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Planung MFH Eckdaten

Wir stehen vor der Überlegung uns räumlich zu verändern. Dazu bin ich in den letzten Wochen verschiedene Optionen durchgegangen. Meine aktuelle Präferenz ist der Bau eines MFH. Da mir hier die Erfahrungen fehlen und das Forum hier ja für die etwas ruppige kritische Art bekannt ist dachte ich ich kann mir dies mal zu Nutze machen.

Was ich mir erhoffe:

1. Plausibilität Check und Ergänzungen zum Invest, Punkte die ich vergessen habe etc. 

2. Bankenperspektive zur Finanzierung was denkbar ist und Steuer Optimierung

3. Einschätzung Gesamt 

 

Ausgangssituation: Angebot für Grundstück und Fertighaus liegen vor, zusätzliche Änderungen geschätzt (Plausibilität Abgleich)

 

Eckdaten:

Grundstück von ca. 620qm bei Kaufpreis von ca. 300.000 in B-Lage Hamburg
Nebenkosten: Grunderwerbsteuer 4,5%, Notarkosten 1%, Grundbuchkosten 0,5%

Fertighaus, Ausbaustufe Schlüsselfertig: 950.000 für 350qm auf 4 Wohneinheiten verteilt
Grundrissänderungen geplant, Puffer dafür 50.000

Keller: Mehrkosten Schätzung Anbieter für 100qm ca. 120.000 ohne Erdarbeiten.
Da wir für den Keller langfristig Wohnraumpotenzial haben wollen (Deckenhöhe über 2,40, Sanitär und Strom verlegen etc.) gehen wir hier von Gesamtkosten von ca. 180.000 Euro aus

Erdarbeiten ca. 40.000

Erschließung und PKW Stellplätze: Schätzung des Anbieters ca. 50.000

Doppelgarage für 2 Autos: ca. 25.000 inkl. Fundament, Wände, Dach, Tor, Elektrik

Abriss Bestands Immobilie: ca. 30.000

Inventar, Küchen für die 4 Wohnungen: ca. 65.000

Außenanlagen und Garten

Puffer 10-15%

 

Zur Vereinfachung gehe ich von 2 Mio Gesamtinvest aus was einen QM Preis von 5700 Euro für Neubau wäre.

 

Also erste Fragestellung: Ist das Plausibel und ein guter Wert? Gibt es Erfahrungen zu Fertighäusern die davon abraten? Die Vorteile wären das es günstiger ist und schneller umsetzbar. 

 

Laufende Kosten bestimmen:

Grundsteuer: ca. 120 Euro
Gebäudeversicherung: ca. 150 Euro
Hausstrom: 100 Euro
Summe 370 Euro

Als Kreditsumme habe ich eine Beleihungsquote von 60, 70, 80, 90% kalkuliert, hier scheinen bei Banken die Schwellen zu sein für Zinssätze

Eingesetztes EK 200k 400k 600k 800k
Beleihungsquote 90% 80% 70% 60%
Benötigter Kredit 1.8 Mio 1.6 Mio 1.4 Mio 1.2 Mio
wahrscheinlicher Zinssatz 4 % 3,75 % 3,5 % 3,25 %
Tilgung 2% 2% 2% 2%
monatliche Annuität 9.000 7.666 6416 5.250

Mietspiegel am Standort 15-17 Euro, bei Neubau wäre wahrscheinlich 20-22 möglich. Ich rechne hier konservativ für die Bank mit 18 Euro

350 x 18 = 7000 Euro Kaltmiete

=> bei 600k eingesetzten EK trägt sich das MFH beim Cashflow selbst

 

Zweite Frage: Der Plan wäre das Grundstück aus EK zu kaufen und den Kredit voll auf das MFH anzurechnen um den Zins mit Werbungskosten zu verrechnen. BZW. den Kredit auf die Wohneinheiten direkt zuordbar machen da wir überlegen eine Wohnung selbst nutzen wollen. Da wir die zinsen für die selbst genutzte Wohnung nicht gegenrechnen können wäre es da vorteilhaft diesen schnell zu tilgen und die anderen Kredite ohne Tilgung laufen zu lassen. Ist das aus Bankensicht darstellbar in so einer Konstellation? Habe ich sonst Denkfehler in der Überlegung? Ist es aus Bankensicht allgemein vertretbar?

