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Früh in Rente

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Zitat von MFZ73 am 14. August 2025, 22:56 Uhr
Zitat von Feedback am 14. August 2025, 21:27 Uhr

Mein Lösung Ansatz auf die schnelle:

Senkt den Freibetrag um bspw. 2000 Euro

Wer Arm ist, ist nicht betroffen

Schwerer Denkfehler. 😉 Wer gut oder sehr gut verdient, ist kaum betroffen. Wer 10T€ Einkommen hat, wird plötzlich mit ESt belegt und hat signifikant weniger in der Tasche. Zudem gibt derjenige ohnehin fast alles für Wohnen und Leben aus, d.h., von seinem Einkommen fließt eh schon der maximale Teil zurück ins Steuersystem.

Wer reich verdiener ist zahlt 900 Euro mehr (45% auf 2000 Euro)

Normale Besserverdiener zahlen 840 Euro (42%)

Zugegeben nicht durch gerechnet und nicht bis zum Ende durchdacht aber es ist das Gegenteil von dem was FDP immer vorangetrieben hat um die Besserverdiener zu schützen (:

Christian Lindner schickt Dir 'n FDP-Parteiprogramm mit persönlicher Widmung und echten Tränen auf der Unterschrift, wenn Du das durchbringst - kein Witz.

Die Wahrheit ist, der Freibetrag muss rauf auf Minimum 1.250€ pro Monat. Den Fehlbetrag musst Du bei den Verbleibenden einsammeln, die im Monat mehr verdienen als die Begünstigten im ganzen Jahr.

Optionen gibt es mehrere:

  • Boomer-Soli
  • Dienstwagenprivileg minimieren
  • höhere Grundbesitzabgaben abhängig vom Einkommen
  • Erbschaftssteuer
  • Vermögenssteuer/Kapitalertragsteuer

Eine Reduzierung des Grund Freibetrags trifft sehr gut Verdienende am härtesten und sehr schlecht Verdienende gar nicht.

 

Warum? Weil eine Reduzierung des grundfreibetrag bei sehr gut verdienenden den Anteil erhöht der mit 45 bzw. 42 Prozent versteuert wird. Eine Reduzierung des grundfreibetrag von 2000 Euro z.b. würde zu mehr Steuern von 900 bzw. 840 Euro führen.

 

Für jemand der sehr wenig verdienst und mit 2000 Euro erstmals im Eingangssteuer Satz von 14% landet der muss dann 280 Euro bezahlen, also weniger als ein Drittel der spitzen verdiener.

 

Umgekehrt können davon die sozial Abgaben reduziert werden das es für niedrig verdiener eine Entlastung ist für normal verdiener ein Nullsummen Spiel wird, für besser verdiener eine geringe Erhöhung wird.

 

Wer ist härter betroffen? Menschen mit sehr guten Einkommen aus nicht Erwerbstätigkeit also durch Rente, Pension, Mieteinnahmen etc.

Auf die wirkt die Reduzierung des grundfreibetrag voll durch ohne gegenteilige Entlastung da sie nicht in die Rentenversicherung einzahlen und nicht von niedrigeren Beiträgen umgekehrt profitieren

 

Wie gesagt nicht vollkommen zum Ende durchdacht, aber FDP würde bei so einem Plan einen Hass bekommen, es gibt nen Grund wieso die FDP die Erhöhung des grundfreibetrag immer fordert, es ist ein Steuergeschenk von denen vor allem Besserverdiener profitieren

 

Mfg

 

 

 

Bin überrascht wieviele staatsgläubige Umverteileranhänger sich hier tummeln.
Das zeigt für mich gut wie sehr dieses Land mental in der Sackgasse steckt und wie weit wir von dem von mir oben angesprochenen Mindset entfernt sind den wir aus der Blase ändern müssten.

Kann nicht nachvollziehen wie Konsument für vernünftige Aussagen Daumen nach unten bekommt.

