Gesamtrendite der Geldanlage; ETF zu Einzelaktien in der Entnahmephase. Oder: Was verkaufe ich wann?
Zitat von Privatier am 31. März 2025, 13:48 Uhroder ich kaufe mal schön eine fette Position Porsche, die verkaufe ich nach einem Jahr wieder und dann habe ich den Porsche for free dank der Absprung2020 Strategie.
Kann echt so easy sein!
oder ich kaufe mal schön eine fette Position Porsche, die verkaufe ich nach einem Jahr wieder und dann habe ich den Porsche for free dank der Absprung2020 Strategie.
Kann echt so easy sein!
Zitat von Absprung_2020 am 31. März 2025, 14:22 Uhr@privatier endlich mal jemand der das Thema vollumfänglich verstanden hat. Bin begeistert!
Alle anderen können sich ja weiterführende Gedanken machen, wenn die Stichworte interessant scheinen. Überlege mir ernsthaft eine Equal weight ETF ins Depot zu legen. Finde das Thema vielversprechend, speziell in Krisenzeiten, wie man ja an den links ggf. nachvollziehen kann.
@privatier endlich mal jemand der das Thema vollumfänglich verstanden hat. Bin begeistert!
Alle anderen können sich ja weiterführende Gedanken machen, wenn die Stichworte interessant scheinen. Überlege mir ernsthaft eine Equal weight ETF ins Depot zu legen. Finde das Thema vielversprechend, speziell in Krisenzeiten, wie man ja an den links ggf. nachvollziehen kann.
Zitat von Muslime_Frugi am 31. März 2025, 14:43 UhrIch mach equal weight bzgl. der investierten Summe. Gewinne lasse ich dann laufen. Spätere Entnahme zum Leben per Dividenden Entnahme. Wenn ich zusätzlich was aus einem Einmalverkauf brauche, werde ich mir das anschauen. Dann sicher abhängig vom einzelnen Unternehmen und der Gestaltung des Verlusttopfes. Apropos Verlusttopf: Heute Novo verkauft und gleich wieder gekauft. Transaktionskosten 7€. Verlusttopf um 2.600€ gefüllt.
Ich mach equal weight bzgl. der investierten Summe. Gewinne lasse ich dann laufen. Spätere Entnahme zum Leben per Dividenden Entnahme. Wenn ich zusätzlich was aus einem Einmalverkauf brauche, werde ich mir das anschauen. Dann sicher abhängig vom einzelnen Unternehmen und der Gestaltung des Verlusttopfes. Apropos Verlusttopf: Heute Novo verkauft und gleich wieder gekauft. Transaktionskosten 7€. Verlusttopf um 2.600€ gefüllt.
Zitat von Privatier am 31. März 2025, 15:44 Uhrja, aber wenn du dann mal wieder verkaufst, ist natürlich der zu versteuernde Gewinn um so größer...außer du verkaufst sie zu 20...
ja, aber wenn du dann mal wieder verkaufst, ist natürlich der zu versteuernde Gewinn um so größer...außer du verkaufst sie zu 20... 
Zitat von Muslime_Frugi am 31. März 2025, 15:59 UhrZitat von Privatier am 31. März 2025, 15:44 Uhrja, aber wenn du dann mal wieder verkaufst, ist natürlich der zu versteuernde Gewinn um so größer...außer du verkaufst sie zu 20...
Das ist schon klar, dass dies irgendwo ein Nullsummen Spiel ist. Aber es gibt mir Gestaltungsspielraum und Flexibilität bei der Wahl der Verkäufe. Für mich ein Vorteil von Einzelaktien.
Zitat von Privatier am 31. März 2025, 15:44 Uhrja, aber wenn du dann mal wieder verkaufst, ist natürlich der zu versteuernde Gewinn um so größer...außer du verkaufst sie zu 20...
Das ist schon klar, dass dies irgendwo ein Nullsummen Spiel ist. Aber es gibt mir Gestaltungsspielraum und Flexibilität bei der Wahl der Verkäufe. Für mich ein Vorteil von Einzelaktien.
