Lifestyleteilzeit
Zitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 18:07 UhrEffizienter, schlanker Staat, gerne! Vielleicht ist ja dann plötzlich genug Geld für so manches Projekt da.
Pauschal nach mehr Geld rufen oder gleich konkret eintreiben? Da bin ich anderer Meinung: Erst sagen für was genau wieviel Geld benötigt wird, dann prüfen woher genau diese Menge an Geld herkommen soll. Dann wäre auch die Akzeptanz für bestimmte Steuererhöhungen besser. So wie jetzt mit dem Sondervermögen Infrastruktur Geld bereitstellen und DANACH eine Kommission für was eigentlich die Kohle ausgegeben werden soll. Unsäglich dumm! Als wenn so effizient mit dem Geld umgegangen werden würde.
Umverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute. Warum glaubst du wird in Norwegen der Reichtum der Nation (Staatsfonds auf Basis Öleinnahmen) nicht an alle Bürger ausgeschüttet? Weil es dann schief geht.
Zudem google mal "Staatsquote DE". Denkst du, bei diesem Verlauf über die letzten Jahre, dass diese Entwicklung gut ist?
Effizienter, schlanker Staat, gerne! Vielleicht ist ja dann plötzlich genug Geld für so manches Projekt da.
Pauschal nach mehr Geld rufen oder gleich konkret eintreiben? Da bin ich anderer Meinung: Erst sagen für was genau wieviel Geld benötigt wird, dann prüfen woher genau diese Menge an Geld herkommen soll. Dann wäre auch die Akzeptanz für bestimmte Steuererhöhungen besser. So wie jetzt mit dem Sondervermögen Infrastruktur Geld bereitstellen und DANACH eine Kommission für was eigentlich die Kohle ausgegeben werden soll. Unsäglich dumm! Als wenn so effizient mit dem Geld umgegangen werden würde.
Umverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute. Warum glaubst du wird in Norwegen der Reichtum der Nation (Staatsfonds auf Basis Öleinnahmen) nicht an alle Bürger ausgeschüttet? Weil es dann schief geht.
Zudem google mal "Staatsquote DE". Denkst du, bei diesem Verlauf über die letzten Jahre, dass diese Entwicklung gut ist?
Zitat von gladbach am 5. Februar 2026, 18:17 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 18:07 UhrUmverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute
In dem Szenario hätten wir erstmal keine Milliardäre.
Unangetastet bei 8% jährlicher Rendite kämen erst nach 90 Jahren 1 Milliarde bei rum. Also wahrscheinlich wäre kaum einer dann zu Lebzeiten Milliardär, geschweige denn Multimilliardär.
Und wenn in der idealen Welt niemand ausgebeutet wird dann wirds noch schwerer
Zitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 18:07 UhrUmverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute
In dem Szenario hätten wir erstmal keine Milliardäre.
Unangetastet bei 8% jährlicher Rendite kämen erst nach 90 Jahren 1 Milliarde bei rum. Also wahrscheinlich wäre kaum einer dann zu Lebzeiten Milliardär, geschweige denn Multimilliardär.
Und wenn in der idealen Welt niemand ausgebeutet wird dann wirds noch schwerer
Zitat von Muslime_Frugi am 5. Februar 2026, 19:09 UhrDer Sozialismus ist die geniale Idee ein Omlette zu machen indem man die Eier der Nachbarn konfisziert, sie in einer staatlich geprüften Schüssel aufschlägt und dann feststellt dass die Pfanne im 5 Jahresplan vergessen würde.
Der Sozialismus ist letztendlich wie eine schlechte Beziehung. Er verspricht dir alles, nimmt dir dein Geld und wenn du gehen willst lässt er dich nicht aus der Wohnung.
Der Sozialismus ist die geniale Idee ein Omlette zu machen indem man die Eier der Nachbarn konfisziert, sie in einer staatlich geprüften Schüssel aufschlägt und dann feststellt dass die Pfanne im 5 Jahresplan vergessen würde.
Der Sozialismus ist letztendlich wie eine schlechte Beziehung. Er verspricht dir alles, nimmt dir dein Geld und wenn du gehen willst lässt er dich nicht aus der Wohnung.
Zitat von Muslime_Frugi am 5. Februar 2026, 19:13 UhrDas mit der Lifestyle Debatte war ein politisches Lehrstück und zeigt gleichzeitig wie zementiert die Bevölkerung ist.
Ein richtiges Thema angesprochen, etwas populistisch überspitzt aber nicht erklärt.
Du Opposition hat es strategisch emotionalisiert. In BaWü und RLP sind Landtagswahlen. Also alle gegen Gitta und 90% der Bevölkerung begreifen die Problematik eh nicht.
… nicht ermutigend
Das mit der Lifestyle Debatte war ein politisches Lehrstück und zeigt gleichzeitig wie zementiert die Bevölkerung ist.
Ein richtiges Thema angesprochen, etwas populistisch überspitzt aber nicht erklärt.
Du Opposition hat es strategisch emotionalisiert. In BaWü und RLP sind Landtagswahlen. Also alle gegen Gitta und 90% der Bevölkerung begreifen die Problematik eh nicht.
… nicht ermutigend
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 5. Februar 2026, 19:58 UhrZitat von gladbach am 5. Februar 2026, 18:17 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 18:07 UhrUmverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute
In dem Szenario hätten wir erstmal keine Milliardäre.
Den ersten neuen Milliardär hättest Du nach 3 Monaten, spätestens. Wahrscheinlich sogar binnen 1 Minute nach Eröffnung der Börse.
Unangetastet bei 8% jährlicher Rendite kämen erst nach 90 Jahren 1 Milliarde bei rum. Also wahrscheinlich wäre kaum einer dann zu Lebzeiten Milliardär, geschweige denn Multimilliardär.
Und wenn in der idealen Welt niemand ausgebeutet wird dann wirds noch schwerer
Es gibt keine ideale Welt, das ist das Problem.
Zitat von gladbach am 5. Februar 2026, 18:17 UhrZitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 18:07 UhrUmverteilung und genug für alle, sagst du. Ich wage die Prognose: In einer ab morgen idealen Welt hat jeder 1 Mio auf dem Konto. In der dann folgenden tatsächlichen Welt wären in 5 Jahren die Verhältnisse nahezu gleich wie heute
In dem Szenario hätten wir erstmal keine Milliardäre.
Den ersten neuen Milliardär hättest Du nach 3 Monaten, spätestens. Wahrscheinlich sogar binnen 1 Minute nach Eröffnung der Börse.
Unangetastet bei 8% jährlicher Rendite kämen erst nach 90 Jahren 1 Milliarde bei rum. Also wahrscheinlich wäre kaum einer dann zu Lebzeiten Milliardär, geschweige denn Multimilliardär.
Und wenn in der idealen Welt niemand ausgebeutet wird dann wirds noch schwerer
Es gibt keine ideale Welt, das ist das Problem.
Zitat von Absprung_2020 am 5. Februar 2026, 20:09 Uhr@gladbach du unterschätzt die Unvernunft weiter Bevölkerungsanteile massiv!! Plus Zufallsumverteilungen, Stichwort Spieletheorie.
@gladbach du unterschätzt die Unvernunft weiter Bevölkerungsanteile massiv!! Plus Zufallsumverteilungen, Stichwort Spieletheorie.
Zitat von karlmags am 6. Februar 2026, 15:56 UhrDie Staatsquote schwankt natürlicherweise. Zuletzt stieg sie etwas an, was mit Blick auf die Weltlage nicht verwundert. Mit Digitalisierung würden wir da gegensteuern! Wir haben effiziente, sozialverträgliche Hebel, ohne Inge von der Kasse und Udo am Bohrhammer & Olga im Altenheim mehr abzuverlangen.
Ich bin anderer Meinung, wenn die Mittel klar und höher als vorher angenommen sind, können schlicht mehr Projekte angegangen werden (der Priorität folgend).
Die Staatsquote schwankt natürlicherweise. Zuletzt stieg sie etwas an, was mit Blick auf die Weltlage nicht verwundert. Mit Digitalisierung würden wir da gegensteuern! Wir haben effiziente, sozialverträgliche Hebel, ohne Inge von der Kasse und Udo am Bohrhammer & Olga im Altenheim mehr abzuverlangen.
Ich bin anderer Meinung, wenn die Mittel klar und höher als vorher angenommen sind, können schlicht mehr Projekte angegangen werden (der Priorität folgend).
Zitat von Absprung_2020 am 14. Februar 2026, 10:42 Uhr@karlmags die Staatsquote korreliert negativ, grob gesagt zwischen wirtschaftlich erfolgreichen und weniger erfolgreichen Staaten. Schweiz, Japan oder USA deutlich unter 50%, korrupte Ölstaaten wie Libyen bei 80% (Ausnahmen bestätigen die Regel). Unsere liegt derzeit knapp 10% über dem langjährigen Mittel. Für mich ein Warnsignal, keine Petitesse, zumal das alles auf Schuldenbasis geschieht.
