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Früh in Rente

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@spargym @taketwo Ich rede von ERWERBSFÄHIGEN Personen, das sind 4 Millionen. Nicht erwerbsfähig sind 1,5 Millionen, davon redet ihr, die sollen und müssen das auch weiterhin bekommen, das ist doch klar. Ich kann mir das vorstellen, denn ich war lange Jahre die Vertrauensperson der Schwerbehinderten bei uns in der Firma.

Aufstocken heißt ja, dass die Firmen auf Kosten der Allgemeinheit ihren Mitarbeitern zu wenig bezahlen und so noch mehr Profit machen, zahlen wir auch wieder mit. Da gibt es auch einen bandenmäßigen Betrug, wie sich herausgestellt hatte.

Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 12:14 Uhr

Genau, die Miete kriegen die auch noch bezahlt - unfassbar.  Und wir, die wir so hart maloched haben, können nicht mal 1000€ pro Monat für Urlaube ausgeben.

 

Ich denke Du hast über eine Million, da kannst Du doch mal 1.000 € für Urlaub ausgeben oder nicht?

heiße Diskussion.

Das Rententhema ist nach meiner Meinung nur mit radikalen Änderungen lösbar, wenn man mal davon ausgehen möchte, dass auch die jungen noch Rente kriegen sollen. Klar, wie Nobby Blüm sagte: "die Rente ist sicher". nur die zweite Hälfte des Satzes fehlte: " aber die Höhe ist nicht sicher" und das ist das Problem.

Und auch richtig: es wird immer einen Bundeszuschuß geben (müssen), aber die Höhe wird das Problem werden. Dass man die Höhe jetzt erstmal festgeschrieben hat, ist nur der Versuch Zeit zu kaufen. Und ob das so eine gute Idee war .... Hmmm.

Und das Bürgergeld hängt meiner Meinung damit zusammen. Wenn dadurch weniger arbeiten - und ich will hier nicht eine Diskussion anfangen, ob 6000 Euro an jeden gezahlt werden oder wieviele schmarozen - zahlen auch weniger in die RV ein, also mehr Zuschuß. Und wenn das Rentenniveau sinkt brauchen mehr später staatliche Unterstützung (ob es dann Bürgergeld oder anders heißt), also auch mehr Zuschuß, nur dass der dann nicht Rente heißt. Also eher ein Teufelskreis. Alles in allem sehe ich die Karre im Dreck stecken.

Es bleibt zu hoffen, dass die bis jetzt erkannten Mißstände (organisierter Betrug, Bürokratiekosten etc.) schnell behoben werden. Wenn dann noch eine Aktien-/Fonds basierte Finanzierung dazukommt, und ggfs Pension/Rente angeglichen werden hat das System eine Chance. Und ja das Thema Renteneintrittsalter wird wohl auch angepasst werden müssen. Also früh in Rente? Sicher nur mit genug Eigenengagement oder fetten Erbe.

Und Fakt: ich habe nicht genug Jahre eingezahlt, also keine Rente mit 63, sondern erst mit 67. Aber Dank der nicht eingezahlten 10 Jahre (Kohle selber angelegt) und sonstigen Engagement werde ich demnächst deutlich vor der 63 den Job abgeben.

 

Mir ist selbst ein “Totalverweigerer”, für den ich zahlen darf, zu viel.

Für alle anderen zahle ich gerne einen “Extra-Soli”.

Zitat von konsument am 14. August 2025, 8:19 Uhr

Ein schönes Beispiel dafür dass man der KI alleine nicht vertrauen darf.

In so gut wie jeder Veröffentlichung gehen die Boomer bis Jahrgang 64, manchmal bis 65, aber nicht bis 67.

https://skills-for-jobs.de/baby-boomer-generation-merkmale-arbeitsmoral/

Also tut mir leid Dir das sagen zu müssen lieber @muslime_frugi aber wir gehören zur selben Generation 😉

Es gibt einen Unterschied zwischen der Baby-Boomer Generation in den USA und Deutschland.

Wenn du den von dir verlinkten Artikel aufmerksam liest, merkst du, dass er sich auf die US-Gesellschaft bezieht.

Aufgrund der Folgen des 2WK und der späteren Etablierung der Pille war die Kohorte der "Baby Boomer" in der BRD/DDR insgesamt später: 1955 bis 1969.

