Szenario "70s-Revival": Investmentstrategie für eine post-Ninfty Fifties-Phase?
Zitat von exitus2022 am 31. Mai 2026, 21:13 UhrKlingt nach den allseits beliebten "Qualitätsaktien" ... "Dividendenaristokraten" ... Brandmaiers "5 Diamanten"-Aktien ...
soweit so gut ...
Gerade in der Baisse - wenn man "Sicherheit" sucht - sind diese "Qualitätsaktien" also noch mieser abgekackt als der Gesamtmarkt 😯 🙁
--> hat schon mal jemand recherchiert, mit was für Portfolios man unbeschadet durch die Zeit ab 1973 gekommen ist?
PS:
ich finde von Berkshire Hathaway keinen durchgehenden Chart, sondern nur "Year-End Stock Prices"
1970 39 1971 70 1972 80 1973 71 1974 40 1975 38 1976 89 1977 138 1978 157 1979 320 1980 425
d.h. Herr Buffett hatte in dieser Zeit auch ne üble Klatsche bekommen - von 80 USD Ende 1972 auf 40 bzw. 38 USD 1974/´75 waren immerhin 50 Prozent Verlust!
Erst ab 1976 hatte er eine "solidere" Investmentstrategie entwickelt/gefunden ... oder von Herrn Munger gelernt ...
Klingt nach den allseits beliebten "Qualitätsaktien" ... "Dividendenaristokraten" ... Brandmaiers "5 Diamanten"-Aktien ...
soweit so gut ...
Gerade in der Baisse - wenn man "Sicherheit" sucht - sind diese "Qualitätsaktien" also noch mieser abgekackt als der Gesamtmarkt 😯 🙁
--> hat schon mal jemand recherchiert, mit was für Portfolios man unbeschadet durch die Zeit ab 1973 gekommen ist?
PS:
ich finde von Berkshire Hathaway keinen durchgehenden Chart, sondern nur "Year-End Stock Prices"
1970 39 1971 70 1972 80 1973 71 1974 40 1975 38 1976 89 1977 138 1978 157 1979 320 1980 425
d.h. Herr Buffett hatte in dieser Zeit auch ne üble Klatsche bekommen - von 80 USD Ende 1972 auf 40 bzw. 38 USD 1974/´75 waren immerhin 50 Prozent Verlust!
Erst ab 1976 hatte er eine "solidere" Investmentstrategie entwickelt/gefunden ... oder von Herrn Munger gelernt ...
Zitat von MoneyMaker am 1. Juni 2026, 22:19 Uhr--> hat schon mal jemand recherchiert, mit was für Portfolios man unbeschadet durch die Zeit ab 1973 gekommen ist?
Ich hab 1986 als Student mit Kleinstbeträgen angefangen mit Aktien zu "spielen", denn Investieren würde ich das heute nicht mehr nennen. Was interessiert mich also die Zeit davor.
--> hat schon mal jemand recherchiert, mit was für Portfolios man unbeschadet durch die Zeit ab 1973 gekommen ist?
Ich hab 1986 als Student mit Kleinstbeträgen angefangen mit Aktien zu "spielen", denn Investieren würde ich das heute nicht mehr nennen. Was interessiert mich also die Zeit davor.
Zitat von exitus2022 am 2. Juni 2026, 14:26 UhrZitat von MoneyMaker am 1. Juni 2026, 22:19 UhrIch hab 1986 als Student mit Kleinstbeträgen angefangen mit Aktien zu "spielen", denn Investieren würde ich das heute nicht mehr nennen. Was interessiert mich also die Zeit davor.
ab 1965 Vietnamkrieg - seit 2022 Ukrainekrieg
nach u.a. dem Jom Kippur-Krieg 1973 zeitnah folgende Öl)preis)krise - könnte in Folge der Trumpel-Müllaas-Klopperei am Persischen Golf auch wieder anstehen
dazu die "gefühlte Sicherheit" bei Invstitionen in "Qualitätsaktien" - wie vor 54+ Jahren bei Nifty Fifties-Aktionären berichtet ...
--> sollte sich die Geschichte reimen, so könnte erneut ein Stagflationsjahrzehnt bevorstehen???
wie zuletzt in den 1970ern - bzw. ab 1973 bis 1982 (Beginn der nächsten Megahausse!)Also sollte man sich vielleicht Gedanken machen, wie man durch SOLCHE Zeiten unbeschadet und ungerupft durchkommt ...
