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Euer persönlicher Luxus

Zitat von Laura_Maelle am 9. Februar 2022, 17:51 Uhr

Mein Luxus, wo ich nicht optimal sparen kann, ist krankheitsbedingt notwendig, d. h. ich gehe z. B. öfter zur nahegelegenen Tankstelle, die ich schmerzbedingt leichter erreiche, schaue aber wenigstens, dass ich dort eher billigere Produkte kaufe oder herabgesetzte. Nach 18 Uhr hat es fast immer Produkte, die zu 50% herabgesetzt sind, recht viele sogar. Die wollen alles schnell loswerden. Aber auch dort schaue ich, dass ich die billigeren herabgesetzten Produkte nehme. Es lohnt sich für mich auch, weil mir dort das Personal hilft, dann habe ich weniger Schmerzen.

Das schmerzbedingte Vermeiden von zusätzlichen Wegen kann ich absolut nachvollziehen @laura_maelle . Doch ich denke einmal, dass es eine Betrachtungsweise ist. Manchmal nutze ich auch kürzere Wege und gebe dort dann vermeintlich "mehr Geld" aus - allerdings betrachte ich diese Zusatzkosten nicht als "Luxus". Vielmehr sind das für mich "Investitionen in die Schmerzfreiheit" oder in das allgemeine Wohlbefinden.

Heute Abend gibt's handgemachte Tagliatelle  mit frischem schwarzem Trüffel. Kinder, was braucht man mehr?

Zitat von Absprung_2020 am 9. Februar 2022, 18:13 Uhr

Heute Abend gibt's handgemachte Tagliatelle  mit frischem schwarzem Trüffel. Kinder, was braucht man mehr?

Da komme ich mal vorbei!

Mmmmh wars...das nächste mal dann!

Meine drei großen Kinder (9-13 Jahre) gehen am Samstag Schlittschuh fahren und ich habe es schön ruhig zu Hause. Ist das nicht ein Luxus?

Mein Sohn ist bei einem Freund und ich gehe jetzt bei strahlend blauem Himmel eine Runde joggen. Ist das nicht Luxus?

Zitat von Privatier am 11. Februar 2022, 14:57 Uhr

Mein Sohn ist bei einem Freund und ich gehe jetzt bei strahlend blauem Himmel eine Runde joggen. Ist das nicht Luxus?

Blauer Himmel ist in diesen Tagen Luxus pur. Dann weiß ich schonmal, wo du nicht wohnst. 🙁

Dafür gerade für Sommer eine dreiwöchige Reise mit Freunden nach Kanada und Mexiko gebucht, ein Teil der Tour im Chepe. 🙂 Übernachtung u.a. bei Bekannten vor Ort, billig wirds leider trotzdem nicht.

Zitat von TheWanderer am 11. Februar 2022, 15:11 Uhr
Zitat von Privatier am 11. Februar 2022, 14:57 Uhr

Mein Sohn ist bei einem Freund und ich gehe jetzt bei strahlend blauem Himmel eine Runde joggen. Ist das nicht Luxus?

Blauer Himmel ist in diesen Tagen Luxus pur. Dann weiß ich schonmal, wo du nicht wohnst. 🙁

Vor allem am Meer!

 

Zitat von TheWanderer am 11. Februar 2022, 15:11 Uhr

Dafür gerade für Sommer eine dreiwöchige Reise mit Freunden nach Kanada und Mexiko gebucht, ein Teil der Tour im Chepe. 🙂

Meinst du, du kommst da wieder zurück? Nordmexiko ist doch nicht ungefährlich, oder?

@thewanderer Fehrnreisen ist jetzt wirklich Luxus. Schon lange nicht mehr gehabt. Mein USA Flug wurde 2020 storniert und das Geld habe ich bis heute von der TAP nicht zurück bekommen. Darum werde ich mir diese Art von Luxus erstmal nicht mehr so schnell gönnen. Dir gönne ich es aber von ganzem Herzen. Mexico ist Sonne satt. 🙂

Habe heute meinen Sohn zwischen zwei Meetings vom Sport abgeholt. Er hat sich gefreut, ich mich auch. Danke fürs Homeoffice und die Flexibilität, Luxus!