Schönes Beispiel aktuell: Bahnsicherheit und der ich glaube vorgestern stattgefundene Sicherheitsgipfel. Bahnpersonal wird oft attackiert, 30.000 Fälle im Jahr, Beschimpfungen, Anspucken, z.T. körperliche Gewalt. Was ist die deutsche Lösung: Mehr Sicherheitspersonal! Jeder Zug mit mindestens 2 Zusatzleuten, Kontrolleure stets mit Wachpersonal unterwegs. Dieser alleinige Vorschlag wird nun nicht entschieden, sondern vertagt. Grund: Kein Geld, zu hohe Zusatzkosten. (Plus lamentieren über Verrohung der Gesellschaft und wo soll das noch hinführen, Bahnfahren muss sicher sein, Personal muss geschützt werden.) Die allgemeine Lesart ist nun: Dafür muss aber doch Geld bereitgestellt werden. Wie auch für kaputte Brücken, Bundeswehr, Sozialsysteme.... was aber auch keinen Fall passiert: Zu fragen, ob denn die Systeme denn zeitgemäß funktionieren, am besten auch noch in 20 Jahren. Aspekte Demografie, Staatsschulden! Braucht es denn nicht Ideen um all das aufrecht zu erhalten?.... und nicht daran festhalten und nur nach Geld rufen und alle Probleme mit immer mehr Geld zuzukacken? Zumal, sollen wir als Gesellschaft Menschen als (unproduktive) Security einstellen anstatt ggf. wo wirklich Personal vonnöten ist?
Zurück zur Bahn: Ein Blick über den deutschen Tellerrand hilft (vielleicht) oder ein Blick auf Flughäfen: Ob wir in Yogjakarta, New York oder Paris waren, ohne Ticket kein Zutritt auf den Bahnsteig. Somit auch nicht in den Zug. (Klar, 100% Sicherheit gibts nirgends und auch dort gibts nicht nur Nullproblemzonen). Dennoch: Überwiegend saubere Bahnhöfe, wenig Krawall, Toiletten sauber, Geschäfte oft gut, Personal entspannt.
Ich habe derzeit leider den Eindruck, dass insbesondere Leute links der Mitte oder ganz links extrem konservative Einstellungen haben und keine Veränderungen wollen. Früher kamen dort neue und gute Ideen her, heute will man das Alte bewahren, koste es was es wolle, also durch Umverteilung die Probleme lösen um nix ändern zu müssen. (Selbst wenn wir das reichste 1% der Bevölkerung komplett enteignen, reicht das mal eben für das "Sondervermögen" Infrastruktur und Bundeswehr.... dann wäre das weg! Und wo genau wäre dann was gewonnen und dauerhaft stabilisiert?)
Dass deine Punkte Digitalisierung, Bürokratieabbau... wichtig sind ist unstreitig. Unser Staat soll das aber mal realisieren und beweisen, dass er das kann und auch umsetzt. Wenn dann noch Geld benötigt wird, soll es so sein. Oder andersrum: "Erst mehr Geld und dann wird es besser"..... das ist vollständig unglaubwürdig wenn man sich die letzten Jahre anschaut mit ausufernden Staatsschulden, Staatsquote hoch, Abgeordnetenzahlen als Antisparindikator der Politik.... und dennoch marode Infrastruktur, Bahndesaster, Schulqualität, Rentenzuschüsse aus Bundesmitteln....
Mein Fazit: Systeme überprüfen und an neue Zeiten anpassen. Das braucht Ideen, nicht immer nur mehr Geld.
@karlmags die Staatsquote korreliert negativ, grob gesagt zwischen wirtschaftlich erfolgreichen und weniger erfolgreichen Staaten. Schweiz, Japan oder USA deutlich unter 50%, korrupte Ölstaaten wie Libyen bei 80% (Ausnahmen bestätigen die Regel). Unsere liegt derzeit knapp 10% über dem langjährigen Mittel. Für mich ein Warnsignal, keine Petitesse, zumal das alles auf Schuldenbasis geschieht.
Schönes Beispiel aktuell: Bahnsicherheit und der ich glaube vorgestern stattgefundene Sicherheitsgipfel. Bahnpersonal wird oft attackiert, 30.000 Fälle im Jahr, Beschimpfungen, Anspucken, z.T. körperliche Gewalt. Was ist die deutsche Lösung: Mehr Sicherheitspersonal! Jeder Zug mit mindestens 2 Zusatzleuten, Kontrolleure stets mit Wachpersonal unterwegs. Dieser alleinige Vorschlag wird nun nicht entschieden, sondern vertagt. Grund: Kein Geld, zu hohe Zusatzkosten. (Plus lamentieren über Verrohung der Gesellschaft und wo soll das noch hinführen, Bahnfahren muss sicher sein, Personal muss geschützt werden.) Die allgemeine Lesart ist nun: Dafür muss aber doch Geld bereitgestellt werden. Wie auch für kaputte Brücken, Bundeswehr, Sozialsysteme.... was aber auch keinen Fall passiert: Zu fragen, ob denn die Systeme denn zeitgemäß funktionieren, am besten auch noch in 20 Jahren. Aspekte Demografie, Staatsschulden! Braucht es denn nicht Ideen um all das aufrecht zu erhalten?.... und nicht daran festhalten und nur nach Geld rufen und alle Probleme mit immer mehr Geld zuzukacken? Zumal, sollen wir als Gesellschaft Menschen als (unproduktive) Security einstellen anstatt ggf. wo wirklich Personal vonnöten ist?
Zurück zur Bahn: Ein Blick über den deutschen Tellerrand hilft (vielleicht) oder ein Blick auf Flughäfen: Ob wir in Yogjakarta, New York oder Paris waren, ohne Ticket kein Zutritt auf den Bahnsteig. Somit auch nicht in den Zug. (Klar, 100% Sicherheit gibts nirgends und auch dort gibts nicht nur Nullproblemzonen). Dennoch: Überwiegend saubere Bahnhöfe, wenig Krawall, Toiletten sauber, Geschäfte oft gut, Personal entspannt.
Ich habe derzeit leider den Eindruck, dass insbesondere Leute links der Mitte oder ganz links extrem konservative Einstellungen haben und keine Veränderungen wollen. Früher kamen dort neue und gute Ideen her, heute will man das Alte bewahren, koste es was es wolle, also durch Umverteilung die Probleme lösen um nix ändern zu müssen. (Selbst wenn wir das reichste 1% der Bevölkerung komplett enteignen, reicht das mal eben für das "Sondervermögen" Infrastruktur und Bundeswehr.... dann wäre das weg! Und wo genau wäre dann was gewonnen und dauerhaft stabilisiert?)
Dass deine Punkte Digitalisierung, Bürokratieabbau... wichtig sind ist unstreitig. Unser Staat soll das aber mal realisieren und beweisen, dass er das kann und auch umsetzt. Wenn dann noch Geld benötigt wird, soll es so sein. Oder andersrum: "Erst mehr Geld und dann wird es besser"..... das ist vollständig unglaubwürdig wenn man sich die letzten Jahre anschaut mit ausufernden Staatsschulden, Staatsquote hoch, Abgeordnetenzahlen als Antisparindikator der Politik.... und dennoch marode Infrastruktur, Bahndesaster, Schulqualität, Rentenzuschüsse aus Bundesmitteln....
Mein Fazit: Systeme überprüfen und an neue Zeiten anpassen. Das braucht Ideen, nicht immer nur mehr Geld.
Zitat von karlmags am 14. Februar 2026, 15:29 UhrIch denke auch, dass wir unsere Ansätze und Systeme regelmäßig prüfen müssen. Aus meinem laienhaften Verständnis von dieser Thematik und meinem linksgrünen Weltbild resultiert, dass wir in Zügen künftig gar kein Personal benötigen & das Bahnfahren in der Bundesrepublik gänzlich kostenfrei ist.
Meine Recherche ergibt, dass es 13 Billionen Euro Nettovermögen gibt. Dem reichsten 1% gehört etwa 1/3, das sind bummelig 4,5 Billionen Euro, also weit mehr als du annimmst.
Es ist genug Geld da. Wir kommen langfristig schlicht nicht umhin, an‘s „alte Geld“ zu gehen.Einkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Wenn Zugfahren weiterhin Geld kosten soll & wir umstellen wollen auf‘s New Yorker System müssen wir ja auch richtig Kohle in die Hand nehmen, um die Infrastruktur dafür zu schaffen.
In einer digital optimierten, KI-gestützten, automatisierten und robotisierten Welt gibt‘s schlicht zu wenig Arbeit für die Menschen. Und wir werden diesen Zustand erreichen - das Streben nach Wettbewerbsfähigkeit wird dazu führen.
