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Finanzielles Ungleichgewicht in Partnerschaft

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Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 17:52 Uhr

Stattdessen füllen sich immer neue To-do-Listen.

Habt ihr keine To-do-Listen?

Mein Nachbar ist Psychotherapeut und kritisiert das stark und ich meint ich soll alles streichen was da schon länger als 3 Monate drauf steht.

So eng würde ich das nicht sehen, meine To Do Liste fürs Haus hab ich 2018 aufgestellt und einige Punkte erst nach Jahren erledigt, was aber vor allem daran liegt, dass die Dinge eben alle Geld kosten und ich immer schaue, wann es am besten finanziell passt und wieviel Budget ich benötige. Daraus mache ich dann hinterher einen Soll-Ist-Abgleich. Genauso verfahre ich auch mit dem Haus in Thailand, da werden auch einige Punkte jahrelang draufstehen. Kommt natürlich auch immer mal was dazu.

600 Punkte insgesamt finde ich allerdings sehr viel, da solltest Du Dir vielleicht mal weniger vornehmen. Eric Clapton hatte mal über Phil Collins gesagt, dass er sich an einem Tag das vornimmt, was sich andere für eine Woche vornehmen 😉 Wie es ihm gesundheitlich geht wissen wir ja alle.

Zitat von konsument am 26. Oktober 2024, 17:32 Uhr

Ich habe die Antwort von @muslime_frugi nicht als Fall für die Couch interpretiert, sondern eher als Empfehlung und Denkanstoß. Es ist auch im mentalen Bereich sehr wertvoll sich coachen zu lassen, hab ich alles schon gemacht und hat vieles für mich leichter und verständlicher gemacht im Leben. Die eigenen Verhaltensmuster zu ändern ist mit das schwerste. Zuerst muss man sie aber erkennen.

Frage wäre was Du mit To Do Liste meinst, eher operativ oder strategisch. Ich habe To Do Listen für mein Haus in Deutschland (fast alles abgehakt) und Thailand (da steht noch einiges) und für meine Fahrzeuge (die füllen sich laufend). Für die Arbeit habe ich keine, kann ich mir bisher noch alles merken. Für private eher strategische Dinge habe ich keine.

 

Glaube, @muslime_frugi wird das schon richtig verstanden haben...

"Es ist auch im mentalen Bereich sehr wertvoll sich coachen zu lassen, hab ich alles schon gemacht" - Ich auch... Habe selber eine Coaching-Ausbildung, bin also auch von daher sensibilisiert... deshalb wohl auch meine humorvoll gemeinte Anmerkung 😉

Ok, verstehe.

Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 17:52 Uhr

Stattdessen füllen sich immer neue To-do-Listen.

Habt ihr keine To-do-Listen?

Ich habe 8 verschiedene To-do- Listen. Dann habe ich noch zusammenfassende Todo listen um den Durchblick zu behalten. über 600 Punkte, tendenz steigend. Ich bin wirklich sehr verkopft was manche Dinge angeht, es ist furchbar. Mein Nachbar ist Psychotherapeut und kritisiert das stark und ich meint ich soll alles streichen was da schon länger als 3 Monate drauf steht. Tatsächlich stresst mich der Umfang und die nachgelagerte Erwartungshaltung mir selbst gegenüber, das alles auf die Kette zu kriegen von Zeit zu Zeit. Das kann schon auch auf die Psyche schlagen...

 

8 verschiedene To-Do-Listen mit insgesamt 600 oder mehr Punkten... jetzt bin ich fast erleichtert 😉  You made my day

To-do-Listen sind erstmal gut, weil man dann nicht alles im Kopf haben muss. Es lässt sich damit auslagern, das ist entlastend. Andererseits hat das, was auf einer Liste steht, Aufforderungscharakter.

Ich habe auch eine Gesamtliste für private Dinge und natürlich eine im Job, die ich jetzt mal außen vor lasse.

Dann schreibe ich jeden Abend eine neue für den nächsten Tag, nur für Sonntage nicht. Ich bin ganz gut darin, die Punkte auszublenden, die nicht mit Fristen etc. verbunden sind, und genau die Punkte zu erledigen, die oberste Priorität haben. Das sind oft Finanzdinge...