Zitat von TheWanderer am 11. Februar 2022, 15:11 Uhr

Dafür gerade für Sommer eine dreiwöchige Reise mit Freunden nach Kanada und Mexiko gebucht, ein Teil der Tour im Chepe. 🙂

Meinst du, du kommst da wieder zurück? Nordmexiko ist doch nicht ungefährlich, oder?

Ja, ich fühle mich mit unseren Planungen sicher. Was in Mexiko abgeht ist schlimm und leider auch in den letzten Jahren nicht gerade besser geworden. Allerdings gibts die meisten Opfer unter den Konfliktparteien, Politikern, Touristen und Angehörigen, konzentriert in bestimmten Regionen (wo leider neuerdings auch das hier so beliebte Quintana Roo zugehört, wo wir allerdings nicht sein werden). Touristen kommen nur äußerst selten zu schaden, obwohl jedes Jahr viele Millionen da Urlaub machen. Man muss ja nicht gerade mit Designerklamotten und iPhone in der Hand durch Tijuana laufen, oder ohne Ortskenntnis durch die Gegend trampen. Ich würde kein Risiko eingehen, zumal ich mich für meine Freunde mit verantwortlich fühle. Ich habe Bezug zu dem Land und spreche das mexikanische Spanisch ganz gut. Wir sind fast durchweg mit Einheimischen und Ortskundigen unterwegs und nur in eher sicheren Gegenden, wo es auch Touristen gibt. Statistisch sind die größten Gefahren für uns wohl der Verkehr, die Hitze, giftige Tiere und Streetfood. Ein paar Tage machen wir eine geführte Tour, der Anbieter lieferte dazu drei Seiten Sicherheitshinweise, wobei es fast nur um Coronamaßnahmen geht. Da sieht man, wie subjektiv Gefahren bewertet werden. Passieren kann immer was, aber solche Reisen sind andererseits auch immer einmalige und großartige Erlebnisse, und Mexiko gehört trotz aller Probleme zu den faszinierendsten Ländern, die ich kenne.

Du sagtest, du warst in den 90ern in Südamerika, da gab's ja auch damals schon viele gefährliche Ecken. Wo bist du gewesen, wenn man fragen darf?

Zitat von Jan Veerman am 11. Februar 2022, 17:05 Uhr

@thewanderer Fehrnreisen ist jetzt wirklich Luxus. Schon lange nicht mehr gehabt. Mein USA Flug wurde 2020 storniert und das Geld habe ich bis heute von der TAP nicht zurück bekommen. Darum werde ich mir diese Art von Luxus erstmal nicht mehr so schnell gönnen. Dir gönne ich es aber von ganzem Herzen. Mexico ist Sonne satt. 🙂

Das find ich krass, TAP ist doch EU-Recht, oder? Woran scheitert bei euch die Erstattung? Uns wurde auch ein Flug storniert (Lufthansa), Geld zurück gabs im August 2020, damit war die Lufthansa wohl schon langsamer als die meisten anderen Airlines.

Flug wäre im Sommer 2020 gewesen mit meinem Sohn. Von Seiten TAP gecancelled.  Dann gab es nur die Möglichkeit einen Gutschein zu erhalten. Dies habe ich dann nach 3 Monaten versehentlich für das Ticket meines Sohnes angeklickt (das war absolut irreführend auf der Webseite) für mein Ticket auch nach 10 Monaten nichts erhalten und dann TicketRefund eingeschaltet. Die haben sich alle paar Monate gemeldet und mir dann eine Rechnung von 238€ gestellt weil sie dachten das ich was bekommen habe. Dann habe ich gesagt das ich nichts erhalten habe und bis jetzt nichts mehr gehört.

Fazit habe einen Gutschein für meinen Sohn den ich nicht mehr einlösen kann und für mein Ticket nichts bekommen viele E-Mails nichts erreicht und will mich eigentlich nicht mehr damit beschäftigen. Bei meiner Frau mit Hongkong Airlines was es kein Problem. Ich werde zukünftig entweder Lufthansa oder große chinesische Airlines buchen bei anderen bin ich jetzt vorsichtig.

Mh, das ist ja doof gelaufen. Das mit den Gutscheinen haben alle versucht, schön den Eindruck erweckt Erstattung wäre gar nicht möglich, obwohl die Gerichte das klar entschieden hatten. Kann verstehn, dass du da keinen Bock mehr drauf hast, aber bei dem Betrag würd ichs schon nochmal probieren. 🙂 Bei uns hats am Ende ein Einschreiben mit Fristsetzung getan, das hätten wir viel früher so machen solln.