Teilzeit wird zwangsweise eine immer größere Rolle spielen.
Ich denke auch, dass wir unsere Ansätze und Systeme regelmäßig prüfen müssen. Aus meinem laienhaften Verständnis von dieser Thematik und meinem linksgrünen Weltbild resultiert, dass wir in Zügen künftig gar kein Personal benötigen & das Bahnfahren in der Bundesrepublik gänzlich kostenfrei ist.
Meine Recherche ergibt, dass es 13 Billionen Euro Nettovermögen gibt. Dem reichsten 1% gehört etwa 1/3, das sind bummelig 4,5 Billionen Euro, also weit mehr als du annimmst.
Es ist genug Geld da. Wir kommen langfristig schlicht nicht umhin, an‘s „alte Geld“ zu gehen.
Einkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Wenn Zugfahren weiterhin Geld kosten soll & wir umstellen wollen auf‘s New Yorker System müssen wir ja auch richtig Kohle in die Hand nehmen, um die Infrastruktur dafür zu schaffen.
In einer digital optimierten, KI-gestützten, automatisierten und robotisierten Welt gibt‘s schlicht zu wenig Arbeit für die Menschen. Und wir werden diesen Zustand erreichen - das Streben nach Wettbewerbsfähigkeit wird dazu führen.
Teilzeit wird zwangsweise eine immer größere Rolle spielen.
Zitat von Absprung_2020 am 15. Februar 2026, 12:44 Uhr@karlmags jou, das war eine Detailverwechselung, Oxfam sagte 10 reichsten Familien DE's komplett enteignen und der Staat hätte irgendwie 800 Mrd. Anyways, die Grundaussage bleibt meinerseits bestehen, wenn die Syteme nicht adaptiert werden an den demographischen Wandel sind 500 Mrd oder 1000 Mrd oder auch 2000 nach recht kurzer Zeit vervespert und wir haben wieder die gleiche Situation. (Also, selbst wenn du jährlich dann via Steuer von deinen 4,5 Bio Euro ständig 2 % abschöpfen würdest wäre nicht mal der Steueranteil an der Rentenanstalt eingespielt.)
Ansonsten bin ich bei dir, Automatisierung ohne Ende , egal ob bei der Bahn oder in der Pflege , Verwaltung .... das setzt Investitionen heraus, die ja aber nur einen Bruchteil der Staatsausgaben betragen, da viel zu viel laufende Kosten diesen Posten immer weiter schmälern. Und: Nur Investitionen bringen langfristig Erträge, also Ersparnisse.
Vermögen für weite Teile der Bevölkerung aufbauen.... ja, das wäre super, leider steht unser Staat auf Transferzahlungen und nicht auf Hilfe zur Selbsthilfe. Und auch ich sehe mich linksliberal-grün: Daher wäre meine Idealversion: 80 Mio Bundesbürgern gehören langfristig jeweils 80-millionstel der Wirtschaft qua Staatsfonds oder direkt. Leider wird das weder von Grün, noch Liberal verstanden oder angestrebt. Vermögen kann anders verteilt werden, das setzt aber eine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung voraus. Sehe ich weit und breit nicht.
@karlmags jou, das war eine Detailverwechselung, Oxfam sagte 10 reichsten Familien DE's komplett enteignen und der Staat hätte irgendwie 800 Mrd. Anyways, die Grundaussage bleibt meinerseits bestehen, wenn die Syteme nicht adaptiert werden an den demographischen Wandel sind 500 Mrd oder 1000 Mrd oder auch 2000 nach recht kurzer Zeit vervespert und wir haben wieder die gleiche Situation. (Also, selbst wenn du jährlich dann via Steuer von deinen 4,5 Bio Euro ständig 2 % abschöpfen würdest wäre nicht mal der Steueranteil an der Rentenanstalt eingespielt.)
Ansonsten bin ich bei dir, Automatisierung ohne Ende , egal ob bei der Bahn oder in der Pflege , Verwaltung .... das setzt Investitionen heraus, die ja aber nur einen Bruchteil der Staatsausgaben betragen, da viel zu viel laufende Kosten diesen Posten immer weiter schmälern. Und: Nur Investitionen bringen langfristig Erträge, also Ersparnisse.
Vermögen für weite Teile der Bevölkerung aufbauen.... ja, das wäre super, leider steht unser Staat auf Transferzahlungen und nicht auf Hilfe zur Selbsthilfe. Und auch ich sehe mich linksliberal-grün: Daher wäre meine Idealversion: 80 Mio Bundesbürgern gehören langfristig jeweils 80-millionstel der Wirtschaft qua Staatsfonds oder direkt. Leider wird das weder von Grün, noch Liberal verstanden oder angestrebt. Vermögen kann anders verteilt werden, das setzt aber eine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung voraus. Sehe ich weit und breit nicht.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
d.h. gar keine Einkünfte versteuern? Also auch keine Kapitaleinkünfte? hmmm .... darüber kann man nachdenken. Führt dazu dass ich als Unternehmer schneller Vermögen aufbauen kann, dass dann - wie hoch?? - besteuert werden soll.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
wenn ich die Kohle jetzt nicht auf dem Konto liegen hab, weil läuft grad nicht so gut oder investiert wurde. - Anmerkung nebenbei: mein Investement ist ja dann neues Vermögen und wird besteuert, Super Vorschlag. So macht investieren Spaß in Deutschland! - Also ich hab die Kohle nicht, nehm also nen Kredit dafür auf, oder was? Nach 4 Jahren mach ich den Laden dicht, weil ich dann keinen Kredit mehr für meine Vermögensteuer kriegt. Jo hat sich auch rentiert.
Jetzt kommt der Einwand, für so kleine Vermögen soll das natürlich nicht gelten. Oder irgendwelche anderen Ausnahmeregelungen werden eingeführt. Nur die Masse der Unternehmen sind nicht die Billionen-Konzerne, für die das dann wohl gelten soll. Und die werden, weil es die nicht juckt bei solchen Regelungen ganz einfach Deutschland den Rücken kehren. Da wird der Firmensitz mal schwupps wo anders hin verlegt und das wars. Hat dann viel gebracht, nur nicht dauerhaft...
Oder ich hab ein paar Wohnungen die ich vermiete, soll ja solche Leute geben. Die zahlen dann 1% aufs Vermögen, d.h. auf Ihre Immobilienwerte, was am Schluß heißt, die meist ohnehin nicht so hohe Rendite sinkt. Und genau deswegen werde ich dann in weitere Wohnungen investieren, die wir ja eigentlich dringend bräuchten ... Und an der Wertsteigerung der Immobilien wird der Staat dann auch gleich automatisch beteiligt.
Wir müssen nicht ans Vermögen dran, sondern schauen, dass das Vermögen für die Allgemeinheit arbeitet. D.h. die Einkünfte daraus besteuern.
Ich sage: Es gibt einfach auch zuviel Möglichkeiten Besteuerungen zu umgehen. Da würde ich ansetzen. Alle Ausnahmeregelungen weg. Was ist gerechter? 35000 Gesetze, die versuchen 10000 scheinbare Ungerechtigkeiten zu regeln? (Es macht heute ja fast schon Sinn drei Steuerberater zu konsultieren, weil jeder irgendeinen anderen Steuertrick auf Lager hat.) Oder alle Ausnahmen weg und für alles und jeden transparent die gleiche Regelung? Das würde dann nämlich auch dazu führen, dass der der mehr hat auch mehr zahlt. Und nebenbei würde es weniger Aufwand in der Bürokratie geben und damit vermutlich auch weniger Kosten. So jetzt können die Steuerberater Ihre Lobby ins Spiel bringen und protestieren. Die machen dann nämlich zwansgläufig Teilzeit, um beim Thema zu bleiben.
Einkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
d.h. gar keine Einkünfte versteuern? Also auch keine Kapitaleinkünfte? hmmm .... darüber kann man nachdenken. Führt dazu dass ich als Unternehmer schneller Vermögen aufbauen kann, dass dann - wie hoch?? - besteuert werden soll.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
wenn ich die Kohle jetzt nicht auf dem Konto liegen hab, weil läuft grad nicht so gut oder investiert wurde. - Anmerkung nebenbei: mein Investement ist ja dann neues Vermögen und wird besteuert, Super Vorschlag. So macht investieren Spaß in Deutschland! - Also ich hab die Kohle nicht, nehm also nen Kredit dafür auf, oder was? Nach 4 Jahren mach ich den Laden dicht, weil ich dann keinen Kredit mehr für meine Vermögensteuer kriegt. Jo hat sich auch rentiert.
