Neu hier und unsicher. Ich will raus!
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrHallo zusammen,
ich habe diese Seite heute erst entdeckt und beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
Zu mir: Angestellt, 50 Jahre, ca. 200-300k brutto, in guten Zeiten war es deutlich mehr, aktuell ist alles nur schwierig und ich kann auch mal auf 150k zurückfallen. High chance, high risk, abartig viel Verantwortung und Stress.
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
Familienstand: verheiratet, 2 schulpflichtige Kids, Frau arbeitet mit ca. 600€ netto, KV ist also bezahlt. Zwei Wohnungen gehören ihr.
Rente: naaaja, gesetzliche Rente kann ich nicht einrechnen, da ich auf absehbare Zeit raus möchte aus dem Berufsleben. 2025 hatte ich 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€, wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
Privat gibt es die Eine oder Andere Renten-/Lebensversicherung, nichts großes, 50k hier, 80k da.
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, die über die Steuererklärung teilweise wieder zurück kommen und gleich wieder reinvestiert werden. Da liegen also auch ein paar Euro herum.
Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben.
So, da stehen wir nun...Option 1: ich finde einen Job, der mir Spaß macht und an dem ich an 2-3 Tagen flexibel pro Woche meine 20h reiße...nur fällt mir als Vertriebsleiter Enterprise für komplexe Themen um's Verrecken nichts ein.
Mit so einem Job wären Rente und KV geregelt, aber das Thema ist aktuell vollkommen ungeklärt.
Option 2: ich steige komplett aus, Hobbies habe ich genügend, aber reicht mir das Geld für ein unbeschwertes Leben und zwei Kinder, die ggfs. noch studieren wollen?
Wer kann mir in einer offenen Diskussion als Sparringspartner helfen, diesen Plan weiter zu forcieren, vergessenes mit in meine Überlegung einzubeziehen bzw. mit mit Erfahrungen behilflich sein?
Bin für jede sinnstiftende, ernstgemeinte Diskussion dankbar.
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Danke vorab!
Hallo zusammen,
ich habe diese Seite heute erst entdeckt und beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
Zu mir: Angestellt, 50 Jahre, ca. 200-300k brutto, in guten Zeiten war es deutlich mehr, aktuell ist alles nur schwierig und ich kann auch mal auf 150k zurückfallen. High chance, high risk, abartig viel Verantwortung und Stress.
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
Familienstand: verheiratet, 2 schulpflichtige Kids, Frau arbeitet mit ca. 600€ netto, KV ist also bezahlt. Zwei Wohnungen gehören ihr.
Rente: naaaja, gesetzliche Rente kann ich nicht einrechnen, da ich auf absehbare Zeit raus möchte aus dem Berufsleben. 2025 hatte ich 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€, wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
Privat gibt es die Eine oder Andere Renten-/Lebensversicherung, nichts großes, 50k hier, 80k da.
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, die über die Steuererklärung teilweise wieder zurück kommen und gleich wieder reinvestiert werden. Da liegen also auch ein paar Euro herum.
Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben.
So, da stehen wir nun...Option 1: ich finde einen Job, der mir Spaß macht und an dem ich an 2-3 Tagen flexibel pro Woche meine 20h reiße...nur fällt mir als Vertriebsleiter Enterprise für komplexe Themen um's Verrecken nichts ein.
Mit so einem Job wären Rente und KV geregelt, aber das Thema ist aktuell vollkommen ungeklärt.
Option 2: ich steige komplett aus, Hobbies habe ich genügend, aber reicht mir das Geld für ein unbeschwertes Leben und zwei Kinder, die ggfs. noch studieren wollen?
Wer kann mir in einer offenen Diskussion als Sparringspartner helfen, diesen Plan weiter zu forcieren, vergessenes mit in meine Überlegung einzubeziehen bzw. mit mit Erfahrungen behilflich sein?
Bin für jede sinnstiftende, ernstgemeinte Diskussion dankbar.
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Danke vorab!
Zitat von koelschejung am 5. Juli 2026, 13:50 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
Willkommen im Forum und viel Spaß hier!
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
Willkommen im Forum und viel Spaß hier!
Zitat von Privatier am 5. Juli 2026, 16:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht,
Grundsätzlich würde ich immer mit einem positiven Mindset an Dinge herangehen und erstmal nicht davon ausgehen, zunächst beleidigt zu werden...vor allem, wenn ich irgendwo neu bin
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht,
Grundsätzlich würde ich immer mit einem positiven Mindset an Dinge herangehen und erstmal nicht davon ausgehen, zunächst beleidigt zu werden...vor allem, wenn ich irgendwo neu bin
Zitat von TakeTwo am 5. Juli 2026, 17:51 UhrMeine Frage zu Option 1: willst Du in den 20h weiterhin so viel verdienen? Also 100 - 150k?
Ich kam von 100k, wollte mit 50% 50k verdienen, hat keine Firma mitgemacht. Als mein Mutter pflegebedürftig wurde hatte ich einen gesetzlichen Anspruch, seither gehts.
Bei Jobs außerhalb meiner Branche hat man mir für weniger Verantwortung bei 20h 25k geboten, naja.
Meine Frage zu Option 1: willst Du in den 20h weiterhin so viel verdienen? Also 100 - 150k?
Ich kam von 100k, wollte mit 50% 50k verdienen, hat keine Firma mitgemacht. Als mein Mutter pflegebedürftig wurde hatte ich einen gesetzlichen Anspruch, seither gehts.
Bei Jobs außerhalb meiner Branche hat man mir für weniger Verantwortung bei 20h 25k geboten, naja.
Zitat von exitus2022 am 5. Juli 2026, 18:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr... beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
gesetzliche Rente ... wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
...
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, ...
Passt nicht ganz zusammen:
Wenn ich mich damit beschäftige, mein Berufsleben zu beenden, schließe ich doch eher keine neue "Altersvorsorge" ab ... und die "wenn weiter an der Beitragsbemessungsgrenze"-Szenarien interessieren auch nicht mehr...
Relevant ist also:
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
...