Also bevor du es verfalln lässt, gib mir doch die Daten, ich mach mir den Spaß in deinem Namen gegen nur 20% Anteil, weniger als die LegalTechs verlangen. 🙂

Gerne wenn du Bock drauf hast schreib mir ne Mail an jan.veerman@gmx.de dann schick ich dir den ganzen Krempel 🙂

@thewanderer

Da würde sich doch jetzt ein Reiseblog lohnen mit schönen Fotos, um nebenbei noch etwas Geld zu verdienen. Das machen viele digitale Nomaden auf Reisen, kenne aber auch einen Minimalisten, der sogar (E-Book-) Reiseführer schreibt zu seinen Touren.

Liebe Grüße, Laura Maelle
Zitat von TheWanderer am 11. Februar 2022, 18:48 Uhr

Allerdings gibts die meisten Opfer unter den Konfliktparteien, Politikern, Touristen und Angehörigen, konzentriert in bestimmten Regionen (wo leider neuerdings auch das hier so beliebte Quintana Roo zugehört, wo wir allerdings nicht sein werden).

Herrjemine, Journalisten sollte das heißen, nicht Touristen! 🙄

 

Zitat von Laura_Maelle am 11. Februar 2022, 21:06 Uhr

@thewanderer

Da würde sich doch jetzt ein Reiseblog lohnen mit schönen Fotos, um nebenbei noch etwas Geld zu verdienen. Das machen viele digitale Nomaden auf Reisen, kenne aber auch einen Minimalisten, der sogar (E-Book-) Reiseführer schreibt zu seinen Touren.

Nette Idee. Schöne Fotos machen wir bestimmt, aber zur eigenen Erinnerung. Bloggen, vloggen o.ä. muss man aber mögen, ich persönlich hätte wenig Lust dazu. Dafür vielleicht später im Leben mal selbst deutschsprachige Touris durch diese Gegenden führen. 🙂

 

Zitat von Jan Veerman am 11. Februar 2022, 20:40 Uhr

Gerne wenn du Bock drauf hast schreib mir ne Mail an jan.veerman@gmx.de dann schick ich dir den ganzen Krempel 🙂

Mail ist raus. 😉 Du kannst es dir ja noch überlegen, ich an deiner Stelle würd mir den Ruck geben und es selbst nochmal probieren.

Zitat von TheWanderer am 11. Februar 2022, 18:48 Uhr

Du sagtest, du warst in den 90ern in Südamerika, da gab's ja auch damals schon viele gefährliche Ecken. Wo bist du gewesen, wenn man fragen darf?

Wenn mich meine Erinnerung nicht trübt, ca.:

  • 94 für 5 Wochen so halb quer durch Mexico. Damals war der Aufstand im Hochland. Alles voll mit Indios und Militär
  • 95 durch Ecuador
  • 97 durch Venezuela mit Freundin, auf eigene Faust
  • 2002 oder so: 4 Monate Peru, Bolivien, Chile, Argentinien, Uruguay
  • zwischendurch noch 2 mal 4 Wochen Kuba und 3 Wochen Jamaika
  • alle Reisen hatte ich selber organisiert (d.h. im Flugzeug den Reiseführer gelesen, und dann vor Ort, damals noch weitgehend ohne Internet irgendwie die Reise durchgeführt)

Und ja, da war ich an sehr vielen sehr gefährlichen Ecken. Zum Glück wusste ich vorher nicht immer wo ich überall gewesen war oder wo es mich hintreiben würde. Mir kommt noch heute manchmal die Erinnerung hoch an irgendwelche Ereignisse.

Und da fragst du mich, ob mein "Kurzurlaub" nicht gefährlich ist? Wie cool! Glaub ich gern dass das ganz besondere Erlebnisse waren. Im Nachhinein war es wohl gut, dass du dich nicht besser vorbereitet hast, sonst hättest du vermutlich die ein oder andere Erfahrung nicht gemacht. 🙂

Ich kann mich noch gut erinnern, wie der Bus schon halb über dem Abhang hing. Meine Freundin saß im Bus...

Yungas-Straße – Wikipedia