Jetzt kommt der Einwand, für so kleine Vermögen soll das natürlich nicht gelten. Oder irgendwelche anderen Ausnahmeregelungen werden eingeführt. Nur die Masse der Unternehmen sind nicht die Billionen-Konzerne, für die das dann wohl gelten soll. Und die werden, weil es die nicht juckt bei solchen Regelungen ganz einfach Deutschland den Rücken kehren. Da wird der Firmensitz mal schwupps wo anders hin verlegt und das wars. Hat dann viel gebracht, nur nicht dauerhaft...
Oder ich hab ein paar Wohnungen die ich vermiete, soll ja solche Leute geben. Die zahlen dann 1% aufs Vermögen, d.h. auf Ihre Immobilienwerte, was am Schluß heißt, die meist ohnehin nicht so hohe Rendite sinkt. Und genau deswegen werde ich dann in weitere Wohnungen investieren, die wir ja eigentlich dringend bräuchten ... Und an der Wertsteigerung der Immobilien wird der Staat dann auch gleich automatisch beteiligt.
Wir müssen nicht ans Vermögen dran, sondern schauen, dass das Vermögen für die Allgemeinheit arbeitet. D.h. die Einkünfte daraus besteuern.
Ich sage: Es gibt einfach auch zuviel Möglichkeiten Besteuerungen zu umgehen. Da würde ich ansetzen. Alle Ausnahmeregelungen weg. Was ist gerechter? 35000 Gesetze, die versuchen 10000 scheinbare Ungerechtigkeiten zu regeln? (Es macht heute ja fast schon Sinn drei Steuerberater zu konsultieren, weil jeder irgendeinen anderen Steuertrick auf Lager hat.) Oder alle Ausnahmen weg und für alles und jeden transparent die gleiche Regelung? Das würde dann nämlich auch dazu führen, dass der der mehr hat auch mehr zahlt. Und nebenbei würde es weniger Aufwand in der Bürokratie geben und damit vermutlich auch weniger Kosten. So jetzt können die Steuerberater Ihre Lobby ins Spiel bringen und protestieren. Die machen dann nämlich zwansgläufig Teilzeit, um beim Thema zu bleiben.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. Februar 2026, 0:02 UhrZitat von Absprung_2020 am 15. Februar 2026, 12:44 Uhr(Also, selbst wenn du jährlich dann via Steuer von deinen 4,5 Bio Euro ständig 2 % abschöpfen würdest wäre nicht mal der Steueranteil an der Rentenanstalt eingespielt.)
Wie immer hast Du ein Problem mit großen Zahlen und der kontinuierlichen Diskussion.
@karlmargs hat von Dir unbestritten dargestellt, dass das reichste 1% der Bevölkerung über etwa 4,5 Billiarden Vermögen hat. Davon 2% p.a. würde 90 Mrd Euro einspielen und damit ... Deiner Argumentation folgend ... die ca. 112 Mrd Euro, die aktuell p.a. vom Bundeshaushalt in die gRV verschoben werden ... nicht ... ausgleichen.
Deiner Argumentation folgend fehlen ~22Mrd Euro. Die Frage ist nun ... ob die weiteren 99% der Bevölkerung keinen (zusätzlichen) Beitrag zu diesem Fehlbetrag leisten ... können, sollen, wollen?
Die Wahrheit ist kurz:
- Du wirst nicht auf meine Beiträgen antworten, weil Du vor einiger Zeit beschlossen hast, dass das das Problem lösen könne - was nicht der Fall ist.
- Du liegst mathematisch falsch (und folgerst darauf basierend falsch)
Ansonsten bin ich bei dir, Automatisierung ohne Ende , egal ob bei der Bahn oder in der Pflege , Verwaltung .... das setzt Investitionen heraus, die ja aber nur einen Bruchteil der Staatsausgaben betragen, da viel zu viel laufende Kosten diesen Posten immer weiter schmälern. Und: Nur Investitionen bringen langfristig Erträge, also Ersparnisse.
Na, dann investier' doch mal. 😉
Vermögen für weite Teile der Bevölkerung aufbauen.... ja, das wäre super, leider steht unser Staat auf Transferzahlungen und nicht auf Hilfe zur Selbsthilfe. Und auch ich sehe mich linksliberal-grün: Daher wäre meine Idealversion: 80 Mio Bundesbürgern gehören langfristig jeweils 80-millionstel der Wirtschaft qua Staatsfonds oder direkt. Leider wird das weder von Grün, noch Liberal verstanden oder angestrebt. Vermögen kann anders verteilt werden, das setzt aber eine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung voraus. Sehe ich weit und breit nicht.
Du bist alles mögliche, aber ganz sicher nicht linksliberal-grün. Um deine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung muss man sich auch keine Gedanken machen. Die ist - nachweislich, s.o. - nicht vorhanden.
Zitat von Absprung_2020 am 15. Februar 2026, 12:44 Uhr(Also, selbst wenn du jährlich dann via Steuer von deinen 4,5 Bio Euro ständig 2 % abschöpfen würdest wäre nicht mal der Steueranteil an der Rentenanstalt eingespielt.)
Wie immer hast Du ein Problem mit großen Zahlen und der kontinuierlichen Diskussion.
@karlmargs hat von Dir unbestritten dargestellt, dass das reichste 1% der Bevölkerung über etwa 4,5 Billiarden Vermögen hat. Davon 2% p.a. würde 90 Mrd Euro einspielen und damit ... Deiner Argumentation folgend ... die ca. 112 Mrd Euro, die aktuell p.a. vom Bundeshaushalt in die gRV verschoben werden ... nicht ... ausgleichen.
Deiner Argumentation folgend fehlen ~22Mrd Euro. Die Frage ist nun ... ob die weiteren 99% der Bevölkerung keinen (zusätzlichen) Beitrag zu diesem Fehlbetrag leisten ... können, sollen, wollen?
Die Wahrheit ist kurz:
- Du wirst nicht auf meine Beiträgen antworten, weil Du vor einiger Zeit beschlossen hast, dass das das Problem lösen könne - was nicht der Fall ist.
- Du liegst mathematisch falsch (und folgerst darauf basierend falsch)
Ansonsten bin ich bei dir, Automatisierung ohne Ende , egal ob bei der Bahn oder in der Pflege , Verwaltung .... das setzt Investitionen heraus, die ja aber nur einen Bruchteil der Staatsausgaben betragen, da viel zu viel laufende Kosten diesen Posten immer weiter schmälern. Und: Nur Investitionen bringen langfristig Erträge, also Ersparnisse.
Na, dann investier' doch mal. 😉
Vermögen für weite Teile der Bevölkerung aufbauen.... ja, das wäre super, leider steht unser Staat auf Transferzahlungen und nicht auf Hilfe zur Selbsthilfe. Und auch ich sehe mich linksliberal-grün: Daher wäre meine Idealversion: 80 Mio Bundesbürgern gehören langfristig jeweils 80-millionstel der Wirtschaft qua Staatsfonds oder direkt. Leider wird das weder von Grün, noch Liberal verstanden oder angestrebt. Vermögen kann anders verteilt werden, das setzt aber eine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung voraus. Sehe ich weit und breit nicht.
Du bist alles mögliche, aber ganz sicher nicht linksliberal-grün. Um deine gewisse wirtschaftlich fiskalische Bildung muss man sich auch keine Gedanken machen. Die ist - nachweislich, s.o. - nicht vorhanden.
Zitat von karlmags am 16. Februar 2026, 11:53 UhrZitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
d.h. gar keine Einkünfte versteuern? Also auch keine Kapitaleinkünfte? hmmm .... darüber kann man nachdenken. Führt dazu dass ich als Unternehmer schneller Vermögen aufbauen kann, dass dann - wie hoch?? - besteuert werden soll.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
Wenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Vermögensaufbau wird erleichtert, man skaliert viel schneller, weil der Gewinn irrelevant ist - was dadurch zu höherem Gewinn führt (im Grunde Zinseszinseffekt). Der Anreiz, Vermögen aufzubauen, - im Sinne von working capital - ist voll da. Andersherum: Wer 10 Mio auf dem Konto liegen hat (Volkswirtschaftlich schlecht!), muss 100.000€ zahlen. Somit verringert sich sein vermögen.
D.h. ganz klarer Anreiz: Wer wert schafft, profitiert. Wer sich ausruht, zahlt.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Oder ich hab ein paar Wohnungen die ich vermiete, soll ja solche Leute geben. Die zahlen dann 1% aufs Vermögen, d.h. auf Ihre Immobilienwerte, was am Schluß heißt, die meist ohnehin nicht so hohe Rendite sinkt. Und genau deswegen werde ich dann in weitere Wohnungen investieren, die wir ja eigentlich dringend bräuchten ... Und an der Wertsteigerung der Immobilien wird der Staat dann auch gleich automatisch beteiligt.
