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Hilfsmittel, Kniffe und Gadgets zum langfristen Sparen

Es ist in aller Munde und diesen Herbst scheint es jeden zu treffen. Die Energiekosten schießen durch die Decke und viele wissen nicht wie und wo sie noch sparen können.  Dabei denke ich, gibt es eine Menge an Hilfsmittelchen die den Komfort nicht schmälern aber dennoch zu einem langfristigen sparenden Erflog führen. Darum wird es für mich Zeit meine Ideen und Anschaffungen der letzten Jahre mit euch zu teilen. Weiteren Ideen bin ich nicht abgeneigt. Ich optimiere immer wieder gerne und lasse mich auch eines Besseren belehren. Eine Bitte habe ich aber noch: Lasst keine Diskussion hier entstehen ob E-Mobilität jetzt langfristig günstiger ist oder nicht. Leider rückt dann der eigentliche Gedanke vom Thread in den Hintergrund. 🙂

 

  1. Zeitschaltuhr für die Warmwasserpumpe. Grundsätzlich sind wir tagsüber aus dem Haus und nachts wird geschlafen. Daher muss die WW-Pumpe nicht dauerhaft am Strom hängen.
  2. Aufheizen des Warmwasser in der Nacht. Nachtstrom ist bei uns günstiger und der Kessel hält das warme Wasser ohne großen Wärmeverlust bis zur nächsten Nacht.
  3. Wärmepumpe grundsätzlich im ECO-Modus laufen lassen.
  4. Geschirrspüler Nachts im ECO-Modus laufen lassen. Extratipp: Keine Geschirrspültabs verwenden sondern Pulver. Es ist günstiger und leicht zu dosieren.
  5. Funksteckdosen sind eines meiner liebsten Anschaffungen. Damit eliminiere ich jeden Standby-Punkt. Mit einem Klick ist der Fernseher, DVD-Player, Receiver, Verstärker etc. ausgeschaltet. Ohne dass ich hinter den Fernseher krabbeln und dort einen Kippschalter legen muss. Außerdem habe ich an meiner Alexa und am Wlan-Router noch welche stecken.
  6. Zwischensteckdosen mit Schalter finde ich in der Küche hervorragend. Egal ob Mikrowelle, Wasserkocher, Kaffeemaschine, Toaster, Sandwich Maker, Kontaktgrill usw. Man steht sowieso neben dem Gerät und muss nur den Schalter umlegen um es vom Strom zu nehmen.
  7. Sparduschkopf können angeblich bis zu 50% Wasser bei gleichem Duschkomfort sparen. Habe ich daher in 2 Duschen verbaut.
  8. Durchflussbegrenzer lassen weniger Wasser durch den Schlauch und sparen somit auch Wasser.
  9. Wasserspar Mischdüsen sorgen auch für Einsparung von  Wasser und Abwasserkosten an jedem Waschbecken.

Wir fahren damit sehr gut und fühlen uns nicht eingeschränkt, weil wir nicht verzichten sondern unnötiges vermeiden. Ich hoffe der ein oder andere kann daraus was mitnehmen und den steigenden Preisen so etwas entgegenwirken. Womöglich ist das aber auch das Standardequipment eines jeden Frugalisten. Dann hoffe ich, dass ihr mir jetzt weitere Tipps und Tricks verraten könnt! 😀

 

Wir haben keine Warmwasserpumpe (extra nicht). Was soll sich das Warmwasser im Kreis drehen, auch wenn es nicht genutzt wird.

Warmwasseraufbereitung nur nach Bedarf und dann nur bis 45 °C. Zum Entkeimen des "Warmwasserbehälters" 1x in der Woche aufheizen auf 75°C.
Im Moment haben wir gar kein warmes Wasser an. Das Entkeimen 1x die Woche trotzdem.

Wäsche über Nacht einweichen und am nächsten Tag im Ultra-Kurzprogramm waschen. Minimal schleudern und auf die Leine hängen zum Trocknen. Gebügelt wird bis auf Oberhemden nichts.

Statt Wasserspardüsen an den Wasserhähnen kann man auch einfach die Durchflussmenge am Eckventil reduzieren.

Unnötige Geräte (das ist natürlich Ansichtssache) gar nicht erst anschaffen oder eben abschalten. Ich brauche z.B. keine Ale..a.

Gerät kaputt? Dann überlegen, ob man wirklich ein neues anschafft, oder ob es auch ohne geht. Bei uns z.B. die Mikrowelle.

Mit Thermoskannen und Kochkiste arbeiten.

Restwärme bei Herd und Backofen konsequent ausnutzen.

Verschiedenes hintereinander backen: Brot, Brötchen, Kuchen spart 2x Aufheizen. Mit der Restwärme ein Fischgericht im Ofen zubereiten.
Ebenfalls mit der Restwärme einen Topf Wasser erhitzen, z.B. zum Abwaschen von sperrigen Sachen, die die Spülmaschine voll machen würden.

Liebe Grüße, Flitzekittel --------------------------------------------- NEU: www.miteigenenhaenden.de - Minimalismus, Selbstversorgung, Konsumreduzierung, Suffizienz, DIY -

Brot im Topf backen und Pizza in der Pfanne, vor dem duschen kalt einseifen und dann nur kurz warm abduschen....

Hab's zwar in meiner Kindheit auch anders gelernt, aber: Man kann die Duschintervalle drastisch reduzieren. Ist gesund für die Haut und man stinkt auch nicht. Nur an die wenigsten Körperstellen sollte manchmal etwas Seife ran. Der Rest reguliert sich selbst.

Wer's nicht glaubt, möge doch bitte mit einem Dermatologen seines Vertrauens sprechen.

Gegen Heizkosten hilft unser super gut gedämmtes Eigenheim, gegen hohe Strompreise die Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, gegen Warmwasserkosten die Erdwärmepumpe mit Solarstrom, gegen Spritpreise der zu 85% mit Solarstrom geladene Hybrid. Alles kein Hexenwerk und mittlerweile bewährte Technik. Dank Förderungen alles kostenfrei eingebaut und hilft unsere „Verschwendungssucht“ weiterhin zu genießen.

Sehr cool, da zahlt sich dein Konzept ja jetzt mal richtig aus!

Wir haben Gasetagenheizungen in der WEG, bisher knapp 50€/Monat, wird mit den Erhöhungen dann wohl erträglich bleiben. Leider war es bisher schwierig, alle auf Linie für eine Umrüstung des ganzen Gebäudes zu bekommen, irgendwer hat immer grad in eine neue Heizung investiert. Ich hoffe sogar, dass die diskutierte Verschärfung ab 2024 Tatsachen schafft und wir zum Umrüsten verdonnert sind, sobald die nächste Therme den Geist aufgibt.

@vodef72 seife auch nur ein wo nötig. Dusche auch mittlerweile (unabhängig von den Kosten) kalt, Haut fühlt sich danach subjektiv angenehmer an.