Erledigtes  kommt dann aus der Gesamtliste raus. Für den nächsten Tag gibt es wieder eine neue kleine Teilliste. Klein, weil in der Regel nicht mehr als 10 Punkte draufstehen. Mehr geht an einem Tag eh nicht, wie gesagt, eher zwei. Oder drei oder vier... je nach Umfang der "Aufgabe" (Einkaufslisten sind nicht gemeint, die gehen extra)

Bei der Gesamtliste habe ich noch nicht durchgezählt, aber von 600 bin ich weit entfernt. Sonst würde das mit den täglichen Listen wohl nicht funktionieren. Aber ich habe auch keine vermieteten Wohnungen.

Ich weiß nicht, ob es wirklich gut ist, jemandem zu empfehlen, die Punkte zu streichen, die schon mehr als drei Monate auf der Liste stehen. Denn das könnten auch solche Punkte sein:  ... (alter Schulfreund) anrufen, neuen Führerschein beantragen.

These: Das Erwachsenenleben ist eine endlose Schleife aus To-do-Listen...

 

Bei der Gesamtliste habe ich noch nicht durchgezählt, aber von 600 bin ich weit entfernt. Sonst würde das mit den täglichen Listen wohl nicht funktionieren. Aber ich habe auch keine vermieteten Wohnungen.

These: Das Erwachsenenleben ist eine endlose Schleife aus To-do-Listen...

Immobilienkram ma hen bei den Listen vielleicht 5% aus. Der überwiegende Teil sind Dinge die man ewig vor sich her schiebt.

Ich finde es schwer, aus vorhandenen Strukturen auszubrechen. Entsprechend schwer fällt mir auch der Übergang in den "Ruhestand".

Das wäre mir ehrlich gesagt zu anstrengend, was ich so zu erledigen habe merke ich mir und habe auch nicht das Gefühl, dass es meinen "Arbeitsspeicher" im Kopf belastet. Ist wahrscheinlich auch typabhängig, letztlich sollte man das so handhaben wie es am besten für einen ist. Bei der Arbeit habe ich eine Zeit lang mit einem Planer gearbeitet, hab ich dann irgendwann sein gelassen weil ich gar nicht mehr reingeschaut habe. Meine letzte Liste war für eine neue Vorlesung, da habe ich mir die Punkte aufgeschrieben, in welcher Abfolge ich die behandeln will. Brauche ich jetzt auch nicht mehr.

Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 19:31 Uhr

Bei der Gesamtliste habe ich noch nicht durchgezählt, aber von 600 bin ich weit entfernt. Sonst würde das mit den täglichen Listen wohl nicht funktionieren. Aber ich habe auch keine vermieteten Wohnungen.

These: Das Erwachsenenleben ist eine endlose Schleife aus To-do-Listen...

Immobilienkram ma hen bei den Listen vielleicht 5% aus. Der überwiegende Teil sind Dinge die man ewig vor sich her schiebt.

Ich finde es schwer, aus vorhandenen Strukturen auszubrechen. Entsprechend schwer fällt mir auch der Übergang in den "Ruhestand".

Verstehe, prokrastinieren ist einfacher als etwas zu erledigen... 600 Punkte kann ich mir jetzt gar nicht in Gänze vorstellen, wenn nur 5% mit Immobilien zu tun haben.

Kannst du vielleicht mal ein paar Beispiele für schon länger liegende Punkte geben? (wenn die Frage zu persönlich ist, ignoriere sie einfach)

Dir wird im "Ruhestand" jedenfalls nicht langweilig werden 😉

Ich habe inzwischen praktisch keine ToDo Listen mehr. Einen Wandkalender habe, da stehen Ferien, Reisen und Arzttermine drauf. Ansonsten arbeite ich ToDo Listen frei. Was gemacht werden muss, mache ich. Wenn ich zb die Steuererklärung mache, notiere ich ein paar Punkte, aber die ist dann nach wenigen Tagen abgearbeitet.

Kannst du vielleicht mal ein paar Beispiele für schon länger liegende Punkte geben? (wenn die Frage zu persönlich ist, ignoriere sie einfach)

Dir wird im "Ruhestand" jedenfalls nicht langweilig werden 😉

Ein Bespiel das ich seit vier Jahren aufschiebe ist ein defekter Rolladen im Schlafzimmer der halb runter stecken blieb weil der Motor abgeraucht ist 💩

