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Finanzielle Freiheit, Sonne und nebenbei was schönes jobben 🙂

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Das mit den höheren Kosten ist auch aus meiner Erfahrung richtig. Letztlich logisch, denn in der Zeit in der man gearbeitet hatte damals, da konnte man schlecht konsumieren. Mehr Freizeit, mehr Konsummöglichkeiten, zumal wenn Freunde usw. ebenfalls mit dabei sind. Oft geben dann auch noch die den Konsumrahmen vor, denen es am besten geht. Daher und wie immer: Nicht zu knapp planen.

Auch die Inflation gerade bei Gastronomie und Urlaub hat schon kräftig zur Kaufkraftverlust beigetragen.
Ist mir dieses Jahr so richtig bei einem Schweiz Aufenthalt aufgefallen die fast keine Inflation hatten. Glühwein 5 Franke und 5€. Aber der € nur noch 91 Rappen.

Stichwort finanzielle Repression.

… und klar Absprung: Nicht zu knapp ist abgespeichert. Will man hier in seinem sozialen Umfeld weiter leben muss zwecks Umverteilung die Tasche noch tiefer sein.

Das passt schon bei mir. Ich würde gerne überwiegend von den laufenden Einnahmen leben.

Die Gehälter und die Rente werden ja halbwegs an die Inflation angepasst, bei Wertpapieren etc bin ich da etwas verunsichert. Da gehts ja teilweise turbulent zu. 😉

Ich frage mich auch als, was wäre, wenn wir sehr alt werden. Tatsächlich dürften ja aber die Reisekosten mit spätestens 80 Jahren doch weniger werden. Auto braucht man vermutlich auch keins mehr.

Zitat von Susy Sunshine am 10. Februar 2026, 16:58 Uhr

Das passt schon bei mir. Ich würde gerne überwiegend von den laufenden Einnahmen leben.

Die Gehälter und die Rente werden ja halbwegs an die Inflation angepasst, bei Wertpapieren etc bin ich da etwas verunsichert. Da gehts ja teilweise turbulent zu. 😉

Ich frage mich auch als, was wäre, wenn wir sehr alt werden. Tatsächlich dürften ja aber die Reisekosten mit spätestens 80 Jahren doch weniger werden. Auto braucht man vermutlich auch keins mehr.

Ich hab das an meiner Mutter gesehen, als sie in Rente ging, erst war sie viel auf Reisen, erstmalig in Ihrem Leben, Studienreisen in viele Länder, schon viel Geld gebraucht, dann ging das nicht mehr wegen gesundheitlicher Einschränkungen, der finanzielle Bedarf ging runter, dann konnte sie wegen Augenproblemen nicht mehr Auto fahren.
Ab diesem Zeitpunkt hat sie quasi nur noch das gebraucht, was wir im Supermarkt gelassen haben und die Nebenkosten fürs Haus.  Ca. 600€.
Dann kam die Pflegestufe, und letztes Jahr der Umzug ins Heim, was den finanziellen Bedarf auf 3.500€ Zuzahlung pusht.

Eine große Welle.

Ich würd sagen, das Leben genießen, solange es geht, die Einschränkungen kommen früh genug.  Nicht alles raushauen, natürlich, denke wir verstehen uns.

Essen gehen oder abends ausgehen tun wir nur noch selten in Deutschland, ist uns zu teuer und bringt auch keinen Mehrwert, da machen wir es uns lieber zu Hause gemütlich und kochen was. Alkohol trinken wir eh nicht und bevor ich in einem Café sitze bin ich lieber auf meinem Sofa 😉

Früher sind wir sehr viel ausgegangen, alles hat seine Zeit. Ab und zu mal Kino oder ein Konzert oder Veranstaltung, wir waren jetzt im Dezember zum Winterzauber und Winterzirkus, das war auch wirklich schön und hat sich gelohnt, aber jetzt regelmäßig für 100€ aufwärts pro Person in ein Konzert gehen. Ne, das passt für mich vom Preis-Leistungsverhältnis schon lange nicht mehr. Ich muss da auch nicht mit anderen mitziehen, das tangiert mich nicht. Da geben wir das Geld lieber für Reisen aus.

Solange ich mit meinem Nebenjob noch gutes Geld reinhole verwenden wir das für den kleinen Luxus, Rosen züchten oder das Gras vom Rasen trimmen kann man dann später immer noch. Das kost dann nix 😉

Zitat von TakeTwo am 10. Februar 2026, 17:39 Uhr

 

Ich würd sagen, das Leben genießen, solange es geht, die Einschränkungen kommen früh genug.  Nicht alles raushauen, natürlich, denke wir verstehen uns.

Ich sag als, bald kann ich reisen, bis das Geld alle ist. Aber machen würde ichs dann doch nicht.

