Rente im Jahr 2027?!
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 4. Juni 2025, 16:35 UhrZitat von exitus2022 am 4. Juni 2025, 15:44 UhrZitat von MFZ73 am 4. Juni 2025, 12:30 Uhr... Im Ertragswertverfahren ändert sich nichts, so lange nicht an den Mieten rumgeschraubt wird. ...
Und findet der Vermieter in Personalunion mit dem Immo-Eigentümer im Bedarfsfall jederzeit einen Käufer, der ihm den Ertragswert BEZAHLT?
Wenn z.B. in eine andere Assetklasse umgeschichtet werden soll ... oder nach Fat FIRE ein paar 100 k€ zum Kauf einer Yacht benötigt werden ...
Nach Deiner Logik könnte ein Depotwert auch nie fallen, solange die enthaltenen AGs keine Dividendenkürzung vornehmen 😀
Exitus.
Ich Gutachter. Ich mach' das jeden Tag.
Wenn ich sagen, am Ertragswert ändert sich nichts, wenn Miete nicht erhöht wird, dann ist das - in erster Näherung - erst mal so. Und die reicht hier völlig aus, weil es zunächst mal darum geht, dem TE den Zahn zu ziehen, dass sich sein Immowert um 12,5% binnen 6 Monaten ändert, nur weil er den Grundstücksmarktbericht falsch verwendet.
Du kannst natürlich weiter versuchen, mit mir über Logik zu diskutieren, aber heul' bitte nicht rum, wenn das in 5 Minuten nach hinten losgeht.
Zitat von exitus2022 am 4. Juni 2025, 15:44 UhrZitat von MFZ73 am 4. Juni 2025, 12:30 Uhr... Im Ertragswertverfahren ändert sich nichts, so lange nicht an den Mieten rumgeschraubt wird. ...
Und findet der Vermieter in Personalunion mit dem Immo-Eigentümer im Bedarfsfall jederzeit einen Käufer, der ihm den Ertragswert BEZAHLT?
Wenn z.B. in eine andere Assetklasse umgeschichtet werden soll ... oder nach Fat FIRE ein paar 100 k€ zum Kauf einer Yacht benötigt werden ...
Nach Deiner Logik könnte ein Depotwert auch nie fallen, solange die enthaltenen AGs keine Dividendenkürzung vornehmen 😀
Exitus.
Ich Gutachter. Ich mach' das jeden Tag.
Wenn ich sagen, am Ertragswert ändert sich nichts, wenn Miete nicht erhöht wird, dann ist das - in erster Näherung - erst mal so. Und die reicht hier völlig aus, weil es zunächst mal darum geht, dem TE den Zahn zu ziehen, dass sich sein Immowert um 12,5% binnen 6 Monaten ändert, nur weil er den Grundstücksmarktbericht falsch verwendet.
Du kannst natürlich weiter versuchen, mit mir über Logik zu diskutieren, aber heul' bitte nicht rum, wenn das in 5 Minuten nach hinten losgeht.
Zitat von Rente-in-2027 am 5. Juni 2025, 10:06 UhrAm Ende des Tages ist ja bei Immobilien grundsätzlich mal der Cash-Flow am wichtigsten, wenn man damit nicht handeln will (Fix-Flip) oder größere Bestände abstoßen. Ich habe tatsächlich eine Wohnung im blick, bei der 2029 die Zinsbindung und zehnjährige Haltefrist ausläuft, die ich dann verkaufen werde. Auch wenn ich zu dem aktuell bewerteten Kurs verkaufen müsste, wären weniger Schulden da als VK Preis. Im Optimalfall bekomme ich mindestens das gleiche (Inflationsbereinigt) oder mehr. Only Time will tell.
Am Ende des Tages ist ja bei Immobilien grundsätzlich mal der Cash-Flow am wichtigsten, wenn man damit nicht handeln will (Fix-Flip) oder größere Bestände abstoßen. Ich habe tatsächlich eine Wohnung im blick, bei der 2029 die Zinsbindung und zehnjährige Haltefrist ausläuft, die ich dann verkaufen werde. Auch wenn ich zu dem aktuell bewerteten Kurs verkaufen müsste, wären weniger Schulden da als VK Preis. Im Optimalfall bekomme ich mindestens das gleiche (Inflationsbereinigt) oder mehr. Only Time will tell.