Der Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen. Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Ich sage: Es gibt einfach auch zuviel Möglichkeiten Besteuerungen zu umgehen. Da würde ich ansetzen. Alle Ausnahmeregelungen weg. Was ist gerechter? 35000 Gesetze, die versuchen 10000 scheinbare Ungerechtigkeiten zu regeln? (Es macht heute ja fast schon Sinn drei Steuerberater zu konsultieren, weil jeder irgendeinen anderen Steuertrick auf Lager hat.) Oder alle Ausnahmen weg und für alles und jeden transparent die gleiche Regelung? Das würde dann nämlich auch dazu führen, dass der der mehr hat auch mehr zahlt. Und nebenbei würde es weniger Aufwand in der Bürokratie geben und damit vermutlich auch weniger Kosten. So jetzt können die Steuerberater Ihre Lobby ins Spiel bringen und protestieren. Die machen dann nämlich zwansgläufig Teilzeit, um beim Thema zu bleiben.
Das ist mir jetzt sehr pauschal - aber ich bin voll bei dir, dass der Dschungel an Regeln, Auflagen und Ausnahmen nicht zielführend ist. Das muss auf den Prüfstand. Dafür bedarf es einer klaren Strategie und konsequenter Umsetzung. Bislang gab es nur Lippenbekenntnisse.
Problem: Jeder Ansatz wird von Konservativen, Neoliberalen, Poplisten und Opporthunisten zerredet. Das Großkapital provitiert nachweislich von der aktuellen Situation und hat die maßgeblichen Akteure im demokratischen und antidemokratischen Spektrum in der Hand.
btw: Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt: Im Grunde bin ich der Meinung, dass wir Vermögen, Einkommen und Konsum besteuern müssen. Und zwar differenziert, mit Lenkungseffekt: Selbstbewohntes Eigentum muss anders besteuert werden als Produktionsanlagen, Lohnarbeit muss anders besteuert werden als Kapitalerträge, Konsum von Grundnahrungsmitteln sollte gar nicht, der von Kaviar aber schon besteuert werden). Eckpfeiler:
- Sozial (z.B. höhere Freibeträge auf Einkommen und Kapitalerträge, dafür aber Vermögenssteuer ab 10 Mio., Grundnahrungsmittel 0%)
- Gesund (z.B. Zuckersteuer)
- Leistungsfreundlich (z.B. Förderung von Leistung und Investitionen durch Steueranreize, Vermeiden von Nichtleistung)
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
d.h. gar keine Einkünfte versteuern? Also auch keine Kapitaleinkünfte? hmmm .... darüber kann man nachdenken. Führt dazu dass ich als Unternehmer schneller Vermögen aufbauen kann, dass dann - wie hoch?? - besteuert werden soll.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Ich glaube dass das Thema Vermögen besteuern nicht funktionieren wird, bzw. dazu führt dass keiner mehr Bock hat Vermögen (z.B. in Form von Unternehmen) aufzubauen. Und es wird nicht unsere momentanen Probleme lösen, eher im Gegenteil.
Beispiel: Firma mit einem Wert von 10Mio, die aber in Produktionanlagen stecken. 1% Steuer heißt 100K pro Jahr abdrücken. Firma macht 400K Gewinn - Zwischenfrage: soll der jetzt dann besteuert werden? - und muß aber jetzt die 100K Steuern zahlen. Geht, wenn das auf dem Konto liegt und woher nehm ich das, klar von den 400K die eigentlich Gewinn gemacht hab, also wird damit doch dann indirekt der Gewinn besteuert. Sieht mir wie das bisherige System aus.
Wenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Vermögensaufbau wird erleichtert, man skaliert viel schneller, weil der Gewinn irrelevant ist - was dadurch zu höherem Gewinn führt (im Grunde Zinseszinseffekt). Der Anreiz, Vermögen aufzubauen, - im Sinne von working capital - ist voll da. Andersherum: Wer 10 Mio auf dem Konto liegen hat (Volkswirtschaftlich schlecht!), muss 100.000€ zahlen. Somit verringert sich sein vermögen.
D.h. ganz klarer Anreiz: Wer wert schafft, profitiert. Wer sich ausruht, zahlt.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Oder ich hab ein paar Wohnungen die ich vermiete, soll ja solche Leute geben. Die zahlen dann 1% aufs Vermögen, d.h. auf Ihre Immobilienwerte, was am Schluß heißt, die meist ohnehin nicht so hohe Rendite sinkt. Und genau deswegen werde ich dann in weitere Wohnungen investieren, die wir ja eigentlich dringend bräuchten ... Und an der Wertsteigerung der Immobilien wird der Staat dann auch gleich automatisch beteiligt.
Der Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen. Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Zitat von MoneyMaker am 15. Februar 2026, 22:33 UhrEinkünfte zu versteuern ist der falsche Ansatz - wir müssen an‘s Vermögen ran & wir müssen dafür sorgen, dass Arbeitnehmer eines aufbauen können.
Ich sage: Es gibt einfach auch zuviel Möglichkeiten Besteuerungen zu umgehen. Da würde ich ansetzen. Alle Ausnahmeregelungen weg. Was ist gerechter? 35000 Gesetze, die versuchen 10000 scheinbare Ungerechtigkeiten zu regeln? (Es macht heute ja fast schon Sinn drei Steuerberater zu konsultieren, weil jeder irgendeinen anderen Steuertrick auf Lager hat.) Oder alle Ausnahmen weg und für alles und jeden transparent die gleiche Regelung? Das würde dann nämlich auch dazu führen, dass der der mehr hat auch mehr zahlt. Und nebenbei würde es weniger Aufwand in der Bürokratie geben und damit vermutlich auch weniger Kosten. So jetzt können die Steuerberater Ihre Lobby ins Spiel bringen und protestieren. Die machen dann nämlich zwansgläufig Teilzeit, um beim Thema zu bleiben.
Das ist mir jetzt sehr pauschal - aber ich bin voll bei dir, dass der Dschungel an Regeln, Auflagen und Ausnahmen nicht zielführend ist. Das muss auf den Prüfstand. Dafür bedarf es einer klaren Strategie und konsequenter Umsetzung. Bislang gab es nur Lippenbekenntnisse.
Problem: Jeder Ansatz wird von Konservativen, Neoliberalen, Poplisten und Opporthunisten zerredet. Das Großkapital provitiert nachweislich von der aktuellen Situation und hat die maßgeblichen Akteure im demokratischen und antidemokratischen Spektrum in der Hand.
btw: Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt: Im Grunde bin ich der Meinung, dass wir Vermögen, Einkommen und Konsum besteuern müssen. Und zwar differenziert, mit Lenkungseffekt: Selbstbewohntes Eigentum muss anders besteuert werden als Produktionsanlagen, Lohnarbeit muss anders besteuert werden als Kapitalerträge, Konsum von Grundnahrungsmitteln sollte gar nicht, der von Kaviar aber schon besteuert werden). Eckpfeiler:
- Sozial (z.B. höhere Freibeträge auf Einkommen und Kapitalerträge, dafür aber Vermögenssteuer ab 10 Mio., Grundnahrungsmittel 0%)
- Gesund (z.B. Zuckersteuer)
- Leistungsfreundlich (z.B. Förderung von Leistung und Investitionen durch Steueranreize, Vermeiden von Nichtleistung)
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. Februar 2026, 12:42 UhrZitat von karlmags am 16. Februar 2026, 11:53 UhrDer Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das wird nicht funktionieren oder es wird ein weiteres Feld für Steuerberater.
Option A ist, dass der Sachwert versteuert wird, bei 5 Mio Marktwert also pauschal mit 2% versteuert wird, sodass 100T€ p.a. zusätzlich im Cashflow erzielt werden müssten. Das entspricht der aktuellen Abschreibung von 2% über 50 Jahre, die sich also in Luft auflösen würde und dann wird das entweder zu einem Mietsprung in Höhe von +3-5% führen oder die privaten Investoren werden sich komplett verabschieden. Option A1 wäre, dass man die Abschreibung auf ~4% erhöht.
Option B ist, dass man die kumulierten abgeschriebenen Werte versteuert, was dann letztlich den gleichen Mietsprung auslösen würde, der dann aber über ca. 10 Jahre gestreckt werden könnte/würde.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen.
Das ist natürlich kompletter Kokolores. Die Immo dient nur als Sicherung für den Kredit, das Vermögen ist insgesamt dem Eigentümer zuzuordnen. Die Bank ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Berechtigter in Abt. III des jeweiligen Grundbuchs.
Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Ich sehe nicht, warum dann mehr Menschen in Immos investieren sollten, s.o.
Wenn das nicht der Fall ist, wäre das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ebenfalls mindestens zusätzlich ausgebremst.
Zitat von karlmags am 16. Februar 2026, 11:53 Uhr
Der Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das wird nicht funktionieren oder es wird ein weiteres Feld für Steuerberater.
