erste Auswander-Kommune des Frugi-Forums
Zitat von GeldanlegER am 30. November 2025, 15:28 UhrSo Leute,
Hier mein (nicht ganz ernst gemeinter) Aufruf zur Bildung der ersten Frugi-Forums-Kommune.
Wo wollen wir die neue Kommune gründen? Dubai? Schweiz? Zypern? Portugal?
Wie gesagt, nicht ganz ernst gemeint. Jedoch ernster meine ernsthaften Gedanken dieses Land wirklich zu verlassen. Ich beobachte mit großer Sorge die Entwicklungen hier in verschiedenen Bereichen. Eine Umkehr zu einer stärker marktwirtschaftlich geprägten Wirtschaftsordnung ist nicht erkennbar.
Die jüngsten Gedanken zur Nutzung von Mieten und Kapitalerträgen zur Kranken- und Rentenversicherung brachte das Fass bei mir nun zum Überlaufen.
Geht es Euch auch so?
Was und warum wären für Euch erstrebenswerte Ziele?
So Leute,
Hier mein (nicht ganz ernst gemeinter) Aufruf zur Bildung der ersten Frugi-Forums-Kommune.
Wo wollen wir die neue Kommune gründen? Dubai? Schweiz? Zypern? Portugal?
Wie gesagt, nicht ganz ernst gemeint. Jedoch ernster meine ernsthaften Gedanken dieses Land wirklich zu verlassen. Ich beobachte mit großer Sorge die Entwicklungen hier in verschiedenen Bereichen. Eine Umkehr zu einer stärker marktwirtschaftlich geprägten Wirtschaftsordnung ist nicht erkennbar.
Die jüngsten Gedanken zur Nutzung von Mieten und Kapitalerträgen zur Kranken- und Rentenversicherung brachte das Fass bei mir nun zum Überlaufen.
Geht es Euch auch so?
Was und warum wären für Euch erstrebenswerte Ziele?
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 30. November 2025, 16:56 UhrDen Grundgedanken haben wir auch, aber mit zwei schulpflichtigen Kindern und eigener Firma ist das nicht so einfach und am Ende auch nicht so wirklich akut, weil ich/wir ja "durch" sind. Heißt: ich kann prinzipiell jederzeit auswandern, sehe darin aber keinen besonderen Vorteil im Vergleich zu meinem ursprünglichen Plan, mal 3 Monate hier und da zu wohnen und sich in D zu verkleinern, wenn der Nachwuchs aus dem Haus ist.
Alternatives Ziel wird auch schwierig aus meiner Sicht.
Erstens weil ich als Unternehmer nicht unbedingt in ein anderes Steuersystem einwandern will, es sei denn, es bringt mir tatsächlich glasklare Vorteile.
Und zweitens, weil es mMn trotz aller Mängel in D gar nicht so einfach wird, eine bessere Struktur im Ausland zu finden.
Den Grundgedanken haben wir auch, aber mit zwei schulpflichtigen Kindern und eigener Firma ist das nicht so einfach und am Ende auch nicht so wirklich akut, weil ich/wir ja "durch" sind. Heißt: ich kann prinzipiell jederzeit auswandern, sehe darin aber keinen besonderen Vorteil im Vergleich zu meinem ursprünglichen Plan, mal 3 Monate hier und da zu wohnen und sich in D zu verkleinern, wenn der Nachwuchs aus dem Haus ist.
Alternatives Ziel wird auch schwierig aus meiner Sicht.
Erstens weil ich als Unternehmer nicht unbedingt in ein anderes Steuersystem einwandern will, es sei denn, es bringt mir tatsächlich glasklare Vorteile.
Und zweitens, weil es mMn trotz aller Mängel in D gar nicht so einfach wird, eine bessere Struktur im Ausland zu finden.
Zitat von Inaktiver Account am 1. Dezember 2025, 1:36 UhrIch bin hier in Deutschland sehr behütet aufgewachsen, habe eine gute schulische Ausbildung erhalten und ein im Vergleich zu anderen Ländern mit ähnlichem Standard billiges Studium absolvieren können. Ich habe das Sozialsystem genutzt und mir in sicheren demokratischen politischen Strukturen ein gutes Einkommen und letztlich hohes Vermögen aufbauen können...
Und wenn es politisch mal nicht ganz nach meinen Vorstellungen läuft dann ist das erste worüber ich nachdenke, das Land zu verlassen als wäre Deutschland etwas das man unbedingt meiden sollte weil hier alles so dermaßen den Bach runter geht dass es nicht mehr auszuhalten ist?!