Rente: ... 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€,
Überlegung:
Lege 1 Mio. € so (wegen Inflationsrisiko: in Sachwerten!) an, dass Du DAUERHAFT 2,5 % Ertrag hast
--> sind 25 k€ p a.
zzgl. Mieteinnahmen (netto nach Hausgeld)
--> reicht das?
Oder wieviel
Geld für ein unbeschwertes Leben
brauchst Du bzw. WILLST Du zur Verfügung haben?
Die restlichen 300 k sind für die Studienkosten der Kinder bzw. können im Laufe der nächsten 17 Jahre verbraucht werden - da ja ab 67 noch ein Taschengeld von der Rentenversicherung reinkommt...
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr... beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
gesetzliche Rente ... wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
...
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, ...
Passt nicht ganz zusammen:
Wenn ich mich damit beschäftige, mein Berufsleben zu beenden, schließe ich doch eher keine neue "Altersvorsorge" ab ... und die "wenn weiter an der Beitragsbemessungsgrenze"-Szenarien interessieren auch nicht mehr...
Relevant ist also:
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
...
Rente: ... 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€,
Überlegung:
Lege 1 Mio. € so (wegen Inflationsrisiko: in Sachwerten!) an, dass Du DAUERHAFT 2,5 % Ertrag hast
--> sind 25 k€ p a.
zzgl. Mieteinnahmen (netto nach Hausgeld)
--> reicht das?
Oder wieviel
Geld für ein unbeschwertes Leben
brauchst Du bzw. WILLST Du zur Verfügung haben?
Die restlichen 300 k sind für die Studienkosten der Kinder bzw. können im Laufe der nächsten 17 Jahre verbraucht werden - da ja ab 67 noch ein Taschengeld von der Rentenversicherung reinkommt...
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:51 UhrZitat von koelschejung am 5. Juli 2026, 13:50 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
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Zitat von koelschejung am 5. Juli 2026, 13:50 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
Willkommen im Forum und viel Spaß hier!
Hi,
also mit netto vor Steuern meinte ich, dass die Hausgelder weg sind. Bleibt also übrig und wird dann versteuert. Weil netto hier missverstanden werden kann, der Hinweis mit dem Hausgeld.
Das gemanagte Portfolio ist auch zu 100% in Wertpapieren angelegt, aber wird halt von der Bank verwaltet, weil ich einfach keine Zeit dafür habe.
Mit den Spielzeugen hast Du auf der einen Seite Recht. Das Eine ist ein Fahrzeug, welches im Zeitverlauf an Wert gewinnt und sicher verzichtbar wäre. Aktuell so schätze ich 110-120k wert. Kann ich jederzeit verkaufen, aktuell nutze ich es sporadisch, im Moment geht das einfach unter, ich habe außer den zwei Sachen nichts, was wirklich viele Kosten verursacht in meinem Leben.
Das Andere soll bleiben, da ich dort einen Großteil meiner Zeit verbringen möchte. Da ist auch der Liegeplatz = Miete enthalten.
Zum Kapitalbedarf: hier interessieren mich andere Meinungen.
Klar könnte ich sagen: 24k Miete, nochmal 36k aus Zins/Wertsteigerung/ Entnahme = 60k, also 5k im Monat.
Ohne "Nebenjob" kann ich dann ca. 1.100€ im Monat in die KV/PV investieren...nur aus diesem Grund denke ich an einen "Job" nach, der sozialversicherungspflichtig ist.
Aber wie viel braucht man denn wirklich für ein gänzlich sorgenfreies Leben inkl. Urlauben und Unvorhergesehenen? Inflation?
Zitat von koelschejung am 5. Juli 2026, 13:50 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
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Zitat von koelschejung am 5. Juli 2026, 13:50 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 UhrBeleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht, ich meine das Thema wirklich ernst, aber mache das naturgemäß zum ersten Mal 😉
Keine Sorge, das Forum belehrt i.d.R. nur da wo es wirklich nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel 😉
Option 1: Du wirst ja nicht ohne jeden Skill Vertriebsleiter Enterprise. Aus einer ggfs. ähnlichen Richtung kommend denke ich schon, dass es hier Optionen gibt. Ein Schritt zurück in den Sales als Individual ohne Führungsrolle ist je nach Branche immer in Teilzeit zu machen. Beratungsmandate / Coaching, wenn dich das Leadership - Thema reizt. Genug graue Haare bringst du mit 😉
Für ein ernsthaftes Sparring bzgl. Option 2 sind die Angaben mMn zu ungenau. Instinktiv folgender Klärungsbedarf / Auffälligkeiten:
- Wie hoch ist dein Kapitalbedarf genau? Wie hoch schätzt du ihn nach einem möglichen Ausstieg?
- "Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder" - was bedeutet das konkret? Wie viel bleibt übrig?
- Ich empfinde gemessen an deinem Alter & Immobestand die Festverzinslichen Anteile und den Cash als zu hoch.
- Ich empfinde gemessen am Gesamtvermögen & dem Titel des Threads (Ich will raus!) den Wert und die Fixkosten der Spielzeuge als deutlich zu hoch. Wenn du "das Thema", also Aussteigen wirklich ernst meinst, wäre das eine meiner ersten Maßnahmen. Wenn du dich von den Spielzeugen zu Ungunsten des Ausstiegs nicht trennen kannst / willst sind es schlicht Prioritäten.
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Hi,
also mit netto vor Steuern meinte ich, dass die Hausgelder weg sind. Bleibt also übrig und wird dann versteuert. Weil netto hier missverstanden werden kann, der Hinweis mit dem Hausgeld.
Das gemanagte Portfolio ist auch zu 100% in Wertpapieren angelegt, aber wird halt von der Bank verwaltet, weil ich einfach keine Zeit dafür habe.
Mit den Spielzeugen hast Du auf der einen Seite Recht. Das Eine ist ein Fahrzeug, welches im Zeitverlauf an Wert gewinnt und sicher verzichtbar wäre. Aktuell so schätze ich 110-120k wert. Kann ich jederzeit verkaufen, aktuell nutze ich es sporadisch, im Moment geht das einfach unter, ich habe außer den zwei Sachen nichts, was wirklich viele Kosten verursacht in meinem Leben.
