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Leidiges Thema Heizungssanierung?

Geht ihr dieses Thema Heizungssanierung an?

Was macht ihr? Gas, Hybrid oder Wärmepumpe (Luft/Erd/Sole?)

Was ist hier der wirtschaftlichste Weg?

 

Über eure Erfahrungen und Tipps für ich mich freuen

Moin,

Beim MFH habe ich mich für eine Luft- Wärmepumpe entschieden. Zur Absicherung von Spitzenlasten gibts dazu noch eine Gastherme - lief aber noch nie...

"Privat" versorge ich beide auf dem Grundstück vorhandenen Wohngebäude über Fußbodenheizung aus einem zentralen Pufferspeicher. Dieser kann geladen werden durch Gastherme, Blockheizkraftwerk und Holzofen. Die Gastherme läuft aber sehr selten, das BHKW läuft im Winter einmal wöchentlich 10 Stunden um die Akkus zu floaten, ansonsten machen wir alles mit Holz, kostet uns nichts 🙂 Den Kamin feuern wir alle zwei bis drei Tage für 5-6 Stunden.

Die Werkstatt wird durch die Restabwärme des BHKW durch Abgaswärmetauscher in gewisser Weise auf Temperatur gehalten, ansonsten gibt es dort über den Werkbänken Elektro-Infrarotheizplatten an der Decke. Die Heizen den Bereich binnen Sekunden auf wenn man da was fummelt.

Meine letzte Energierechnung kam vor drei Jahren - wir leben seitdem energetisch komplett autark und sind nicht mehr ans öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen. Von steigenden Energiepreisen merken wir nichts 😉

vg

Und was sagt deine Amortisationsrechnung beim MFH?

Wärmepumpen sind ja gut doppelt so teuer.

hab nen Mehrfamilienhaus von 1920 mit Gasverbrauch von 70.000 kWh. Und hier steht nun wohl eine Modernisierung an.

ist schwer zu sagen, ich die Wohnungen erst zw. April und Juni letzten Jahres fertiggestellt und vermietet habe. Seitdem hat die Wärmepumpe knapp 6.000 Kwh Strom verbraucht. Denke bis Ende der Heizsaison werden es nicht mehr als 8.000 kwh. bei einer Arbeitszahl von rund 4 ergibt das 32.000 kwh "Wärme"-Energie. Umgelegt auf die 680 Quadratmeter Wohnfläche sind das dann rund 47 kwh/Qm/Jahr inkl. Warmwasser. Ich finde das sehr gut, vor allem wenn man bedenkt, dass ich die Bude voll mit alten Leuten habe,

die auf 23-24 Grad regulieren.

 

Gerade bei Mehrfamilienhäusern können aber auch alte Heizwertthermen ziemlich effizient laufen. Mit dem Einbau einer neuen Therme alleine wirst du daher kaum Einsparungen erreichen. Heizkosten dauerhaft senken geht vor allem prima über Wärmeschutz. Wenn das Gebäude aus den 20/30ern ist - und somit vermutlich aus Hohlschichtmauerwerk errichtet wurde, kannst du das Geld besser in die Ausdämmung der Hohlschicht investieren. Das kostet verhältnismäßig wenig, ist je nach Objektgröße in zwei bis drei Tagen erledigt und bringt deutliche Effekte.

Hi,

es ist immer eine Einzelfallentscheidung und kommt auf die Gegebenheiten an. Klar würde ich einen Neubau auch wie oben beschrieben mit Wärmepumpen versehen. Bei einem Haus Baujahr 1920 kommt es dagegen doch sehr auf den gedämmten Zustand an. Ohne ausreichende Dämmung wird die Wärmepumpe schwierig. Wie Frugi schreibt würde ich auch eher dämmen. Ich habe bei einem Haus aus den 70igern erst gedämmt. Die Ölheizung mit bestehenden Kaminöfen drin gelassen und zusätzlich eine Solarthermie auf das Dach gemacht. Die Energiekosten sind seit dem absolut im Rahmen.