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GLS Bank

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Zitat von suchenwi am 2. Juni 2021, 2:07 Uhr

Thesaurierend oder ausschüttend? Das ist zunächst theoretisch eine klare Unterscheidung, wie: schwarz oder weiß?

Praktisch gibt es aber viele Graustufen dazwischen. Klar, Thesaurierer schütten nie aus, ihr Vorteil liegt im Kursgewinn (natürlich, börsenüblich, schwankend). Ausschütter haben aber oft auch Kursgewinne. Auf den beliebten MSCI World habe ich zwei ausschüttende ETFs (LYX0AG und ETF110), und bei beiden beobachte ich: Ausschüttungen eher mager (unter 2% netto), Kursgewinn aber rund 10% p.a., also "thesaurieren" sie auch überwiegend, zu 83%.

Im Vergleich zu ausschüttenden dürften die thesaurierenden ETFs auf ein und denselben Index aber über mehrere Jahre deutlich schlechter performen, oder?

Für ETF-Sparpläne finde ich Kursgewinne eher ungünstig (weil man monatlich immer weniger Stückchen fürs gleiche Geld bekommt). Deshalb habe ich Sparpläne auf die gestoppt.

Dein Ziel als Investor ist aber in aller Regel ist "möglichst viele Anteile" von einem ETF zu besitzen, sondern dass dein Portfolio möglichst viel wert ist (und vielleicht noch, dass es wenig stark schwankt).

Da kann dir relativ egal sein, wie viele Anteile du für dein Geld bekommst.
Es geht hier nicht um Einzelaktien bei denen du überlegen könntest, ob dein Aktienanteil Gewicht auf der Jahreshauptversammlung hat.

Als Rentner mit wenig Frischgeld liegen mir ausschüttende ETFs mehr, weil ich aus deren Erträgen reinvestieren kann 🙂

Solange es nicht gerade dein Hobby ist zu investieren und du es somit zu deinem Vergnügen betreibst, ergibt diese Aussage wenig Sinn. Auch als Rentner kannst du vom Steuerstundungseffekt profitieren, besonders wenn dein Ziel ist mit möglichst hohem Vermögen abzutreten.
Falls das nicht dein Ziel sein sollte verstehe ich nicht, wieso du als Rentner überhaupt noch weiter investierst.

Ich habe halt erst anderthalb Jahre vor der Rente angefangen, aktiv zu investieren, und ja, es ist eines meiner Hobbys 🙂 Ich setze auf gut ausschüttende Wertpapiere und messe meine Performance vor allem an der Nettoertragsrendite, aktuell um 3.6% (war 5.1% vor Corona..), die soll über der Inflationsrate liegen. Nettoerträge sind aktuell 700/mo, die reinvestiere ich, sobald ein Tausender zusammengekommen ist.

Das Depot soll im "Störfall" stationäre Pflegebedürftigkeit meine dann hohen Ausgaben decken, sonst wird es an meine Töchter und Enkel vererbt. So ist der Plan.

Vielleicht ist Suchenwi einer der authentischsten Frugalisten hier?

Na ja, nicht im Sinne von FIRE... bei meinem "Retire Early" (Altersteilzeit Freistellung) war ich 60 Jahre 10 Monate, immerhin 5 Jahre vor meinem Regelrentenalter 65+10. Spätstarter halt. Frugalen Lebensstil habe ich aber schon viele Jahre gelebt, bevor ich das Wort "Frugalisten" kannte 🙂

Zitat von suchenwi am 3. Juni 2021, 13:37 Uhr

Ich habe halt erst anderthalb Jahre vor der Rente angefangen, aktiv zu investieren, und ja, es ist eines meiner Hobbys 🙂 Ich setze auf gut ausschüttende Wertpapiere und messe meine Performance vor allem an der Nettoertragsrendite, aktuell um 3.6% (war 5.1% vor Corona..), die soll über der Inflationsrate liegen. Nettoerträge sind aktuell 700/mo, die reinvestiere ich, sobald ein Tausender zusammengekommen ist.

Das Depot soll im "Störfall" stationäre Pflegebedürftigkeit meine dann hohen Ausgaben decken, sonst wird es an meine Töchter und Enkel vererbt. So ist der Plan.

Hi @suchenwi

Da möchte ich mich nun mal einklinken bzgl. Pflegebedürftigkeit und Kosten, auch wenn es am Thema vorbeigeht.