Zitat von Absprung_2020 am 20. Juli 2026, 12:12 Uhrhttp://archive.today/2026.07.20-095337/https://www.faz.net/aktuell/finanzen/finanzmarkt/etf-und-spacex-wie-indexfonds-aktienkurse-verzerren-accg-201029477.html
Naja, vielleicht passt das hier am ehesten. ETF-Anleger als Stabilisator vs. Crash- Verstärker.
Wir hatten das vor ein paar Monaten schon mal auf Basis eines NZZ Artikels. Hier jetzt die FAZ Analyse als Ergänzung. Ich halte das für absolut plausibel und betrachte Skepsis als Realismus. Wehe wenn mal verkauft wird. Oder gleich ganz auf kleinere AGs setzen mit weniger Marktkapitalisierung oder eben den DOW der nicht gewichtet berechnen wird. Egal,.... sich mal Gedanken machen scheint sinnvoll.
Naja, vielleicht passt das hier am ehesten. ETF-Anleger als Stabilisator vs. Crash- Verstärker.
Wir hatten das vor ein paar Monaten schon mal auf Basis eines NZZ Artikels. Hier jetzt die FAZ Analyse als Ergänzung. Ich halte das für absolut plausibel und betrachte Skepsis als Realismus. Wehe wenn mal verkauft wird. Oder gleich ganz auf kleinere AGs setzen mit weniger Marktkapitalisierung oder eben den DOW der nicht gewichtet berechnen wird. Egal,.... sich mal Gedanken machen scheint sinnvoll.
Zitat von TakeTwo am 20. Juli 2026, 16:40 UhrDanke für den Link, sehr interessanter Artikel. Wenn alle nur noch passiv investieren, funktioniert es nicht mehr.
Jetzt sollen auch Teile der Rente in Aktien investiert werden, wenn das immer mehr Staaten machen wirds schwierig.
Danke für den Link, sehr interessanter Artikel. Wenn alle nur noch passiv investieren, funktioniert es nicht mehr.
Jetzt sollen auch Teile der Rente in Aktien investiert werden, wenn das immer mehr Staaten machen wirds schwierig.
Zitat von Muslime_Frugi am 20. Juli 2026, 23:27 UhrDa hatte der nicht all zu schlaue Dirk Müller doch recht, als er vor ein paar Jahren sagte: ETFs seien dummes Geld
Da hatte der nicht all zu schlaue Dirk Müller doch recht, als er vor ein paar Jahren sagte: ETFs seien dummes Geld
Zitat von TheWanderer am 21. Juli 2026, 15:16 UhrZitat von Muslime_Frugi am 20. Juli 2026, 23:27 UhrDa hatte der nicht all zu schlaue Dirk Müller doch recht, als er vor ein paar Jahren sagte: ETFs seien dummes Geld
Recht? Ich sehe einen Meinungsartikel ohne klare Herleitung oder Verweis auf seriöse Studien. Solche Artikel gibt es immer wieder mal, nichts Neues. Bisher wurde eher das Gegenteil belegt, ETFs haben lange nicht genug Masse für die beschriebenen Effekte.
Zitat von Muslime_Frugi am 20. Juli 2026, 23:27 UhrDa hatte der nicht all zu schlaue Dirk Müller doch recht, als er vor ein paar Jahren sagte: ETFs seien dummes Geld
Recht? Ich sehe einen Meinungsartikel ohne klare Herleitung oder Verweis auf seriöse Studien. Solche Artikel gibt es immer wieder mal, nichts Neues. Bisher wurde eher das Gegenteil belegt, ETFs haben lange nicht genug Masse für die beschriebenen Effekte.
Zitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 UhrIch habe den Thread einmal überflogen. Ich bin gerade selbst in der Situation Cash aus meinem Einzelwerte- und den ETF-Portfolios generieren zu müssen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, wie man ein Einzelaktienportfolio entsparen kann. Der Themenstarter stellt die Hypothese in den Raum, dass es positive Auswirkungen auf die Rendite hat, die Postitionen, welche nahe am ATH sind, als erstes zu verkaufen. Im Verlauf des Threads wechselt das dann zum Merkmal Positionsgröße. Zu Anfang der Entsparphase ist dies sicher deckungsgleich, wenn ich aber nur Teilverkäufe von Positionen tätige, dann schwindet imho diese Korrelation.
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?
