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Rente im Jahr 2027?!

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nur so als Klarstellung: nein, es sind keine 1500€ bei mir. Aber das Verhältnis von Option A zu Option B entspricht bei mir ungefähr dem Beispiel. Zu meinen Werten gehört da schon noch mind ein Faktor von 3-4, vermutlich eher höher.

Und wenn man mal das Beispiel mal ganz grob und sehr vereinfacht durchrechnet: 1500€ bei KESt und 4% Entnahme sind 600T€ auf der hohen Kante. 5000€ mtl. bei Kosten von 1500€ machen ein jährliches Plus von 42T€ im Kapital. Was widerum mit KESt und 4% nur knapp über 100€ mehr im Monat im Ausstiegsfall jährlich erwirkt. Deswegen die These, dass selbst bei nur kleiner Veränderung der Zahlen die Entscheidung schnell kippen kann. Oder die 100€ mehr der Sicherheitbonus für externe Schocks sein soll und deswegen Option B gewählt wird.

Aber @muslime_frugi machen wir uns nichts vor, sowohl die Standardrückschläge, als auch die externen Schocks gab es schon immer und wird es immer geben. Und sie betreffen sowohl Option A als auch Option B. Bei A muss ich mich selber absichern oder damit leben, hab es aber auch selber in der Hand. Klar ist auch: mehr ist immer besser, aber ist es deswegen auch sicherer? Und 100%ig ist es eh nie. Also ist es eine Frage des Restrisikos, was ich einzugehen bereit bin...

und ja... Update von mir steht noch an, wird auch wie versprochen noch kommen. i.A. sind aber auch noch nicht alle Verhandlungen komplett abgeschlossen.

Danke für die Klarstellung. Ich weiß dass die 1.500€ bei dir nicht zutreffend sind.

Wollte vermeiden, das junge und temporär vom Job frustrierte Frugalisten im Eifer des Momentum sich von dir bestätigt fühlen zu einer (meist nur gedanklichen) Schnellschussreaktion zu neigen.

Es gibt ja immer wieder Stimmen, die andere Mut machen wollen mit kleinem Budget und sehr niedrigen Bedarfsraten sich „zu trauen“.
Es sind dann oftmals dieselbigen, die an der Sicherheit und dem Vermögensaufbau am meisten hängen.

Und wenn man mal das Beispiel mal ganz grob und sehr vereinfacht durchrechnet: 1500€ bei KESt und 4% Entnahme sind 600T€ auf der hohen Kante. 5000€ mtl. bei Kosten von 1500€ machen ein jährliches Plus von 42T€ im Kapital. Was widerum mit KESt und 4% nur knapp über 100€ mehr im Monat im Ausstiegsfall jährlich erwirkt. Deswegen die These, dass selbst bei nur kleiner Veränderung der Zahlen die Entscheidung schnell kippen kann. Oder die 100€ mehr der Sicherheitbonus für externe Schocks sein soll und deswegen Option B gewählt wird.

Und überhaupt ist es ja nicht so, dass eine "Pleite" von heute auf morgen eintritt. Ich habe da die letzten Wochen viel recherchiert und auch Chat GPT ist da eine große und sehr effiziente Recherchehilfe und ein mächtiges Rechentool...

Ein potenzielles Abschmelzen des Kapitals ist für reflektierte finanzaffine Menschen frühzeitig erkennbar/erahnbar. Sowas passiert über viele Jahre hinweg die man das ganze beobachten kann. Zeit genug, mit kleinen Veränderungen wie einem Minijob langfristig statisch deutliche Veränderungen herbeizuführen. Sowas kann man sich ja offen halten, das erzeugt keine große Not! Statistisch ebenfalls mittel- bis langfristig betrachtet ist die durchschnittliche breite Marktperformance ja aber deutlich über dem was man als gängige Entnahmerate annimmt. Ich würde das, gerade wenn man noch recht jung ist (bis 50?) nicht so kritisch sehen. Alle darüber müssen ja auch statistisch nicht mehr so viel Lebenszeit finanzieren und erhalten ja auch zeitnah bzw. deutlich eher im laufenden Prozess Altersrente on top...

