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Sparen beim kochen

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Zitat von frugal_bayer am 22. Mai 2021, 12:58 Uhr

In den anderen Bereichen diskutiert man über Erträge in zig tausenden euros im Jahr und hier, ob noch ein Euro am Tag an der Ernährung gespart werden kann.

Finde ich jedoch gut, sich damit zu beschäftigen.

Jedoch?
Meine Oma hat immer gesagt "Wer den Pfennig nicht ehrt, ist´s den Taler nicht wert." Kann man mal drüber nachdenken(?)

Wie man bei und die "zig tausenden euros im Jahr" spart, werde ich hier nicht breittreten. 😉

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- NEU: www.miteigenenhaenden.de - Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY -

@flitzekittel deine Werte sind beneidenswert niedrig, ich liege da wohl um Faktor drei drüber, nach Corona vermutlich noch höher. 🙂 Gegenüber dem Schnitt sparst du nicht zigtausende, aber schon mehrere tausend im Jahr. Aber du sagst ja selbst, dazu braucht es auch Selbstversorgung, rechnest du die Anbaukosten denn mit ein, und welcher Zeitaufwand kommt dazu? Leider stellt sich bei mir trotz mehrerer Anläufe wenig Motivation zur Gartenarbeit ein, Ausnahme Chilis, da ist unser Haushalt autark. Bei uns sind aber auch eher die hier kaum anbaubaren Dinge Kostentreiber: Avocados, Limetten, Papayas, Mangos...

@TheWanderer: Ich rechne die Anschaffungen für den Garten nicht in die Lebensmittel. Die Kosten für den laufenden Garten sind nicht so hoch. Im laufenden Jahr knapp 40 Euro bisher. Bäume, Sträucher und Geräte sind vor zig Jahren einmal gekauft. An Saatgut muss ich nicht alles kaufen, da ich vieles selbst ziehe. Setzlinge kaufe ich nicht, sondern ziehe sie selbst vor. Kosten für Dünger und Spritzmittel entfallen. Kompost für die Bodenverbesserung habe ich teilweise selbst, ein Teil kommt von der Gemeinden kostenlos.

Meine Arbeitszeit? Ja, wenn ich das als Arbeit ansehen würde: Im Schnitt 4-5 Stunden in der Woche (?). Im Frühjahr mehr, im Winter weniger. Wie geschrieben: der Garten läuft seit Jahren. Ein neuer Garten braucht mehr Zeit.

Da ich vor einigen Jahren meine Lohn-Arbeitszeit reduziert habe, habe ich die Zeit und ich genieße es statt im Büro unter Fremdbestimmung im Garten zu werkeln, meine Ernten zu verarbeiten und auf die verschiedenste Art und Weise zu konservieren, in der freien Natur einen Teil der Lebensmittel zu sammeln. Das tut mir -im Gegensatz zur Büroarbeit- gut.

Meiner Meinung nach sind  Avocados, Limetten, Papayas, Mangos noch immer zu billig, auch wenn es bei dir Kostentreiber sind. Aber das ist meine Ansicht. Ich will keinen Streit anfangen. Ich bevorzuge Obst was hier vom Baum kommt und im Winter mal eine Kiste Orangen direkt vom Erzeuger.

 

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Zitat von Flitzekittel am 23. Mai 2021, 17:50 Uhr

Meiner Meinung nach sind  Avocados, Limetten, Papayas, Mangos noch immer zu billig, auch wenn es bei dir Kostentreiber sind. Aber das ist meine Ansicht. Ich will keinen Streit anfangen. Ich bevorzuge Obst was hier vom Baum kommt und im Winter mal eine Kiste Orangen direkt vom Erzeuger.

Sie sind de facto Kostentreiber im Vergleich zu unseren sonstigen Lebensmitteleinkäufen, das sollte nicht heißen, dass ich sie für zu teuer halte. Ich bin da bei ihr, bei nachhaltigen Anbau und fairen Arbeitsbedingungen müssten sie noch deutlich teurer sein. Man isst eben gern, womit man sozialisiert wurde, und die genannten Früchte und einiges mehr wachsen im Garten der Eltern meiner Freundin. Schmeckt dort dann auch nochmal ganz anders, aber ein bisschen ersetzt es ihr hier die Heimat. Darum auch die Chilisammlung auf dem Balkon. Avocado haben wir auch, nur mit dem Früchte tragen klappt es noch nicht so.  😉

Zitat von Flitzekittel am 22. Mai 2021, 15:32 Uhr
Zitat von frugal_bayer am 22. Mai 2021, 12:58 Uhr

Mit €2,89 komme ich nicht aus, jedoch lege ich viel Wert auf gesunde Ernährung

Komischerweise schließt man immer das einem vom anderen aus. Es geht sehr wohl 2,89 € und gesund. Aktuell sind es übrigens 2,76 €.
Was man auch berücksichtigen sollte ist, wie groß die Portionen sind und wie viele Mahlzeiten man am Tage isst.

 

Da stimmt! günstig heißt nicht ungesund, das wollte ich auch überhaupt nicht hervorheben, sondern, dass meine Kosten nicht annähernd an deine Ausgaben herankommen, ich mich jedoch entgegen einer größeren Mehrheit in der Bevölkerung gesund und trotzdem "günstig" ernähre. Deine Ausgaben kombiniert mit Anbau finde ich absolut toll und ich möchte ich mich in einigen Jahren auch mehr mit Selbstanbau beschäftigen.

Portionengröße spielt auch eine Rolle, da vertilge ich schon einiges - auch als Sportler....Hunger ist schon da 😆

 

Bei den meisten Mahlzeiten liege ich auch in dem Bereich von um die drei Euro. Aber jetzt gerade in der Spargel Saison oder frische deutsche Erdbeeren, einmal eine gute Flasche Wein oder ein gutes Steak kostet schnell mal 10-15 € pro Person pro Gericht.

Zeit zum eigenen Anbau habe ich leider nicht. Dafür ist mein Tag zu sehr getaktet. Aber mein Vater ist leidenschaftlicher Hobbygärtner und versorgt die Familie großzügig.

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