Ob uns unser Werdegang anderswo auch so gut gelungen wäre? Und nun wo ich die eine oder andere Million an Vermögen angehäuft habe die ich selbst mit Verstand nie werde ausgeben können bekomme ich auf einmal Angst dass man mir nehmen könnte und muss, um Steuern zu sparen und raffgierig mein Vermögen zu schützen, das Sozialsystem verlassen das mich stets geschützt hat um anderswo (oder am besten gar nicht) die Kassen zu füllen?Vielleicht bin ich ja auch etwas zu pazifistisch aber für mich fühlt sich das falsch an. Alle reden ständig davon wie es bergab geht, wie alles immer schlechter wird. Mag alles in gewissen Punktsummen sein, ist anderswo aber auch nicht anders. Im Alltag bekomme ich davon wenig mit und GERADE als Topverdiener bzw. als Vermögender unter den Top 5% habe ich doch alle Möglichkeiten, die ggf. entstehenden Unzulänglichkeiten monetär zu kompensieren.
Die jüngsten Gedanken zur Nutzung von Mieten und Kapitalerträgen zur Kranken- und Rentenversicherung brachte das Fass bei mir nun zum Überlaufen.
Weil du dir mit 3+ Millionen im Depot das Sozialsystem nicht mehr leisten kannst? Weil du Angst hast man könnte dir vom aufgebauten Vermögen (potenziell) ein Scheibchen abschneiden und es sozialwirksam umverteilen? Oder auswandern im Namen derer die wirklich am Abgrund der Gesellschaft stehen und sich das selbst nicht leisten oder erlauben können um wirklich reale Veränderungen zu erfahren?
Der Deutsche ist ohnehin Jammer-Weltmeister. Er jammert über Steuern, Renten, Einkommen und sogar über das Wetter mehr als jeder Engländer. Er ist nie zufrieden und schnallt nicht in welcher Wohlstandsblase er sich befindet. Das führt bei mir oft zu Främdschamgefühlen.
Wenn einem anderswo das Wetter oder die Mentalität besser gefallen dann mag man ja hingehen wo man will - aber als Bestandteil der "Oberschicht"zu meinen, aus politisch motivierten Gründen das Land verlassen zu müssen finde ich, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, albern und in gewisser Weise auch asozial. Was macht man dann - hockt im Ausland und regt sich von dort aus über Deutschland auf, dessen Bürger man dann ja Gott sei Dank nicht mehr ist - oder freut man sich stattdessen darüber dass man mit seiner Knete steuerschonend nun dort wohnt wo ALLES so viel besser ist? Ich weiß ja nicht! Vielleicht sollte man sich gewissen Themen auch einfach etwas weniger widmen und sich herunterfahren - sich das Leben nett gestalten. Das kann man doch von hier aus wirklich sehr gut. 🙂
Ich bin hier in Deutschland sehr behütet aufgewachsen, habe eine gute schulische Ausbildung erhalten und ein im Vergleich zu anderen Ländern mit ähnlichem Standard billiges Studium absolvieren können. Ich habe das Sozialsystem genutzt und mir in sicheren demokratischen politischen Strukturen ein gutes Einkommen und letztlich hohes Vermögen aufbauen können...
Und wenn es politisch mal nicht ganz nach meinen Vorstellungen läuft dann ist das erste worüber ich nachdenke, das Land zu verlassen als wäre Deutschland etwas das man unbedingt meiden sollte weil hier alles so dermaßen den Bach runter geht dass es nicht mehr auszuhalten ist?!
Ob uns unser Werdegang anderswo auch so gut gelungen wäre? Und nun wo ich die eine oder andere Million an Vermögen angehäuft habe die ich selbst mit Verstand nie werde ausgeben können bekomme ich auf einmal Angst dass man mir nehmen könnte und muss, um Steuern zu sparen und raffgierig mein Vermögen zu schützen, das Sozialsystem verlassen das mich stets geschützt hat um anderswo (oder am besten gar nicht) die Kassen zu füllen?
Vielleicht bin ich ja auch etwas zu pazifistisch aber für mich fühlt sich das falsch an. Alle reden ständig davon wie es bergab geht, wie alles immer schlechter wird. Mag alles in gewissen Punktsummen sein, ist anderswo aber auch nicht anders. Im Alltag bekomme ich davon wenig mit und GERADE als Topverdiener bzw. als Vermögender unter den Top 5% habe ich doch alle Möglichkeiten, die ggf. entstehenden Unzulänglichkeiten monetär zu kompensieren.
