete, Bundesjugendspiele, jegliche Wettkämpfe fand ich doof, wenn ich eh Letzter werde brauch ich mich auch gar nicht anstrengen.
Bin trotzdem Millionär geworden.
Dieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht. Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Rest ist Zinseszinseszins.
Ich glaube nicht, dass man das so steuern kann.
Meine Eltern haben mich überhaupt nicht zu Leistung angehalten, ich musste weder gute Noten schreiben, noch aufs Gymnasium und schon gar nicht studieren.
Ich war ja nur das Mädchen, ich heirate ja eh und da wäre eine gute Ausbildung sowieso pure Verschwendung.
Beim Sport war ich eine Niete, Bundesjugendspiele, jegliche Wettkämpfe fand ich doof, wenn ich eh Letzter werde brauch ich mich auch gar nicht anstrengen.
Bin trotzdem Millionär geworden.
Dieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht. Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Rest ist Zinseszinseszins.
Zitat von geher am 16. Mai 2026, 17:17 UhrDanke. Wie immer kommt sehr guter Input von dir, Muslime_Frugi.
Als blutjunger Student hörte ich unseren Jura-Professor einen Grundsatz des germanischen Rechts zitieren, der mir sofort gefiel und welchen ich zeit meines Lebens nicht mehr vergessen und immer beherzigen werde, weil er in seiner Schlichtheit alles, was du über das alte Erbrecht wissen musst, zusammenfasst:
Das Gut fließt wie das Blut.
Alles für die nächste Generation und am besten unversteuert wie bei unseren Nachbarn in Österreich. Wenn du deine Kinder richtig erziehst, kommt in jeder Generation etwas hinzu. Bei uns war es jedenfalls so, und ich blicke einige Jahrhunderte zurück.
Wenn jede Generation bei 0 oder nahe daran wieder neu beginnen muss, fehlt das Gefühl der Stabilität und Sicherheit, aus dem sich innovative, geldbringende Ideen sowie Neuerungen leichter kreieren lassen. Natürlich gibt es immer wieder aus der Not heraus besonderen Schöpfergeist, weil du dann sehr hungrig bist.
Als guter Vater möchte ich denen nach mir eine solide Basis schaffen und dazu gehört selbstverständlich, dass man sie nicht verwöhnt und müßiggängerisch aufwachsen lässt. Knapp halten, der Arbeit (auch im Haushalt/Garten/Feld/Wald etc.) nie entwöhnen und Ehrgeiz & Fleiß einpflanzen. Wenn sie dann mal 40 und 50 sind, dürfen sie in unserem Sinn (hier) kürzer treten.
Danke. Wie immer kommt sehr guter Input von dir, Muslime_Frugi.
Als blutjunger Student hörte ich unseren Jura-Professor einen Grundsatz des germanischen Rechts zitieren, der mir sofort gefiel und welchen ich zeit meines Lebens nicht mehr vergessen und immer beherzigen werde, weil er in seiner Schlichtheit alles, was du über das alte Erbrecht wissen musst, zusammenfasst:
Das Gut fließt wie das Blut.
Alles für die nächste Generation und am besten unversteuert wie bei unseren Nachbarn in Österreich. Wenn du deine Kinder richtig erziehst, kommt in jeder Generation etwas hinzu. Bei uns war es jedenfalls so, und ich blicke einige Jahrhunderte zurück.
Wenn jede Generation bei 0 oder nahe daran wieder neu beginnen muss, fehlt das Gefühl der Stabilität und Sicherheit, aus dem sich innovative, geldbringende Ideen sowie Neuerungen leichter kreieren lassen. Natürlich gibt es immer wieder aus der Not heraus besonderen Schöpfergeist, weil du dann sehr hungrig bist.
Als guter Vater möchte ich denen nach mir eine solide Basis schaffen und dazu gehört selbstverständlich, dass man sie nicht verwöhnt und müßiggängerisch aufwachsen lässt. Knapp halten, der Arbeit (auch im Haushalt/Garten/Feld/Wald etc.) nie entwöhnen und Ehrgeiz & Fleiß einpflanzen. Wenn sie dann mal 40 und 50 sind, dürfen sie in unserem Sinn (hier) kürzer treten.
Zitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:21 UhrAber es ging ja ums vererben. Meine Neffen wissen von Nix, außer der Wohnung. Die lassen sich, glaube ich, von einem möglichen Erbe, oder nicht Erbe nicht beeinflussen.
Ich denke man sollte die Immobilien rechtzeitig, bevor man dement wird auf Leibrente verkaufen. Was dann nach den Pflegekosten noch übrig ist kriegen die Neffen. Da sind die vermutlich auch schon 60+.
Aber es ging ja ums vererben. Meine Neffen wissen von Nix, außer der Wohnung. Die lassen sich, glaube ich, von einem möglichen Erbe, oder nicht Erbe nicht beeinflussen.
Ich denke man sollte die Immobilien rechtzeitig, bevor man dement wird auf Leibrente verkaufen. Was dann nach den Pflegekosten noch übrig ist kriegen die Neffen. Da sind die vermutlich auch schon 60+.
Zitat von Flitzekittel am 20. Mai 2026, 8:10 UhrSehr viel Erziehung läuft über das Vorleben der Eltern. Das was die Kinder zuhause lernen, prägt fürs Leben - Positives und leider auch Negatives.
In Bezug auf Erziehung zu eigenem Fleiß heißt das für mich, dass die Kinder erfahren woher das Geld kommt und es auch offen kommuniziert wird, wenn es mal nicht so dicke ist.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Kinder lernen, nicht von anderen zu fordern (z.B. der Staat soll unterstützen), sondern selbst Wege zu suchen mit wenig auszukommen. Kreativität fördern, Verlässlichkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern, Wissen für das alltägliche Leben beibringen, den Umgang mit Geld lernen.Finanzielle Engpässe sind sehr lehrreich - für die Eltern und auch für die Kinder, wenn denn kommuniziert wird und Wege aufgezeigt werden.
Meine Tochter war ~4 Jahre als sie Kekse im Discounter kaufen wollte. Ich habe ihr gesagt, wir kaufen noch ein Stück Butter und backen nachher zusammen Kekse. So war sie beschäftigt, hat was gelernt und Kekse gab es auch. Davon erzählt sie heute noch.
Das Schlimmste ist, wenn Kinder jeden Wunsch erfüllt bekommen.Ach so, vererben: Warum sollen Kinder nicht bekommen, was zu vererben ist? Ich sehe es als Aufgabe der Eltern an, sie auf einen guten Weg zu bringen. "Enterben" ist für mich nicht der ideale Weg. Das reduziert das eigene Glück nur aufs Monetäre.
Sehr viel Erziehung läuft über das Vorleben der Eltern. Das was die Kinder zuhause lernen, prägt fürs Leben - Positives und leider auch Negatives.
In Bezug auf Erziehung zu eigenem Fleiß heißt das für mich, dass die Kinder erfahren woher das Geld kommt und es auch offen kommuniziert wird, wenn es mal nicht so dicke ist.
Wichtig ist meiner Meinung nach, dass die Kinder lernen, nicht von anderen zu fordern (z.B. der Staat soll unterstützen), sondern selbst Wege zu suchen mit wenig auszukommen. Kreativität fördern, Verlässlichkeit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fördern, Wissen für das alltägliche Leben beibringen, den Umgang mit Geld lernen.
Finanzielle Engpässe sind sehr lehrreich - für die Eltern und auch für die Kinder, wenn denn kommuniziert wird und Wege aufgezeigt werden.
Meine Tochter war ~4 Jahre als sie Kekse im Discounter kaufen wollte. Ich habe ihr gesagt, wir kaufen noch ein Stück Butter und backen nachher zusammen Kekse. So war sie beschäftigt, hat was gelernt und Kekse gab es auch. Davon erzählt sie heute noch.
Das Schlimmste ist, wenn Kinder jeden Wunsch erfüllt bekommen.
Ach so, vererben: Warum sollen Kinder nicht bekommen, was zu vererben ist? Ich sehe es als Aufgabe der Eltern an, sie auf einen guten Weg zu bringen. "Enterben" ist für mich nicht der ideale Weg. Das reduziert das eigene Glück nur aufs Monetäre.