Option A ist, dass der Sachwert versteuert wird, bei 5 Mio Marktwert also pauschal mit 2% versteuert wird, sodass 100T€ p.a. zusätzlich im Cashflow erzielt werden müssten. Das entspricht der aktuellen Abschreibung von 2% über 50 Jahre, die sich also in Luft auflösen würde und dann wird das entweder zu einem Mietsprung in Höhe von +3-5% führen oder die privaten Investoren werden sich komplett verabschieden. Option A1 wäre, dass man die Abschreibung auf ~4% erhöht.
Option B ist, dass man die kumulierten abgeschriebenen Werte versteuert, was dann letztlich den gleichen Mietsprung auslösen würde, der dann aber über ca. 10 Jahre gestreckt werden könnte/würde.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen.
Das ist natürlich kompletter Kokolores. Die Immo dient nur als Sicherung für den Kredit, das Vermögen ist insgesamt dem Eigentümer zuzuordnen. Die Bank ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Berechtigter in Abt. III des jeweiligen Grundbuchs.
Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Ich sehe nicht, warum dann mehr Menschen in Immos investieren sollten, s.o.
Wenn das nicht der Fall ist, wäre das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ebenfalls mindestens zusätzlich ausgebremst.
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Ich dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Zitat von Absprung_2020 am 16. Februar 2026, 13:46 UhrZitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Bei diesem Steuermodell?
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Bei diesem Steuermodell?
Zitat von MoneyMaker am 16. Februar 2026, 14:20 UhrWenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Au ja. 10 Mio investieren und 5 Mio Gewinn machen. Ich will sofort das Geschäftmodell wissen, bei dem das geht. Mach ich sofort. .... Absolut weltfremd.
Der Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
klar. Und für meine vor 30 Jahren mit Darlehen gekaufte selbst genutzte Immobilie, die heute abbezahlt ist, zahle ich dann heute irgendwas zwischen 500 und 1000€ Steuern im Monat. nö. dann kann ich gleich mieten. also kein Anreiz an eine eigene Immo zu denken.
Und bei den vermieteten Immos werd ich einen Teufel tun und irgendwas renovieren. Erhöht ja nur den Wert und damit die Steuern. Also Miete möglichst hoch ansetzen - kost mich ja keinen Cent mehr - und verkommen lassen, was den Wert und damit die Steuern runter bringt. Auch ein super Modell. Erinnert mich irgendwie an die Bruchbuden, die ich '89 bei meinen ersten Fahrten in den Osten gesehen hab.
btw: Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt: Im Grunde bin ich der Meinung, dass wir Vermögen, Einkommen und Konsum besteuern müssen.
vermutlich hast Du neben Erbschaften noch ein paar Sachen in der Liste vergessen. Deine Liste der nicht zu versteuernde Dinge ist sicher kürzer...
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
guter Humor? ... stimmt doch... bei den meisten Vorschlägen musste ich schon lachen, so weltfremd wie die sind.
Wenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Au ja. 10 Mio investieren und 5 Mio Gewinn machen. Ich will sofort das Geschäftmodell wissen, bei dem das geht. Mach ich sofort. .... Absolut weltfremd.
Der Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
klar. Und für meine vor 30 Jahren mit Darlehen gekaufte selbst genutzte Immobilie, die heute abbezahlt ist, zahle ich dann heute irgendwas zwischen 500 und 1000€ Steuern im Monat. nö. dann kann ich gleich mieten. also kein Anreiz an eine eigene Immo zu denken.
Und bei den vermieteten Immos werd ich einen Teufel tun und irgendwas renovieren. Erhöht ja nur den Wert und damit die Steuern. Also Miete möglichst hoch ansetzen - kost mich ja keinen Cent mehr - und verkommen lassen, was den Wert und damit die Steuern runter bringt. Auch ein super Modell. Erinnert mich irgendwie an die Bruchbuden, die ich '89 bei meinen ersten Fahrten in den Osten gesehen hab.
btw: Ich habe mich etwas unglücklich ausgedrückt: Im Grunde bin ich der Meinung, dass wir Vermögen, Einkommen und Konsum besteuern müssen.
vermutlich hast Du neben Erbschaften noch ein paar Sachen in der Liste vergessen. Deine Liste der nicht zu versteuernde Dinge ist sicher kürzer...
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
guter Humor? ... stimmt doch... bei den meisten Vorschlägen musste ich schon lachen, so weltfremd wie die sind.
Zitat von karlmags am 16. Februar 2026, 16:03 UhrZitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. Februar 2026, 12:42 UhrZitat von karlmags am 16. Februar 2026, 11:53 UhrDer Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das wird nicht funktionieren oder es wird ein weiteres Feld für Steuerberater.
Option A ist, dass der Sachwert versteuert wird, bei 5 Mio Marktwert also pauschal mit 2% versteuert wird, sodass 100T€ p.a. zusätzlich im Cashflow erzielt werden müssten. Das entspricht der aktuellen Abschreibung von 2% über 50 Jahre, die sich also in Luft auflösen würde und dann wird das entweder zu einem Mietsprung in Höhe von +3-5% führen oder die privaten Investoren werden sich komplett verabschieden. Option A1 wäre, dass man die Abschreibung auf ~4% erhöht.
Option B ist, dass man die kumulierten abgeschriebenen Werte versteuert, was dann letztlich den gleichen Mietsprung auslösen würde, der dann aber über ca. 10 Jahre gestreckt werden könnte/würde.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen.
Das ist natürlich kompletter Kokolores. Die Immo dient nur als Sicherung für den Kredit, das Vermögen ist insgesamt dem Eigentümer zuzuordnen. Die Bank ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Berechtigter in Abt. III des jeweiligen Grundbuchs.
Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Ich sehe nicht, warum dann mehr Menschen in Immos investieren sollten, s.o.
Wenn das nicht der Fall ist, wäre das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ebenfalls mindestens zusätzlich ausgebremst.
Wie gesagt - Immos werden i.d.R. finanziert. Rechnet man die Schuld gegen den Vermögenswert, ist der Vermögenswert in den Anfangsjahren gering & zahlt entsprechend keine Vermögenssteuer wegen der Immobilie. Das kann man festschreiben (einfach) oder mit dem Marktwert fortschreiben. Wenn man nach Marktwert bewertet, hieße das, wenn man bspw. nicht tilgt, man müsste nur den Marktwertzuwachs besteuern.
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Haha - ja, ich bin kein Fan von Karl Marx, aber ich bin Ideen aufgeschlossen, die der Gesellschaft zuträglich sind.
Zitat von MoneyMaker am 16. Februar 2026, 14:20 UhrWenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Au ja. 10 Mio investieren und 5 Mio Gewinn machen. Ich will sofort das Geschäftmodell wissen, bei dem das geht. Mach ich sofort. .... Absolut weltfremd.
Hypothese, schnelles Rechenbeispiel, Prinzip ist klargeworden.
Zitat von MoneyMaker am 16. Februar 2026, 14:20 UhrDer Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
klar. Und für meine vor 30 Jahren mit Darlehen gekaufte selbst genutzte Immobilie, die heute abbezahlt ist, zahle ich dann heute irgendwas zwischen 500 und 1000€ Steuern im Monat. nö. dann kann ich gleich mieten. also kein Anreiz an eine eigene Immo zu denken.
Und bei den vermieteten Immos werd ich einen Teufel tun und irgendwas renovieren. Erhöht ja nur den Wert und damit die Steuern. Also Miete möglichst hoch ansetzen - kost mich ja keinen Cent mehr - und verkommen lassen, was den Wert und damit die Steuern runter bringt. Auch ein super Modell. Erinnert mich irgendwie an die Bruchbuden, die ich '89 bei meinen ersten Fahrten in den Osten gesehen hab.
Bei Grundstücken machen wir das schon - nennt sich Grundsteuer. Sicher wären im Falle der eigenbewohnten Immobilie "Schonvermögen"-Regelungen sinnvoll.
Und ehe ihr jetzt kommt mit: "Aber, wenn die Oma dann nach Opas Tod & dem Auszug von Onkel Heinz, weil der endlich geheiratet hat, alleine auf 300qm wohnt, müsste sie ja dann anfangen, steuern zu zahlen!" Ja, müsste sie. Erbschaftssteuer auch (hab ich wirklich eben vergessen ;)) Und? Gentrifizierung mal andersrum. 😉
Aber die Sozialverträglichkeit müsste eben im Detail ausarbeitet werden.Das Geld, was du nicht investierst, ist ja Teil deines Vermögens und wird so oder so besteuert.
Der Versteuerung entgehst du im Prinzip nur durch Konsum, was den Motor am Laufen hält. Oder du investierst es, um deine Einnahmen weiter zu steigern, um mehr konsumieren oder investieren zu können.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. Februar 2026, 12:42 UhrZitat von karlmags am 16. Februar 2026, 11:53 UhrDer Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
Das wird nicht funktionieren oder es wird ein weiteres Feld für Steuerberater.
