Lifestyleteilzeit
Zitat von T1000 am 3. Februar 2026, 13:15 Uhrhttps://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/gitta-connemann-bedauert-lifestyle-teilzeit-cdu-mittelstandsunion-gxe#cid-79823880
Noch kann das jeder selbst entscheiden.
Noch kann das jeder selbst entscheiden.
Zitat von karlmags am 3. Februar 2026, 14:29 UhrEine dahingehende Gesetzesänderung wird die SPD hoffentlich verhindern.
Nervt ziemlich, dass konservative Bürger glauben, die CDU würde Politik in ihrem Sinne machen. Aktuell befassen sie sich mit irrelevanten Hebeln und scheuen die Themen, die mit großen Investitionsanreizen oder Entlastungen und Förderungen der Arbeiterklasse einhergehen. Ein paar gute Themen sind auf dem Weg - alle von Habeck. Bin zwar kein Habeck-Jünger, aber die haben den grundlos in der Luft zerrissen.
Die CDU unterschätzt in meinen Augen den arbeitgeberfreundlichen Aspekte der Teilzeit, dass die Arbeitsproduktivität massiv steigt, wenn die Gesamtstundenzahl sinkt. Häufig ist es möglich, die Arbeit von 8 Stunden in 6 Stunden zu erledigen.
Eine dahingehende Gesetzesänderung wird die SPD hoffentlich verhindern.
Nervt ziemlich, dass konservative Bürger glauben, die CDU würde Politik in ihrem Sinne machen. Aktuell befassen sie sich mit irrelevanten Hebeln und scheuen die Themen, die mit großen Investitionsanreizen oder Entlastungen und Förderungen der Arbeiterklasse einhergehen. Ein paar gute Themen sind auf dem Weg - alle von Habeck. Bin zwar kein Habeck-Jünger, aber die haben den grundlos in der Luft zerrissen.
Die CDU unterschätzt in meinen Augen den arbeitgeberfreundlichen Aspekte der Teilzeit, dass die Arbeitsproduktivität massiv steigt, wenn die Gesamtstundenzahl sinkt. Häufig ist es möglich, die Arbeit von 8 Stunden in 6 Stunden zu erledigen.
Zitat von Susy Sunshine am 3. Februar 2026, 14:55 UhrMich nervt die Regierung immer mehr.
Spätestens ab da, wo man uns vorschreiben wollte, nicht mehr täglich zu duschen. 😉
In meinem Konzern arbeiten viele Leute in Teilzeit. Meist eben Mütter (Väter) oder pflegende Angehörige.
Falls dies nicht mehr so einfach/möglich wäre, würden wohl viele verheiratete Teilzeitkräfte ganz zu Hause bleiben.
Leute, denen es gesundheitlich nicht so wirklich gut geht, würden EU-Rente beantragen.
Ich hoffe, es geht bald wieder aufwärts und man fördert die Bürger anstatt stumpf zu fordern.
Mich nervt die Regierung immer mehr.
Spätestens ab da, wo man uns vorschreiben wollte, nicht mehr täglich zu duschen. 😉
In meinem Konzern arbeiten viele Leute in Teilzeit. Meist eben Mütter (Väter) oder pflegende Angehörige.
Falls dies nicht mehr so einfach/möglich wäre, würden wohl viele verheiratete Teilzeitkräfte ganz zu Hause bleiben.
Leute, denen es gesundheitlich nicht so wirklich gut geht, würden EU-Rente beantragen.
Ich hoffe, es geht bald wieder aufwärts und man fördert die Bürger anstatt stumpf zu fordern.
Zitat von Adastra am 3. Februar 2026, 15:02 Uhr
Es ist vor allem "nett", das als Lifestyle-Teilzeit zu bezeichnen, als ob die Menschen in der Zeit mehrheitlich Hobbys pflegen oder Espresso trinken. Die Realität sieht eher so aus: Ein hoher Prozentsatz arbeitet Teilzeit, um die Kinderbetreuung mangels Angeboten abgedeckt zu bekommen, weitere pflegen Angehörige.
Außerdem nutzen sehr viele die reduzierte Arbeitszeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei den unterschiedlichsten Projekten - ob das THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Sportverein oder andere Organisation ist.
Zudem wird bei Teilzeit alles über einen Kamm geschoren - nach deren Definition arbeite ich auch Teilzeit - ich arbeite 35 Stunden pro Woche. "Teilzeit liegt vor, wenn die vereinbarte Wochenarbeitszeit kürzer ist als die eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten im Unternehmen. Es gibt keine feste Stundengrenze, sondern der Vergleich ist entscheidend (z. B. 35 Std. bei 40 Std. Vollzeit)." Jeder Kollege, der also "nur" 39 Stunden arbeitet ist also auch in Teilzeit.
Ich möchte diejenigen sehen, die das in den Raum werfen, wenn alle "Teilzeitbeschäftigten" sagen würden: Klar - wir tragen mit bezahlter Arbeit zur Steigerung des BIP bei und arbeiten Vollzeit" und die daraus resultieren Kosten für die Allgemeinheit. Für viele Menschen wäre die Pflege zu Hause nicht mehr zu leisten - es wären mehr Pflegeheime nötig und höhere Kosten für die Pflegekassen fallen an - ganz zu schweigen von dem Mangel an Pflegepersonal, den es jetzt schon gibt.
Die Gesellschaft müßte es schaffen, Kinderbetreuungsplätze zu organisieren, die einen echten Arbeitstag samt Wegezeiten abdecken.
Viele Ehrenamtliche würden das Handtuch schmeißen - ob es dann noch "die Tafel", ehrenamtlichen Sprachunterricht für Geflüchtete, Besuchsdienste in Krankenhäusern, Trainer in Vereinen, freiwillige Wegemarkierer für Wanderwege, Rettungsschwimmer der DLRG an Gewässern, Hausaufgabenbetreuer in gemeinnützigen Einrichtungen, Sterbegegleiter in Hospizen und und und gäbe, wage ich zu bezweifeln.
Und selbst wenn Menschen die Zeit "NUR" für ihre Familie nutzen möchten - vielleicht will nicht jeder ein absentes Elternteil sein, sondern stellt nicht Geld über soziale Interaktion.
Viele haben auch neben ihrem Job einen Nebenjob - weil viele Unternehmen nur Teilzeitbeschäftigungen oder Minijobs anbieten (Discounter arbeiten überwiegend mit 30-Stunden-Verträgen für Mitarbeiter - die Arbeit ist so anstrengend, daß es vorteilhafter für den Krankenstand ist, die Leute mit 30 Stunden zu beschäftigen - Regeneration in der Freizeit statt Krankenstand - zudem stehen die dann bei kurzfristigem Bedarf für Überstunden zur Verfügung - während bei Vollzeitkräften dann das Arbeitszeit-Gesetz greifen würde und man Aushilfen holen müßte)
Ich habe auch ein Ehrenamt - neben 35 Stunden Arbeit (plus natürlich Wegezeiten - kein Homeoffice) kostet mich das in "guten Wochen" ungefähr 15 Stunden - das können aber auch schnell 25 Stunden werden....
Ich habe auch schon einen Job mit Pendel-Zeit gehabt - da bin ich um 06:20 Uhr aus dem Haus gegangen und kam um ca. 19 Uhr nach Hause - ganz "normaler" Vollzeitjob - da war ich unter 30 -das hab ich etliche Jahre gemacht und mir dann geschworen - nie wieder.
Aber Arbeitsnehmer-Bashing ist gerade wieder sehr in Mode - selbst wenn die Statistik etwas anderes sagt:
Trotz der Konjunkturflaute wird in Deutschland einer Studie zufolge so viel gearbeitet wie noch nie. Die abhängig Beschäftigten kamen im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 55 Milliarden Stunden. Das sei der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. 1991 waren es danach noch 52 Milliarden Stunden, auf dem Tiefpunkt 2005 sogar nur 47 Milliarden Stunden. "Das Gesamtarbeitsvolumen ist vor allem gestiegen, weil immer mehr Frauen erwerbstätig sind", sagte Studienautor Mattis Beckmannshagen. "Allerdings ist fast die Hälfte der Frauen in Deutschland teilzeitbeschäftigt, obwohl einige gern mehr arbeiten würden."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/arbeitszeit-beschaeftigte-arbeitsstunden-100.html
Es ist vor allem "nett", das als Lifestyle-Teilzeit zu bezeichnen, als ob die Menschen in der Zeit mehrheitlich Hobbys pflegen oder Espresso trinken. Die Realität sieht eher so aus: Ein hoher Prozentsatz arbeitet Teilzeit, um die Kinderbetreuung mangels Angeboten abgedeckt zu bekommen, weitere pflegen Angehörige.