Die jüngsten Gedanken zur Nutzung von Mieten und Kapitalerträgen zur Kranken- und Rentenversicherung brachte das Fass bei mir nun zum Überlaufen.
Weil du dir mit 3+ Millionen im Depot das Sozialsystem nicht mehr leisten kannst? Weil du Angst hast man könnte dir vom aufgebauten Vermögen (potenziell) ein Scheibchen abschneiden und es sozialwirksam umverteilen? Oder auswandern im Namen derer die wirklich am Abgrund der Gesellschaft stehen und sich das selbst nicht leisten oder erlauben können um wirklich reale Veränderungen zu erfahren?
Der Deutsche ist ohnehin Jammer-Weltmeister. Er jammert über Steuern, Renten, Einkommen und sogar über das Wetter mehr als jeder Engländer. Er ist nie zufrieden und schnallt nicht in welcher Wohlstandsblase er sich befindet. Das führt bei mir oft zu Främdschamgefühlen.
Wenn einem anderswo das Wetter oder die Mentalität besser gefallen dann mag man ja hingehen wo man will - aber als Bestandteil der "Oberschicht"zu meinen, aus politisch motivierten Gründen das Land verlassen zu müssen finde ich, ohne jemandem zu nahe treten zu wollen, albern und in gewisser Weise auch asozial. Was macht man dann - hockt im Ausland und regt sich von dort aus über Deutschland auf, dessen Bürger man dann ja Gott sei Dank nicht mehr ist - oder freut man sich stattdessen darüber dass man mit seiner Knete steuerschonend nun dort wohnt wo ALLES so viel besser ist? Ich weiß ja nicht! Vielleicht sollte man sich gewissen Themen auch einfach etwas weniger widmen und sich herunterfahren - sich das Leben nett gestalten. Das kann man doch von hier aus wirklich sehr gut. 🙂
Zitat von TakeTwo am 1. Dezember 2025, 17:25 UhrKann diverse User nur zustimmen. Deutschland gehört für mich zu den Top 5 der 195 Länder weltweit und das Wetter wird auch immer besser 🤣.
Nur irgendwo hinzuziehen, um weniger Steuern zu zahlen, wo mich im Krankenhaus niemand versteht, wo ich vor Hitze nicht raus kann, wo ich keine sozialen Kontakte hab?
Kann diverse User nur zustimmen. Deutschland gehört für mich zu den Top 5 der 195 Länder weltweit und das Wetter wird auch immer besser 🤣.
Nur irgendwo hinzuziehen, um weniger Steuern zu zahlen, wo mich im Krankenhaus niemand versteht, wo ich vor Hitze nicht raus kann, wo ich keine sozialen Kontakte hab?
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 17:51 UhrDas Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Das Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Zitat von Inaktiver Account am 1. Dezember 2025, 18:37 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 17:51 UhrDas Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Tatsächlich habe ich sogar zwei Staatsbürgerschaften 😳 - wobei mit einer von beiden recht wenig anzufangen ist. 👀
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 17:51 UhrDas Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Tatsächlich habe ich sogar zwei Staatsbürgerschaften 😳 - wobei mit einer von beiden recht wenig anzufangen ist. 👀
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:39 UhrAber grundsätzlich bin ich echt unklar darüber was ich machen würde, wenn ich komplett unabhängig wäre...aber ist mit einem schulpflichtigen Kind und einer verbeamteten jüngeren Freundin auch eher hypothetisch...ich weiß es echt nicht...
Aber grundsätzlich bin ich echt unklar darüber was ich machen würde, wenn ich komplett unabhängig wäre...aber ist mit einem schulpflichtigen Kind und einer verbeamteten jüngeren Freundin auch eher hypothetisch...ich weiß es echt nicht...
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:41 UhrZitat von Diverse User am 1. Dezember 2025, 18:37 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 17:51 UhrDas Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Tatsächlich habe ich sogar zwei Staatsbürgerschaften 😳 - wobei mit einer von beiden recht wenig anzufangen ist. 👀
Du bist eigentlich Nordkoreaner 😯
Zitat von Diverse User am 1. Dezember 2025, 18:37 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 17:51 UhrDas Problem bei diverse User ist ja, er müsste sich auf mehrere Zielländer aufteilen 😀
Tatsächlich habe ich sogar zwei Staatsbürgerschaften 😳 - wobei mit einer von beiden recht wenig anzufangen ist. 👀
Du bist eigentlich Nordkoreaner 😯
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:44 Uhr
Stärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
Nicht perfekt, aber immer noch eines der besten Systeme weltweit.