Da wird viel Panik betrieben und die Versorgungslücke ist meist gering und sollte diese vorhanden sein, bei 1. Verwandtschaftsgrad gibt es Freibeträge. Zuzahlung sind steuerlich absetzbar. Bei Pflegegrad 2-5 ist immer die gleiche Lücke vorhanden. Bei uns kosten Pflegeheime im DZ ca. 3.850. Es gibt. ca. 2000 von der Pflegekasse, sodass die Lücke ca. 1900 beträgt. Je nach Rente ist die Lücke also nicht so hoch. EZ sollte ca. 150 höher sein. Also da sprechen wir von 400-550 euro. Eigenheime der Kinder werden nicht angegriffen, ein jährliches Bruttoeinkommen unter 100k glaube ich ist auch noch zuzahlungsfrei, so zumindest war der Stand 2020 lt. Angehörigenentlastungsgesetz.

https://www.t-online.de/finanzen/geld-vorsorge/id_46658720/pflegeheim-kosten-fuer-angehoerige-und-eigenanteil-wer-zahlt-was-.html

In diesem Sinne, wünsche ich noch sehr lange Gesundheit und hoffentlich nie die "Pflegebedürftigkeit". Genieß das Leben heute und jetzt.

 

Danke! 🙂 So deutlich war mir das bisher nicht gewesen... hatte halt mit den rund 4k  gerechnet, von denen man öfter liest...

Also mit 1800 Rente + 700 Kapitälerträge wäre das schon stemmbar, ohne das Depot plündern zu müssen.

Genau, du solltest dir da keine Sorgen machen müssen. Aber auch viele andere nicht, z.B. Eigenheimbesitzer, welche pflegebedürftig werden, können das Eigenheim dann vermieten und auch die kleinster Rente von 800-1000 euro zzgl. Mieteinnahmen würde in den meisten Fällen die Lücke schließen - also wirklich Panikmache. Soweit ich weiß, ist sogar noch ein kleiner Anteil von ca. 5 euro/täglich, welcher aus dem Pflegetopf kommt, für den täglichen Bedarf des Patienten enthalten (Frisör, Eis...)

Zitat von Muslime_Frugi am 3. Juni 2021, 14:15 Uhr

Vielleicht ist Suchenwi einer der authentischsten Frugalisten hier?

vielleicht geht es den meisten (momentan) Aktiven hier gar nicht primär um ein "frugales" Leben ...

... sondern eher um den "FIRE"-Gedanken?

(für welchen Sparen/Sparsamkeit lediglich ein Hilfsmittel ist, wenn Karriere oder das Erbe alleine nicht ausreichen?)

"Jeder Jeck ist anders", auch bei Frugalisten. FIRE ist ein faszinierendes Konzept, was aber nicht jeder ausführen kann (oder will).

Die Grundregel der BWL, "Gewinn = Umsatz - Kosten", ist für Privatpersonen "Sparbetrag = Einnahmen - Ausgaben". Seit Vorruhestand habe ich mich mit Steuer- und Rentenrecht beschäftigt, und da gibt es allerlei Optionen, die Einnahmen zu maximieren (z.B. frw.RV-Beiträge, Steuerbegünstigung dafür...). Für die Minimierung der Ausgaben gibt es in diesem Forum auch etliche Diskussionen.

Laut Finanzwesir ist ja eines der erstrebenswerten Lebensziele "nicht arm sterben", und irgendwie arbeiten wir hier alle darauf hin. Geld ist nicht alles, aber ohne Geld ist mehr Stress, und weniger Stress ist besser 😀

Laut Finanzwesir ist ja eines der erstrebenswerten Lebensziele "nicht arm sterben"

Ein weiteres Lebensziel sollte sein, vor dem Sterben ein erfülltes Leben zu haben!

Blöd wenn man zu lange arbeitet (in einem Beruf, der eher ein Job und nicht Lebensinhalt ist!) für Geld, das man am Ende nicht braucht... oder das man sinnlos verplempert...

Ich mochte meine Arbeit (Softwareentwicklung, Test, Fehleranalyse) eigentlich sehr gerne. Das war mein  Haupt-Lebensinhalt. Aber als ich auf die 60 zuging, sind mir nach 7h Arbeit (IG Metall-Tarif) im Bus nach Hause öfters die Augen zugefallen... Erschöpfung.

Oder: nachdem ich tagelang monotone Fehleranalyse (Bild anschauen, Maus klicken) gemacht habe, hatte ich ernste Funktionsstörungen im rechten Arm (zuletzt konnte ich Ctrl-Alt-Del nicht mehr drücken). Zum Arzt: 3 Tage krankgeschrieben, keine Behandlung.