Außerdem nutzen sehr viele die reduzierte Arbeitszeit zur ehrenamtlichen Mitarbeit bei den unterschiedlichsten Projekten - ob das THW, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Sportverein oder andere Organisation ist.
Zudem wird bei Teilzeit alles über einen Kamm geschoren - nach deren Definition arbeite ich auch Teilzeit - ich arbeite 35 Stunden pro Woche. "Teilzeit liegt vor, wenn die vereinbarte Wochenarbeitszeit kürzer ist als die eines vergleichbaren Vollzeitbeschäftigten im Unternehmen. Es gibt keine feste Stundengrenze, sondern der Vergleich ist entscheidend (z. B. 35 Std. bei 40 Std. Vollzeit)." Jeder Kollege, der also "nur" 39 Stunden arbeitet ist also auch in Teilzeit.
Ich möchte diejenigen sehen, die das in den Raum werfen, wenn alle "Teilzeitbeschäftigten" sagen würden: Klar - wir tragen mit bezahlter Arbeit zur Steigerung des BIP bei und arbeiten Vollzeit" und die daraus resultieren Kosten für die Allgemeinheit. Für viele Menschen wäre die Pflege zu Hause nicht mehr zu leisten - es wären mehr Pflegeheime nötig und höhere Kosten für die Pflegekassen fallen an - ganz zu schweigen von dem Mangel an Pflegepersonal, den es jetzt schon gibt.
Die Gesellschaft müßte es schaffen, Kinderbetreuungsplätze zu organisieren, die einen echten Arbeitstag samt Wegezeiten abdecken.
Viele Ehrenamtliche würden das Handtuch schmeißen - ob es dann noch "die Tafel", ehrenamtlichen Sprachunterricht für Geflüchtete, Besuchsdienste in Krankenhäusern, Trainer in Vereinen, freiwillige Wegemarkierer für Wanderwege, Rettungsschwimmer der DLRG an Gewässern, Hausaufgabenbetreuer in gemeinnützigen Einrichtungen, Sterbegegleiter in Hospizen und und und gäbe, wage ich zu bezweifeln.
Und selbst wenn Menschen die Zeit "NUR" für ihre Familie nutzen möchten - vielleicht will nicht jeder ein absentes Elternteil sein, sondern stellt nicht Geld über soziale Interaktion.
Viele haben auch neben ihrem Job einen Nebenjob - weil viele Unternehmen nur Teilzeitbeschäftigungen oder Minijobs anbieten (Discounter arbeiten überwiegend mit 30-Stunden-Verträgen für Mitarbeiter - die Arbeit ist so anstrengend, daß es vorteilhafter für den Krankenstand ist, die Leute mit 30 Stunden zu beschäftigen - Regeneration in der Freizeit statt Krankenstand - zudem stehen die dann bei kurzfristigem Bedarf für Überstunden zur Verfügung - während bei Vollzeitkräften dann das Arbeitszeit-Gesetz greifen würde und man Aushilfen holen müßte)
Ich habe auch ein Ehrenamt - neben 35 Stunden Arbeit (plus natürlich Wegezeiten - kein Homeoffice) kostet mich das in "guten Wochen" ungefähr 15 Stunden - das können aber auch schnell 25 Stunden werden....
Ich habe auch schon einen Job mit Pendel-Zeit gehabt - da bin ich um 06:20 Uhr aus dem Haus gegangen und kam um ca. 19 Uhr nach Hause - ganz "normaler" Vollzeitjob - da war ich unter 30 -das hab ich etliche Jahre gemacht und mir dann geschworen - nie wieder.
Aber Arbeitsnehmer-Bashing ist gerade wieder sehr in Mode - selbst wenn die Statistik etwas anderes sagt:
Trotz der Konjunkturflaute wird in Deutschland einer Studie zufolge so viel gearbeitet wie noch nie. Die abhängig Beschäftigten kamen im vergangenen Jahr auf insgesamt rund 55 Milliarden Stunden. Das sei der höchste Wert seit der Wiedervereinigung. 1991 waren es danach noch 52 Milliarden Stunden, auf dem Tiefpunkt 2005 sogar nur 47 Milliarden Stunden. "Das Gesamtarbeitsvolumen ist vor allem gestiegen, weil immer mehr Frauen erwerbstätig sind", sagte Studienautor Mattis Beckmannshagen. "Allerdings ist fast die Hälfte der Frauen in Deutschland teilzeitbeschäftigt, obwohl einige gern mehr arbeiten würden."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/arbeitsmarkt/arbeitszeit-beschaeftigte-arbeitsstunden-100.html
Zitat von Adastra am 3. Februar 2026, 15:17 UhrUnd wer das Zahlenwerk nicht kennt:
Im Jahr 2024 sind 36,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland freiwillig engagiert – das entspricht rund 26,97 Millionen Menschen. Im Jahr 2024 zeigen sich beim freiwilligen Engagement von Frauen (36,4 Prozent) und Männern (37,0 Prozent) keine statistisch signifikanten Unterschiede. ie Engagementbeteiligung unterscheidet sich je nach Alter der freiwillig Engagierten. Am höchsten ist sie in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen mit 40,4 Prozent und bei den 14- bis 29-Jährigen mit 40,0 Prozent. Auch in den höheren Altersgruppen bleibt das Engagement auf einem hohen Niveau: 37,6 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 36,9 Prozent der 65- bis 74-Jährigen sind freiwillig engagiert. Im Lebensalter ab 75 Jahren geht die Beteiligung zurück, aber auch in dieser Altersgruppe sind noch 21,1 Prozent der Bevölkerung engagiert.
Auch wenn Frauen und Männer 2024 insgesamt gleich häufig freiwillig engagiert sind, zeigen sich in einzelnen Altersgruppen Unterschiede: In der Altersgruppe 75 Jahre und älter engagieren sich Männer mit 24,9 Prozent anteilig häufiger als Frauen mit 18,4 Prozent
(Männer: 6,5 Prozentpunkte höher). (Könnte daran liegen, daß in dem Alter viele Frauen schon den älteren Partner pflegen….)
Umgekehrt ist es bei den 30- bis 49-Jährigen: Hier liegt die Engagementquote der Frauen mit 42,6 Prozent höher als die der Männer mit 38,4 Prozent (Frauen: 4,2 Prozentpunkte höher).
Um sich freiwillig zu engagieren, bedarf es zeitlicher Ressourcen.
Gefragt nach dem Zeitumfang des Engagements gibt rund ein Viertel der Freiwilligen (24 Prozent) an, für die Tätigkeit drei bis fünf Stunden in der Woche aufzuwenden, und knapp jeder beziehungsweise jede Fünfte (19 Prozent) nennt sechs oder mehr Stunden pro Woche. Mit einem Anteil von 53 Prozent engagieren sich die meisten Personen bis zu 2 Stunden pro Woche für ihre freiwillige Tätigkeit. Bei Personen mit mehreren freiwilligen Tätigkeiten beziehen sich diese und die folgenden Angaben jeweils auf die zeitintensivste Tätigkeit. Im Zeitvergleich zu 2019 zeigt sich, dass engagierte Personen 2024 etwas häufiger als 2019 drei bis fünf Stunden oder sogar mehr als sechs Stunden pro Woche in ihre freiwillige Tätigkeit investieren.
Quelle: https://www.bundestag.de/resource/blob/1127166/251213_sechster_freiwilligensurvey.pdf
Vielleicht sollten sich diejenigen, die ein Ende der „Lifestyle-Teilzeit“ wollen sich diesen Bericht auch mal zu Gemüte führen. Und dann überlegen, wer diese Dinge zukünftig leisten soll....
