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Finanziell Frei ab Sommer 2021 mit 44 Jahren und 4 Kindern

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@sparschwein Vielleicht ein paar Definitionen Vorweg:

Bruttojahresmiete(BJM)
Jahresnebenkosten(JNK)
Gesamtinvestitionskosten(GIK) inklusive Renovierung
JahresInstandhaltungsUndVerwaltungskosten(JIVK)
JahresZinsKosten(JZK)

Bruttomietrendite: (BJM-JNK)/GIK bei mir über 6%
Nettomietrendite: (BJM-JNK-JIVK-JZK)/GIK bei mir über 4%
Cashflow pro Monat: BruttoMiete - Nebenkosten - InstandhaltungsUndVerwatungskosten - Zinsen - Tilgung

Eine Bruttorendite auf das FK ohne Berücksichtigung der Tilgung macht aus meiner Sicht keinen Sinn da jeder anders tilgt. Wenn ich mit 4% auf den GIK tilge habe ich 0€ CF.
Bei mir ist die Tilgung aktuell ca. 8250€ und damit wäre die Bruttorendite auf das FK: (7000+8250)*12/2.760.000 = 6,6%
Allerdings interessiert die Leute eigentlich die EK Rendite und die ist nochmal ganz anderes zu berechnen.

Zitat von Muslime_Frugi am 25. November 2024, 7:52 Uhr

Was bleibt da netto nach AfA, Werbungskosten- und Instandhaltungskosten?

Bei mir ist der CF bereits um die Instandhaltungskosten bereinigt da ich diese sowieso bei WEGs abführen muss und somit nicht cash habe.
Der CF ist Brutto wie Netto 7k da ich auf Mieteinnahmen seit zwei Jahren und auch die nächsten Jahre wohl keine Steuern mehr zahlen muss.

@sparschwein

Mal abgesehen davon, dass man seine Rendite mit den paar hingeworfenen Bröckchen auf gar keinen Fall sauber berechnen kann, ist die Aussagekraft der Rendite auf FK für den Investor doch nahe Null. Der Return on Invest wird entweder auf das komplette Invest ermittelt oder auf das eingebrachte EK. Der Return auf das FK ist nur für die Bank interessant, hängt am Gesamt-ROI und entspricht dem vereinbarten gemittelten Zins.

Lieber Jan

10k netto sollten für dich und deine Frau reichen, spätestens wenn die Kinder aus dem Haus sind 😛

Wenngleich deine Sondervermietung nicht nur eine unternehmerische Tätigkeit darstellt, sondern auch schwer automatisierbar einen wohl nicht unerheblichen Arbeitsaufwand mit sich bringt, ist es völlig unstrittig, dass du mit anderen Anlageklassen als Angestellter und Vater von 4 Kindern soweit nicht gekommen wärst.

Ich selbst war immer sehr konservativ bei Immobilien, da war der Hebel gering und die Skalierung quasi nicht vorhanden. So hätte ich jederzeit bei ausgefallener Miete die Bankrate als teilweise Alleinverdiener Vater von 2 Kindern und mit eigener Rate für die Hausfinanzieung komplett selbst tragen können.

Jetzt wo die Tage kürzer sind habe ich Kindle Unlimited abonniert und bin über das Buch von Helge König gestolpert. Als Partner einer der top 4 Beratungsgesellschaften (musste an @privatier denken) hatte er bis Mitte 40 sein Einkommen verkonsumiert und dann in gut 5 Jahren 50 MFH gekauft.

Mit folgenden Kriterien:

  • Immer mit positivem Cash Flow von Beginn an
  • Mietrendite vor Wertsteigerung (also eher ältere Häuser in B Lagen)
  • mind. 500 besser 1.000€ Netto Überschuss pro Objekt pro Monat

Mit 52 hatte er sein sehr gutes Angestellten Gehalt überschritten und gekündigt.

Für mich wäre es nix, zuviel Gedöns... Zeigt aber was möglich ist. Die Wenigsten haben wohl die notwendigen Fähigkeiten und Voraussetzungen um das nachzumachen.

Das sind gute Punkte, die ihr genannt habt, danke!

Ich war davon ausgegangen, dass es insofern interessant ist, da man die Bruttorendite auf das FK dem FK gegenrechnet um so zu sehen, bei welchen Kapitalmarktzinsen das eigene Investment überhaupt noch rentiert.

@Jan: da hatte ich eine andere Überlegung, was du mit Cashflow meinst - für mich wäre das einfach das Ganze was monatlich reinkommt - vor Kosten. Danke für die Erläuterung.