Das Andere soll bleiben, da ich dort einen Großteil meiner Zeit verbringen möchte. Da ist auch der Liegeplatz = Miete enthalten.
Zum Kapitalbedarf: hier interessieren mich andere Meinungen.
Klar könnte ich sagen: 24k Miete, nochmal 36k aus Zins/Wertsteigerung/ Entnahme = 60k, also 5k im Monat.
Ohne "Nebenjob" kann ich dann ca. 1.100€ im Monat in die KV/PV investieren...nur aus diesem Grund denke ich an einen "Job" nach, der sozialversicherungspflichtig ist.
Aber wie viel braucht man denn wirklich für ein gänzlich sorgenfreies Leben inkl. Urlauben und Unvorhergesehenen? Inflation?
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:52 UhrZitat von Privatier am 5. Juli 2026, 16:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht,
Grundsätzlich würde ich immer mit einem positiven Mindset an Dinge herangehen und erstmal nicht davon ausgehen, zunächst beleidigt zu werden...vor allem, wenn ich irgendwo neu bin
Mach' ich. Aber ich habe hier wie in anderen Foren bissl gelesen und es war mir einen Hinweis wert.
Zitat von Privatier am 5. Juli 2026, 16:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr
Beleidigungen, Belehrungen, Moralpredigten brauche ich nicht,
Grundsätzlich würde ich immer mit einem positiven Mindset an Dinge herangehen und erstmal nicht davon ausgehen, zunächst beleidigt zu werden...vor allem, wenn ich irgendwo neu bin
Mach' ich. Aber ich habe hier wie in anderen Foren bissl gelesen und es war mir einen Hinweis wert.
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:55 UhrZitat von TakeTwo am 5. Juli 2026, 17:51 UhrMeine Frage zu Option 1: willst Du in den 20h weiterhin so viel verdienen? Also 100 - 150k?
Ich kam von 100k, wollte mit 50% 50k verdienen, hat keine Firma mitgemacht. Als mein Mutter pflegebedürftig wurde hatte ich einen gesetzlichen Anspruch, seither gehts.
Bei Jobs außerhalb meiner Branche hat man mir für weniger Verantwortung bei 20h 25k geboten, naja.
Hi,
nein, absolut gar nicht. Es kommt natürlich auf den Job an.
Wurstverkäufer in der Currybude deckt sicher meine Grundkosten, aber bin ich damit auf Dauer glücklich?
Vertrieb, vielleicht mit anderen Vorzeichen als ich das kenne, also ohne Private Equity-Wahnsinn wäre eine Option, aber mir ist niemand bekannt, der sich auf drei Tage die Woche einlässt.
Die Weiterbeschäftigung wäre ausschließlich zur Deckung von KV & RV...wenn dann noch n' Taussi übrig bleibt muss ich schon kein Kapital verzehren.
Zitat von TakeTwo am 5. Juli 2026, 17:51 UhrMeine Frage zu Option 1: willst Du in den 20h weiterhin so viel verdienen? Also 100 - 150k?
Ich kam von 100k, wollte mit 50% 50k verdienen, hat keine Firma mitgemacht. Als mein Mutter pflegebedürftig wurde hatte ich einen gesetzlichen Anspruch, seither gehts.
Bei Jobs außerhalb meiner Branche hat man mir für weniger Verantwortung bei 20h 25k geboten, naja.
Hi,
nein, absolut gar nicht. Es kommt natürlich auf den Job an.
Wurstverkäufer in der Currybude deckt sicher meine Grundkosten, aber bin ich damit auf Dauer glücklich?
Vertrieb, vielleicht mit anderen Vorzeichen als ich das kenne, also ohne Private Equity-Wahnsinn wäre eine Option, aber mir ist niemand bekannt, der sich auf drei Tage die Woche einlässt.
Die Weiterbeschäftigung wäre ausschließlich zur Deckung von KV & RV...wenn dann noch n' Taussi übrig bleibt muss ich schon kein Kapital verzehren.
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:58 UhrZitat von exitus2022 am 5. Juli 2026, 18:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr... beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
gesetzliche Rente ... wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
...
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, ...
Passt nicht ganz zusammen:
Wenn ich mich damit beschäftige, mein Berufsleben zu beenden, schließe ich doch eher keine neue "Altersvorsorge" ab ... und die "wenn weiter an der Beitragsbemessungsgrenze"-Szenarien interessieren auch nicht mehr...
Relevant ist also:
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
...
Rente: ... 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€,
Überlegung:
Lege 1 Mio. € so (wegen Inflationsrisiko: in Sachwerten!) an, dass Du DAUERHAFT 2,5 % Ertrag hast
--> sind 25 k€ p a.
zzgl. Mieteinnahmen (netto nach Hausgeld)
--> reicht das?
Oder wieviel
Geld für ein unbeschwertes Leben
brauchst Du bzw. WILLST Du zur Verfügung haben?
Die restlichen 300 k sind für die Studienkosten der Kinder bzw. können im Laufe der nächsten 17 Jahre verbraucht werden - da ja ab 67 noch ein Taschengeld von der Rentenversicherung reinkommt...
Genau das überlege ich eben.
Überall lese ich "5-6% Rendite". Das habe ich bisher nicht nachhaltig und relativ risikofrei geschafft.
Dein Ansatz mit 2,5% klingt vernünftig, aber dann sind es even 50k vor Steuern und Versicherungen pro Jahr...das scheint mir zu wenig.
Also doch wieder Kapitalverzehr. Jeden Monat 3k entnehmen sind knappe 30 Jahre, aber dann erwirtschaftet die Anlage halt auch lange keine 25k mehr.
Genau das ist das Thema bei dem mich andere Meinungen interessieren...
Zitat von exitus2022 am 5. Juli 2026, 18:42 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 12:47 Uhr... beschäftige mich seit langem mit dem Thema Ausstieg...
gesetzliche Rente ... wenn ich weiter einzahle wie bisher 3.170.
...
