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Spaltung durch die Gesellschaft - wie damit umgehen?

Wie geht ihr damit um?

Corona hat ja im kleinen grosse Gräben gerissen - aber seien wir ehrlich: beide Seite haben auf Vergessen geschaltet und richtig tiefgehend ist wenig übriggeblieben.

Was aber seit 2022 mit dem russischen Überfall auf die Ostukraine mit dem Einmarsch der dreitätigen, ach, dreijährigen Aktion losgetreten wurde, ist ein anders Kaliber. 2025 ergreifen autokratische Kräfte innerhalb der "Republikaner" in den USA die Macht, die gewaltigen Anstrengungen, Staatsstrukturen nachhaltig zu zerstören, sind Gewaltig. Medien, Justiz, Staatsapparat, Desinformation...

Was ich feststelle: Leute mit lokalem Engagement für Umwelt, freie Marktwirtschaft, Demokratie sind im Grossen für Trump, Musk (fahren im Tesla vor), für Hauptsache Waffenstillstand und Diktatfrieden statt eine nachhaltig stabile Lösung und Sicherheitsarchitektur in Europa: WIE kann das sein? Ich nenne es naive Opfer empfänglich für russische & amerikanische Desinformation.

Deshalb? Wie geht ihr damit um? --> ich überlege mir, mit solchen Leuten sowohl privat wie geschäftlich zu brechen und mich zu trennen. Ich bin ein Geschichtsfanatiker und v.a. die Zeit der Zerschlagung der Weimarer Republik bei euch und die Desavuöre wie Fränzchen von Papen, Hindenburg, das sind die Wegbereiter für das, was kommen musste. Sprich: ich reagiere äusserst sensibel auf die kleinen autokratischen Spielchen, welche in eine sehr gefährliche Richtung gehen können...

Ich sage mal: Kontaktabbruch bei persönlich bekannten Menschen ist die Spaltung schlechthin. Diese Karte würde ich nur bei echt harten "Entgleisungen" wie Rassismus, Nationalismus und "Meinungsfanatismus" ziehen.

Weitere Meinungsdetails erspare ich mir an dieser Stelle mal.

Ansonsten weitgehend Zustimmung in deiner Beobachtung.

 

Von Mensch zu Mensch eine Brücke bau´n,
dem ander´n in die Augen schau´n.
In jedem Menschen das Gute seh´n und nicht,
an ihm vorüber geh´n.

Einfaches Lied. Einfache Weisheit. Essentiell für eine funktionierende Gemeinschaft.

Dennoch aufeinander zugehen, Brücken bauen, nicht einreißen, Dialog statt Rückzug, raus aus der K r ä n k u n g ins Miteinander.

Wir sind uns alle viel ähnlicher als wir meinen.

Hoffnung und Zuversicht.

Seht mal, sogar @absprung_2020 und ich sind hier wieder beste Freunde!

Temporäre Höhen und Tiefen ... wie im wahren Leben eben. 😀