 

Der Plan langfristig: unten 130qm Wohnung selbst nutzen. 30QM 1 Zimmer Apparment vermieten oder als Ferienwohnung bei Airbnb anbieten, die beiden Wohnungen oben als WGs anbieten, Pauschalmiete 700 für 8 WG Zimmer

Cashflow:

WG Zimmer: 8 x 700 = 5600 Euro
Airbnb/Appartment: 1200 Euro

Gesamt 6800 Euro

Aber laufende Kosten durch Pauschalmiete die dazukommen:

Internet: 60 Euro
Strom: 300 Euro
Heizung/Warmwasser/Wasser/Abwasser: 450
Straßenreinigung und Müllabfuhr: 70 Euro
+ obige laufende Kosten 370

= 1250

 

Wir hätten dann 130qm selbstgenutzt

Mieteinnahmen von ca. 6800

Annuität von 6400

laufende Kosten von 1250

= -850 Cash Flow was uns das Wohnen kostet
kalkulatorische Zinsen 2% von 800k EK = 1333/Monat
2200 Euro/Monat bezahlen wir dann warm für eine 130qm Wohnung

Vergleichbare Wohnungen kosten etwa das doppelte Warm

Dazu wird Vermögen aufgebaut durch die Tilgung und hoffentlich Wertsteigerung der Immobilie

Psychologischer Vorteil: Eigenheim Wohnen statt zur Miete

Nachteil: Aktives Vermietungsmanagement erforderlich, Risiko Leerstand (aktuell niedrig, aber was in 5-10 Jahren ist weiß keiner)

 

Dritte Fragestellung: Einschätzung und kritische Ergänzungen? 

 

Bin noch nicht 100% in meiner Aufstellung aber es ist jetzt schon viel Text. Danke vorab für Anmerkungen

 

 

 

 

Hi Feedback

quick&dirty beim ersten Überfliegen.

    1. Wäre es möglich das Grundstück separat zu kaufen und dann einen 2. Vertrag für den Bau des MFH zu schließen? Dann würdest du nur für das Grundstück die Grunderwerbsteuer zahlen und dir diese 4,5% auf das Gebäude ersparen. Same für Notar.
    2. Der Grundstückpreis erscheint für HH B Lage günstig, der Abriss eher zu niedrig. Festes Angebot dafür?
    3. Ich würde nicht selbst in dem Haus wohnen wollen in dem eine 8er WG ist. Aber Geschmacksache.

Um das Klischee der Ruppigkeit zu erfüllen: Frag Noordlicht, der hat gute Bekannte und baut KfW 40 mit Solar und Pipapo 30-50% günstiger. Vielleicht kann er was vermitteln oder heiße Tipps geben?

Grüße aus Lissabon

Ebenfalls im Schnelldurchlauf:

  1. Was ist in "schlüsselfertig" enthalten? Das ist keine allgemeingültige Definition, musst also exakt im Vertrag gucken, was geleistet wird.
  2. Bodengutachten?
  3. Wer macht die Bauleitplanung? Du, der Planer selbst oder extern?
  4. Warum Keller in Wohnraumqualität in HH? Muss als weiße Wanne gebaut werden und ist im Zweifel dann dicht. Wohnraumqualität mit geschlossenen Fenstern/Lichtschächten? Vermietung (mit Abschlag) zulässig?
  5. Wenn mit Keller gebaut wird, wie hoch ist der Grundwasserspiegel und dann die Kosten für eine etwaige Absenkung?
  6. Freistehend gebaut oder geschlossene Bauweise? Wenn geschlossen, müssen Nachbargebäude abgestützt werden?
  7. Airbnb dauerhaft zulässig/gewährleistet?

