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Fit, gesund und flexibel

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Genau. Wir sind nicht der Durchschnitt sondern außerhalb der Norm 😜 Hauptsache ich gehe vor den Boomern in Rente 😉

Aber im Ernst, wenn ich mich so umblicke bin ich in meiner Alterskohorte mit Abstand der fitteste. Die meisten haben es sich durch ihren ungesunden Lebenswandel versaut. Für mich auch völlig unverständlich, jetzt noch zu rauchen und sich mit Alkohol volllaufen zu lassen. Dazu kein Sport und mentale Fürsorge. Die sind alle mit drin im Durchschnitt.

Don‘t let the old man in … den Satz finde ich richtig gut 👍

Interessantes Thema, umfassende Blutanalyse

https://archive.ph/QhXuG

Das Thema finde ich auch spannend. Ich habe kürzlich etliche Blutwerte bestimmen lassen. Hauptsächlich welche, die für Knochenschutz und Gefäßschutz relevant sind.
Im Laborbefund sind einige Werte, die ich jetzt verbessern will und entsprechend supplementieren werde. Davon erhoffe ich mir unter anderem, dass die Knochen dann auch mit 80 oder 90 noch einigermaßen stabil sind.

Um dem Knochenabbau entgegen zu wirken unbedingt Kraftsport betreiben, für uns Frauen noch wichtiger als für Männer.

Ich nehme seit einiger Zeit Calcium und Vitamin D um den Knochenaufbau für meine bevorstehenden Zahnimplantate zu unterstützen. Magnesium schon seit Ewigkeiten und Kalium, da habe ich auch einen Mangel. Ansonsten Vitamin C, Omega 3 und Schwarzkümmelöl. Gibt aber noch einiges mehr wie bspw. Creatin. Wäre bestimmt nicht verkehrt, dass einmal professionell wie im Artikel beschrieben zu analysieren und die Supplements exakt zu bestimmen.

Zitat von Semi-Privatier am 13. Januar 2026, 11:25 Uhr

Ich nehme seit einiger Zeit Calcium und Vitamin D um den Knochenaufbau für meine bevorstehenden Zahnimplantate zu unterstützen. Magnesium schon seit Ewigkeiten und Kalium, da habe ich auch einen Mangel. Ansonsten Vitamin C, Omega 3 und Schwarzkümmelöl. Gibt aber noch einiges mehr wie bspw. Creatin. Wäre bestimmt nicht verkehrt, dass einmal professionell wie im Artikel beschrieben zu analysieren und die Supplements exakt zu bestimmen.

Kreatin würde ich vor all den anderen Supplements nehmen, da es hierfür die meisten Studien gibt und die positivsten Wirkungen hat.

Dann besorge ich mir das mal, habe ich schon öfter gehört. Magnesium ist aber auch ganz wichtig fürs Herz und wenn man viel Sport treibt.

Sport und gesunde Ernährung ist eh klar, und die üblichen Verdächtigen (Vitamine B, C, D, K2, Calcium, Magnesium, Omega 3) habe ich immer mal phasenweise 'blind' in niedriger Dosierung supplementiert.

An den aktuellen Laborwerten ist zu sehen dass mein Knochenstoffwechsel halt jetzt schon nicht so toll ist. Anscheinend durchaus übliche Werte für Frauen in meinem Alter. Knochenaufbau läuft von selber nur bis zum Alter von ungefähr 30, danach geht's bergab. Jetzt ist noch genug Substanz da, kann ich noch gegensteuern und den Abbau hoffentlich wenigstens etwas bremsen.

Mit den Blutwerten habe ich jetzt etwas wo ich gezielt ansetzen kann. Und in ein paar Monaten lasse ich das dann erneut prüfen.

Ich habe meine Supplements erweitert, entspricht jetzt ziemlich genau dem was Thomas Müller empfiehlt:

WAMS: Sie interessieren sich sehr für Ernährung und körperliche Optimierung, haben schon mit Spitzenköchen und einem Atem-Trainer gearbeitet. Welche Kniffe haben Sie zuletzt in Sachen Ernährung für sich entdeckt, die Sie jedem empfehlen würden?
Müller: Als Leistungssportler muss ich darauf achten, dass ich genügend Kohlenhydrate esse, speziell vor und nach einem Spiel. Da ist Reis zum Beispiel schneller verdaut als grünes Gemüse, das natürlich gesund ist, meinen Körper aber auch erstmal beschäftigt. Für jemanden, der sitzend im Büro arbeitet, wären Töpfe voller Milchreis hingegen nichts. Es kommt also sehr auf die Tätigkeit und den Kalorienumsatz an. Ernährung ist und bleibt sehr individuell.
WAMS: Flohsamenschalen sind gerade ein großes Ding in Deutschland.

Müller: Die mache ich mir schon lange zu Nutze. Sie sind gut für die Darmgesundheit. Schwarzkümmelöl mag ich auch. Das sind aber nicht die Dinge, die ich als Basics empfehlen würde. Die Big Wins sind für mich: Schlafverhalten checken, Vitamin-D-Unterversorgung und Omega-3 Versorgung prüfen und auf die Proteinzufuhr achten. Magnesium, Zink und Kreatin sind ebenfalls Supplements bei denen sich es für jedermann lohnt mal genauer hinzuschauen.