Seit einem Jahr bespare ich mit ca. 1.500€ mtl. eine Altervorsorge, ...
Passt nicht ganz zusammen:
Wenn ich mich damit beschäftige, mein Berufsleben zu beenden, schließe ich doch eher keine neue "Altersvorsorge" ab ... und die "wenn weiter an der Beitragsbemessungsgrenze"-Szenarien interessieren auch nicht mehr...
Relevant ist also:
Erspartes: ca. 1.3 Mio. investiert in aktiver Vermögensverwaltung 400k, festverzinslich 400k, Cash 200k, Aktien 75k, ETFs & weitere 225k.
Immobilien: selbstbewohntes, renoviertes EFH. 3 schuldenfreie ETWs, eine davon benötigt eine umfangreiche Renovierung. Ca. 24k netto aber vor Steuern an Einkünften, da hohe Hausgelder.
...
Rente: ... 43,9 Punkte, nach heutigem Stand 1730€,
Überlegung:
Lege 1 Mio. € so (wegen Inflationsrisiko: in Sachwerten!) an, dass Du DAUERHAFT 2,5 % Ertrag hast
--> sind 25 k€ p a.
zzgl. Mieteinnahmen (netto nach Hausgeld)
--> reicht das?
Oder wieviel
Geld für ein unbeschwertes Leben
brauchst Du bzw. WILLST Du zur Verfügung haben?
Die restlichen 300 k sind für die Studienkosten der Kinder bzw. können im Laufe der nächsten 17 Jahre verbraucht werden - da ja ab 67 noch ein Taschengeld von der Rentenversicherung reinkommt...
Genau das überlege ich eben.
Überall lese ich "5-6% Rendite". Das habe ich bisher nicht nachhaltig und relativ risikofrei geschafft.
Dein Ansatz mit 2,5% klingt vernünftig, aber dann sind es even 50k vor Steuern und Versicherungen pro Jahr...das scheint mir zu wenig.
Also doch wieder Kapitalverzehr. Jeden Monat 3k entnehmen sind knappe 30 Jahre, aber dann erwirtschaftet die Anlage halt auch lange keine 25k mehr.
Genau das ist das Thema bei dem mich andere Meinungen interessieren...
Zitat von Knuddel am 5. Juli 2026, 20:24 UhrAber wie viel braucht man denn wirklich für ein gänzlich sorgenfreies Leben inkl. Urlauben und Unvorhergesehenen? Inflation?
Genau das ist doch individuell völlig veschieden.
Ich strebe einigermaßen realistisch betrachtet 2000 Netto an, damit hätte ich die Sorgen weitgehend los. Das doppelte könnte ich vielleicht noch mit „Lustgewinn“ ausgeben. Danach wird es für mich völlig irrsinnig.
Aber du findest vermutlich auch Leute die da ne Null dran machen. Was du willst und brauchst liegt vermutlich irgendwo dazwischen, wo genau musst du wohl selber rausfinden
Aber wie viel braucht man denn wirklich für ein gänzlich sorgenfreies Leben inkl. Urlauben und Unvorhergesehenen? Inflation?
Genau das ist doch individuell völlig veschieden.
Ich strebe einigermaßen realistisch betrachtet 2000 Netto an, damit hätte ich die Sorgen weitgehend los. Das doppelte könnte ich vielleicht noch mit „Lustgewinn“ ausgeben. Danach wird es für mich völlig irrsinnig.
Aber du findest vermutlich auch Leute die da ne Null dran machen. Was du willst und brauchst liegt vermutlich irgendwo dazwischen, wo genau musst du wohl selber rausfinden
Zitat von TakeTwo am 5. Juli 2026, 20:36 UhrWir rechnen hier anders rum. Nicht wieviel Ausschüttung bringt mein Geld und könnte ich davon leben, sondern wie hoch sind meine durchschnittlichen Ausgaben pro Jahr bei einer angenommenen Rendite von z.B. 4% (sollte am Kapitalmarkt langfristig zu erzielen sein), benötige ich das 25-fache an Kapital.
Wir rechnen hier anders rum. Nicht wieviel Ausschüttung bringt mein Geld und könnte ich davon leben, sondern wie hoch sind meine durchschnittlichen Ausgaben pro Jahr bei einer angenommenen Rendite von z.B. 4% (sollte am Kapitalmarkt langfristig zu erzielen sein), benötige ich das 25-fache an Kapital.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 5. Juli 2026, 21:42 Uhr@max1975
Die drei Vermietungs-Immos sowie die eigengenutzte Immo gehören zum Gesamt-Vermögen, in einer FIRE-Betrachtung auch die Rentenpunkte. Ebenso das Boot und Garagengold, egal, was die Bedenkenträger davon halten. Einfach alles grob summieren, Du solltest mit 2 Kids und insg. 4P auf grob 3 Mio kommen, wenn Du nicht Spitz auf Knopf rechnen willst. Ist bei Deinen zu erwartenden Kosten vermutlich eine gute Einschätzung.
Das reicht bei 3/4%-Regel (netto/brutto) für grob 90/120T€ netto/brutto p.a.
Du kannst dann parallel Deinen Bedarf (dann allerdings incl. Kosten für Liegeplatz und ggflls. Wertverlust des Bootes) abschätzen und das Ganze (mit Cashflow-Berechnung für die Immos) bei www.predict-fi.com eingeben. Das ist zu Beginn etwas aufwändig, aber das Ergebnis entschädigt. Kannst Du natürlich auch in Excel selbst reinhacken.
Entscheidend ist dann, dass Du den Cashflow auch tatsächlich so organisierst, dass die benötigte Summe kontinuierlich zur Verfügung steht.
600k festverzinslich bzw. in Cash und dann 5-6% Gesamtrendite beißt sich natürlich so ein bisschen in den Schwanz. Da hätte ich sofort 5 andere Ideen.
Job sehe ich unkritisch, ich kenne ein paar Freelancer im Bereich Vertrieb, die arbeiten so 10-20h die Woche und ansonsten machen die sich 'n schönen Tag. Da musst Du mMn nur Deine Kontakte vergolden, bist dann aber Selbständig. Oder eben einen Schritt zurück und nur den halben Stress, sollte auch gehen.