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Deutschland ist ein europäischer Hub.
---
⚠️ Schwächen Deutschlands
Diese haben sich in den letzten 10–15 Jahren verstärkt:
❌ 1. Bürokratie & Langsamkeit
Einer der größten Bremsklötze.
❌ 2. Hohe Abgabenbelastung bei gleichzeitig mäßiger Effizienz
Viele zahlen viel, haben aber nicht das Gefühl, dass das System top funktioniert.
❌ 3. Überlastete Strukturen (Ämter, Schulen, Gesundheit)
Hier ist Deutschland inzwischen deutlich vom skandinavischen Niveau entfernt.
❌ 4. Teilweise negatives gesellschaftliches Klima
Vieles wirkt gereizt, pessimistisch, konfliktreicher als früher.
❌ 5. Digitalisierung schwach
Behörden, Bildung, Infrastruktur – großer modernisierungsbedarf.
---
🧭 Sollte man aus Deutschland wegziehen?
Das hängt extrem von deiner persönlichen Situation ab.
Hier eine ehrliche Einschätzung nach Lebensstil-Typen:
👉 Solltest du aus Deutschland wegziehen, wenn du…
sehr hohe Lebensqualität & Natur suchst → Schweiz, Kanada, Skandinavien
geringe Bürokratie, mehr Effizienz willst → Schweiz, Niederlande, Singapur
niedrige Steuern suchst → VAE, Luxemburg, Singapur, Schweiz
eine entspannte, freundliche gesellschaftliche Stimmung magst → Neuseeland, Kanada, Dänemark
Sonne, Strand, Lifestyle willst → Portugal, Spanien, Australien
👉 Solltest du NICHT aus Deutschland wegziehen, wenn du…
ein stabiles soziales Netz schätzt
die Nähe zu Familie/Freunden brauchst
Sicherheit, Planbarkeit und guten Konsens schätzt
bestimmte berufliche Vorteile hast (Beamte, Ärzte, Ingenieure, Konzern)
dich wohl fühlst mit Kultur, Sprache, Lebensweise
---
🎯 Neutraler, nüchterner Schluss:
Deutschland ist weit davon entfernt, ein schlechtes Land zu sein – im weltweiten Vergleich ist es eher „gut bis sehr gut“.
Stärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
Nicht perfekt, aber immer noch eines der besten Systeme weltweit.
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Deutschland ist ein europäischer Hub.
---
⚠️ Schwächen Deutschlands
Diese haben sich in den letzten 10–15 Jahren verstärkt:
❌ 1. Bürokratie & Langsamkeit
Einer der größten Bremsklötze.
❌ 2. Hohe Abgabenbelastung bei gleichzeitig mäßiger Effizienz
Viele zahlen viel, haben aber nicht das Gefühl, dass das System top funktioniert.
❌ 3. Überlastete Strukturen (Ämter, Schulen, Gesundheit)
Hier ist Deutschland inzwischen deutlich vom skandinavischen Niveau entfernt.
❌ 4. Teilweise negatives gesellschaftliches Klima
Vieles wirkt gereizt, pessimistisch, konfliktreicher als früher.
❌ 5. Digitalisierung schwach
Behörden, Bildung, Infrastruktur – großer modernisierungsbedarf.
---
🧭 Sollte man aus Deutschland wegziehen?
Das hängt extrem von deiner persönlichen Situation ab.
Hier eine ehrliche Einschätzung nach Lebensstil-Typen:
👉 Solltest du aus Deutschland wegziehen, wenn du…
sehr hohe Lebensqualität & Natur suchst → Schweiz, Kanada, Skandinavien
geringe Bürokratie, mehr Effizienz willst → Schweiz, Niederlande, Singapur
niedrige Steuern suchst → VAE, Luxemburg, Singapur, Schweiz
eine entspannte, freundliche gesellschaftliche Stimmung magst → Neuseeland, Kanada, Dänemark
Sonne, Strand, Lifestyle willst → Portugal, Spanien, Australien
👉 Solltest du NICHT aus Deutschland wegziehen, wenn du…
ein stabiles soziales Netz schätzt
die Nähe zu Familie/Freunden brauchst
Sicherheit, Planbarkeit und guten Konsens schätzt
bestimmte berufliche Vorteile hast (Beamte, Ärzte, Ingenieure, Konzern)
dich wohl fühlst mit Kultur, Sprache, Lebensweise
---
🎯 Neutraler, nüchterner Schluss:
Deutschland ist weit davon entfernt, ein schlechtes Land zu sein – im weltweiten Vergleich ist es eher „gut bis sehr gut“.