Zitat von Absprung_2020 am 28. November 2023, 11:54 Uhr...Prämissen:
Ausgewogenes Depot bestehend aus Qualitätsaktien; Qulität analog der Diskussion hier in den letzten Jahren, sowie einschlägiger und oft zitierter Quellen; Dividendenadel, Aktienclub Stuttgart, Börse.de Rosenheim, usw. also die anerkannnten Daueranleger.
20 Titel a 20.000 € Startbetrag.
Startjahr 2010
...
Was sind Qualitätsaktien?
(Mit den genannten Quellen kann ich leider nicht so viel anfangen.)Wie entstand das Beispielportfolio im Beitrag? Gab es da 2010 eine Empfehlung oder wurde das erst 2023 für einen Backtest zusammen gestellt?
Wie wird der MSCI-Part berechnet, da kann ich gar nicht folgen?
Sorry wenn das jetzt erst mal nur Fragen sind, aber bevor ich meinen Senf dazu gebe, muss erst mal für mich geklärt sein, worum es genau geht.
Ich habe den Thread einmal überflogen. Ich bin gerade selbst in der Situation Cash aus meinem Einzelwerte- und den ETF-Portfolios generieren zu müssen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, wie man ein Einzelaktienportfolio entsparen kann. Der Themenstarter stellt die Hypothese in den Raum, dass es positive Auswirkungen auf die Rendite hat, die Postitionen, welche nahe am ATH sind, als erstes zu verkaufen. Im Verlauf des Threads wechselt das dann zum Merkmal Positionsgröße. Zu Anfang der Entsparphase ist dies sicher deckungsgleich, wenn ich aber nur Teilverkäufe von Positionen tätige, dann schwindet imho diese Korrelation.
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?
Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?
Zitat von Absprung_2020 am 28. November 2023, 11:54 Uhr...Prämissen:
Ausgewogenes Depot bestehend aus Qualitätsaktien; Qulität analog der Diskussion hier in den letzten Jahren, sowie einschlägiger und oft zitierter Quellen; Dividendenadel, Aktienclub Stuttgart, Börse.de Rosenheim, usw. also die anerkannnten Daueranleger.
20 Titel a 20.000 € Startbetrag.
Startjahr 2010
...
Was sind Qualitätsaktien?
(Mit den genannten Quellen kann ich leider nicht so viel anfangen.)
Wie entstand das Beispielportfolio im Beitrag? Gab es da 2010 eine Empfehlung oder wurde das erst 2023 für einen Backtest zusammen gestellt?
Wie wird der MSCI-Part berechnet, da kann ich gar nicht folgen?
Sorry wenn das jetzt erst mal nur Fragen sind, aber bevor ich meinen Senf dazu gebe, muss erst mal für mich geklärt sein, worum es genau geht.
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 22. Juli 2026, 19:54 UhrDas wird interessant … 🧐
Das wird interessant … 🧐
Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:01 UhrZitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 UhrIch habe den Thread einmal überflogen. Ich bin gerade selbst in der Situation Cash aus meinem Einzelwerte- und den ETF-Portfolios generieren zu müssen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, wie man ein Einzelaktienportfolio entsparen kann. Der Themenstarter stellt die Hypothese in den Raum, dass es positive Auswirkungen auf die Rendite hat, die Postitionen, welche nahe am ATH sind, als erstes zu verkaufen. Im Verlauf des Threads wechselt das dann zum Merkmal Positionsgröße. Zu Anfang der Entsparphase ist dies sicher deckungsgleich, wenn ich aber nur Teilverkäufe von Positionen tätige, dann schwindet imho diese Korrelation.
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?@karlo-kniepig Find ich gut, dass du einer der wenigen bist der sofort verstanden hat, dass es um Entsparung geht! Und nicht um Vermögensaufbau über 30 Jahre o.ä.
Die Entwicklung in einem Einzelaktiendepot ist meist sehr unterschiedlich. Positionsgröße (und wie du richtig sagst, bei in etwa gleichen Investsummen ist das oft identisch am Anfang, also best gelaufen = größte Position) würde ich als Entscheidungsparameter priorisieren. Stichwort Rebalancing als Maß der Entsparung. Da ich ja aber jedes Jahr nur kleinste Bruchteile des Depots verkaufen muss... wäre hier Dogmatismus eher der falsche Ansatz. Habe ich glaub auch irgendwo mal geschrieben: Umschichtungen, also Rebalncing für Entnahmen nutzen.
