Midijob - die Lösung vieler Probleme
Zitat von Life am 1. Januar 2025, 20:16 UhrZitat von Muslime_Frugi am 28. Dezember 2024, 9:25 UhrDas sehe ich auch so. Habe das aus dem verlinkten Artikel ja zitiert und wollte hier keine wiederholte Moraldiskussion anstoßen. Solange es im legalen Bereich ist muss das jeder für sich ausmachen.
Aber es ist nun eben gesellschaftsschädlich und bei der Politik bekannt. Da auch die gesetzliche KV durch Zusatzbeiträge immer teurer wird, steigt der Handlungsdruck in verschiedenen Richtungen.
Man sollte zumindest so planen, dass man die volle KV auch aus eigener Tasche bezahlen kann.
Scheint deinem sicherheitsbedürfnis zu entsprechen. Dann wird einfach weiter fleißig gearbeitet um die volle KV aus eigener Tasche bezahlen zu können 🙂
Zitat von Muslime_Frugi am 28. Dezember 2024, 9:25 UhrDas sehe ich auch so. Habe das aus dem verlinkten Artikel ja zitiert und wollte hier keine wiederholte Moraldiskussion anstoßen. Solange es im legalen Bereich ist muss das jeder für sich ausmachen.
Aber es ist nun eben gesellschaftsschädlich und bei der Politik bekannt. Da auch die gesetzliche KV durch Zusatzbeiträge immer teurer wird, steigt der Handlungsdruck in verschiedenen Richtungen.
Man sollte zumindest so planen, dass man die volle KV auch aus eigener Tasche bezahlen kann.
Scheint deinem sicherheitsbedürfnis zu entsprechen. Dann wird einfach weiter fleißig gearbeitet um die volle KV aus eigener Tasche bezahlen zu können 🙂
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Januar 2025, 22:15 UhrAls PKV Versicherter stellt sich die Frage nicht.
Als PKV Versicherter stellt sich die Frage nicht.
Zitat von exitus2022 am 2. Januar 2025, 11:29 UhrZitat von Muslime_Frugi am 1. Januar 2025, 22:15 UhrAls PKV Versicherter stellt sich die Frage nicht.
Hmmm.....
Und was ist "assozialer"?
Auf dem Weg in die FI - i.a. als junger gesunder Gutverdiener nahe oder über der Beitragsbemessungsgrenze! - 15 oder 20 (oder mit OMYs mehr) Jahre lang Höchstbeiträge in die GKV einzuzahlen ... um dann mit RE die Beitragszahlungen bis zur Rente zu minimieren...
...oder sich der Solidargemeinschaft als Gutverdiener (mittels PKV) komplett zu entziehen?!
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Januar 2025, 22:15 UhrAls PKV Versicherter stellt sich die Frage nicht.
Hmmm.....
Und was ist "assozialer"?
Auf dem Weg in die FI - i.a. als junger gesunder Gutverdiener nahe oder über der Beitragsbemessungsgrenze! - 15 oder 20 (oder mit OMYs mehr) Jahre lang Höchstbeiträge in die GKV einzuzahlen ... um dann mit RE die Beitragszahlungen bis zur Rente zu minimieren...
...oder sich der Solidargemeinschaft als Gutverdiener (mittels PKV) komplett zu entziehen?!
Zitat von Muslime_Frugi am 2. Januar 2025, 11:37 UhrEs ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Es ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Zitat von Steffen am 2. Januar 2025, 12:08 UhrEs ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Das ist nicht der Punkt. Du entziehst Dich mit der PKV trotzdem der Solidargemeinschaft und genießt dabei Priviliegien, von denen Kassenpatienten nur träumen können. Versuch mal als Kassenpatient einen Facharzttermin zu bekommen. Anderes Beispiel: Der beste Arzt bei uns am Ort nimmt nur Privatpatienten - toll. Alles sehr solidarisch.
