Habeck will Kapitalerträge sozialversicherungspflichtig machen
Zitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 13:36 Uhr@MFZ73
Man muss trennen: Nein, deine Vermutungen treffen allenfalls teilweise zu, gestehe aber auch, dass Habeck das so offen formuliert hat, dass niemand weiß auf was er eigentlich abhebt.
Fakt: Habeck geht es nicht um Vermögen, sondern allein Zinsen aus Vermögen. Also genau darum, wie ich meinen Lebensunterhalt per Dividenden oder Zinsen als ehemaliger Selbstständiger bestreite und freiwillig gesetzlich versichert bin. Hier ist das längst geregelt! Meine Frau ist freiwillig gesetzlich versichert und bezahlt GKV Beiträge von jeglichen Zinszahlungen/Dividenden/Mietverträgen! Also nix neues für sie vom Habeck!
Ich als PKV bin wohl auch außen vor(wie die meisten Beamten jnd eher reichen Menschen sicher auch). Auch nix neues vom Habeck.
Somit bleibt:
Was Habeck wohl will, ist, dass gesetzlich PFLICHTtversicherte nun höhere Beiträge bezahlen oder später als Rentner deren Zusatzeinkommen aus privater Geldanlage ebenfalls betrachtet wird. Und hier, das ist mein Punkt.... schäbig und kontrainduziert zu dem was Politik seit Jahren mit notwendiger Zusatzvorsorge verkündet.
Was Habeck sagt aber eben nicht tut.... an die Vermögen ran das läuft so eben nicht, es wird eher den kleineren Normalbürger treffen! Fies halt.
Aber klar.... qualifizierte Vermutung meinerseits was er will, kein Wissen.
Nachtrag, Variante 4: @Muslime_Frugi ist bereits politisch durchgedrungen und Habeck macht das wegen den trickreichen Midijobparasiten...😉
Man muss trennen: Nein, deine Vermutungen treffen allenfalls teilweise zu, gestehe aber auch, dass Habeck das so offen formuliert hat, dass niemand weiß auf was er eigentlich abhebt.
Fakt: Habeck geht es nicht um Vermögen, sondern allein Zinsen aus Vermögen. Also genau darum, wie ich meinen Lebensunterhalt per Dividenden oder Zinsen als ehemaliger Selbstständiger bestreite und freiwillig gesetzlich versichert bin. Hier ist das längst geregelt! Meine Frau ist freiwillig gesetzlich versichert und bezahlt GKV Beiträge von jeglichen Zinszahlungen/Dividenden/Mietverträgen! Also nix neues für sie vom Habeck!
Ich als PKV bin wohl auch außen vor(wie die meisten Beamten jnd eher reichen Menschen sicher auch). Auch nix neues vom Habeck.
Somit bleibt:
Was Habeck wohl will, ist, dass gesetzlich PFLICHTtversicherte nun höhere Beiträge bezahlen oder später als Rentner deren Zusatzeinkommen aus privater Geldanlage ebenfalls betrachtet wird. Und hier, das ist mein Punkt.... schäbig und kontrainduziert zu dem was Politik seit Jahren mit notwendiger Zusatzvorsorge verkündet.
Was Habeck sagt aber eben nicht tut.... an die Vermögen ran das läuft so eben nicht, es wird eher den kleineren Normalbürger treffen! Fies halt.
Aber klar.... qualifizierte Vermutung meinerseits was er will, kein Wissen.
Nachtrag, Variante 4: @Muslime_Frugi ist bereits politisch durchgedrungen und Habeck macht das wegen den trickreichen Midijobparasiten...😉
Zitat von spargym am 15. Januar 2025, 14:10 UhrDamit nicht die kleinen Sparer von vielleicht 2000€ Zinsen im Jahr schon was abführen müssen, könnte doch ein hoher Freibetrag gelten. Wie bei Behinderten bei der Lohnsteuer. Was sich die Leute immer aufregen.Und es würden ja nicht die gesamten Zinsen weg sein, "nur" der KKBeitrag. Selbstständige haben "Vermögen" aufgebaut auch mit Zinsen. Wenn sie dann im Alter das Vermögen brauchen, sollen sie es doch aufbrauchen. Von Zinsen leben???? Da muss dann doch einiges da sein. Ich find man kann der Gesellschaft was abgeben......
