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Silberstreifs Brainstorming (f.k.a. physische Edelmetalle)

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Also als Flucht in mobilem Sinne hatte ich für mich persönlich das jetzt nicht angedacht, kann mich zumindest nicht erinnern. Als sicherer Hafen kann das natürlich schon Sinn machen, zumindest scheinen viele andere das ja jetzt auch so zu sehen. Ein paar Edelmetalle werde ich schon auch behalten, aber eher dann so im Bereich von 5-10% und nicht mehr wie früher nach der 3 Speichen Regel.

Zitat von Silberstreif am 27. September 2025, 3:35 Uhr

Den Brockenlauf hab ich im hinteren Mittelfeld erfolgreich gefinisht, es war aber nicht mein bester Tag. Nächste Ziel der Rhein City Run (Halbmarathon) von Düsseldorf nach Duisburg Ende Oktober und im November versuche ich ein Ticket für den ZUT in Garmisch zu bekommen, wenn das nicht klappt werde ich den Hermannslauf bei Detmold anpeilen.

Ich hab tatsächlich ein Ticket für den ZUT (Garmisch-Partenkirchen-Trail) bekommen, den Halbmarathon (nach 14 Tagen Erkältung) habe ich in gut 2 Stunden hinter mich gebracht, wobei ich auf den ersten km ein paar Minuten verloren hatte weil ich in der letzten Startgruppe war und wir den Start zudem verpennt hatten und somit dem Stau auf der Strecke ausgesetzt waren, ansonsten hätte es vielleicht wieder fuer unter 2 Stunden gereicht, insgesamt lief es da besser als befürchtet.

Beim "Vermögen" war ich im Hoch bei ca. 460 k, wobei dann feststellte das ich 100 Silberunzen gar nicht mehr habe, d.h. die musste ich abschreiben(d.h. falsch bilanziert). Nach dem Rücksetzer liege ich jetzt bei 442k(ohne die 100 unzen), man freut sich ja schon wenn man einen Tick besser als der Markt performt, auch wenn es runter geht.

Momentan bei 482 k, für nächstes Jahr bin ich nicht so optimistisch für die Gesamtmaerkte, waer aber cool, wenn ich die 500 k knacke.

ich verkaufe derzeit fleissig Silberunzen und stocke langweilige zurückgebliebene Aktien auf

meine Mutter ist im Krankenhaus und es steht(nach 2 von 3 Ops) zu befürchten dass sie nicht mehr auf die Beine kommt und in ein Pflegeheim ziehen muss, meine Tochter ist aus Südamerika zurück (etwas work) und viel travel und mein Sohn ist glücklich in seinem ersten Job im Bereich Sozialer Arbeit

Darf ich fragen, was dein Sohn macht? Frage für eine Freundin, glücklich machende Jobs in der sozialen Arbeit sind je nach Wesen gar nicht so einfach zu finden.

Zitat von TheWanderer am 20. Dezember 2025, 20:09 Uhr

Darf ich fragen, was dein Sohn macht? Frage für eine Freundin, glücklich machende Jobs in der sozialen Arbeit sind je nach Wesen gar nicht so einfach zu finden.

Mein Sohn betreut "Verhaltensauffällige Jugendliche" über Tag und bringt sie dann abends nach Hause. Ähnliches hatte er nebenbei in den letzten Jahren auch schon gemacht war z.b. in Ferienfreizeiten dabei und hat Übermittagsbetreuungen in Schulen gemacht, deshalb passte der Job jetzt auch ganz gut für ihn.

Jahresendstand bei mir: 489088,33 Euro

habs gerad nicht parat aber ich glaub ich war Anfang des Jahres bei 361k, Gold und Silber haben natürlich stark dazu beigetragen, wo ich jetzt kontinuierlich abverkauft habe. Hatte bei den Aktien auch mehre 100% er (Teva(knapp 100%), verbio, Newmont, Barrick) , aber auch Bereiche die nicht gut gelaufen sind wie Reits, da hab ich mich dann aber eher in die Tiefs reingekauft. Bei Platin haette es noch deutlich mehr sein können, da war ich Anfang des Jahres stark investiert, bin aber schon mit 40% (anstatt 100%) plus raus.