Zweite Frage: Der Plan wäre das Grundstück aus EK zu kaufen und den Kredit voll auf das MFH anzurechnen um den Zins mit Werbungskosten zu verrechnen.

Pauschal werden 20% auf's Grundstück angerechnet, diese Summe kann nicht abgeschrieben werden. Wenn einzeln gekauft wird - was sinnvoll ist - und das Grundstück aus EK gezahlt wird, kannst Du die Zinsen komplett abschreiben. Allerdings nur, wenn das Grundstück schlussendlich nicht doch "nachfinanziert" wird.

BZW. den Kredit auf die Wohneinheiten direkt zuordbar machen da wir überlegen eine Wohnung selbst nutzen wollen. Da wir die zinsen für die selbst genutzte Wohnung nicht gegenrechnen können wäre es da vorteilhaft diesen schnell zu tilgen und die anderen Kredite ohne Tilgung laufen zu lassen. Ist das aus Bankensicht darstellbar in so einer Konstellation? Habe ich sonst Denkfehler in der Überlegung? Ist es aus Bankensicht allgemein vertretbar?

Muss man mit der Bank besprechen und diskrete Kredite den jeweiligen anteiligen Summen zuordnen. Letztlich ist der Bank das egal, kann aber sein, dass die dann bei den gewerblichen Krediten einen höheren Zins und/oder Bereitstellungszinsen verlangen.

Mal drüber nachgedacht, alles als zb GmbH oder UG zu bauen und sich selbst dann eine Miete an die GmbH zu zahlen? Ist legal und kann in gewissem Rahmen vorteilhaft gestaltet werden.

Dritte Fragestellung: Einschätzung und kritische Ergänzungen?

Verdient Ihr dauerhaft zumindest für die ersten 10 Jahre im Spitzensteuersatz? Wenn nein, schmälert das die Rendite bei privater Vermietung&Verpachtung.

Darauf aufbauend EK-Quote überdenken. Hohe EK-Quote ist gut für den Cashflow und den ruhigen Schlaf, drückt aber vermutlich die Rendite.

Alternative GmbH durchdenken.

Mietausfall mit 3% ansetzen. Sofort Rücklagen bilden und im cashflow berücksichtigen. Bei Neubau hast Du 3 Jahre Gewährleistung, ab da zahlst Du selbst.

Welche Energiequelle soll genutzt werden? Welchen Energiestandard hat das Haus?

Ruppig, wie kommst du denn darauf? Insbesondere die Diskussionen über Immobilien sind immer gesittet und strukturiert 😉 😎

Ansonsten gebe ich als Immobilienanalphabet den Rat, dass ich mir es gut überlegen würde, wenn du von der Thematik keine Ahnung hast. Das Lehrgeld könnte hoch sein...

Warum WG?  Halte ich für zu kompliziert, Zuviel Wechsel.  Warum nicht kompakte 1 - 3 Zimmer Wohneinheiten planen?

Um das Klischee der Ruppigkeit zu erfüllen: Frag Noordlicht, der hat gute Bekannte und baut KfW 40 mit Solar und Pipapo 30-50% günstiger. Vielleicht kann er was vermitteln oder heiße Tipps geben?

Ich schreibe in DIESEM Forum nichts mehr zu Immobilien

Zitat von Feedback am 17. Januar 2026, 10:38 Uhr

...

Zur Vereinfachung gehe ich von 2 Mio Gesamtinvest aus ...

Mietspiegel am Standort 15-17 Euro, bei Neubau ... Ich rechne hier konservativ für die Bank mit 18 Euro

350 x 18 = 7000 Euro Kaltmiete

12 x 7 k€ / 2 M€ = 4,2 % ROI ...

Ich würde nicht in etwas investieren, was eine derart magere Rendite auf das eingesetzte Kapital bringt ...

