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Kochrezepte

Hallo allerseits

Ich suche derzeit nach leckeren und günstigen Kochrezepten, welche man n. Möglichkeit einfrieren kann, was leider ja nicht mit allen Rezepten machbar ist. Wenns dazu noch schnell zuzubereiten wäre,wäre das natürlich absolut genial

Ich hätte sogar einen Thermomix zur Verfügung.

Schau doch mal unter:

http://www.einfachbewusst.de      oder unter:

http://www.miteigenenhaenden.wordpress.com

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)
Zitat von Riese69 am 20. April 2019, 11:21 Uhr

Schau doch mal unter:

http://www.einfachbewusst.de      oder unter:

http://www.miteigenenhaenden.wordpress.com

Oh, das freut mich! Danke Riese!

Hallo Toasti!

Mach dir einen Essenplan. Dann kannst du zielgerecht einkaufen und Kettenkochen. Das geht nicht nur mit dem angezeigten Beispiel.

Einfrieren kann man vieles. Gerichte mit Kartoffeln friere ich aber nicht (mehr) ein. Die sind nach dem Auftauen nicht mehr so gut.

Ich koche vieles gleich im We..kglas gar und gleichzeitig ein. (Steht auch auf meinem Blog beschrieben) So spare ich Zeit und brauche ich keine weitere Energie zum Lagern der Gerichte.

Meine Meinung zum Th..mix: Für das Geld kaufe ich lieber gute Lebensmittel und ernähre damit unsere Familie mehr als 4 Monate. Zum Kochen nehme ich Töpfe in Pfannen. Aber jeder wie er mag. Ich will da keine Diskussion lostreten.

 

 

 

 

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Du hast natürlich Recht, was den Thermomix angeht, aber es war ein Geschenk und nun hab ich ihn numal 🙂

Man braucht sowas auf keinen Fall, aber nun, wo ich ihn habe, nutze ich ihn natürlich, um zusätzlich Zeit zu sparen, indem ich zb Haushalt mache, während das Essen kocht. Aber du hast recht, ich möchte ebenso wenig eine Diskussion diesbezüglich anreissen.

Mit "Einwecken" in Gläser habe ich noch keine Erfahrung, aber ich mache mich mal schlau 🙂

Danke auf jeden Fall für die Links, die sehen interessant aus!

Wirklich günstig wenn aus Grundzutaten selbst gemacht:

-Nudeln mit Tomatensoße o.ä.

-Eintöpfe wie Kartoffelsuppe, Erbsensuppe oder Chili sin carne (kann man auch gut einfrieren)

- Pizza (mit 200g Pizzamozzarella mache ich 6 rel. große Pizzen oder zwei Mahlzeiten für eine vierköpfige Familie, bleibt meistens auch gut was für den nächsten Tag übrig)

- Kartoffeln mit Quark

- Pfannkuchen

- Dampfnudeln, auch gefüllt, gibt es auch in deftigen Varianten (z.B. Baozi)

- Bratkartoffeln

- Teigtaschen aller Art (Ravioli, Schlutzkrapfen, Piroggen, Pelmeni,  Jiaozi, Buuds, Wantan... persönlich bevorzuge ich chinesische Füllungen, vielleicht nicht so ganz leicht zu erlernen, auch nicht unbedingt schnell, aber lohnt sich).

Eigentlich so ziemlich alles, was man mit Standardzutaten aus dem Discounter (Mehl, Eier, Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Quark, Joghurt, Milch...) zubereiten kann. Vielleicht mal in Erfahrung bringen, was die eigenen Großeltern früher normal so gegessen haben (außer Fleisch und Wurst), es ist anzunehmen, dass das meiste davon nach heutigen Maßstäben sehr günstig darzustellen sein sollte.

 

Wenn nach günstigen Gerichten gefragt wird, bekommt man meist die(se) Standartantworten.

@n: Bitte nimm das nicht persönlich. Ich will dich nicht verärgern.

Ich finde, die Mischung machts. Bei uns gibt´s am Sonntag Sonntagsessen - nen "fetten" Braten oder so. Einmal in der Woche Suppe/ Eintopf, einmal Nudeln, nach Möglichkeit 2 Mal die Woche ohne Fleisch. Samstags etwas ganz einfaches, einmal Fisch. Mit dieser Grundidee mache ich meinen Essenplan.

