Kinder als Frugalist
Zitat von Rente-in-2027 am 28. Oktober 2025, 10:25 Uhrdurch den wieder aufgeflammten Thread von gladbach kann auch die Frage bzgl. Kindern, deswegen würde mich mal die aktuelle Situation der Forumsmitglieder interessieren, wie es um das Thema Kinder steht. es gibt ja grundsätzlich mehrere Aggregatszustände dazu. Lasst uns teilhaben, ob euch Kinder glücklich gemacht haben oder es keine gute Entscheidung war. Auch kinderlose gerne berichten, ob sie es bereuen keine bekommen zu haben bzw. keine bekommen konnten oder auch mega glücklich mit der Entscheidung.
durch den wieder aufgeflammten Thread von gladbach kann auch die Frage bzgl. Kindern, deswegen würde mich mal die aktuelle Situation der Forumsmitglieder interessieren, wie es um das Thema Kinder steht. es gibt ja grundsätzlich mehrere Aggregatszustände dazu. Lasst uns teilhaben, ob euch Kinder glücklich gemacht haben oder es keine gute Entscheidung war. Auch kinderlose gerne berichten, ob sie es bereuen keine bekommen zu haben bzw. keine bekommen konnten oder auch mega glücklich mit der Entscheidung.
Zitat von spargym am 28. Oktober 2025, 11:26 UhrGute Frage, ich habe kein Kind. Wollte eins haben. Da ich aber ab 18 Jahren meine Eltern betreut habe, entschied ich das es mir dann mit Kind zu viel wird. Habe immer von Babies geträumt und mit Kindern gearbeitet. Ich bereue es nicht. Habe auch ein Hüftleiden, da wäre eine Schwangerschaft nicht gut gewesen. Entscheidung wegen Stress, nicht wegen Geld. Jetzt habe ich 1,2 Lesekinder. 🙂
Gute Frage, ich habe kein Kind. Wollte eins haben. Da ich aber ab 18 Jahren meine Eltern betreut habe, entschied ich das es mir dann mit Kind zu viel wird. Habe immer von Babies geträumt und mit Kindern gearbeitet. Ich bereue es nicht. Habe auch ein Hüftleiden, da wäre eine Schwangerschaft nicht gut gewesen. Entscheidung wegen Stress, nicht wegen Geld. Jetzt habe ich 1,2 Lesekinder. 🙂
Zitat von Rente-in-2027 am 28. Oktober 2025, 13:37 Uhrteilt gerne eure Geschichte, am spannendsten sind für mich persönlich diejenigen, die nicht mit Kindern glücklich wurden, da man von denjenigen, die Kinder haben natürlich immer nur die positiven Sachen übermittelt bekommt. Was ist aber, wenn man durch eine schlimme Leidensgeschichte ein Kind hat das auf die schiefe Bahn geraten ist, ein Kind mit Behinderung, dass man sein Leben lang pflegen muss etc...
Nicht dass ich damit sagen will ein Behindertes Kind ist etwas schlimmes, mich würde so etwas jedoch extrem belasten und ich würde damit nicht klar kommen, was meine Entscheidung, kinderlos zu bleiben erleichtert.
teilt gerne eure Geschichte, am spannendsten sind für mich persönlich diejenigen, die nicht mit Kindern glücklich wurden, da man von denjenigen, die Kinder haben natürlich immer nur die positiven Sachen übermittelt bekommt. Was ist aber, wenn man durch eine schlimme Leidensgeschichte ein Kind hat das auf die schiefe Bahn geraten ist, ein Kind mit Behinderung, dass man sein Leben lang pflegen muss etc...
Nicht dass ich damit sagen will ein Behindertes Kind ist etwas schlimmes, mich würde so etwas jedoch extrem belasten und ich würde damit nicht klar kommen, was meine Entscheidung, kinderlos zu bleiben erleichtert.
Zitat von Semi-Privatier am 28. Oktober 2025, 13:50 UhrWie sagte ein Freund von mir so treffend, mit Kindern ist es schön, ohne war es auch schön.
Also Kinder sollten nicht das Vehikel zum glücklich werden sein, das ist der falsche Ansatz. Genauso wenig wie ein Partner. In erster Linie muss ich mit mir selbst glücklich sein, anders funktioniert es nicht. Es sind Eltern wegen ihren Kindern in Psychotherapie und auch solche, die man als erfolgreich und beneidenswert wahrnimmt und es nicht erwarten würde. Eine gute Bekannte von mir ist Therapeutin, also kein Hörensagen.