Als (hoher) Beitragszahler in die GKK finanziert man übrigens auch Millionen Bürgergeldempfänger mit, denn die Beiträge, die die Jobcenter (Steuerzahler) übernehmen, reichen bei Weitem nicht aus, um das zu fianzieren.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/151616/Buergergeld-Milliardenausgaben-der-Krankenkassen-weiter-nicht-abgedeckt
Anderer Aspekt: Als Steuerzahler finanziert man auch indirekt die PKV aller Beamten und beamtenähnlichen Berufe mit.
Solche Moraldiskussionen sind immer ein bisschen schwierig, solange wir nicht ein einheitliches gerechtes System haben.
Es ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Das ist nicht der Punkt. Du entziehst Dich mit der PKV trotzdem der Solidargemeinschaft und genießt dabei Priviliegien, von denen Kassenpatienten nur träumen können. Versuch mal als Kassenpatient einen Facharzttermin zu bekommen. Anderes Beispiel: Der beste Arzt bei uns am Ort nimmt nur Privatpatienten - toll. Alles sehr solidarisch.
Als (hoher) Beitragszahler in die GKK finanziert man übrigens auch Millionen Bürgergeldempfänger mit, denn die Beiträge, die die Jobcenter (Steuerzahler) übernehmen, reichen bei Weitem nicht aus, um das zu fianzieren.
Anderer Aspekt: Als Steuerzahler finanziert man auch indirekt die PKV aller Beamten und beamtenähnlichen Berufe mit.
Solche Moraldiskussionen sind immer ein bisschen schwierig, solange wir nicht ein einheitliches gerechtes System haben.
Zitat von Privatier am 2. Januar 2025, 12:34 UhrDeswegen führe ich die hier auch nicht mehr, sondern sage, alles was legal ist...
Aber Muslime ist natürlich der Maßstab für ethisches Handeln...für ALLE 😎
Deswegen führe ich die hier auch nicht mehr, sondern sage, alles was legal ist...
Aber Muslime ist natürlich der Maßstab für ethisches Handeln...für ALLE 😎
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 2. Januar 2025, 12:56 UhrZitat von Steffen am 2. Januar 2025, 12:08 UhrEs ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Das ist nicht der Punkt. Du entziehst Dich mit der PKV trotzdem der Solidargemeinschaft [...]
Stimmt nur teilweise bzw. mE fast nur bei DINKIs.
An unserem Beispiel stellt sich das wie folgt dar: meine LG ist in der gKV, hat beide Kids mit drin. Ich bin in der pKV. An der Stelle also optimiert. Nachteil: wir zahlen beide ESt StKl I. Früher war das mal ein finanzieller Vorteil für uns, mittlerweile hat die Solidargemeinschaft mehr davon, denn würden wir heiraten, würden zwar die Kids bei mir privat versichert, aber wir hätten bei der ESt und auch vererblichen AV-Ansprüchen einen größeren Vorteil.
Und da der Staat die Mehreinnahmen meiner ESt sowieso zur Lückenfüllung der gKV nutzt, spielt das mE eine eher untergeordnete Rolle, zumindest bei Paaren mit Kindern.
Zitat von Steffen am 2. Januar 2025, 12:08 UhrEs ist allgemein bekannt dass die PKV die Stütze des deutschen Gesundheitssystems ist.
Das ist nicht der Punkt. Du entziehst Dich mit der PKV trotzdem der Solidargemeinschaft [...]
Stimmt nur teilweise bzw. mE fast nur bei DINKIs.
An unserem Beispiel stellt sich das wie folgt dar: meine LG ist in der gKV, hat beide Kids mit drin. Ich bin in der pKV. An der Stelle also optimiert. Nachteil: wir zahlen beide ESt StKl I. Früher war das mal ein finanzieller Vorteil für uns, mittlerweile hat die Solidargemeinschaft mehr davon, denn würden wir heiraten, würden zwar die Kids bei mir privat versichert, aber wir hätten bei der ESt und auch vererblichen AV-Ansprüchen einen größeren Vorteil.