Zitat von Semi-Privatier am 10. Februar 2026, 19:29 Uhr

Essen gehen oder abends ausgehen tun wir nur noch selten in Deutschland, ist uns zu teuer und bringt auch keinen Mehrwert, da machen wir es uns lieber zu Hause ....

Ich werde meine Ausgaben mal aufschreiben und dann etwas einschränken. (Ich rechne mir ja immer Kosten aufs Jahr hoch). Ohoh!

Einen Freund, mit dem ich als Essen gehe, will ich eh mal bei mir bekochen. Er selbst kocht ganz selten - ich will ihm mal paar tolle schnelle Gerichte zeigen.

Auf Konzerte gehe ich seit Corona seltener, möchte aber besonders einen kleinen Live-Club doch ab und zu unterstützen.

Getränke lasse ich als teuer liefern, kaufe aber auch selbst beim Discounter zu. Ich fluche dann bei Lieferung, weils so teuer ist oder auch, wenn ich das Zeug selbst hole und hochschleppe. Hier könnte ich noch viel sparen. Aktuell nutze ich halt beides.

Also bei mir wäre noch viel möglich - vielleicht teste ich mal nen Hardcore-Frugalisten-Monat.

Zitat von Muslime_Frugi am 10. Februar 2026, 9:52 Uhr

… und klar Absprung: Nicht zu knapp ist abgespeichert. Will man hier in seinem sozialen Umfeld weiter leben muss zwecks Umverteilung die Tasche noch tiefer sein.

Thema Umverteilung:  Ich bin da jetzt mal bewusst ganz naiv: Selbst wenn Links-SPD sich durchsetzt. Mir wird es trotz Plünderung meiner Vorsorge besser gehen als wenn ich im staatlichen System geblieben wäre oder mich allein auf die gesetzliche Rente verlassen hätte. Also relativ gesehen geht's mir immer besser. Glaub da ganz fest dran!🫣

"Uns" gehts auf jeden Fall gut. 😉

So, hier bin ich wieder. Noch acht Monate arbeiten bis zur Freiheit 🙂

Da ich diesen Monat ja gleich in den ersten Tagen paarmal mit Freunden viel Geld für essen, Kaffee trinken, Frühstücken augegeben habe, hab ich die Gesamtkosten mal addiert:

120 € für sieben mal ausgehen. Ich schau schon auch auf die Preise im Lokal. Heute zum Essen eine grosse Flasche Wasser und da wir so gemütlich am quatschen waren, haben wir im sehr vollen Lokal  anstandshalber noch einen Cappuccino  bestellt.

Ich werde nächsten Monat diese Kosten versuchen etwas kleiner zu halten. Es ist bereits ein Konzert vorgesehen und mit dem Team wollen wir in ein teureres Lokal essen gehen.

Im Freundeskreis gehen wir eigentlich immer zumindest was trinken. Spazierengehen, Stadtbummel, Kunst, Konzerte, es ist einfach schön, mit Freunden danach noch ins Cafe oder in ein Lokal zu gehen. Ich werde mir überlegen, öfter Leute zu mir einzuladen, wenn wir in der Nähe sind. Im Sommer können wir auch schön auf dem Balkon sitzen.

 

So, jetzt wünsche ich uns erstmal ein schönes Wochenende. Morgen ist (W)Einkaufsnacht in einem Städtchen hier in der Nähe. Sicher werde ich da auch ein paar frugale Euros lassen. ....

 

Zitat von Absprung_2020 am 10. Februar 2026, 9:17 Uhr

Das mit den höheren Kosten ist auch aus meiner Erfahrung richtig. Letztlich logisch, denn in der Zeit in der man gearbeitet hatte damals, da konnte man schlecht konsumieren. Mehr Freizeit, mehr Konsummöglichkeiten, zumal wenn Freunde usw. ebenfalls mit dabei sind. Oft geben dann auch noch die den Konsumrahmen vor, denen es am besten geht. Daher und wie immer: Nicht zu knapp planen.

Meine Erfahrung des letzten 3/4 Jahres ohne Arbeiten ist bisher eine andere.

Kein Sprit mehr fürs Pendeln, fast nie schnelles Essen holen zwischendurch weil keine Zeit und keine Energie selber zu kochen, kein Mittagessen mit Kollegen mehrmals die Woche, kein Bedarf an Business-Outfits.

Mehr Zeit um zu schauen wo es was günstig und gut gibt, um Dinge selber zu machen. Keine Frustkäufe mehr nach dem Motto „Das hab ich mir jetzt verdient“

Essen gehen ist jetzt 1-2 mal im Monat gemütlich mit Freunden, und vielleicht dann noch 3-4mal ein Getränk irgendwo. Alleine schnell was holen mach ich garnicht mehr.