Zitat von exitus2022 am 17. Januar 2026, 20:06 Uhr
Zitat von Feedback am 17. Januar 2026, 10:38 Uhr

...

Zur Vereinfachung gehe ich von 2 Mio Gesamtinvest aus ...

Mietspiegel am Standort 15-17 Euro, bei Neubau ... Ich rechne hier konservativ für die Bank mit 18 Euro

350 x 18 = 7000 Euro Kaltmiete

12 x 7 k€ / 2 M€ = 4,2 % ROI ...

Ich würde nicht in etwas investieren, was eine derart magere Rendite auf das eingesetzte Kapital bringt ...

So ist das ja auch nicht. die Eigenkapitalremdite auf die Kohle die man quasi aus vorhandenen Mitteln finanziert ist ja wesentlich höher - aber das darf man in diesem Forum ja nicht schreiben, sonst heißt es wieder man würde sich was schön rechnen…

Mich wundert auch das Zinsniveau. Ein Neubau-MFH über die Hausbank finanzieren statt über die KFW - ich habe nicht den Eindruck dass hier recherchiert wurde…

Und niemals würde ich das komplette Projekt einem Generalbauunternehmer überlassen. Was da teilweise in den Verträgen steht ist abenteuerlich. Externe Bauüberwachung ist bei solch großen Bauten absolut Pflicht, sonst ist Pfusch vorprogrammiert…

Just my 2 Cents

Zitat von Noordlicht am 17. Januar 2026, 21:22 Uhr

So ist das ja auch nicht. die Eigenkapitalremdite auf die Kohle die man quasi aus vorhandenen Mitteln finanziert ist ja wesentlich höher - aber das darf man in diesem Forum ja nicht schreiben, sonst heißt es wieder man würde sich was schön rechnen…

Selbstverständlich darfst Du das schreiben. Freie Meinungsäußerung schließt das Recht, jederzeit groben Unfug rauszulassen vollumfänglich ein. Es bedeutet aber nicht, dass es a) korrekt und b) kein Widerspruch zulässig ist.

Das Problem ist mathematischer Natur und das lernt auch jeder mal irgendwann in der Mittelstufe:

Der Grenzwert von 1/x für x-> gegen Null ist .

Bei seichtesten Nachfragen dazu, fliegst Du sofort aus der Kurve und verwendest obendrein falsche Begrifflichkeiten.

Und das führt dazu, dass der Sermon von @exitus2022 irgendwo zwischen grob ungenau, schlicht falsch und einer plakativen Frechheit mäandert, Deine "Korrektur" allerdings von ähnlicher Güte ist; sich also zwei Nullen zusammentun und glauben, sie wären gemeinsam wenigstens mal ne halbe 1.

Das ist schon 'ne ziemlich erbärmliche Zurschaustellung geballter Inkompetenz und das hilft dem TE nicht einen Millimeter weiter.

Wenn man von etwas keine Ahnung hat und darüber schreibt ist das fast immer schlecht.
Wenn man darüber hinaus, trotz keiner Ahnung noch eine Überzeugung hat ist das immer schlecht!

MFZ = 1+
Noord: = Unbedingt nachprüfen
Exit = raus

Ich selbst Laie mit jahrzehntelanger Erfahrung. Versuche nur von dem zu schreiben was gesichert stimmt

ganz genau, ich gebe dir umfänglich Recht  @muslime_frugi

Und um Niemanden mehr mit falschen Fakten zu verwirren halte ich mich künftig zurück und überlasse qualifizierte Aussagen den Immoexperten hier im Forum, zum Beispiel dir 😀✌️

Aber du hast mich ja extra hier erwähnt damit ich mich zu Wort melde und du es dann zerlegen und diesen Thread zerschießen kannst. Auch das ist total okay für mich. ich tröste mich mit 20k Cashflow aus meinen drei Mehrfamilienhäusern hinweg. um erfolgreich zu sein muss man also weder was können noch verstehen was man tut. Auch das vielleicht etwas das vielen anderen Mut machen kann ✌️

Selbstverständlich darfst Du das schreiben. Freie Meinungsäußerung schließt das Recht, jederzeit groben Unfug rauszulassen vollumfänglich ein. Es bedeutet aber nicht, dass es a) korrekt und b) kein Widerspruch zulässig ist.