Und da der Staat die Mehreinnahmen meiner ESt sowieso zur Lückenfüllung der gKV nutzt, spielt das mE eine eher untergeordnete Rolle, zumindest bei Paaren mit Kindern.
Zitat von Phototropic am 25. Januar 2026, 5:42 UhrDas Recht auf Teilzeit und die soziale Absicherung durch Teilzeit wackelt. Ich kenne viele Ex Mütter, die trotz erwachsener Kinder nicht mehr zurück in Vollzeit gegangen sind, teilweise auch Frauen von Unternehmern. Diese kennen Begriffe wie Lean, Barista, Coast Fire etc. gar nicht.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will laut einem Medienbericht den grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abschaffen.
Wie das Magazin „Stern“ schreibt, soll auf dem Bundesparteitag der CDU im Februar über einen entsprechenden Antrag abgestimmt werden. Gefordert wird darin, dass ein Rechtsanspruch auf Teilzeit nur noch bei einer besonderen Begründung besteht. Dazu zählten etwa die Erziehung von Kindern, die Pflege Angehöriger und Weiterbildungen.Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Connemann, sprach von einem dramatischen Fachkräftemangel. Wer mehr arbeiten könne, sollte mehr arbeiten. Zudem dürfe freiwillige Teilzeit nicht dauerhaft durch den Sozialstaat abgesichert werden.Derzeit hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich das Recht auf Teilzeitarbeit. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate besteht. Zuletzt zielten immer wieder Vorschläge aus den Reihen von CDU und CSU darauf ab, die Arbeitszeit in Deutschland zu erhöhen.https://www.deutschlandfunk.de/medienbericht-wirtschaftsfluegel-der-cdu-will-recht-auf-teilzeit-kippen-100.html
Das Recht auf Teilzeit und die soziale Absicherung durch Teilzeit wackelt. Ich kenne viele Ex Mütter, die trotz erwachsener Kinder nicht mehr zurück in Vollzeit gegangen sind, teilweise auch Frauen von Unternehmern. Diese kennen Begriffe wie Lean, Barista, Coast Fire etc. gar nicht.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will laut einem Medienbericht den grundsätzlichen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit abschaffen.
Wie das Magazin „Stern“ schreibt, soll auf dem Bundesparteitag der CDU im Februar über einen entsprechenden Antrag abgestimmt werden. Gefordert wird darin, dass ein Rechtsanspruch auf Teilzeit nur noch bei einer besonderen Begründung besteht. Dazu zählten etwa die Erziehung von Kindern, die Pflege Angehöriger und Weiterbildungen.Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Connemann, sprach von einem dramatischen Fachkräftemangel. Wer mehr arbeiten könne, sollte mehr arbeiten. Zudem dürfe freiwillige Teilzeit nicht dauerhaft durch den Sozialstaat abgesichert werden.Derzeit hat jeder Arbeitnehmer in Deutschland grundsätzlich das Recht auf Teilzeitarbeit. Voraussetzung ist unter anderem, dass das Arbeitsverhältnis bereits länger als sechs Monate besteht. Zuletzt zielten immer wieder Vorschläge aus den Reihen von CDU und CSU darauf ab, die Arbeitszeit in Deutschland zu erhöhen.
Zitat von Phototropic am 25. Januar 2026, 6:37 UhrZuletzt hatte etwa der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, kritisiert, dass Menschen, die freiwillig weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, weniger in die Sozialsysteme einzahlen, aber die vollen Leistungen beziehen.
https://www.n-tv.de/politik/CDU-Wirtschaftsfluegel-will-Rechtsanspruch-auf-Teilzeit-abschaffen-id30281169.html
Zuletzt hatte etwa der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, kritisiert, dass Menschen, die freiwillig weniger arbeiten, um mehr Freizeit zu haben, weniger in die Sozialsysteme einzahlen, aber die vollen Leistungen beziehen.
Zitat von TakeTwo am 25. Januar 2026, 14:43 UhrMit der Abschaffung vom Recht auf Teilzeit, das eh wachsweich formuliert war (wenn es betrieblichen Belangen nicht entgegensteht), bedeutet noch lange nicht eine Pflicht zur Vollzeit.
