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Sparen beim kochen

Einfache, aber sehr leckere, Rezepte, ohne endlose Zutatenliste, gibt es bei http://www.einfachbewusst.de . Bei Eintöpfen koche ich gleich für 2 Tage. Außerdem kann man da viele Reste verwerten, damit sie nicht in der Tonne landen. Heute gab es Rote Linse-Bulgursuppe ( mit Möhren die weg mussten). Lecker . Morgen gibt es den Rest davon.

Viele Grüße

 

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

Die Seite "einfachbewusst" kenne ich und will auch mal wieder eins der Rezepte dort nachkochen.

Außerdem will ich größere Portionen kochen und einen Teil einfrieren. So muss ich nicht jeden Tag komplett frisch kochen und spare somit Zeit. Einen frischen Salat oder so kann man sich ja immer noch dazu machen. Mein Freund macht das oft mit dem Einfrieren, er holt das dann einfach morgens aus dem Tiefkühlfach und wärmt es abends auf. Besonders zum Einfrieren eignen sich: Suppen, Eintöpfe, Curry, Linsengerichte, (Veggie-)Bolognese, Chili con oder sin carne,...

 

Vegetarisch zu kochen/essen spart vermutlich auch einiges an Geld.

Hallo!

Ich denke, am meisten spart man mit der richtigen Planung. Ich mache seit Jahren am Wochenende vor dem Einkauf einen Plan für die kommende Woche. So kaufe ich zielgerechter ein und habe nichts Überflüssiges im Korb.
Oft koche ich mehr Portionen, als für ein Familienessen gebraucht wird. Das ist einmal kochen und einmal Küche eingesaut. Vieles, was sich dazu eignet, koche ich ein, statt sie einzufrieren. So kann ich das Essen ohne zusätzlichen Energieaufwandt lange lagern.

Bei mir wird kein Essen weggeworfen. Irgendwie fünde ich immer eine Lösung aus Resten etwas leckeres zu machen.

Zitat von Noemi am 4. November 2018, 22:18 Uhr

Vegetarisch zu kochen/essen spart vermutlich auch einiges an Geld.

Das stimmt. Ganz auf Fleisch verzichten möchte ich nicht, aber es gibt ganz bewusst nicht jeden Tag Fleisch.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -
Zitat von Flitzekittel am 18. Januar 2019, 14:50 Uhr

Hallo!

Ich denke, am meisten spart man mit der richtigen Planung. Ich mache seit Jahren am Wochenende vor dem Einkauf einen Plan für die kommende Woche. So kaufe ich zielgerechter ein und habe nichts Überflüssiges im Korb.
Oft koche ich mehr Portionen, als für ein Familienessen gebraucht wird. Das ist einmal kochen und einmal Küche eingesaut. Vieles, was sich dazu eignet, koche ich ein, statt sie einzufrieren. So kann ich das Essen ohne zusätzlichen Energieaufwandt lange lagern.

Bei mir wird kein Essen weggeworfen. Irgendwie fünde ich immer eine Lösung aus Resten etwas leckeres zu machen.

Zitat von Noemi am 4. November 2018, 22:18 Uhr

Vegetarisch zu kochen/essen spart vermutlich auch einiges an Geld.

Das stimmt. Ganz auf Fleisch verzichten möchte ich nicht, aber es gibt ganz bewusst nicht jeden Tag Fleisch

Darf ich fragen, wie man fertig gekochtes Essen einkocht? Suppe wahrscheinlich. Ich kann mir das nicht vorstellen.

Fleisch gibt es bei mir ( für mich ) auch nicht. Das spart wirklich viel Geld. Die anderen Familienmitglieder essen noch Fleisch, aber maximal 2x pro Woche.

Viele Grüße

Riese

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

Eingekochtes Essen sieht man ja auch im Supermarkt. Dosensuppen und Gulasch zum Beispiel.
Ich mach es ähnlich, nur dass ich meine Essen aus natürlichen Zutaten selbst koche. Da kommt kein Gescmacksverstärker oder keine schnelle Tüte dran.

Bei mir lagern zur Zeit verschiedene Eintöpfe (z.B. Chili sin carne), geschmortes Fleisch (Gulasch, Kassler, und Wildschweinbraten) und verschiedene Flesichbrühen im Kellerregal.

Die fertigen Eintöpfe fülle ich in Gläser ab und koche sie 20 min im Schnellkochtopf ein. Gulasch braten ich nur an, lösche es ab und schmecke es mit Gewürzen ab, gebe es in Gläser und koche es in Glas ein und gleichzeitig gar.

Manches habe ich auf meinem Blog genauer erklärt. Schau mal nach. Adresse steht unten rechts. 😉

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Danke. Habe mir deinen Blog gleich mal gespeichert. Sieht sehr interessant aus.