(Interessant wirds eher, wenn du mal (z.B. wegen Hausrenovierung) richtig viel entnehmen willst oder musst. Anderes Thema, bei mir aber ähnliche Vorgehensweise damals.)
Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?Ja gut, jetzt fällst du mit dem Zitat doch ins Thema Vermögensaufbau. Natürlich bleibt es jedem unbenommen, einfach den best gelaufenen Titel stets zu halten. Man sollte aber bedenken, dass das durchaus nicht immer der selbe Titel ist. Zudem muss man definieren was das überhaupt heißt. Bei mir ist nach wie vor absolut am besten: Starbucks 1.500 %. Ist das mein bester, oder etwa Samsung, in den letzten 2 Jahren 250% plus und Starbucks eher stagniert?
Zitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 UhrIch habe den Thread einmal überflogen. Ich bin gerade selbst in der Situation Cash aus meinem Einzelwerte- und den ETF-Portfolios generieren zu müssen.
Wenn ich das richtig verstanden habe, geht es darum, wie man ein Einzelaktienportfolio entsparen kann. Der Themenstarter stellt die Hypothese in den Raum, dass es positive Auswirkungen auf die Rendite hat, die Postitionen, welche nahe am ATH sind, als erstes zu verkaufen. Im Verlauf des Threads wechselt das dann zum Merkmal Positionsgröße. Zu Anfang der Entsparphase ist dies sicher deckungsgleich, wenn ich aber nur Teilverkäufe von Positionen tätige, dann schwindet imho diese Korrelation.
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?
@karlo-kniepig Find ich gut, dass du einer der wenigen bist der sofort verstanden hat, dass es um Entsparung geht! Und nicht um Vermögensaufbau über 30 Jahre o.ä.
Die Entwicklung in einem Einzelaktiendepot ist meist sehr unterschiedlich. Positionsgröße (und wie du richtig sagst, bei in etwa gleichen Investsummen ist das oft identisch am Anfang, also best gelaufen = größte Position) würde ich als Entscheidungsparameter priorisieren. Stichwort Rebalancing als Maß der Entsparung. Da ich ja aber jedes Jahr nur kleinste Bruchteile des Depots verkaufen muss... wäre hier Dogmatismus eher der falsche Ansatz. Habe ich glaub auch irgendwo mal geschrieben: Umschichtungen, also Rebalncing für Entnahmen nutzen.
(Interessant wirds eher, wenn du mal (z.B. wegen Hausrenovierung) richtig viel entnehmen willst oder musst. Anderes Thema, bei mir aber ähnliche Vorgehensweise damals.)
Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?
Ja gut, jetzt fällst du mit dem Zitat doch ins Thema Vermögensaufbau. Natürlich bleibt es jedem unbenommen, einfach den best gelaufenen Titel stets zu halten. Man sollte aber bedenken, dass das durchaus nicht immer der selbe Titel ist. Zudem muss man definieren was das überhaupt heißt. Bei mir ist nach wie vor absolut am besten: Starbucks 1.500 %. Ist das mein bester, oder etwa Samsung, in den letzten 2 Jahren 250% plus und Starbucks eher stagniert?
Zitat von Privatier am 23. Juli 2026, 11:04 UhrZitat von Absprung_2020 am 31. März 2025, 14:22 Uhr@privatier endlich mal jemand der das Thema vollumfänglich verstanden hat. Bin begeistert!
Wieso ich hatte es doch auch verstanden... 😎
Zitat von Absprung_2020 am 31. März 2025, 14:22 Uhr@privatier endlich mal jemand der das Thema vollumfänglich verstanden hat. Bin begeistert!
Wieso ich hatte es doch auch verstanden... 😎
Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:10 Uhr"Strategielos" ist oft ein Mittel den Markt zu schlagen! Findet auch der Wurfpfeilaffe an der Wallstreet. 😉
"Strategielos" ist oft ein Mittel den Markt zu schlagen! Findet auch der Wurfpfeilaffe an der Wallstreet. 😉
Zitat von exitus2022 am 23. Juli 2026, 11:24 UhrZitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 UhrEine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kommt drauf an:
Laufen NUR die Kursgewinne - weil die Branche (wie aktuell: Halbleiter) gerade gehypt wird?