Zitat von Muslime_Frugi am 26. November 2024, 10:05 Uhr

... Zeigt aber was möglich ist. Die Wenigsten haben wohl die notwendigen Fähigkeiten und Voraussetzungen um das nachzumachen.

geht mir auch so 50 MFHs wäre mir auch zu viel. Und als Vermieter muss man wirklich gerne viel und gut mit Menschen umgehen können. Ständig gibt es neue Probleme zu lösen. Wer sich gerne ständig selbst verbessert um den Kunden(Mietern) den bestmöglichen nutzen bei wenig Zeiteinsatz zu bringen für den ist das was. Zudem ist jede investierte Sekunde Sinnvoll und Nützlich was mich daran sehr fasziniert hat.
Und ganz klar die Sondervermietung muss ich mit der Zeit runterfahren (ist sonst zu viel Arbeit) und durch einfacherer Modelle ersetzen. Da ich mit meinen WGs noch im Rahmen des Mietspiegels vermiete sollte es finanziell aber gut darstellbar sein und im CF keinen Einbruch geben.
Im Sommer habe ich mal eine 4er WG in Normalvermietung umgewandelt, wenn die Familie lange bleibt dann ist es tatsächlich viel weniger zu tun bei fast gleichem CF. Ich werde es mal genauer beobachten und schauen welche Mischung zu welcher Zeit die richtige für mich ist.

Zitat von Sparschwein am 26. November 2024, 10:07 Uhr

Ich war davon ausgegangen, dass es insofern interessant ist, da man die Bruttorendite auf das FK dem FK gegenrechnet um so zu sehen, bei welchen Kapitalmarktzinsen das eigene Investment überhaupt noch rentiert.

Nein, Du hast eine Bewertung seiner Rendite auf einer völlig falschen Berechnungsannahme vorgenommen.

Um die hier aufgeworfene Frage nach der Rentabilität des Invests in Abhängigkeit der Kapitalmarktzinsen beurteilen zu können, braucht man aber keine Kenntnisse über das FK, sondern nur die Bruttorendite aus einer Wirtschaftlichkeitsberechnung, sprich: was wirft die Bude brutto generell ab. Wenn die Bruttorendite im typischen wirtschaftlichen Rahmen liegt, ist es aber mehr oder weniger egal, ob und wie man finanziert, weil das auf die grundsätzliche Ertragserwartung keinen Einfluss hat. Durch einen wie auch immer gearteten Hebel kann man die Bruttorendite des Gesamtinvests _nicht_ verändern - egal, wie oft das behauptet oder versucht wird.

Bevor man bei Jan's Konzept aber überhaupt zu einer Bewertung kommen kann, fehlen wesentliche Angaben.

Unklar ist hier zB

  • die Laufzeit/Struktur der Instandsetzungsmaßnahmen (Erhaltung <=> Modernisierung/Sanierung)
  • die energetischen Gebäudeklasse(n)
  • der zu erwartende Sanierungsaufwand bis zur Veräußerung der einzelnen Gebäude
  • Betriebsstruktur (privat oder eben doch etwaig gewerblich)
  • und last not least ... warum der Steueraufwand Null ist und bleibt, denn
    • das passiert nur, wenn mehr Abschreibungen als zvE bestehen, was die Fragen aufwirft
      • wie lange das der Fall ist und bleibt
      • warum das überhaupt so konzipiert wird, weil es de facto einen Verlust von Abschreibungswerten bedeutet und damit die tatsächliche Rendite ggü. Vergleichsobjekten-/konzepten ... schmälert

All diese Fragen sind Jan auch schon in unterschiedlicher Form von verschiedener Seite gestellt worden, seine Antworten bleiben aber ein meist blumiges Ausweichmanöver, wo es am Ende dann seiner Meinung ja nicht auf Rendite ankommt, sondern dass sich alle lieb haben. Dagegen ist grds. nichts einzuwenden, aber daraus lässt sich nun mal keine Aussage ableiten, ob, wie und wann er seine beiden o.g. Benchmarks realistisch erreichen kann oder nicht - obwohl man das mit Sicherheit könnte, wenn mal alle Infos (i.e. hard facts) in korrekter und vollständiger Form auf einer DIN/A4-Seite zur Verfügung stehen würden.

Alles kein Hexenwerk, sein Konzept gibt's in jeder Großstadt, also alles vergleich-, ableit- und damit auch bewertbar.

Kommt nur nicht.

Oh ja - alle haben sich lieb!

Zitat von Privatier am 26. November 2024, 13:35 Uhr

Oh ja - alle haben sich lieb!