Ich denke, dass ist ein innerer Wunsch und Lebensmodell Kinder haben zu wollen. Da gibt es kein richtig oder falsch. Wir sind glücklich und zufrieden zu zweit.
Wie sagte ein Freund von mir so treffend, mit Kindern ist es schön, ohne war es auch schön.
Also Kinder sollten nicht das Vehikel zum glücklich werden sein, das ist der falsche Ansatz. Genauso wenig wie ein Partner. In erster Linie muss ich mit mir selbst glücklich sein, anders funktioniert es nicht. Es sind Eltern wegen ihren Kindern in Psychotherapie und auch solche, die man als erfolgreich und beneidenswert wahrnimmt und es nicht erwarten würde. Eine gute Bekannte von mir ist Therapeutin, also kein Hörensagen.
Ich denke, dass ist ein innerer Wunsch und Lebensmodell Kinder haben zu wollen. Da gibt es kein richtig oder falsch. Wir sind glücklich und zufrieden zu zweit.
Zitat von spargym am 28. Oktober 2025, 14:27 UhrDer Mensch muss auch manchmal mit unangenehmen Sachverhalten klarkommen.
Ich fand es auch nicht soooo toll, immer für Eltern da zu sein.
Eine Bekannte hat einen Sohn der mit seinem Leben nicht klarkommt. Sie leidet und nimmt ständig ab...
Du bist einer.... entwickel dich mal weiter zum Erwachsenen.....
Der Mensch muss auch manchmal mit unangenehmen Sachverhalten klarkommen.
Ich fand es auch nicht soooo toll, immer für Eltern da zu sein.
Eine Bekannte hat einen Sohn der mit seinem Leben nicht klarkommt. Sie leidet und nimmt ständig ab...
Du bist einer.... entwickel dich mal weiter zum Erwachsenen.....
Zitat von Flitzekittel am 28. Oktober 2025, 14:39 Uhr"Kinder als Frugalist"
Für mich ließt sich die Überschrift, als ob man aus finanziellen Gründen abwägt, ob mit Kinder bekommen sollte/könnte, oder nicht.
Natürlich wäre es nicht günstig Kinder zu bekommen, wenn man finanziell eh schon an der Kante ist, aber generell sollten bei "Normalverdienern" diese Entscheidung keine keine finanzielle Entscheidung sein.
Es sollte eher eine grundsätzliche Antwort sein. Will ich, oder will ich nicht? Wer will, findet auch einen Weg, das zu finanzieren und nimmt die entsprechenden "Spareinbußen" (Boh, wie sich das anhört. 🙄) in Kauf.
"Kinder als Frugalist"
Für mich ließt sich die Überschrift, als ob man aus finanziellen Gründen abwägt, ob mit Kinder bekommen sollte/könnte, oder nicht.
Natürlich wäre es nicht günstig Kinder zu bekommen, wenn man finanziell eh schon an der Kante ist, aber generell sollten bei "Normalverdienern" diese Entscheidung keine keine finanzielle Entscheidung sein.
Es sollte eher eine grundsätzliche Antwort sein. Will ich, oder will ich nicht? Wer will, findet auch einen Weg, das zu finanzieren und nimmt die entsprechenden "Spareinbußen" (Boh, wie sich das anhört. 🙄) in Kauf.
Zitat von Rente-in-2027 am 28. Oktober 2025, 15:01 UhrZitat von Flitzekittel am 28. Oktober 2025, 14:39 Uhr"Kinder als Frugalist"
Für mich ließt sich die Überschrift, als ob man aus finanziellen Gründen abwägt, ob mit Kinder bekommen sollte/könnte, oder nicht.
Natürlich wäre es nicht günstig Kinder zu bekommen, wenn man finanziell eh schon an der Kante ist, aber generell sollten bei "Normalverdienern" diese Entscheidung keine keine finanzielle Entscheidung sein.
Es sollte eher eine grundsätzliche Antwort sein. Will ich, oder will ich nicht? Wer will, findet auch einen Weg, das zu finanzieren und nimmt die entsprechenden "Spareinbußen" (Boh, wie sich das anhört. 🙄) in Kauf.genau das ist es, ich will mich nicht für jemand anderen (auch nicht meine Kinder) finanziell einschränken.
Zitat von Flitzekittel am 28. Oktober 2025, 14:39 Uhr"Kinder als Frugalist"
Für mich ließt sich die Überschrift, als ob man aus finanziellen Gründen abwägt, ob mit Kinder bekommen sollte/könnte, oder nicht.
Natürlich wäre es nicht günstig Kinder zu bekommen, wenn man finanziell eh schon an der Kante ist, aber generell sollten bei "Normalverdienern" diese Entscheidung keine keine finanzielle Entscheidung sein.