Damit nicht die kleinen Sparer von vielleicht 2000€ Zinsen im Jahr schon was abführen müssen, könnte doch ein hoher Freibetrag gelten. Wie bei Behinderten bei der Lohnsteuer. Was sich die Leute immer aufregen.Und es würden ja nicht die gesamten Zinsen weg sein, "nur" der KKBeitrag. Selbstständige haben "Vermögen" aufgebaut auch mit Zinsen. Wenn sie dann im Alter das Vermögen brauchen, sollen sie es doch aufbrauchen. Von Zinsen leben???? Da muss dann doch einiges da sein. Ich find man kann der Gesellschaft was abgeben......
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 15. Januar 2025, 15:15 UhrWas er will, ist doch ganz einfach: eine faire Verteilung der Kosten für die gKV. Nur mit der Umsetzung darf man natürlich keinen Kinderbuchautor beauftragen.
Was er will, ist doch ganz einfach: eine faire Verteilung der Kosten für die gKV. Nur mit der Umsetzung darf man natürlich keinen Kinderbuchautor beauftragen.
Zitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 15:23 UhrSo ist das es geht um Verteilung der Lasten am einen und um in Anspruchnahme von Leistungen am anderen Ende.
Und dazu noch ein Beispiel zu durchdenken: Der freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, der die ersten 5 Jahre als Selbstständiger gearbeitet hat und somit Anspruch auf 200-300€ gesetzliche Rente, wird ab Rentenbezug keine KV mehr auf seine Kapitalerträge zahlen, sondern nur auf die GRV und eventuelle privaten und geförderten Rentenprodukte.
Richtig?
So ist das es geht um Verteilung der Lasten am einen und um in Anspruchnahme von Leistungen am anderen Ende.
Und dazu noch ein Beispiel zu durchdenken: Der freiwillig gesetzlich versicherte Selbstständige, der die ersten 5 Jahre als Selbstständiger gearbeitet hat und somit Anspruch auf 200-300€ gesetzliche Rente, wird ab Rentenbezug keine KV mehr auf seine Kapitalerträge zahlen, sondern nur auf die GRV und eventuelle privaten und geförderten Rentenprodukte.
Richtig?
Zitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 17:25 Uhr@Muslime_Frugi
Jain, denn es kommt drauf an: Ist er als Rentner weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Rente, dann nein, dann werden jegliche Einkünfte eingerechnet; ist ja heute schon so!
War er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz. Das wäre auch derjenige Fall, dass dann der Habecksche Absatz greift und er bezahlt Zusatzbeiträge aus seinen Kapitalerträgen.
Jain, denn es kommt drauf an: Ist er als Rentner weiterhin freiwillig in der gesetzlichen Rente, dann nein, dann werden jegliche Einkünfte eingerechnet; ist ja heute schon so!
War er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz. Das wäre auch derjenige Fall, dass dann der Habecksche Absatz greift und er bezahlt Zusatzbeiträge aus seinen Kapitalerträgen.
Zitat von luxander am 15. Januar 2025, 17:42 UhrZitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 10:49 UhrWeil der Beriff Parasit von mir kam: Parasitär sind für mich Vermögende die sich mittels MIDI bewusst der Zahlung auf Kosten der Solidargemeinschaft entziehen. Wie hier zur Schau gestellt Menschen die Deutschland und das "System" hier verachten.
Gleiches gilt auch für Selbständige PKV Versicherte, die ihre nicht arbeitenden Frauen MIDI jobbend bei sich anmelden um Sozialabgaben und Steuern zu sparen.
Dies ist mittlerweile auch erkannt. Ich bin hierzu mit den Fraktionen im Bundestag und Parteien im Austausch.
Mit den Fraktionen und Parteien im Austausch. Wow.
Zitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 10:49 UhrWeil der Beriff Parasit von mir kam: Parasitär sind für mich Vermögende die sich mittels MIDI bewusst der Zahlung auf Kosten der Solidargemeinschaft entziehen. Wie hier zur Schau gestellt Menschen die Deutschland und das "System" hier verachten.
Gleiches gilt auch für Selbständige PKV Versicherte, die ihre nicht arbeitenden Frauen MIDI jobbend bei sich anmelden um Sozialabgaben und Steuern zu sparen.
Dies ist mittlerweile auch erkannt. Ich bin hierzu mit den Fraktionen im Bundestag und Parteien im Austausch.