Oder steigen der Umsatz der AG, die Gewinne und Dividenden langfristig zusammen mit dem Kurs der Aktie - so dass die "Bewertung" (KUV, KCV, KGV) weitgehend unverändert bleibt?
Zitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 UhrEine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kommt drauf an:
Laufen NUR die Kursgewinne - weil die Branche (wie aktuell: Halbleiter) gerade gehypt wird?
Oder steigen der Umsatz der AG, die Gewinne und Dividenden langfristig zusammen mit dem Kurs der Aktie - so dass die "Bewertung" (KUV, KCV, KGV) weitgehend unverändert bleibt?
Zitat von Privatier am 23. Juli 2026, 11:29 UhrZitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:10 Uhr"Strategielos" ist oft ein Mittel den Markt zu schlagen! Findet auch der Wurfpfeilaffe an der Wallstreet. 😉
So fühle ich mich auch zunehmend!
Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:10 Uhr"Strategielos" ist oft ein Mittel den Markt zu schlagen! Findet auch der Wurfpfeilaffe an der Wallstreet. 😉
So fühle ich mich auch zunehmend!
Zitat von Karlo Kniepig am 23. Juli 2026, 22:23 UhrZitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:01 UhrZitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 Uhr...
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?... Positionsgröße (...) würde ich als Entscheidungsparameter priorisieren. Stichwort Rebalancing ...
Du würdest also nach Positionsgröße gehen. Wenn ich es richtig verstanden habe aber nicht als Komplettverkauf einer Position, sondern eher als ein Teilverkauf der x größten Positionen, um deinen Kapitalbedarf zu decken. Ok, verstanden.
Da ich ja aber jedes Jahr nur kleinste Bruchteile des Depots verkaufen muss... wäre hier Dogmatismus eher der falsche Ansatz. Habe ich glaub auch irgendwo mal geschrieben: Umschichtungen, also Rebalncing für Entnahmen nutzen.
(Interessant wirds eher, wenn du mal (z.B. wegen Hausrenovierung) richtig viel entnehmen willst oder musst. Anderes Thema, bei mir aber ähnliche Vorgehensweise damals.)
Hier unterscheiden wir uns. Ich muss mein Lebensunterhalt aus meinen Depots bestreiten. Das sind nicht nur "kleinste Bruchteile", sondern ich muss da schon dauerhaft "viel" entnehmen. Aber selbst wenn man nur mit keinen Teilen anfangen würde, bei Kapitalverzehr werden das im Laufe der Zeit auch große Teile.
Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?Ja gut, jetzt fällst du mit dem Zitat doch ins Thema Vermögensaufbau. Natürlich bleibt es jedem unbenommen, einfach den best gelaufenen Titel stets zu halten. Man sollte aber bedenken, dass das durchaus nicht immer der selbe Titel ist. Zudem muss man definieren was das überhaupt heißt. Bei mir ist nach wie vor absolut am besten: Starbucks 1.500 %. Ist das mein bester, oder etwa Samsung, in den letzten 2 Jahren 250% plus und Starbucks eher stagniert?
Wenn es jetzt egal ist, den best gelaufenen Titel zu behalten, dann verstehe ich nicht, warum du diesen Thread aufgemacht hast, denn das widerspricht ein wenig deiner Eingangsthese, dass es eine bessere Rendite bringen könnte, wenn man die höchst gelaufenen Titel verkauft.
Die oben genannte Börsenweisheit gilt mitnichten, nur für das Thema Vermögensaufbau, man könnte sie durchaus auch beim Vermögensabbau anwenden.
Bezogen auf deinen Vorschlag erst die gut gelaufenen Werte zu verkaufen, kann man sagen, dass deine Methode das Gegenteil der Börsenweisheit ist, um mir die Frage selbst zu beantworten. Ich handel gerne auch mal ähnlich. Wenn ich mein Depot um einen Wert erweitern will und das Cash auf dem Verrechnungskonto nicht für meine Mindestpositionsgröße reicht, dann knabber ich auch gern von den größeren Positionen ab. Man kann also auch bei mir diesen Dispositionseffekt beobachten.
