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Neue Banking Sicherheitsapps

Nachdem ING diba jetzt schon so eine App eingeführt hat wo man bei jeder Aktion am Computer zusätzlich sein Handy zur Hand haben muss ist es bei consors heute auch soweit. Nur leider konnte ich mir die App nicht auf mein Smartphone installieren, da meine Androidversion zu alt ist. Ich kann sie aber nicht updaten, da mein s4 mini dafür zu alt ist (zu wenig Speicher). Ich hätte heute Geld überweisen müssen, aber jetzt kann ich es nicht. Mir blieb jetzt nichts anderes übrig als mir für 25 euro (inkl Versand) ein neues mobiles Tangerät zu kaufen, obwohl ich bei consors schon ein anderes benutze. Hätte ich jetzt nicht ein Zweitkonto für die Überweisung, stünde(stände?) ich jetzt total auf dem Schlach. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Ich habe mir recht früh das Tan-Gerät von Consors bestellt. Das habe ich dann von der Bank frei schalten lassen. Das läuft gut.

In Bezug auf die Zweitbank bin ich aufgeschmissen was da noch auf mich zu kommt. Ich will keine App für die Bank auf meinem Handy.

Ich weiß auch nicht wie das jetzt mit Einzug über die Mastercard geht bei Dauerabos.

Wenn Du alles machen kannst was Du willst solltest Du etwas wollen.

Ich halte von Bank-Apps auf mobilen Geräten gar nichts.

Die SmartTAN-Geräte kann man bei mehreren Banken nutzen, das PhotoTAN-Gerät leider nicht, beides Offline-Geräte.

 

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

Ich hatte jahrelang die SMS-TAN, die war super (und in meinen Augen ein ganzes Stück sicherer, weil zwei verschiedene Geräte - Computer und Telefon). Außerdem in meinen Augen völlig PSD2-konform.

Jetzt musste ich völlig ohne Not mein schönes, 12 Jahre altes, immer noch gutes Handy durch ein Smartphone ersetzen, das in allen Dingen schlechter ist (zu groß, zu empfindlich, zu geringe Akkulaufzeit, sofort überhitzt, obwohl ich damit nur telefoniere, von Google überwacht, von Viren bedroht, ...), weil die Banken nur noch PushTAN oder PhotoTAN anbieten. Die beiden Verfahren sind in meinen Augen viel unsicherer, denn man kann sie, jaja, auf ein und demselben Gerät betreiben wie die BankingApp (ich mach das natürlich nicht).

Die haben mir natürlich erzählt, ich könnte ja ein Lesegerät (für viel Geld) kaufen. Da brauch ich dann aber für jede Bank wieder ein eigenes, und bis das sich amortisiert hat (die SMS-TAN kostete 9 Cent), bis dahin haben die Banken sich schon wieder ein neues Spielzeug bzw. Sicherheitsverfahren ausgedacht und dann liegen die Plastikteile wieder blöd hier rum.

Jedes Mal, wenn ich das Smartphone einpacke, wenn ich aus dem Haus gehe, könnte ich im Strahl k.....

Zitat von Christine am 9. September 2019, 20:06 Uhr

Jedes Mal, wenn ich das Smartphone einpacke, wenn ich aus dem Haus gehe, könnte ich im Strahl k.....

Es hat keinen Sinn, sich gegen technische Mindeststandards in einer Gesellschaft zu wehren, es sei denn, man riskiert, komplett abgehängt zu werden. Und genau das würde Dir ja passieren, wenn Du das Teil nicht hättest.

Ich würde das nicht unbedingt "Mindeststandards" nennen, denn es ist tatsächlich viel unsicherer, als das althergebrachte GSM-Handy. Schadsoftware ist nämlich auf einem Smartphone viel leichter zu installieren, als auf einem alten Handy. Meine Banken schicken nach wie vor SMS-TANs, sowohl beim Girokonto, als auch bei meinen Tagesgeldkonten. Das werde ich auch nicht ändern lassen, solange das noch funktioniert.

Man kann genervt sein von den Vorgaben. Insbesondere weil sie in Bezug auf Sicherheit fraglich sind.

Jede Neuerung der Banken, die schwerfällig sind, hat bereits ihren Meister gefunden.

Das Problem sind die Nutzer, jetzt alles auf dem Handy zu haben finde ich keinen schlauen Plan.

Ich versuche es zu umgehen und hoffe man lässt mir weiterhin die Chance.

Wobei hier in Hannover bei meiner Hausbank auch die Schließfächer aufgemacht wurden. Soviel dazu. War Technik die geknackt wurde. D.h. der Mechanismus der die Schließfächer anforderte war zu dumme Technik.

Bei allem - online hin und her - und bei dem (Nicht-)Wissen des dümmsten Anlegers, der immer mit beachtet werden muss, wird es keine verlässlichen Mindeststandards geben.

 

Wenn Du alles machen kannst was Du willst solltest Du etwas wollen.

Noch werden Offline-TAN-Verfahren angeboten,aber oft weniger beworben als die m-Varianten.