Die drei Vermietungs-Immos sowie die eigengenutzte Immo gehören zum Gesamt-Vermögen, in einer FIRE-Betrachtung auch die Rentenpunkte. Ebenso das Boot und Garagengold, egal, was die Bedenkenträger davon halten. Einfach alles grob summieren, Du solltest mit 2 Kids und insg. 4P auf grob 3 Mio kommen, wenn Du nicht Spitz auf Knopf rechnen willst. Ist bei Deinen zu erwartenden Kosten vermutlich eine gute Einschätzung.
Das reicht bei 3/4%-Regel (netto/brutto) für grob 90/120T€ netto/brutto p.a.
Du kannst dann parallel Deinen Bedarf (dann allerdings incl. Kosten für Liegeplatz und ggflls. Wertverlust des Bootes) abschätzen und das Ganze (mit Cashflow-Berechnung für die Immos) bei http://www.predict-fi.com eingeben. Das ist zu Beginn etwas aufwändig, aber das Ergebnis entschädigt. Kannst Du natürlich auch in Excel selbst reinhacken.
Entscheidend ist dann, dass Du den Cashflow auch tatsächlich so organisierst, dass die benötigte Summe kontinuierlich zur Verfügung steht.
600k festverzinslich bzw. in Cash und dann 5-6% Gesamtrendite beißt sich natürlich so ein bisschen in den Schwanz. Da hätte ich sofort 5 andere Ideen.
Job sehe ich unkritisch, ich kenne ein paar Freelancer im Bereich Vertrieb, die arbeiten so 10-20h die Woche und ansonsten machen die sich 'n schönen Tag. Da musst Du mMn nur Deine Kontakte vergolden, bist dann aber Selbständig. Oder eben einen Schritt zurück und nur den halben Stress, sollte auch gehen.
Zitat von Absprung_2020 am 5. Juli 2026, 21:46 Uhr@max1975
Ich lese viel über deine Einnahmen (derzeit nur..) und nix Großes an Lebensversicherungen, Anzahl Wohnungen und alles abbezahlt.... toll!
Zum relevanten Thema, nämlich Ausgaben, was brauchst du zum Glück, da lese ich tatsächlich nur:
"Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben."
Aha, du willst die Welt bereisen mit Rucksack nach dem Berufsleben.....nach eigenem Titel "ich will raus", also jetzt? Aber die Kiddies noch minderjährig offensichtlich!?
Mein Tipp: Werde dir klar was du realistisch und wirklich willst. Das was ich lese ist ein wilder "ich wünsch mir was, aber bitte wer hilft mir dabei" Text.
Dennoch helfe ich gerne: Job finden, 2 Tagewoche, home office, 180.000 Brutto, ohne leistungsanspruch seitens des Arbeitgebers. Oder dito, such dir Kunden, du als Coach, du nur ab und zu erreichbar, die dir das bezahlen.
Zurück zur Realität:
Kassensturz: alle Konten der letzten 12 Monatenins exel exportieren. Ausgaben clustern.
Frage beantworten: War ich in den 12 Monaten glücklich, bei diesen Ausgaben?
Frage nachfolgend dann: Wo brauche ich mehr Geld um glücklich zu sein? Kann ich verzichten und sparen und gleich glücklich sein.
Wenn das klar ist, dann gehts an die Einnahmenseite.
Dazu brauchen dann die Protagonisten hier klarer Infos: Welche ETWs hast du. Wo? Wert? Eigenes Haus, Wert? Wie lange willst du an den Immos festhalten. Was tut eigentlich deine Frau? Einkommen, Geldbedarf? Wie alt die Kids.
Dann sehen alle klarer. Und können ggf. helfen.
(Provokation hinsichtlich deines Selbstgesagten: Rucksack um die Welt? Als Wunsch? Braucht keine 1000 €/mon. Kiddies ins Internat, das Geld dafür reicht schon jetzt! Im dümmsten Fall mal eine Wohnung verkaufen.)
Grüße
Ich lese viel über deine Einnahmen (derzeit nur..) und nix Großes an Lebensversicherungen, Anzahl Wohnungen und alles abbezahlt.... toll!
Zum relevanten Thema, nämlich Ausgaben, was brauchst du zum Glück, da lese ich tatsächlich nur:
"Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben."
Aha, du willst die Welt bereisen mit Rucksack nach dem Berufsleben.....nach eigenem Titel "ich will raus", also jetzt? Aber die Kiddies noch minderjährig offensichtlich!?
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Wenn das klar ist, dann gehts an die Einnahmenseite.
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Zitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 12:40 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Juli 2026, 21:46 Uhr@max1975
Ich lese viel über deine Einnahmen (derzeit nur..) und nix Großes an Lebensversicherungen, Anzahl Wohnungen und alles abbezahlt.... toll!
Zum relevanten Thema, nämlich Ausgaben, was brauchst du zum Glück, da lese ich tatsächlich nur:
"Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben."
Aha, du willst die Welt bereisen mit Rucksack nach dem Berufsleben.....nach eigenem Titel "ich will raus", also jetzt? Aber die Kiddies noch minderjährig offensichtlich!?
Mein Tipp: Werde dir klar was du realistisch und wirklich willst. Das was ich lese ist ein wilder "ich wünsch mir was, aber bitte wer hilft mir dabei" Text.
Dennoch helfe ich gerne: Job finden, 2 Tagewoche, home office, 180.000 Brutto, ohne leistungsanspruch seitens des Arbeitgebers. Oder dito, such dir Kunden, du als Coach, du nur ab und zu erreichbar, die dir das bezahlen.
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Kassensturz: alle Konten der letzten 12 Monatenins exel exportieren. Ausgaben clustern.
Frage beantworten: War ich in den 12 Monaten glücklich, bei diesen Ausgaben?
Frage nachfolgend dann: Wo brauche ich mehr Geld um glücklich zu sein? Kann ich verzichten und sparen und gleich glücklich sein.
Wenn das klar ist, dann gehts an die Einnahmenseite.