Zitat von Muslime_Frugi am 1. Dezember 2025, 19:18 Uhr3 Ergänzungspunkte zu den Schwächen 🇩🇪:
- Streben nach Einzelfallgerechtigkeit hemmt Reformen
- Wie in vielen wohlhabenden Ländern sind vor allem die Wohlhabenden wenig bereit Abgaben zu Gunsten der Gesellschaft zu leisten. Negativ ausgedrückt steigt der Protektionismus der Vermögenshöhe. Positiv ausgedrückt verweisen sie auf Leistungsgerechtigkeit und sind gegen Umverteilung.
- Latente Neigung zu schlechter Laune und dem ständigen Gefühl der individuellen Benachteiligung
3 Ergänzungspunkte zu den Schwächen 🇩🇪:
- Streben nach Einzelfallgerechtigkeit hemmt Reformen
- Wie in vielen wohlhabenden Ländern sind vor allem die Wohlhabenden wenig bereit Abgaben zu Gunsten der Gesellschaft zu leisten. Negativ ausgedrückt steigt der Protektionismus der Vermögenshöhe. Positiv ausgedrückt verweisen sie auf Leistungsgerechtigkeit und sind gegen Umverteilung.
- Latente Neigung zu schlechter Laune und dem ständigen Gefühl der individuellen Benachteiligung
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 19:42 Uhr3 ist ja oben enthalten und die anderen beiden Punkte sind deine persönlichen Schmerzpunkte...2 ist ja quatsch oder welche Abgaben hat ein Bürgergeld Empfänger?
3 ist ja oben enthalten und die anderen beiden Punkte sind deine persönlichen Schmerzpunkte...2 ist ja quatsch oder welche Abgaben hat ein Bürgergeld Empfänger?
Zitat von Absprung_2020 am 1. Dezember 2025, 21:57 UhrIn Deutschland zu leben ist objektiv vorteilig im Vergleich zu den meisten Ländern der Welt. Das ist unstreitig.
Was denke ich viele nervt, ist jedoch die Art wie Politik gemacht wird. Und die Qualität wie argumentiert wird.
Es gibt 500 Mrd Sondervermögen. DANACH wird eine Komission gegründet wie das auszugeben ist. Für mich ein Unding. Macht man nicht zuerst ein Lastenheft, priorisiert und schaut dann wo das Geld herkommt? Dann wäre es doch auch einfacher die Bevölkerung da 'mitzunehmen'.
Leider wird in dieser Qualität zu fast jedem Thema gearbeitet. Egal ob Trump wieder Präsident wurde ("wir müssen unabhängiger von den USA werden") bis zur Wehrtüchtigkeit im Jahr 3 des Ukrainekriegs. Man hat das Gefühl die Politik stolpert den Fakten hinterher.
Aber reicht das, insbesondere Angst vor 'unfairen' Abgaben für Gutsituierte aus? Nein, ich denke nicht. Zumal die Gutsituierten genau deswegen gut situiert sind, weil sie in Deutschland von vielen Vorteilen profitiert haben: Schule und Studium umsonst oder Ausbildung gut bezahlt. Sicherheit gut, Infrastruktur vorhanden, zivilisierter, freier Rechtsstaat.... gleicht oben skizzierte Nervereien doch locker aus. Wo gibt's das denn sonst in diesem Umfang?
In Deutschland zu leben ist objektiv vorteilig im Vergleich zu den meisten Ländern der Welt. Das ist unstreitig.
Was denke ich viele nervt, ist jedoch die Art wie Politik gemacht wird. Und die Qualität wie argumentiert wird.
Es gibt 500 Mrd Sondervermögen. DANACH wird eine Komission gegründet wie das auszugeben ist. Für mich ein Unding. Macht man nicht zuerst ein Lastenheft, priorisiert und schaut dann wo das Geld herkommt? Dann wäre es doch auch einfacher die Bevölkerung da 'mitzunehmen'.
Leider wird in dieser Qualität zu fast jedem Thema gearbeitet. Egal ob Trump wieder Präsident wurde ("wir müssen unabhängiger von den USA werden") bis zur Wehrtüchtigkeit im Jahr 3 des Ukrainekriegs. Man hat das Gefühl die Politik stolpert den Fakten hinterher.