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 8:57 Uhrkleines Update zum aktuellen Höchststand bei Krypto und Aktien. Finde es schön zu sehen, dass sich die Aktien, Fonds und Kryptopositionen über die mehr als drei Jahre bisher so gut entwickelt haben. Aktien werden gekauft, Fonds werden bespart. Seit 2022 hat sich die Krypto Position nicht verändert. Verrückt was da möglich war und sicherlich auch noch möglich sein wird. Schulden der Immos werden weniger. Ich hoffe, dass sich die Preise der ebensolchen in den nächsten 3-4 Jahren wieder erholen, ansonsten ergibt sich da ein klarer Gewinner/Verlierer bei den Assets.
kleines Update zum aktuellen Höchststand bei Krypto und Aktien. Finde es schön zu sehen, dass sich die Aktien, Fonds und Kryptopositionen über die mehr als drei Jahre bisher so gut entwickelt haben. Aktien werden gekauft, Fonds werden bespart. Seit 2022 hat sich die Krypto Position nicht verändert. Verrückt was da möglich war und sicherlich auch noch möglich sein wird. Schulden der Immos werden weniger. Ich hoffe, dass sich die Preise der ebensolchen in den nächsten 3-4 Jahren wieder erholen, ansonsten ergibt sich da ein klarer Gewinner/Verlierer bei den Assets.
Hochgeladene Dateien:
- Du musst dich anmelden um auf Uploads zugreifen zu können.
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 9:38 UhrZitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
da werden dann Umschichtungen von Immos in liquidere Assets passieren müssen, aber mit der 4% Regel könnte ich schon über die Runden kommen 😆
Zitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
da werden dann Umschichtungen von Immos in liquidere Assets passieren müssen, aber mit der 4% Regel könnte ich schon über die Runden kommen 😆
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 10:44 UhrZitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 10:24 UhrDas ist aber seeeehhhr sportlich...
das auf jedenfall, da ich aber die Immobilien sehr konservativ eingeschätzt habe, sollte bei Verkäufen immer mehr als der bilanzierte Wert herauskommen. Aktuell ist mir bei den Immos auch der Cash-Flow wichtiger, der VK Preis wird dann erst nach der 10 Jahre Haltefrist interessant. die nächsten zwei Jahre kann auch wieder so viel passieren. Was mache ich, wenn die Immopreise noch weiter fallen, was mache ich bei einem Höchststand am Aktienmarkt, da sollte ich nicht gleich wieder reinvestieren, da sonst Rücksetzer drohen usw. usw.
Ich habe eine Immobilie, bei der ich (m.M.n.) zu viel tilge und deswegen der Cash-Flow relativ schlecht ist. Wenn ich die verkauft habe, sieht das Haushaltsbuch auch wieder besser aus.
Zitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 10:24 UhrDas ist aber seeeehhhr sportlich...
das auf jedenfall, da ich aber die Immobilien sehr konservativ eingeschätzt habe, sollte bei Verkäufen immer mehr als der bilanzierte Wert herauskommen. Aktuell ist mir bei den Immos auch der Cash-Flow wichtiger, der VK Preis wird dann erst nach der 10 Jahre Haltefrist interessant. die nächsten zwei Jahre kann auch wieder so viel passieren. Was mache ich, wenn die Immopreise noch weiter fallen, was mache ich bei einem Höchststand am Aktienmarkt, da sollte ich nicht gleich wieder reinvestieren, da sonst Rücksetzer drohen usw. usw.
Ich habe eine Immobilie, bei der ich (m.M.n.) zu viel tilge und deswegen der Cash-Flow relativ schlecht ist. Wenn ich die verkauft habe, sieht das Haushaltsbuch auch wieder besser aus.
Zitat von exitus2022 am 9. Oktober 2025, 10:56 UhrZitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
kommt drauf an ...
...ab wann und was an Rente/Pension/usw. in Aussicht ist?
(evtl. sind ja nur 5 Jahre zu überbrücken?)
Zitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
kommt drauf an ...
...ab wann und was an Rente/Pension/usw. in Aussicht ist?
(evtl. sind ja nur 5 Jahre zu überbrücken?)