Zitat von spargym am 20. Mai 2026, 9:33 UhrVerwöhnen, ist das Schlimmst was man mit Kindern machen kann. Enterben nicht gut, da lief was schief....
Verwöhnen, ist das Schlimmst was man mit Kindern machen kann. Enterben nicht gut, da lief was schief....
Zitat von exitus2022 am 20. Mai 2026, 10:01 UhrZitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:08 UhrDieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht.
Wie heißt es so treffend:
Wer (zu viel) arbeitet, der hat keine Zeit (und Muße) Geld zu verdienen!
bzw.
Besser einen Tag im Monat über Geld (bzw. die getätigten und mögliche neue Investitionen) nachdenken als jeden Tag für Geld arbeiten!
Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.
+1
Zitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:08 UhrDieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht.
Wie heißt es so treffend:
Wer (zu viel) arbeitet, der hat keine Zeit (und Muße) Geld zu verdienen!
bzw.
Besser einen Tag im Monat über Geld (bzw. die getätigten und mögliche neue Investitionen) nachdenken als jeden Tag für Geld arbeiten!
Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen.
+1
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 20. Mai 2026, 10:15 UhrDie Idee an sich ist ja nicht neu, wobei es im Beispiel Sting ja schon um ein dreistelliges Millionenvermögen geht. Das kann man schlecht mit zB Omas Kleinhäuschen oder einem (Rest-)Depot von zb 250T€ vergleichen.
Zur Erziehung würde ich auch sagen, dass das nicht viel ausmacht. Mein Bruder und ich sind in finanziellen Dingen sehr unterschiedlich unterwegs, meine Mutter und mein Onkel ebenfalls. Meine beiden Kids auch schon erkennbar und das nicht nur, was finanzielle Dinge angeht.
Interessant wäre bei Sting, wie das mit seinen Kindern so geklappt hat, die sind ja mittlerweile alle zwischen 30 und 50 und könnten auch selbst beschreiben, wie sie das erleben oder erlebt haben.
Abgesehen davon glaube ich, dass es im angelsächsischen Bereich leichter geht, sowas auch faktisch durchzuführen. In D kann man große Vermögen zwar auch auf eine Stiftung o.ä. übertragen, aber das geht komplett nur dann, wenn die Kinder einen Pflichtteilsverzicht unterschreiben. Einer der Veltins-Nachkommen hat das mal in einem Interview iirc 2026 beschrieben, wie das bei ihm abgelaufen ist. Keine gute Story in meinen Augen.
Insofern glaube ich nicht, dass es da ein richtig oder falsch gibt - es gibt und ich kenne auch persönlich Beispiele, wo große Vermögen übertragen wurden und das völlig geräuschlos funktioniert.
Die Idee an sich ist ja nicht neu, wobei es im Beispiel Sting ja schon um ein dreistelliges Millionenvermögen geht. Das kann man schlecht mit zB Omas Kleinhäuschen oder einem (Rest-)Depot von zb 250T€ vergleichen.
Zur Erziehung würde ich auch sagen, dass das nicht viel ausmacht. Mein Bruder und ich sind in finanziellen Dingen sehr unterschiedlich unterwegs, meine Mutter und mein Onkel ebenfalls. Meine beiden Kids auch schon erkennbar und das nicht nur, was finanzielle Dinge angeht.
Interessant wäre bei Sting, wie das mit seinen Kindern so geklappt hat, die sind ja mittlerweile alle zwischen 30 und 50 und könnten auch selbst beschreiben, wie sie das erleben oder erlebt haben.
Abgesehen davon glaube ich, dass es im angelsächsischen Bereich leichter geht, sowas auch faktisch durchzuführen. In D kann man große Vermögen zwar auch auf eine Stiftung o.ä. übertragen, aber das geht komplett nur dann, wenn die Kinder einen Pflichtteilsverzicht unterschreiben. Einer der Veltins-Nachkommen hat das mal in einem Interview iirc 2026 beschrieben, wie das bei ihm abgelaufen ist. Keine gute Story in meinen Augen.
Insofern glaube ich nicht, dass es da ein richtig oder falsch gibt - es gibt und ich kenne auch persönlich Beispiele, wo große Vermögen übertragen wurden und das völlig geräuschlos funktioniert.
