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Seit 20 Jahren unwissender Frugalist!

Hallo aus Berlin!

Bis vor 1-2 Wochen war mir der Begriff des Frugalismus völlig unbekannt. Dann stieß ich auf Umwegen auf die Webseite von Oliver, ich wollte mich ursprünglich einfach weiter bzgl. Anlageformen informieren. Ich begann zu lesen und war begeistert das ich kein „Sonderling“ zu sein scheine.

Ich bin Michael und knappe 43 und lebe in Berlin. Beruflich bin ich im Gesundheitswesen und als freiberuflicher Dozent tätig. Wie der Titel schon lautete bin ich unwissentlich schon seit 20 Jahren offenbar gemäßigter Frugalist. Zu Beginn natürlich gezwungener Maßen, Ausbildung, Wohnung und das Leben sollte natürlich auch gelebt werden. Anschließend verschlug es mich zur Bundeswehr, quasi ein All inclusive Angebot aus Wohnung, 3x täglich warmes Essen und freier Heilfürsorge. Ach ja und Geld gab es auch noch dafür und 110€ täglich extra steuerfrei, wenn man bereit war auch am Hindukusch seiner Berufung nachzugehen. Und so standen zum Ende dieser Zeit ein Grundstock von 80k auf meinem Tagesgeldkonto. Ich hatte mir noch nie etwas aus Autos gemacht oder hatte gar keine Vorstellung wie ich das Geld verwenden sollte, es war einfach beruhigend es zu haben.

Auf dem Tagesgeldkonto… <- Ja denn kurz zu vor, im Jahre 2008, platze die Immobilienblase, Ihr könnt Euch erinnern? Ich war nicht gut informiert und misstraute zudem auch den Banken und dem Finanzsystem an sich. Dementsprechend war mir eine Verfügbarkeit wichtiger als die Rendite.

Frage an das Forum: Wenn ich hier die Beiträge lese, sind die meisten der hier schreibenden Frugalisten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 und zeigen ein großes Vertrauen in den Markt und dessen Finanzprodukte. Habt Ihr die Blase von 2008 vergessen? Viele investieren sehr große Anteile Ihres Vermögens in Aktien, was wurde aus der Maxime der Diversifikation über Anlageklassen hinweg?

Nach meiner Zeit in Uniform begann ich bei meinem heutigen Arbeitgeber und entwickelte mich weiter, aber meinen eher minimalistischen (schwäbischen) Lebensstiel gab ich nicht wirklich auf. Und habe bei einer Sparrate von aktuell 56% ein Anlagevermögen von 200k erreicht, welches recht konservativ angelegt ist und dieses Jahr eine Rendite von 4,7% vor Steuern erbringen sollte.

Dieses Jahr habe ich es wieder geschafft 330 Überstunden anzuhäufen, die freie Dozententätigkeit nicht mit eingerechnet. Ich arbeite sehr gerne und mag meinen Job und natürlich schätze ich auch das Geld aber bis 67 in diesem Pensum, nein das ist nicht erstrebenswert.

Dementsprechend habe ich Fragen an Euch!

Was ist eine gute finanzielle Basis ab z.b 50 also in 7 Jahren den Hauptjob auf 50% zu reduzieren?

Ist eine höhere Rendite immer erstrebenswert bzw. sollte eine Anlage nicht sicher sein, gerade im Hinblick auf das Ziel finanziell unabhängig zu sein?

 

Ich freue mich auf Eure Kommentare

Hallo & herzlich Willkommen

Du hast aktuell eine Sparrate von 56%, wenn du 50% Teilzeit machst erhältst du netto ja deutlich mehr als nur 50% vom jetzigen Einkommen. Für die Stundenreduktion brauchst du meiner Meinung nach keine gesonderte finanzielle Basis, das trägt sich ja selbst. Das Einkommen und der Job beim Bund werden ja recht sicher sein. Willst du irgendwann vorzeitig ganz aufhören zu arbeiten oder möchtest du eine Rentenlücke schließen die dann aufgrund der Teilzeit entsteht?