Es sollte eher eine grundsätzliche Antwort sein. Will ich, oder will ich nicht? Wer will, findet auch einen Weg, das zu finanzieren und nimmt die entsprechenden "Spareinbußen" (Boh, wie sich das anhört. 🙄) in Kauf.
genau das ist es, ich will mich nicht für jemand anderen (auch nicht meine Kinder) finanziell einschränken.
Zitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 8:19 UhrWahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.
Arbeitet man Vollzeit ist im Stress durch die Arbeit und dann ist da noch ein kleiner Wurm der im Elternbett sich breit gemacht hat und dir den Schlaf geraubt hat = oh Gott wieso habe ich Kinder?
Ein ruhiger Tag, das Kind kuschelt sich zu dir und schaut zu dir auf = ein Leben ohne wäre nicht vorstellbar
Genauso umgekehrt
Ein ruhiger Tag als Single Anfang 50, man geht spazieren und sieht um sich herum glückliche Familien mit Kindern und fühlt sich gerade einsam und traurig keine bekommen zu haben
Später am Abend ist man im Restaurant und sieht die Familien wo sich die Kinder wie Sau verhalten und nur Rum zappeln, da denkt man sich wahrscheinlich gut das der Kelch an mir vorüber ging.
Man sitzt wahrscheinlich immer mal auf beiden Stühlen Mal mehr Mal weniger.
Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus. Statt 5 Jahre früher finanzielle Freiheit verzichtet man in dem Fall dafür Kinder bekommen zu haben. Man kann es auch als Investition gegen soziale Isolierung ansehen. Ist natürlich keine Garantie das sie sich auszahlt, aber die meisten Menschen halten Kontakt zu ihren Eltern, manche mehr manche weniger.
Ich hab gern Kinder weil ich Familien leben mag und meinen Kindern bei der Entwicklung zu jungen Erwachsenen begleiten, unterstützen und zuschauen möchte.
Bin ich immer glücklich mit den Kindern? Nein es ist oft stressig und manchmal fehlt mir meine metime und Unabhängigkeit. Aber die guten Erfahrungen überwiegen für mich.
Wer den Wunsch hat Eltern zu werden wird dies aufgrund finanzieller Gegebenheiten nicht überdenken. Wer keine will ebenfalls. Und wer mit ü30 unentschlossen ist was Kinder angeht der will wahrscheinlich keine.
Manchmal wird man vom Leben überrascht und wollte keine und wird doch Vater/Mutter und die neue Rolle gefällt. Ein bekannter hat mit 44 ungeplant sein erstes Kind bekommen und wollte eigentlich keine, heute sagt er das er sich ärgert nicht früher angefangen zu haben da sein Kind ein Einzelkind bleiben wird.
Umgekehrt ist es schwieriger, wenn man Kinder eigentlich will aber keine bekommen kann. Davon war ich auch mit welchen in Kontakt aber darüber redet niemand offen da sich die Menschen schämen und noch heute darunter leiden. Prominentes Beispiel wäre Jennifer Aniston.
Wahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.
Arbeitet man Vollzeit ist im Stress durch die Arbeit und dann ist da noch ein kleiner Wurm der im Elternbett sich breit gemacht hat und dir den Schlaf geraubt hat = oh Gott wieso habe ich Kinder?
Ein ruhiger Tag, das Kind kuschelt sich zu dir und schaut zu dir auf = ein Leben ohne wäre nicht vorstellbar
Genauso umgekehrt
Ein ruhiger Tag als Single Anfang 50, man geht spazieren und sieht um sich herum glückliche Familien mit Kindern und fühlt sich gerade einsam und traurig keine bekommen zu haben
Später am Abend ist man im Restaurant und sieht die Familien wo sich die Kinder wie Sau verhalten und nur Rum zappeln, da denkt man sich wahrscheinlich gut das der Kelch an mir vorüber ging.
Man sitzt wahrscheinlich immer mal auf beiden Stühlen Mal mehr Mal weniger.
Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus. Statt 5 Jahre früher finanzielle Freiheit verzichtet man in dem Fall dafür Kinder bekommen zu haben. Man kann es auch als Investition gegen soziale Isolierung ansehen. Ist natürlich keine Garantie das sie sich auszahlt, aber die meisten Menschen halten Kontakt zu ihren Eltern, manche mehr manche weniger.
Ich hab gern Kinder weil ich Familien leben mag und meinen Kindern bei der Entwicklung zu jungen Erwachsenen begleiten, unterstützen und zuschauen möchte.
