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heiraten - Mehrwert für den Frugalisten?

Hallo zusammen,

Hand auf's Herz! Bringt heiraten für den Frugalisten einen Mehrwert?

Viele Grüße

Vielleicht, wenn ihr durchhaltet :-))  Eine Scheidung ist teuer. An den finanziellen Aspekt habe ich vor 26 Jahren gar nicht gedacht.

Bin auf andere Antworten gespannt.

Viele Grüße

„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“ (Winston Churchill)

Die richtige zweite Hälfte vorausgesetzt bringt das ungemeinen Mehrwert - natürlich nicht unbedingt in €.

Ich sehe in diesem altertümlichen Ritual keinen Mehrwert.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

Also wir sehen da für uns schon einen Mehrwert gegenüber einer einfachen Partnerschaft.

Ersten sind wir beide berufstätig, somit gibt es im Fall der Fälle auch einen Rentenanspruch für den verbliebenen Ehepartner.

Wenn ich in drei Jahren aufhöre zu arbeiten werde ich über meine Frau kostenfrei krankenversichert sein, das spart einen nicht unerheblichen Betrag.

Meine Frau arbeitet bei einer Sparkasse, alle ihre Vergünstigungen wie kostenloses Konto und Kreditkarte, Zinslose Darlehn, Sonderkonditionen bei all unseren Versicherungen und sonstigen Immobilienfinanzierungen stehen durch die Heirat auch mir offen. Das sind zusammen im Jahr mehrere hundert Euro bei uns an Ersparnis.

Vererben wird hier auch deutlich einfacher, also sehen wir bei einer Heirat schon einige Vorteile.

Wir sind beide Selbständig und zahlen keine Rente, GKV müsste ich dann fürs Depot zahlen - somit auch finanziell keine Verlockung.

»In meinem Alter begreife ich, dass Zeit mein kostbarster Besitz ist.« »Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen.« »Eine Aktie zu verkaufen die fällt, ist in etwa so, als ob man ein Haus für 100.000 Dollar kauft und es verkauft, sobald jemand 80.000 Dollar dafür bietet.« Buffett

ich würde nicht noch einmal heiraten, meine jetzige Freundin ist verheiratet, da besteht also aktuell keine Gefahr

Hallo Dev, stimmt in deinem / euren Fall bringt Heirat nicht wirklich einen finanziellen Vorteil bzw eine bessere soziale Absicherung. Das geht dann alles auch anders, Ausnahme sehe ich im Moment nur im steuerlichen Erbrecht, da sind die Freibeträge für Verheiratete schon deutlich höher.

Für uns nicht. Beide auch so gut abgesichert, da käme über DRVB nix mehr. Freibeträge wg Erbschaft brauchen wir beide nicht, da wir nur unseren Kindern vererben.

 

Aus Liebe Geheiratet!  Nicht derGrund aber als Nebeneffekt:  spart Steuern via Splittingtabelle, der Überlebende erbt alles, steuerfrei bis 500k. Gemeinsamer Haushalt: nur 1x DSL, 1x GEZ etc.

Gemeinsamer Haushalt hat größeren Mehrwert als heiraten. Zumindest wenn der Partner auch so tickt.

Heiraten als Mehrwert. Naja, ich habe wohl aus anderen Gründen geheiratet. Finanziellen Mehrwert brachte es keinen, eher den größten finanziellen Verlust aller Zeiten. Erstaunlicherweise sehe ich hier den finanziellen Verlust eher als Erfahrungsgewinn.

 

Eine Frage, die für mich zu facettenreich ist, um darauf klar antworten zu können. Ist das jetzt finanziell gemeint? Ist das jetzt beziehungstechnisch gemeint? Wenn letzteres, gegenüber wem? Dem Partner oder der Partnerin oder dritten, wie z. B. Freunden oder den Affären, die man hat, oder auch nicht? Was ist verwerflich daran, wenn die Arbeit aus Softwareentwicklung und die Freizeit und der Rest des Lebens aus Compilerbau besteht? Ist Ehe die Revolution oder Beziehungsanarchie? Hat das was mit Kinderwunsch zu tun oder nicht? Gibt es einen strategischen Unterschied zwischen der Geldanlage und den Beziehungen, die man haben kann oder nicht, oder fährt man im Zweifelsfall mit breit streuen, aber langfristig, ganz gut? Wenn ja, welche Implikationen hat das und will man das wirklich haben? Ist die (heterosexuelle monogame) Ehe Internalisierung der kapitalistischen Herrschaftsmoral im Bereich der Biopolitik und insofern ein Akt des Klassenkampfes oder nur Geschmackssache?

Meine persönliche Meinung: da muss schon sehr viel zusammen kommen, dass diese konservative Biopolitik was für mich wäre, und im Zweifelsfall (also: genau dann, wenn Zweifelsfall) sind mir alle anderen Varianten lieber. Primär beziehungstechnisch, sekundär aber auch finanziell. Und zwar aus klassenkämpferischen Motiven.