Ich habe bereits vor 17 Diskussionen verstanden dass es eine Eigenkapitalrendite für dich nicht gibt bzw. Dass es für dich eine Fiktive nicht aussagekräftige Zahl ist und ebenfalls dass sie unendlich hoch sein kann wenn z.b. kein Eigenkaputal eingesetzt wird etc.

Aber auch richtige Immoexperten verwenden diese Terminologie und Zahlen. ob Sie deshalb weniger Ahnung haben als andere? der Erfolg als Resultat scheint das zweifelhaft erscheinen zu lassen.

Mich interessiert dieObjektremdite nur sehr sehr sehr zweitrangig. Was ich an Vermögenszueachs im Verhältnis zum eigenen eingesetzten Kapital (Ich nenne es Eigenkapital) erwirtsxhafte, das ist für mich von Interesse!
Für meine Mehrfamiöienhäuser habe ich insgesamt ca 400k von meinen Konten weg transferiert. Dafür erhalte ich nun jährlich 200k Netto-Mieteinnahmen. mein Invest bringt mir also 50% Rendite p.a.  auf mein eingesetztes Geld. damit kann ich es vergleichen, z.b. mit einem Aktiendepot.

Es interessiert mich nicht ob die Objektrendite  bei 3 oder 4 oder 6% liegt sondern was ich in Bezug auf mein Investment rausbekomme - und das sind keine  4% sondern rund 50. Wie du jetzt die Terminologie verdrehst und korrigierst hat darauf null Einfluss. und mag ja sein dass ich mich in deinen Augen damit lächerlich mache 🤷🏻‍♂️

Aber eine gehebelte Objektrendite lässt sich eben nicht mit anderen Anlageklassen vergleichen.

mein Depot mit rund einer Million Euro liefert etwa 7% Rendite, also rund 70k pro Jahr.

Mein Immobilieninvestment in das ich nur 400k investiert habe hat nur 4% Rendite, also deutlich weniger - liefert mir aber 250k jährlich.

so ist es doch für jeden Verständlich und begreifbar 😂

 

 

Wie bereits gesagt:

Das ist schon 'ne ziemlich erbärmliche Zurschaustellung geballter Inkompetenz und das hilft dem TE nicht einen Millimeter weiter.

Gebe dir wiederholt und vollkommen Recht! Wenn ich hier aber als abschreckendes Beispiel dienen kann, dann ist dem TE doch auch schon geholfen!!!

😀

Bin dann gespannt was du ihm zielführendes mit auf den Weg gibst. du kannst Leute immer nur inkompetent und schlecht reden, lieferst aber auch keinen verwertbaren Content.

Ein Koch muss auch nicht wissen wie man eloxiertes Aluminium herstellt um in der daraus gefertigten Pfanne Schnitzel zu wenden. Er kauft die Pfanne von jemandem der den Herstellungsprozesssals Profi übernimmt. Er selbst muss nur kalkulieren was er an Küchenilien braucht und ob sich die Anschaffung lohnt um am Ende Gewinn zu machen.