Den Moralisten und allen anderen auch empfehle ich das Buch „Shitbürger“ von Ulf Poschardt.

Und jetzt Feuer frei für die Südpfeile!

Ich wundere mich auch sehr.

Als wenn der Staat so gut mit dem Geld umgehen würde, dass man ihm immer mehr davon geben sollte. Wenn man teilweise liest wofür das Geld verschwendet wird sträuben sich einem die Nackenhaare. Das bekommt der Schwarz mit direkten Förderungen sicher 100mal besser hin. Und der Unternehmer ist ein schlechter Mensch, dem man möglichst viel Geld wegnehmen muss. Wem es besser geht der hat Glück gehabt. Leistung, was ist das, der mehr leistet, dem nehmen wir das weg.

Zumal die Jugend die Suppe auslöffeln muss. Uns Silver Worker @muslime_frugi wird es nicht mehr groß treffen, der Schuldendienst und die sozialen Wohltaten werden die Handlungsmöglichkeiten zukünftiger Regierungen deutlich einschränken. Dazu die Rentensituation mit der Mehrheit der bösen Boomer als Wähler. Das wird lustig.

Ich bin auch dafür, dass Leute die viel arbeiten oder besser arbeiten mehr Geld verdienen sollten.

Aber zu einer Leistungsgesellschaft sollte es finde ich passen, dass Erbschaft stärker besteuert wird und Lohn weniger. Aktuell ist 2/3 des Vermögens vererbt, finde das ist weit weg vom Leistungsgedanken. Es gibt auch kaum ein Land wo Vermögen so niedrig und Lohn so hoch besteuert wird.

Finde die Debatte hat auch nichts mit Neid zu tuen sondern es ist einfach der Wunsch nach Gerechtigkeit. Ich selber komme aus einem guten Elternhaus, werde reichlich erben und fühle mich dabei unwohl, plötzlich dann nicht mehr arbeiten zu müssen und einen großen Wohlstand zu haben nur weil ich in der Geburtslotterie gewonnen habe.

Und zu der Argumentation, dass es jeder schaffen kann... Klar gibt es Ausnahmen aber insgesamt findet so gut wie gar keine soziale Mobilität statt. Es macht einen riesigen Unterschied wie ich aufwachse, je nachdem ob ich aus einem intakten Elternhaus komme (Getrennt? Wie sieht die Erziehung aus?), wie vermögend meine Eltern sind (habe ich dann selbst Geldsorgen schon als Jugendlicher? Muss ich neben dem Studium arbeiten? Finanzieren meine Eltern mir Urlaube, Nachhilfe, musikalische Früherziehung, Sportvereine etc.? Zuschuss zur Selbstständigkeit oder erste Eigentumswohnung?), wie das soziale Umfeld ist (Spielkameraden, Nachbarn, weiterer Familienkreis, Mitschüler) und viele weitere Faktoren beeinflussen die Entwicklung. Dazu kommt dann noch Hautfarbe, Geschlecht, Größe, Attraktivität

Zitat von Muslime_Frugi am 15. August 2025, 5:10 Uhr

Bin überrascht wieviele staatsgläubige Umverteileranhänger sich hier tummeln.

+1

Und die "Umverteileranhänger" könnten überrascht werden, wenn die Industrien, in denen NOCH gut verdient wird wie Auto- und Zulieferindustrie, Chemie, ..., aus D abgewandert sind ...

(BYD und Samsung werden nicht in deutsche Renten- und Sozialkassen einzahlen!)

Ich habe große Achtung vor dem „alten Geld“. Sprich wenn über Generationen verantwortungsvoll Werte geschaffen werden.
Wenn man mit offenen Augen durch die Schweiz geht ist das überall zu beobachten.

Zitat von Feedback am 15. August 2025, 4:34 Uhr

Wer ist härter betroffen? Menschen mit sehr guten Einkommen aus nicht Erwerbstätigkeit also durch Rente, Pension, Mieteinnahmen etc.

