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schwierige Partnersuche als Frugalist

Oder dem Partner?

Zitat von Muslime_Frugi am 28. September 2020, 17:18 Uhr

Oder dem Partner?

Verdächtig einsilbig?

War mir beim Schreiben nicht sicher ob du ein männlicher oder weiblicher User bist?

Wenn männlich wäre für mich ein Partner auch völlig ok.

Wo ein Wille da ein Weg.

Ich finde es serh wichtig, wenn es keinen finananziellen Abhängigkeiten gibt und jeder immer auf eigenen Beinen stehen kann und ich finde auch Olivers Ansatz sehr gut, bei seiner Freundin die finanziellen Verluste durch die Elternzeit auszugleichen.

Ob man gemeinsame Aktivitäten findet muss sich eh im Einzelfall zeigen. Wenn der eine nur auf Luxusurlaub im 5 Sterne Hotel steht und die andere auf backpacking wird es einfach schwer, weil das schwer zusammen passt (man kann natürlich Urlaube auch getrennt verbringen, vieles ist denkbar), noch schwieriger ist es mit der Wohnsituation.

Mit unterschiedlichem Verdienst ist es teilweise einfacher, weil man das Gemeinschaftskonto für Wohnung & Co ja nach den jeeweiligen Nettoeinkommen prozentual aufteilen kann, aber wenn beide gut verdienen und einer will möglichst viel sparen und die andere nicht, dann muss man schauen, ob ein Komprommiss auf Dauer klappt. Denkbar wäre z.B., dass der Sparer die Wohnung kauft und abbezahlt ab, während der "Konsumer" nur seinen Mietanteil zahlt.

Wichtig halte ich in solchen Fällen vor allem, dass man das Thema Geld irgendwann mal anspricht, sicherlich nicht gleich am Anfang, aber z.B. dann wenn man das Gefühl hat das passt nicht gut zusammen und spätestens natürlich dann, wenn man plant zusammen zu ziehen.

Wie bei allem im Leben schadet eine gewisse Flexibilität nicht.

Angenommen man findet eine/n neue Partner/in und es stellt sich heraus, dass sich die eigene Sparrate dann bei einem kompatiblem Lebensstil um meinetwegen 300 Euro im Monat erringern würde, weil halt Ausgaben dazu kommen, die man alleine so nicht tätigen würde.

Wär das jetzt wirklich ein Problem?

MfG

Grundsätzlich sollte das schon zusammen passen. Ich glaube aber auch, das jemand, der alles ausgibt für Autos, Smartphones, schicke Klamotten und teure Hotels sowieso nicht dauerhaft mit jemand zusammen sein wird, der oder die kaum konsumiert und eher sparsam im Urlaub unterwegs ist.

Aber wie Cepha schreibt, Flexibilität muß schon sein. Sonst ist in der Partnerschaft sowieso was falsch.

@jennyfee

Hi Jenny....also einen der drei Punkte erfülle ich immerhin....nur der Wohnort (man sollte ja flexibel sein) und das Alter (einen Schnaps drüber...)...

😉

Um zurück zum Thema zu kommen: Wo lernt Frau denn Männer kennen mit Grips in der Birne, die das Leben verstehen und sich keinen Porsche wünschen oder leisten, obwohl sie es durchaus könnten? Die gerne Zelten, Backpacken, Radfahren, selbst kochen und bei Lidl anstatt bei Edeka einkaufen, sich an den täglichen Nettigkeiten des Lebens erfreuen und ihre Bude ebenfalls ungerne teilen, sondern es vorziehen, alleine zu leben? Männer ab 1.90 aus Köln bis 40 können sich gerne melden. 😉

@jennyfee: Natürlich bei Tinder. 🙂
Es grüßt
Koelschejung, 33 😉

Zitat von Silberberstreif am 13. Juli 2020, 4:15 Uhr

wenn ich sagen würde, lass uns komplett das nächste Wochenende zusammen verbringen oder ich zieh morgen bei Dir ein, wärs aber gefühlt auch kein Problem, denke ich  ...

Ich zieh tatsächlich bald bei B ein, lol, wir verstehen uns gut, machen Pläne und wollen es zusammen versuchen. Mein Haus werde ich dann vermieten, unterm Strich ist es für beide von Vorteil, da ich wesentlich mehr Miete bekomme, als ich mit ihr Miete zahlen muss. Wir verdienen etwa gleich viel, ihre Sparquote tendiert gegen 0, meine Sparsamkeit war in der Vergangenheit übertrieben, da gibt es noch viel zu optimieren und sie ist da recht offen. Sie fängst langsam mit ETFs an und ich versuche mich hochwertiger zu ernähren. Theoretisch bräuchten wir auch nur noch ein Auto. Da meins aber nochmal durch den TÜV gekommen ist, werden wir meins dann erst mal "auffahren", GEZ, Nebenkosten kann man sparen usw........