Ich habe mir auch im Urlaub ausgerechnet, dass ich im Prinzip finanziell frei bin und meinen Lebensstandard auch ohne Job decken und weiter mehr als 50% sparen könnte - das ist natürlich beruhigend - aber die 2,5 Monate im Camper haben mir auch nochmal gezeigt: ich bin noch nicht bereit für den "Ruhestand". Der Job ist ist Teilzeit mit daher langen planbaren Freiblöcken, ist vernünftig bezahlt und nicht sonderlich anstrengend. Zudem bin ich in diesem Land sehr umfangreich ausgebildet worden und sollte mit diesen Fähigkeiten in meinen besten Jahren auch irgendwie sinnstiftend aktiv sein, wenns auch nicht die große Challenge ist. Ich habe viel Lebenszeit in meine Ausbildung investiert. Wäre doch schade - und nicht sonderlich sozial - wenn das jetzt für gar nichts mehr nutze wäre...

 

 

So ist das natürlich nicht, gerade in extremen Markt Situationen wie 30 er Jahre oder das Platzen der Dotcom Blase lief das in Teilen relativ schnell und es ist schwierig zu reagieren

Zitat von Noordlicht am 12. Oktober 2025, 20:19 Uhr

Ich habe mir auch im Urlaub ausgerechnet, dass ich im Prinzip finanziell frei bin und meinen Lebensstandard auch ohne Job decken und weiter mehr als 50% sparen könnte - das ist natürlich beruhigend - aber die 2,5 Monate im Camper haben mir auch nochmal gezeigt: ich bin noch nicht bereit für den "Ruhestand". Der Job ist ist Teilzeit mit daher langen planbaren Freiblöcken, ist vernünftig bezahlt und nicht sonderlich anstrengend. Zudem bin ich in diesem Land sehr umfangreich ausgebildet worden und sollte mit diesen Fähigkeiten in meinen besten Jahren auch irgendwie sinnstiftend aktiv sein, wenns auch nicht die große Challenge ist. Ich habe viel Lebenszeit in meine Ausbildung investiert. Wäre doch schade - und nicht sonderlich sozial - wenn das jetzt für gar nichts mehr nutze wäre...

@noordlicht Gute Einstellung. Letztlich sind wir Teil einer sozialen Gemeinschaft und die Infrastruktur die wir alle nutzen muss auch irgendwie bezahlt werden.

Ich finde finanziell frei zu sein bzw. nicht mehr arbeiten zu müssen und trotzdem weiterzuarbeiten mittlerweile sehr attraktiv, jedenfalls solange die Arbeit Spaß macht und einen nicht davon abhält die Dinge zu tun, die man gerne macht. Notgedrungen sparsam zu sein und auf vieles zu verzichten um nicht mehr arbeiten zu müssen finde ich nicht mehr erstrebenswert.

 

Ein potenzielles Abschmelzen des Kapitals ist für reflektierte finanzaffine Menschen frühzeitig erkennbar/erahnbar. Sowas passiert über viele Jahre hinweg die man das ganze beobachten kann.

auch das kann eine Strategie sein. Es darf nur nicht am Ende des Geldes noch Zeit übrig sein ... Meine Stategie ist es jedenfalls nicht.

Alle darüber [über 50] müssen ja auch statistisch nicht mehr so viel Lebenszeit finanzieren und erhalten ja auch zeitnah bzw. deutlich eher im laufenden Prozess Altersrente on top...

Und das sollte man hinsichtlich der Größenordnung frühzeitzig checken. Bei mir ist das nicht so viel, da ich schon immer versucht habe, lieber privat vorzusorgen als sich auf die gesetzliche Versorgung zu verlassen. Im Nachhinein, war der Weg wohl richtig, erfordert aber über die Zeit jede Menge Disziplin und freie Kohle.

 

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