Viele Grüße

Riese

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

Danke!

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Hat jemand Erfahrungen mit dem Kochsack? Ich möchte mir demnächst einen nähen und das Prinzip ausprobieren. Angeblich spart man bis zu dreißig Prozent der Energie, die man beim normalen Kochen auf dem Herd verwenden würde. Die Ressourcen dazu sollen sein: Alte Bettwäsche, eine Kordel aus einem alten Anorak und geschredderte Korken. Vom Kostenaufwand ist das also durchaus tragbar, Zeitaufwand schätze ich auf ein bis zwei Stunden für das Zuschneiden und Nähen.

Wenn ich also dann mittags Kartoffeln essen will, stelle ich die kurz im Topf auf den Herd, koche das Wasser auf und stecke den Topf in den Kochsack. Mittags sollen meine Kartoffeln dann gar sein. Irgendwie habe ich noch Bedenken, ob ich dann planbar um ein Uhr ein genießbares Mittagessen auf dem Tisch habe.

Hallo FrugiSchnecke!

So ein Kochsack ist ja eigentlich nichts anderes als eine Kochkiste. Eine Kochkiste zu bauen, hatte ich mir auch schon überlegt. Blöd ist nur, dass sowohl ein Kochsack, als auch eine Kochkiste einen Haufen Platz beanspruchen. -Jedenfalls weiß ich nicht so richtig wohin damit, wenn ich so was hätte.-

Zu nähen ist das bestimmt nicht schwer. Die Dinger sind ja schweineteuer, wenn man sie fertig kaufen wollen würde.
Um dem oben genannten Platzproblem aus dem weg zu gehen, nutze ich mein Bett als Kochkiste. Ich schlage den Topf in ein dickes Handtuch, stelle ihn in mein Bett und drücke die Decke fest drum rum. Geht prima.

Vielleicht ist das ein Weg, um erst mal rauszubekommen, ob das Kochen auf Kochkistenart so funktioniert, wie du es dir vorstellst?

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Hi Flitzekittel,

das hatte ich mir auch überlegt, aber wegen der Kaltschaummatratze noch nicht ausprobiert. Irgendwie hatte ich mir Gedanken darüber gemacht, ob die Matratze Schaden nehmen könnte und unsere Sommerdecken das aushalten. Jetzt mit den Winter-Daunendecken sollte das funktionieren, mit dem Handtuch um den Topf dürfte es auch nicht zu heiß für die Schaummatratze sein. Morgen probiere ich es einfach mal aus. Platz für einen Kochsack hätte ich, denn ich habe die Küche gut ausgemistet. Leider auch unfreiwillig, denn wir haben uns Lebensmittelmotten eingeschleppt. Das war natürlich finanziell nicht gar so gut, denn ich musste alle offenen Lebensmittel wegschmeißen. Aber alles ist ein Kreislauf: Unsere Hühner haben sich über Mandeln, Mehl und die kleinen Raupen darin sehr gefreut... Die haben vor Freude glatt wieder angefangen Eier zu legen 😀

Uh! Lebensmittelmotten!

Hatte ich vor Jahren auch mal. Seitdem habe ich alles fest verschlossen verpackt.
Wenn ich eine große Packung Mehl kaufe, kommte die seither immer erst für 2 Tage in den Frost.

Aber wenn sich die Hühner gefreut haben.... Man muss halt in allem auch ein Fünkchen Positives sehen. 😉

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Ja, hier wird jetzt auch alles eingetütet, was in den Schrank mit den Vorräten kommt. Bzw. umgefüllt in große Gläser. Das mit dem "Kochbett" hat übrigens gestern super funktioniert. Und den restlichen Reis von gestern gab es dann heute zusammen mit völlig mottenfreien Rühreiern von unseren glücklichen Hennen. Bis auf die Motten also ein Erfolg, den ich hoffentlich zur Gewohnheit machen kann. Da ich aber die ganzen Materialien eh übrig habe, werde ich wohl irgendwann einen netten Kochsack nähen. Meine Kids spielen nämlich auch ganz gerne mal im Schlafzimmer und ich will mir die Schweinerei gar nicht ausmalen, wenn die dann einen der (kochendheißen!) Töpfe in meinem Bett umkippen.

Eine Kochkiste würde ich im Ruhestand auch gerne ausprobieren, im Moment habe ich nicht die Muße dazu. Ich habe da doch zu viel Angst vor Pannen (nicht durch, nicht fertig, dauert zu lang).