Wer mit weniger Geld auskommt, kann durchaus einen Job mit weniger Stunden ausüben.
Man zahlt dann weniger in die Sozialkassen ein, kriegt aber im Falle von Arbeitslosigkeit und Rentenversicherung auch anteilig weniger raus. Nur bei der Krankenversicherung kriegt man die gleichen Leistungen.
Es kann eigentlich nur um KV gehen. Sich also mit wenig Stunden voll krankenversichern wird minimal schwieriger.
Das ganze ist nicht durchdacht und schlecht formuliert. Hier müsste auch die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern, die vielleicht gar nicht arbeiten, thematisiert werden.
Mit der Abschaffung vom Recht auf Teilzeit, das eh wachsweich formuliert war (wenn es betrieblichen Belangen nicht entgegensteht), bedeutet noch lange nicht eine Pflicht zur Vollzeit.
Wer mit weniger Geld auskommt, kann durchaus einen Job mit weniger Stunden ausüben.
Man zahlt dann weniger in die Sozialkassen ein, kriegt aber im Falle von Arbeitslosigkeit und Rentenversicherung auch anteilig weniger raus. Nur bei der Krankenversicherung kriegt man die gleichen Leistungen.
Es kann eigentlich nur um KV gehen. Sich also mit wenig Stunden voll krankenversichern wird minimal schwieriger.
Das ganze ist nicht durchdacht und schlecht formuliert. Hier müsste auch die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern, die vielleicht gar nicht arbeiten, thematisiert werden.
Zitat von Susy Sunshine am 25. Januar 2026, 19:21 UhrIch hab ja als Alleinerziehende Mutter Teilzeit gearbeitet. Hatte Glück, dass die Firma uns sehr gut qualifiziert hat und dafür dann auch besser bezahlt. Dann kam Personalumbau und es wurde dort immer frostiger.
Ich hatte dann überlegt, woanders Vollzeit zu arbeiten. Das Geld wäre vermutlich genausoviel gewesen, der Job gechillter aber dafür halt Vollzeit.
Meine Sozialabgaben wären gleich gewesen. Im bisherigen Job hab ich halt nur die Leistung in "Vollgas" erbracht und hatte so mehr Zeit für das Kind. Meine Entscheidung war, zu bleiben.
Ich finde, die Politik und auch die Medien stacheln die Bürger nur zu Krach untereinander an.
"Die bösen Boomer wollen alle in Frührente"
"Die jungen Leute sind alle nur noch Influenzer. Keiner schafft mehr was"
"Die Rentner haben die Kassen leergemacht"
"Harzer sind alle faul"
Die Politik sollte eine bessere Bildung für Jedermann bereitstellen. Bildungsferne Familien brauchen auch ne Chance. Und gerne auch eine Zweite. 🙂
Kindergärten und Schulen ohne viel Unterrichtsausfall brauchen wir.
Dann würden auch mehr Leute Vollzeit arbeiten!
Ich hab ja als Alleinerziehende Mutter Teilzeit gearbeitet. Hatte Glück, dass die Firma uns sehr gut qualifiziert hat und dafür dann auch besser bezahlt. Dann kam Personalumbau und es wurde dort immer frostiger.
Ich hatte dann überlegt, woanders Vollzeit zu arbeiten. Das Geld wäre vermutlich genausoviel gewesen, der Job gechillter aber dafür halt Vollzeit.
Meine Sozialabgaben wären gleich gewesen. Im bisherigen Job hab ich halt nur die Leistung in "Vollgas" erbracht und hatte so mehr Zeit für das Kind. Meine Entscheidung war, zu bleiben.
Ich finde, die Politik und auch die Medien stacheln die Bürger nur zu Krach untereinander an.