Auch wenn Du das sehr ironisch meinst, Jan's Konzept kann diesbezüglich aufgehen. Nur bewerten kann man das kaum, weil das dann eine one-man-show ist, die auch exakt an dem Mann dranhängt. Ist der Mann weg, ist die Show tot.

Hi @mfz73
deine Fragen kann ich nicht exakt beantworten da ich keine konkreten Sanierungsfahrpläne ausgearbeitet habe und dies auch nicht tun werde.
Meine Entscheidung wann ich was saniere hängt von sehr vielen Faktoren ab. Einige davon kann ich nicht beeinflussen darum lass ich es auf mich zukommen.
Alles ist im Privatbestand.
Bei alten Häusern (90-130 Jahre) kann die Restnutzungsdauer von 40 Jahren auf im besten Fall 12 Jahren reduziert werden wenn gleichzeitig der Gebäudewert 80% vom Kaufpreis ausmacht sind das um die 6% vom GIK an Abschreibung neben den sonstigen Abschreibungen. Nach 12 Jahren kann man es dann steuerfrei verkaufen und zuvor auch noch Renovieren was zu weiteren Abschreibungen und Wertsteigerungen führt. Am Ende ist es fast unmöglich eine Rendite zu erwirtschaften bei der ein steuerlicher Gewinn übrig bleibt. Es sei denn man macht AirBnB oder Monteursvermietung. (Not my world)
Und klar ist die Show zu Ende wenn ich es nicht mehr mache aber es gibt noch viele andere Menschen die auch gerne WGs vermieten.
Wie die Buden aussehen und welche Mieten ich kassieren kann jeder selbst auf der Homepage sehen https://www.wg-veerman.de/

Just 4 the record: der rote Pfeil ist nicht von mir.

Ansonsten ist/war mir das schon klar, wie Du das machst, aber daraus folgt auch, dass Dir niemand ernsthaft sagen kann, ob Deine beiden o.g. Benchmarks realistisch zu erreichen sind.

Zitat von Jan Veerman am 26. November 2024, 15:03 Uhr

Am Ende ist es fast unmöglich eine Rendite zu erwirtschaften bei der ein steuerlicher Gewinn übrig bleibt.

Nur in Ergänzung: das gilt innerhalb Deines Konzepts, welches Du in Deinem Sinne eingrenzt. Ich bin mir relativ sicher, dass man die Abschreibungen optimieren könnte, wozu Du aber offen für andere Invests/Konstrukte sein müsstest. Du hast an anderer Stelle aber schon klar beschrieben, dass Du das nicht willst, zB in Bezug auf ETF/Aktien, insofern für Dich irrelevant.

 

 

Zitat von MFZ73 am 26. November 2024, 20:44 Uhr

Just 4 the record: der rote Pfeil ist nicht von mir.

Ansonsten ist/war mir das schon klar, wie Du das machst, aber daraus folgt auch, dass Dir niemand ernsthaft sagen kann, ob Deine beiden o.g. Benchmarks realistisch zu erreichen sind.

@mfz73 der erste grüne Pfeil ist von mir für dich falls weiter folgen 🙂
Du hast vollkommen recht es ist nicht so einfach für Außenstehende das Gesamte einzuschätzen. Ich selbst bin davon überzeugt da es die letzten Jahre selbst bei Corona unglaublich gut lief. Allerdings konnte ich die Bank schon 2022 nicht richtig überzeugen. Beim letzten Deal 2023 war es sogar richtig schwierig. Darum kann ich gut verstehen das außenstehende es recht kritisch sehen wenn selbst die Bank die alle Zahlen hat mir keine Annuitätendarlehen mehr ausgibt.
Einige Freunde von mir schütteln nur den Kopf und rechnen jederzeit damit das ich Pleite gehe. Ich bin vielleicht nicht so gut im Überzeugen ist eine Schwäche von mir.

Das ist relativ einfach erklärt: Du unterschätzt Deine Risiken bzw. verstehst nicht, dass Banken dir intern einen Risikoaufschlag von ca. 1% aufdrücken ggü. einer üblichen Vermietung. Banken bewerten Dich vermutlich also intern nicht wie einen privaten Vermieter - so wie Du Dich selbst siehst - sondern eher wie einen gewerblichen. Dazu hast Du vermutlich zu wenig Cash und bist nun mal Einzeltäter - und schon werden die komisch.

