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Finanzielles Ungleichgewicht in Partnerschaft

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"Es wäre sehr schade, wenn wir dich aufgrund von Missverständnissen, was auch immer, verlören."

Warum sollte ich das Forum verlassen? Habe gestern noch einen Beitrag unter "Ankündigungen..." verfasst.

Aber du hast Recht, es handelte sich um Missverständnisse. Es ging ja gar nicht um das Führen oder Nicht-Führen von Listen, sondern vielmehr um den Umfang dessen, was man vor dem Hintergrund der persönlichen Bedingungen zu tun hat. Egal, ob das nun auf einer Liste steht oder jemand es im Kopf hat. Das ändert nichts am Umfang. Deshalb habe ich die Fokussierung auf To-Do-Listen nicht verstanden. Ich hätte vielleicht besser anders gefragt. Das Wort 'To-do-Liste" hat dann unnötig polarisiert. Leider bis hin zu persönlicher Abwertung. Daran gibt es nichts schönzureden.

Das von mir aufgeworfene Thema war eh Offtopic. Für mich hat es sich erledigt, zumindest hier.

Schön, dass du meine Beiträge gerne liest. ♥️

Genau, der Tonfall vergangener Tage ist nun Geschichte hier im Forum.

Nur noch Liebe, Zuneigung und volles Verständnis!

Habe schon wieder 2 mal Daumen hoch bei Konsument gedrückt. Ach wie gut bin ich doch!

Daumen hoch dafür! Auch danke an Dich @privatier für den 4.444 Beitrag, einsamer Rekord hier glaube ich. Musst einen ausgeben, virtueller Kaffee oder so 😉

Aber nein, irgend jemand verteilt Daumen nach unten und verbreitet negative Energie!

Kann nur Laloba oder geher sein...

geher ist ein guter Typ, der wird es nicht sein.

Nein, Privatier. Ich gab (auch dir) heute mehrere thumbs up.

Bei Daumen nach unten halte ich mich ziemlich zurück. Neulich gab es hier im Faden eine Gelegenheit für mich. Da war jemand übergriffig sowie unfair (wohl nicht mit Absicht?) und wurde mit sehr vielen solcher Daumen "versehen". Da schloss ich mich an. Das heißt aber nicht, dass ich den Forist grundsätzlich ablehne oder schlecht finde. Er hat auch sehr viele gute Seiten und nimmt einen wertvollen Platz hier ein. Niederfallen, aufstehen, weitermachen.

Ich wüsste hier niemanden (von den regelmäßigen Vielschreibern und überhaupt), den ich nicht oder gar nicht abkann. Die meisten haben einen starken Charakter, sind vielfach Einzelkämpfer mit Ecken und Kanten. Sonst wären sie nicht so weit gekommen. Da fallen nunmal einige Späne beim Hobeln.

Ich lerne für mich unter anderem, nicht alles so ernst zu nehmen oder auf die Goldwaage zu legen.

Allgemein: Seien wir doch froh, dass sich hier immer mehr Leute tummeln. Jede Begegnung, jedes Posting lehrt uns etwas. Bereichert. Gehen wir aufeinander zu. Mobbing und Abwertung gibt es doch schon genug in der Welt da draußen. Lasst uns mehr aufeinander zugehen. Soweit mein verspätetes Wort zum Sonntag.

Sehr gut zusammengefasst @geher, volle Zustimmung!

Genau guter Beitrag

Ach Leute ihr seid alle so lieb. Stellt euch mal bitte alle im Kreis auf und lasst uns alle gegenseitig umarmen.

Hallo Hallo und einen schönen vierten Advent vorab.

 

Das Thema Finanzen ist in der Partnerschaft wieder Mal ein Thema. Wir überlegen wie wir die gemeinsamen kosten fair verteilen.

 

Ausgangspunkt:

Person a erzielt monatlich einen Überschuss durch Job, Vermietung und Selbstständigkeit von ca. 3000 Euro nach Abzug von laufenden Fixkosten und Verbindlichkeiten

 

Person a hat Depot und Tagesgeld im Wert von ca. 60k und Immobilie wert abzgl Kredit von ca. 200k

 

Person b hat sich für Teilzeit entschieden und hat nun einen Überschuss nach laufenden Fixkosten von ca. 2k

 

Person b hat Depot und Tagesgeld im Wert von ca. 3mio und selbstgenutzte Immobilie in Höhe von 900k

 

Überlegung 1 von a:

Solange das Vermögen über 1 Mio mehr ist trägt die Person alle Kosten.

 

Das wurde von b abgelehnt da alle Kosten für die nächsten 20 Jahre bei ihr liegen würden.  Gegenvorschlag:

Beide beteiligen sich prozentual am aktuellen Überschuss

 

Das wurde von a abgelehnt da Mehrarbeit sich für sie dann gar nicht lohnt und vermögen Unterschiede zementiert werden. Gegenvorschlag:

Es werden sämtliche Erträge und nicht nur Gehalt herangezogen, auch Buchgewinne

 

Wurde von b abgelehnt da sie das Risiko trägt. Gegenvorschlag:

Kosten werden 50:50 aufgeteilt

Wurde von a abgelehnt da die Kapitalerträge von b sehr hoch sind.