Und wer das Zahlenwerk nicht kennt:
Im Jahr 2024 sind 36,7 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Deutschland freiwillig engagiert – das entspricht rund 26,97 Millionen Menschen. Im Jahr 2024 zeigen sich beim freiwilligen Engagement von Frauen (36,4 Prozent) und Männern (37,0 Prozent) keine statistisch signifikanten Unterschiede. ie Engagementbeteiligung unterscheidet sich je nach Alter der freiwillig Engagierten. Am höchsten ist sie in der Altersgruppe der 30- bis 49-Jährigen mit 40,4 Prozent und bei den 14- bis 29-Jährigen mit 40,0 Prozent. Auch in den höheren Altersgruppen bleibt das Engagement auf einem hohen Niveau: 37,6 Prozent der 50- bis 64-Jährigen und 36,9 Prozent der 65- bis 74-Jährigen sind freiwillig engagiert. Im Lebensalter ab 75 Jahren geht die Beteiligung zurück, aber auch in dieser Altersgruppe sind noch 21,1 Prozent der Bevölkerung engagiert.
Auch wenn Frauen und Männer 2024 insgesamt gleich häufig freiwillig engagiert sind, zeigen sich in einzelnen Altersgruppen Unterschiede: In der Altersgruppe 75 Jahre und älter engagieren sich Männer mit 24,9 Prozent anteilig häufiger als Frauen mit 18,4 Prozent
(Männer: 6,5 Prozentpunkte höher). (Könnte daran liegen, daß in dem Alter viele Frauen schon den älteren Partner pflegen….)
Umgekehrt ist es bei den 30- bis 49-Jährigen: Hier liegt die Engagementquote der Frauen mit 42,6 Prozent höher als die der Männer mit 38,4 Prozent (Frauen: 4,2 Prozentpunkte höher).
Um sich freiwillig zu engagieren, bedarf es zeitlicher Ressourcen.
Gefragt nach dem Zeitumfang des Engagements gibt rund ein Viertel der Freiwilligen (24 Prozent) an, für die Tätigkeit drei bis fünf Stunden in der Woche aufzuwenden, und knapp jeder beziehungsweise jede Fünfte (19 Prozent) nennt sechs oder mehr Stunden pro Woche. Mit einem Anteil von 53 Prozent engagieren sich die meisten Personen bis zu 2 Stunden pro Woche für ihre freiwillige Tätigkeit. Bei Personen mit mehreren freiwilligen Tätigkeiten beziehen sich diese und die folgenden Angaben jeweils auf die zeitintensivste Tätigkeit. Im Zeitvergleich zu 2019 zeigt sich, dass engagierte Personen 2024 etwas häufiger als 2019 drei bis fünf Stunden oder sogar mehr als sechs Stunden pro Woche in ihre freiwillige Tätigkeit investieren.
Quelle: https://www.bundestag.de/resource/blob/1127166/251213_sechster_freiwilligensurvey.pdf
Vielleicht sollten sich diejenigen, die ein Ende der „Lifestyle-Teilzeit“ wollen sich diesen Bericht auch mal zu Gemüte führen. Und dann überlegen, wer diese Dinge zukünftig leisten soll....
Zitat von T1000 am 3. Februar 2026, 16:39 UhrAber ganz ehrlich: Ich möchte mal eine Bresche für "Lifestyleteilzeit" schlagen. Arbeit wird in dieser Gesellschaft ohnehin sehr stark überbewertet. Ich finde es völlig OK, wenn jemand weniger arbeitet und in seiner dann freien Zeit Bilder malt.
Aber ganz ehrlich: Ich möchte mal eine Bresche für "Lifestyleteilzeit" schlagen. Arbeit wird in dieser Gesellschaft ohnehin sehr stark überbewertet. Ich finde es völlig OK, wenn jemand weniger arbeitet und in seiner dann freien Zeit Bilder malt.
Zitat von Muslime_Frugi am 3. Februar 2026, 19:14 UhrStimme dir zu. Keine Vorschriften zur Lebensgestaltung im liberalen Geist.
Nun sollte diese Entscheidung nicht durch das progressive Steuersystem dies nicht als eine Art Anreizsystem für Privilegierte gefördert werden.
Stimme dir zu. Keine Vorschriften zur Lebensgestaltung im liberalen Geist.
Nun sollte diese Entscheidung nicht durch das progressive Steuersystem dies nicht als eine Art Anreizsystem für Privilegierte gefördert werden.
Zitat von MoneyMaker am 3. Februar 2026, 19:49 UhrUnd wieder so eine Diskussion über ungelegte Eier.
Wobei ich nicht glaube, dass man den, der meint wegen Freizeitbedürfnissen nur halbtags zu arbeiten zu wollen, damit zwingen kann, mehr zu arbeiten. Der wird halt dann gar nicht mehr arbeiten, oder sich im heutigen Arbeitnehmermarkt einen anderen Arbeitgeber suchen, der z.B. 4 Tage Woche anbietet. Was allerdings bei diesen ganzen Rechnungen nicht aufgeht, ist wieder mal die Selbstverständlichkeit, dass man trotzdem auf nichts in der sozialen Absicherung verzichten will. Die Kosten der KV sind ja nicht die halben, nur weil er nur die halbe Zeit arbeitet, die Beiträge sind aber schon halbiert. Man stelle sich nur mal vor, wie das System funktionieren soll, wenn z.B. drei Viertel oder mehr nur halbtags arbeiten. ....
Und das ist - glaube ich - bei diesen ganzen Vorschlägen gemeint. Wenn wir für ALLE die Errungenschaften des Sozialsystems beibehalten wollen, sind natürlich solche Halbtagsjobs nicht förderlich. Also muss die Politik eher Anreize schaffen dass man lieber mehr als weniger arbeitet (Steuern runter, Kitas schaffen etc.) und nicht versuchen, das durch gesetzliche Regelungen umzusetzen. Und dass das auch Wirtschaftswachstum - was wir dringends brauchen - bringen kann, mal ganz außen vor.
Und wieder so eine Diskussion über ungelegte Eier.
Wobei ich nicht glaube, dass man den, der meint wegen Freizeitbedürfnissen nur halbtags zu arbeiten zu wollen, damit zwingen kann, mehr zu arbeiten. Der wird halt dann gar nicht mehr arbeiten, oder sich im heutigen Arbeitnehmermarkt einen anderen Arbeitgeber suchen, der z.B. 4 Tage Woche anbietet. Was allerdings bei diesen ganzen Rechnungen nicht aufgeht, ist wieder mal die Selbstverständlichkeit, dass man trotzdem auf nichts in der sozialen Absicherung verzichten will. Die Kosten der KV sind ja nicht die halben, nur weil er nur die halbe Zeit arbeitet, die Beiträge sind aber schon halbiert. Man stelle sich nur mal vor, wie das System funktionieren soll, wenn z.B. drei Viertel oder mehr nur halbtags arbeiten. ....
Und das ist - glaube ich - bei diesen ganzen Vorschlägen gemeint. Wenn wir für ALLE die Errungenschaften des Sozialsystems beibehalten wollen, sind natürlich solche Halbtagsjobs nicht förderlich. Also muss die Politik eher Anreize schaffen dass man lieber mehr als weniger arbeitet (Steuern runter, Kitas schaffen etc.) und nicht versuchen, das durch gesetzliche Regelungen umzusetzen. Und dass das auch Wirtschaftswachstum - was wir dringends brauchen - bringen kann, mal ganz außen vor.
Zitat von Semi-Privatier am 3. Februar 2026, 20:04 UhrAktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
Aktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
Zitat von karlmags am 3. Februar 2026, 21:41 UhrTax the rich - alles andere bringt nix.
Vermögenssteuer - jetzt!
Tax the rich - alles andere bringt nix.
Vermögenssteuer - jetzt!
Zitat von Rente-in-2027 am 4. Februar 2026, 8:10 UhrZitat von Semi-Privatier am 3. Februar 2026, 20:04 UhrAktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
genau das!
Zitat von Semi-Privatier am 3. Februar 2026, 20:04 UhrAktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
genau das!
Zitat von Muslime_Frugi am 4. Februar 2026, 8:54 Uhr@konsument
das von dir Geschriebene beschreibt sicher einen Teil der ausufernden Problematik unseres aufgeblähten und künftig schwer zu finanzierenden Sozialstaat.
Du lenkst aber gleichzeitig ab und willst nicht weitergehender über den Tellerrand schauen.
Es geht nicht darum Teilzeit zu verbieten oder zu Vollzeit zu zwingen. Beide Vertragsparteien, AG und AN können vereinbaren was sie wollen.