Option A ist, dass der Sachwert versteuert wird, bei 5 Mio Marktwert also pauschal mit 2% versteuert wird, sodass 100T€ p.a. zusätzlich im Cashflow erzielt werden müssten. Das entspricht der aktuellen Abschreibung von 2% über 50 Jahre, die sich also in Luft auflösen würde und dann wird das entweder zu einem Mietsprung in Höhe von +3-5% führen oder die privaten Investoren werden sich komplett verabschieden. Option A1 wäre, dass man die Abschreibung auf ~4% erhöht.
Option B ist, dass man die kumulierten abgeschriebenen Werte versteuert, was dann letztlich den gleichen Mietsprung auslösen würde, der dann aber über ca. 10 Jahre gestreckt werden könnte/würde.
Das Vermögen als solches liegt natürlich bei der Bank --> die Bank muss folglich höhere Steuern bezahlen.
Das ist natürlich kompletter Kokolores. Die Immo dient nur als Sicherung für den Kredit, das Vermögen ist insgesamt dem Eigentümer zuzuordnen. Die Bank ist aber nicht Eigentümer, sondern nur Berechtigter in Abt. III des jeweiligen Grundbuchs.
Das schlägt sich in eine höhere Zinsbelastung nieder. Diese kann zwar steuerlich abgesetzt werden - aber eben auch an den Mieter weitergegeben werden. Am Ende zahlt die Zeche sowieso immer der Mieter, aber es würde mehr Menschen geben, die in Immobilien investieren.
Ich sehe nicht, warum dann mehr Menschen in Immos investieren sollten, s.o.
Wenn das nicht der Fall ist, wäre das Ziel, mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ebenfalls mindestens zusätzlich ausgebremst.
Wie gesagt - Immos werden i.d.R. finanziert. Rechnet man die Schuld gegen den Vermögenswert, ist der Vermögenswert in den Anfangsjahren gering & zahlt entsprechend keine Vermögenssteuer wegen der Immobilie. Das kann man festschreiben (einfach) oder mit dem Marktwert fortschreiben. Wenn man nach Marktwert bewertet, hieße das, wenn man bspw. nicht tilgt, man müsste nur den Marktwertzuwachs besteuern.
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Februar 2026, 13:15 UhrIch dachte immer der „Karlmags“ Nick wäre ein Ausdruck guten Humors.
Aber er ist ja tatsächlich Kommunist
Haha - ja, ich bin kein Fan von Karl Marx, aber ich bin Ideen aufgeschlossen, die der Gesellschaft zuträglich sind.
Zitat von MoneyMaker am 16. Februar 2026, 14:20 UhrWenn wir annehmen, dass ausschließlich Vermögen versteuert wird, muss er die 100k unabhängig vom Gewinn bezahlen. Wenn die 10 Mio langfristig investiert sind, muss er irgendwie 100k liquide auftreiben. Wenn er jetzt 5 Mio Gewinn macht, nuss er auch nur 100k zahlen. Im Folgejahr dann aber auf 14.900.000 -> 149.000€
Au ja. 10 Mio investieren und 5 Mio Gewinn machen. Ich will sofort das Geschäftmodell wissen, bei dem das geht. Mach ich sofort. .... Absolut weltfremd.
Hypothese, schnelles Rechenbeispiel, Prinzip ist klargeworden.
Zitat von MoneyMaker am 16. Februar 2026, 14:20 UhrDer Praxisfall sieht doch so aus, dass Immobilien finanziert werden. Das bedeutet, dass der Immobilienwert zu Beginn 0 oder sehr gering ist - Vermögensversteuerung = 0 und die Mieteinnahmen sind unversteuerter Gewinn. Der Anreiz ist folglich sehr hoch, in Immobilien zu investieren.
klar. Und für meine vor 30 Jahren mit Darlehen gekaufte selbst genutzte Immobilie, die heute abbezahlt ist, zahle ich dann heute irgendwas zwischen 500 und 1000€ Steuern im Monat. nö. dann kann ich gleich mieten. also kein Anreiz an eine eigene Immo zu denken.
Und bei den vermieteten Immos werd ich einen Teufel tun und irgendwas renovieren. Erhöht ja nur den Wert und damit die Steuern. Also Miete möglichst hoch ansetzen - kost mich ja keinen Cent mehr - und verkommen lassen, was den Wert und damit die Steuern runter bringt. Auch ein super Modell. Erinnert mich irgendwie an die Bruchbuden, die ich '89 bei meinen ersten Fahrten in den Osten gesehen hab.
Bei Grundstücken machen wir das schon - nennt sich Grundsteuer. Sicher wären im Falle der eigenbewohnten Immobilie "Schonvermögen"-Regelungen sinnvoll.
Und ehe ihr jetzt kommt mit: "Aber, wenn die Oma dann nach Opas Tod & dem Auszug von Onkel Heinz, weil der endlich geheiratet hat, alleine auf 300qm wohnt, müsste sie ja dann anfangen, steuern zu zahlen!" Ja, müsste sie. Erbschaftssteuer auch (hab ich wirklich eben vergessen ;)) Und? Gentrifizierung mal andersrum. 😉
Aber die Sozialverträglichkeit müsste eben im Detail ausarbeitet werden.
Das Geld, was du nicht investierst, ist ja Teil deines Vermögens und wird so oder so besteuert.
Der Versteuerung entgehst du im Prinzip nur durch Konsum, was den Motor am Laufen hält. Oder du investierst es, um deine Einnahmen weiter zu steigern, um mehr konsumieren oder investieren zu können.
Zitat von karlmags am 16. Februar 2026, 16:35 UhrIch verstehe ehrlich gesagt die Irritation nicht so ganz. Ich beziehe mich z.T. auf Erfahrungen in funktionierenden Volkswirtschaften.
In der Schweiz wird das Nettovermögen mit 0,02 bis 1% versteuert, in Norwegen mit 1 - 1,1%. In Deutschland wurden Vermögenswerte bis 1997 auch mit 1% versteuert.
- Vermögenssteuer einführen, sinnvolle Freibeträge wählen, ggf. Abstufungen definieren (z.B. Land- u. Forstwirtschaft)
- Einkommen moderater besteuern, insb. Niedriglöhner entlasten
- Kapitalerträge bis 10.000 p.a. (oder so) steuerfrei.
Klingt alles sehr einfach - der politische Wille fehlt aber komplett.
Man könnte auch in der Kombination den Arbeitnehmerpauschbetrag so heraufsetzen, wie es sich im Gesamtkonstrukt der Maßnahmen noch rechnet & spart in dem Zuge die Bearbeitung von abermillionen Arbeitnehmern in Deutschland. Die freigewordenen Kapazitäten im Finanzamt könnten in der Folge wunderbar für die Erfassung der Vermögen und die Verfolgung von Steuerhinterziehern sorgen.
Nach dem Rechtsruck brauchen wir einen steuerpolitischen Sozialruck.
Die Diskussio ist aber jetzt wirklich stark vom Thema abgekommen.
Im Kern bleibt:
Ich glaube, dass das Nettoarbeitsaufkommen in Deutschland und in der Welt perspektivisch durch Digitalisierung und Automatisierung (ergo erhöhte Arbeitsproduktivität) abnimmt und wir dadurch ein neues Problem schaffen. Die Big-Tec-Babos prophezeien genau das und sie investieren Irrwitzige Summen, damit genau diese Realität wahr wird. Ich bin mit Blick auf die Geschichte und die Macht dieser Menschen zu demütig, um das mit einem lächelnden "Ach, eh nicht!" abzuwinken. Das dauert vielleicht noch ein wenig, aber ich habe HEUTE Berater im Haus, die mir zeigen, wie ich 3 Leute rauswerfen kann, weil die KI ihren Job übernimmt. Die Unternehmen werden in ihren Prozessen durch Digitalisierung & Prozessoptimierung immer standardisierter, was die KI super findet. Top-Entwickler von Spotify haben seit Dezember keine Zeile Code mehr selbst geschrieben. Ob sich das alles durchsetzt - keine Ahnung. Aber die Systeme werden immer besser, die unterschiedlichsten KI-Ansätze weiter erforscht und entwickelt. In China werden Pflege-Roboter entwickelt. Das dauert noch, klar, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in 50 Jahren von Olga oder R2D2 aus dem Pflegebett hieft werde (my guess: das wird vllt. schon meine Eltern in 15 Jahren betreffen).
Wir müssen uns Gedanken darüber machen, dass wir die übriggebliebene Arbeit & das Geld sinnvoll verteilen.