Ich nehme jetzt

  • Vitamin C
  • Vitamin D
  • Magnesium
  • Zink
  • Omega 3
  • Creatin
  • Kalium
  • Calcium
  • Schwarzkümmelöl

Früher habe ich über meinen Vater geschmunzelt, der ebenfalls sehr viele Supplements genommen hat, jetzt nehme ich die selber 😉

Tja, das ist die Frage aller Fragen. Mein Vater, 88, ist vor einem guten Jahr 3 Tage im Krankenhaus komplett durchgecheckt worden: ohne jeden Befund.

Der hat in seinem Leben mit Sicherheit noch nie irgendwas genommen. Vielleicht nimmt er Vitamin D (?)

Supplements sind auch nur Ergänzungen, das entscheidende ist nach wie vor neben den Genen ein gesunder Lebenswandel mit guter Ernährung, ausreichend Bewegung, mentaler Fürsorge und möglichst ohne Alkohol und Nikotin.

Einen Effekt merke ich schon, ich hatte ziemlich oft Kopfschmerzen ohne konkreten Grund trotz ausreichend trinken, frischer Luft und Magnesium nehme ich schon ganz lange. Hab das auch alles beim Neurologen, HNO usw. checken lassen, keine organischen Ursachen. Die habe ich jetzt nur noch selten, vielleicht hat eins der Supplements bisher gefehlt.

Die Fragen sind denke ich weitgehend gestellt und auch beantwortet:

Langlebigkeit ist gleichermaßen genetisch festgelegt wie auch durch Ausschluss von Risikofaktoren (Rauchen, Übergewicht durch Fehlernährung, Alkohol....)

Supplements gehören nicht dazu. Bzw. wer glaubt, negative Dinge die er einfach und kostenlos vermeiden könnte durch teure supplememts wieder auszugleichen... jo mei!

Einspruch.

Ich ernähre mich gesund, rauche nicht, trinke kein Alk, mache mit Freude Sport, habe kein Übergewicht, kein Untergewicht, nehme Vorsorge Angebote wahr, halte mich geistig fit, pflege mein stabiles soziales Umfeld... und ich denke, das reicht alles nicht.

An genetischen Voraussetzungen habe ich ein spannendes Überraschungspaket geerbt. Mehrere direkte Vorfahren und Verwandte wurden ziemlich fit weit über 90 Jahre, hatten dann nach scheinbar harmlosen Stürzen Knochenbrüche und wurden damit zum Pflegefall. Es gab aber auch einige Personen, die mit +-60 Jahren in Folge plötzlicher akuter Herz-Kreislauf-Erkrankungen entweder sehr schnell verstarben oder für lange Zeit pflegebedürftig wurden.

Osteoporose und Arteriosklerose als natürliche Begleiterscheinung im Alter (und als mögliches Ticket in die Pflegebedürftigkeit) mag ich nicht einfach als gegeben hinnehmen, wenn ich mit Supplements gezielt im gewissen Rahmen gegensteuern und dadurch vielleicht ein paar Jahre länger im Alter gesund bleiben kann.

Was nimmt man gegen Arteriosklerose?  Mein Doc meint Rohrfrei gibt’s nicht.

Nee, Rohrfrei ist nicht. Wenn die Ablagerungen schon da sind weiß ich auch nicht ob man das wieder los werden könnte. Die Vitamin etc. Drops sind bei mir nur präventiv. Also bevor ernsthafte Beschwerden und Diagnosen da sind schon gucken, ob irgendwas in eine ungünstige Richtung geht und nach Möglichkeit korrigieren.

Ich habe einige Blutwerte betreffend Fett- und Harnsäurestoffwechsel bestimmen lassen (Zuckerstoffwechsel hatte ich leider vergessen), zusätzlich zu dem Paket an Vitaminen Spurenelementen Fettsäuren.
Einige Werte waren einigermaßen ok, und was zu niedrig war supplementiere ich jetzt. Bei mir war bei den "Zuständigen" für Gefäßschutz hauptsächlich der ganze Vitamin D Stoffwechsel durcheinander, Vitamin B1, Vitamin B6, Omega 3, Q10, Zink, Selen unter den Referenzwerten. Das ist aber halt individuell. Bei jemand anderem fehlt vielleicht eher eins von den anderen Vitamin Bs oder C oder E oder weitere Mineralien.

Die Halsschlagader kann man ausschaben..... hat auch Risiken....

Zitat von Privatier am 21. August 2025, 11:27 Uhr

Ich bin in den letzten Jahren eher vom Ausdauertraining etwas weggekommen und habe mich mehr auf den Muskelaufbau / erhalt und Beweglichkeit fokussiert:

  • im Alltag bewege ich mich sowieso viel, da ich praktisch alles zu Fuß (inkl. Einkäufe) oder alternativ mit dem Fahrrad mache
  • das ergänze ich durch mindestens 2, idealerweise 3 Ausdauereinheiten (laufen, Rad fahren oder mal wandern)
  • 1 x die Woche Yoga oder ähnliches (im dunklen Halbjahr ergänzt durch 1 x Yin Yoga)
  • ansonsten Krafttraining oder entsprechende Kurse wie Body Pump ( 2 - 3 x die Woche)

Manchmal dann noch was anderes wie schwimmen, SUPen oder einen anderen Kurs...