Zitat von Muslime_Frugi am 20. Mai 2026, 11:13 UhrWie es bei Sting wirklich ist und war weiß man natürlich nicht genau. Ich gehe mal davon aus, dass alle die bestmögliche Förderung und Ausbildung bekommen haben. Vielleicht auch hier und da mal ne Immobilie und eine Unterstützung. Damit sind die zu Lebzeiten schon privilegiert.
Ich bin schon recht begeistert von Nachhaltigkeit und Generationenkapital. Das ist unter Umständen das Gegenteil von Verwöhnen und Verantwortung abnehmen. Vielmehr ein Vorleben von Werten das Kinder so adaptieren und nachleben. Ich habe den Eindruck es klappt bei meinen Kindern ganz gut. Mittlerweile sind sie auch im Job angekommen und streben nach eigenem Einkommen und scheinen auf der richtigen Spur.
Ich scheine also nicht alles falsch gemacht zu haben 😎
Natürlich darf und muss man auch an sich und seine Bedürfnisse denken. Sich selbst Dinge vom Mund abzusparen um die Kinder zu pampern ist nicht der richtige Weg.
Wie es bei Sting wirklich ist und war weiß man natürlich nicht genau. Ich gehe mal davon aus, dass alle die bestmögliche Förderung und Ausbildung bekommen haben. Vielleicht auch hier und da mal ne Immobilie und eine Unterstützung. Damit sind die zu Lebzeiten schon privilegiert.
Ich bin schon recht begeistert von Nachhaltigkeit und Generationenkapital. Das ist unter Umständen das Gegenteil von Verwöhnen und Verantwortung abnehmen. Vielmehr ein Vorleben von Werten das Kinder so adaptieren und nachleben. Ich habe den Eindruck es klappt bei meinen Kindern ganz gut. Mittlerweile sind sie auch im Job angekommen und streben nach eigenem Einkommen und scheinen auf der richtigen Spur.
Ich scheine also nicht alles falsch gemacht zu haben 😎
Natürlich darf und muss man auch an sich und seine Bedürfnisse denken. Sich selbst Dinge vom Mund abzusparen um die Kinder zu pampern ist nicht der richtige Weg.
Zitat von Semi-Privatier am 20. Mai 2026, 11:34 UhrHier mal ein Negativbeispiel wie es laufen kann wenn man zu viel mit warmer Hand gibt, wobei man jetzt nicht die ganzen Hintergründe kennt, da gehören immer zwei Seiten dazu.
Reinhold Messner: „Ich wurde entsorgt!“, klagt der Bergsteiger – Sohn Simon widerspricht - WELT
Hier mal ein Negativbeispiel wie es laufen kann wenn man zu viel mit warmer Hand gibt, wobei man jetzt nicht die ganzen Hintergründe kennt, da gehören immer zwei Seiten dazu.
Reinhold Messner: „Ich wurde entsorgt!“, klagt der Bergsteiger – Sohn Simon widerspricht - WELT
Zitat von Muslime_Frugi am 20. Mai 2026, 13:33 UhrReinhold Messmer ist da wohl sehr verbittert. Keine Ahnung was da alles schief gelaufen ist und wie subjektiv sein Blick ist.
Die junge Partnerin wirkt wie seine Pflegerin.
BTW: Ein Kollege hatte letzt erzählt dass ein Freund von ihm eine Karte für einen Messmer Vortrag übrig hatte und ihn gefragt hatte ob er mitgeht.
Im Auto hat er dann gefragt was er für die Karte bekommt: 60!€.Er hatte vor Schreck beinahe eine Vollbremsung gemacht 😳
Irgendwie kriegt der ältere Herr wohl den Hals nicht voll?
Reinhold Messmer ist da wohl sehr verbittert. Keine Ahnung was da alles schief gelaufen ist und wie subjektiv sein Blick ist.
Die junge Partnerin wirkt wie seine Pflegerin.
BTW: Ein Kollege hatte letzt erzählt dass ein Freund von ihm eine Karte für einen Messmer Vortrag übrig hatte und ihn gefragt hatte ob er mitgeht.