Dazu brauchen dann die Protagonisten hier klarer Infos: Welche ETWs hast du. Wo? Wert? Eigenes Haus, Wert? Wie lange willst du an den Immos festhalten. Was tut eigentlich deine Frau? Einkommen, Geldbedarf? Wie alt die Kids.
Dann sehen alle klarer. Und können ggf. helfen.
(Provokation hinsichtlich deines Selbstgesagten: Rucksack um die Welt? Als Wunsch? Braucht keine 1000 €/mon. Kiddies ins Internat, das Geld dafür reicht schon jetzt! Im dümmsten Fall mal eine Wohnung verkaufen.)
Grüße
Moin!
Dass ich die Welt erst bereisen kann, wenn die Kids selbständig sind versteht sich ja von selbst.
Wollte irgendwie artikulieren, ob ich der Beachclub-Typ bin, der den ganzen Tag mit irgendwelchen alten Weibern Champus säuft, oder eher bodenständig und genügsam. Zu zweiterer Gruppe würde ich mich grundsätzlich zählen. 😉
Der Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere. Da scheint mir viel Halluzination im Spiel zu sein, bzw. "Ansparen" und Verschiebungen auf's gemeinsame Haushaltskonto scheinen hier falsch sortiert worden zu sein. Das muss ich mal sortieren.
Erschreckend ist dabei, was a.) Amazon und b.) Versicherungen jeden Monat bei mir räubern. Muss mal mit Mutti sprechen.
Zu den Wohnungen: Speckgürtel einer deutschen Großstadt, Bj. 1985 (renovierungsbedürftig, 4,5 Zimmer ~100qm), einmal Bj. 1996., (Zustand gut, 3 Zi., 80qm), einmal Bj. 2000 (Zustand sehr gut, 3 Zi. 80qm). Bei der renovierungsbedürftigen Wohnung gibt's ne Ansparung für eine große Garagensanierung mit über 400€ im Monat zusätzlich zum Hausgeld. Fenster, Bad, Küche sollte ich alles neu machen, hab schon überlegt, das Ding einfach abzustoßen, aber meine Frau hängt daran...
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Frauchen macht ca. 8k netto p.a. und somit sind Rente und KV für sie bezahlt.
Zitat von Absprung_2020 am 5. Juli 2026, 21:46 UhrIch lese viel über deine Einnahmen (derzeit nur..) und nix Großes an Lebensversicherungen, Anzahl Wohnungen und alles abbezahlt.... toll!
Zum relevanten Thema, nämlich Ausgaben, was brauchst du zum Glück, da lese ich tatsächlich nur:
"Ausgaben: eigentlich recht sparsam, wobei ich mir zwei Spielzeuge (Wert ca. 300k) angeschafft habe, deren Fixkosten im Jahr ca. 12k p.a. betragen.
Welt bereisen gerne auch mit Rucksack ist eines meiner Ziele für die Zeit nach dem Arbeitsleben."
Aha, du willst die Welt bereisen mit Rucksack nach dem Berufsleben.....nach eigenem Titel "ich will raus", also jetzt? Aber die Kiddies noch minderjährig offensichtlich!?
Mein Tipp: Werde dir klar was du realistisch und wirklich willst. Das was ich lese ist ein wilder "ich wünsch mir was, aber bitte wer hilft mir dabei" Text.
Dennoch helfe ich gerne: Job finden, 2 Tagewoche, home office, 180.000 Brutto, ohne leistungsanspruch seitens des Arbeitgebers. Oder dito, such dir Kunden, du als Coach, du nur ab und zu erreichbar, die dir das bezahlen.
Zurück zur Realität:
Kassensturz: alle Konten der letzten 12 Monatenins exel exportieren. Ausgaben clustern.
Frage beantworten: War ich in den 12 Monaten glücklich, bei diesen Ausgaben?
Frage nachfolgend dann: Wo brauche ich mehr Geld um glücklich zu sein? Kann ich verzichten und sparen und gleich glücklich sein.
Wenn das klar ist, dann gehts an die Einnahmenseite.
Dazu brauchen dann die Protagonisten hier klarer Infos: Welche ETWs hast du. Wo? Wert? Eigenes Haus, Wert? Wie lange willst du an den Immos festhalten. Was tut eigentlich deine Frau? Einkommen, Geldbedarf? Wie alt die Kids.
Dann sehen alle klarer. Und können ggf. helfen.
(Provokation hinsichtlich deines Selbstgesagten: Rucksack um die Welt? Als Wunsch? Braucht keine 1000 €/mon. Kiddies ins Internat, das Geld dafür reicht schon jetzt! Im dümmsten Fall mal eine Wohnung verkaufen.)
Grüße
Moin!
Dass ich die Welt erst bereisen kann, wenn die Kids selbständig sind versteht sich ja von selbst.
Wollte irgendwie artikulieren, ob ich der Beachclub-Typ bin, der den ganzen Tag mit irgendwelchen alten Weibern Champus säuft, oder eher bodenständig und genügsam. Zu zweiterer Gruppe würde ich mich grundsätzlich zählen. 😉
Der Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere. Da scheint mir viel Halluzination im Spiel zu sein, bzw. "Ansparen" und Verschiebungen auf's gemeinsame Haushaltskonto scheinen hier falsch sortiert worden zu sein. Das muss ich mal sortieren.
Erschreckend ist dabei, was a.) Amazon und b.) Versicherungen jeden Monat bei mir räubern. Muss mal mit Mutti sprechen.
Zu den Wohnungen: Speckgürtel einer deutschen Großstadt, Bj. 1985 (renovierungsbedürftig, 4,5 Zimmer ~100qm), einmal Bj. 1996., (Zustand gut, 3 Zi., 80qm), einmal Bj. 2000 (Zustand sehr gut, 3 Zi. 80qm). Bei der renovierungsbedürftigen Wohnung gibt's ne Ansparung für eine große Garagensanierung mit über 400€ im Monat zusätzlich zum Hausgeld. Fenster, Bad, Küche sollte ich alles neu machen, hab schon überlegt, das Ding einfach abzustoßen, aber meine Frau hängt daran...