Als Immobilieninvestor muss ich weder wissen wie man Steine produziert und es ist mir egal wenn i h inkompetent wirke wenn ich das Wort Eigenkapital im falschen Kontext verwende. ich kaufe mir entsprechende Kompetenzen von Projektpartnern mit denen ich zusammensrbeite und erstelle eine Kalkulation und eroiere ob die Marge stimmt und alles wirtschaftlich ist. Ich habe einen Architekten für die Planung und Kostenermittlung, einen Bauingenieur für die Bauüberwachung, einen Energieberater für die Fördersnträge, eine Bank für die Finanzierung, eine Hausverwaltung für Abrechnungen und Ibjektbetreuung, einen Hausmeisterservice für Reparaturen und Dienstleistungen rund ums Gebäude und einen Steuerberater für die Abrechnungen und Optimierunen diverser Gehaltsströme. Meine Aufgsbe ist es, diese Menschen zu koordinieren, Projektmanagement zu betreiben und für alles gerade zu stehen. Und das gelingt mir durchaus gut, trotz kompletter Inkompetenz in den einzelnen Fachbereichen 🤷🏻‍♂️

 

Zitat von Noordlicht am 17. Januar 2026, 14:01 Uhr

Um das Klischee der Ruppigkeit zu erfüllen: Frag Noordlicht, der hat gute Bekannte und baut KfW 40 mit Solar und Pipapo 30-50% günstiger. Vielleicht kann er was vermitteln oder heiße Tipps geben?

Ich schreibe in DIESEM Forum nichts mehr zu Immobilien

Sieht man ja, zum Glück hältst du dich nicht daran, weil 😀

 

Zitat von Privatier am 17. Januar 2026, 13:24 Uhr

Ruppig, wie kommst du denn darauf? Insbesondere die Diskussionen über Immobilien sind immer gesittet und strukturiert 😉 😎

 

Dann hätte ich ja doch tatsächlich recht! :mrgreen:

Und das wäre so langweilig! Ich halte mich aber diesmal inhaltlich raus, kommt auch keine Einbruchsexegese, versprochen!

Sieht man ja, zum Glück hältst du dich nicht daran, weil 😀

Es geht ja auch gar nicht um Immobilien, schon gar nicht um das was der TE sich erhofft hatte, es geht -vorwiegend und sorgfältig und bewusst eingeleitet - darum, dass Einige es immer wieder amüsant finden, Anderen zu demonstrieren, für wie bescheuert man sie hält. Manche geben sich wenigstens noch Mühe, das etwas subtil und, wenn auch gehässig, mit etwas Humor zu spicken, andere müssen cholerisch jeden beleidigen als wäre es die einzige Möglichkeit für einen Diskurs...

Es ist ja nicht so als hätte ich das nicht erwartet. So vertreibt es mir etwas die Zeit vor dem Kamin - kann man echt nicht ernst nehmen, das können meine Schüler mit 16-18 besser!

Zitat von Noordlicht am 18. Januar 2026, 14:19 Uhr

Bin dann gespannt was du ihm zielführendes mit auf den Weg gibst. du kannst Leute immer nur inkompetent und schlecht reden, lieferst aber auch keinen verwertbaren Content.

Im Gegensatz zu Dir bin ich hauptberuflich im Bereich Bau unterwegs, die Bewertung von Immobilien und auch deren Rendite gehört zu meinem täglichen Geschäft. Was Du in diesem thread als "solch großen Bau" bezeichnest, ist für mich business as usual, BV um 1-2 Mio Herstellungskosten betreuen wir ca. 30-40 im Jahr. Angebote sind bei den Summen auch standardisiert, das geht notfalls in 15 Minuten zurück zum Kunden. Also: kleiner Fisch.

Das dickste Ding, wo ich mal ein Angebot abgeben durfte (war aber vorher klar, dass wir es nicht kriegen werden) hatte ein Bauvolumen von ca. 1 Mrd. Euro. Meine Kosten wären im ersten Abschnitt ~500T€ netto gewesen, in den weiteren Phasen nochmal ca. die gleiche Summe.

Das größte Ding, wo ich selbst gerade 7-stellig beteiligt bin, hat ein Investitionsvolumen von +100 Mio Euro, die Erweiterung ist gerade genehmigt, wird dann insgesamt auf mindestens 175 bis max 250 Mio steigen. Zu der Erweiterung ist zufällig gestern die aktualisierte Wirtschaftlichkeitsberechnung mit Ergänzung der (sic!) Eigenkapitalquote verschickt worden. Die Zahl ist zwei Zeilen über der Objektrendite gelistet.