Ich brauche jetzt zwischen 400 und 500€ weniger als vorher im Monat.
Liegt natürlich auch daran dass meine Lieblingsbeschäftigungen meistens mit „raus gehen und bewegen“ zu tun haben, das kostet eben nichts außer ab und zu ein Paar Turnschuhe. Und daran dass wir im Freundeskreis gerne nach Hause einladen, das hat sich während Corona so ergeben und gehalten.
Reisen ist grade das Einzige wo ich mir denke dass ich da irgendwann mehr Geld ausgeben will, aber das ist ja immer optional und man kann es lassen wenns mal nicht so läuft. Außer es ist das Hauptziel von nicht mehr Arbeiten dass man in der Welt rumkommt, dann muss man natürlich das Geld dafür irgendwie ranschaffen 😁

Muss ja jeder machen wie er möchte, aber wenn man will ist es auch möglich weniger auszugeben ohne zu darben.

Reisen kann dann tatsächlich der Show-Stopper der parallel genannten 900-1400€ (ohne Miete und KV) p.M. sein.
So zumindest bei mir, wo Reisen gewollt mittlerweile der größte Einzelausgabenposten ist.

@knuddelwinzig ja, der Posten Urlaub ist derzeit der größte, also das, was du dir ja auch vorgenommen hast oder zumindest in Erwägung ziehst.

Deine Kostenpunkte aus der Arbeitszeit: Pendeln, Frustkäufe oder auch Business-Wear, die hatte ich alle nicht. Aber natürlich ist das zentral, wenn man derlei Vergleiche zieht. Muss aber zugeben, dass ich an sowas gar nicht gedacht hatte bei meiner Aussage!😉 Daher die ernste Rückfrage, wenn du das jetzt mit einbeziehen würdest in deine Aussage.... also die drei Punkte monetär neutralisiert. Dann brauchst du doch auch mehr Geld als früher!?

Nochmal Kostenposition Urlaub: Ich war in 2025 fast 5 Monate unterwegs. Klar aber auch, 5 Monate hätten ja auch zu Hause entsprechende Kosten verursacht. Letztlich kann man das nur per Zusatzkostenbetrachtung bewerten. Habe ich noch nicht gemacht, müssten per Monatsdurchschnittswerten vielleicht mal gegenüberstellen. Daher wäre es jetzt auch sinnlos eine Zahl von 20 oder 35.000€ zu nennen für diese langen Aufenthalte. Aber in jedem Fall kann das erheblich sein.

Daher @susy-sunshine werde ich das weiter interessiert beobachten wie das weitergeht in deiner "Phase Null". Wenn ich das so lese mit Freunden weggehen, Käffchen, Essen, Kunst und Kultur.... habe ich da so eine Ahnung.🤭 Traumhaft, wenn die Kohle dafür da ist!

Daher halte ich an meinem Spruch fest, bzw. wandle ihn nur leicht ab:  Lieber auf der Seite der Sicherheit irren, anstatt auf der Seite des Risikos.

Die arbeitsbedingte Kosten sind natürlich sehr individuell.
Bei mir mit viel HO und einem phänomenal firmenseitigen Kantinenzuschuss, arbeiten zu 90% in Kleidung die ich auch in der Freizeit trage und Firmenwagen wird da nicht viel mit Minderkosten sein.

Das Streben nach Freiheit ist ja mehr als nur Zeit Freiheit.

Zitat von Absprung_2020 am 1. März 2026, 11:15 Uhr

@knuddelwinzig ja, der Posten Urlaub ist derzeit der größte, also das, was du dir ja auch vorgenommen hast oder zumindest in Erwägung ziehst.

Deine Kostenpunkte aus der Arbeitszeit: Pendeln, Frustkäufe oder auch Business-Wear, die hatte ich alle nicht. Aber natürlich ist das zentral, wenn man derlei Vergleiche zieht. Muss aber zugeben, dass ich an sowas gar nicht gedacht hatte bei meiner Aussage!😉 Daher die ernste Rückfrage, wenn du das jetzt mit einbeziehen würdest in deine Aussage.... also die drei Punkte monetär neutralisiert. Dann brauchst du doch auch mehr Geld als früher

Ich hatte während der Vollzeitbeschäftigung die letzten Jahre im Schnitt 1600€ vom Netto verbraucht, da waren die Wohnnebenkosten drin aber nicht die Krankenversicherung. Urlaube waren da auch nicht ganz billig weil auf maximale Erholung ausgerichtet. Das plus aufgerundet 300€ Krankenversicherung plus ein bisschen Luft ergibt den Wunschbetrag von 2000€ (das sind die 1400 nach Wohnkosten und GKV), dabei hatte ich schon daran gedacht dass ja einige Kosten wegfallen und das Geld dann für Urlaub und Freizeit zur Verfügung steht.