Aber reicht das, insbesondere Angst vor 'unfairen' Abgaben für Gutsituierte aus? Nein, ich denke nicht. Zumal die Gutsituierten genau deswegen gut situiert sind, weil sie in Deutschland von vielen Vorteilen profitiert haben: Schule und Studium umsonst oder Ausbildung gut bezahlt. Sicherheit gut, Infrastruktur vorhanden, zivilisierter, freier Rechtsstaat.... gleicht oben skizzierte Nervereien doch locker aus. Wo gibt's das denn sonst in diesem Umfang?
Zitat von MFZ73 U3/5 => 6 am 1. Dezember 2025, 22:59 UhrZitat von Absprung_2020 am 1. Dezember 2025, 21:57 UhrEs gibt 500 Mrd Sondervermögen. DANACH wird eine Komission gegründet wie das auszugeben ist. Für mich ein Unding. Macht man nicht zuerst ein Lastenheft, priorisiert und schaut dann wo das Geld herkommt? Dann wäre es doch auch einfacher die Bevölkerung da 'mitzunehmen'.
Der Wähler ist ja bekanntlich vergesslich.
Für das von Dir angesprochene Sondervermögen war eine 2/3-Mehrheit vonnöten und diese wurde noch vor der BT-Wahl durchgedrückt. Ohne AfD, Linke/BSW und iirc auch ohne die FDP , sodass man nur mit den aus der Regierung ausscheidenden Grünen einen Kompromiss aushandeln musste.
Nach der BTW hätten diese drei Parteien keine 2/3-Mehrheit mehr gehabt (was de facto eingetreten ist), was zur Folge gehabt hätte, dass man entweder mit noch viel größeren Kompromissen (i.e. weiteren politisch eingefärbten Lastenheften) hätte jonglieren müssen und noch viel mehr Zeit verplempert hätte. Zudem ungewiss, ob ein Kompromiss überhaupt zustande gekommen wäre, je nachdem wie stark die AfD dann geworden wäre, wenn es die 2/3-Mehrheit vor der BTW eben _nicht_ gegeben hätte.
Ob man sich da nun als Bevölkerung "mitgenommen" gefühlt hat, muss jeder selbst entscheiden, aber das Paket wurde zeitlich so eng geschnürt, da blieb keine Zeit für große Diskussionen über Details im Lastenheft.
Zynisch betrachtet interessiert mich das auch nicht mehr. Politiker denken in max 2-Jahresrythmen und auf die daraus resultierenden Schwankungen kann man sich als Unternehmer unmöglich einstellen. Bestes Beispiel Habecks Heizungsgesetz. Erst verteufelt, dann hat die Industrie mit der Produktion begonnen und kurz darauf der neuen Regierung klargemacht, dass sie das jetzt eben _nicht_ wieder zurücknehmen können, weil sonst die Vorlaufproduktion im Ar*** ist und das Arbeitsplätze kostet.
Alles so passiert binnen weniger als (sic!) 2 Jahren, das GEG trat am 01.01.2024 in Kraft ...
Zitat von Absprung_2020 am 1. Dezember 2025, 21:57 Uhr
Es gibt 500 Mrd Sondervermögen. DANACH wird eine Komission gegründet wie das auszugeben ist. Für mich ein Unding. Macht man nicht zuerst ein Lastenheft, priorisiert und schaut dann wo das Geld herkommt? Dann wäre es doch auch einfacher die Bevölkerung da 'mitzunehmen'.
Der Wähler ist ja bekanntlich vergesslich.
Für das von Dir angesprochene Sondervermögen war eine 2/3-Mehrheit vonnöten und diese wurde noch vor der BT-Wahl durchgedrückt. Ohne AfD, Linke/BSW und iirc auch ohne die FDP , sodass man nur mit den aus der Regierung ausscheidenden Grünen einen Kompromiss aushandeln musste.
Nach der BTW hätten diese drei Parteien keine 2/3-Mehrheit mehr gehabt (was de facto eingetreten ist), was zur Folge gehabt hätte, dass man entweder mit noch viel größeren Kompromissen (i.e. weiteren politisch eingefärbten Lastenheften) hätte jonglieren müssen und noch viel mehr Zeit verplempert hätte. Zudem ungewiss, ob ein Kompromiss überhaupt zustande gekommen wäre, je nachdem wie stark die AfD dann geworden wäre, wenn es die 2/3-Mehrheit vor der BTW eben _nicht_ gegeben hätte.
Ob man sich da nun als Bevölkerung "mitgenommen" gefühlt hat, muss jeder selbst entscheiden, aber das Paket wurde zeitlich so eng geschnürt, da blieb keine Zeit für große Diskussionen über Details im Lastenheft.