ich habe selbst 70% in Aktien (ein Teil davon aber auch Immobilien ETFs) - so lange ich für die nächsten 5 Jahre genug Vermögen in Edelmetallen und Bargeld geparkt habe und damit nicht gezwungen bin zu einem echt schlechten Zeitpunkt zu verkaufen sehe ich da kein Problem. Gerade das von dir angeführte Beispiel Krise 2008 lässt mich da recht ruhig bleiben:

Eine Analyse der Hamburger Sutor Bank zeige: Wer vor zehn Jahren - Ende August 2008 und damit unmittelbar vor der Finanzkrise - in den deutschen Aktienindex DAX investiert gewesen sei und sein Investment bis heute gehalten habe, könne sich annähernd über eine Verdopplung des Kapitals freuen. Zwischen Ende August 2008 (DAX-Schlusskurs 29.8.2008: 6.422,30) und Ende August 2018 (DAX-Schlusskurs 31.8.2018: 12.364,10) lägen fast 6.000 Punkte oder 92,5 Prozent Wertzuwachs. Den unmittelbaren Vor-Krisen-Stand habe der DAX etwas über zwei Jahre später im November 2010 wieder erreicht, und habe im Dezember 2010 erneut die 7.000-Punkte-Schwelle genommen. Nach einem weiteren Einbruch im August 2011 habe der DAX ab September 2011 mit seiner Rally begonnen - bis auf zwischenzeitlich über 13.500 Punkte. Aktiencheck de

Garantie hat man natürlich nie, für mich bleibt ein breit gestreutes passives Portfolio die erste Wahl, finde aber auch, dass man sich mit dieser Anlageform wohlfühlen muss.

lg

Aya

Hallo Aya

Danke für dein Feedback.

Willst du irgendwann vorzeitig ganz aufhören zu arbeiten oder möchtest du eine Rentenlücke schließen die dann aufgrund der Teilzeit entsteht?

<-- Ich habe kein festes Ziel. Nur sicher ist das ich das aktuelle Pensum nicht bis 67 aufrechterhalten möchte. Wie Dein Arbeitgeber ist auch meiner kein großer Freund der Home Office Idee sondern der Freund des Großraumbüro und das ist nicht meine Arbeitsumgebung( Zu viele Menschen, zu laut usw.)

Aktuell versuche ich mich mit der Thematik auseinanderzusetzten und einen Plan und entsp. ein Ziel  zu erarbeiten. So ist der Grundgedanke ab 50/55 schrittweise meine sozialversicherungspflichtige Arbeitszeit zu reduzieren und bei Bedarf meine freiberufliche Tätigkeit anzupassen, Stichwort Aufträge annehmen die Spaß machen aber eben nicht müssen. Vorzeitig ganz aufzuhören, klingt verlockend und ist ja auch der Kern dieser Seite, aber selbst wenn ich in 20 Jahren mit Anfang 60 die finanzielle Freiheit erreicht haben sollte, wüsste ich spontan gar nicht was ich mit der gewonnenen Freiheit anstellen sollte. Denn die letzten Jahre hat mein Job, wie gesagt ich mach das gerne und leidenschaftlich, einen sehr sehr großen Platz in meinem Leben eingenommen. Hier müsste ich in der Teilzeit erst einmal sondieren oder mich an diese Umstellung gewöhnen.  Ähnlich wie in dem Beitrag von GeldanlegER , mit der Ausnahme das hier große finanzielle Unterschiede bestehen.

Aber alleine der Gedanke aus Kapitalerträgen heraus sein Lebensunterhalt zu bezuschussen und sich dementsprechend ein Stück Unabhängigkeit zu ermöglichen ist sehr verlockend und ich bin sehr gespannt wie andere Forennutzer hier Ihre Ziele umsetzten.

Und noch mehr würde mich interessieren ob Sie dann am Punkt X wirklich aussteigen und ob sich anschl. eine Lücke auf tut und wie diese wohl geschlossen wird.

 

Freue mich hier zu sein!

Auch von mir ein herzliches Willkommen,

ich teile deine Sichtweise hinsichtlich der Diversifikation. Aktien sind von der Verteilung für mich meine kleinste Anlageklasse. In der Hauptsache bin ich in Immobilien investiert welche ich vermiete. Gold halten ich als Reserve.