Wir essen auch nur wenig Fleisch und Fisch, dagegen viel Milchprodukte. Wir bekommen gelegentlich von einem bekannten Bauern zu kleine große schiefe Kartoffeln, Karotten und Zwiebeln (es ist unglaublich, was da alles aussortiert und weggeworfen wird!), die im Keller auch gut halten. Vor Lebensmittelmotten war ich bisher zum Glück verschont. Bio kaufe ich nach Möglichkeit nicht. Ansonsten mag ich Salat, den kaufe ich dann alle 2,3 Tage. Eingewickelt in feuchtes Küchentuch hält er aber auch n paar Tage, wenn ich nicht zum Einkauf komm.

Ich nehm auch gerne Übriges mit nach Feiern, wenns sonst niemand mag. Da kann ich immer was weiterverarbeiten (z. B. Baguette zu Semmelknödeln und Paniermehl) und es ist ja auch sehr nachhaltig. Sobald etwas Schimmel hat, werf ichs aber weg. Ansonsten gibts auch mal Suppe mit Käsebrötchen.

Kochkiste hatte ich auch mal in der Überlegung, aber letztlich entscheidet die Frau,
da sie meist kocht - und sie fand das nur unpraktisch.

Wodurch wir am meisten sparen:

  • Nutzung von Heißwasser aus dem Speicher, erwärmt durch Sonnenkollektoren oder über
    Holzvergaserheizung. Ich hatte mir extra einen Zapfhahn legen lassen, bei dem die Leitung nicht über das
    Mischventil läuft. Aus Sicherheitsgründen wird überlicherweise durch Zulauf von Kaltwasser auf 65°C
    runtergemischt. (Es gibt Ventile, die gehen bis 75°C.) Am Heißwasserhahn (sichern vor Kinder!) kann ich,
    wenn 85°C im Tank sind, diese Temperatur auch nutzen.
    Kalten Topf - und ggf. schon mit  Kochgut - lasse ich erst mal (halb) vollaufen.
    Warte etwas, bis er heiß ist. (In der Zeit mache ich was anderes.) Schütte aus und fülle neu heiß ein,
    soviel ich brauche.
  • Gas statt Strom. Mit einem Gasherd und einer großen Flasche kommt man viel günstiger als mit Strom.
    Zwei-Personen-Haushalt mit viel Nutzung für Einkochen, Marmeladen etc. ca. 50 € im Jahr.

 

An einen alten Holz-Kochherd hatte ich auch schon gedacht, denn Holz hätten wir. Ist aber letztlich
für die meisten Fälle zu aufwendig, man hat hohe Abwärme (noch heißer als heiß im Sommer) - und
baulich muss es passen, auch für das Rauchrohr.

Da wir ja, wie schon geschrieben, Haushaltsbuch führen, war heute Endabrechnung für 2019. Für Lebensmittel inklusive Essen gehen und Essen im Urlaub habe ich in diesen Jahr durchschnittlich 2,89 € pro Kopf und Tag verbraucht.

Damit habe ich zwar 83,12 € mehr ausgegeben, als ich mir vorgenommen hatte, hab aber trotzdem (m)einen neuen Rekord aufgestellt. In den Jahren davor war ich bei 3,28€, 3,58€ usw.

Selbstversorgung, Planung und Übung machen sich bezahlt.

 

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Ich habe verschiedene Exceltabelle als Haushaltsbuch. In einer der Excel-Tabellen habe ich die Kosten pro Lebensmittel aufgeschlüsselt und den Preis pro 100 g und Einkaufsstätte ermittelt. Dabei habe ich festgestellt, dass Discounter nicht in allen Produkten billig und die hochpreisigen Läden nicht immer teuer sind. Es ist stets ein Mix. Mit dem Wissen muss ich dann zwar z. B. in zwei statt einem Laden einkaufen, habe dafür aber Geld gespart. Hier mal eine Tabelle für Obst und Gemüse, als Beispiel. Ich habe auch den Monat notiert, da die Preise bei Lemis saisonal unterschiedlich sein können.

 

 

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Ich gehe 2 mal die Woche zum nahegelegenen Wochenmarkt. Sehr viele Stände aus der Region, teilweise Bio. Ein kleiner Biosupermarkt mit guten Preisen ist 50 Meter von  unserer Wohnung entfernt. Angebote werden bevorzugt einkauft. Ausserdem gibt es ein Stempelheft. Fischladen und Fleischer mit nahegelegener Tierzucht und eigenem Tierfutter ca. 500 m entfernt. Der Biobäcker ist auch ca. 500 m entfernt. Dort gibt es immer Angebotsbrote und auch ein Stempelheft.

Wir kaufen immer frisch, saisonal, nur kleine Portionen für den unmittelbaren Verzehr.

Ca. 1 mal im Monat geht es zum Aldi für die Ware, die es dort günstig in guter Qualität gibt (Wein, Schokolade, etc.)