Ziel für nächstes Jahr: 516 k (davon sparen ca 15-20 k, nettodividenden 9 k)

Erwartungen an die Maerkte: Ehrlich gesagt keine Ahnung, rechne bei den Indizes eher mit +-0 zum Jahresende und moechte moeglichst antifragil aufgestellt sein, d.h. ich kaufe v.a.  kontinuierlich Werte mit hoher Dividende und niedriger Bewertung, dazu noch ausschuettende ETFs, Sondersituationen wie Novo, Paypal, JD.com o.ä., ich möchte auf jeden Fall weniger traden, hatte letztes Jahr so um die 600 Trades.

 

 

Zitat von Silberstreif am 1. Januar 2026, 21:14 Uhr

 

Ziel für nächstes Jahr: 516 k (davon sparen ca 15-20 k, nettodividenden 9 k)

aktuell bin ich schon bei 530 k 😳

ich versuche das ganze zu verteidigen, indem ich fleissig weiter Edelmetalle abverkaufe und alles guenstig zu kaufen was nicht schnell genug auf den Baeumen  ist (ich dürfte durch die Edelmetallverkäufe und Wiederanlage aktuell schon bei ca. 1000 Euro Nettodividenden im Monat sein, hatte das vor kurzem über parqet synchronisiert, ist ganz praktisch). Bei meiner Frau laeuft es auch ganz gut, die ist in 5 Jahren von Konsumschulden (Auto, Kueche) jetzt bei 120 k angekommen, im Anlegen ist sie eigentlich sogar besser, weil sie Gewinne auch schonmal eher laufen lässt. Während ich z.b.  Bayer bei 30 verkauft habe, hat sie alle aktien noch, aehnlich bei Minenaktien (also sie hat nen Goldminenetf, Impala Platinum....), ich bin da quasi nur der Vorfilter und sag ihr was sie kaufen soll, beim Kniffel gewinnt sie auch meistens, obwohl da ja auch viel Glück im Spiel ist, sie perfektioniert das ganz aber dann....

 

Was ist denn hier los?

Die Edelmetallkurse gehen ab - v.a. Silber macht wilde Bocksprünge!

--> Montag  zwischen 103 und 118 USD = INTRADAY eine 15 %-Bewegung

--> gestern zwischen 106 und 115,xy USD nochmal fast 10 %

...  und im "Edelmetalle"-Thread tagelange Funkstille???

 

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vermutlich hahen (zu) wenige Edelmetalle?

… inkl. mir…

Glückwunsch an alle Eigner!

… schaut mich an und macht nix…

Danke, ist halt derzeit wahrscheinlich ein Tannenbaumchart, wo man nicht weiß wo das Ende ist

aktuell bin ich bei 560 k, es haette auch noch deutlich mehr sein können (Gold zu früh verkauft), verkaufe aber fleißig weiter, eigentlich bin ich ständig am Rebalancen, mach das solange bis ich nur noch Edelmetalle für den absoluten Notfall habe

Silber wird derzeit zu den 5-6fachen Förderkosten gehandelt, das wird nicht ewig gutgehen, hoffe, dass wir nächste Woche noch hochstehen, dann geht noch mehr raus. Für 100 k muss ich normalerweise 5 Jahre eisern sparen (früher eher 10 +), im Moment mache ich das in einem Monat.

50 Euro für eine unze silber wär eigentlich schon ein guter Preis, das letzte Silber hab ich für über 100 pro unze verkauft (kaufpreis teilweise bei 15-16 vor 5-6 Jahren). Was sich auch ausgezahlt hat war, dass ich viele meiner Sammlermuenzen mit Aufschlag zwischendurch in Anlagemuenzen getauscht hatte, wo ich dann mehr Silber fürs Geld bekommen habe.

...  und im "Edelmetalle"-Thread tagelange Funkstille???

@exit-tbd das Kaninchen vor der Schlange ist einfach nur sprachlos und schaut alle 5 Minuten auf das nächste ATH 🤣

… schaut mich an und macht nix…

@Muslime_Frugi    ... außer im Kurs steigen...