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 10:59 UhrZitat von exitus2022 am 9. Oktober 2025, 10:56 UhrZitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
kommt drauf an ...
...ab wann und was an Rente/Pension/usw. in Aussicht ist?
(evtl. sind ja nur 5 Jahre zu überbrücken?)
Naja 30 Jahre sollte es schon reichen 😉
Zitat von exitus2022 am 9. Oktober 2025, 10:56 UhrZitat von Privatier am 9. Oktober 2025, 9:33 UhrWie 400k und dann Privatier in 2027?
kommt drauf an ...
...ab wann und was an Rente/Pension/usw. in Aussicht ist?
(evtl. sind ja nur 5 Jahre zu überbrücken?)
Naja 30 Jahre sollte es schon reichen 😉
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 12:29 UhrUnd nach den 30 Jahren?
Und nach den 30 Jahren?
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 13:30 UhrZitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 12:29 UhrUnd nach den 30 Jahren?
Wenn noch was übrig ist, wär super. Falls nicht, sollte mit betriebliche Altersversorgung und gesetzlicher Rente und eventuell noch vorhandenen Immobilien zumindest noch genauso viel da sein wie bei den 4 % Entnahme.
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 12:29 UhrUnd nach den 30 Jahren?
Wenn noch was übrig ist, wär super. Falls nicht, sollte mit betriebliche Altersversorgung und gesetzlicher Rente und eventuell noch vorhandenen Immobilien zumindest noch genauso viel da sein wie bei den 4 % Entnahme.
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 13:40 UhrKann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
Kann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
Zitat von Rente-in-2027 am 9. Oktober 2025, 14:00 UhrZitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 13:40 UhrKann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
2027 werde ich 40 😉 also grad frische 38.
Man muss es natürlich immer mit dem guten alten grain of Salt nehmen. Wahrscheinlich wird es in zwei Jahren so aussehen, dass ein Ausstieg eventuell unter sehr knappen Voraussetzungen möglich wäre, aber trotzdem in irgendeiner Art und Weise sei es Teilzeit, mit weniger Stunden oder sonstiges weitergearbeitet wird, weil man sich noch nicht traut. Wie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 13:40 UhrKann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
2027 werde ich 40 😉 also grad frische 38.
Man muss es natürlich immer mit dem guten alten grain of Salt nehmen. Wahrscheinlich wird es in zwei Jahren so aussehen, dass ein Ausstieg eventuell unter sehr knappen Voraussetzungen möglich wäre, aber trotzdem in irgendeiner Art und Weise sei es Teilzeit, mit weniger Stunden oder sonstiges weitergearbeitet wird, weil man sich noch nicht traut. Wie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 15:16 UhrZitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 14:00 UhrWie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Kommt mir aus dem eigenen Erleben bekannt vor 😉
Wenn du deine Headline nicht dogmatisch siehst ist es ja ok und du kannst entspannt damit umgehen
Zitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 14:00 UhrWie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Kommt mir aus dem eigenen Erleben bekannt vor 😉
Wenn du deine Headline nicht dogmatisch siehst ist es ja ok und du kannst entspannt damit umgehen
Zitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 15:41 UhrZitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 8:57 UhrSchulden der Immos werden weniger. Ich hoffe, dass sich die Preise der ebensolchen in den nächsten 3-4 Jahren wieder erholen, ansonsten ergibt sich da ein klarer Gewinner/Verlierer bei den Assets.
Meine erste Wohnung kaufte ich als Neubau 1996 und es dauerte bis nach der Weltwirtschaftskrise 2009 um nominal im Plus zu sein, im Falle eines Verkauf. Verkauft habe ich dann 2022 auf dem Peak mit nominal 130% Plus.
Mit Immobilien auf kurze Sicht ein 8-stelliges Vermögen anzuhäufen schaffen nur Top Hobby-Immobilienentwickler!
Zitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 8:57 UhrSchulden der Immos werden weniger. Ich hoffe, dass sich die Preise der ebensolchen in den nächsten 3-4 Jahren wieder erholen, ansonsten ergibt sich da ein klarer Gewinner/Verlierer bei den Assets.
Meine erste Wohnung kaufte ich als Neubau 1996 und es dauerte bis nach der Weltwirtschaftskrise 2009 um nominal im Plus zu sein, im Falle eines Verkauf. Verkauft habe ich dann 2022 auf dem Peak mit nominal 130% Plus.