Ja, gut, wenn Du davon so überzeugt bist, dann werde ich als "härter Betroffener" natürlich nichts mehr dagegen sagen. 😉

@feedback

Mit deiner Theorie des Steuerfreibetrages liegst du daneben. Du darfst das nicht in absoluten Zahlen betrachten sondern in % des gesamten verfügbaren Einkommens. Sozial ist natürlich eine Erhöhung des Steuerfreibetrags, auf >25.000 € o.ä. Dann ist für die Schlechtverdiener brutto =  netto und die Geldsorgen sind geschmälert. Dass Gutverdiener davon profitieren ist (wie bei allen Steuerdiskussionen unvermeidlich), also müssen deren Steuersatz am anderen Ende angehoben werden um das zu kompensieren.

Ansonsten mein Beitrag zum Leben/Rente: Für was alles soll die Allgemeinheit aufkommen? Kann sich jeder mal selbst überlegen, ich sage: Für individuelle und private Fehlentscheidungen definitiv nicht: Partnerwahl versemmelt, Gesundheit verdooft, Konsumausgaben unterschätzt, Geld verspekuliert, Familienplanung nicht kapiert, Schrottimmobilie nicht erkannt.... zu den Themen jedoch Geld in Aufklärung , Unterstützung VOR den Dilemmatas. Geld für Leute die wirklich Pech haben ist daher meist zu wenig Geld da. Kranken, Behinderte, Vernachlässigte. Und das ist wirklich übel!

Das Glück ein riesiger Faktor ist, das ist mir bewusst. Aber eben nicht nur. Wäre schön das anzuerkennen, Stichwort Lidl Besitzer, Elon M., usw. Das Pensum, das die abspulen, da knicken eben 99% der Neider nach drei Tagen ein. Also mal ganz arg die Füße stillhalten. Über Erbschaftssteuer können wir danach aber gerne reden.

 

Auf dem Level DDR mit Reisefreiheit denke ich über Auswanderung nach

Zitat von Absprung_2020 am 15. August 2025, 10:06 Uhr

Das Glück ein riesiger Faktor ist, das ist mir bewusst. Aber eben nicht nur. Wäre schön das anzuerkennen, Stichwort Lidl Besitzer, Elon M., usw. Das Pensum, das die abspulen, da knicken eben 99% der Neider nach drei Tagen ein. Also mal ganz arg die Füße stillhalten. Über Erbschaftssteuer können wir danach aber gerne reden.

Nach drei Stunden Spargelstechen knicken auch 99% aller Pensums-Milliardäre ein, das hat also viel mit der tatsächlichen körperlichen Belastung zu tun und die ist bei Bürojobs nun mal deutlich geringer. Wer also das Glück hat, sein Geld mit dem Kopf verdienen zu dürfen, hat einen erheblichen Vorteil. Wer dann noch erfolgreich scalable business betreibt, kommt vor Lachen nicht in den Schlaf.

Eine echte @mfz73 Antwort. Danke dafür.

Leider geht es beim reich werden meist eher um Mut, Konzentrationsfähigkeit und um intellektuelle Renitenz. Das auf Topniveau 'Tag und Nacht' durchzuhalten und vorbereitet zu sein ist die Probe. Anyway, das Beispiel ist dann für mich dennoch lustig.... bin Agrarier und dank der Zähigkeit die man da erlernt, dann woanders auch gut durchgekommen. Das Leben ist eine Schule. Die Schule voller Lektionen.

Zitat von Absprung_2020 am 15. August 2025, 13:34 Uhr

Leider geht es beim reich werden meist eher um Mut, Konzentrationsfähigkeit und um intellektuelle Renitenz. Das auf Topniveau 'Tag und Nacht' durchzuhalten und vorbereitet zu sein ist die Probe.