Die meisten Dinge resultieren daraus dass man zu viel Zeug hat oder hatte um das man sich kümmern muss - Mit Haus und Hof ist ständig was zu tun, Tiere haben wir auch noch...man müllt sich mit Zeugs und Aufaben zu. Manchmal bin ich regelrecht neidisch auf Menschen die nichts als ihre kleine Wohnung und ein Auto haben. Eigentum verpflichtet. Ich versuche seit einem Jahr mit mäßigem Erfolg, mich von toten Projekten und Zeugs zu trennen. Ich könnte wohl alleine 4 Wochen lang jeden Tag nur Kleinanzeigen einstellen. Als Frugalist und "Sammel-Ossi" fällt mir das schwer. Letztlich alles selbstgemachtes Leid und emotionale Bindungen und selbstauferlegte Erwartungshaltungen...eigentlich stresst mich niemand außer mir selbst. Ich habe recht ausgeprägtes ADHS. Das eröffnet einige ganz coole Features mit denen ich anderen in gewissen Bereichen überlegen bin, allerdings fällt es mir auch schwer mich an Strukturen zu halten und ich schweife schnell ins "rumtüddeln" ab. Ohne meine Listenwirtschaft bin ich quasi aufgeschmissen und vergesse oder verdränge auch die einfachsten und banalen Dinge des Alltags.

Es gibt Tage, da stehe wache ich morgens auf und weiß direkt "heute krieg ich nichts auf die Reihe". Früher habe ich mich dagegen gewehrt, habe mir selbst ein schlechtes Gewissen gemacht und war unzufrieden wenn ich mein mir selbst auferlegtes unrealistisch vollgestopftes Tagespensum nicht abgearbeitet hatte. Optimal war gerade so gut genug 🙈😀Davon bin ich mittlerweile ab - das war aber tatsächlich gar nicht so leicht wenn man, so wie ich, in vielen Angelegenheiten sehr verkopft ist...

Das hat sich aber schon gebessert, mittlerweile kann ich auch mal was liegen lassen oder ignorieren ohne mit schlechtem Gewissen was ganz anderes zu tun

Ich habe ToDo Listen auch nur Temporär wenn ich mal zu viele Sachen gleichzeitig habe die ich mir nicht merken kann. Ansonsten alles im Kopf. Terminkalender habe ich auch da stehen Hauptsächlich Elternabende etc. wegen der Kinder drin.
In meiner Vermieter ToDo stehen nur noch zwei Punkte: Rolladen in S129Z13 checken und Böden in E5Z1-4 tauschen das war es. Allerdings müssten noch ein paar Dunstabzugshauben getauscht werden die hab ich im Kopf könnte ich bei der Gelegenheit aber mal wieder in die ToDo übertragen.

Gut das wir drüber gesprochen haben.

Oft verstehe ich gar nicht (mehr), wie Leute mit Vollzeitjob ihr Leben auf die Reihe und ihre privaten Aufgaben und To-do's abgearbeitet bekommen. Da erzählen Kollegen von ihren Urlauben, Unternehmungen, Renovierungen, Hobbies, Fittnessstudio etc. und was sie alles im Haushalt tun, noch zum Vereinsport oder ins Studio gehen...

Ich bin dann immer verdutzt weil ich gar nicht verstehe wo sie all die Zeit auftreiben 🤷🏻‍♂️🤔

Da bekomme ich gefühlt deutlich weniger auf die Reihe obwohl ich fast jeden Tag zu Hause bin...

Zitat von Laloba am 26. Oktober 2024, 19:04 Uhr

Glaube, @muslime_frugi wird das schon richtig verstanden haben...

Ich kann nicht mehr richtig folgen. Jedenfalls hatte ich verstanden, dass du fragtest wie du/man wieder an die Leichtigkeit früherer Zeiten anknüpfen kann. Das war mein Verständnis.

Daraufhin habe ich meine Meinung und Sicht dazu geschildert und praktische Beispiele gegeben, in welchen Momenten ich selbst die Leichtigkeit verspürte.

 

Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 21:46 Uhr

Oft verstehe ich gar nicht (mehr), wie Leute mit Vollzeitjob ihr Leben auf die Reihe und ihre privaten Aufgaben und To-do's abgearbeitet bekommen. Da erzählen Kollegen von ihren Urlauben, Unternehmungen, Renovierungen, Hobbies, Fittnessstudio etc. und was sie alles im Haushalt tun, noch zum Vereinsport oder ins Studio gehen...

Ich bin dann immer verdutzt weil ich gar nicht verstehe wo sie all die Zeit auftreiben 🤷🏻‍♂️🤔

Da bekomme ich gefühlt deutlich weniger auf die Reihe obwohl ich fast jeden Tag zu Hause bin...

Alles eine Frage der Organisation. Du bist eben chaotisch und ungesteuert, da helfen auch keine 500 ToDo Listen...

Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 21:46 Uhr

Oft verstehe ich gar nicht (mehr), wie Leute mit Vollzeitjob ihr Leben auf die Reihe und ihre privaten Aufgaben und To-do's abgearbeitet bekommen. Da erzählen Kollegen von ihren Urlauben, Unternehmungen, Renovierungen, Hobbies, Fittnessstudio etc. und was sie alles im Haushalt tun, noch zum Vereinsport oder ins Studio gehen...

Ich bin dann immer verdutzt weil ich gar nicht verstehe wo sie all die Zeit auftreiben 🤷🏻‍♂️🤔

Da bekomme ich gefühlt deutlich weniger auf die Reihe obwohl ich fast jeden Tag zu Hause bin...

Einmal meinte eine Chefin, die auch noch ehrenamtlich engagiert ist: "Zu Hause war alles fertig und dann haben wir..." Es stellte sich heraus, dass sie mit "fertig" wirklich alles meinte, von Hausarbeit bis To-do-Listen. Ich hab gestaunt... Bei mir ist nie alles fertig. Ich schaffe es auch nicht, für eine Geburtstagsfeier im Kollegenkreis alles selbst zu machen. Die Abteilungsleiterin produziert mitten in der Woche Kuchen und Quiches. Vom Transport mal ganz abgesehen. Ich hab zum vorletzten runden was aus der Kantine kommen lassen, die auch Catering für Firmenfeiern macht. Die Feier zum letzten runden fiel im Job aus, das war in der Corona-Zeit. Ich war erleichtert.

Dann gibt es Tageszeiten, da kann ich mich besser an To dos erinnern als zu anderen. Manche fallen mir trotz Liste erst abends ein, wenn man sie nicht mehr erledigen kann. Das Trödelkind in mir hat also Strategien entwickelt, um den Anforderungen des Erwachsenenlebens (erstmal) zu entkommen. Das führt aber nicht zu mehr Leichtigkeit.

ADHS erklärt natürlich vieles, vor allem deine langen To-do-Listen. Um Dinge anzugehen und abzuschließen, müssen Menschen mit ADHS viel mehr Energie aufbringen als andere.

Alles eine Frage der Organisation. Du bist eben chaotisch und ungesteuert, da helfen auch keine 500 ToDo Listen...

Ganz im Gegenteil, ich lebe sehr strukturiert und durchgeplant. "schwierig" wird es, wenn mich etwas ungeplantes aus dem Konzept bringt so dass meine geplante Tagesordnung durcheinander kommt.

Zitat von Laloba am 27. Oktober 2024, 11:32 Uhr

Einmal meinte eine Chefin, die auch noch ehrenamtlich engagiert ist: "Zu Hause war alles fertig und dann haben wir..." Es stellte sich heraus, dass sie mit "fertig" wirklich alles meinte, von Hausarbeit bis To-do-Listen. Ich hab gestaunt... Bei mir ist nie alles fertig. Ich schaffe es auch nicht, für eine Geburtstagsfeier im Kollegenkreis alles selbst zu machen. Die Abteilungsleiterin produziert mitten in der Woche Kuchen und Quiches. Vom Transport mal ganz abgesehen. Ich hab zum vorletzten runden was aus der Kantine kommen lassen, die auch Catering für Firmenfeiern macht. Die Feier zum letzten runden fiel im Job aus, das war in der Corona-Zeit. Ich war erleichtert.

Dann gibt es Tageszeiten, da kann ich mich besser an To dos erinnern als zu anderen. Manche fallen mir trotz Liste erst abends ein, wenn man sie nicht mehr erledigen kann. Das Trödelkind in mir hat also Strategien entwickelt, um den Anforderungen des Erwachsenenlebens (erstmal) zu entkommen. Das führt aber nicht zu mehr Leichtigkeit.

Sag mal @laloba ich hätte Dich so ü50 verortet, die Anforderungen des Erwachsenenlebens lässt man doch in seinen 20ern hinter sich, kämpfst Du da immer noch mit und wenn ja wie schaffst Du es als Coach zu arbeiten oder hast Du nur die Ausbildung absolviert?