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Frauchen macht ca. 8k netto p.a. und somit sind Rente und KV für sie bezahlt.
Zitat von exitus2022 am 6. Juli 2026, 13:10 UhrZitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:58 UhrÜberall lese ich "5-6% Rendite". Das habe ich bisher nicht nachhaltig und relativ risikofrei geschafft.
Das erfordert Kapitalanlage - nicht Geldablage!
(bei der Hälfte Deiner Ersparnisse)
Wo soll Rendite herkommen, wenn Du
Erspartes: ca. 1.3 Mio. ..., festverzinslich 400k, Cash 200k, ...
6/13 des liquiden Vermögens der Inflation zum Fraß hinwirfst?
Zitat von Max1975 am 5. Juli 2026, 19:58 UhrÜberall lese ich "5-6% Rendite". Das habe ich bisher nicht nachhaltig und relativ risikofrei geschafft.
Das erfordert Kapitalanlage - nicht Geldablage!
(bei der Hälfte Deiner Ersparnisse)
Wo soll Rendite herkommen, wenn Du
Erspartes: ca. 1.3 Mio. ..., festverzinslich 400k, Cash 200k, ...
6/13 des liquiden Vermögens der Inflation zum Fraß hinwirfst?
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juli 2026, 13:31 UhrZitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 12:40 UhrDer Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere.
Tja, dann wird's mit 90T netto knapp, wenn das die reinen Ausgaben ohne Ansparungen sein sollen.
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Kannst Du ganz grob mit Faktor 20 ansetzen, zusammen also 550T€. Oder wie gesagt mittels realem Cashflow vor/nach Steuern in predict-FI.
Deine Gesamtsumme bläuft sich also auf
1,3 Mio Kapital
300T Spielzeuge
550T Vermietungsimmos
100T LV
plus RP
plus eigg. Immo
Damit kommst Du in etwa auf die "benötigten" 3 Mio, musst also anfangen, zu sortieren und realen Cashflow aufzubauen, wobei aus der eigg Immo und den Spielzeugen natürlich nur Buchwerte rauskommen und die Einnahmen aus der Rente erst später. Das kann man aber wie gesagt ganz gut mit dem Tool abbilden, dann sieht man schon, wo die Lücke ist.
Kernproblem dürfte sein, dass Du aus den ca. 1,8M verfügbarem Kapital etwa 90T€ netto erwirtschaften müsstest, was schon mal 5% Gewinn (netto) entspräche. Dazu ist aber Dein 400T€-Anteil in festverzinslichen Werten zu hoch, bzw. das treibt den Zins, den man mit dem Rest erwirtschaften muss in die Höhe. Mit einem Job, der Dir "nur" 100T€ einbringt, sieht's dann schon wieder völlig anders aus. Optionen hast Du also genug.
Zitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 12:40 UhrDer Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere.
Tja, dann wird's mit 90T netto knapp, wenn das die reinen Ausgaben ohne Ansparungen sein sollen.
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Kannst Du ganz grob mit Faktor 20 ansetzen, zusammen also 550T€. Oder wie gesagt mittels realem Cashflow vor/nach Steuern in predict-FI.
Deine Gesamtsumme bläuft sich also auf
1,3 Mio Kapital
300T Spielzeuge
550T Vermietungsimmos
100T LV
plus RP
plus eigg. Immo
Damit kommst Du in etwa auf die "benötigten" 3 Mio, musst also anfangen, zu sortieren und realen Cashflow aufzubauen, wobei aus der eigg Immo und den Spielzeugen natürlich nur Buchwerte rauskommen und die Einnahmen aus der Rente erst später. Das kann man aber wie gesagt ganz gut mit dem Tool abbilden, dann sieht man schon, wo die Lücke ist.
Kernproblem dürfte sein, dass Du aus den ca. 1,8M verfügbarem Kapital etwa 90T€ netto erwirtschaften müsstest, was schon mal 5% Gewinn (netto) entspräche. Dazu ist aber Dein 400T€-Anteil in festverzinslichen Werten zu hoch, bzw. das treibt den Zins, den man mit dem Rest erwirtschaften muss in die Höhe. Mit einem Job, der Dir "nur" 100T€ einbringt, sieht's dann schon wieder völlig anders aus. Optionen hast Du also genug.
Zitat von TakeTwo am 6. Juli 2026, 13:54 UhrWenn Du aufhörst, würde Deine Frau trotzdem weiter arbeiten? Was sagt sie zu Deinen Plänen?
Reisen erst wenn die Kids alt genug sind und wenn „Frauchen“ weiter arbeitet, was würdest Du dann machen?
P.S. bei 8k netto gibts vielleicht 0,2 Rentenpunkte, so 10€ Rente pro Jahr.
Wenn Du aufhörst, würde Deine Frau trotzdem weiter arbeiten? Was sagt sie zu Deinen Plänen?
Reisen erst wenn die Kids alt genug sind und wenn „Frauchen“ weiter arbeitet, was würdest Du dann machen?
P.S. bei 8k netto gibts vielleicht 0,2 Rentenpunkte, so 10€ Rente pro Jahr.
Zitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 18:58 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juli 2026, 13:31 UhrZitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 12:40 UhrDer Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere.
Tja, dann wird's mit 90T netto knapp, wenn das die reinen Ausgaben ohne Ansparungen sein sollen.
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Kannst Du ganz grob mit Faktor 20 ansetzen, zusammen also 550T€. Oder wie gesagt mittels realem Cashflow vor/nach Steuern in predict-FI.
Deine Gesamtsumme bläuft sich also auf
1,3 Mio Kapital
300T Spielzeuge
550T Vermietungsimmos
100T LV
plus RP
plus eigg. Immo
Damit kommst Du in etwa auf die "benötigten" 3 Mio, musst also anfangen, zu sortieren und realen Cashflow aufzubauen, wobei aus der eigg Immo und den Spielzeugen natürlich nur Buchwerte rauskommen und die Einnahmen aus der Rente erst später. Das kann man aber wie gesagt ganz gut mit dem Tool abbilden, dann sieht man schon, wo die Lücke ist.