Zitat von MoneyMaker am 1. Juni 2026, 22:19 UhrIch hab 1986 als Student mit Kleinstbeträgen angefangen mit Aktien zu "spielen", denn Investieren würde ich das heute nicht mehr nennen. Was interessiert mich also die Zeit davor.
ab 1965 Vietnamkrieg - seit 2022 Ukrainekrieg
nach u.a. dem Jom Kippur-Krieg 1973 zeitnah folgende Öl)preis)krise - könnte in Folge der Trumpel-Müllaas-Klopperei am Persischen Golf auch wieder anstehen
dazu die "gefühlte Sicherheit" bei Invstitionen in "Qualitätsaktien" - wie vor 54+ Jahren bei Nifty Fifties-Aktionären berichtet ...
--> sollte sich die Geschichte reimen, so könnte erneut ein Stagflationsjahrzehnt bevorstehen???
wie zuletzt in den 1970ern - bzw. ab 1973 bis 1982 (Beginn der nächsten Megahausse!)
Also sollte man sich vielleicht Gedanken machen, wie man durch SOLCHE Zeiten unbeschadet und ungerupft durchkommt ...
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 16:23 UhrDas ist eine sehr spannende Frage, weil die Geschichte der Nifty Fifty oft falsch erzählt wird.
Die Lehre lautet nämlich nicht, dass die Unternehmen schlecht waren.
Die Lehre lautet:
Selbst großartige Unternehmen können zu schlechten Investments werden, wenn man zu viel bezahlt.
Was waren die Nifty Fifty?
In den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren galten etwa 50 US-Unternehmen als:
unzerstörbar
dauerhaft wachsend
„One Decision Stocks“
Man kaufte sie und verkaufte nie wieder.
Viele davon waren tatsächlich fantastische Firmen.
Beispiele:
The Coca-Cola Company
McDonald's Corporation
Johnson & Johnson
The Walt Disney Company
Philip Morris International Inc. (damals Philip Morris)
The Procter & Gamble Company
Xerox Holdings Corporation
Polaroid Corporation
Wie hoch waren die Bewertungen?
Teilweise absurd hoch.
Unternehmen
KGV am Höhepunkt (ca.)
Polaroid
80–90
McDonald's
70–90
Disney
60–80
Coca-Cola
40–50
Johnson & Johnson
50–60
Avon
60–70
Xerox
40–50
Philip Morris
30–40
Die durchschnittlichen US-Aktien wurden damals oft mit KGVs von 15–20 gehandelt.
Was passierte danach?
1973–1974:
Inflation explodierte
Ölkrise
Zinsen stiegen massiv
Rezession
Fast alle Nifty-Fifty-Aktien brachen ein.
Typische Verluste:
Aktie
Rückgang
Polaroid
-90 %
Avon
-85 %
Xerox
-70 %
Disney
-70 %
McDonald's
-70 %
Coca-Cola
-60 %
Johnson & Johnson
-60 %
Das Verrückte
Viele Firmen blieben hervorragend.
Beispiel:
Johnson & Johnson
1972:
hervorragendes Unternehmen
1975:
immer noch hervorragendes Unternehmen
Aber:
Aktie fiel trotzdem rund 60 %
Warum?
Weil das KGV von etwa 55 auf etwa 15 fiel.
Buffett hat daraus viel gelernt
Seine Erkenntnis:
„Ein wunderbares Unternehmen ist nicht automatisch eine wunderbare Aktie.“
Man muss auch auf den Preis achten.
Vergleich zu heute
Einige aktuelle Qualitätswerte erinnern teilweise daran:
Heute
Nifty-Fifty-ähnlich?
Microsoft
teilweise
Nvidia
ja
Costco
ja
Intuitive Surgical
teilweise
Visa
etwas
S&P Global
etwas
Der Unterschied:
Viele dieser Firmen wachsen heute schneller und haben oft stärkere Burggräben als manche Nifty-Fifty-Werte damals.
Das ist eine sehr spannende Frage, weil die Geschichte der Nifty Fifty oft falsch erzählt wird.
Die Lehre lautet nämlich nicht, dass die Unternehmen schlecht waren.
Die Lehre lautet:
Selbst großartige Unternehmen können zu schlechten Investments werden, wenn man zu viel bezahlt.
Was waren die Nifty Fifty?
