Lifestyleteilzeit
Zitat von karlmags am 17. Februar 2026, 11:24 UhrDas Buhlen um Einkünfte können wir im förderalistischen Deutschland auch: Unser Pendant sind die Gewerbesteuersätze der Kommunen. Ein Graus, wenn du mich fragst. Zweifelsohne haben wir erhebliche Potenziale bei der Effizienzsteigerung unserer Verwaltung, was die Staatsquote verringern würde. Deutschland liegt bei der Staatsquote bei knapp unter 50%, die Schweiz liegt bei ca. 30%. Allerdings treten Krankenversicherer und Pensionskassen in der Schweiz als private Unternehmen nicht in der offiziellen Statistik auf. Möchte man also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, läge die Staatsquote aus dieser Perspektive bei 40%. Kein Grund, unseren Sozialstaat abzubauen 😉
Ich glaube auch, dass derart tiefgreifende Reformen in keiner Hauruck-Aktion möglich sind und nur mit entsprechenden Übergangsregelungen und klarer Strategie zu realisieren sind.
Ich unterscheide da gern zwischen kurz- und langfristigen Effizientmaßnahmen.
Im Bündel muss auch Sorge getragen werden, dass gewisse Gruppen nicht im Transformationsprozess aus Versehen untergehen.
Übrigens: Die Schweiz hat mit ca. 42% (2024) eine der höchsten Teilzeitquoten in Europa, nur übertroffen von den Niederlanden (43%), während Deutschland bei knapp unter 30% liegt.
Das Buhlen um Einkünfte können wir im förderalistischen Deutschland auch: Unser Pendant sind die Gewerbesteuersätze der Kommunen. Ein Graus, wenn du mich fragst. Zweifelsohne haben wir erhebliche Potenziale bei der Effizienzsteigerung unserer Verwaltung, was die Staatsquote verringern würde. Deutschland liegt bei der Staatsquote bei knapp unter 50%, die Schweiz liegt bei ca. 30%. Allerdings treten Krankenversicherer und Pensionskassen in der Schweiz als private Unternehmen nicht in der offiziellen Statistik auf. Möchte man also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, läge die Staatsquote aus dieser Perspektive bei 40%. Kein Grund, unseren Sozialstaat abzubauen 😉
Ich glaube auch, dass derart tiefgreifende Reformen in keiner Hauruck-Aktion möglich sind und nur mit entsprechenden Übergangsregelungen und klarer Strategie zu realisieren sind.
Ich unterscheide da gern zwischen kurz- und langfristigen Effizientmaßnahmen.
Im Bündel muss auch Sorge getragen werden, dass gewisse Gruppen nicht im Transformationsprozess aus Versehen untergehen.
Übrigens: Die Schweiz hat mit ca. 42% (2024) eine der höchsten Teilzeitquoten in Europa, nur übertroffen von den Niederlanden (43%), während Deutschland bei knapp unter 30% liegt.
Zitat von Absprung_2020 am 17. Februar 2026, 12:19 Uhr@karlmags
Wir haben hier in BaWü in kürze Landtagswahlen. Ich war, wie es sich gehört bei diversen Veranstaltungen oder Marktplatzständen unterwegs. Auch beim Cem Özdemir und Boris Palmer. Ich muss sagen, da kannst du, abgesehen vom Palmer jegliche Hoffnung fahren lassen. Jeder redet von Bürokratieabbau, niemand von Entlassungen. Jeder redet von ökologischem Umbau, keiner sagt wie und wann was zu tun ist. Jeder will und braucht mehr Geld, keiner sagt konkret für was oder woher.
Wir leben in einem Deutschland, wo der Politiker als den 'Menschen zugewandt' auf Wählerfang geht. Inhalte und Doings sind zu kompliziert und können niemandem zugemutet werden.
Es ist zum Davonlaufen da wichtige Entscheidungen nicht getroffen werden. Es werden Probleme nicht mal mehr benannt. "Klar müssen wir reformieren,wir lassen uns unser Land aber nicht schlecht reden" war so eine Aussage um nicht konkret werden zu müssen. Letztlich alles Wasser auf die Mühlen der Rechten.
In meinem aktuellen politisch- mentalen Zustand kann ich nicht wählen gehen. Werde mich aber noch berappeln bis dahin. 😉
Will dich aber nicht frustrieren,.... engagiert bleiben, im Job und auch privat. Im Kleinen die Dinge bewegen, für sich und sein Umfeld. Muss dann halt reichen, egal wie die Randbedingungen und Großwetterlagen sind.
Nachtrag zum Thema hier: Diskussionen um Teilzeit oder Lifestyle durch Teilzeit sind genau solche Ausweichmanöver, nicht über die eigenen Versäumnisse und echten Themen zu reden: "Woher Innovation nehmen und wie unternehmerisches Denken fördern in einem demographisch schlecht aufgestellten Quasi-Beamtenstaat."