Nach dieser kleinen Einleitung nun zum Faktencheck:

Ich habe bereits vor 17 Diskussionen verstanden dass es eine Eigenkapitalrendite für dich nicht gibt bzw. Dass es für dich eine Fiktive nicht aussagekräftige Zahl ist und ebenfalls dass sie unendlich hoch sein kann wenn z.b. kein Eigenkaputal eingesetzt wird etc.

Die Aussage ist falsch. Selbstverständlich hat jedes Objekt eine Eigenkapitalrendite und die ist nicht fiktiv. Ich habe eine solche Aussage in diesem Forum auch nie getätigt. Ich verlange nur, dass jemand, der von sich behauptet, alles rund um ein "solch großes" Projekt zu wuppen, die Eigenkapitalquote von der Objektrendite sauber trennen und beide - korrekt - berechnen kann. Zudem sollte man erklären können, was denn eine EK-Rendite von xy% bedeutet. Diese relativ simple Frage kannst Du - wiederholt -  nicht beantworten.

Aber auch richtige Immoexperten verwenden diese Terminologie und Zahlen.

Wer sind bei Dir "richtige" Immoexperten? Ich bin ein richtiger Immoexperte. Ich verwende _nicht_ den Begriff "Zinsfluss", den Du iirc mehrfach verwendet hast. Die gleichen arabischen Zahlen verwenden wir wohl, das ist korrekt. Nur ist die EK-Rendite über die Laufzeit veränderlich. Das ist also ein Graph, keine konstante Zahl.

Wenn man das schreibt, ergänzt und korrigiert, geht Dir das aber am Ar*** vorbei. Da ist gar kein Gedanke, dass ich Recht haben und ergo wertvollen Input liefern könnte, weil Du glaubst, alles zu können, bloß weil Du ein paar Gewerke koordinierst und zwei, drei Buden am Laufen hältst.

ob Sie deshalb weniger Ahnung haben als andere? der Erfolg als Resultat scheint das zweifelhaft erscheinen zu lassen.

Das Resultat kommt immer aus der Objektrendite. Eine falsch definierte und berechnete EK-Rendite, macht die Objektrendite nicht kaputt - es ist nur unfassbar ärgerlich, den gleichen Fehler immer und immer wieder lesen zu müssen.

Mich interessiert dieObjektremdite nur sehr sehr sehr zweitrangig.

Das ist Dein Problem. Und ich habe genug Kunden, die das genau so betrachten. Paar Hammerwerfer gibt's halt überall und solange die Objektrendite ok ist, kann man sie ja in ihrem Glauben lassen.

Was ich an Vermögenszueachs im Verhältnis zum eigenen eingesetzten Kapital (Ich nenne es Eigenkapital) erwirtsxhafte, das ist für mich von Interesse!

Da sind wir uns erstaunlicherweise einig.

Für meine Mehrfamiöienhäuser habe ich insgesamt ca 400k von meinen Konten weg transferiert. Dafür erhalte ich nun jährlich 200k Netto-Mieteinnahmen. mein Invest bringt mir also 50% Rendite p.a.  auf mein eingesetztes Geld. damit kann ich es vergleichen, z.b. mit einem Aktiendepot.

Ist diese Rendite Deiner Meinung nach konstant oder veränderlich über die Laufzeit der Finanzierung/Tilgung?

Es interessiert mich nicht ob die Objektrendite  bei 3 oder 4 oder 6% liegt sondern was ich in Bezug auf mein Investment rausbekomme - und das sind keine  4% sondern rund 50. Wie du jetzt die Terminologie verdrehst und korrigierst hat darauf null Einfluss. und mag ja sein dass ich mich in deinen Augen damit lächerlich mache 🤷🏻‍♂️

Das hängt von Deiner Antwort auf die obige Frage ab. Ergänzend solltest Du vielleicht erklären, warum Dein ROI einmal 19% und hier nun 50% beträgt. Verschiedene Objekte? Andere Berechnungsmethode/Aussage? Die Frage habe ich ja schon im anderen thread gestellt und s.o. keine Antwort erhalten.