Es geht darum bei einem geschlossenen Arbeitsvertrag das Recht auf Teilzeit gesetzlich erzwingen zu können. Im Kontext „Lifestyle“ stehen dabei Personen, die auf das Vollzeitgehalt nicht angewiesen sind, da sie von anderen Einnahmequellen leben oder teilweise leben können und sich damit entlang des progressiven Steuersystems optimieren, geringere Sozialbeiträge zahlen aber dennoch sozial vollständig über die Solidargemeinschaft abgesichert sind.
Dieses reflexartigen Abwehrverhalten zeigt wie sehr wir uns an die politisch falschen Rahmenbedingungen gewöhnt und darin eingerichtet haben. Entsprechend schwierig schätze ich die Reformbereitschaft ein und entsprechend groß wird der Verteilungskampf werden.
Gerade FIRE sollte selbstbestimmt und selbstverantwortlich erfolgen. Es zu erreichen ist gerade für Arbeitnehmer hierzulande einfacher als in den USA weil Kosten auf andere übertragen werden können.
Ich muss sie nicht weiter quälend erläutern. TZ, MIDI, bis zu 2 Jahre ALG, Familienversicherung sind einige davon.Das meiste davon sind Privilegien von Arbeitnehmern. Hier gibt es auch einige Kleinselbständige einfach auch mal in deren Rahmenbedingungen hineindenken.
Es ist Aufgabe und Verantwortung der Politik Rahmenbedingungen zu setzen. Darum geht es, nicht um Verbote.
das von dir Geschriebene beschreibt sicher einen Teil der ausufernden Problematik unseres aufgeblähten und künftig schwer zu finanzierenden Sozialstaat.
Du lenkst aber gleichzeitig ab und willst nicht weitergehender über den Tellerrand schauen.
Es geht nicht darum Teilzeit zu verbieten oder zu Vollzeit zu zwingen. Beide Vertragsparteien, AG und AN können vereinbaren was sie wollen.
Es geht darum bei einem geschlossenen Arbeitsvertrag das Recht auf Teilzeit gesetzlich erzwingen zu können. Im Kontext „Lifestyle“ stehen dabei Personen, die auf das Vollzeitgehalt nicht angewiesen sind, da sie von anderen Einnahmequellen leben oder teilweise leben können und sich damit entlang des progressiven Steuersystems optimieren, geringere Sozialbeiträge zahlen aber dennoch sozial vollständig über die Solidargemeinschaft abgesichert sind.
Dieses reflexartigen Abwehrverhalten zeigt wie sehr wir uns an die politisch falschen Rahmenbedingungen gewöhnt und darin eingerichtet haben. Entsprechend schwierig schätze ich die Reformbereitschaft ein und entsprechend groß wird der Verteilungskampf werden.
Gerade FIRE sollte selbstbestimmt und selbstverantwortlich erfolgen. Es zu erreichen ist gerade für Arbeitnehmer hierzulande einfacher als in den USA weil Kosten auf andere übertragen werden können.
Ich muss sie nicht weiter quälend erläutern. TZ, MIDI, bis zu 2 Jahre ALG, Familienversicherung sind einige davon.
Das meiste davon sind Privilegien von Arbeitnehmern. Hier gibt es auch einige Kleinselbständige einfach auch mal in deren Rahmenbedingungen hineindenken.
Es ist Aufgabe und Verantwortung der Politik Rahmenbedingungen zu setzen. Darum geht es, nicht um Verbote.
Zitat von karlmags am 4. Februar 2026, 10:05 Uhr
Zum Thema Ausgaben - Ich halten unseren Sozialstaat grundsätzlich nicht für aufgebläht. Rente mit 63 war ein Fehler, dennoch arbeiten wir so viel wie nie zuvor.Ich bin d'accord, wenn wir einiges in Frage stellen.
- Sollten 30jährige weitestegehend ungestört 12 Monate ALG1 beziehen können? Kürzen auf 6.
- Brauchen wir 114.000 Beschäftigte im Arbeitsamt? Massiv abbauen. Wer vermittelt werden möchte, soll sich melden. Wer nicht vermittelt werden möchte, halt nicht. Wir haben so viele Leute angestellt, die hinter erwachsenen Menschen herrennen, wie hinter Kleinkindern. Das ist so ineffizient! Keine Personalagentur der Welt könnte so wirtschaften. Wer nicht arbeiten will, findet einen Weg, nicht zu arbeiten. Wir müssen uns doch mal ernsthaft die Frage stellen, welche Tätigkeiten sinnvoll und effizient sind.
Manche machen einfach einen 6monatigen Online-Kurs. Sie pimmeln rum, ihr ALG1-Anspruch steigt um 3 Monate und ein Privatanbieter der Schulung verdient ordentlich daran auf Kosten des Steuerzahlers.
Ne Bekannte hat ihren IT-Beratungsjob verloren. Die hat dann 12 Monate lang ihr Haus saniert und den Maximalsatz ALG1 erhalten & in der Zeit genau 1x mit dem Sachbearbeiter gesprochen.- Deshalb --> ALG1 auf 6 Monate runter, danach Grundsicherung mit Bedarfprüfung. Es geht dir keiner auf den Sack, es gibt aber ein ordentliches Angebot für die, die wollen.
- Wieso erhalten Beamte in Niedersachsen über 30 Jahre hinweg immer wieder Solderhöhungen aufgrund ihrer Erfahrungsstufen? Man ist schon nach 7 Jahren Experte?! Nach 12 Jahren sollte Schluss sein. Rotstift ansetzen - Streich die letzten 4 Stufen. Bei den Betroffenen sind die Kinder aus dem Haus. Den Sold zu verringern, der zu Pensionseintritt gilt, führt dazu, dass langfristig auch die Pensionen sinken. Die sind bei Beamten vergleichsweise hoch.
Zum Thema Einnahmen - Ich finde auch, dass wir den Apparat, anders zu finanzieren sollten. Wir sollten aus an eigener historischer und internationaler Erfahrung bedienen und eine niedrige Vermögenssteuer auf Großkapital wieder einbringen sowie die Erbschaftssteuer dahingehend reformieren, dass Menschen profitieren, sobald die seinen Kipppunkt erreicht haben. Ist man wirklich richtig reich (guess what, euch meine ich damit alle nicht), spielt die Erbschaftsteuer keine wesentliche Rolle mehr. WTF?
Mein Chef hat das Unternehmen geerbt. Zuvor alles in eine Stiftung gegeben. Er baut jetzt als "Privatmann" 52 Wohnungen, seine Frau und Kinder sind Gesellschafter. Wir hatten vor kurzem ein Jahr Kurzarbeit. In dem Jahr hatten wir n EBIT von 70 Mio. WTF? Die Steuerzahler subventionieren hier den Gewinn meines Chefs.
Da ansetzen. Aber lasst doch bitte den Ärmsten die Stütze und den Rentnern ihren Lebensabend.
Wir befinden uns vor einem Quantensprung in der Arbeit - wir müssen diese Themen sowieso besprechen. AI macht ein paar von uns aktuell ein bisschen effizienter & wir sparen jetzt 2,5 Stellen ein in einem Team von 15 Leuten. Aber über kurz oder lang wird die Arbeitsproduktivität dadurch so einen krassen Boost erfahren, dass immer weniger menschliche Leistung notwendig wird. Wer zahlt dann? Arbeitseinkommen zu besteuern ist der strategisch falsche Ansatz! Das Geld muss ausgegeben oder investiert werden!
Zum Thema Ausgaben - Ich halten unseren Sozialstaat grundsätzlich nicht für aufgebläht. Rente mit 63 war ein Fehler, dennoch arbeiten wir so viel wie nie zuvor.Ich bin d'accord, wenn wir einiges in Frage stellen.
- Sollten 30jährige weitestegehend ungestört 12 Monate ALG1 beziehen können? Kürzen auf 6.
- Brauchen wir 114.000 Beschäftigte im Arbeitsamt? Massiv abbauen. Wer vermittelt werden möchte, soll sich melden. Wer nicht vermittelt werden möchte, halt nicht. Wir haben so viele Leute angestellt, die hinter erwachsenen Menschen herrennen, wie hinter Kleinkindern. Das ist so ineffizient! Keine Personalagentur der Welt könnte so wirtschaften. Wer nicht arbeiten will, findet einen Weg, nicht zu arbeiten. Wir müssen uns doch mal ernsthaft die Frage stellen, welche Tätigkeiten sinnvoll und effizient sind.