Kernproblem dürfte sein, dass Du aus den ca. 1,8M verfügbarem Kapital etwa 90T€ netto erwirtschaften müsstest, was schon mal 5% Gewinn (netto) entspräche. Dazu ist aber Dein 400T€-Anteil in festverzinslichen Werten zu hoch, bzw. das treibt den Zins, den man mit dem Rest erwirtschaften muss in die Höhe. Mit einem Job, der Dir "nur" 100T€ einbringt, sieht's dann schon wieder völlig anders aus. Optionen hast Du also genug.
Mir hilft das aber schon dabei, mich mal zu sortieren. Ich stehe relativ am Anfang meiner Überlegungen.
Die 400k festverzinslich rechne ich auch nochmal nach. Hier liege ich aktuell zwischen 3,0 - 4,25% mit Schuldverschreibungen. Tatsächlich nehme ich mit, dass ich mal etwas mehr offensiv umschichten sollte 😉
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 6. Juli 2026, 13:31 UhrZitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 12:40 UhrDer Hinweis mit "cluster' mal Deine Ausgaben" ist wertvoll, allerdings sagt mir die KI im Moment, dass ich aktuell so 8-9k im Monat verballere.
Tja, dann wird's mit 90T netto knapp, wenn das die reinen Ausgaben ohne Ansparungen sein sollen.
Hab' mit spitzem Bleistift gerechnet: Mieteinnahmen abzügl. Delta Nebenkosten/Hausgeld = 28.400 p.a.
Kannst Du ganz grob mit Faktor 20 ansetzen, zusammen also 550T€. Oder wie gesagt mittels realem Cashflow vor/nach Steuern in predict-FI.
Deine Gesamtsumme bläuft sich also auf
1,3 Mio Kapital
300T Spielzeuge
550T Vermietungsimmos
100T LV
plus RP
plus eigg. Immo
Damit kommst Du in etwa auf die "benötigten" 3 Mio, musst also anfangen, zu sortieren und realen Cashflow aufzubauen, wobei aus der eigg Immo und den Spielzeugen natürlich nur Buchwerte rauskommen und die Einnahmen aus der Rente erst später. Das kann man aber wie gesagt ganz gut mit dem Tool abbilden, dann sieht man schon, wo die Lücke ist.
Kernproblem dürfte sein, dass Du aus den ca. 1,8M verfügbarem Kapital etwa 90T€ netto erwirtschaften müsstest, was schon mal 5% Gewinn (netto) entspräche. Dazu ist aber Dein 400T€-Anteil in festverzinslichen Werten zu hoch, bzw. das treibt den Zins, den man mit dem Rest erwirtschaften muss in die Höhe. Mit einem Job, der Dir "nur" 100T€ einbringt, sieht's dann schon wieder völlig anders aus. Optionen hast Du also genug.
Mir hilft das aber schon dabei, mich mal zu sortieren. Ich stehe relativ am Anfang meiner Überlegungen.
Die 400k festverzinslich rechne ich auch nochmal nach. Hier liege ich aktuell zwischen 3,0 - 4,25% mit Schuldverschreibungen. Tatsächlich nehme ich mit, dass ich mal etwas mehr offensiv umschichten sollte 😉
Zitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 19:01 UhrZitat von TakeTwo am 6. Juli 2026, 13:54 UhrWenn Du aufhörst, würde Deine Frau trotzdem weiter arbeiten? Was sagt sie zu Deinen Plänen?
Reisen erst wenn die Kids alt genug sind und wenn „Frauchen“ weiter arbeitet, was würdest Du dann machen?
P.S. bei 8k netto gibts vielleicht 0,2 Rentenpunkte, so 10€ Rente pro Jahr.
Ja, es geht mehr um die Krankenversicherung. Mit zwei Wohnungen und unserer derzeitigen Regierung ist ab diesem Jahr nichts mehr mit Familienversicherung in der KV. Der Job macht ihr Spaß, würde sie auch weiter machen 10h die Woche und Chefin unterstützt jeden Plan, den ich ihr vorlege, der nicht schwachsinnig ist oder sie benachteiligt. Die ist grundsätzlich sehr entstpannt und sieht, dass mich der Job kaputt macht.
Ich würd meinen Hobbies fröhnen und ihr immer wenn sie von der Arbeit kommt was leckeres zaubern. Happy wife, happy life 😉
Zitat von TakeTwo am 6. Juli 2026, 13:54 UhrWenn Du aufhörst, würde Deine Frau trotzdem weiter arbeiten? Was sagt sie zu Deinen Plänen?
Reisen erst wenn die Kids alt genug sind und wenn „Frauchen“ weiter arbeitet, was würdest Du dann machen?
P.S. bei 8k netto gibts vielleicht 0,2 Rentenpunkte, so 10€ Rente pro Jahr.
Ja, es geht mehr um die Krankenversicherung. Mit zwei Wohnungen und unserer derzeitigen Regierung ist ab diesem Jahr nichts mehr mit Familienversicherung in der KV. Der Job macht ihr Spaß, würde sie auch weiter machen 10h die Woche und Chefin unterstützt jeden Plan, den ich ihr vorlege, der nicht schwachsinnig ist oder sie benachteiligt. Die ist grundsätzlich sehr entstpannt und sieht, dass mich der Job kaputt macht.
Ich würd meinen Hobbies fröhnen und ihr immer wenn sie von der Arbeit kommt was leckeres zaubern. Happy wife, happy life 😉
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 7. Juli 2026, 10:25 UhrZitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 18:58 UhrMir hilft das aber schon dabei, mich mal zu sortieren. Ich stehe relativ am Anfang meiner Überlegungen.
Das reicht auch erst mal aus, der eigene Weg schält sich dann raus, wenn man sich damit beschäftigt.
Zitat von Max1975 am 6. Juli 2026, 18:58 Uhr
Mir hilft das aber schon dabei, mich mal zu sortieren. Ich stehe relativ am Anfang meiner Überlegungen.
Das reicht auch erst mal aus, der eigene Weg schält sich dann raus, wenn man sich damit beschäftigt.