Hi Silberstreif,

das freut mich für dich. ich finde es auch schöner in einer Partnerschaft zu leben als alleine. Und das Positive ist auch das gegenseitige Spiegeln und für Veränderungen/Kompromisse bereit sein. Das Bewahrt vor einem Eremitentum.

Und klar, das alleine Leben ist eine finanzielle Katastrophe. Nicht nur Miete sondern auch Lebensmittel und andere Dinge die geteilt werden können machen das Leben deutlich günstiger. Partnerschaft ist quasi ein frugales Lebensmodel :-). Warum zieht ihr nicht in dein Haus in dem du zuvor alleine gelebt hast?

Rein von der Faktenlage, wär es sinnvoller, wenn wir beide in dem (bald abbezahlten) Haus wohnen, gefühlsmässig glaube ich aber nicht dass wir hier zusammen glücklich würden. Sie hat ihre Familie und ihr Umfeld um sich, während mich hier in der Hinsicht wenig hält. Ich könnte da sozial eher dazugewinnen und fühle mich auch dort wohl, wo sie wohnt. Wir hatten aber durchaus beide Optionen durchgespielt.

Danke für die Erklärung, klingt schlüssig. Bin ja in einer ähnlichen Situation, außer dass wir aufgrund Patchwork Komplikationen (jeweils die Kinder) in nächsten wenigen Jahren nicht zusammenziehen können/wollen.

Mein Haus habe ich derzeit auch vermietet. Dauerhaft halte ich ein EFH für eine Vermietung in Hinblick als Investment als bedingt geeignet, sprich da gibt es zahlreiche bessere Assets.

Zitat von Muslime_Frugi am 5. November 2020, 11:00 Uhr

Und klar, das alleine Leben ist eine finanzielle Katastrophe. Nicht nur Miete sondern auch Lebensmittel und andere Dinge die geteilt werden können machen das Leben deutlich günstiger.

Hi @muslime_frugi das verstehe ich nicht, gerade Lebensmittel ist doch in der Kategorie der Kosten, die pro Person praktisch fix sind. Man braucht weiterhin genau so viele Lebensmittel pro Person, egal ob man zu zweit oder alleine wohnt. Wenn man sich die Butter teilt, muss man sieh alt öfter nachkaufen, aber man braucht genau so viel wie vorher.

Man spart ja eher bei sowas wie Stromkosten für Kühlschrank, Heizkosten

Was man allerdings wirklich durch Teilen von Lebensmitteln bekommt, ist mehr Vielfalt, weil man auch zwei oder drei Käsesorten haben kann, ohne, dass sie schlecht werden, da man das ganze Stück nicht mehr alleine essen muss. Und man isst auch mal Lebensmittel, die man sich selber nicht gekauft hätte und macht so ein paar kleine neue Erfahrungen. Aber du sprachst ja von "günstiger".

Aus meiner Erfahrung mit Lebens Mittelkosten kann ich mich Muslime_Frugi anschliessen.

Es sind natürlich nicht direkt die Kosten die man spart, man spart eher auf Grund eines geänderten Einkaufsverhalten.

Als Single habe ich:

Kleinere  ( teurere) Verpackungsgrössen gekauft, wenn es die gab

Wesentlich mehr Lebensmittel weggeschissen ( wenn die Verpackungsgrössen nicht für Singlehaushalte gemacht waren)

Mehr Fertiggerichte gekauft

Öfters Pizza bestellt

Zu Hause und in der Stadt mehr Geld für "geistige Getränke" ausgegeben.

Hi Stoliver

Es ist mit Lebenmittel einfach meine Erfahrung, da ich wechselweise Tage alleine, mit 2 Kindern und Partnerin bin.

So wie Achim beschrieben hat beruht mein Eindruck auf der Mengenskalierung. Koche gerade einen Gemüseeintopf. Kartoffeln vom Acker gesoppelt, Karotten, Rosenkohl, Zwiebel in größeren Losen. Materialeinsatz um 2€. Reicht für 2 Mahlzeiten a 3 Personen.

Ist ja nur ein Teil der Mehrkosten des Alleinelebens. Größere Hebel sind alle teilbare Größen wie Wohnen, Mobilität, Versicherungen, Urlaube usw.

In Summe ist das Singleleben fürchterlich teuer...

 

Hallo,

ich finde das Thema auch wirklich schwierig. Aber ich habe kürzlich wirklich durch Zufall den Mann meines Lebens getroffen.

 

Lass dich nicht entmutigen und geh mit offenen Augen und Ohren durch die Welt!

Lucia