Wikipedia stellt dies gut dar und gegenüber (USA vs. BRD): https://de.wikipedia.org/wiki/Baby-Boomer#Deutschland

Ich möchte nicht an deinem Selbstbild rütteln, aber wenn du bis Jahrgang '69 geboren wurdest, zählst du, auch nach DESTATIS, zu den Baby-Boomern in Deutschland 😉

Zitat von gladbach am 14. August 2025, 13:11 Uhr

Gerade weil die Verteilung inzwischen so ungleich ist, dass zum Beispiel der reichste Deutsche, Dieter Schwarz (46 Milliarden Vermögen), alleine für ein Jahr das komplette Bürgergeld stemmen kann oder einen riesigen Beitrag zur Rente zahlen könnte.

Du weißt aber, dass Dieter Schwarz nicht 46 Milliarden auf dem Konto hat, sondern dass dies den Wert seiner Unternehmen darstellt, mit denen er rund 600 Tsd. Mitarbeiter beschäftigt. Daneben ist er als Mäzen tätig und fördert Kindergärten, Coding-Schule, Universität, Labors für künstliche Intelligenz und ein Start-up-Zentrum in Heilbronn.

Dein Vorschlag lautet, dass Unternehmen zu zerschlagen, 600 Tsd. Mitarbeiter arbeitslos zu machen und das als Bürgergeld auszuzahlen?

Geniale Idee!

Zitat von Ceteris paribus am 14. August 2025, 13:54 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 8:19 Uhr

Ein schönes Beispiel dafür dass man der KI alleine nicht vertrauen darf.

In so gut wie jeder Veröffentlichung gehen die Boomer bis Jahrgang 64, manchmal bis 65, aber nicht bis 67.

https://skills-for-jobs.de/baby-boomer-generation-merkmale-arbeitsmoral/

Also tut mir leid Dir das sagen zu müssen lieber @muslime_frugi aber wir gehören zur selben Generation 😉

Es gibt einen Unterschied zwischen der Baby-Boomer Generation in den USA und Deutschland.

Wenn du den von dir verlinkten Artikel aufmerksam liest, merkst du, dass er sich auf die US-Gesellschaft bezieht.

Aufgrund der Folgen des 2WK und der späteren Etablierung der Pille war die Kohorte der "Baby Boomer" in der BRD/DDR insgesamt später: 1955 bis 1969.

Wikipedia stellt dies gut dar und gegenüber (USA vs. BRD): https://de.wikipedia.org/wiki/Baby-Boomer#Deutschland

Ich möchte nicht an deinem Selbstbild rütteln, aber wenn du bis Jahrgang '69 geboren wurdest, zählst du, auch nach DESTATIS, zu den Baby-Boomern in Deutschland 😉

Danke für diesen wertvollen ersten Beitrag, passt ja zu Deinem Nickname 😉

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast :mrgreen:

Habe nur die Dimensionen genannt, aber nicht, dass er auf einmal all sein Geld abgeben soll.

Aber eine angemessene Vermögenssteuer (ich selber finde Milliardäre sollten mindestens 5% zahlen, aber auch 1 oder 2% wäre ja schonmal ein Anfang) könnte er von Dividenden zahlen oder er verkauft halt Aktien. Ich sehe da keinen großen Einfluss auf das Unternehmen. Wie gesagt er wird trotzdem reicher, nur langsamer.

Also ich denke, dass er bereits ziemlich viel für die Gesellschaft beisteuert. Ich halte von einer Vermögenssteuer überhaupt nichts und auch nicht von diesen ganzen Verteilungsorgien. Steuern runter und Verteilung reduzieren, soll jeder selbst entscheiden, wofür er sein Geld ausgibt.

Bei der Hakenkreuz Schmiererei des SPD Landtagsfize Daniel Born in BaWü, mit dem er Protest gegen die AfD zeigen wollte, musste ich erfahren dass dies in die Statistik Rechter Straftaten geht, wie auch alle ähnliche Vergehen der Omas gegen Rechts und anderer NGOs.

Die Statistik der Totalverweigerer im Bürgergeld ist so präzise wie die der Bundesagentur für Arbeit den Millionär als gar nicht vermittlungswillig erfasst.

Traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.
Egal und Ende politischer Diskussion von mir in diesem Faden.

Zitat von konsument am 14. August 2025, 13:16 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 12:14 Uhr

Genau, die Miete kriegen die auch noch bezahlt - unfassbar.  Und wir, die wir so hart maloched haben, können nicht mal 1000€ pro Monat für Urlaube ausgeben.