Die aktuell 7k Cashflow reichen ja auch nicht aus, um daraus eine pAV für Dich parallel aufzubauen - was man bei einem entsprechenden Gehalt als zB GF unterstellen müsste. Insofern würde ich sagen, die angepeilten 10k netto sind so ziemlich die untere Schwelle, die Du erreichen müsstest, damit Aufwand/Risiko im Verhältnis zum Ertrag stehen und Du Dein Klumpenrisiko verringerst.

Dann … bekommst Du bei den Banken vielleicht auch wieder leichter neue Kredite.

 

Ja, das ist sicherlich komplexer und risikoreicher als 7k aus zuverlässigen Dividenden eines breit gestreuten Portfolio.

Zitat von Jan Veerman am 26. November 2024, 15:03 Uhr

...
Und klar ist die Show zu Ende wenn ich es nicht mehr mache ...

Sprich:

(Sichtweise des Bankers, der Deinen Kreditantrag bearbeitet)

Wenn aus welchen Gründen auch immer Du als EINZIGE Person in dieser ONE man show ausfällst, dann wird aus der halbwegs lukrativen Cash Flow generierenden WG-Zimmer-Vermietung ein Sammelsurium von "Schrottimmobilien" mit unbekanntem Sanierungsstau!

 

Frohe Weihnachten euch allen zusammen.
An alle die passives Einkommen erhalten oder als Angestellte im Urlaub sind genießt die Ruhige Zeit.
Und an alle die aktives Einkommen z.B. aus Vermietung erhalten euch wünsche ich möglichst wenige Unterbrechungen.

Das wünsche Ich Dir und Deiner Familie ebenfalls lieber Jan 🙂

Noch bin ich Angestellter und genieße zwei Wochen Urlaub, davon bereits 2 Tage aus dem neuen Jahr, bleiben dann noch 6 von anteiligen 8 über 😉

Hi ihr lieben ich muss euch jetzt doch noch eine keine Weihnachtsgeschichte teilen.

An Heiligabend haben wir zusammen einen sehr schönen Gottesdienst erlebt und wollten anschließend Chinesisch Buffet Essen gehen. Es erschien mir sehr teuer für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene 29 Euro und mein Kleinen Sohn 16 Euro. Ich habe es als eine großzügige Spende gesehen um das Restaurant zu unterstützen da wir alle nicht viel Essen können maximal für den halben Preis. Am Telefon wurde uns gesagt das Getränke inklusive sind.
Da mir und meinen Kindern das Essen nicht so super geschmeckt hat haben wir uns viele Getränke kommen lassen (Mangosaft, Ananassaft etc.). Am Ende kam dann die Rechnung: 205€. Ich bin fast vom Stuhl gefallen, so viel habe ich noch nie in einem Restaurant bezahlt. Mir hat es kurzzeitig den Magen auf den Boden gezogen. Hätte ich gewusst das Getränke extra sind dann hätte mir ein kleiner Sprudel vollkommen gereicht und meine Kinder hätten auch viel weniger exotisches Getrunken.
Ich habe mich im ersten Moment sehr über mich aufgeregt das ich das nicht vorher klar geklärt hatte.
Im zweiten Moment habe ich mich Aufgeregt das ich mir wegen dem Geld die Lauen verderben lasse. (Da kam der ur-Frugalist in mir hoch)
Jetzt mit etwas Abstand werde ich die nächsten ein bis zwei Wasserhähne selbst austauschen statt Handwerker zu beauftragen dann ist das Geld wieder drin.

Geht es auch auch manchmal so das ihr euch die Laune verderben lasst wenn etwas aus eurer Sicht unangemessen teuer geworden ist? Was kann ich da als Frugalist gegen tuen? Bin dankbar für jeden Hinweis aus eueren Reihen.
So in zwei Stunden fahren wir mit dem ICE nach NRW für 108€ Hin- und Zurück alle 6 das ist günstig und hebt meine Laune wieder.

Da stehe ich inzwischen drüber...ihr wart zu 6. Essen, die müssen ja auch was verdienen...

Wieso regst du dich an Weihnachten über 200 Euro ?

Frohe Weihnachten.

Über höhere Preise jetzt rege ich mich nicht auf. Kann ich nicht ändern. Wenn ich von einem anderen Preis ausgehe und dann blechen muss, ist doof. Ich hätte bei Getränken noch mal nachgefragt. Habe mir einen Stollen beim Bäcker gekauft. Kostet mom 11 €. War auch schon mal 8€. Das habe ich bewusst getan. Nächste Woche backe ich wieder seber, einen Käsekuchen... Ich kaufe die Sachen welche ich gerne esse meist im Angebot..... Ärger dich nicht!

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