"Die bösen Boomer wollen alle in Frührente"
"Die jungen Leute sind alle nur noch Influenzer. Keiner schafft mehr was"
"Die Rentner haben die Kassen leergemacht"
"Harzer sind alle faul"
Die Politik sollte eine bessere Bildung für Jedermann bereitstellen. Bildungsferne Familien brauchen auch ne Chance. Und gerne auch eine Zweite. 🙂
Kindergärten und Schulen ohne viel Unterrichtsausfall brauchen wir.
Dann würden auch mehr Leute Vollzeit arbeiten!
Zitat von JTSchiebel am 11. Februar 2026, 2:54 UhrMidi- oder Minijobber abzustrafen wegen "Faulheit" ist immer ein Fehler. (Meine persönliche Meinung).
Midi- oder Minijobber haben immer einen Grund nicht Vollzeit zu arbeiten, egal ob man es aus gesundheitlichen Gründen, wegen Kinderbetreuung, wegen mangelnder Bildung, etc. macht - oder weil man es sich vorher erarbeitet hat sich dies leisten zu können.
Meiner Meinung nach muss man stärker an Sozialausgaben ran und dort sparen.
Hartz-IV zu Bürgergeld hat dazu geführt, dass Inflationsbereinigt deren Sozialgeld um 12-15% von 2015 auf 2026 erhöht wurde...
Wohngeld wurde reformiert, so dass quasi jeder Mieter der Alleinstehend unter 2.000,-- € netto im Monat verdiente Wohngeld bekam... (hier wird bereits an der Schraube gedreht, weil es nach Herumsprache zu zig Millionen von neuen Wohngeldanträgen kam.)
Kranken- und Pflegeversicherungen explodieren förmlich, weil die Privaten Anbieter jedes Schlupfloch für neue Rechnungen ausnutzen... (allein die tägliche Pillenausgabe meiner Mutter in betreutem Wohnen kostete über 1.000 € im Monat! - und in Krankenhäusern wird einem geradezu Übernachtungen aufgedrängt, zumindest wenn man Privatpatient ist.)Es hört sich vllt assozial an dies zu sagen, aber der Sozialstaat darf durch Gewinnmaximierung Privater Anbieter nicht ausbluten. Da hat der Staat jahrzehntelang geschlafen und gedacht: Staatliche Seite arbeitet zu ineffizient - lieber alles auslagern an Private Anbieter...
Dasselbige beim Wohnungsbau: da zahlt man lieber haufen Wohngelder statt sich um sozialen Wohnungsbau auf staatlicher Seits zu kümmern.Und Bürgergeld/Hartz-IV... Ich bin Frugalist und lebe zwischenzeitlich von 4.107 € im Jahr, dazu noch monatliche Dauerkosten von 3.516 € im Jahr dazu, also von letztendlich 635 € im Monat inkl Unterkunft, Strom, Wasser, Tel, Internet etc. und KFZ... Bürgergeld sind 563 € (Alleinstehender) zuzüglich Unterkunft, Kleidungspauschale, etc... Ich lebe unter Bürgergeldniveau und muss zusätzlich noch ARD bezahlen und bekomme keine Vergünstigungen!
Also ist über niedriges Bürgergeld sich zu beschweren schon jammern auf hohem Niveau.Die sozial eingestellten Alten haben das angerührt und die Jungen müssen es nun bezahlen - daher kann ich den politischen Rechtsruck der jüngeren Bevölkerung nachvollziehen ... auch wenn dieser zu nichts Gutem im Endeffekt führt.
Wer schaut nach Faulheit oder mehr hat als der Durchschnitt schaut, und diesen noch letzte Cent aus der Tasche ziehen will, weil sie zu wenig arbeiten, statt sich zu freuen dass diese überhaupt arbeiten, oder die Sparsamen für ihren Konsumverzicht abstraft, setzt an falscher Stelle an.
Midi- oder Minijobber abzustrafen wegen "Faulheit" ist immer ein Fehler. (Meine persönliche Meinung).
Midi- oder Minijobber haben immer einen Grund nicht Vollzeit zu arbeiten, egal ob man es aus gesundheitlichen Gründen, wegen Kinderbetreuung, wegen mangelnder Bildung, etc. macht - oder weil man es sich vorher erarbeitet hat sich dies leisten zu können.