Mit den Fraktionen und Parteien im Austausch. Wow.
Zitat von TakeTwo am 15. Januar 2025, 18:40 UhrVielleicht will Harbeck auch an die KV der Rentner, die auf die Rente etwa 8% bezahlen. Ohne das explizit dazuzusagen.
Die quasi Höchstrente liegt ja bei 80 Rentenpunkte x 40 = 3200€. da zahlt der ges. Versicherte Rentner max. ca. 300€, die meisten liegen eher bei 200€.
Egal wieviel Wohnungen er vermietet, bzw. Wieviel Dividende er einsackt.
Außer bei denen, die nicht in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens mehr als 90% der Zeit in die ges. KV eingezahlt haben. Die Zahlen KV auf alle Einkunftsarten.
Vielleicht will Harbeck auch an die KV der Rentner, die auf die Rente etwa 8% bezahlen. Ohne das explizit dazuzusagen.
Die quasi Höchstrente liegt ja bei 80 Rentenpunkte x 40 = 3200€. da zahlt der ges. Versicherte Rentner max. ca. 300€, die meisten liegen eher bei 200€.
Egal wieviel Wohnungen er vermietet, bzw. Wieviel Dividende er einsackt.
Außer bei denen, die nicht in der zweiten Hälfte des Arbeitslebens mehr als 90% der Zeit in die ges. KV eingezahlt haben. Die Zahlen KV auf alle Einkunftsarten.
Zitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 19:06 UhrZitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 17:25 UhrWar er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz.
Also dann wäre es beispielhaft für Unternehmer Max am idealsten sich nach FIRE und vor Rente von Unternehmerkumpel Anton auf MUDI anstellen zu lassen?
Zitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 17:25 UhrWar er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz.
Also dann wäre es beispielhaft für Unternehmer Max am idealsten sich nach FIRE und vor Rente von Unternehmerkumpel Anton auf MUDI anstellen zu lassen?
Zitat von Noordlicht am 15. Januar 2025, 19:38 UhrZitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 19:06 UhrZitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 17:25 UhrWar er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz.
Also dann wäre es beispielhaft für Unternehmer Max am idealsten sich nach FIRE und vor Rente von Unternehmerkumpel Anton auf MUDI anstellen zu lassen?
Ja, das ist eine großartige Idee aber falls es dich wirklich interessiert: Ich für meinen Teil bleibe vorerst bei meiner 50% Lehrertätigkeit und Max ist gesundheitlich so in Schieflage geraten dass er schon seit Monaten nicht mehr arbeitet, feiert nun noch seine Überstunden ab und ist dann ab Ende des Jahres gezwungenermaßen Vollprivatier (mit GKV Höchstsatz 😘). Kann er sich auch leisten und das könnte ich mittlerweile auch aber so ganz ohne Job und feste, auch soziale Strukturen, würde ich über kurz oder lang wohl verlottern. Arbeit kann durchaus auch erfüllend sein, es kommt darauf an, das richtige Maß zu finden.
Zitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 19:06 UhrZitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 17:25 UhrWar er aber nach seiner Selbstständigkeit abhängig beschäftigt, dann ja, dann ist er Pflichtversicherter zum Mindestsatz.
Also dann wäre es beispielhaft für Unternehmer Max am idealsten sich nach FIRE und vor Rente von Unternehmerkumpel Anton auf MUDI anstellen zu lassen?
Ja, das ist eine großartige Idee aber falls es dich wirklich interessiert: Ich für meinen Teil bleibe vorerst bei meiner 50% Lehrertätigkeit und Max ist gesundheitlich so in Schieflage geraten dass er schon seit Monaten nicht mehr arbeitet, feiert nun noch seine Überstunden ab und ist dann ab Ende des Jahres gezwungenermaßen Vollprivatier (mit GKV Höchstsatz 😘). Kann er sich auch leisten und das könnte ich mittlerweile auch aber so ganz ohne Job und feste, auch soziale Strukturen, würde ich über kurz oder lang wohl verlottern. Arbeit kann durchaus auch erfüllend sein, es kommt darauf an, das richtige Maß zu finden.
Zitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 21:44 Uhr@Muslime_Frugi
Nein, denn er müsste 90%der Zeit der zweiten Lebensarbeitshälfte pflichtversichert sein. Schafft er so ja nie per Midijob.