 

Ich denke Du hast über eine Million, da kannst Du doch mal 1.000 € für Urlaub ausgeben oder nicht?

Das nächste Mal schreibe ich ausdrücklich <Ironie off>

Zitat von konsument am 14. August 2025, 14:00 Uhr
Zitat von gladbach am 14. August 2025, 13:11 Uhr

Gerade weil die Verteilung inzwischen so ungleich ist, dass zum Beispiel der reichste Deutsche, Dieter Schwarz (46 Milliarden Vermögen), alleine für ein Jahr das komplette Bürgergeld stemmen kann oder einen riesigen Beitrag zur Rente zahlen könnte.

Du weißt aber, dass Dieter Schwarz nicht 46 Milliarden auf dem Konto hat, sondern dass dies den Wert seiner Unternehmen darstellt, mit denen er rund 600 Tsd. Mitarbeiter beschäftigt. Daneben ist er als Mäzen tätig und fördert Kindergärten, Coding-Schule, Universität, Labors für künstliche Intelligenz und ein Start-up-Zentrum in Heilbronn.

Dein Vorschlag lautet, dass Unternehmen zu zerschlagen, 600 Tsd. Mitarbeiter arbeitslos zu machen und das als Bürgergeld auszuzahlen?

Geniale Idee!

Der Schwarz drückt ebenso wie die anderen Discounter die Lieferanten an die Wand, die Mitarbeiter werden ebenso nicht top bezahlt und behandelt.  Kein Milliardär hat das Vermögen mit eigenen Händen erschaffen, dazu sind viele Stakeholder nötig, Rechtstaatlichkeit, Infrastruktur.  Als netter Mensch mit fairem Geschäftsmodell wird man nicht überreich.

Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 20:17 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 13:16 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 12:14 Uhr

Genau, die Miete kriegen die auch noch bezahlt - unfassbar.  Und wir, die wir so hart maloched haben, können nicht mal 1000€ pro Monat für Urlaube ausgeben.

 

Ich denke Du hast über eine Million, da kannst Du doch mal 1.000 € für Urlaub ausgeben oder nicht?

Das nächste Mal schreibe ich ausdrücklich <Ironie off>

Das war mir schon klar, nur verstehe ich den Zusammenhang nicht. Wenn jemand hart arbeitet mit 2-3 Jobs wie ich z.B. und davon in den Urlaub fährt, soll derjenige, der im Bürgergeld rumpimmelt deswegen den gleichen Lebensstandard haben? Diese ganze linke Neiddebatte ist mir völlig fremd, wenn man etwas möchte dann kann man dafür arbeiten und darf nicht erwarten, das andere dafür aufkommen. Wie gesagt für ERWERBSFÄHIGE Menschen. Ich kaufe mir z.B. auch keine Erdbeeren weil mir die zu teuer sind oder lasse das Eis weg.

Das der Schwarz nicht der nette Kerl von nebenan sein wird liegt auf der Hand, aber ich denke solche Menschen braucht es um solche Firmen zu erschaffen. Also ich freue mich über den Tipptopp neuen Lidl Markt bei mir um die Ecke mit SB-Kasse, Schlange stehen war gestern.

Man kann jederzeit den Job wechseln wenn es einem nicht gefällt, ich bin mittlerweile beim 6 Arbeitgeber nach dem Studium und davor waren es 3, währenddessen 4. Und demnächst kommt ein neuer Job, mit dann 59. Da waren auch Scheiß Jobs mit bekloppten Chefs dabei, Mobbing vom feinsten und allerlei Ungerechtigkeiten. Dann geht man eben, ganz einfach. Geht auch alles ohne Ersparnisse.

Mein Lösung Ansatz auf die schnelle:

 

Senkt den Freibetrag um bspw. 2000 Euro

 

Die Mehreinnahmen Fliesen ins Sozialsystem, stabilisieren diese und senken die Beiträge für Arbeitnehmer

 

Wer Arm ist, ist nicht betroffen

 

Wer reich verdiener ist zahlt 900 Euro mehr (45% auf 2000 Euro)

 

Normale Besserverdiener zahlen 840 Euro (42%)

 

Zugegeben nicht durch gerechnet und nicht bis zum Ende durchdacht aber es ist das Gegenteil von dem was FDP immer vorangetrieben hat um die Besserverdiener zu schützen (:

Ich denke wir haben eher ein Ausgaben- als ein Einnahmenproblem. Es werden bereits so viele Steuern doppelt und dreifach erhoben.