Im Auto hat er dann gefragt was er für die Karte bekommt: 60!€.
Er hatte vor Schreck beinahe eine Vollbremsung gemacht 😳
Irgendwie kriegt der ältere Herr wohl den Hals nicht voll?
Zitat von Semi-Privatier am 20. Mai 2026, 13:47 UhrEine 36 Jahre jüngere Frau finde ich persönlich auch etwas befremdlich, das wäre so, als wenn ich mit einer meiner Studentinnen zusammen wäre, nicht, das die nicht attraktiv sind, aber das passt doch vorne und hinten nicht. Ein "alter Sack" neben einem jungen Mädchen finde ich ehrlich gesagt peinlich, geht eher in Richtung einer Trophäe oder Statussysmbol. Das heißt dann ja immer, "wir verstehen uns so gut" 😉
Eine 36 Jahre jüngere Frau finde ich persönlich auch etwas befremdlich, das wäre so, als wenn ich mit einer meiner Studentinnen zusammen wäre, nicht, das die nicht attraktiv sind, aber das passt doch vorne und hinten nicht. Ein "alter Sack" neben einem jungen Mädchen finde ich ehrlich gesagt peinlich, geht eher in Richtung einer Trophäe oder Statussysmbol. Das heißt dann ja immer, "wir verstehen uns so gut" 😉
Zitat von Privatier am 20. Mai 2026, 14:47 UhrAnders herum ist es auch nicht besser 😀
https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_100258232/cher-spricht-ueber-40-jahre-juengeren-partner-darum-brach-sie-ihre-prinzipien.html
https://www.spiegel.de/ausland/emmanuel-macron-prangert-falschinformationen-ueber-seine-frau-brigitte-an-a-8dc7118e-2912-4ff0-a3fc-aca7cf004c6f
Anders herum ist es auch nicht besser 😀
Zitat von TakeTwo am 20. Mai 2026, 21:36 UhrSelten dass bei Paaren mit großem Altersunterschied kein Geld im Spiel ist und dadurch auch ein Machtgefälle.
Ein zu großes Erbe ist oft eher Ballast als Asset. So eine Immo und/oder mittleres Depot zur Absicherung vor Not ist schön für die Familie, wenn es Richtung zweistelliges Mio Vermögen geht, insbesondere wenn man Firma, Bauernhof o.ä. Weiterführen MUSS, da ist es vorbei mit Freiheit, was wir Frugalisten so lieben. Wieder Machtgefälle, da will z.B. der Messner seine Kinder zwingen sein Ideen/ Projekte weiter am Leben zu erhalten.
Selten dass bei Paaren mit großem Altersunterschied kein Geld im Spiel ist und dadurch auch ein Machtgefälle.
Ein zu großes Erbe ist oft eher Ballast als Asset. So eine Immo und/oder mittleres Depot zur Absicherung vor Not ist schön für die Familie, wenn es Richtung zweistelliges Mio Vermögen geht, insbesondere wenn man Firma, Bauernhof o.ä. Weiterführen MUSS, da ist es vorbei mit Freiheit, was wir Frugalisten so lieben. Wieder Machtgefälle, da will z.B. der Messner seine Kinder zwingen sein Ideen/ Projekte weiter am Leben zu erhalten.
Zitat von exitus2022 am 21. Mai 2026, 8:09 UhrZitat von TakeTwo am 20. Mai 2026, 21:36 Uhr... zweistelliges Mio Vermögen ..., insbesondere wenn man Firma, Bauernhof o.ä. Weiterführen MUSS, da ist es vorbei mit Freiheit, ...
Kommt drauf an, WIE man das umsetzt:
Wenn das Unternehmen weiterführungsWÜRDIG ist dann sollte es genug einbringen, um einen professionellen Geschäftsführer/Betriebsleiter zu bezahlen UND eine bescheidene Gewinnausschüttung i.H.v. 1 % des UnternehmensWERTES zu erlauben!
(sehr viele AGs haben höhere Dividendenrenditen!
1% von "zweistelliges Mio Vermögen" ist >100k = genug!)
Und die Geschäftsführung/Betriebsleitung im Sinne eines Aufsichts"rates" zu begleiten sollte mit wenigen Wochenstunden machbar sein!