Ich liebe diese ganz einfachen Gerichte wie Kartoffeln mit Quark und Reibekuchen und ich liebe Suppen/Eintöpfe.

Auch die Portionsgröße ein wichtiger Aspekt. Ich rechne mit 100 g Fleisch pro Portion. Der deutsche Durchschnittsverbrauch liegt bei etwas über einem Kilo pro Woche.

Beim Fleischeinkauf kann man schauen, ob es z.B. die Putenoberkeule für den Braten sein muss, oder ob es auch die Unterkeule macht. Der Geschmack ist der gleiche, aber die Unterkeule ist preislich viel günstiger.
Ebenso beim Schweinebraten: Aus der Keule oder "wie gewachsen".
Gebratenes Huhn: einzelne Beine oder sogar nur Brust, oder ein ganzes Huhn - komplett verwertet, auch die Knochen.

Hierbei kann man mehr sparen, als beim Zubereiten von den vermeintlichen Spargerichten.

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Ach so, was mir noch eingefallen ist: Antizyklisch einkaufen hat auch Sparpotential. Der Gänsebraten schmeckt auch noch im Januar. Da ist er nicht mehr so teuer wie im November/Dezember und das Fleisch für den Oster-Lammbraten kann man auch schon im Februar kaufen. Direkt vor Ostern bezahlt man für Lammfleisch viel mehr.

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Gerade wenn man noch nicht soviel kocht, bleibt vielleicht auch zuviel übrig. Ich finde die Seite oder auch App

https://www.zugutfuerdietonne.de/

sehr gut. Du kannst deine übrig gebliebenen Lebensmittel eingeben und dir werden zig verschiedene Rezepte vorgeschlagen.

Ansonsten gibt es bei Chefkoch die "Günstig kochen, günstig leben"-Gruppe, da findest du sehr viele Vorschläge und Sammlungen.

Ich selbst habe auch einen Thermomix und empfehle dir einfach mal das Grundkochbuch (das Grüne), da findest du soviele Standardgerichte, die nicht allzu teuer sind und wirst mit dem Gerät vertraut, falls du das noch nicht bist.

Ich stimme den vorherigen Meinungen zu, dass Kettenkochen und ein Einkaufsplan ganz simple und effektive Maßnahmen sind, um preisbewusst zu kochen.

Persönlich spare ich überhaupt nicht beim Essen, ich kaufe sehr regional, bio und keine Fertigprodukte. Wir essen kaum Fleisch, das spart einiges. Das aber nicht aus Spargründen, sondern aus Überzeugung. Seit ca. einem halben Jahr ernähren wir uns mit der Intervallfastenmethode und essen jeweils nur das Mittag- und Abendessen. Da könntest du auch sparen 😉 und jedenfalls wir fühlen uns fitter und leichter.

Liebe Grüße und frohes Kochen

Lupinenblau

 

 

Parsimonia summum vectigal

Muss es immer kochen sein? Ich mache mir gerne Gemüsesalate, Variante "Rumfort" (was rumliegt und fort muss). Dann kommt noch ein Protein mit rein (hartgekochte Eier, Fisch, Huhn, Käse).

Gemüse der Saison ist sehr, sehr günstig. Wir haben einen kleinen Demeter-Landwirt am Ort, der letzte Landwirt hier, der hat einen Hofladen. Wenn man die günstigen, saisonalen Gemüse nimmt (keine Paprika oder so), dann schafft man es nicht über eine Handvoll Euro pro Einkauf. Da sind dann noch die Demeter-Eier dabei.