Mut und Renitenz, ja. Konzentrationsfähigkeit, ok, ganz ohne geht's nicht. Topniveau Tag und Nacht, halte ich für eher falsch. Effizienz - in klarer Abgrenzung zum stumpfen Fleiß - ist für mich der entscheidende Schlüssel. Und mir kann kein Anzugträger erzählen, dass er ohne Koks 20h durcharbeitet und sich dadurch (!) sein etwaiges Vermögen in der Hauptsache speist. Das weiß auch jeder, dass Zeit gegen Geld zu tauschen nur bedingt erfolgreich ist. Die Skalierung - und sei es nur der Zinseszins auf reinvestiertes Vermögen - ist immer effektiver als noch 1h mehr zu arbeiten.

Konsument und weitere "Forum-Dinos", ich gebe euch vollinhaltlich recht, will mich aber vorerst nicht weiter einbringen... "Unsere" Meinung, (wenn ich das so sagen darf), ist bestimmt kein Minderheitenprogramm, sondern sie wird von deutlich über 50 % der Wählenden geteilt.

Den allzu großen Umverteilern gebe ich einen Spruch mit auf deren Weg: Seht nur zu, dass ihr die Kuh nicht zu T o d e melkt.

Zitat von gladbach am 15. August 2025, 8:50 Uhr

Ich bin auch dafür, dass Leute die viel arbeiten oder besser arbeiten mehr Geld verdienen sollten.

Aber zu einer Leistungsgesellschaft sollte es finde ich passen, dass Erbschaft stärker besteuert wird und Lohn weniger. Aktuell ist 2/3 des Vermögens vererbt, finde das ist weit weg vom Leistungsgedanken. Es gibt auch kaum ein Land wo Vermögen so niedrig und Lohn so hoch besteuert wird.

Finde die Debatte hat auch nichts mit Neid zu tuen sondern es ist einfach der Wunsch nach Gerechtigkeit. Ich selber komme aus einem guten Elternhaus, werde reichlich erben und fühle mich dabei unwohl, plötzlich dann nicht mehr arbeiten zu müssen und einen großen Wohlstand zu haben nur weil ich in der Geburtslotterie gewonnen habe.

Und zu der Argumentation, dass es jeder schaffen kann... Klar gibt es Ausnahmen aber insgesamt findet so gut wie gar keine soziale Mobilität statt. Es macht einen riesigen Unterschied wie ich aufwachse, je nachdem ob ich aus einem intakten Elternhaus komme (Getrennt? Wie sieht die Erziehung aus?), wie vermögend meine Eltern sind (habe ich dann selbst Geldsorgen schon als Jugendlicher? Muss ich neben dem Studium arbeiten? Finanzieren meine Eltern mir Urlaube, Nachhilfe, musikalische Früherziehung, Sportvereine etc.? Zuschuss zur Selbstständigkeit oder erste Eigentumswohnung?), wie das soziale Umfeld ist (Spielkameraden, Nachbarn, weiterer Familienkreis, Mitschüler) und viele weitere Faktoren beeinflussen die Entwicklung. Dazu kommt dann noch Hautfarbe, Geschlecht, Größe, Attraktivität

Da hast Du recht, das ist so, war so und wird wahrscheinlich auch immer so bleiben. Das Leben ist nun mal ungerecht, warum hat Lenny Kravitz mit 61 noch einen Body wie ich mit 25, das ist unfair. Sydney Sweeney has great Jeans. Warum habe ich nichts geerbt und werde auch nie etwas erben. Ehrlicherweise habe ich mich deswegen auch nie mit den Erbschaftssteuern beschäftigt. Das die Steuern auf das Erwerbseinkommen zu hoch sind, da bin ich bei Dir. Wenn die durch höhere Erbschaftssteuern gesenkt werden würden wäre das sicher eine gute Maßnahme. Nur wird dies mit Sicherheit nicht passieren, sondern die Steuern werden zusätzlich eingesackt. Der Staat ist die Raupe Nimmersatt. Die Sektsteuer wurde bspw. im Jahr 1902 eingeführt um die kaiserliche Kriegsflotte zu finanzieren. Auch heute noch wird die Sektsteuer erhoben, wobei die Einnahmen in den allgemeinen Haushalt des Bundes fließen.