Der Staat müsste mal frugalistisch werden, alles auf den Prüfstand, was wird benötigt und was kann weg. Das wird aber leider nie passieren, weil da zu viele Lobbyisten, Sesselpuper, Verwaltungsapparate etc. dranhängen.

Kann man doch aktuell gut beobachten, anstelle zu sparen werden Rekordschulden aufgenommen als gäbe es kein Morgen.

Zitat von konsument am 14. August 2025, 20:45 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 20:17 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 13:16 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 12:14 Uhr

Genau, die Miete kriegen die auch noch bezahlt - unfassbar.  Und wir, die wir so hart maloched haben, können nicht mal 1000€ pro Monat für Urlaube ausgeben.

 

Ich denke Du hast über eine Million, da kannst Du doch mal 1.000 € für Urlaub ausgeben oder nicht?

Das nächste Mal schreibe ich ausdrücklich <Ironie off>

Das war mir schon klar, nur verstehe ich den Zusammenhang nicht. Wenn jemand hart arbeitet mit 2-3 Jobs wie ich z.B. und davon in den Urlaub fährt, soll derjenige, der im Bürgergeld rumpimmelt deswegen den gleichen Lebensstandard haben? Diese ganze linke Neiddebatte ist mir völlig fremd, wenn man etwas möchte dann kann man dafür arbeiten und darf nicht erwarten, das andere dafür aufkommen. Wie gesagt für ERWERBSFÄHIGE Menschen. Ich kaufe mir z.B. auch keine Erdbeeren weil mir die zu teuer sind oder lasse das Eis weg.

Das der Schwarz nicht der nette Kerl von nebenan sein wird liegt auf der Hand, aber ich denke solche Menschen braucht es um solche Firmen zu erschaffen. Also ich freue mich über den Tipptopp neuen Lidl Markt bei mir um die Ecke mit SB-Kasse, Schlange stehen war gestern.

Man kann jederzeit den Job wechseln wenn es einem nicht gefällt, ich bin mittlerweile beim 6 Arbeitgeber nach dem Studium und davor waren es 3, währenddessen 4. Und demnächst kommt ein neuer Job, mit dann 59. Da waren auch Scheiß Jobs mit bekloppten Chefs dabei, Mobbing vom feinsten und allerlei Ungerechtigkeiten. Dann geht man eben, ganz einfach. Geht auch alles ohne Ersparnisse.

Jemand mit 2-3 Jobs hat jawohl einen anderen Lebensstandard als ein Bürgergeldempfänger.

 

Welche Neiddebatte meinst du?

 

Das mag für dich gelten mit den Jobs, so wie für mich auch und vermutlich für 99% der User hier. Es wird aber immer Leute geben, die weniger Glück im Leben hatten und deswegen nicht so gut gebildet sind und sich ihren Job nicht aussuchen können. Und auch einfach nicht die Kapazitäten haben, um sich weiterzubilden. Die müssen sich dann mit prekären Jobs abfinden, wenn sie nicht ins Bürgergeld gehen möchten.

Zitat von Feedback am 14. August 2025, 21:27 Uhr

Mein Lösung Ansatz auf die schnelle:

Senkt den Freibetrag um bspw. 2000 Euro

Wer Arm ist, ist nicht betroffen

Schwerer Denkfehler. 😉 Wer gut oder sehr gut verdient, ist kaum betroffen. Wer 10T€ Einkommen hat, wird plötzlich mit ESt belegt und hat signifikant weniger in der Tasche. Zudem gibt derjenige ohnehin fast alles für Wohnen und Leben aus, d.h., von seinem Einkommen fließt eh schon der maximale Teil zurück ins Steuersystem.

Wer reich verdiener ist zahlt 900 Euro mehr (45% auf 2000 Euro)

Normale Besserverdiener zahlen 840 Euro (42%)

Zugegeben nicht durch gerechnet und nicht bis zum Ende durchdacht aber es ist das Gegenteil von dem was FDP immer vorangetrieben hat um die Besserverdiener zu schützen (:

Christian Lindner schickt Dir 'n FDP-Parteiprogramm mit persönlicher Widmung und echten Tränen auf der Unterschrift, wenn Du das durchbringst - kein Witz.

Die Wahrheit ist, der Freibetrag muss rauf auf Minimum 1.250€ pro Monat. Den Fehlbetrag musst Du bei den Verbleibenden einsammeln, die im Monat mehr verdienen als die Begünstigten im ganzen Jahr.