Selbstbehandlung: in den Tagen darauf habe ich die Maus "mit links" bedient, und von der rechten Hand alle außer dem Zeigefinger benutzt. Hat geholfen.

Mein Gehalt habe ich kaum "sinnlos verplempert", eher als Altersvorsorge zurückgelegt (allerdings noch auf Tagesgeldkonto bei 0.00% eff.Jahreszins, Investment kam später). Also war ich froh über das ATZ-Angebot. Lieber Geld haben und nicht brauchen, als umgekehrt... 🙂

@pch @andre @pungli @gladbach @sparschwein

Hallo an alle,

ich bin seit Jahren bei der GLS Bank und hatte dort bei Kontoeröffnung auch die, zum damaligen Zeitpunkt, verlangten 10 Anteile gekauft. Leider bin ich nun aber aktuell in einer Notlage, da ich das Geld dringend benötige für die Behandlungskosten einer erkrankten venezolanischen Familienangehörigen. (Die staatliche Gesundheitsversorgung ist mittlerweile in Venezuela so schlecht, dass man quasi keine Wahl hat, als sich bei Privatärzten behandeln zu lassen.)
Ein Mitarbeiter der GLS Bank hatte mir per Mitteilung im Online-Banking angeboten, dass er die Anteile an ein anderes Mitglied übertragen und so an mich auszahlen könne. Allerdings hatte ich die Nachricht erst nach ein paar Tagen gesehen und er hatte eine Frist von 24 Stunden gesetzt, in der ich das "Angebot" annehmen sollte. Obwohl ich mittlerweile sogar den Grund für die Notwendigkeit, dass Geld zur Verfügung zu haben, mitgeteilt habe, heißt es nun schlicht, das "Angebot" hätte "nicht länger aufrecht erhalten" werden können, was mich ziemlich schockiert, muss ich sagen. Von einer sozial engagierten Bank hätte ich doch ein etwas anderes Verhalten erwartet. Die stellen sich nun also auf den Standpunkt, dass ich mir den Wert der Anteile (1000 Euro) nun erst im Sommer 2028 (!) auszahlen lassen kann und bis dahin noch 300 bis 400 Euro "Beitrag" zahlen muss, für den ich zumindest keinerlei Gegenleistung hätte, da mir die Bank das Girokonto gekündigt hat. Die könnte ich dann nur verhindern, wenn ich selbst jemanden finde, der die Anteile übernimmt.

Ich bin wirklich gerade ziemlich verzweifelt. Mir waren diese Bedingungen bei Kontoeröffnung auch gar nicht bewusst. Das wurde damals zumindest nicht klar kommuniziert und stand bestenfalls irgendwo in der Satzung, die ich nicht gelesen habe. Ich war einfach davon ausgegangen, dass ich da 1000 Euro hinterlege und im Gegenzug die Vergünstigungen beim Girokonto erhalte.
Daher wollte ich fragen, ob jemand, der bereits Anteile besitzt oder vorhat, bei der GLS Bank eine Konto zu eröffnen und Anteile zu erwerben, die meinigen übernehmen würde. Das wäre die einfachste Lösung für das Problem. Ich wäre auch bereit einen "Rabatt" auf den Wert der Anteile zu geben, so dass derjenige oder diejenige, der/die die Anteile übernimmt, dadurch etwas Geld geschenkt bekommen würde.

Falls jemand bereit wäre, mir hier zu helfen, schreibt mir vielleicht am besten direkt eine Email an: thokel (at) protonmail.com

Danke schon mal im Voraus!

Zitat von Thomas_ am 5. September 2022, 15:41 Uhr

@pch @andre @pungli @gladbach @sparschwein

Hallo an alle,

ich bin seit Jahren bei der GLS Bank und hatte dort bei Kontoeröffnung auch die, zum damaligen Zeitpunkt, verlangten 10 Anteile gekauft. Leider bin ich nun aber aktuell in einer Notlage, da ich das Geld dringend benötige für die Behandlungskosten einer erkrankten venezolanischen Familienangehörigen. (Die staatliche Gesundheitsversorgung ist mittlerweile in Venezuela so schlecht, dass man quasi keine Wahl hat, als sich bei Privatärzten behandeln zu lassen.)
Ein Mitarbeiter der GLS Bank hatte mir per Mitteilung im Online-Banking angeboten, dass er die Anteile an ein anderes Mitglied übertragen und so an mich auszahlen könne. Allerdings hatte ich die Nachricht erst nach ein paar Tagen gesehen und er hatte eine Frist von 24 Stunden gesetzt, in der ich das "Angebot" annehmen sollte. Obwohl ich mittlerweile sogar den Grund für die Notwendigkeit, dass Geld zur Verfügung zu haben, mitgeteilt habe, heißt es nun schlicht, das "Angebot" hätte "nicht länger aufrecht erhalten" werden können, was mich ziemlich schockiert, muss ich sagen. Von einer sozial engagierten Bank hätte ich doch ein etwas anderes Verhalten erwartet. Die stellen sich nun also auf den Standpunkt, dass ich mir den Wert der Anteile (1000 Euro) nun erst im Sommer 2028 (!) auszahlen lassen kann und bis dahin noch 300 bis 400 Euro "Beitrag" zahlen muss, für den ich zumindest keinerlei Gegenleistung hätte, da mir die Bank das Girokonto gekündigt hat. Die könnte ich dann nur verhindern, wenn ich selbst jemanden finde, der die Anteile übernimmt.