Da du im ersten Beitrag des Threads nach weiteren Infos gefragt hast habe mal aber mal gesucht und bin auf folgenden Artikel gestoßen:
https://www.institutional-money.com/magazin/theorie-praxis/artikel/boersenweisheit-widerlegt-65229
Da wird simuliert, welche Ergebnisse es hat, wenn man Verlierer oder Gewinner regelbasiert zu Cash macht. Das erstaunliche Ergebnis ist, dass es zu schlechteren Ergebnissen führt, wenn man konsequent Verlierer verkauft, da bei denen der Trend oft auch wieder bricht und diese sich erholen. Das würde ja deiner These entgegenkommen, erst die gut gelaufenen Werte zu verkaufen. Leider war das Ergebnis der Simulation beim Abverkauf der Gewinner aber noch schlechter, da hier mehr Momentum im Spiel war. Das beste Ergebnis gab es bei einfachem buy-and-hold.
Das würde ich auf ein Entsparen so übertragen, dass man am besten fährt, wenn man vom gesamten Portfolio von allen Positionen einen festen %-Satz verkauft. Also genau das, was du an ETFs kritisierst, nämlich dass immer der gesamte Basis-Index gehandelt wird.
Von daher fährt man imho mit ETFs gar nicht so schlecht, zumal man da selbst mit einem einzelnen ETF diversifizieren kann.
Ein weiterer Nachteil, deiner Entsparmethode ist auch die Kostenseite, da hier maximale Steuern und ggf, wie leider bei mir, Krankenkassenbeiträge fällig werden. Wenn ich da immer nur die Positionen mit den größen Gewinnen verkaufe, dann freut sich die Krankenkasse und das Finanzamt.
Ich selbst fahre ja zweigleisig im Bezug auf Einzelwerte und ETFs. Ich finde ETFs sind da wesentlich einfacher zu handhaben, wenn es ums regelbasierte Entsparen geht. Ich tue mich schwer ein Regelwerk für mein Einzelwerte-Depot aufzustellen. Wahrscheinlich wird es in Richtung "schaun wa mal" gehen, als aus dem Bauch raus (, was nicht gut ist).
Zitat von Absprung_2020 am 23. Juli 2026, 11:01 UhrZitat von Karlo Kniepig am 22. Juli 2026, 19:03 Uhr...
Meine Frage ist daher, was zählt bei der Methode, Nähe zum ATH oder die Positionsgröße?... Positionsgröße (...) würde ich als Entscheidungsparameter priorisieren. Stichwort Rebalancing ...
Du würdest also nach Positionsgröße gehen. Wenn ich es richtig verstanden habe aber nicht als Komplettverkauf einer Position, sondern eher als ein Teilverkauf der x größten Positionen, um deinen Kapitalbedarf zu decken. Ok, verstanden.
Da ich ja aber jedes Jahr nur kleinste Bruchteile des Depots verkaufen muss... wäre hier Dogmatismus eher der falsche Ansatz. Habe ich glaub auch irgendwo mal geschrieben: Umschichtungen, also Rebalncing für Entnahmen nutzen.
(Interessant wirds eher, wenn du mal (z.B. wegen Hausrenovierung) richtig viel entnehmen willst oder musst. Anderes Thema, bei mir aber ähnliche Vorgehensweise damals.)
Hier unterscheiden wir uns. Ich muss mein Lebensunterhalt aus meinen Depots bestreiten. Das sind nicht nur "kleinste Bruchteile", sondern ich muss da schon dauerhaft "viel" entnehmen. Aber selbst wenn man nur mit keinen Teilen anfangen würde, bei Kapitalverzehr werden das im Laufe der Zeit auch große Teile.
Eine der vielen Börsenweisheiten lautet „Gewinne laufen lassen, Verluste begrenzen.“
Kann man sagen, dass die beschriebene Methode genau dem Gegenteil entspricht?Ja gut, jetzt fällst du mit dem Zitat doch ins Thema Vermögensaufbau. Natürlich bleibt es jedem unbenommen, einfach den best gelaufenen Titel stets zu halten. Man sollte aber bedenken, dass das durchaus nicht immer der selbe Titel ist. Zudem muss man definieren was das überhaupt heißt. Bei mir ist nach wie vor absolut am besten: Starbucks 1.500 %. Ist das mein bester, oder etwa Samsung, in den letzten 2 Jahren 250% plus und Starbucks eher stagniert?