Nein, denn er müsste 90%der Zeit der zweiten Lebensarbeitshälfte pflichtversichert sein. Schafft er so ja nie per Midijob.
Zitat von Privatier am 15. Januar 2025, 22:27 UhrZitat von luxander am 15. Januar 2025, 17:42 Uhr
Mit den Fraktionen und Parteien im Austausch. Wow.
Ja, finde ich auch echt beeindruckend...vielleicht hatte Max ja doch recht?!?
Zitat von luxander am 15. Januar 2025, 17:42 Uhr
Mit den Fraktionen und Parteien im Austausch. Wow.
Ja, finde ich auch echt beeindruckend...vielleicht hatte Max ja doch recht?!?
Zitat von Muslime_Frugi am 16. Januar 2025, 8:08 UhrZitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 21:44 Uhr@Muslime_Frugi
Nein, denn er müsste 90%der Zeit der zweiten Lebensarbeitshälfte pflichtversichert sein. Schafft er so ja nie per Midijob.
Ja stimmt. Da gibt es die 9/10tel Regelung. Dann müsste der Selbständige entweder die allseits beliebte "Rente mit 40" anstreben oder 5 Kinder haben (werden ja mit 3y angerechnet). Wir werden hier sicher kreative FIRE Cases zusammennageln.
Zitat von Absprung_2020 am 15. Januar 2025, 21:44 UhrNein, denn er müsste 90%der Zeit der zweiten Lebensarbeitshälfte pflichtversichert sein. Schafft er so ja nie per Midijob.
Ja stimmt. Da gibt es die 9/10tel Regelung. Dann müsste der Selbständige entweder die allseits beliebte "Rente mit 40" anstreben oder 5 Kinder haben (werden ja mit 3y angerechnet). Wir werden hier sicher kreative FIRE Cases zusammennageln.
Zitat von Life am 18. Januar 2025, 9:33 UhrZitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 10:49 UhrWeil der Beriff Parasit von mir kam: Parasitär sind für mich Vermögende die sich mittels MIDI bewusst der Zahlung auf Kosten der Solidargemeinschaft entziehen. Wie hier zur Schau gestellt Menschen die Deutschland und das "System" hier verachten.
Gleiches gilt auch für Selbständige PKV Versicherte, die ihre nicht arbeitenden Frauen MIDI jobbend bei sich anmelden um Sozialabgaben und Steuern zu sparen.
Dies ist mittlerweile auch erkannt. Ich bin hierzu mit den Fraktionen im Bundestag und Parteien im Austausch.
@absprung_2020: Deinen Punkt die Eigenverantwortung mit den Füßen zu treten sehe ich auch so. Vor allem bei SPD und Grün sind viele Kapitalismus Hasser, die hier nicht differenzieren können und generell lieber einen starken Start wollen der umverteilt und regelt.
Steigerst du dich da rein?
Nimmt dir jemand was weg?
Gönnst du anderen solche konstrukte (nicht)?
Bist du neidisch?
Zitat von Muslime_Frugi am 15. Januar 2025, 10:49 UhrWeil der Beriff Parasit von mir kam: Parasitär sind für mich Vermögende die sich mittels MIDI bewusst der Zahlung auf Kosten der Solidargemeinschaft entziehen. Wie hier zur Schau gestellt Menschen die Deutschland und das "System" hier verachten.
Gleiches gilt auch für Selbständige PKV Versicherte, die ihre nicht arbeitenden Frauen MIDI jobbend bei sich anmelden um Sozialabgaben und Steuern zu sparen.
Dies ist mittlerweile auch erkannt. Ich bin hierzu mit den Fraktionen im Bundestag und Parteien im Austausch.
@absprung_2020: Deinen Punkt die Eigenverantwortung mit den Füßen zu treten sehe ich auch so. Vor allem bei SPD und Grün sind viele Kapitalismus Hasser, die hier nicht differenzieren können und generell lieber einen starken Start wollen der umverteilt und regelt.
Steigerst du dich da rein?
Nimmt dir jemand was weg?
Gönnst du anderen solche konstrukte (nicht)?
Bist du neidisch?
Zitat von Privatier am 18. Januar 2025, 9:50 UhrZitat von Life am 18. Januar 2025, 9:33 Uhr
Bist du neidisch?