Zynisch betrachtet interessiert mich das auch nicht mehr. Politiker denken in max 2-Jahresrythmen und auf die daraus resultierenden Schwankungen kann man sich als Unternehmer unmöglich einstellen. Bestes Beispiel Habecks Heizungsgesetz. Erst verteufelt, dann hat die Industrie mit der Produktion begonnen und kurz darauf der neuen Regierung klargemacht, dass sie das jetzt eben _nicht_ wieder zurücknehmen können, weil sonst die Vorlaufproduktion im Ar*** ist und das Arbeitsplätze kostet.
Alles so passiert binnen weniger als (sic!) 2 Jahren, das GEG trat am 01.01.2024 in Kraft ...
Zitat von Adastra am 2. Dezember 2025, 15:07 UhrIch habe ja Freunde in diversen Ländern - auch solchen, die als attraktive Auswanderungsziele wahrgenommen werden. Ich sag es mal so - wenn man dort länger lebt (nicht nur für ein Auslandsjahr, längeren Urlaub etc.) relativiert sich die Attraktivität teilweise sehr.
Neuseeland ist durchaus problematisch - wird aber in den Medien als völlig positiv in Europa wahrgenommen - die Realität sieht da sehr anders aus.
Über die USA brauchen wir nicht reden - es gibt Gründe, warum Freunde zum einen die Staatsbürgerschaft angenommen haben, sowie das für Deutsche unkompliziert ohne Beibehaltung möglich war - (sie empfinden das Leben als Greencard-Holder nicht mehr als zuverlässig sicher) - und mit dieser Möglichkeit nun das Land geplant für sehr längere Zeit verlassen (mit Greencard muß man bei mehreren längeren Auslandsaufenthalten durchaus damit rechnen, daß die entzogen wird).
Aber auch die skandinavische Region ist nicht nur Sonnenschein, Rosenduft und Regenbogen. Sicher gibt es manche Dinge, die besser sind als in Deutschland - aber auch etliches, wo man den Kopf schüttelt und vieles, was traditionell unter den Teppich gekehrt wird und über das "man nicht spricht", obwohl jeder weiß, daß es existiert.
Zudem stellen viele Auswanderer beispielsweise in Schweden fest, daß völlig gegensätzlich zur landläufigen Meinung über "die Schweden" diese eher sehr distanziert sind und man sehr schwierig Anschluß als Ausländer findet. In Großstädten mit internationalerer Bevölkerung geht es noch besser (aber eher mit anderen Expats, nicht so sehr mit Schweden), außerhalb kanns sehr sehr mühselig sein.
Ich habe ja Freunde in diversen Ländern - auch solchen, die als attraktive Auswanderungsziele wahrgenommen werden. Ich sag es mal so - wenn man dort länger lebt (nicht nur für ein Auslandsjahr, längeren Urlaub etc.) relativiert sich die Attraktivität teilweise sehr.
Neuseeland ist durchaus problematisch - wird aber in den Medien als völlig positiv in Europa wahrgenommen - die Realität sieht da sehr anders aus.
Über die USA brauchen wir nicht reden - es gibt Gründe, warum Freunde zum einen die Staatsbürgerschaft angenommen haben, sowie das für Deutsche unkompliziert ohne Beibehaltung möglich war - (sie empfinden das Leben als Greencard-Holder nicht mehr als zuverlässig sicher) - und mit dieser Möglichkeit nun das Land geplant für sehr längere Zeit verlassen (mit Greencard muß man bei mehreren längeren Auslandsaufenthalten durchaus damit rechnen, daß die entzogen wird).
Aber auch die skandinavische Region ist nicht nur Sonnenschein, Rosenduft und Regenbogen. Sicher gibt es manche Dinge, die besser sind als in Deutschland - aber auch etliches, wo man den Kopf schüttelt und vieles, was traditionell unter den Teppich gekehrt wird und über das "man nicht spricht", obwohl jeder weiß, daß es existiert.
Zudem stellen viele Auswanderer beispielsweise in Schweden fest, daß völlig gegensätzlich zur landläufigen Meinung über "die Schweden" diese eher sehr distanziert sind und man sehr schwierig Anschluß als Ausländer findet. In Großstädten mit internationalerer Bevölkerung geht es noch besser (aber eher mit anderen Expats, nicht so sehr mit Schweden), außerhalb kanns sehr sehr mühselig sein.
Zitat von exitus2022 am 3. Dezember 2025, 13:12 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:44 UhrStärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Das trifft für viele europäische Länder zu!