In den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren galten etwa 50 US-Unternehmen als:
unzerstörbar
dauerhaft wachsend
„One Decision Stocks“
Man kaufte sie und verkaufte nie wieder.
Viele davon waren tatsächlich fantastische Firmen.
Beispiele:
The Coca-Cola Company
McDonald's Corporation
Johnson & Johnson
The Walt Disney Company
Philip Morris International Inc. (damals Philip Morris)
The Procter & Gamble Company
Xerox Holdings Corporation
Polaroid Corporation
Wie hoch waren die Bewertungen?
Teilweise absurd hoch.
Unternehmen
KGV am Höhepunkt (ca.)
Polaroid
80–90
McDonald's
70–90
Disney
60–80
Coca-Cola
40–50
Johnson & Johnson
50–60
Avon
60–70
Xerox
40–50
Philip Morris
30–40
Die durchschnittlichen US-Aktien wurden damals oft mit KGVs von 15–20 gehandelt.
Was passierte danach?
1973–1974:
Inflation explodierte
Ölkrise
Zinsen stiegen massiv
Rezession
Fast alle Nifty-Fifty-Aktien brachen ein.
Typische Verluste:
Aktie
Rückgang
Polaroid
-90 %
Avon
-85 %
Xerox
-70 %
Disney
-70 %
McDonald's
-70 %
Coca-Cola
-60 %
Johnson & Johnson
-60 %
Das Verrückte
Viele Firmen blieben hervorragend.
Beispiel:
Johnson & Johnson
1972:
hervorragendes Unternehmen
1975:
immer noch hervorragendes Unternehmen
Aber:
Aktie fiel trotzdem rund 60 %
Warum?
Weil das KGV von etwa 55 auf etwa 15 fiel.
Buffett hat daraus viel gelernt
Seine Erkenntnis:
„Ein wunderbares Unternehmen ist nicht automatisch eine wunderbare Aktie.“
Man muss auch auf den Preis achten.
Vergleich zu heute
Einige aktuelle Qualitätswerte erinnern teilweise daran:
Heute
Nifty-Fifty-ähnlich?
Microsoft
teilweise
Nvidia
ja
Costco
ja
Intuitive Surgical
teilweise
Visa
etwas
S&P Global
etwas
Der Unterschied:
Viele dieser Firmen wachsen heute schneller und haben oft stärkere Burggräben als manche Nifty-Fifty-Werte damals.
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 16:25 UhrDas ist genau die Frage, die Buffett, Munger und Graham interessiert hätte:
Wenn die Bewertungsexzesse platzen, was hält sich dann relativ gut?
Die Antwort ist überraschend:
1. Damals hielten sich nicht die besten Unternehmen am besten
Sondern oft die am niedrigsten bewerteten Unternehmen.
1973–74 wurden die Nifty Fifty brutal abverkauft, während viele langweilige Value-Aktien deutlich weniger verloren.
Gewinner bzw. relative Gewinner
🟢 Öl- und Energieunternehmen
Durch die Ölkrise stiegen die Ölpreise massiv.
Beispiele:
Exxon Corporation
Chevron Corporation
Texaco Inc.
Diese hielten sich deutlich besser.
🟢 Rohstoff- und Bergbauunternehmen
Hohe Inflation führte zu steigenden Rohstoffpreisen.
Beispiele:
Bergbau
Stahl
Kupfer
Goldminen
🟢 Versicherungen
Einige Versicherer kamen vergleichsweise gut durch die Phase.
Warum?
Sie waren niedrig bewertet und profitierten teilweise von höheren Zinsen.
🟢 Banken (später)
Nicht sofort, aber nach dem ersten Schock wurden viele Banken extrem günstig.
Wer wurde besonders hart getroffen?
🔴 Wachstumsaktien mit hohem KGV
Polaroid
Avon
McDonald's
Disney
Xerox
Nicht weil die Firmen schlecht wurden.
Sondern weil das KGV von 70 auf 20 fiel.
Die eigentliche Lehre
Es gab damals zwei Risiken:
Risiko A: Unternehmensrisiko
(Firma wird schlecht)
Risiko B: Bewertungsrisiko
(Firma bleibt gut, Aktie fällt trotzdem)
Bei den Nifty Fifty war Risiko B das Problem.