Mit Immobilien auf kurze Sicht ein 8-stelliges Vermögen anzuhäufen schaffen nur Top Hobby-Immobilienentwickler!
Zitat von Arnm am 10. Oktober 2025, 8:54 UhrZitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 14:00 UhrZitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 13:40 UhrKann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
2027 werde ich 40 😉 also grad frische 38.
Man muss es natürlich immer mit dem guten alten grain of Salt nehmen. Wahrscheinlich wird es in zwei Jahren so aussehen, dass ein Ausstieg eventuell unter sehr knappen Voraussetzungen möglich wäre, aber trotzdem in irgendeiner Art und Weise sei es Teilzeit, mit weniger Stunden oder sonstiges weitergearbeitet wird, weil man sich noch nicht traut. Wie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Bin sehr gespannt wie es dann bei dir weiter geht und ob du dann wirklich den (Arbeits-)Stecker ziehst 😉
Oder ob die Gewohnheit siegt und du vlt. auch nicht das Gefühl verlieren möchtest, deutlich mehr zu verdienen als der Durchschnittsdeutsche 😀
Das macht auch was mit der Psyche. Ich erinnere mich an eine Studie, in der der relative Status höher bewertet wird als der absolute - und hab da mal ChatGPT zu befragt:
Das Experiment bzw. die Fragestellung läuft ungefähr so ab:
Jemand, der aktuell z.B. 3.000 € verdient, wird gefragt:
Option A: Du verdienst 5.000 €, deine Kollegen verdienen weiter 3.000 €.
Option B: Du und deine Kollegen verdienen jeweils 7.000 €
Als Ergebnis wird oft Option A gewählt, weil die relative Position und Status wichtiger sind als der absolute Geldbetrag.
Menschen messen ihr Wohlbefinden oft daran, wie sie im Vergleich zu anderen dastehen (sozialer Vergleich).
Das Gefühl, „besser“ dazustehen als die anderen, kann wichtiger sein als das reine Einkommen.
Das Phänomen nennt man auch „Relative Deprivation“ oder den Einfluss von sozialen Vergleichen auf die Zufriedenheit.
Auf deine Situation wäre das Beispiel ein bisschen abgeändert anwendbar, weil du auch zwei Möglichkeiten hast
Option A: Nicht mehr arbeiten, völlige Freiheit, dafür aber nur ~ 1500 € netto im Monat (mehr brauchst du nicht zum Leben in diesem Beispiel)
Option B: Freiwillig weiter arbeiten, dafür aber ~ 5000 € netto im Monat (hier ist auch der soziale Status höher, weil dein Einkommen deutlich überdurchschnittlich ist)
Noch vor 5 Jahren hätte ich mich sicher für Option A entschieden. Heute würde ich vermutlich eher Option B bevorzugen. Das schöne an Option B ist ja auch, dass Option A immer attraktiver wird je länger du in Option B verweilst (und nicht alles zusätzliche Geld ausgibst). Nach nur ein paar weiteren Jahren werden aus 1500 € evtl. schon 2000 € mtl.
Zitat von Privatier-in-2027 am 9. Oktober 2025, 14:00 UhrZitat von Muslime_Frugi am 9. Oktober 2025, 13:40 UhrKann man so machen. Seine Lebensplanung meine ich.
Wie alt bist du? Mir wäre das deutlich zu dünn.
2027 werde ich 40 😉 also grad frische 38.
Man muss es natürlich immer mit dem guten alten grain of Salt nehmen. Wahrscheinlich wird es in zwei Jahren so aussehen, dass ein Ausstieg eventuell unter sehr knappen Voraussetzungen möglich wäre, aber trotzdem in irgendeiner Art und Weise sei es Teilzeit, mit weniger Stunden oder sonstiges weitergearbeitet wird, weil man sich noch nicht traut. Wie es doch bei vielen anderen in diesem Forum so oft ist.