Seit 1.1. +176k in meinem Tresor. ich werde mit dem Verkaufen noch warten, hab die erste Tranche im Dezember zu früh verkauft 😩 vlt bei 6000$ nächste Woche 😂

Nur Münzen sammeln macht so keinen Spaß.... Ist mittlerweile ein verdammt teures Hobby geworden.

 

Verkaufen werde ich erst, wenn die "Speiche" Edelmetalle über 1/3 meines Vermögens bildet. Da ist noch etwas hin, weil auch ich Narr Aktien und Immos immer übergewichtet habe. Leider. Da ich aber mit einem wilden Ritt, besonders bei Silber, zukünfig rechne, hab ich eine Treppe von Short-Knockout Zertifikaten gebaut um etwas zu hedgen. Denn: Wie-gewonnen-so-zerronnen hatte ich schon zu oft. Und auch für mich sieht das alles doch etwas heißgelaufen aus....

Wie gewonnen so zerronnen, ist ja nur Geld, es gibt wichtigeres, z.b. die 10km unter 50 Min zu schaffen :mrgreen:

 

Zum Monatsanfang steht ja trotzdem noch ein großes Plus, so schlimm ists also auch nicht, eben eine Korrektur auf normalere Kurse...

Ich lese und glaube, dass Trumps Themen wie niedrige Zinsen und schwacher Dollar den Goldkurs unterstützen werden und vermutlich auch wieder steigen lassen ... aber damit genug Kaffee-Satz-Leserei.

Noch vor zwei Tagen hab ich ausgerechnet wie viel ich seit Jahresbeginn an Kursgewinnen mit Edelmetallen und Minen gemacht habe. Es waren über 50K Euro. Eine Summe für die ich kleiner Arbeiter Jahre brauche, wenn ich's mir zur Seite legen will. Und jetzt....

Glaube alle die hier schreiben haben vor langer Zeit gekauft. Da relativiert sich vieles.  Ein Kurssturz innerhalb eines Tages von an der Spitze -40 Prozent (bei Silber gestern) ist schon mächtig. Bin super gespannt wie's weiter geht. Meine Short Treppe hat mir übrigens nur bedingt geholfen. Denn es war kein kompletter Hedge.

Glaube alle die hier schreiben haben vor langer Zeit gekauft. Da relativiert sich vieles.

@vodef72 Im Prinzip richtig und doch nicht. Richtig: ich investiere in Gold seit den ersten deutschen Goldmünzen 2002. In 2020 dann intensiv und mittlerweile konstant in Jahres-Münzen (z.B.Buffalo, Liberty, rect.Dragon  und diverse weltweite 1/4 oz), was natürlich heißt jedes Jahr ca. 5-6 oz. Die jährlichen Münzen wirken damit wie ein Sparplan, was gewollt ist. Natürlich sind da die Ausschläge eher als Buchgewinne zu sehen.

und nicht richtig, denn wenn Gold mal eben in einem Monat um 25% steigt um dann um 10% wieder fällt bleibt ein Plus von 15%. Wer also beim Anstieg noch schnell aufgesprungen ist, sitzt jetzt evtl mit einem Minus da. Den Einbruch jetzt sehe ich z.B. als Chance nachzukaufen (i.A. stehen aber bei mir keine Münzen an, die 2026er, sofern rausgekommen, hab ich schon. Letzter Kauf mit 1,75oz am 18.1.). Ich denke es geht jetzt noch ein paar Prozente runter, dann seitwärts und ab Mitte bis Ende Februar wieder hoch, auch wenn nicht so schnell.

Zitat von MoneyMaker am 31. Januar 2026, 11:28

und nicht richtig, denn wenn Gold mal eben in einem Monat um 25% steigt um dann um 10% wieder fällt bleibt ein Plus von 15%.

In meiner Welt sind das 11,25%.

Ich denke es geht jetzt noch ein paar Prozente runter, dann seitwärts und ab Mitte bis Ende Februar wieder hoch, auch wenn nicht so schnell.

Gibt es dafür eine Grundlage oder ist das Bauchgefühl/Wunschdenken?