Ich bin wirklich gerade ziemlich verzweifelt. Mir waren diese Bedingungen bei Kontoeröffnung auch gar nicht bewusst. Das wurde damals zumindest nicht klar kommuniziert und stand bestenfalls irgendwo in der Satzung, die ich nicht gelesen habe. Ich war einfach davon ausgegangen, dass ich da 1000 Euro hinterlege und im Gegenzug die Vergünstigungen beim Girokonto erhalte.
Daher wollte ich fragen, ob jemand, der bereits Anteile besitzt oder vorhat, bei der GLS Bank eine Konto zu eröffnen und Anteile zu erwerben, die meinigen übernehmen würde. Das wäre die einfachste Lösung für das Problem. Ich wäre auch bereit einen "Rabatt" auf den Wert der Anteile zu geben, so dass derjenige oder diejenige, der/die die Anteile übernimmt, dadurch etwas Geld geschenkt bekommen würde.

Falls jemand bereit wäre, mir hier zu helfen, schreibt mir vielleicht am besten direkt eine Email an: thokel (at) protonmail.com

Danke schon mal im Voraus!

Hallo Thomas,

wie läuft das mit den Anteilen?

Hi Thomas,
tut mir Leid zu Hören, ich war / bin in einer ähnlich Situation und mich hat das auch total enttäuscht.
Das Konto usw. nutze ich nicht mehr und bin nun "gezwungen" diese Kosten jährlich zu zahlen, bis ich meine Anteile (500€) wieder zurück bekomme. Dass das Geld in Projekten steckt und daher nicht spontan zurück gezahlt werden kann, verstehe ich. Aber die Gebühren fühlen sich für mich zu hoch an.
Ich überlege mir mal deine Anteile zu übernehmen. Ich hatte damals noch eine Anzeige bei ebayKleinanzeigen geschaltet und da auch einige Anfragen bekommen, jedoch wollte alle immer recht hohen Rabatt, daher hatte ich es dann doch nicht gemacht, aber vielleicht wäre es noch eine Option für dich.
Zitat von Rente2027 am 5. September 2022, 16:07 Uhr

Hallo Thomas,

wie läuft das mit den Anteilen?

@rente2027 Hallo, ich bin gerade dabei, bei der Bank nachzufragen, wie der genaue Ablauf wäre. Ich vermute, dass beide Parteien ein Formular ausfüllen müssen und das dann komplett über die Bank läuft, die also die Anteile überträgt und gleichzeitig beim Empfänger den Betrag einzieht und an die andere Partei auszahlt. Falls nicht, müsste man wohl einen Kaufvertrag aufsetzen. Ich sage nochmal Bescheid, wenn ich Genaueres weiß.

Zitat von leamitderapfelwiese am 5. September 2022, 16:25 Uhr
Hi Thomas,
tut mir Leid zu Hören, ich war / bin in einer ähnlich Situation und mich hat das auch total enttäuscht.
Das Konto usw. nutze ich nicht mehr und bin nun "gezwungen" diese Kosten jährlich zu zahlen, bis ich meine Anteile (500€) wieder zurück bekomme. Dass das Geld in Projekten steckt und daher nicht spontan zurück gezahlt werden kann, verstehe ich. Aber die Gebühren fühlen sich für mich zu hoch an.
Ich überlege mir mal deine Anteile zu übernehmen. Ich hatte damals noch eine Anzeige bei ebayKleinanzeigen geschaltet und da auch einige Anfragen bekommen, jedoch wollte alle immer recht hohen Rabatt, daher hatte ich es dann doch nicht gemacht, aber vielleicht wäre es noch eine Option für dich.