Wir haben hier in BaWü in kürze Landtagswahlen. Ich war, wie es sich gehört bei diversen Veranstaltungen oder Marktplatzständen unterwegs. Auch beim Cem Özdemir und Boris Palmer. Ich muss sagen, da kannst du, abgesehen vom Palmer jegliche Hoffnung fahren lassen. Jeder redet von Bürokratieabbau, niemand von Entlassungen. Jeder redet von ökologischem Umbau, keiner sagt wie und wann was zu tun ist. Jeder will und braucht mehr Geld, keiner sagt konkret für was oder woher.
Wir leben in einem Deutschland, wo der Politiker als den 'Menschen zugewandt' auf Wählerfang geht. Inhalte und Doings sind zu kompliziert und können niemandem zugemutet werden.
Es ist zum Davonlaufen da wichtige Entscheidungen nicht getroffen werden. Es werden Probleme nicht mal mehr benannt. "Klar müssen wir reformieren,wir lassen uns unser Land aber nicht schlecht reden" war so eine Aussage um nicht konkret werden zu müssen. Letztlich alles Wasser auf die Mühlen der Rechten.
In meinem aktuellen politisch- mentalen Zustand kann ich nicht wählen gehen. Werde mich aber noch berappeln bis dahin. 😉
Will dich aber nicht frustrieren,.... engagiert bleiben, im Job und auch privat. Im Kleinen die Dinge bewegen, für sich und sein Umfeld. Muss dann halt reichen, egal wie die Randbedingungen und Großwetterlagen sind.
Nachtrag zum Thema hier: Diskussionen um Teilzeit oder Lifestyle durch Teilzeit sind genau solche Ausweichmanöver, nicht über die eigenen Versäumnisse und echten Themen zu reden: "Woher Innovation nehmen und wie unternehmerisches Denken fördern in einem demographisch schlecht aufgestellten Quasi-Beamtenstaat."
Zitat von karlmags am 17. Februar 2026, 14:17 UhrIch muss bei einem Zustimmen: Wir lassen uns unser Land nicht kaputtreden.
Deutschland ist außergewöhnlich. Was wir als Nation seit 1949 erreicht haben, ist in vielen Fällen beispiellos und schier unerreichbar für andere Staaten.
Dass das haufenweise Menschen produziert, die den Istzustand nicht weiterentwickeln, sondern nur verwalten wollen, ist selbstredend der Fall. Frei nach dem Motto: Was uns hier her geführt hat, darf nicht durch unbedachte Aktionen zerstört werden - die Legitimation des Konservativismus. Die Frage ist, wie bei Klima, ob es in der Wirtschaft einen Kipppunkt in der Rezession gibt, der uns in die Depression stürzt - und wo dieser liegt. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns nicht verstekcne müssen. Bei allem Gejammere haben wir immernoch ein hervorragendes Niveau bei den relevanten KPI's.
Aber ich will verhindern, dass wir abrutschen. Und ich will die Verwalter loswerden. Es könnte noch so viel besser sein, als es gerade ist! Wir meckern stets auf hohem Niveau.
Dass du nicht wählen gehst ist Wasser auf den Mühlen der Rechten. 😉
Abschließendes Statement meinerseits in diesem Thread: Ich glaube auch, dass hier bewusst Side Quests aufmacht werden, damit die Hauptaufgaben nicht angegangen werden müssen. Das geht leider in vielerlei Hinsicht in die Hose - die armen werden geprügelt, die reichen verhätschelt und die Rechten übernehmen die Parlamente. Und wenn das passiert, willst du keiner Minderheit angehören - und wenn, dann wenigstens mit Teilzeitjob 😉
Ich muss bei einem Zustimmen: Wir lassen uns unser Land nicht kaputtreden.
Deutschland ist außergewöhnlich. Was wir als Nation seit 1949 erreicht haben, ist in vielen Fällen beispiellos und schier unerreichbar für andere Staaten.
Dass das haufenweise Menschen produziert, die den Istzustand nicht weiterentwickeln, sondern nur verwalten wollen, ist selbstredend der Fall. Frei nach dem Motto: Was uns hier her geführt hat, darf nicht durch unbedachte Aktionen zerstört werden - die Legitimation des Konservativismus. Die Frage ist, wie bei Klima, ob es in der Wirtschaft einen Kipppunkt in der Rezession gibt, der uns in die Depression stürzt - und wo dieser liegt. Ich bin der Überzeugung, dass wir uns nicht verstekcne müssen. Bei allem Gejammere haben wir immernoch ein hervorragendes Niveau bei den relevanten KPI's.
Aber ich will verhindern, dass wir abrutschen. Und ich will die Verwalter loswerden. Es könnte noch so viel besser sein, als es gerade ist! Wir meckern stets auf hohem Niveau.
Dass du nicht wählen gehst ist Wasser auf den Mühlen der Rechten. 😉
Abschließendes Statement meinerseits in diesem Thread: Ich glaube auch, dass hier bewusst Side Quests aufmacht werden, damit die Hauptaufgaben nicht angegangen werden müssen. Das geht leider in vielerlei Hinsicht in die Hose - die armen werden geprügelt, die reichen verhätschelt und die Rechten übernehmen die Parlamente. Und wenn das passiert, willst du keiner Minderheit angehören - und wenn, dann wenigstens mit Teilzeitjob 😉