Zitat von MoneyMaker am 30. Januar 2026, 20:21 Uhr

Zum Monatsanfang steht ja trotzdem noch ein großes Plus, so schlimm ists also auch nicht, eben eine Korrektur auf normalere Kurse...

ganz ehrlich, mich kotzt es richtig an dass ich mich A: nicht abgesichert habe, obwohl ich mir schon Derivate rausgesucht habe und weil ich es B: geahnt habe, aber es zeitlich (6 Nachtschichten, Mutter noch im Krankenhaus...) und logistisch (Filiale geschlossen, aber zumindest ueber Versand was abgewickelt) nicht hinbekommen habe mehr zu verkaufen. Es gibt einfach Situationen da musst Du handeln und zwar jetzt sofort (z.b. kaufen bei einem negativem Ölpreis), natürlich kann man einige zigtausend Verlust vom Top (am Top fühlt es sich für viele immer warm und angenehm an, bei mir schrillen die Alarmglocken) danach relativieren, weil man ja vorher noch niedriger stand. Man muss aber dann auch, wenn es drauf ankommt, da sein und handeln. Die derzeitigen Kurse bei Silber finde ich eigentlich immer noch viel zu hoch, der Druck zu verkaufen ist jetzt allerdings gesunken, weil ich eben auch schon Kasse gemacht habe.

Wo würde ich wieder kaufen:

Silber unter 35 Euro

Gold unter 3000 Euro

Platin unter 1400 Euro

(dabei billige ich Gold einen höheren Aufschlag zu den Förderkosten zu)

In meiner Welt sind das 11,25%.

@cricetus jo stimmt, multiplizieren und nicht addieren bzw. subtrahieren.

Ich denke es geht jetzt noch ein paar Prozente runter, dann seitwärts und ab Mitte bis Ende Februar wieder hoch, auch wenn nicht so schnell.

Gibt es dafür eine Grundlage oder ist das Bauchgefühl/Wunschdenken?

Dass der Kurs zurückkommen musste, nach dem Anstieg war klar. Dem ganzen folgt im allgemeinen erst einmal Ernüchterung.

Nach allem was ich von Analysten so lese wird es aber keinen großen Verfall geben. Es gibt dazu zuviel die Gold als Versicherung gegen ein wackeliges Finanz- und geopolitisches System sehen und kaufen. Die Trump getriebenen Unsicherheiten, seien es immer wieder die Zolldrohungen, die die Aktienmärkte erschüttern, oder sein Wunsch nach niedrigen Zinsen und einem schwachen Dollar, führen ja schon seit einiger Zeit zu den steigenden Goldpreisen. In diesem Zusammenhang veranlassen die Drohungen und tw. realen Verkäufen von US-Anleihen in größerem Stil (z.B. Dänemark, Schweden und Norwegen wg Grönland) ja z.B. auch Notenbanken weltweit ihre Goldvorräte massiv aufzustocken, weil US-Staatsanleihen kein risikofreier Wertspeicher mehr sind. Die Rolle des Dollar als stabile Leitwährung wird hinterfragt. Solange es keine Alternative gibt, wird es (wie schon seit Jahrhunderten) Gold sein.

z.B. Thomas Mitroulis von der Vermögensverwaltung Axia Asset Management in der Berliner Morgenpost: „Ich halte einen Goldpreis zwischen 4500 und 5500 US-Dollar je Feinunze bis Ende 2026 für realistisch.“ [...] „Jede Andeutung von Zinssenkungen oder neuen Liquiditätsprogrammen wirkt wie ein Turbo für Gold.“ Langfristig identifiziert der Experte drei langfristige Kräfte: die ausufernde Staatsverschuldung, die Entdollarisierung durch Schwellenländer und die geopolitische Fragmentierung der Weltordnung. „Gold steigt nicht, weil es begehrt ist – Gold steigt, weil das bestehende Geldsystem immer störanfälliger wird“, so sein Fazit.

Ist das Bauchgefühl/Wunschdenken? Nein, meine Interpretation von Analysen und Beobachtung der Kursbewegungen in Zusammen mit den Nachrichten und Analysen. Will ich einen höheren Goldpreis? nein eher nicht, da für mich das Ganze eher ein - mittlerweile sehr teures - Hobby ist/wird. Allerdings stelle ich in den letzten 2 Jahren fest, dass die Analysen und Prognosen meist leider richtig waren. (Leider aus Sicht des Münzsammlers, nicht des Investors.)

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