Exzessive, stundenlange Dauerbelastungen mache ich nicht mehr, genauso wie ich im Fitnessstudio eher zu kürzeren, knackigen Einheiten tendiere. Der Fokus liegt auf Belastung und Regeneration.

So meine Refresher Tage beim RV Fit Programm sind abgeschlossen, meine Bioimpedanzanalyse, kurz BIA, fiel tatsächlich besser aus als beim letzten Mal, also ich konnte einiges erreichen. Es hat sowohl mein Gewicht als auch die Körperfettmasse abgenommen und ich liege im Dreiklang aus Gewicht, Skelettmuskelmasse (das sind alle Muskeln außer den Organen, also das was man gemeinhin unter Muskeln versteht) im optimalen Bereich. Die Skala aus den 3 Werten sollte nach Möglichkeit ein I sein, bei einem C hat man zu wenig Muskeln bzw. zu viel Gewicht und Fett und bei einem D ist es noch besser im athletischen Bereich, also man hat mehr Muskeln.

Dann sind die Muskeln in den einzelnen Körperregionen gleichmäßig ausgeprägt und ganz wichtig, der viszerale Fettbereich, also das gefährliche Bauchfett, liegt weit im unteren Bereich des zulässigen Korridors. Also insgesamt ein gutes Ergebnis, damit hätte ich ehrlich gesagt gar nicht gerechnet, da ich nur kleine Stellschrauben geändert hatte.

@privatier Diesmal hat uns der Oberarzt 1,5 Stunden lang die Messungen und die Interpretation der InBody Messungen und Ergebnisse sehr gut erklärt, das war extrem aufschlussreich. Also die Fitnessbewertung (bei mir mit 78 Punkten 2 Punkte besser als vor 6 Monaten) zielt nur auf die Muskelmasse und die gleichmäßige Verteilung ab. Die weiteren wichtigen Werte wie Körperfettmasse oder viszerales Fett fließen dort nicht ein, also dieser Scorewert ist nur bedingt aussagekräftig. In seiner bisherigen Erfahrung haben selbst die besten Modellathleten keinen Wert besser als 90 erzielt, 100 hat niemand erreicht.

Und was er noch sehr gut erklärt hat ist das was Du auch machst, nämlich besser kürzere intensive Einheiten mit mehr Gewicht als Kraft-Ausdauer, nur so baut sich der Muskel auf, also kurz gesagt, es muss schon ein bisschen weht tun, die Muskeln brauchen den Reiz. Ich werde gleich heute Abend im BodyPump Kurs eine Scheibe mehr drauflegen 😉

Und wenn man abnehmen will, immer in Verbindung mit Sport, je mehr Muskeln man hat, desto größer ist der Grundumsatz, also der Kalorienverbrauch im Ruhezustand.

Es war wirklich ein extrem guter Vortrag von dem Arzt, irgendwo hat man das alles schon mal gelesen, aber wenn ein Mediziner das einmal live didaktisch gut aufbereitet und erklärt ist das wesentlich eindrucksvoller.

Ich habe eben im Kurs jeweils 1 Kilo mehr pro Seite, also insgesamt 2 Kilo, genommen. War einiges anstrengender, ging aber auch. Ich denke, ich muss gar nicht öfter trainieren,  3 x die Woche reicht, sondern mehr Gewicht nehmen. Ich mache da jetzt mal einen Feldversuch 😉 Mal schauen wo ich in 4 Wochen stehe.

Musste direkt mal kurz suchen, weil ich was gelesen hab, was hier auch auf Interesse stoßen könnte!

In der modernen Medizin reparieren wir häufig erst dann, wenn der Schaden bereits entstanden ist – ein Umstand, den Prof. Dr. Thomas Kälicke als Chefarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie täglich vor Augen hat. Doch was wäre, wenn die entscheidenden Weichen für ein gesundes Altern bereits Jahrzehnte früher gestellt werden könnten?
Für Prof. Kälicke liegt der Schlüssel dabei nicht in extremen Biohacks, sondern in stabilen Alltagsroutinen und einem bewussten Umgang mit dem eigenen Stoffwechsel.
In diesem Interview erklärt er, warum eine stabile Blutzuckerkurve, regelmäßige Bewegung und der Erhalt der Muskulatur zentrale Bausteine langfristiger Gesundheit sein können. Er zeigt, weshalb einfache Gewohnheiten oft wirksamer sind als kurzfristige Trend-Diäten – und warum nachhaltige Veränderungen vor allem dann entstehen, wenn Wissen, Verständnis und Alltagspraxis zusammenkommen.
Bin ja nicht so ein super Sportfreak und Ernährungsenthusiast, aber je mehr ich mich dazu belese, desto mehr merke ich, dass es da doch echt ziemlich viele Argumente gibt, das nochmal zu überdenken..
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