Übertragen auf heute
Wenn wir die heutige Börse anschauen:
Höheres Bewertungsrisiko
Eher:
NVIDIA Corporation
Costco Wholesale Corporation
Palantir Technologies Inc.
teilweise Intuitive Surgical, Inc.
Geringeres Bewertungsrisiko
Eher:
Adobe Inc.
Zoetis Inc.
Medtronic plc
General Mills, Inc.
Conagra Brands, Inc.
S&P Global Inc.
Was hätte Buffett damals gemacht?
Der heutige Buffett würde wahrscheinlich nicht sagen:
"Kaufe die teuersten Qualitätsaktien."
Sondern eher:
"Kaufe Qualitätsaktien zu vernünftigen Preisen."
Genau deshalb finde ich es interessant, dass du aktuell auf Unternehmen wie:
Adobe
Zoetis
Coloplast
S&P Global
Medtronic
schaust.
Das sind nicht die Aktien, die heute von jedem gefeiert werden.
Für dein Depot
Wenn dein Ziel wäre:
"Wie überstehe ich einen Nifty-Fifty-ähnlichen Bewertungscrash?"
Dann würde ich heute auf eine Mischung setzen aus:
Qualitäts-Compoundern
Microsoft Corporation
Alphabet Inc.
S&P Global Inc.
vernünftig bewerteten Healthcare-Werten
Zoetis Inc.
Coloplast A/S
Medtronic plc
etwas Realwert-/Inflationsschutz
Exxon Mobil Corporation oder andere Energie-/Rohstoffwerte (nicht zu hoch gewichten)
Der vielleicht wichtigste Punkt:
1973–74 verlor selbst Coca-Cola massiv. Der Schutz bestand nicht darin, die "richtigen" Qualitätsaktien zu besitzen, sondern darin, nicht 50-, 70- oder 90-fache Gewinne für sie zu bezahlen. Das ist die eigentliche Nifty-Fifty-Lektion.
Das ist genau die Frage, die Buffett, Munger und Graham interessiert hätte:
Wenn die Bewertungsexzesse platzen, was hält sich dann relativ gut?
Die Antwort ist überraschend:
1. Damals hielten sich nicht die besten Unternehmen am besten
Sondern oft die am niedrigsten bewerteten Unternehmen.
1973–74 wurden die Nifty Fifty brutal abverkauft, während viele langweilige Value-Aktien deutlich weniger verloren.
Gewinner bzw. relative Gewinner
🟢 Öl- und Energieunternehmen
Durch die Ölkrise stiegen die Ölpreise massiv.
Beispiele:
Exxon Corporation
Chevron Corporation
Texaco Inc.
Diese hielten sich deutlich besser.
🟢 Rohstoff- und Bergbauunternehmen
Hohe Inflation führte zu steigenden Rohstoffpreisen.
Beispiele:
Bergbau
Stahl
Kupfer
Goldminen
🟢 Versicherungen
Einige Versicherer kamen vergleichsweise gut durch die Phase.
Warum?
Sie waren niedrig bewertet und profitierten teilweise von höheren Zinsen.
🟢 Banken (später)
Nicht sofort, aber nach dem ersten Schock wurden viele Banken extrem günstig.
Wer wurde besonders hart getroffen?
🔴 Wachstumsaktien mit hohem KGV
Polaroid
Avon
McDonald's
Disney
Xerox
Nicht weil die Firmen schlecht wurden.
Sondern weil das KGV von 70 auf 20 fiel.
Die eigentliche Lehre
Es gab damals zwei Risiken:
Risiko A: Unternehmensrisiko
(Firma wird schlecht)
Risiko B: Bewertungsrisiko
(Firma bleibt gut, Aktie fällt trotzdem)
Bei den Nifty Fifty war Risiko B das Problem.
Übertragen auf heute
Wenn wir die heutige Börse anschauen:
Höheres Bewertungsrisiko
Eher:
NVIDIA Corporation
Costco Wholesale Corporation
Palantir Technologies Inc.
teilweise Intuitive Surgical, Inc.
Geringeres Bewertungsrisiko
Eher:
Adobe Inc.
Zoetis Inc.
Medtronic plc
General Mills, Inc.
Conagra Brands, Inc.
S&P Global Inc.
Was hätte Buffett damals gemacht?
Der heutige Buffett würde wahrscheinlich nicht sagen:
"Kaufe die teuersten Qualitätsaktien."
Sondern eher:
"Kaufe Qualitätsaktien zu vernünftigen Preisen."