Bin sehr gespannt wie es dann bei dir weiter geht und ob du dann wirklich den (Arbeits-)Stecker ziehst 😉
Oder ob die Gewohnheit siegt und du vlt. auch nicht das Gefühl verlieren möchtest, deutlich mehr zu verdienen als der Durchschnittsdeutsche 😀
Das macht auch was mit der Psyche. Ich erinnere mich an eine Studie, in der der relative Status höher bewertet wird als der absolute - und hab da mal ChatGPT zu befragt:
Das Experiment bzw. die Fragestellung läuft ungefähr so ab:
Jemand, der aktuell z.B. 3.000 € verdient, wird gefragt:
-
Option A: Du verdienst 5.000 €, deine Kollegen verdienen weiter 3.000 €.
-
Option B: Du und deine Kollegen verdienen jeweils 7.000 €
Als Ergebnis wird oft Option A gewählt, weil die relative Position und Status wichtiger sind als der absolute Geldbetrag.
-
Menschen messen ihr Wohlbefinden oft daran, wie sie im Vergleich zu anderen dastehen (sozialer Vergleich).
-
Das Gefühl, „besser“ dazustehen als die anderen, kann wichtiger sein als das reine Einkommen.
-
Das Phänomen nennt man auch „Relative Deprivation“ oder den Einfluss von sozialen Vergleichen auf die Zufriedenheit.
Auf deine Situation wäre das Beispiel ein bisschen abgeändert anwendbar, weil du auch zwei Möglichkeiten hast
Option A: Nicht mehr arbeiten, völlige Freiheit, dafür aber nur ~ 1500 € netto im Monat (mehr brauchst du nicht zum Leben in diesem Beispiel)
Option B: Freiwillig weiter arbeiten, dafür aber ~ 5000 € netto im Monat (hier ist auch der soziale Status höher, weil dein Einkommen deutlich überdurchschnittlich ist)
Noch vor 5 Jahren hätte ich mich sicher für Option A entschieden. Heute würde ich vermutlich eher Option B bevorzugen. Das schöne an Option B ist ja auch, dass Option A immer attraktiver wird je länger du in Option B verweilst (und nicht alles zusätzliche Geld ausgibst). Nach nur ein paar weiteren Jahren werden aus 1500 € evtl. schon 2000 € mtl.
Zitat von MoneyMaker am 12. Oktober 2025, 10:35 UhrDie erste Auswahl zugunsten A ist nachvollziehbar, weil gleichwertige Optionen.
bei der zweiten Auswahl stellt sich wohl die Frage, was ist einem die Freiheit/Unabhängigkeit wert? Ich denke es werden viele sich für Option B entscheiden, weil die Unsicherheit bei A überwiegt, wielange habe ich die Freiheit, soll heißen, reichen die 1500 ewig? Die zweite Option spiegelt Sicherheit wieder, die aber nicht zwangläufig vorhanden sein muss.
Ich glaube dass die Enscheidungen schnell kippen, wenn man die Werte etwas ändert auf 2000€ mtl gegen 4000€, oder die Dauer der 5000€ zeitlich auf nur 2 Jahre begrenzt. Auf der anderen Seite: warum sollte man überhaupt Option A in Betracht ziehen, wenn wie @arnim schreibt, Option A attraktiver wird, je länger man in Option B verweilt. Dann doch lieber in Option B bleiben, was wohl hier auch viele tun.
Ich stand in diesem Jahr exakt vor dieser Entscheidung und wähle ab Anfang 2026 definitiv Option A.
Eine Erkenntnis dabei ist/war, dass Zeit das Wertvollste ist, was wir haben. Die können wir auch nicht mit Geld oder Anlagestrategien vermehren. D.h. es stellt sich am Schluß die Frage, wo investiere ich meine Zeit, wieviel ist mir das Geld, das ich für die investierte Zeit bekomme, wert. Ich stelle die Frage dann eher so: warum in Option B verweilen, wenn es eigentlich keine Verbesserung mehr für Option A bringt? Kann ich dann nicht meine Zeit sinnvoller verbringen?
Die erste Auswahl zugunsten A ist nachvollziehbar, weil gleichwertige Optionen.
bei der zweiten Auswahl stellt sich wohl die Frage, was ist einem die Freiheit/Unabhängigkeit wert? Ich denke es werden viele sich für Option B entscheiden, weil die Unsicherheit bei A überwiegt, wielange habe ich die Freiheit, soll heißen, reichen die 1500 ewig? Die zweite Option spiegelt Sicherheit wieder, die aber nicht zwangläufig vorhanden sein muss.