Ich selbst bin in seit 2 Jahren in Teilzeit. Ich hatte hierfür kein Vermögensziel. Ich finde der Schritt von Vollzeit zur Teilzeit hin ist vollkommen unkritisch. Interesanter ist der Schritt ganz aufzuhören. Bei mir ist da die Vermögensschwelle bei einem Nettovermögen > 1 Mio + > 40 Rentenpunkte.

LG

Lex

 

Zitat von MRBerlin am 5. Dezember 2019, 9:05 Uhr

Frage an das Forum: Wenn ich hier die Beiträge lese, sind die meisten der hier schreibenden Frugalisten zwischen Mitte 20 und Mitte 30 und zeigen ein großes Vertrauen in den Markt und dessen Finanzprodukte. Habt Ihr die Blase von 2008 vergessen?

Frag' Dich mal, wie alt Oli 2008 war? Da war er noch Student, hat die Auswirkungen der Krise also allenfalls am Rande miterlebt. ETF's und auch andere neue/aktuelle Investitionsformen sind ein Phänomen, das erst danach aufgetaucht ist. Zu Immobilien hat er ja auch (noch) keine Meinung, außer der, dass eine eigengenutzte Immobilie grundsätzlich verzichtbarer Luxus sei.

Habe zum Spaß gerade mal meine Kosten incl. aller Opportunitätskosten (also auch fiktiven entgangenen Börsengewinnen meines eingesetzten EK's incl. der Steigerungen des EK's durch Tilgung) gerechnet ... da fällt Oli vom Stuhl, wenn ich ihm das präsentiere, denn meine Bude kostet kaum mehr, als die in H Miete zahlen. Bei mir kommen noch Instandhaltungskosten dazu, die sind in der Miete enthalten - aber das war's. Killer für den Mieter: meine Kosten sinken permanent, weil ich den Großteil des Kredites schon abgetragen habe.

Dementsprechend habe ich Fragen an Euch!

Was ist eine gute finanzielle Basis ab z.b 50 also in 7 Jahren den Hauptjob auf 50% zu reduzieren?

Hängt m.E. stark von der familiären Situation ab. Ich "rechne" meinen FIRE-Plan mit 1 Mio pro Kopf, auch die Kids. Aber ich bin ja auch kein Frugalist bzw. nur so'n halber. 😉 Bei Hauptjob 50% und Alleinstehend brauchst Du deutlich weniger, geht vermutlich jetzt schon.

Ist eine höhere Rendite immer erstrebenswert bzw. sollte eine Anlage nicht sicher sein, gerade im Hinblick auf das Ziel finanziell unabhängig zu sein?

Kommt drauf an, was man will und wo man gerade so steckt. Ich persönlich decke nur meine persönliche Schmerzgrenze mit ~4% ab. Alles andere muss deutlich mehr bringen als Aktien.

@mrberlin

Ja, das mit dem Vergessen der schlechten Zeiten, da ist der Mensch relativ stark. Und auch ich denke manchmal, dass oft hier zu linear gerechnet wird. Dennoch ist das alles richtig, nämlich langfristig. Es gilt der alte Satz:

Das Risko für die Aktienbewertung wird für kurze Zeiträume unterschätzt, für lange Zeiträume aber überschätzt. Daher kann man nur raten Aktien überzugewichten aber nicht alles auf einmal, sondern nach und nach und per "Dauersparplan" investieren. Wenn Sie ständig Aktien kaufen werden Sie Tranchen zu sehr guten Kursen bekommen und auch nicht so guten. Schön aber: Beides stellt sich erst hinterher heraus...es wird aber wohl dann eher so laufen, dass Sie in 10 Jahren mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Plus sein werden und Ihnen in 20 Jahren Ihre heutigen Zweifel ganz absurd vorkommen werden.

Nur Mut!

 

oh, an Punkt X bin ich raus aus dem Coporate Wahnsinn, versprochen. Plane aber danach einen Minijob weiter zu machen um den Übergang weniger unmittelbar zu gestalten. Mit einer spannenden Freiberuflichen Tätigkeit ist das ja noch viel besser. Daher gefällt mir natürlich ihre Idee sich an die FI heranzutasten.