Bin ich immer glücklich mit den Kindern? Nein es ist oft stressig und manchmal fehlt mir meine metime und Unabhängigkeit. Aber die guten Erfahrungen überwiegen für mich.
Wer den Wunsch hat Eltern zu werden wird dies aufgrund finanzieller Gegebenheiten nicht überdenken. Wer keine will ebenfalls. Und wer mit ü30 unentschlossen ist was Kinder angeht der will wahrscheinlich keine.
Manchmal wird man vom Leben überrascht und wollte keine und wird doch Vater/Mutter und die neue Rolle gefällt. Ein bekannter hat mit 44 ungeplant sein erstes Kind bekommen und wollte eigentlich keine, heute sagt er das er sich ärgert nicht früher angefangen zu haben da sein Kind ein Einzelkind bleiben wird.
Umgekehrt ist es schwieriger, wenn man Kinder eigentlich will aber keine bekommen kann. Davon war ich auch mit welchen in Kontakt aber darüber redet niemand offen da sich die Menschen schämen und noch heute darunter leiden. Prominentes Beispiel wäre Jennifer Aniston.
Zitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 9:00 UhrIch bin froh, dass ich Vater bin. Ja, manchmal ist es anstrengend. Und dadurch habe ich vielleicht 2, 3 Jahre später aufgehört zu arbeiten. Aber ich würde es immer wieder so machen!
Ich bin froh, dass ich Vater bin. Ja, manchmal ist es anstrengend. Und dadurch habe ich vielleicht 2, 3 Jahre später aufgehört zu arbeiten. Aber ich würde es immer wieder so machen!
Zitat von exitus2022 am 29. Oktober 2025, 16:27 UhrZitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 8:19 UWahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus.
Dumme Frugalisten: ja
Intelligenter Frugalismus ist es, knappe Ressourcen (i.a. Geld und Zeit) 1. effizient und 2. für das einzusetzen, was für einen SELBST Lebensqualität schafft!
(also nicht irgendwas kaufen/konsumieren, nur weil "alle" das so machen oder um mit den Nachbarn/Arbeitskollegen "gleichzuziehen" - v.a. bei Statussymbolen! sondern nur, wenn man es FÜR SICH haben will!)
Zitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 8:19 UWahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus.
Dumme Frugalisten: ja
Intelligenter Frugalismus ist es, knappe Ressourcen (i.a. Geld und Zeit) 1. effizient und 2. für das einzusetzen, was für einen SELBST Lebensqualität schafft!
(also nicht irgendwas kaufen/konsumieren, nur weil "alle" das so machen oder um mit den Nachbarn/Arbeitskollegen "gleichzuziehen" - v.a. bei Statussymbolen! sondern nur, wenn man es FÜR SICH haben will!)
Zitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 20:15 UhrZitat von exitus2022 am 29. Oktober 2025, 16:27 UhrZitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 8:19 UWahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus.
Dumme Frugalisten: ja
Intelligenter Frugalismus ist es, knappe Ressourcen (i.a. Geld und Zeit) 1. effizient und 2. für das einzusetzen, was für einen SELBST Lebensqualität schafft!
(also nicht irgendwas kaufen/konsumieren, nur weil "alle" das so machen oder um mit den Nachbarn/Arbeitskollegen "gleichzuziehen" - v.a. bei Statussymbolen! sondern nur, wenn man es FÜR SICH haben will!)Man verzichtet auf unnötigen Konsum(irgendwelche Abos die man kaum/ nicht nutzt) oder Konsum wo das Preis Leistungsverhältnis nicht stimmt (Pommes unterwegs für 10 Euro)
Ich halte die Form des Verzicht für klug aber da kann jeder seine eigene Meinung haben
Zitat von exitus2022 am 29. Oktober 2025, 16:27 UhrZitat von Feedback am 29. Oktober 2025, 8:19 UWahrscheinlich schwankt man immer zwischen den Antwort Möglichkeiten.Frugalisten Zeichen sich doch durch Verzicht aus.
Dumme Frugalisten: ja
Intelligenter Frugalismus ist es, knappe Ressourcen (i.a. Geld und Zeit) 1. effizient und 2. für das einzusetzen, was für einen SELBST Lebensqualität schafft!
(also nicht irgendwas kaufen/konsumieren, nur weil "alle" das so machen oder um mit den Nachbarn/Arbeitskollegen "gleichzuziehen" - v.a. bei Statussymbolen! sondern nur, wenn man es FÜR SICH haben will!)