Ein Beispiel:
Rote-Bete-Feta-Salat*

Ich kaufe 3 oder 4 große rote Bete (wenn Dir Qualität, Herkunft, Plastik usw. egal sind: Es gibt die rote Bete schon fertig gegart und abgepackt im Supermarkt zu kaufen, halten sich auch einige Zeit zu Hause im Vorrat) und koche sie im Schnellkochtopf. Abkühlen lassen, Schale abziehen, zwei im Kühlschrank für später parken, zwei über den Gemüsehobel ziehen. Eine dicke Scheibe Fetakäse (wenn Dir Qualität, Herkunft, Plastik usw. egal sind: Es gibt auch Hirtenkäse aus Kuhmilch abgepackt im Supermarkt zu kaufen, hält sich auch einige Zeit zu Hause im Kühlschrank) darüberkrümeln. Mit Pfeffer und wenig Salz (ist schon im Feta) würzen. Reichlich Petersilie klein hacken und dazugeben. Balsamico und Olivenöl darüber, alles gut durchmischen. Der Salat darf auch im Kühlschrank ziehen, deshalb eignet er sich auch gut für mehrere Portionen, die man dann zum Beispiel mit ins Büro nehmen kann. Auch ideal, wenn man Gäste erwartet und schon mal vorarbeiten will, damit man nicht in Stress kommt. Ich esse das als Hauptmahlzeit, Reste im Büro.

Ich bringe diesen Salat zu sämtlichen Grillpartys, Geburtstagsfeiern usw. mit und kehre immer mit leerer Schüssel heim.

*Rote Bete spaltet die Menschheit. Die einen lieben sie, die anderen verweigern sich. Nichtsdestotrotz ist sie sehr gesund.

Zitat von Christine am 18. August 2019, 11:15 Uhr

Muss es immer kochen sein? Ich mache mir gerne Gemüsesalate, Variante "Rumfort" (was rumliegt und fort muss). Dann kommt noch ein Protein mit rein (hartgekochte Eier, Fisch, Huhn, Käse).

Richtig coole Anregung, Christine! Danke!

Habe mir in der letzten Zeit verstärkt deine Anregung zu Herzen genommen und es abends richtig genossen einen schönen Salat mit Feta, Eiern, Cheddarwürfeln etc. zu schlemmen.

LG

Lupi

Parsimonia summum vectigal
Zitat von Lupi am 21. August 2019, 17:06 Uhr

Richtig coole Anregung, Christine! Danke!

Gerne. Derzeit ist das Gemüse so zart (ganz schmale Zucchini, zarte junge Patisson-Kürbisse, grüne Böhnchen, usw.) und oft kriegt man sie von Nachbarn auch noch kostenfrei aufgedrängt, weil die in ihrem Garten mehr anbauen, als sie selbst essen können. Mjam, einfach die beste Jahreszeit für Gemüsesalate!

Muss es immer kochen sein? Nein, muss es nicht, aber ich liebe warme/heiße Gerichte. Daher esse ich gerade eine leckere kräftige Kartoffelsuppe. Grundlage ist eine gute Brühe aus Knochen vom Lammbraten, den ich im April? gemacht hatte. Die Brühe war seither eingekocht und stand im Kellerregal.

Dazu kamen Kartoffeln, Möhren, Dost, Lauchpulver und eine große Zwiebel. Alles eigene Ernte. Auch wenn man alles kaufen muss, sind diese Zutaten sehr preiswert.

Das Stück fetten Speck und das Salz musste ich (natürlich) kaufen.

Die gewürfelten Kartoffeln und Möhren, zusammen mit dem Dost habe ich direkt in der Brühe gekocht. Im Schnellkochtopf 5 Minuten.
Speck- und Zwiebelwürfel in der Pfanne angebraten und zu den Möhren und Kartoffeln gegeben. Dann mit Salz und Lauchpulver abgeschmeckt. Fertig ist das Essen.

 

 

 

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- https://miteigenenhaenden.wordpress.com/ - Downshifting, Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, DIY -

Klingt lecker, auch wenn ich meine Kartoffelsuppe anders mache.

Als ich noch Kind war, war das Geld meistens sehr knapp. Dann war für Fleisch und Wurst kein Geld mehr übrig. Zum Mittagessen gab es dann häufig Kartoffelsuppe oder z.B. Milchreis. Aufs Brot gab es dann z.B. Ei, Senf, Margarine und Salz oder Schmalz ( selbst gemacht )oder Zwiebellauch. Einen Schrebergarten hatten wir nicht. Deshalb gab es auch nur sehr wenig Obst und Gemüse. Im Geschäft gab es eh fast nichts zu kaufen. Vielleicht war ich deshalb als Kind so häufig krank. Wer weiß.

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)