Sollte eine Lücke auftreten müsste ich entweder wieder arbeiten (Minijob, Teilzeit) oder einen Hypothekarkredit mit Rückzahlung in der Rente abschließen, wenn es gegen Ende knapp wird. Ich muss "nur" die Lücke zwischen FI und Rentenantritt schließen.

Was natürlich ansteht ist das Aktiendepot zeitgerecht vor geplanten Verzehr in andere Anlageformen umzuschichten.

 

 

 

Und habe bei einer Sparrate von aktuell 56% ein Anlagevermögen von 200k erreicht, welches recht konservativ angelegt ist und dieses Jahr eine Rendite von 4,7% vor Steuern erbringen sollte.

 

Welche konservative Anlageform bringt aktuell 4,7% vor Steuern ?

Wie hoch sind Deine Ausgaben mtl. ?

Zu 2008: Wo ist das Problem ? Das ist das Auf und Ab der Börse (Risiko und Chance).

Weltweit streuen, mtl. Sparpläne, lange Haltedauer (12 Jahre +) und geringe Kosten.

Wer nicht dabei ist verpasst Ertrag und spart länger. Auch nicht schlimm.

"Weniger ist mehr."
Zitat von 49er am 5. Dezember 2019, 19:03 Uhr

Und habe bei einer Sparrate von aktuell 56% ein Anlagevermögen von 200k erreicht, welches recht konservativ angelegt ist und dieses Jahr eine Rendite von 4,7% vor Steuern erbringen sollte.

 

Welche konservative Anlageform bringt aktuell 4,7% vor Steuern ?

 

 

Mit recht konservativ bezeichne ich meine Anlage über verschiedene Anlageklassen hinweg!

Stand 12/2109

40%  in Festgeldern ( davon Teile in Fremdwährung z.B.$ oder NOK)

10% in ETF

10% in Immo. Fonds

10% in Anleihen

10% in Genossenschaftsanteilen

10% in P2P Krediten

10% Casch

Meiner Empfindung nach "recht konservativ"

10% in P2P Krediten sind evtl. der Anstoß bzgl. konservativ--> aber ich investier seit 2 Jahren über mehrere Plattformen hinweg und habe gute Erfahrungen.

Ich würde gerne in Einzelaktien investieren, aber hier fehlt mir deff. das Know How.

 

 

 

Fremdwährungscash würde ich nicht als konservativ einstufen, da die Währungen doch ziemlich schwanken können...

Danke. Sehr interessant. 200 K mit 4,70 % vor Steuern. Ich kriege es noch nicht zusammen.

Kannst Du noch bitte die einzelnen Renditen und ISIN´s aufführen. Z.B. Cash = 0,00 % ?

2018 wäre im Vergleich auch interessant.

"Weniger ist mehr."

@mrberlin

Ich will Sie, wie auch schon oft andere Members hier im Forum gezielt anchreiben und zum Nachdenken anregen, warum 50 % Festgeld und Staatsanleihen im Depot vollkommener Nonsens sind, zumal in Ihrem Alter, und Sie ja sowieso noch eine ganze Weile arbeiten wollen.

Ich will Sie hiermit motivieren sich klarzumachen, dass praktisch alle Anlageformen von denen Sie schreiben letztlich darauf beruhen, dass irgenwo jemand (jemand ist immer eine Firma) Geld einnimmt und davon seine Mitarbeiter  bezahlt, die dann Steuern per direkt oder per Konsum und Firmen von den Gewinnen ihre Steuer  bezahlen. Sowohl Staatsanleihen als ggf. p2p Kredite sind hingegen eher (in meiner Denke) eine "Mangelverwaltung". Anleihen (zumal von Staaten) gibts doch nur, weil der Staat irgndwie wirtschaftlich nicht so richtig klar kommt und per Gesetz festlegt, dass Pensionsfonds oder Banken diese kaufen müssen (!) und die das wiederum Privatleuten andrehen müssen. Letztlich ist aber deren Gewinn ein weiterer zukünftiger Stresspunkt für den Emittenten/Staat. UNd woher soll man denn glauben, dass der Staat das irgendwann mal besser kann? Bei Firmenanleihen scheint das übrigens vergleichbar. Auch stabile Währungen sind das Resultat von stabilen Volkswirtschaften, der wirtschaftliche Erfolg von Firmen oft gekoppelt an eine planbare POlitik und natürlich guten Produkten/Dienstleistungen etc..