Optionen gibt es mehrere:

  • Boomer-Soli
  • Dienstwagenprivileg minimieren
  • höhere Grundbesitzabgaben abhängig vom Einkommen
  • Erbschaftssteuer
  • Vermögenssteuer/Kapitalertragsteuer
Zitat von gladbach am 14. August 2025, 22:38 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 20:45 Uhr
Zitat von TakeTwo am 14. August 2025, 20:17 Uhr
Zitat von konsument am 14. August 2025, 13:16 Uhr

Das war mir schon klar, nur verstehe ich den Zusammenhang nicht. Wenn jemand hart arbeitet mit 2-3 Jobs wie ich z.B. und davon in den Urlaub fährt, soll derjenige, der im Bürgergeld rumpimmelt deswegen den gleichen Lebensstandard haben? Diese ganze linke Neiddebatte ist mir völlig fremd, wenn man etwas möchte dann kann man dafür arbeiten und darf nicht erwarten, das andere dafür aufkommen. Wie gesagt für ERWERBSFÄHIGE Menschen. Ich kaufe mir z.B. auch keine Erdbeeren weil mir die zu teuer sind oder lasse das Eis weg.

Das der Schwarz nicht der nette Kerl von nebenan sein wird liegt auf der Hand, aber ich denke solche Menschen braucht es um solche Firmen zu erschaffen. Also ich freue mich über den Tipptopp neuen Lidl Markt bei mir um die Ecke mit SB-Kasse, Schlange stehen war gestern.

Man kann jederzeit den Job wechseln wenn es einem nicht gefällt, ich bin mittlerweile beim 6 Arbeitgeber nach dem Studium und davor waren es 3, währenddessen 4. Und demnächst kommt ein neuer Job, mit dann 59. Da waren auch Scheiß Jobs mit bekloppten Chefs dabei, Mobbing vom feinsten und allerlei Ungerechtigkeiten. Dann geht man eben, ganz einfach. Geht auch alles ohne Ersparnisse.

Jemand mit 2-3 Jobs hat jawohl einen anderen Lebensstandard als ein Bürgergeldempfänger.

 

Welche Neiddebatte meinst du?

 

Das mag für dich gelten mit den Jobs, so wie für mich auch und vermutlich für 99% der User hier. Es wird aber immer Leute geben, die weniger Glück im Leben hatten und deswegen nicht so gut gebildet sind und sich ihren Job nicht aussuchen können. Und auch einfach nicht die Kapazitäten haben, um sich weiterzubilden. Die müssen sich dann mit prekären Jobs abfinden, wenn sie nicht ins Bürgergeld gehen möchten.

Das sollte auch so sein.

Linke Neiddebatte bezeichnet die Forderung der Linken, also der Partei, nach einer Vermögensabgabe für sogenannte Reiche. Kennst Du das nicht, Du hast es doch selbst geschrieben.

Das hat weniger mit Glück sondern vielmehr mit Fleiß und Durchhaltevermögen zu tun. Mein Fensterputzer z.B. hat Frau und zwei Kinder, ein Haus und fährt in den Urlaub. Für den Job muss man keine rocket science studiert haben, der ist halt fleißig. Glück braucht man dafür auch nicht.

Konsumenten, du möchtest gelobt werden für dein Glück. Ich denke, man braucht viel Glück im Leben mit der Familie in die man geboren wird, mit dem Geist und der Gesundheit.

Ich will nicht gelobt werden, außerdem habe ich mit der Gesundheit nun überhaupt kein Glück gehabt, ich war nicht umsonst bei 7 Rehas.

Eine intakte Familie erleichtert natürlich einiges, aber schau Dir J.D. Vance an, der wuchs er in einer Arbeiterfamilie auf, die durch wirtschaftlichen Wandel, ArbeitslosigkeitScheidung und Drogenkonsum ihren Halt verlor.  Er und seine Schwester wurden vor allem von den Großeltern mütterlicherseits großgezogen, die aus den Appalachen stammen. Sein Vater Donald hatte die Familie früh verlassen; seine drogenabhängige Mutter Beverly Carol Vance konnte sich nicht alleine um die Kinder kümmern. Jetzt ist er Vizepräsident.

Es liegt in erster Linie an einem selbst, das ist meine Überzeugung. Hilf Dir selbst sonst hilft Dir keiner 😉

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