Die letzten Monate hab ich keinen teuren Urlaub gemacht sondern nur Freunde und Familie besucht. Da kam ich mit 1500€ gut zurecht (900 nach Wohnkosten und GKV)

Haushaltsbuch hab ich allerdings erst geführt als aus dem Job raus bin, daher kann ich es nicht ganz genau gegenrechnen. Da weiß ich nur was insgesamt rein kam und was ich insgesamt weggespart habe.

 

Und tatsächlich bedeutet Freiheit für mich derzeit in erster Linie Zeitfreiheit. Ich bin einfach happy wenn ich z.B. morgens nach nem Kaffee im Bett meinen Rucksack packe und in den Wald stiefele. Ob mir das auf Dauer zum Glück reicht weiß ich natürlich noch nicht.

Der Netto Median Verdienst in Deutschland liegt bei ca. 2000 bis 2100€ pro Monat.  Abzüglich Miete müssen etwa die Hälfte der Bevölkerung von 900 bis 1400€ leben.  Alleine etwas schwieriger, einige Kosten wie DSL oder GEZ teilen sich durch zwei.

Natürlich geht das,  man lebt dann so wie viele, wo große oder teuere Reisen nicht drin sind, Auto auch nicht, oder nur bedingt und es darf nichts passieren, was wirklich teuer ist (z.B. Betonsanierung in der ETW Anlage).

Inflation nicht vergessen, hast Du eingeplant, dass Dein Budget die nächsten 40 - 50 Jahre angepasst werden muss?

Tatsächlich wäre ich darauf angewiesen dass meine Geldanlagen mittel- und langfristig in der Summe mindestens die Inflation erwirtschaften. Das würde ich jetzt aber mal nicht in Frage stellen, und für kurzfristige Einbrüche hab ich derzeit genug im Festgeldpuffer.

Für die Wohnung habe ich noch einen extra Topf mit Rücklagen, der reichen sollte. Der wird auch für sonst nix angefasst.

Insgesamt fühle ich mich im Moment sicher genug um nicht in meinen bisherigen Beruf zurückzugehen. Wie an anderer Stelle schon geschrieben halte ich die Augen offen nach Teilzeitjobs die mir gefallen könnten um meine Rücklagen zu entlasten.

Ich wollte aber auch nicht den Fred hier kapern mit meinen Planungen, nur anmerken dass es eventuell auch mache Ausgaben ohne Job auch nicht mehr gibt.

Zum Glück kann ich in der Firma rumlaufen, wie ich will: Hoddiekleid mit Jeans und Sneaker, da brauchts kein Blüschen. Frustkäufe tätige ich auch nicht.

Wenn ich zu Hause arbeite, ist der Kühlschrank leider etwas nah, wo ich mal im Stress zugreife oder ich mapfe auch mal schnelles, ungesunden Mittagessen. Mit mehr Zeit und ohne Stress geht das auf jeden Fall gesünder und günstiger.

Gestern war ich übrigens auf dieser (W)Einkaufsnacht im Weinstädtchen. Hab vorher ne Brezel gegessen, die anderen beiden Mädels haben sich was zu Essen am Stand geholt. Gekauft hab ich nix, die ganzen Läden, Boutiquen etc waren ja geöffnet, hatte ich auch nicht vor.

Im Städtchen gab es Musik, Stelzenläufer, einen Chor, Trommler, überall waren schöne Lichtquellen aufgestellt - es war recht unterhaltsam.

Zum Schluss waren wir bei einem Weingut, da gabs für mich nen kleinen Traubensaft für 2 Euro.

Also Spass gehabt, gute Gespräche geführt und bewusst ganz wenig ausgegeben. Geht!

Ich tracke jetzt die Monatsausgaben für "Freizeitausgaben" und seit dieser Woche auch die Einkäufe. Da heb ich die Kassenzettel auf und versuche unnötiges Zeug wie Süsskram einzuschränken. Die Kontrolle scheint zu helfen.

Momentan nervt mich die politische Situation sehr. Traurig, die Welt ist am Arsch.  Deutschland verrottet endlos, wir Arbeitenden sind schuld, da wir alle faul sind und nicht bis 80 oder länger arbeiten wollen.

Ein Familienmitglied sass jetzt eine Woche länger als geplant in Thailand fest. Der Rückflug wäre über Abu Dabi gewesen, wurde storniert. Zum Glück war eine Woche später ein Flug über Wien nach Deutschland buchbar, allerdings zu einem anderen Flughafen. Der Flieger musste durch ein starkes Gewitter fliegen, sonst wäre er zu nah an die Kriegsregion geraten. Wir sind sehr erleichtert, die beiden wieder in Deutschland zu haben.

Ich spare, aktuell geht das noch einigermaßen.

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