Es gibt im Grunde zwei Ebenen: Die Operative und die Strategische. Ich bin beim Weitblick - und Merz Jünger gucken operativ auf die nächste Planungsperiode. Die wollen die Arbeitsstunden irgendwie hoch kriegen. Und ich denke mir an der Stelle: fuck off, Friedrich, geh mal Kitas bauen & deine Buddies besteuern.
Ich verstehe ehrlich gesagt die Irritation nicht so ganz. Ich beziehe mich z.T. auf Erfahrungen in funktionierenden Volkswirtschaften.
In der Schweiz wird das Nettovermögen mit 0,02 bis 1% versteuert, in Norwegen mit 1 - 1,1%. In Deutschland wurden Vermögenswerte bis 1997 auch mit 1% versteuert.
- Vermögenssteuer einführen, sinnvolle Freibeträge wählen, ggf. Abstufungen definieren (z.B. Land- u. Forstwirtschaft)
- Einkommen moderater besteuern, insb. Niedriglöhner entlasten
- Kapitalerträge bis 10.000 p.a. (oder so) steuerfrei.
Klingt alles sehr einfach - der politische Wille fehlt aber komplett.
Man könnte auch in der Kombination den Arbeitnehmerpauschbetrag so heraufsetzen, wie es sich im Gesamtkonstrukt der Maßnahmen noch rechnet & spart in dem Zuge die Bearbeitung von abermillionen Arbeitnehmern in Deutschland. Die freigewordenen Kapazitäten im Finanzamt könnten in der Folge wunderbar für die Erfassung der Vermögen und die Verfolgung von Steuerhinterziehern sorgen.
Nach dem Rechtsruck brauchen wir einen steuerpolitischen Sozialruck.
Die Diskussio ist aber jetzt wirklich stark vom Thema abgekommen.
Im Kern bleibt:
Ich glaube, dass das Nettoarbeitsaufkommen in Deutschland und in der Welt perspektivisch durch Digitalisierung und Automatisierung (ergo erhöhte Arbeitsproduktivität) abnimmt und wir dadurch ein neues Problem schaffen. Die Big-Tec-Babos prophezeien genau das und sie investieren Irrwitzige Summen, damit genau diese Realität wahr wird. Ich bin mit Blick auf die Geschichte und die Macht dieser Menschen zu demütig, um das mit einem lächelnden "Ach, eh nicht!" abzuwinken. Das dauert vielleicht noch ein wenig, aber ich habe HEUTE Berater im Haus, die mir zeigen, wie ich 3 Leute rauswerfen kann, weil die KI ihren Job übernimmt. Die Unternehmen werden in ihren Prozessen durch Digitalisierung & Prozessoptimierung immer standardisierter, was die KI super findet. Top-Entwickler von Spotify haben seit Dezember keine Zeile Code mehr selbst geschrieben. Ob sich das alles durchsetzt - keine Ahnung. Aber die Systeme werden immer besser, die unterschiedlichsten KI-Ansätze weiter erforscht und entwickelt. In China werden Pflege-Roboter entwickelt. Das dauert noch, klar, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich in 50 Jahren von Olga oder R2D2 aus dem Pflegebett hieft werde (my guess: das wird vllt. schon meine Eltern in 15 Jahren betreffen).
Wir müssen uns Gedanken darüber machen, dass wir die übriggebliebene Arbeit & das Geld sinnvoll verteilen.
Es gibt im Grunde zwei Ebenen: Die Operative und die Strategische. Ich bin beim Weitblick - und Merz Jünger gucken operativ auf die nächste Planungsperiode. Die wollen die Arbeitsstunden irgendwie hoch kriegen. Und ich denke mir an der Stelle: fuck off, Friedrich, geh mal Kitas bauen & deine Buddies besteuern.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 16. Februar 2026, 22:32 UhrZitat von karlmags am 16. Februar 2026, 16:35 UhrIch verstehe ehrlich gesagt die Irritation nicht so ganz. Ich beziehe mich z.T. auf Erfahrungen in funktionierenden Volkswirtschaften.
In der Schweiz wird das Nettovermögen mit 0,02 bis 1% versteuert, in Norwegen mit 1 - 1,1%. In Deutschland wurden Vermögenswerte bis 1997 auch mit 1% versteuert.
- Vermögenssteuer einführen, sinnvolle Freibeträge wählen, ggf. Abstufungen definieren (z.B. Land- u. Forstwirtschaft)
- Einkommen moderater besteuern, insb. Niedriglöhner entlasten
- Kapitalerträge bis 10.000 p.a. (oder so) steuerfrei.
Nur mal so zum Vergleich Schweiz, Norwegen, D:
In der Schweiz gibt es einen Steuerfreibetrag auf die gesamte Netto-Besteuerung von 77T CHF bezogen auf das gesamte Vermögen. Dazu konkurrieren die Kantone untereinander und unterbieten sich logischerweise beim Buhlen um den Wohnsitz von Vermögenden bei einem Vermögenssteuersatz von deutlich unter 1%, teilweise bis zu 0,1% und einer gesamten Staatsquote von knapp über 20%.
Wenn Du also Schweiz willst ... musst Du praktisch den kompletten Sozialstaat abbauen.
Norwegen ist da schon deutlich ähnlicher strukturiert mit vergleichbarer Staatsquote von ~40%, die arbeiten aber mit einem Vermögens-Freibetrag für Ledige von ~165T€ und einem V-Steuersatz von ca. 1%. Mit diesem Satz wäre in D zB die Kapitalertragssteuer abgegolten, auf diese Einnahmen würde man also verzichten.
2% ab 1 Mio oder ab 50 Mio dann 5% p.a. - was ja aktuell auch diskutiert wird - müsste man schon gut begründen bzw. andere Steuern eben fallen lassen. Vor allem wenn Norwegen als auch die Schweiz mit 1% oder deutlich drunter auskommen.
Dass grundsätzlich alle Einkommensarten möglichst gleichwertig zur Besteuerung herangezogen werden sollten, halte ich für einen absolut plausiblen Ansatz, aber man kann das mMn nicht mal eben so umkrempeln. Wenn man sich für einen Weg entscheidet, muss man mit relativ langen Übergangszeiten arbeiten, siehe Thema Doppelbesteuerung von Renten. Das würde zB alte Regelungen zu Aktien und auch Immo-Abschreibungen betreffen.
Zitat von karlmags am 16. Februar 2026, 16:35 UhrIch verstehe ehrlich gesagt die Irritation nicht so ganz. Ich beziehe mich z.T. auf Erfahrungen in funktionierenden Volkswirtschaften.
In der Schweiz wird das Nettovermögen mit 0,02 bis 1% versteuert, in Norwegen mit 1 - 1,1%. In Deutschland wurden Vermögenswerte bis 1997 auch mit 1% versteuert.
- Vermögenssteuer einführen, sinnvolle Freibeträge wählen, ggf. Abstufungen definieren (z.B. Land- u. Forstwirtschaft)
- Einkommen moderater besteuern, insb. Niedriglöhner entlasten
- Kapitalerträge bis 10.000 p.a. (oder so) steuerfrei.
Nur mal so zum Vergleich Schweiz, Norwegen, D:
In der Schweiz gibt es einen Steuerfreibetrag auf die gesamte Netto-Besteuerung von 77T CHF bezogen auf das gesamte Vermögen. Dazu konkurrieren die Kantone untereinander und unterbieten sich logischerweise beim Buhlen um den Wohnsitz von Vermögenden bei einem Vermögenssteuersatz von deutlich unter 1%, teilweise bis zu 0,1% und einer gesamten Staatsquote von knapp über 20%.
Wenn Du also Schweiz willst ... musst Du praktisch den kompletten Sozialstaat abbauen.
Norwegen ist da schon deutlich ähnlicher strukturiert mit vergleichbarer Staatsquote von ~40%, die arbeiten aber mit einem Vermögens-Freibetrag für Ledige von ~165T€ und einem V-Steuersatz von ca. 1%. Mit diesem Satz wäre in D zB die Kapitalertragssteuer abgegolten, auf diese Einnahmen würde man also verzichten.
2% ab 1 Mio oder ab 50 Mio dann 5% p.a. - was ja aktuell auch diskutiert wird - müsste man schon gut begründen bzw. andere Steuern eben fallen lassen. Vor allem wenn Norwegen als auch die Schweiz mit 1% oder deutlich drunter auskommen.
Dass grundsätzlich alle Einkommensarten möglichst gleichwertig zur Besteuerung herangezogen werden sollten, halte ich für einen absolut plausiblen Ansatz, aber man kann das mMn nicht mal eben so umkrempeln. Wenn man sich für einen Weg entscheidet, muss man mit relativ langen Übergangszeiten arbeiten, siehe Thema Doppelbesteuerung von Renten. Das würde zB alte Regelungen zu Aktien und auch Immo-Abschreibungen betreffen.