Meiner Meinung nach muss man stärker an Sozialausgaben ran und dort sparen.
Hartz-IV zu Bürgergeld hat dazu geführt, dass Inflationsbereinigt deren Sozialgeld um 12-15% von 2015 auf 2026 erhöht wurde...
Wohngeld wurde reformiert, so dass quasi jeder Mieter der Alleinstehend unter 2.000,-- € netto im Monat verdiente Wohngeld bekam... (hier wird bereits an der Schraube gedreht, weil es nach Herumsprache zu zig Millionen von neuen Wohngeldanträgen kam.)
Kranken- und Pflegeversicherungen explodieren förmlich, weil die Privaten Anbieter jedes Schlupfloch für neue Rechnungen ausnutzen... (allein die tägliche Pillenausgabe meiner Mutter in betreutem Wohnen kostete über 1.000 € im Monat! - und in Krankenhäusern wird einem geradezu Übernachtungen aufgedrängt, zumindest wenn man Privatpatient ist.)
Es hört sich vllt assozial an dies zu sagen, aber der Sozialstaat darf durch Gewinnmaximierung Privater Anbieter nicht ausbluten. Da hat der Staat jahrzehntelang geschlafen und gedacht: Staatliche Seite arbeitet zu ineffizient - lieber alles auslagern an Private Anbieter...
Dasselbige beim Wohnungsbau: da zahlt man lieber haufen Wohngelder statt sich um sozialen Wohnungsbau auf staatlicher Seits zu kümmern.
Und Bürgergeld/Hartz-IV... Ich bin Frugalist und lebe zwischenzeitlich von 4.107 € im Jahr, dazu noch monatliche Dauerkosten von 3.516 € im Jahr dazu, also von letztendlich 635 € im Monat inkl Unterkunft, Strom, Wasser, Tel, Internet etc. und KFZ... Bürgergeld sind 563 € (Alleinstehender) zuzüglich Unterkunft, Kleidungspauschale, etc... Ich lebe unter Bürgergeldniveau und muss zusätzlich noch ARD bezahlen und bekomme keine Vergünstigungen!
Also ist über niedriges Bürgergeld sich zu beschweren schon jammern auf hohem Niveau.
Die sozial eingestellten Alten haben das angerührt und die Jungen müssen es nun bezahlen - daher kann ich den politischen Rechtsruck der jüngeren Bevölkerung nachvollziehen ... auch wenn dieser zu nichts Gutem im Endeffekt führt.
Wer schaut nach Faulheit oder mehr hat als der Durchschnitt schaut, und diesen noch letzte Cent aus der Tasche ziehen will, weil sie zu wenig arbeiten, statt sich zu freuen dass diese überhaupt arbeiten, oder die Sparsamen für ihren Konsumverzicht abstraft, setzt an falscher Stelle an.
Zitat von JTSchiebel am 11. Februar 2026, 3:15 UhrWenn nach SPD-Plänen alle Einnahmen Sozial-Versicherungspflichtig werden, lohnen sich Geldanlagen in Wirtschaftsunternehmen nicht mehr, dann könnt Ihr in Festgeld, ETF´s und Mieteinnahmen zu investieren in die Tonne kloppen!
Als Geldanlage lohnen sich dann allerdings tote Geldanlagen wie Diamanten, Gold, Platin, Silber - weil darauf gibt´s dann keine Sozialgaben - und die Preise werden durch den Boden schießen!
Wenn nach SPD-Plänen alle Einnahmen Sozial-Versicherungspflichtig werden, lohnen sich Geldanlagen in Wirtschaftsunternehmen nicht mehr, dann könnt Ihr in Festgeld, ETF´s und Mieteinnahmen zu investieren in die Tonne kloppen!
Als Geldanlage lohnen sich dann allerdings tote Geldanlagen wie Diamanten, Gold, Platin, Silber - weil darauf gibt´s dann keine Sozialgaben - und die Preise werden durch den Boden schießen!