Ich glaube dass die Enscheidungen schnell kippen, wenn man die Werte etwas ändert auf 2000€ mtl gegen 4000€, oder die Dauer der 5000€ zeitlich auf nur 2 Jahre begrenzt. Auf der anderen Seite: warum sollte man überhaupt Option A in Betracht ziehen, wenn wie @arnim schreibt, Option A attraktiver wird, je länger man in Option B verweilt. Dann doch lieber in Option B bleiben, was wohl hier auch viele tun.
Ich stand in diesem Jahr exakt vor dieser Entscheidung und wähle ab Anfang 2026 definitiv Option A.
Eine Erkenntnis dabei ist/war, dass Zeit das Wertvollste ist, was wir haben. Die können wir auch nicht mit Geld oder Anlagestrategien vermehren. D.h. es stellt sich am Schluß die Frage, wo investiere ich meine Zeit, wieviel ist mir das Geld, das ich für die investierte Zeit bekomme, wert. Ich stelle die Frage dann eher so: warum in Option B verweilen, wenn es eigentlich keine Verbesserung mehr für Option A bringt? Kann ich dann nicht meine Zeit sinnvoller verbringen?
Zitat von MoneyMaker am 12. Oktober 2025, 10:49 Uhr@taketwo Ich glaube diese Frage stellt sich nicht wirklich: tausche Option B1 mit Option B2. wenn der Leidensdruck in einem Job zu hoch ist, muss ich nicht in Option A wechseln. Ein anderer Job könnte das Problem der Option B ja beheben.
@taketwo Ich glaube diese Frage stellt sich nicht wirklich: tausche Option B1 mit Option B2. wenn der Leidensdruck in einem Job zu hoch ist, muss ich nicht in Option A wechseln. Ein anderer Job könnte das Problem der Option B ja beheben.
Zitat von Muslime_Frugi am 12. Oktober 2025, 10:52 Uhr@moneymaker
deine geplante und in Kürze wohl in Realität dann Umgesetzte Option vorzeitiger Ausstieg ist argumentativ nachvollziehbar. Zudem liegt du mit dem Ansatz hier im Frugalistenforum natürlich auch richtig, im Sinne von Zweck und Zielsetzung.
Diese Haltung und in voller Konsequenz gelebte Realität wird dann entspannt und langfristig richtig sein, wenn du nicht mit dem Rücken an der Wand stehst.
Soll heißen -um konkret bei dem 1.500€ zu bleiben- wenn du es schaffst bei dem für dich zufriedenstellendem sehr niedrigen Niveau auf externe Schocks mit ausreichend Liquidität die du verbrauchen kannst zu reagieren fähig bist.
Mit externen Schocks meine ich weniger regelmäßig kommende Chrashs und Marktturbulenten. Sondern viel mehr dauerhaft hohe Inflation sowie Umverteilungs- und Enteignungstendenzen in Folge nicht ausreichendem Produktivitätszuwachs, demographische Entwicklung, langfristig teure Armutsmigration und überlastete Sozialsysteme und Zunahme der Verschuldung. Betreffend alle entwickelten Ländern.
deine geplante und in Kürze wohl in Realität dann Umgesetzte Option vorzeitiger Ausstieg ist argumentativ nachvollziehbar. Zudem liegt du mit dem Ansatz hier im Frugalistenforum natürlich auch richtig, im Sinne von Zweck und Zielsetzung.
Diese Haltung und in voller Konsequenz gelebte Realität wird dann entspannt und langfristig richtig sein, wenn du nicht mit dem Rücken an der Wand stehst.
Soll heißen -um konkret bei dem 1.500€ zu bleiben- wenn du es schaffst bei dem für dich zufriedenstellendem sehr niedrigen Niveau auf externe Schocks mit ausreichend Liquidität die du verbrauchen kannst zu reagieren fähig bist.
Mit externen Schocks meine ich weniger regelmäßig kommende Chrashs und Marktturbulenten. Sondern viel mehr dauerhaft hohe Inflation sowie Umverteilungs- und Enteignungstendenzen in Folge nicht ausreichendem Produktivitätszuwachs, demographische Entwicklung, langfristig teure Armutsmigration und überlastete Sozialsysteme und Zunahme der Verschuldung. Betreffend alle entwickelten Ländern.