Die m-Varianten haben diverse Nachteile:

  • SMS kann man abfischen, inzwischen sogar über die SIM-Karte ( ist wohl nicht mehr so  dumm wie früher)
  • SMS kann man per Software abfischen
    • vor vielen Jahren hatte ich mal eine App für WinMobile programmiert, welche eine Tracker-SMS abgefangen hat, um die Position auf einer Map zu zeigen
    • hier konnte man die SMS-Signale deaktivieren und auch im Verlauf unterdrücken
    • heute gibt es diverse Schranken, ob die 100%ig wirken?
  • es gibt immer wieder pöse Programme die aus ihren Sandboxen ausbrechen können und auf andere Apps zugreifen

Ich nutze nur Offline-Varianten.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

Dahin gehend mache ich mir keine große Sorgen. Die Bank ist grundsätzlich in der Beweispflicht, d.h. dass ein durch Betrug entstandener Schaden (gilt auch insbesondere für Kreditkartenbetrug) von der Bank erst einmal erstattet werden muss und diese dann Strafanzeige gegen den Betrüger stellt. Das ein Bankkunde auf seinem Schaden sitzen bleibt, passiert nur in den aller seltensten Fällen.

mittlerweile ist der neue Tangenerator geliefert worden und Überweisungen gehen wieder, ist aber schon ein komisches Gefühl und ein Vorgeschmack auf evtl. Krisenzeiten plötzlich nicht mehr an sein Geld zu kommen

Zitat von Waermflasche am 16. September 2019, 23:49 Uhr

mittlerweile ist der neue Tangenerator geliefert worden und Überweisungen gehen wieder, ist aber schon ein komisches Gefühl und ein Vorgeschmack auf evtl. Krisenzeiten plötzlich nicht mehr an sein Geld zu kommen

Kann man das jetzt online abheben? Ich muß noch immer zum Bankautomaten laufen, um an mein Geld zu kommen.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

naja, ich hab von Überweisungen gesprochen aber Klugscheissen geht halt immer  😉

Überweisungen, Aktiengeschäfte etc mache ich immer von zu Hause am Laptop. Banken-Apps mit direktem Zugriff installiere ich nicht auf meinen Smart-Phones.

Alle Banken, bei denen ich bin, bieten Photo-Tan.

Ich werde mir jetzt zusätzlich ein 2. nicht zu teueres Smartphone kaufen und dieses ausschliesslich zu Hause im eigenen WLAN betreiben.

Dort werde ich dann auch alle Photo Tan Apps installieren.

Als Back-Up habe ich dann noch mein Handy für unterwegs, auf denen ich auch die PhotoTan Apps installiere.

Damit sollte dass ausreichend sicher sein.

Ich habe zwei Banken, ING mit Smartphone App und Comdirect mit Photo Tan Generator.

Ich weiß nicht, was sicherer ist...

Aber von SMS Tan halte ich am wenigstens aus gesagten Gründen, dass diese abgefangen werden kann.

Smartphone Apps scheinen mir relativ sicher, allerdings ist man ja meistens zuhause mit Rechner und Smartphone im selben WLAN unterwegs. Ist das so wirklich 2 Wege Sicherheit?

Mit dem separaten Photo Tan Generator fühle ich mich am sichersten.

Die Zwei Banken-Lösung halte ich aber generell für klug: Egal was passiert,  man hat zwei Geldquellen. Es ist zudem auch ein psychologischer Trick, sein Anlagekonto strikt vom Gehaltskonto zu trennen. Außerdem kann man "Aktionsprodukte" beider Banken nutzen und hat zwei Bankoberflächen. Ich finde zb die Comdirect angenehmer bei der Suche und Information.

Smartphone App würde ich nicht nutzen. Das ist meines Wissens nach zu unsicher.

Grundsätzlich habe ich als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme das Geld verteilt:

  • Girokonto
  • 3 separate Depots (bei 2 Banken)
  • 3 Tagesgeldkonten (bei anderen Banken)
  • kleinere Anlagen bei 2 Zinsportalen

Cash kann immer nur über das Girokonto hin und hergeschoben werden. Alle Konten haben relativ niedrige Überweisungslimite.

Ich kann mich den anderen nur anschließen: Banking hat für Mich auf dem Smartphone nix verloren; sei es ein Tan Generator oder die komplette App.

Eine Art Absicherung ist für mich:

  • Hauptkonto auf welchem das Gehalt eingeht und die Beträge für die anderen Konten abfliessen.
  • Haushaltskonto zusammen mit der Frau auf der die monatlichen  Kosten plus ein Sparbetrag eingehen.
  • Tagesgeld- und Orderkonto auf dem ein monatlicher Sparbetrag einfließt sowie das Gehalt vom Nebenjob.
  • kleine Barreserve d.h. immer ~ 300 - 500 € greifbar; denn was nützen die ganzen Kärtchen, Tan Generatoren und Co. wenn irgendwas Softwareseitig ausfällt ?

 

Zitat von Waermflasche am 16. September 2019, 23:49 Uhr

mittlerweile ist der neue Tangenerator geliefert worden und Überweisungen gehen wieder, ist aber schon ein komisches Gefühl und ein Vorgeschmack auf evtl. Krisenzeiten plötzlich nicht mehr an sein Geld zu kommen

Tja, da merkt man dann schnell was kommen könnte; und so abwegig ist es ja nicht.

Wie war es in Griechenland?

Was war Anfang Oktober in HongKong als plötzlich die Abhebungsbeschränkung von 1300 $ auf 38 $ gesenkt worden ist ?

Was in Venezuela ?

Ich hab jetzt das gleiche Problem bei ing diba, hab seit 2 Wochen keinen Kontozugriff, der Tangenerator kostet da aber glaub ich über 30 Euro, hab mir jetzt notgedrungen doch ein neues (gebrauchtes) Handy bestellt, hätte ich mir den Tangenerator (25 euro) bei consors sparen können, aber zu dem Zeitpunkt konnte ich das noch nicht wissen weil die ing app ja noch funktioniert hatte (jetzt braucht man mindestens android 5.0), ist halt ärgerlich, weil ich mein altes Handy sehr "geliebt" habe.

Für mein Hauptkonto / meine Hauptdepots bei der Deutschen Bank habe ich mir jetzt auch für 16 Euro ein Photo-Tan Lesegerät bestellt, Das ist am sichersten und unabhängig vom Handy. Transaktionen führe ich sowieso nur zu Hause durch.