Wenn es jetzt egal ist, den best gelaufenen Titel zu behalten, dann verstehe ich nicht, warum du diesen Thread aufgemacht hast, denn das widerspricht ein wenig deiner Eingangsthese, dass es eine bessere Rendite bringen könnte, wenn man die höchst gelaufenen Titel verkauft.
Die oben genannte Börsenweisheit gilt mitnichten, nur für das Thema Vermögensaufbau, man könnte sie durchaus auch beim Vermögensabbau anwenden.
Bezogen auf deinen Vorschlag erst die gut gelaufenen Werte zu verkaufen, kann man sagen, dass deine Methode das Gegenteil der Börsenweisheit ist, um mir die Frage selbst zu beantworten. Ich handel gerne auch mal ähnlich. Wenn ich mein Depot um einen Wert erweitern will und das Cash auf dem Verrechnungskonto nicht für meine Mindestpositionsgröße reicht, dann knabber ich auch gern von den größeren Positionen ab. Man kann also auch bei mir diesen Dispositionseffekt beobachten.
Da du im ersten Beitrag des Threads nach weiteren Infos gefragt hast habe mal aber mal gesucht und bin auf folgenden Artikel gestoßen:
https://www.institutional-money.com/magazin/theorie-praxis/artikel/boersenweisheit-widerlegt-65229
Da wird simuliert, welche Ergebnisse es hat, wenn man Verlierer oder Gewinner regelbasiert zu Cash macht. Das erstaunliche Ergebnis ist, dass es zu schlechteren Ergebnissen führt, wenn man konsequent Verlierer verkauft, da bei denen der Trend oft auch wieder bricht und diese sich erholen. Das würde ja deiner These entgegenkommen, erst die gut gelaufenen Werte zu verkaufen. Leider war das Ergebnis der Simulation beim Abverkauf der Gewinner aber noch schlechter, da hier mehr Momentum im Spiel war. Das beste Ergebnis gab es bei einfachem buy-and-hold.
Das würde ich auf ein Entsparen so übertragen, dass man am besten fährt, wenn man vom gesamten Portfolio von allen Positionen einen festen %-Satz verkauft. Also genau das, was du an ETFs kritisierst, nämlich dass immer der gesamte Basis-Index gehandelt wird.
Von daher fährt man imho mit ETFs gar nicht so schlecht, zumal man da selbst mit einem einzelnen ETF diversifizieren kann.
Ein weiterer Nachteil, deiner Entsparmethode ist auch die Kostenseite, da hier maximale Steuern und ggf, wie leider bei mir, Krankenkassenbeiträge fällig werden. Wenn ich da immer nur die Positionen mit den größen Gewinnen verkaufe, dann freut sich die Krankenkasse und das Finanzamt.
Ich selbst fahre ja zweigleisig im Bezug auf Einzelwerte und ETFs. Ich finde ETFs sind da wesentlich einfacher zu handhaben, wenn es ums regelbasierte Entsparen geht. Ich tue mich schwer ein Regelwerk für mein Einzelwerte-Depot aufzustellen. Wahrscheinlich wird es in Richtung "schaun wa mal" gehen, als aus dem Bauch raus (, was nicht gut ist).
Zitat von Privatier am 24. Juli 2026, 8:49 UhrTatsächlich würde ich hier nicht starr vorgehen, sondern (jedenfalls bei mir persönlich) einen Mix aus Abbau sehr großer Positionen, auflösen von kleinen Positionen, Verkauf / Reduktion von Aktien mit schlechteren Aussichten oder Verkauf von Aktien aus anderen Gründen (zB weil ich nervige Quellensteuer zahle) wählen. Dabei würde ich meine Portfolio Struktur im Blick halten hinsichtlich Währungs-/ regionaler Streuung.
Tatsächlich würde ich hier nicht starr vorgehen, sondern (jedenfalls bei mir persönlich) einen Mix aus Abbau sehr großer Positionen, auflösen von kleinen Positionen, Verkauf / Reduktion von Aktien mit schlechteren Aussichten oder Verkauf von Aktien aus anderen Gründen (zB weil ich nervige Quellensteuer zahle) wählen. Dabei würde ich meine Portfolio Struktur im Blick halten hinsichtlich Währungs-/ regionaler Streuung.