Manche machen einfach einen 6monatigen Online-Kurs. Sie pimmeln rum, ihr ALG1-Anspruch steigt um 3 Monate und ein Privatanbieter der Schulung verdient ordentlich daran auf Kosten des Steuerzahlers.
Ne Bekannte hat ihren IT-Beratungsjob verloren. Die hat dann 12 Monate lang ihr Haus saniert und den Maximalsatz ALG1 erhalten & in der Zeit genau 1x mit dem Sachbearbeiter gesprochen. - Deshalb --> ALG1 auf 6 Monate runter, danach Grundsicherung mit Bedarfprüfung. Es geht dir keiner auf den Sack, es gibt aber ein ordentliches Angebot für die, die wollen.
- Wieso erhalten Beamte in Niedersachsen über 30 Jahre hinweg immer wieder Solderhöhungen aufgrund ihrer Erfahrungsstufen? Man ist schon nach 7 Jahren Experte?! Nach 12 Jahren sollte Schluss sein. Rotstift ansetzen - Streich die letzten 4 Stufen. Bei den Betroffenen sind die Kinder aus dem Haus. Den Sold zu verringern, der zu Pensionseintritt gilt, führt dazu, dass langfristig auch die Pensionen sinken. Die sind bei Beamten vergleichsweise hoch.
Zum Thema Einnahmen - Ich finde auch, dass wir den Apparat, anders zu finanzieren sollten. Wir sollten aus an eigener historischer und internationaler Erfahrung bedienen und eine niedrige Vermögenssteuer auf Großkapital wieder einbringen sowie die Erbschaftssteuer dahingehend reformieren, dass Menschen profitieren, sobald die seinen Kipppunkt erreicht haben. Ist man wirklich richtig reich (guess what, euch meine ich damit alle nicht), spielt die Erbschaftsteuer keine wesentliche Rolle mehr. WTF?
Mein Chef hat das Unternehmen geerbt. Zuvor alles in eine Stiftung gegeben. Er baut jetzt als "Privatmann" 52 Wohnungen, seine Frau und Kinder sind Gesellschafter. Wir hatten vor kurzem ein Jahr Kurzarbeit. In dem Jahr hatten wir n EBIT von 70 Mio. WTF? Die Steuerzahler subventionieren hier den Gewinn meines Chefs.
Da ansetzen. Aber lasst doch bitte den Ärmsten die Stütze und den Rentnern ihren Lebensabend.
Wir befinden uns vor einem Quantensprung in der Arbeit - wir müssen diese Themen sowieso besprechen. AI macht ein paar von uns aktuell ein bisschen effizienter & wir sparen jetzt 2,5 Stellen ein in einem Team von 15 Leuten. Aber über kurz oder lang wird die Arbeitsproduktivität dadurch so einen krassen Boost erfahren, dass immer weniger menschliche Leistung notwendig wird. Wer zahlt dann? Arbeitseinkommen zu besteuern ist der strategisch falsche Ansatz! Das Geld muss ausgegeben oder investiert werden!
Zitat von geher am 4. Februar 2026, 10:25 UhrZitat von Semi-Privatier am 3. Februar 2026, 20:04 UhrAktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
Lieber Semi-Privatier,
ich danke dir sehr für deine Worte. Ansonsten halte ich mich lieber raus. Mir reicht die Spaltung und der Alltag incl. Verbalattacken im weltbesten Deutschland.
Beste Grüße
Zitat von Semi-Privatier am 3. Februar 2026, 20:04 UhrAktuell kommen die ja ständig mit neuen merkwürdigen Vorschlägen um die Kurve, sei es Teilzeit, dann Zahnarzt selbst bezahlen, Erbschaftsteuer etc.
Zu aller erst sollte man die ganzen Ausgaben auf den Prüfstand stellen, der deutsche Arbeitnehmer kann über die Steuer und die Lohnnebenkosten nicht die Ukraine, die arabische Großfamilie, die fehlenden KV Beiträge der Bürgergeldbezieher, demographische Entwicklung, versicherungsfremde Leistungen der RV, die Energiewende, CO2 Bepreisung und was sonst noch alles so ansteht, finanzieren.
Lasst den deutschen bitte in Teilzeit arbeiten wenn er das möchte, die Probleme sind ganz andere.
Lieber Semi-Privatier,
ich danke dir sehr für deine Worte. Ansonsten halte ich mich lieber raus. Mir reicht die Spaltung und der Alltag incl. Verbalattacken im weltbesten Deutschland.
Beste Grüße
Zitat von Muslime_Frugi am 4. Februar 2026, 10:27 UhrEs ist (zu) müßig jetzt hier fortlaufend über kleinteilige Details diskutieren.
Wenn wir uns grundsätzlich einigen Weg von einer Verteil- und Transfergesellschaft hin zu einer Leistungsgesellschaft zu verändern sind wir „on the same page“. Egal ob die da unten oder die da oben.
Mein Optimismus hält sich in Grenzen.
Es ist (zu) müßig jetzt hier fortlaufend über kleinteilige Details diskutieren.
Wenn wir uns grundsätzlich einigen Weg von einer Verteil- und Transfergesellschaft hin zu einer Leistungsgesellschaft zu verändern sind wir „on the same page“. Egal ob die da unten oder die da oben.
Mein Optimismus hält sich in Grenzen.
Zitat von Absprung_2020 am 4. Februar 2026, 10:46 UhrAlle eure Beiträge hier sind überwiegend richtig. Leider sind die für unser DE fast schon revolutionär! Und eines ist sicher: Revolution, das kann dieses Land keinesfalls.
So bleibt es, ich befürchte, @muslime_frugi, bei Besprechungen "kleinteiliger Details" und teile deinen Pessimismus. So lange, bis es allen schlechter geht und vielleicht sogar so etwas wie persönliche Panik entsteht, erst dann wird sich was bewegen.
Und wie @karlmags oben richtig schreibt, solange der Staat alle wie kleine Kinder behandelt, bzw. die Bürger das so erwarten, und jeder meint der Staat ist verantwortlich für Job, Rente oder auch Zahngesundheit. Jomei, dann sollten wir ernsthaft darüber reden statt Mathe besser Zahnhygiene und "wie führe ich ein selbstbestimmtes Leben" pauken.
Alle eure Beiträge hier sind überwiegend richtig. Leider sind die für unser DE fast schon revolutionär! Und eines ist sicher: Revolution, das kann dieses Land keinesfalls.
So bleibt es, ich befürchte, @muslime_frugi, bei Besprechungen "kleinteiliger Details" und teile deinen Pessimismus. So lange, bis es allen schlechter geht und vielleicht sogar so etwas wie persönliche Panik entsteht, erst dann wird sich was bewegen.
Und wie @karlmags oben richtig schreibt, solange der Staat alle wie kleine Kinder behandelt, bzw. die Bürger das so erwarten, und jeder meint der Staat ist verantwortlich für Job, Rente oder auch Zahngesundheit. Jomei, dann sollten wir ernsthaft darüber reden statt Mathe besser Zahnhygiene und "wie führe ich ein selbstbestimmtes Leben" pauken.
Zitat von Adastra am 4. Februar 2026, 12:16 UhrWenn man sich anguckt, woher der Begriff und die Schlagzeile kam, sieht man, daß sie letztlich ausschließlich dazu da war, zu polarisieren und abzulenken.
Ich zitiere mal aus einem Artikel:
"Schlagzeilen sind für Gitta Connemann die einzig harte Währung. „Schauen Sie doch nur einmal in die Berichterstattung der letzten Woche. Dort werden Sie mich zu allen relevanten wirtschaftspolitischen Themen lesen und sehen“, sagte sie im vergangenen Sommer einmal. "
Aktuelles Beispiel: die „Lifestyle-Teilzeit“. Ein typischer Connemann-Begriff. Kleinlaut rudert Connemann inzwischen zurück. Sie bedauert nun die Wortwahl, sieht das Problem aber ganz offensichtlich weiter bei den anderen. „Ich wünsche mir, dass wir jenseits ritueller Empörung wieder lernen, ernsthaft über Reformvorschläge zu diskutieren“, sagte sie. Was insofern kurios war, weil sie selbst ja offenbar wenig Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung hatte, wenn doch die Schuldigen für die wirtschaftliche Misere schon vorher feststanden.