 

Bin da etwas unentschlossen wegen Gleichheit und Gerechtigkeit. Gleich ist einfach, beide bezahlen gleich viel aber ist das unter diesen Umständen gerecht?

 

Wie würdet ihr von aussen das einschätzen was gerecht ist?

 

Mfg

 

 

Da kann man natürlich ewig drüber diskutieren...oder es auch gleich lassen und sich trennen.

Ihr wohnt zusammen in der abbezahlten Immobilie?

Vorschlag: Ihr wohnt beide in der Wohnung ohne Ausgleich. Ansonsten werden die gemeinsamen Kosten 50/50 geteilt.

@feedback

Da fehlen noch Informationen...

- wie hoch sind die GEMEINSAMEN Kosten?

- ähnliches oder unterschiedliches Konsumverhalten?

- Wohnsituation?

- evtl. Vorgeschichte?

(z.B.: hat Person a die mittellose Person b jahrelang durchgefüttert während b ein Start-up aufgebaut hat, dessen Verkauf vor 2 Jahren  3 M€  eingebracht hat?)

Da sowohl Person A als auch Person B genug Kohle haben würde ich 50/50 sagen.

Ansonsten nimm es wie ein Mann und zahl einfach alles 😉

Wundere mich immer, dass man als Paar über sowas diskutieren muss (nicht negativ gemeint).

Ich würde als B grob 2/3 bis 4/5 der Fixkosten übernehmen.

Mit  “halbe halbe” würde ich mich überhaupt nicht wohlfühlen, bei dem Vermögensunterschied.

Erstaunlich, wie lange manche Menschen sich mit solchen Kleinigkeiten beschäftigen können.

Bei uns ist das Verhältnis mittlerweile ähnlich, also zahle ich die Bude und auch mindestens 50% der sonstigen Haushaltskosten. Zudem geht die Hütte in die AV meiner LG über. Bei den laufenden Kosten hat meine bessere Hälfte soeben angemerkt, dass das Haushaltskonto in Q1/2026 eine Finanzspritze braucht, weil wir 2025 zwei statt einem E-Auto betrieben haben und die Vorauszahlungen noch nicht freiwillig angepasst haben.

Die Nachzahlung werde ich allein ausgleichen und vermutlich auch die Lücke der Vorauszahlungen. Exakt rechnet das bei uns aber niemand nach und war noch nie Diskussionspunkt für länger als 5 Minuten.

Wäre auch interessant, was TJScheibel dazu sagen würde ...

Ganz grundsätzlich wichtig ist, dass beide gleich ticken und in Sachen Geld, Konsum gleiche Werte und Ziele haben.

Das war in der Ehe schwierig und ungleich. Somit war es auch nicht stimmig auf Dauer einseitig die Kosten zu tragen.

In der neuen und nun auch schon mehrere Jahre andauernden Partnerschaft war es somit nicht einfach wieder Vertrauen aufzubauen und -hier auch wieder- in der Rolle des Leistungsfähigeren größere Anteile der Kosten zu übernehmen.

Beim Zusammenzug in die lastenfreie Immobilie haben wir vereinbart dass sie fiktiv die Hälfte der alten Miete in einen ETF Sparplan legt. Die Haushalts und Wohnnebenkosten haben wir uns geteilt.

Seit diesem Jahr trage ich die auch alleine und sie legt ihren Anteil in den ETF. So entsteht ein „wir“ auch bei Plänen zum Arbeitsende.

Es fühlt sich gut an großzügig zu sein und schafft Verbindung und Vertrauen.

Zitat von Semi-Privatier am 21. Dezember 2025, 15:38 Uhr

...

Ansonsten nimm es wie ein Mann und zahl einfach alles 😉

Dem liegt traditionell zugrunde, daß die Frau sich um Haushalt und "Care-Arbeit" kümmert...

...  so daß mann sich hiervon unbelastet um das Geldverdienen kümmern kann!

Oder man orientiert sich an einem grundlegend altem Männerbild nachdem der Mann das stärkere Geschlecht ist, das der Frau als schwachem Geschlecht das Leben finanziert im Sinne von Beschützen.

Ich denke dass ist vor allem dann ein Punkt, wenn man frisch zusammenkommt oder eben völlig andere Vorstellungen von Geld, Konsum und Zielen hat. Bei uns ist das nach 28 Jahren kein Thema mehr, da gibt es auch kein Haushaltskonto oder dergleichen. Z.B. das Auto jetzt bezahle ich, zugelassen wird es dann aber auf meine Frau. Bei der Auswahl waren wir uns schnell einig, keine großen Diskussionen. Jeder hat die Bereiche in denen er sich mehr engagiert, das hat sich so eingegroovt. Hauptsache ist doch, dass man mit der Aufteilung zufrieden ist.

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