Zumindest kann man doch in Deutschland immer noch kostenfrei studieren oder nicht? Wobei ich persönlich heute einen handwerklichen Beruf anstreben würde, diese ganze Bürofrickelei wird in weiten Teilen durch KI ersetzt werden, Handwerk nicht.

Also ich konzentriere mich auf das was ich beeinflussen kann, der schlaueste bin ich auch nicht, ich mache das durch Fleiß und Ausdauer wett. Alles was ich habe ist das Resultat meiner emsigen Bemühungen. Ich vergleiche mich nicht, das ist der Anfang allen Übels.

Übrigens gibt es ein Konto, auf das man freiwillig Steuern zahlen kann wenn man das Gefühl hat das man zu wenig bezahlt, wurde hier glaube ich mal gepostet. Oder Spenden, Tierheime sind dringend darauf angewiesen. Es gibt so viele Möglichkeiten. Besser selbst etwas zielgerichtet einsetzen als das es irgendwo versickert.

Zitat von Muslime_Frugi am 15. August 2025, 10:18 Uhr

Auf dem Level DDR mit Reisefreiheit denke ich über Auswanderung nach

Ist bei mir bereits alles vorbereitet. Auf dem Grundstück wäre auch noch ein Plätzchen frei für Dich, kleines zweites Häuschen steht da sogar schon 😉

Klingt verlockend in Thailand. Erstmal probewohnen…

Wobei Boomer und Generation X gut harmonieren sollte😅

Zitat von konsument am 14. August 2025, 23:30 Uhr
Zitat von gladbach am 14. August 2025, 22:38 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 20:45 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 20:17 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 13:16 Uhr

Das war mir schon klar, nur verstehe ich den Zusammenhang nicht. Wenn jemand hart arbeitet mit 2-3 Jobs wie ich z.B. und davon in den Urlaub fährt, soll derjenige, der im Bürgergeld rumpimmelt deswegen den gleichen Lebensstandard haben? Diese ganze linke Neiddebatte ist mir völlig fremd, wenn man etwas möchte dann kann man dafür arbeiten und darf nicht erwarten, das andere dafür aufkommen. Wie gesagt für ERWERBSFÄHIGE Menschen. Ich kaufe mir z.B. auch keine Erdbeeren weil mir die zu teuer sind oder lasse das Eis weg.

Das der Schwarz nicht der nette Kerl von nebenan sein wird liegt auf der Hand, aber ich denke solche Menschen braucht es um solche Firmen zu erschaffen. Also ich freue mich über den Tipptopp neuen Lidl Markt bei mir um die Ecke mit SB-Kasse, Schlange stehen war gestern.

Man kann jederzeit den Job wechseln wenn es einem nicht gefällt, ich bin mittlerweile beim 6 Arbeitgeber nach dem Studium und davor waren es 3, währenddessen 4. Und demnächst kommt ein neuer Job, mit dann 59. Da waren auch Scheiß Jobs mit bekloppten Chefs dabei, Mobbing vom feinsten und allerlei Ungerechtigkeiten. Dann geht man eben, ganz einfach. Geht auch alles ohne Ersparnisse.

Jemand mit 2-3 Jobs hat jawohl einen anderen Lebensstandard als ein Bürgergeldempfänger.

 

Welche Neiddebatte meinst du?

 

Das mag für dich gelten mit den Jobs, so wie für mich auch und vermutlich für 99% der User hier. Es wird aber immer Leute geben, die weniger Glück im Leben hatten und deswegen nicht so gut gebildet sind und sich ihren Job nicht aussuchen können. Und auch einfach nicht die Kapazitäten haben, um sich weiterzubilden. Die müssen sich dann mit prekären Jobs abfinden, wenn sie nicht ins Bürgergeld gehen möchten.

Das sollte auch so sein.