"Dass Connemann immer wieder mittels Krawall versucht, auf sich aufmerksam zu machen, liegt auch an einem Dilemma, in das sie mit dem Regierungswechsel hineingeraten ist. Zuvor war die Lage so schön übersichtlich. Erstens: Schuld ist die Ampel. Zweitens: Friedrich Merz ist der Ausweg."
"In der Mittelstandsunion saßen schon zu Angela Merkels Zeiten viele Merz-Ultras. Mit dessen Wahl zum Kanzler sahen sie sich am Ziel. Auch Connemann stieg auf, ist jetzt Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Nur: Damit wurde es unübersichtlich. Als Teil der Regierung kann man schlecht gegen die Regierung wettern. Und es nagt am eigenen Selbstverständnis, dass die Konjunktur auch unter CDU-Führung nicht in Schwung kommt. Womöglich hat das aber gerade mit Leuten wie Gitta Connemann zu tun, denen es mehr um Schlagzeilen für die eigene Kundschaft geht, als um Lösungen für die Gesellschaft."
Quelle: Augsburger Allgemeine vom 04.02.26 (und nicht unbedingt links verortet)
Es wird versucht, Gesellschaftsgruppen gegeneinander auszuspielen.
Was den Teilzeit-Anspruch angeht - man sollte auch da (wie bei der berühmten Rente ab 63) erstmal gucken, wie denn die Realität überhaupt aussieht. Wieviele Menschen haben den WIRKLICH Anspruch darauf - es fängt schon damit an, daß der Arbeitgeber mehr als 15 Beschäftigte haben muß. Damit fallen Unmengen an kleinen Unternehmen sowieso schon weg. Dann: Der Arbeitgeber kann den Antrag nur ablehnen, wenn "dringende betriebliche Gründe" vorliegen - das ist sehr vage formuliert und dehnbar für den Betrieb. Wenn der Betrieb wirklich nicht will, kommt er relativ einfach aus der Nummer raus. Das 10.000 Mitarbeiter Unternehmen vielleicht schwerer (dafür haben die in der Regel bessere Anwälte) - das kleinere Unternehmen meist recht leicht.
Wenn man sich anguckt, woher der Begriff und die Schlagzeile kam, sieht man, daß sie letztlich ausschließlich dazu da war, zu polarisieren und abzulenken.
Ich zitiere mal aus einem Artikel:
"Schlagzeilen sind für Gitta Connemann die einzig harte Währung. „Schauen Sie doch nur einmal in die Berichterstattung der letzten Woche. Dort werden Sie mich zu allen relevanten wirtschaftspolitischen Themen lesen und sehen“, sagte sie im vergangenen Sommer einmal. "
Aktuelles Beispiel: die „Lifestyle-Teilzeit“. Ein typischer Connemann-Begriff. Kleinlaut rudert Connemann inzwischen zurück. Sie bedauert nun die Wortwahl, sieht das Problem aber ganz offensichtlich weiter bei den anderen. „Ich wünsche mir, dass wir jenseits ritueller Empörung wieder lernen, ernsthaft über Reformvorschläge zu diskutieren“, sagte sie. Was insofern kurios war, weil sie selbst ja offenbar wenig Interesse an einer ernsthaften Auseinandersetzung hatte, wenn doch die Schuldigen für die wirtschaftliche Misere schon vorher feststanden.
"Dass Connemann immer wieder mittels Krawall versucht, auf sich aufmerksam zu machen, liegt auch an einem Dilemma, in das sie mit dem Regierungswechsel hineingeraten ist. Zuvor war die Lage so schön übersichtlich. Erstens: Schuld ist die Ampel. Zweitens: Friedrich Merz ist der Ausweg."
"In der Mittelstandsunion saßen schon zu Angela Merkels Zeiten viele Merz-Ultras. Mit dessen Wahl zum Kanzler sahen sie sich am Ziel. Auch Connemann stieg auf, ist jetzt Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium. Nur: Damit wurde es unübersichtlich. Als Teil der Regierung kann man schlecht gegen die Regierung wettern. Und es nagt am eigenen Selbstverständnis, dass die Konjunktur auch unter CDU-Führung nicht in Schwung kommt. Womöglich hat das aber gerade mit Leuten wie Gitta Connemann zu tun, denen es mehr um Schlagzeilen für die eigene Kundschaft geht, als um Lösungen für die Gesellschaft."
Quelle: Augsburger Allgemeine vom 04.02.26 (und nicht unbedingt links verortet)
Es wird versucht, Gesellschaftsgruppen gegeneinander auszuspielen.
Was den Teilzeit-Anspruch angeht - man sollte auch da (wie bei der berühmten Rente ab 63) erstmal gucken, wie denn die Realität überhaupt aussieht. Wieviele Menschen haben den WIRKLICH Anspruch darauf - es fängt schon damit an, daß der Arbeitgeber mehr als 15 Beschäftigte haben muß. Damit fallen Unmengen an kleinen Unternehmen sowieso schon weg. Dann: Der Arbeitgeber kann den Antrag nur ablehnen, wenn "dringende betriebliche Gründe" vorliegen - das ist sehr vage formuliert und dehnbar für den Betrieb. Wenn der Betrieb wirklich nicht will, kommt er relativ einfach aus der Nummer raus. Das 10.000 Mitarbeiter Unternehmen vielleicht schwerer (dafür haben die in der Regel bessere Anwälte) - das kleinere Unternehmen meist recht leicht.
Zitat von karlmags am 4. Februar 2026, 13:22 UhrWir führen polemische Scheindebatten mit Fingerzeig auf Minderheiten über Irrelevantes.
Schuld sind die faulen Gutverdiener, die Arbeitslosen, die Migranten. Wow, da habt ihr ja wirklich das Rad neu erfunden, CDU, danke dafür.
Wir leben in keiner Verteil- und Transfergesellschaft - die Leistungsgesellschaft ist Kern unserer DNA. Ich kann's kaum glauben, in diesem Forum solche Aussagen zu lesen. Die Angst vor sozialem Abstieg und Altersarmut hält das Gros in Lohn und Brot - hier haben Leute mit 2 Mio Angst, dass es nicht reicht.
- Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8%. Vor 10 Jahren lag sie bei 7,1%, vor 20 Jahren bei 13%, vor 30 Jahren bei 10,6%.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen hat sich in den letzten 30 Jahren von 38.800.000 auf 46.000.000 erhöht.
- Die Gesamtzahl an geleisteten Arbeitsstunden lag 2024 bei 61.372.000.000 Stunden - so viel wie nie zuvor, 5,5% mehr als vor 30 Jahren.
Allgemeine Annahme: Frauen begannen vordergründig aus emanzipatorischen und ökonomischen Gründen zu arbeiten und Männer zum Teil in Teilzeit arbeiten, insb. um Care-Arbeit zu leisten.- Die Sozialleistungen hatten 2024 einen Anteil von 5,53% am BIP und im Jahre 2015 waren es 5,64%. Im Jahre 2000 waren es 5,63%. Where's the fcking Problem?!
Wir haben eine ineffiziente Verwaltung und in dieser ungerechte Ungleichbehandlungen mit schwer zu argumentierenden Privilegien und Nachteilen für einige Gruppen - das müssen wir alles verbessern. Aber zu sagen, die Deutschen müssten fleißiger sein und dann wären unsere Probleme gelöst - ist dreist und löst nicht unsere Probleme.
Das Vermögen in Deutschland ist unglaublich ungleich verteilt, und diese Ungleichheit nimmt Jahr für Jahr zu.
Trickle-down-Ökonomie funktioniert nicht. Die Ungleichheit im Vermögen steigt stetig an. Die Arbeitsproduktivität und die psychischen Erkrankungen in der Arbeiterklasse steigen. Tax. the. rich.
Wenn wir dafür sorgen, dass Arbeitnehmer entlastet werden und Kapital aufbauen können, sind sie vielleicht geneigt, ihre Stundenzahl zu reduzieren. die Vorteile liegen auf der Hand:
- Die Arbeitsproduktivität je bezahlter Stunde steigt.
- Teilzeitbeschäftigte haben mehr Zeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern.