Dabei ist das wirklich nicht schwer - wenn man versteht, worüber wir hier reden.

Aber eine gehebelte Objektrendite lässt sich eben nicht mit anderen Anlageklassen vergleichen.

Die Aussage ist falsch, in mehrfacher Hinsicht. In diesem Forum gibt es incl. mir mit Sicherheit 5 regular user, die das im kleinen Finger haben. On top wird das täglich millionenfach gemacht. Bei mir konkret in der KG bzgl. des o.g. Objekts und meiner Beteiligung sitzen in der kommenden Woche +30 Kommanditisten am Tisch und entscheiden, ob sie sich am zweiten Bauabschnitt mit/ohne EK beteiligen oder ob sie die Füße stillhalten und lieber in Aktien und/oder das Rosenbeet im eigenen Garten investieren. Die treffen _alle_ in den kommenden Wochen exakt die Entscheidung in unterschiedliche (gehebelte) Assets zu investieren oder eben nicht und bei den Summen kannst Du Dir sicher sein, dass die die jeweiligen Zahlen vergleichen werden.

Du behauptest, das ginge nicht.

Das ist absurd.

mein Depot mit rund einer Million Euro liefert etwa 7% Rendite, also rund 70k pro Jahr.

Mein Immobilieninvestment in das ich nur 400k investiert habe hat nur 4% Rendite, also deutlich weniger - liefert mir aber 250k jährlich.

so ist es doch für jeden Verständlich und begreifbar 😂

Solange Du bei absoluten Zahlen und der Objektrendite bleibst, habe ich keine Einwände.

Bei der EK-Quote haue ich Dir solange auf die Finger, bis es richtig ist. So wie Du bei Deinen Schülern.

Moin erstmal danke für die Rückmeldungen, ich hab vor zwei Tagen mit dem Vertriebler telefoniert und bin etwas desillusioniert.

 

Das Inserat war völlig falsch und eher als werbe Anzeige für die fertighauser die sie im Sortiment hatten.

 

Statt 30% unter baurichtwert kostet das Grundstück 30% über baurichtwert

 

Und das MFH was sie angepriesen haben passt überhaupt nicht auf das Baufenster des Grundstück.

 

Komme mir etwas verarscht vor in den vorherigen Mails hat er immer gesagt ja klar das geht das passt bis ich die konkreten Unterlagen von ihm hatte und es selbst geprüft habe das es nicht geht dann ist ihm der Fehler auch aufgefallen...

 

Wenn es ein Update gibt melde ich mich.

 

Mfg

 

 

Just 4 the record: BRW = Bodenrichtwert, nicht Baurichtwert. Der BRW hängt von der zulässigen Bebauung ab, daher kann man auf den Begriff Baurichtwert kommen, diesen gibt es aber offiziell nicht.

60% Preisunterschied beim Grundstückspreis und dazu noch weniger potentieller Wohnraum als gedacht, ist normalerweise ein Killkriterium. Das fängst Du auch mit Deinem großzügig bedachten Puffer auf 2 Mio nicht auf und das hätte der Anbieter auch klar formulieren und erläutern müssen, bevor er Dir Zahlen zuschickt.

Ein Flüchtigkeitsfehler ist das auf jeden Fall nicht.

An Deiner Stelle würde ich das unter Lehrgeld verbuchen und fortan sofort in die nächste Berechnung einfließen lassen. 30% über BRW ist dabei noch ziemlich ok, ist aber stark regional abhängig. Hier bei mir vor Ort sind 50-100% Aufschlag normal und das galt für die letzten 2-3 Jahre ab 2022. Wenn die Baukonjunktur jetzt wieder anzieht, wird sich das auch wieder in den real gezahlten Grundstückspreisen widerspiegeln.