Finanzplanung als Paar (eine Einzelpersonen- oder Paarentscheidung?)
Zitat von Absprung_2020 am 3. Februar 2026, 10:51 UhrMeine Frau hatte letztes Jahr einen kleinen Geldsegen aus zweierlei Quellen (Hausverkauf, LV). Das hat nun dazu geführt, dass das frei zu investierende Kapital nicht mehr wie zuvor ca. 90 zu 10 zwischen ihr und mir, sondern im neuen Verhältnis 70 zu 30 wurde.
Um hier einen besseren Überblick zu bekommen wurde mein Individual-Exel zum Jahreswechsel zum gemeinsamen Familienexel zusammengeführt. Interessante Erkenntnisse waren insofern vorhanden, dass nun die Positionsgrößen zum Teil erheblich verändert sind. Insbesondere sind nun in einigen Branchen Klumpen erkennbar, teilweise auch größere Einzelpositionen, teils Kleinstpositionen.... die zu nun neuen Überlegungen führen was wann wie zu rebalancen ist, oder umzuschichten oder aufzustocken über Branchen. Ist nun auch also wirklich lustig zu sehen, wie man als Paar über Anlagen diskutieren muss, da ja jeder seine "Lieblinge" bevorzugt halten will oder aufstocken, oder manches auch anders machen würde. Letztlich entscheiden wir gemeinsam über die Gesamtstrategie und passen gegenseitig auf uns auf. Wenn einer gegen eine bestimmte Aktie ist, wird sich dran gehalten. Neu nun für mich: Bin gedanklich nun auch etwas Edelmetallbesitzer; fühlt sich gut an, so ein paar Münzen in der Finanzplanung zu haben, gleichwohl nur geschätzt 2 oder 3 % des Vermögens.
Kurzum, wie ist das bei euch? Aktiendepot, Immo, Gold, ETFs... oder welche auch immer getätigten Invests werden in der Familie wie entschieden, besprochen, abgestimmt.... Betrachtet ihr das gemeinsam, entscheidet ihr gemeinsam, macht jeder seins?
Meine Frau hatte letztes Jahr einen kleinen Geldsegen aus zweierlei Quellen (Hausverkauf, LV). Das hat nun dazu geführt, dass das frei zu investierende Kapital nicht mehr wie zuvor ca. 90 zu 10 zwischen ihr und mir, sondern im neuen Verhältnis 70 zu 30 wurde.
Um hier einen besseren Überblick zu bekommen wurde mein Individual-Exel zum Jahreswechsel zum gemeinsamen Familienexel zusammengeführt. Interessante Erkenntnisse waren insofern vorhanden, dass nun die Positionsgrößen zum Teil erheblich verändert sind. Insbesondere sind nun in einigen Branchen Klumpen erkennbar, teilweise auch größere Einzelpositionen, teils Kleinstpositionen.... die zu nun neuen Überlegungen führen was wann wie zu rebalancen ist, oder umzuschichten oder aufzustocken über Branchen. Ist nun auch also wirklich lustig zu sehen, wie man als Paar über Anlagen diskutieren muss, da ja jeder seine "Lieblinge" bevorzugt halten will oder aufstocken, oder manches auch anders machen würde. Letztlich entscheiden wir gemeinsam über die Gesamtstrategie und passen gegenseitig auf uns auf. Wenn einer gegen eine bestimmte Aktie ist, wird sich dran gehalten. Neu nun für mich: Bin gedanklich nun auch etwas Edelmetallbesitzer; fühlt sich gut an, so ein paar Münzen in der Finanzplanung zu haben, gleichwohl nur geschätzt 2 oder 3 % des Vermögens.
Kurzum, wie ist das bei euch? Aktiendepot, Immo, Gold, ETFs... oder welche auch immer getätigten Invests werden in der Familie wie entschieden, besprochen, abgestimmt.... Betrachtet ihr das gemeinsam, entscheidet ihr gemeinsam, macht jeder seins?
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 3. Februar 2026, 14:19 UhrSprechen/Diskutieren immer gemeinsam, auch schon viel mit den noch minderjährigen Kindern, aber investieren immer individuell.
Wir sind nicht verheiratet und haben daher sowieso klare Gütertrennung. Würden wir auf Grund unterschiedlicher Risikoaffinität und Investment-Interessen auch nicht hinbekommen. Gegenseitige Absicherung - sowohl, was Risiken als auch Optionen angeht - kann man trotzdem gestalten.
Sprechen/Diskutieren immer gemeinsam, auch schon viel mit den noch minderjährigen Kindern, aber investieren immer individuell.
Wir sind nicht verheiratet und haben daher sowieso klare Gütertrennung. Würden wir auf Grund unterschiedlicher Risikoaffinität und Investment-Interessen auch nicht hinbekommen. Gegenseitige Absicherung - sowohl, was Risiken als auch Optionen angeht - kann man trotzdem gestalten.
Zitat von Methusalem am 16. Februar 2026, 11:58 UhrBei uns mach den ganzen Finanzkram ich - ist nicht so das Ding meiner Frau, da hat sie einfach kein Interesse. Ab und an binde ich sie informell ein wenig mit ein. Diskutieren und "fachsimpeln" eher mit den Kindern, die habe ich mit Ihren Kinderdepots ganz gut an das Thema herangeführt. Sie sind mittlerweile beide volljährig und machen ihre Geldthemen (fast) eigenständig - Fragen bei größeren Sachen aber immer mal nach Rat.
Bei uns mach den ganzen Finanzkram ich - ist nicht so das Ding meiner Frau, da hat sie einfach kein Interesse. Ab und an binde ich sie informell ein wenig mit ein. Diskutieren und "fachsimpeln" eher mit den Kindern, die habe ich mit Ihren Kinderdepots ganz gut an das Thema herangeführt. Sie sind mittlerweile beide volljährig und machen ihre Geldthemen (fast) eigenständig - Fragen bei größeren Sachen aber immer mal nach Rat.