- Kinder werden von beiden Elternteilen aufgezogen, das hat i.d.R. positive Auswirkungen.
Wir führen polemische Scheindebatten mit Fingerzeig auf Minderheiten über Irrelevantes.
Schuld sind die faulen Gutverdiener, die Arbeitslosen, die Migranten. Wow, da habt ihr ja wirklich das Rad neu erfunden, CDU, danke dafür.
Wir leben in keiner Verteil- und Transfergesellschaft - die Leistungsgesellschaft ist Kern unserer DNA. Ich kann's kaum glauben, in diesem Forum solche Aussagen zu lesen. Die Angst vor sozialem Abstieg und Altersarmut hält das Gros in Lohn und Brot - hier haben Leute mit 2 Mio Angst, dass es nicht reicht.
- Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8%. Vor 10 Jahren lag sie bei 7,1%, vor 20 Jahren bei 13%, vor 30 Jahren bei 10,6%.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen hat sich in den letzten 30 Jahren von 38.800.000 auf 46.000.000 erhöht.
- Die Gesamtzahl an geleisteten Arbeitsstunden lag 2024 bei 61.372.000.000 Stunden - so viel wie nie zuvor, 5,5% mehr als vor 30 Jahren.
Allgemeine Annahme: Frauen begannen vordergründig aus emanzipatorischen und ökonomischen Gründen zu arbeiten und Männer zum Teil in Teilzeit arbeiten, insb. um Care-Arbeit zu leisten. - Die Sozialleistungen hatten 2024 einen Anteil von 5,53% am BIP und im Jahre 2015 waren es 5,64%. Im Jahre 2000 waren es 5,63%. Where's the fcking Problem?!
Wir haben eine ineffiziente Verwaltung und in dieser ungerechte Ungleichbehandlungen mit schwer zu argumentierenden Privilegien und Nachteilen für einige Gruppen - das müssen wir alles verbessern. Aber zu sagen, die Deutschen müssten fleißiger sein und dann wären unsere Probleme gelöst - ist dreist und löst nicht unsere Probleme.
Das Vermögen in Deutschland ist unglaublich ungleich verteilt, und diese Ungleichheit nimmt Jahr für Jahr zu.
Trickle-down-Ökonomie funktioniert nicht. Die Ungleichheit im Vermögen steigt stetig an. Die Arbeitsproduktivität und die psychischen Erkrankungen in der Arbeiterklasse steigen. Tax. the. rich.
Wenn wir dafür sorgen, dass Arbeitnehmer entlastet werden und Kapital aufbauen können, sind sie vielleicht geneigt, ihre Stundenzahl zu reduzieren. die Vorteile liegen auf der Hand:
- Die Arbeitsproduktivität je bezahlter Stunde steigt.
- Teilzeitbeschäftigte haben mehr Zeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern.
- Kinder werden von beiden Elternteilen aufgezogen, das hat i.d.R. positive Auswirkungen.
Zitat von Absprung_2020 am 4. Februar 2026, 16:52 UhrZitat von karlmags am 4. Februar 2026, 13:22 UhrWir führen polemische Scheindebatten mit Fingerzeig auf Minderheiten über Irrelevantes.
Ja, das finde ich auch, jedoch: Wenn sich in der Bevölkerung aus diesen irrelevanten Gründen einen eklige Neupartei aufschwingt die größte Partei zu werden, dann sollte man so klug sein, das Thema ernst zu nehmen um der Bevölkerung eine Handlungsfähigkeit gegen Missbrauch zu signalisieren
Schuld sind die faulen Gutverdiener, die Arbeitslosen, die Migranten. Wow, da habt ihr ja wirklich das Rad neu erfunden, CDU, danke dafür.
Klassische Ablenkungsmanöver, da bin ich grundsätzlich bei dir. Jedoch auch hier gilt das gleiche wie ich schon oben schrieb: dann muss man das aber dennoch ernst nehmen und so bearbeiten, dass keine Ungerechtigkeitsgefühle entstehen, die von der Nixkönnerpartei aufgenommen werden können.
- Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8%. Vor 10 Jahren lag sie bei 7,1%, vor 20 Jahren bei 13%, vor 30 Jahren bei 10,6%.
Da wurde zwischenzeitlich die Statistik methodisch angepasst. Umschulungen usw. rausgenommen. Wir liegen bereinigt um diese ganzen Maßnahmen höher und sind mig alten Zahlen etwa vergleichbar.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen hat sich in den letzten 30 Jahren von 38.800.000 auf 46.000.000 erhöht.
Ja klar, eben Teilzeit verstärkt, Midijobs... wird jetzt alles mitgezählt.
@karlmags Zitat; Die Gesamtzahl an geleisteten Arbeitsstunden lag 2024 bei 61.372.000.000 Stunden so viel wie nie zuvor, 5,5% mehr als vor 30 Jahren.
Sorry, jetzt ist Formatierung weg. Daran siehst du, trotz 20% mehr Erwerbstätigkeit nur wenige % mehr Gesamtarbeisstunden.
- Die Sozialleistungen hatten 2024 einen Anteil von 5,53% am BIP und im Jahre 2015 waren es 5,64%. Im Jahre 2000 waren es 5,63%. Where's the fcking Problem?
Argument siehe oben.... man muss da proaktiv den Agro-Argumentierern den Wind aus den Segeln nehmen.
Wir haben eine ineffiziente Verwaltung und in dieser ungerechte Ungleichbehandlungen mit schwer zu argumentierenden Privilegien und Nachteilen für einige Gruppen - das müssen wir alles verbessern.
Korrekt, genau auf meiner Linie.
Aber zu sagen, die Deutschen müssten fleißiger sein und dann wären unsere Probleme gelöst - ist dreist und löst nicht unsere Probleme.
Nicht fleißiger, vielleicht aber mutiger, innovativer und risikoaffiner.
Das Vermögen in Deutschland ist unglaublich ungleich verteilt, und diese Ungleichheit nimmt Jahr für Jahr zu.
Nein, der ist ziemlich gleich seit vielen Jahren. Insbesondere der Vermögens Gini Koeffizient und der Gehalts-Gini Koeffizient sind bemerkenswert unterschiedlich. Ganz kurz: Warum sind nicht mehr Deutsche in der Lage aus ihrem oft guten Gehalt ein Vermögen aufzubauen?
Trickle-down-Ökonomie funktioniert nicht. Die Ungleichheit im Vermögen steigt stetig an. Die Arbeitsproduktivität und die psychischen Erkrankungen in der Arbeiterklasse steigen. Tax. the. rich.
Das halte ich auch nicht für ganz zutreffend. Die Reallöhne (Nettolohnzuwachs minus Infla-rate) sind in den letzten Jahren gestiegen, sicher sind sie höher als vor 10 Jahren. Warum erfolgt daraus kein Vermögensaufbau? Da ist Spanien, Italien USA weiter.
Wenn wir dafür sorgen, dass Arbeitnehmer entlastet werden und Kapital aufbauen können, sind sie vielleicht geneigt, ihre Stundenzahl zu reduzieren. die Vorteile liegen auf der Hand:
- Die Arbeitsproduktivität je bezahlter Stunde steigt.
- Teilzeitbeschäftigte haben mehr Zeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern.
- Kinder werden von beiden Elternteilen aufgezogen, das hat i.d.R. positive Auswirkungen.
Das mag sein, ändert dann aber an den oben genannten Themen nicht viel. Weder im Vermögensaufbau noch BIP.
Wir können dann verteilen, wenn es was zu verteilen gibt. Derzeit geht es überall rückwärts. Die Innovationen kommen aus den USA und China. Leider bleibt die Wertschöpfung ebenfalls dort und auch die Gewinne. Tax the rich würde ich erst dann zustimmen, wenn die mit ihrem Geld ins Ausland investieren wollen anstatt hier. Wenn die hier Risikokapital bereitstellen oder Firmengründer oder FuE Vorhaben unterstützen sehe ich das als sinnvoller als Steuern abzudrücken. Unser Staat kann das leider nicht gut, mit Geld sinnvoll umgehen. Mütterrente, Staatsdiener einstellen, Elterngeld und ähnlicher Quark.
Zitat von karlmags am 4. Februar 2026, 13:22 UhrWir führen polemische Scheindebatten mit Fingerzeig auf Minderheiten über Irrelevantes.