Genau deshalb finde ich es interessant, dass du aktuell auf Unternehmen wie:
Adobe
Zoetis
Coloplast
S&P Global
Medtronic
schaust.
Das sind nicht die Aktien, die heute von jedem gefeiert werden.
Für dein Depot
Wenn dein Ziel wäre:
"Wie überstehe ich einen Nifty-Fifty-ähnlichen Bewertungscrash?"
Dann würde ich heute auf eine Mischung setzen aus:
Qualitäts-Compoundern
Microsoft Corporation
Alphabet Inc.
S&P Global Inc.
vernünftig bewerteten Healthcare-Werten
Zoetis Inc.
Coloplast A/S
Medtronic plc
etwas Realwert-/Inflationsschutz
Exxon Mobil Corporation oder andere Energie-/Rohstoffwerte (nicht zu hoch gewichten)
Der vielleicht wichtigste Punkt:
1973–74 verlor selbst Coca-Cola massiv. Der Schutz bestand nicht darin, die "richtigen" Qualitätsaktien zu besitzen, sondern darin, nicht 50-, 70- oder 90-fache Gewinne für sie zu bezahlen. Das ist die eigentliche Nifty-Fifty-Lektion.
Zitat von Absprung_2020 am 2. Juni 2026, 19:06 UhrSuppi, was mit KI Unterstützung alles gezaubert werden kann!
Inhaltlich soweit belastbar. Fühle mich da (leider massiv betroffen). Die KGVs vieler Werte wird korrigiert. Jahrelang jenseits der 40 bei Novonesis, Coloplast, Bechtle, Beiersdorf.... die jetzt korrigiert sind, bzw. Novonesis immer noch zu hoch, daher das weitere Abschlagspotenzial überschaubar. Es gibt für jede Zeit die richtigen Aktien. Im Vergleich zu anderen Assets sogar deutlich flexibler da Branchenspezifische Auswahl möglich. "DIE" Aktien gibts nicht.
Medronic morgen mit Zahlen.
Suppi, was mit KI Unterstützung alles gezaubert werden kann!
Inhaltlich soweit belastbar. Fühle mich da (leider massiv betroffen). Die KGVs vieler Werte wird korrigiert. Jahrelang jenseits der 40 bei Novonesis, Coloplast, Bechtle, Beiersdorf.... die jetzt korrigiert sind, bzw. Novonesis immer noch zu hoch, daher das weitere Abschlagspotenzial überschaubar. Es gibt für jede Zeit die richtigen Aktien. Im Vergleich zu anderen Assets sogar deutlich flexibler da Branchenspezifische Auswahl möglich. "DIE" Aktien gibts nicht.
Medronic morgen mit Zahlen.
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:31 UhrJa nachdem ich ChatGpt gut 1 Jahr dafür nutze und ihm langsam meine denke beigebracht habe, kommen inzwischen brauchbare Ergebnisse für mich raus...
Ja nachdem ich ChatGpt gut 1 Jahr dafür nutze und ihm langsam meine denke beigebracht habe, kommen inzwischen brauchbare Ergebnisse für mich raus...
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:49 Uhr👉 „Die heutige Börse ist kein neues Nifty-Fifty-Universum, aber sie zeigt wiederholt Nifty-Fifty-ähnliche Bewertungsübertreibungen in einzelnen Qualitätsclustern, die durch Zinsen und Wachstumserwartungen zyklisch korrigiert werden.“
👉 „Die heutige Börse ist kein neues Nifty-Fifty-Universum, aber sie zeigt wiederholt Nifty-Fifty-ähnliche Bewertungsübertreibungen in einzelnen Qualitätsclustern, die durch Zinsen und Wachstumserwartungen zyklisch korrigiert werden.“
Zitat von exitus2022 am 2. Juni 2026, 19:53 UhrZitat von Privatier am 2. Juni 2026, 16:23 Uhr... die Geschichte der Nifty Fifty ...
Die Lehre lautet:
Selbst großartige Unternehmen können zu schlechten Investments werden, wenn man zu viel bezahlt.
Ist dem "schwäbische Linealmethoden"-Guru diese Lehre bewusst?
Im "70er-Revival-Szenario" würde das "Liegenlassen" ja mal für ca. 10 Jahre nicht zum "Geldverdienen" führen 🙄
(meines Wissens ja sind mindestens zwei langjährige Leser des entsprechenden Aktienbriefs hier im Forum)
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 16:23 Uhr... die Geschichte der Nifty Fifty ...