Ja, ist er glaube ich. Zumal er sich ja selber durch den Wechsel zur PKV sozusagen aus dem solidarischen System ausgeklinkt hat.
Zitat von Life am 18. Januar 2025, 9:33 Uhr
Bist du neidisch?
Ja, ist er glaube ich. Zumal er sich ja selber durch den Wechsel zur PKV sozusagen aus dem solidarischen System ausgeklinkt hat.
Zitat von Absprung_2020 am 18. Januar 2025, 10:14 UhrJa gut, reinsteigern ist nicht so gut, aber belustigt Kopfschütteln kann man ja schon.
Bei mir in der Bekanntschaft gerade ein luschtiges Beispiel: Sie Halbtagsjob gehabt beim Bosch, gesetzlich KV. Er 40 Jahre selbstständig und freiwillig versichert. Nun Firma verkauft und geschätzt 3 Mio auf dem Konto. Beide nun im Ruhestand, sie hat noch eine Job (keine Ahnung ob MIDI, oder Mini oder was auch immer) mit Anmeldung; es geht um Grundstücks- und Immoverwaltung vom Vater/Onkel. Fakt: Beide nun zusammen krankenversichert, für um die 200€ (also beide). Sei es gegönnt, speziell er hatte harte Jahre hinter sich mit Spitz auf Knopf ob die Firma überlebt. Aber ich bin mir sicher, in Zeiten der Boomerverrentung wird der Staat holen was zu holen ist. Wird so nicht bleiben.
Ja gut, reinsteigern ist nicht so gut, aber belustigt Kopfschütteln kann man ja schon.
Bei mir in der Bekanntschaft gerade ein luschtiges Beispiel: Sie Halbtagsjob gehabt beim Bosch, gesetzlich KV. Er 40 Jahre selbstständig und freiwillig versichert. Nun Firma verkauft und geschätzt 3 Mio auf dem Konto. Beide nun im Ruhestand, sie hat noch eine Job (keine Ahnung ob MIDI, oder Mini oder was auch immer) mit Anmeldung; es geht um Grundstücks- und Immoverwaltung vom Vater/Onkel. Fakt: Beide nun zusammen krankenversichert, für um die 200€ (also beide). Sei es gegönnt, speziell er hatte harte Jahre hinter sich mit Spitz auf Knopf ob die Firma überlebt. Aber ich bin mir sicher, in Zeiten der Boomerverrentung wird der Staat holen was zu holen ist. Wird so nicht bleiben.
Zitat von Privatier am 18. Januar 2025, 10:56 UhrJa da hast du schon recht. Ich könnte hier auch Seitenweise konkrete Beispiele liefern...das Problem ist einfach, dass der Sozialstaat zu sehr ausgebaut ist und zu wenig auf Eigenverantwortung gesetzt wird.
Aber man sollte sich da nicht reinstecken, letztendlich ist Muslime_Frugi auch ein Nutznießer des Systems...
Ja da hast du schon recht. Ich könnte hier auch Seitenweise konkrete Beispiele liefern...das Problem ist einfach, dass der Sozialstaat zu sehr ausgebaut ist und zu wenig auf Eigenverantwortung gesetzt wird.
Aber man sollte sich da nicht reinstecken, letztendlich ist Muslime_Frugi auch ein Nutznießer des Systems...
Zitat von Absprung_2020 am 18. Januar 2025, 11:16 UhrDas ist aber genau mein Kritikpunkt zum Thema hier. Dann trägst du Verantwortung für dich, sparst Geld an, überlegst dir das Geld erfolgreich anzulegen, bezahlst auf dieses Ansparen Abgeltungssteuer..... und dann hast du eben im Alter nur dieses selbst verdiente und verzinste/angelegte Geld (also in meinem Fall ist das so) und dann wird überlegt wie man als Staat da rankommt, auch noch unausgegoren und gar nicht zieltreffend (die Reichen erwischt man doch dadurch gar nicht!) .... und über Freibeträge reden wir später.
Aber nochmal auch dazu: Mich betrifft das gar nicht.... aber diese typisvhe Herangehensweise nervt. Erst schauen wo krieg ich Geld her", anstatt, "wie kann ich etwas besser machen".