Was also spricht dagegen sich an der Quelle zu beteiligen und dort an den Gewinnen der Wirtschaft, direkt bei den Firmen zu beteiligen? Wo soll der Vorteil liegen per Umweg die Währung oder die Anleihe eines Staates... zu kaufen. Das muss weniger erfolgreich sein, da diese Aktivitäten ja auf den Leistungen der Firmen beruhen, die dann immer die Quelle des Erfolges sind. Letztlich also reine Spekulation wie sich z.B. auch eine Währung oder Edelmetalle entwickeln. MIt einer INvestition hat das für mich allenfalls umgangssprachlich etwas zu tun.

Keine bzw. viel weniger Spekulation scheint es doch, sich an einer erfolgreichen Firma zu beteiligen die erfolgreiche Produkte, in alle möglichen Währungsräume usw.. verkauft. Die spüren/merken auch viel schneller wo welches Marktrisiko für die eigenen Produkte besteht und welche Erfolge sich wo am besten einstellen. Zumindest bei international tätigen Großunternehmen , die oft viel Jahre bewiesen haben dass sie ihr Geschäft auch beherrschen, Gewinne schreiben und steigende Ausschüttungen/Dividenden an ihre Aktionäre bezahlen. Diese Multis sind alle bekannt, meist die tragenden Werte der großen Indizes.

Von Aktien nix zu wissen scheint für mich kein opportunes Argument. Lesen lesen lesen... Strategie festlegen und langfristg denken. ETF auf Aktien dann, wenn man sich selbst nicht sicher ist, ist auch ok.

Gruß Absprung

@absprung_2020

Ich bin Ihnen, bzgl. der Anlage in große Aktienwerte, sehr zu Dank verpflichtet. Sie haben recht, die Informationsgewinnung zu diesem Thema sollte hier in den Fokus stehen.

Danke und Grüße

MRBerlin

 

@49er

Wie heißt es doch so schön " Man soll den Tag nicht vor der Nacht loben"

Dementsprechend ist das Jahr 2019 auch noch nicht abgeschlossen und die erwartete Rendite nicht in trockenen Tüchern. Das durfte mein Mintos Konto erfahren. Denn dort wurden 2 Anbietern die Lizenz entzogen und dementsprechend droht dort ein schmerzlicher Verlust.

  • Cash = 0,00 % <-- Hier zähle ich in meiner Aufzählung auch Tagesgeld hinzu. evtl. eine kufmännischer Fehler.
  • zu Festgeld ein Beispiel Anlage von 20k in $ 2,75% pa. Kurs 1,18€ 08/17  Laufzeit Ende Kontowert 24916$ Umtaschkurs 15.08.19  1.11€  = 22446€  entsp. Zinsen + Wechselkursgewinn 2446€  --> 6,11 % pa

Bitte um Korrektur sollte ich mich verrechnet haben

 

Zitat von 49er am 6. Dezember 2019, 19:00 Uhr

Danke. Sehr interessant. 200 K mit 4,70 % vor Steuern. Ich kriege es noch nicht zusammen.

Kannst Du noch bitte die einzelnen Renditen und ISIN´s aufführen. Z.B. Cash = 0,00 % ?

2018 wäre im Vergleich auch interessant.

Detaillierte Statistiken habe ich nicht, aber hier Rahmendaten meines Depots:

  • eingezahlt 180k, investiert in Aktien, Anleihen, Fonds
  • Nettoerträge (nach allen Steuern) in knapp 2 Jahren 13.4k, großteils reinvestiert (Cash aktuell 2.2k)
  • Kaufpreissumme 195k (Differenz kommt aus Verkaufsgewinnen)
  • Buchgewinn 7k (ist natürlich volatil, schwankt minütlich): 3.6%
  • Nettoerträge der letzten 365 Tage 8.7k, macht 4.8% Netto-Ertragsrendite
  • Anlagestrategie jetzt: vor allem Dividenden-ETFs (global, Euro, Asia-Pacific)