Hi Lea,

vielen Dank für Deine Nachricht und den Tipp! Nachdem ich mich von diesem Bank-Mitarbeiter doch etwas rücksichtslos behandelt und im Stich gelassen fühle, ist es schön zu sehen, dass einem jemand weiterhelfen möchte. Das muntert mich direkt wieder etwas auf …

Zitat von Thomas_ am 5. September 2022, 15:41 Uhr

@pch @andre @pungli @gladbach @sparschwein

Hallo an alle,

ich bin seit Jahren bei der GLS Bank und hatte dort bei Kontoeröffnung auch die, zum damaligen Zeitpunkt, verlangten 10 Anteile gekauft. Leider bin ich nun aber aktuell in einer Notlage, da ich das Geld dringend benötige für die Behandlungskosten einer erkrankten venezolanischen Familienangehörigen. (Die staatliche Gesundheitsversorgung ist mittlerweile in Venezuela so schlecht, dass man quasi keine Wahl hat, als sich bei Privatärzten behandeln zu lassen.)
Ein Mitarbeiter der GLS Bank hatte mir per Mitteilung im Online-Banking angeboten, dass er die Anteile an ein anderes Mitglied übertragen und so an mich auszahlen könne. Allerdings hatte ich die Nachricht erst nach ein paar Tagen gesehen und er hatte eine Frist von 24 Stunden gesetzt, in der ich das "Angebot" annehmen sollte. Obwohl ich mittlerweile sogar den Grund für die Notwendigkeit, dass Geld zur Verfügung zu haben, mitgeteilt habe, heißt es nun schlicht, das "Angebot" hätte "nicht länger aufrecht erhalten" werden können, was mich ziemlich schockiert, muss ich sagen. Von einer sozial engagierten Bank hätte ich doch ein etwas anderes Verhalten erwartet. Die stellen sich nun also auf den Standpunkt, dass ich mir den Wert der Anteile (1000 Euro) nun erst im Sommer 2028 (!) auszahlen lassen kann und bis dahin noch 300 bis 400 Euro "Beitrag" zahlen muss, für den ich zumindest keinerlei Gegenleistung hätte, da mir die Bank das Girokonto gekündigt hat. Die könnte ich dann nur verhindern, wenn ich selbst jemanden finde, der die Anteile übernimmt.

Ich bin wirklich gerade ziemlich verzweifelt. Mir waren diese Bedingungen bei Kontoeröffnung auch gar nicht bewusst. Das wurde damals zumindest nicht klar kommuniziert und stand bestenfalls irgendwo in der Satzung, die ich nicht gelesen habe. Ich war einfach davon ausgegangen, dass ich da 1000 Euro hinterlege und im Gegenzug die Vergünstigungen beim Girokonto erhalte.
Daher wollte ich fragen, ob jemand, der bereits Anteile besitzt oder vorhat, bei der GLS Bank eine Konto zu eröffnen und Anteile zu erwerben, die meinigen übernehmen würde. Das wäre die einfachste Lösung für das Problem. Ich wäre auch bereit einen "Rabatt" auf den Wert der Anteile zu geben, so dass derjenige oder diejenige, der/die die Anteile übernimmt, dadurch etwas Geld geschenkt bekommen würde.

Falls jemand bereit wäre, mir hier zu helfen, schreibt mir vielleicht am besten direkt eine Email an: thokel (at) protonmail.com

Danke schon mal im Voraus!

Hallo,

das tut mir leid zu hören und ich habe Verständnis für deine Situation.
Jedoch solltest du auch fair bleiben, denn niemand muss Mitglied bei der GLS werden, man kann auch ein Konto eröffnenen und kommt dann eben nicht an die Vergünstigungen. Die Bedingungen werden auch ziemlich deutlich kommuziert, v.a. der Zeitraum den du schilderst. Dein Geld wird in Prinzip als Langzeitkredit verwendet, washalb natürlich hier geringe Liquidität vorherscht. Jedenfalls gibt es eigentlich keine andere Möglichkeit als die X Jahre auf zu warten und trotzdem hat der Mitarbeiter eine Alternative für dich gefunden. Das würde ich ehrlich gesagt nicht als "rücksichtslos" deuten.

Viel Erfolg jedenfalls dabei die Anteile zu übertragen!

@leamitderapfelwiese @rente2027

Ich habe mittlerweile die Rückmeldung von der GLS Bank. Wie vermutet, kann man das komplett durch die Bank abwickeln lassen. Beide Parteien würden gemeinsam ein "Übertragungsformular" unterschreiben und nach der Übertragung würde der vereinbarte Betrag beim Empfänger eingezogen und dem "Verkäufer" gutgeschrieben.

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