Das ist aber genau mein Kritikpunkt zum Thema hier. Dann trägst du Verantwortung für dich, sparst Geld an, überlegst dir das Geld erfolgreich anzulegen, bezahlst auf dieses Ansparen Abgeltungssteuer..... und dann hast du eben im Alter nur dieses selbst verdiente und verzinste/angelegte Geld (also in meinem Fall ist das so) und dann wird überlegt wie man als Staat da rankommt, auch noch unausgegoren und gar nicht zieltreffend (die Reichen erwischt man doch dadurch gar nicht!) .... und über Freibeträge reden wir später.
Aber nochmal auch dazu: Mich betrifft das gar nicht.... aber diese typisvhe Herangehensweise nervt. Erst schauen wo krieg ich Geld her", anstatt, "wie kann ich etwas besser machen".
Zitat von Hans09 am 18. Januar 2025, 11:58 UhrÜbrigens, was auch ärgerlich ist und für einige recht teuer wird (da werden viele betroffen sein, da es sich um einen großen World ETF handelt):
https://www.finanztip.de/daily/dieser-amundi-etf-wird-verschmolzen-was-das-fuer-dich-bedeutet/
Ich habe zum Glück die synthetische Variante, die davon (noch?) nicht betroffen ist.
Übrigens, was auch ärgerlich ist und für einige recht teuer wird (da werden viele betroffen sein, da es sich um einen großen World ETF handelt):
https://www.finanztip.de/daily/dieser-amundi-etf-wird-verschmolzen-was-das-fuer-dich-bedeutet/
Ich habe zum Glück die synthetische Variante, die davon (noch?) nicht betroffen ist.
Zitat von hans-im-glueck am 18. Januar 2025, 12:12 UhrZitat von Absprung_2020 am 18. Januar 2025, 11:16 UhrDas ist aber genau mein Kritikpunkt zum Thema hier. Dann trägst du Verantwortung für dich, sparst Geld...
Das ist doch das Thema in Summe: Es ist systembedingt gar nicht gewollt. Unsere soziale Marktwirtschaft ist finanziell am Ende. Die Haushaltsdebatten haben es ja gezeigt: Entweder pumpen wir das Ei, das wir unseren Nachfahren ins Nest gelegt haben, noch weiter auf oder wir kriegen sämtliche Versprechen des Sozialstaats nicht mehr unter einen Hut.
Infrastruktur, Schulen, Renten, Pensionen, Arbeitslosigkeit, Asylsystem, Subventionen, Entwicklungshilfen... sind in dieser Dimension mit den wenigen Nettosteuerzahlern nicht mehr zu stemmen.
Anstatt also an der Zahl der Erwerbstätigen zu drehen, erhöhen wir munter die Steuern.
Zitat von Absprung_2020 am 18. Januar 2025, 11:16 UhrDas ist aber genau mein Kritikpunkt zum Thema hier. Dann trägst du Verantwortung für dich, sparst Geld...
Das ist doch das Thema in Summe: Es ist systembedingt gar nicht gewollt. Unsere soziale Marktwirtschaft ist finanziell am Ende. Die Haushaltsdebatten haben es ja gezeigt: Entweder pumpen wir das Ei, das wir unseren Nachfahren ins Nest gelegt haben, noch weiter auf oder wir kriegen sämtliche Versprechen des Sozialstaats nicht mehr unter einen Hut.
Infrastruktur, Schulen, Renten, Pensionen, Arbeitslosigkeit, Asylsystem, Subventionen, Entwicklungshilfen... sind in dieser Dimension mit den wenigen Nettosteuerzahlern nicht mehr zu stemmen.
Anstatt also an der Zahl der Erwerbstätigen zu drehen, erhöhen wir munter die Steuern.
Zitat von Privatier am 18. Januar 2025, 13:30 UhrZitat von hans-im-glueck am 18. Januar 2025, 12:12 Uhr
Anstatt also an der Zahl der Erwerbstätigen zu drehen, erhöhen wir munter die Steuern.
Das ist nicht das Problem:
Das Problem ist der aufgeblähte Staat und die Ausgabenseite
Zitat von hans-im-glueck am 18. Januar 2025, 12:12 Uhr
Anstatt also an der Zahl der Erwerbstätigen zu drehen, erhöhen wir munter die Steuern.
Das ist nicht das Problem:
Das Problem ist der aufgeblähte Staat und die Ausgabenseite