Man verzichtet auf unnötigen Konsum(irgendwelche Abos die man kaum/ nicht nutzt) oder Konsum wo das Preis Leistungsverhältnis nicht stimmt (Pommes unterwegs für 10 Euro)
Ich halte die Form des Verzicht für klug aber da kann jeder seine eigene Meinung haben
Zitat von hans-im-glueck am 30. Oktober 2025, 9:48 UhrDie Kernfrage der Abstimmung ist doch: "Bin ich glücklich oder nicht?". Die Nebeneinschränkungen sind erstens "Wie viele Kinder?" und zweitens "Hast du gewollt oder ungewollt keine Kinder?".
Einfache Fälle sind die glücklichen Menschen, unabhängig davon, ob sie Kinder haben oder nicht. Da ist alles prima. Anspruchsvoller ist die Frage, wie man damit umgehen kann, wenn das Leben oder jemand selbst Fakten geschaffen hat und diese zu persönlichem Unglück führen...
Bei uns ist es mit zwei Kindern auch so: Unsere Kindergärtner, unsere Eltern, unsere Freunde und Bekannten lernen andere Kinder kennen als die beiden, die bei uns im Haus leben. Die Kleine mit knapp einem halben Jahr fremdelt derzeit sowieso bei Außenstehenden, die Große mit drei Jahren hat schon eigene Verhaltensweisen, je nachdem, wo und bei wem sie sich gerade befindet. Manche Tage, gerade nach mehreren schlaflosen Nächten, sind einfach furchtbar. Hätte ich irgendwelche Influencer-Applikationen und würde mich mit den 1A-Show-Eltern vergleichen, ich würde verrückt... stattdessen versuchen wir, diese Phasen gemeinsam zu überstehen, dann kommen auch automatisch wieder andere und es ist dann tatsächlich so: Wenn sie dich einmal anlächeln, kriegst du alles wieder zurück.
Ich kann heute ohne jede Reue sagen, dass das Gefühl - mit meiner Ehefrau, die ich liebe - unser erstes Wunschkind nach der Geburt im Arm zu halten, überwältigend war. Nichts und niemand hätte mir das vermitteln können und ich halte diesen Moment in Ehren.
Die Kernfrage der Überschrift ist eher: "Sind Frugalismus und Kinder vereinbar?". An dieser Stelle gibt es sicherlich Diskussionsbedarf. Ich könnte verstehen, dass ein Frugalist, der es auf die Spitze treibt, sagt "Frugalismus bedeutet Rohstoffe zu schon und frühestmöglich in Rente zu gehen, das schließt Kinder aus.".
Die Kernfrage der Abstimmung ist doch: "Bin ich glücklich oder nicht?". Die Nebeneinschränkungen sind erstens "Wie viele Kinder?" und zweitens "Hast du gewollt oder ungewollt keine Kinder?".
Einfache Fälle sind die glücklichen Menschen, unabhängig davon, ob sie Kinder haben oder nicht. Da ist alles prima. Anspruchsvoller ist die Frage, wie man damit umgehen kann, wenn das Leben oder jemand selbst Fakten geschaffen hat und diese zu persönlichem Unglück führen...
Bei uns ist es mit zwei Kindern auch so: Unsere Kindergärtner, unsere Eltern, unsere Freunde und Bekannten lernen andere Kinder kennen als die beiden, die bei uns im Haus leben. Die Kleine mit knapp einem halben Jahr fremdelt derzeit sowieso bei Außenstehenden, die Große mit drei Jahren hat schon eigene Verhaltensweisen, je nachdem, wo und bei wem sie sich gerade befindet. Manche Tage, gerade nach mehreren schlaflosen Nächten, sind einfach furchtbar. Hätte ich irgendwelche Influencer-Applikationen und würde mich mit den 1A-Show-Eltern vergleichen, ich würde verrückt... stattdessen versuchen wir, diese Phasen gemeinsam zu überstehen, dann kommen auch automatisch wieder andere und es ist dann tatsächlich so: Wenn sie dich einmal anlächeln, kriegst du alles wieder zurück.
Ich kann heute ohne jede Reue sagen, dass das Gefühl - mit meiner Ehefrau, die ich liebe - unser erstes Wunschkind nach der Geburt im Arm zu halten, überwältigend war. Nichts und niemand hätte mir das vermitteln können und ich halte diesen Moment in Ehren.
Die Kernfrage der Überschrift ist eher: "Sind Frugalismus und Kinder vereinbar?". An dieser Stelle gibt es sicherlich Diskussionsbedarf. Ich könnte verstehen, dass ein Frugalist, der es auf die Spitze treibt, sagt "Frugalismus bedeutet Rohstoffe zu schon und frühestmöglich in Rente zu gehen, das schließt Kinder aus.".