Zitat von TakeTwo am 20. Mai 2026, 21:36 Uhr... zweistelliges Mio Vermögen ..., insbesondere wenn man Firma, Bauernhof o.ä. Weiterführen MUSS, da ist es vorbei mit Freiheit, ...
Kommt drauf an, WIE man das umsetzt:
Wenn das Unternehmen weiterführungsWÜRDIG ist dann sollte es genug einbringen, um einen professionellen Geschäftsführer/Betriebsleiter zu bezahlen UND eine bescheidene Gewinnausschüttung i.H.v. 1 % des UnternehmensWERTES zu erlauben!
(sehr viele AGs haben höhere Dividendenrenditen!
1% von "zweistelliges Mio Vermögen" ist >100k = genug!)
Und die Geschäftsführung/Betriebsleitung im Sinne eines Aufsichts"rates" zu begleiten sollte mit wenigen Wochenstunden machbar sein!
Zitat von Absprung_2020 am 21. Mai 2026, 10:04 UhrIch denke, dass es die Freiheit ist zu tun was man beruflich wirklich will, was die (Eltern) den Kindern zugestehen sollten. Und das sehe ich bei vielen Eltern nicht. Die ganzen Ärztekinder die auch Arzt werden, Unternehmerkinder die schon im Kindesalter eine Art Gehirnwäsche bekommen wegen des Betriebes.... und vielleicht beruflich erfolgreich aber unglücklich sind. Was Eltern beruflich vormachen muss genügen, aber nicht der Beruf ansich, sondern die Hartnäckigkeit zu haben und Konzentration auf ein Ziel.
So gesehen hat es Sting ja einfach: "Werde Plattenmillionär" ist ja eher unrealistisch. "Bleibe fokussiert und werde glücklich und verfolgreich" das besser zu vermittelnde Erziehungsziel.
Ich denke, dass es die Freiheit ist zu tun was man beruflich wirklich will, was die (Eltern) den Kindern zugestehen sollten. Und das sehe ich bei vielen Eltern nicht. Die ganzen Ärztekinder die auch Arzt werden, Unternehmerkinder die schon im Kindesalter eine Art Gehirnwäsche bekommen wegen des Betriebes.... und vielleicht beruflich erfolgreich aber unglücklich sind. Was Eltern beruflich vormachen muss genügen, aber nicht der Beruf ansich, sondern die Hartnäckigkeit zu haben und Konzentration auf ein Ziel.
So gesehen hat es Sting ja einfach: "Werde Plattenmillionär" ist ja eher unrealistisch. "Bleibe fokussiert und werde glücklich und verfolgreich" das besser zu vermittelnde Erziehungsziel.
Zitat von luxander am 22. Mai 2026, 22:17 UhrZitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:08 UhrBin trotzdem Millionär geworden.
Dieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht. Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Rest ist Zinseszinseszins.
Wie bist du denn Millionärin geworden? Wenn ich deine Vorstellung richtig in Erinnerung habe nach einer ersten spekulativen Reichtumsphase, die die Dotcom-Blase zerstört hat, dann doch als Besserverdienerin, die sich mit Finanzen auseinandergesetzt hat und auf den Teppich geblieben ist und große Teile investiert hat.
Für mich absolut vorbildlich und neben cleveren Nutzen des Zinseszins doch irgendwie der Inbegriff dafür, dass sich Leistung auszahlt, wenn man dann auch invesiert. Wäre für Millionen andere vielleicht auch möglich gewesen (evtl. mit kleineren Summen) und ist für viele Millionen wahrscheinlich auch in Zukunft möglich.
Zitat von TakeTwo am 16. Mai 2026, 17:08 UhrBin trotzdem Millionär geworden.
Dieses Märchen, dass man durch Leistung und harte Arbeit was erreicht und wohlhabend wird glaube ich eh nicht. Eher zur richtigen Zeit die richtigen Entscheidungen zu treffen. Der Rest ist Zinseszinseszins.