Ja, das finde ich auch, jedoch: Wenn sich in der Bevölkerung aus diesen irrelevanten Gründen einen eklige Neupartei aufschwingt die größte Partei zu werden, dann sollte man so klug sein, das Thema ernst zu nehmen um der Bevölkerung eine Handlungsfähigkeit gegen Missbrauch zu signalisieren
Schuld sind die faulen Gutverdiener, die Arbeitslosen, die Migranten. Wow, da habt ihr ja wirklich das Rad neu erfunden, CDU, danke dafür.
Klassische Ablenkungsmanöver, da bin ich grundsätzlich bei dir. Jedoch auch hier gilt das gleiche wie ich schon oben schrieb: dann muss man das aber dennoch ernst nehmen und so bearbeiten, dass keine Ungerechtigkeitsgefühle entstehen, die von der Nixkönnerpartei aufgenommen werden können.
- Die Arbeitslosenquote beträgt 6,8%. Vor 10 Jahren lag sie bei 7,1%, vor 20 Jahren bei 13%, vor 30 Jahren bei 10,6%.
Da wurde zwischenzeitlich die Statistik methodisch angepasst. Umschulungen usw. rausgenommen. Wir liegen bereinigt um diese ganzen Maßnahmen höher und sind mig alten Zahlen etwa vergleichbar.
- Die Anzahl der Erwerbstätigen hat sich in den letzten 30 Jahren von 38.800.000 auf 46.000.000 erhöht.
Ja klar, eben Teilzeit verstärkt, Midijobs... wird jetzt alles mitgezählt.
@karlmags Zitat; Die Gesamtzahl an geleisteten Arbeitsstunden lag 2024 bei 61.372.000.000 Stunden so viel wie nie zuvor, 5,5% mehr als vor 30 Jahren.
Sorry, jetzt ist Formatierung weg. Daran siehst du, trotz 20% mehr Erwerbstätigkeit nur wenige % mehr Gesamtarbeisstunden.
- Die Sozialleistungen hatten 2024 einen Anteil von 5,53% am BIP und im Jahre 2015 waren es 5,64%. Im Jahre 2000 waren es 5,63%. Where's the fcking Problem?
Argument siehe oben.... man muss da proaktiv den Agro-Argumentierern den Wind aus den Segeln nehmen.
Wir haben eine ineffiziente Verwaltung und in dieser ungerechte Ungleichbehandlungen mit schwer zu argumentierenden Privilegien und Nachteilen für einige Gruppen - das müssen wir alles verbessern.
Korrekt, genau auf meiner Linie.
Aber zu sagen, die Deutschen müssten fleißiger sein und dann wären unsere Probleme gelöst - ist dreist und löst nicht unsere Probleme.
Nicht fleißiger, vielleicht aber mutiger, innovativer und risikoaffiner.
Das Vermögen in Deutschland ist unglaublich ungleich verteilt, und diese Ungleichheit nimmt Jahr für Jahr zu.
Nein, der ist ziemlich gleich seit vielen Jahren. Insbesondere der Vermögens Gini Koeffizient und der Gehalts-Gini Koeffizient sind bemerkenswert unterschiedlich. Ganz kurz: Warum sind nicht mehr Deutsche in der Lage aus ihrem oft guten Gehalt ein Vermögen aufzubauen?
Trickle-down-Ökonomie funktioniert nicht. Die Ungleichheit im Vermögen steigt stetig an. Die Arbeitsproduktivität und die psychischen Erkrankungen in der Arbeiterklasse steigen. Tax. the. rich.
Das halte ich auch nicht für ganz zutreffend. Die Reallöhne (Nettolohnzuwachs minus Infla-rate) sind in den letzten Jahren gestiegen, sicher sind sie höher als vor 10 Jahren. Warum erfolgt daraus kein Vermögensaufbau? Da ist Spanien, Italien USA weiter.
Wenn wir dafür sorgen, dass Arbeitnehmer entlastet werden und Kapital aufbauen können, sind sie vielleicht geneigt, ihre Stundenzahl zu reduzieren. die Vorteile liegen auf der Hand:
- Die Arbeitsproduktivität je bezahlter Stunde steigt.
- Teilzeitbeschäftigte haben mehr Zeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern.
- Kinder werden von beiden Elternteilen aufgezogen, das hat i.d.R. positive Auswirkungen.
Das mag sein, ändert dann aber an den oben genannten Themen nicht viel. Weder im Vermögensaufbau noch BIP.
Wir können dann verteilen, wenn es was zu verteilen gibt. Derzeit geht es überall rückwärts. Die Innovationen kommen aus den USA und China. Leider bleibt die Wertschöpfung ebenfalls dort und auch die Gewinne. Tax the rich würde ich erst dann zustimmen, wenn die mit ihrem Geld ins Ausland investieren wollen anstatt hier. Wenn die hier Risikokapital bereitstellen oder Firmengründer oder FuE Vorhaben unterstützen sehe ich das als sinnvoller als Steuern abzudrücken. Unser Staat kann das leider nicht gut, mit Geld sinnvoll umgehen. Mütterrente, Staatsdiener einstellen, Elterngeld und ähnlicher Quark.
Zitat von karlmags am 5. Februar 2026, 14:03 UhrDanke für deine ausführliche Antwort und Einschätzung zu meinen Aussagen.
Zu den Wahl- und Umfrageergebnissen: Ich sehe das Problem darin, dass die CDU priminente Problemthemen zwar adressiert - dies jedoch auf eine populistische und nicht zielführende Art. Es greift folgende Logik: Das Mitmachen der CDU legitimiert die vorherrschene Hetze --> "Das Problem ist real und der Ton ist ok!" --> Die CDU kommt mit nicht zielführenden Ansätzen um die Ecke --> Das Problem wird nicht gelöst --> Die Bürger merken: Das Problem ist real, der Ton ist ok, und die Maßnahmen reicht nicht - dann müssen die Maßnahmen wohl noch radikaler werden, um das Problem zu lösen. So erkläre ich mir zumindest, dass der rechtsschwenk der CDU bei gleichzeitig schlechten Resultaten lediglich zur Folge hatte, dass die Extremisten noch stärker abschneiden.
Zur Wirtschaft: Die Kosten des Staatsapparats müssen durch Digitalisierung und Automatisierung runter. Die Einnahmen müssen hoch, zum einen durch Vermögensabgabe und zum anderen durch Aufschwung. Die Wirtschaft stagniert aktuell, es werden Arbeitsplätze gestrichen, Standorte abgebaut - ggf. international ausgelagert. Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit das Feuer erneut zündet.
Zur Umverteilung: Es ist mehr als genug da. Das Großkapital wird über Generationen vererbt & der Fiskus lässt die Finger davon. Das muss aufhören. Andernorts bedient sich die Gesellschaft auch daran.
Danke für deine ausführliche Antwort und Einschätzung zu meinen Aussagen.
Zu den Wahl- und Umfrageergebnissen: Ich sehe das Problem darin, dass die CDU priminente Problemthemen zwar adressiert - dies jedoch auf eine populistische und nicht zielführende Art. Es greift folgende Logik: Das Mitmachen der CDU legitimiert die vorherrschene Hetze --> "Das Problem ist real und der Ton ist ok!" --> Die CDU kommt mit nicht zielführenden Ansätzen um die Ecke --> Das Problem wird nicht gelöst --> Die Bürger merken: Das Problem ist real, der Ton ist ok, und die Maßnahmen reicht nicht - dann müssen die Maßnahmen wohl noch radikaler werden, um das Problem zu lösen. So erkläre ich mir zumindest, dass der rechtsschwenk der CDU bei gleichzeitig schlechten Resultaten lediglich zur Folge hatte, dass die Extremisten noch stärker abschneiden.
Zur Wirtschaft: Die Kosten des Staatsapparats müssen durch Digitalisierung und Automatisierung runter. Die Einnahmen müssen hoch, zum einen durch Vermögensabgabe und zum anderen durch Aufschwung. Die Wirtschaft stagniert aktuell, es werden Arbeitsplätze gestrichen, Standorte abgebaut - ggf. international ausgelagert. Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit das Feuer erneut zündet.
Zur Umverteilung: Es ist mehr als genug da. Das Großkapital wird über Generationen vererbt & der Fiskus lässt die Finger davon. Das muss aufhören. Andernorts bedient sich die Gesellschaft auch daran.