Linke Neiddebatte bezeichnet die Forderung der Linken, also der Partei, nach einer Vermögensabgabe für sogenannte Reiche. Kennst Du das nicht, Du hast es doch selbst geschrieben.

Das hat weniger mit Glück sondern vielmehr mit Fleiß und Durchhaltevermögen zu tun. Mein Fensterputzer z.B. hat Frau und zwei Kinder, ein Haus und fährt in den Urlaub. Für den Job muss man keine rocket science studiert haben, der ist halt fleißig. Glück braucht man dafür auch nicht.

Alter weißer Mann schwafelt über Leistungsgerechtigkeit.

Hier ging es um Rente: Glaubst Du, Dein Festerputzer kriegt so viel Rente wie Du?  Nein?  Hat er sich wohl nicht richtig angestrengt!

Meinst Du, Dein  Fensterputzer kriegt auch so ein tolles Package zum Ruhestand wie Du?   Wieder nicht hart genug gearbeitet!

Ach ja, bevor ich es vergesse: <Ironie off>

Hat sich halt für Lehre im Handwerk entschieden, statt Studium. Muss man entsprechend mehr klotzen, um “über die Runden” zu kommen.

Trifft übrigens auch auf mich zu. Während Freunde Samstag Klausuren schrieben, war ich feiern.

Irgendwann “musste” auch ich 50-60 Std die Woche ran, um finanziell eine Basis zu schaffen. Damit - und dem einhergehendem Risiko einer Privatinsolvenz - ging’s dann in die Selbstständigkeit.

Also ob Glück die alleinige  Komponente zum “finanziellen Erfolg” wäre….

Glück bei dir, dass du den Geist und die Gesundheit zum weiter- und andersmachen hattest.

Zitat von TakeTwo am 15. August 2025, 19:58 Uhr

Das sollte auch so sein.

Linke Neiddebatte bezeichnet die Forderung der Linken, also der Partei, nach einer Vermögensabgabe für sogenannte Reiche. Kennst Du das nicht, Du hast es doch selbst geschrieben.

Das hat weniger mit Glück sondern vielmehr mit Fleiß und Durchhaltevermögen zu tun. Mein Fensterputzer z.B. hat Frau und zwei Kinder, ein Haus und fährt in den Urlaub. Für den Job muss man keine rocket science studiert haben, der ist halt fleißig. Glück braucht man dafür auch nicht.

Alter weißer Mann schwafelt über Leistungsgerechtigkeit.

Hier ging es um Rente: Glaubst Du, Dein Festerputzer kriegt so viel Rente wie Du?  Nein?  Hat er sich wohl nicht richtig angestrengt!

Meinst Du, Dein  Fensterputzer kriegt auch so ein tolles Package zum Ruhestand wie Du?   Wieder nicht hart genug gearbeitet!

Ach ja, bevor ich es vergesse: <Ironie off>

Jetzt holst Du aber die Phrasendreschmaschine raus, alter weißer Mann, auweia, als nächstes kommt noch der Boomer.

Ich rede überhaupt nicht über Leistungsgerechtigkeit, das tut ihr.

Bei dem Fensterputzer ging es darum, ob man eine gute Aus- und Weiterbildung haben muss um nicht in einem prekären Arbeitsverhältnis zu landen und gutes Geld zu verdienen und ob man Glück dafür benötigt. Ich schätze mal, dass der eine Menge Kohle mehr als ich auf der hohen Kante hat, was auch nicht besonders schwer ist. Der kommt schon seit über 10 Jahren und wir sind quasi befreundet. Also dem geht es finanziell ziemlich gut, wir unterhalten uns viel, der wird sicherlich nicht so eine Rente wie ich bekommen, dafür das ein oder andere Scheinchen so einstecken was ich nicht machen kann. Das hat alles seine Vor- und Nachteile.

Tut mir echt leid, dass ich so ein Vorruhestandsprogramm bekomme, wegen schlechtem Gewissen schiebe ich das auch immer weiter auf :mrgreen:

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