Auf mich macht es den Eindruck, als wenn Du ein "Sklave" deiner To Do Listen bist, so kann sich natürlich keine Leichtigkeit im Leben einstellen. Du hast doch keinen 4-köpfigen Haushalt zu versorgen oder was gibt es denn da so viel zu tun, ich kann mir das gar nicht vorstellen. Meinen Haushalt mache ich mit links und bei der Arbeit muss ich mir auch ganz selten mal Gedanken machen, nach 30 Jahren kenne ich alle Kniffe und Tricks. Und wenn ich mal etwas versäume, halb so wild, irgendwer wird mich schon darauf hinweisen oder erinnern, und wenn nicht war es nicht wichtig. Die Arbeit ist ohnehin nie fertig, auch zu Hause nicht, von dem Gedanken muss man sich verabschieden, das stresst nur.

Ich würde die To Do Listen in die Tonne schmeißen, probiere das doch mal.

Zitat von Max aus E am 26. Oktober 2024, 21:46 Uhr

Oft verstehe ich gar nicht (mehr), wie Leute mit Vollzeitjob ihr Leben auf die Reihe und ihre privaten Aufgaben und To-do's abgearbeitet bekommen. Da erzählen Kollegen von ihren Urlauben, Unternehmungen, Renovierungen, Hobbies, Fitnessstudio etc. und was sie alles im Haushalt tun, noch zum Vereinssport oder ins Studio gehen...

Ich bin dann immer verdutzt weil ich gar nicht verstehe wo sie all die Zeit auftreiben 🤷🏻‍♂️🤔

Da bekomme ich gefühlt deutlich weniger auf die Reihe obwohl ich fast jeden Tag zu Hause bin...

Ich glaube wenn man strukturiert im Job arbeitet ist man effizienter im Umgang mit der Tageszeit als wenn man nur zu Hause rumpuzzelt, da wird glaube ich viel Zeit vertrödelt. Ich mache neben den oben von Dir genannten Sachen noch zusätzliche meine 5 Vorlesungen im Jahr, 6 Jahre lang sogar zusätzlich noch Einsätze als Dozent bei den Chinesen und fühle mich selten gestresst. Es ist aber auch tatsächlich eine Frage der Organisation.

Ich freue mich aber schon aufs Zeit vertrödeln demnächst, schön ineffizient werden, Rentner haben ja nie Zeit :mrgreen:

Wer hier einen Daumen nach unten setzt, hat keine Ahnung...aber die meisten hier sind scheinbar ungesteuert und haben ihr Leben nicht im Griff.

Mit Mitte 40 war ich in Elternzeit in Teilzeit, mich viel um meinen Sohn gekümmert, mehrere riesige Projekte mit teilweise mehreren Hundert Mitarbeitern gesteuert, regelmäßig Sport gemacht und mein Portfolio aufgebaut. Ach ja, 3 bis 4 mal im Jahr Urlaub gemacht.

Alles eine Frage der Organisation!

Also, ich habe einen anspruchsvollen Job, in dem ich mich regelmäßig weiterbilden muss.  Dann mache ich für ein mittelständisches Unternehmen im HR-Bereich Beratung und Coaching, wenn es notwendig ist, so ca. 10 Stunden im Monat. Mal einen Monat wenig, in einem anderen mehr, kommt drauf an. Dazu habe ich "nebenbei" ein Zweitstudium in einem ganz anderen Fachgebiet gemacht, erst den Bachelor, dann alle Mastermodule, Masterarbeit steht noch aus. Zwischendrin noch diverse Fortbildungen, u. a. eine Coaching-Ausbildung. Das Zweitstudium hatte ich in einem anderen Post auch schon erwähnt.

Privat habe ich länger mit einem Mann zusammen gelebt, dessen Kind bei uns lebte.

Ich habe überlegt, ob ich auf den Beitrag von Konsument antworten soll, der ja gerne herausstellt, was er alles kann und vor allem besser kann - ohne jemanden hier persönlich zu kennen und offenbar auch, ohne Posts von anderen genau zu lesen. Das Ganze in einer Ansprache, die nicht angemessen ist.

 

Erschließt sich mir trotzdem nicht warum Du ohne To Do Listen privat nicht klarkommst. Glaubst Du die einzige zu sein mit einem anspruchsvollen Job. Du wolltest wissen wie du die Leichtigkeit von früher zurück bekommen kannst, die Antwort von @muslime_frugi hast du nicht verstanden und auf meine reagierst du patzig.

Natürlich kenne ich die Personen hier nicht persönlich, denn wir sind in einem anonymen Forum. Wo habe ich gesagt, dass ich alles besser kann, habe ich nie behauptet, es geht hier um Organisation des Alltags. Da finde ich deine Aussagen als jemand, der in Beratung und Coaching arbeitet höchst befremdlich.

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