Wie bist du denn Millionärin geworden? Wenn ich deine Vorstellung richtig in Erinnerung habe nach einer ersten spekulativen Reichtumsphase, die die Dotcom-Blase zerstört hat, dann doch als Besserverdienerin, die sich mit Finanzen auseinandergesetzt hat und auf den Teppich geblieben ist und große Teile investiert hat.
Für mich absolut vorbildlich und neben cleveren Nutzen des Zinseszins doch irgendwie der Inbegriff dafür, dass sich Leistung auszahlt, wenn man dann auch invesiert. Wäre für Millionen andere vielleicht auch möglich gewesen (evtl. mit kleineren Summen) und ist für viele Millionen wahrscheinlich auch in Zukunft möglich.
Zitat von Absprung_2020 am 23. Mai 2026, 8:32 Uhr@luxander
Inhaltlich bin ich bei dir: Sich zu kümmern znd diszipliniert zu sein ist harte Arbeit und eine Leistung. Wenn man das dann im Job tut auch. Dass man zudem Glück haben muss mit guten Entscheidungen ist keider auch nötig.
Mein Beitrag zielt aber auf eine andere Aussage von dir, da ich das neulich mal in einem Artikel 'mitgenommen' habe. Das mit den Millionen die das auch schaffen können. Wenn alle deutschen AGs per ETF an die Bürger dieses Landes verkauft würden, dass die damit ihre Rente pimpen ist das leider recht wenig pro Nase. Bei ca. 2000 Mrd Börsenwert, bei 80 Mio Bürgern nur 25.000€!! Bei einer 4% Regel ein Rententrostpflaster. In Norwegen übrigens über 320.000€/Bürger tatsächlich per Staatsfonds angelegt! Global, da Norwegen selbst einen viel zu kleinen eigenen Aktienmarkt hat. Als Linksliberaler kommen einem da schon so ein paar Gedanken zum Thema Chancengleichheit und Gerechtigkeit....
Inhaltlich bin ich bei dir: Sich zu kümmern znd diszipliniert zu sein ist harte Arbeit und eine Leistung. Wenn man das dann im Job tut auch. Dass man zudem Glück haben muss mit guten Entscheidungen ist keider auch nötig.
Mein Beitrag zielt aber auf eine andere Aussage von dir, da ich das neulich mal in einem Artikel 'mitgenommen' habe. Das mit den Millionen die das auch schaffen können. Wenn alle deutschen AGs per ETF an die Bürger dieses Landes verkauft würden, dass die damit ihre Rente pimpen ist das leider recht wenig pro Nase. Bei ca. 2000 Mrd Börsenwert, bei 80 Mio Bürgern nur 25.000€!! Bei einer 4% Regel ein Rententrostpflaster. In Norwegen übrigens über 320.000€/Bürger tatsächlich per Staatsfonds angelegt! Global, da Norwegen selbst einen viel zu kleinen eigenen Aktienmarkt hat. Als Linksliberaler kommen einem da schon so ein paar Gedanken zum Thema Chancengleichheit und Gerechtigkeit....
Zitat von exitus2022 am 23. Mai 2026, 10:32 UhrZitat von Absprung_2020 am 23. Mai 2026, 8:32 Uhr... zum Thema Chancengleichheit und Gerechtigkeit....
Die meisten Menschen in D haben Chancen - es sind nur 80 oder eher 90+ % der Leute zu dumm oder zu faul oder zu sofortkonsumgeil oder zu weltfremd, um ihre Chancen zu nutzen!
Zitat von Absprung_2020 am 23. Mai 2026, 8:32 Uhr... zum Thema Chancengleichheit und Gerechtigkeit....
Die meisten Menschen in D haben Chancen - es sind nur 80 oder eher 90+ % der Leute zu dumm oder zu faul oder zu sofortkonsumgeil oder zu weltfremd, um ihre Chancen zu nutzen!
Zitat von spargym am 23. Mai 2026, 11:43 UhrJa ...... eine Freundin, 58 Jahre, beginnt jetzt zu sparen. Ich fragte ( provokativ) legst du was an? Sie sagt, nein, nein, keinen Stress....
Ja ...... eine Freundin, 58 Jahre, beginnt jetzt zu sparen. Ich fragte ( provokativ) legst du was an? Sie sagt, nein, nein, keinen Stress....