Die Lehre lautet:
Selbst großartige Unternehmen können zu schlechten Investments werden, wenn man zu viel bezahlt.
Ist dem "schwäbische Linealmethoden"-Guru diese Lehre bewusst?
Im "70er-Revival-Szenario" würde das "Liegenlassen" ja mal für ca. 10 Jahre nicht zum "Geldverdienen" führen 🙄
(meines Wissens ja sind mindestens zwei langjährige Leser des entsprechenden Aktienbriefs hier im Forum)
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:57 UhrSag mal warum wechselst du eigentlich ständig das thema und bleibst nicht bei der eigentlichen Fragestellung? Das ist doch wieder was völlig anderes, was interessiert dein komischer Investmentbrief...
Sag mal warum wechselst du eigentlich ständig das thema und bleibst nicht bei der eigentlichen Fragestellung? Das ist doch wieder was völlig anderes, was interessiert dein komischer Investmentbrief...
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:58 UhrUnd natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Und natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Zitat von exitus2022 am 2. Juni 2026, 20:18 UhrZitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:58 UhrUnd natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Wissen die ETF-Jünger das (schon)?
Oder müssen sie diese Lektion noch lernen?
Wobei echte "seitwärts Phasen" ja noch ok sind ... wenn sich der (reale!) Depotwert gemächlich über die Jahre halbiert, dann könnte das mehr zermürben bzw. Altersvorsorgen und Pensionspläne zerbröseln als ein kurzer "Crash" ...
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:58 UhrUnd natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Wissen die ETF-Jünger das (schon)?
Oder müssen sie diese Lektion noch lernen?
Wobei echte "seitwärts Phasen" ja noch ok sind ... wenn sich der (reale!) Depotwert gemächlich über die Jahre halbiert, dann könnte das mehr zermürben bzw. Altersvorsorgen und Pensionspläne zerbröseln als ein kurzer "Crash" ...
Zitat von Privatier am 2. Juni 2026, 20:36 UhrZitat von exitus2022 am 2. Juni 2026, 20:18 UhrZitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:58 UhrUnd natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Wissen die ETF-Jünger das (schon)?
Oder müssen sie diese Lektion noch lernen?
Wobei echte "seitwärts Phasen" ja noch ok sind ... wenn sich der (reale!) Depotwert gemächlich über die Jahre halbiert, dann könnte das mehr zermürben bzw. Altersvorsorgen und Pensionspläne zerbröseln als ein kurzer "Crash" ...
Und, was hat das mit dem Thema zu tun? Bin ich ETF Jünger?
So wirr...
Zitat von exitus2022 am 2. Juni 2026, 20:18 UhrZitat von Privatier am 2. Juni 2026, 19:58 UhrUnd natürlich gehen Aktien nicht immer und dauerhaft aufwärts sondern es gibt oft lange seitwärts Phasen...
Wissen die ETF-Jünger das (schon)?
Oder müssen sie diese Lektion noch lernen?
Wobei echte "seitwärts Phasen" ja noch ok sind ... wenn sich der (reale!) Depotwert gemächlich über die Jahre halbiert, dann könnte das mehr zermürben bzw. Altersvorsorgen und Pensionspläne zerbröseln als ein kurzer "Crash" ...
Und, was hat das mit dem Thema zu tun? Bin ich ETF Jünger?
So wirr...
Zitat von Absprung_2020 am 2. Juni 2026, 20:55 UhrDie Definition "Aktien steigen dauerhaft" ist da ja schon hilfreich. Wenn ich 35- Jahreszeiträume betrachte stehen viele Aktien nicht schlecht da. Wenn ich in 5- Jahreszeiträumen bewerte wirds dünne. Um nicht zu sagen... diese Aktie dauerhaft , die also jeden 5 Jahreszeitraum im Plus steht, die gibts nicht.
Die Definition "Aktien steigen dauerhaft" ist da ja schon hilfreich. Wenn ich 35- Jahreszeiträume betrachte stehen viele Aktien nicht schlecht da. Wenn ich in 5- Jahreszeiträumen bewerte wirds dünne. Um nicht zu sagen... diese Aktie dauerhaft , die also jeden 5 Jahreszeitraum im Plus steht, die gibts nicht.