Wobei "Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide" hilft, FIRE zu erreichen, NACH der kapitalgedeckten Selbstverruhestandung ist das ja wohl egal?
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
rückblickend ja ...
aber wie stabil ist die Demokratie, wenn beide ehemaligen "Volksparteien" jetzt zusammen als BlackRed-Koalition nach jüngster Umfrage gerade noch auf 39 % kämen?
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
Im Vergleich zum Niger, Birma und Haiti sicherlich ...
Im Vergleich zu den Nachbarländern schneidet z.B. die Deutsche Bahn aber ziemlich schlecht ab!
Und die Hochwertigkeit der betonierten Infrastruktur (wie Brücken) hat sich kürzlich in Dresden gezeigt ...
Zitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:44 UhrStärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Das trifft für viele europäische Länder zu!
Wobei "Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide" hilft, FIRE zu erreichen, NACH der kapitalgedeckten Selbstverruhestandung ist das ja wohl egal?
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
rückblickend ja ...
aber wie stabil ist die Demokratie, wenn beide ehemaligen "Volksparteien" jetzt zusammen als BlackRed-Koalition nach jüngster Umfrage gerade noch auf 39 % kämen?
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
Im Vergleich zum Niger, Birma und Haiti sicherlich ...
Im Vergleich zu den Nachbarländern schneidet z.B. die Deutsche Bahn aber ziemlich schlecht ab!
Und die Hochwertigkeit der betonierten Infrastruktur (wie Brücken) hat sich kürzlich in Dresden gezeigt ...
Zitat von exitus2022 am 3. Dezember 2025, 13:18 UhrAllgemein zu diesem Thread:
Die Bewertung einzelner Länder als Auswanderungsziel hängt ja von verschiedenen Aspekten ab ...
Unterschiedliche Gruppen wie
- habenixige digital nomadierende Freelancer;
- "normal" in einem Job (also angestellt) Arbeitende, ggfs. mit dem Ziel zügig Vermögen aufzubauen;
- Unternehmer;
- diejenigen, die FIRE erreicht haben und NACH Beendigung des Arbeitslebens ortsunabhängig sind
haben wohl sehr unterschiedliche Kriterien?
Wollen wir diesen Thread auf eine eventuelle Auswanderung 1. in Finanzieller Unabhängigkeit und 2. nach "RE" beschränken?
Allgemein zu diesem Thread:
Die Bewertung einzelner Länder als Auswanderungsziel hängt ja von verschiedenen Aspekten ab ...
Unterschiedliche Gruppen wie
- habenixige digital nomadierende Freelancer;
- "normal" in einem Job (also angestellt) Arbeitende, ggfs. mit dem Ziel zügig Vermögen aufzubauen;
- Unternehmer;
- diejenigen, die FIRE erreicht haben und NACH Beendigung des Arbeitslebens ortsunabhängig sind
haben wohl sehr unterschiedliche Kriterien?
Wollen wir diesen Thread auf eine eventuelle Auswanderung 1. in Finanzieller Unabhängigkeit und 2. nach "RE" beschränken?
Zitat von exitus2022 am 3. Dezember 2025, 13:19 UhrZitat von Adastra am 2. Dezember 2025, 15:07 Uhr... auch die skandinavische Region ist nicht nur Sonnenschein, ...
Vor allem von November bis Februar?!
Zitat von Adastra am 2. Dezember 2025, 15:07 Uhr... auch die skandinavische Region ist nicht nur Sonnenschein, ...
Vor allem von November bis Februar?!
Zitat von Privatier am 3. Dezember 2025, 14:38 UhrZitat von exitus2022 am 3. Dezember 2025, 13:12 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:44 UhrStärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Das trifft für viele europäische Länder zu!
Wobei "Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide" hilft, FIRE zu erreichen, NACH der kapitalgedeckten Selbstverruhestandung ist das ja wohl egal?
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
rückblickend ja ...
aber wie stabil ist die Demokratie, wenn beide ehemaligen "Volksparteien" jetzt zusammen als BlackRed-Koalition nach jüngster Umfrage gerade noch auf 39 % kämen?
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
Im Vergleich zum Niger, Birma und Haiti sicherlich ...
Im Vergleich zu den Nachbarländern schneidet z.B. die Deutsche Bahn aber ziemlich schlecht ab!
Und die Hochwertigkeit der betonierten Infrastruktur (wie Brücken) hat sich kürzlich in Dresden gezeigt ...
Ja so Einzelbeispiele sind immer hilfreich...wie war dasneulich in China mit der neuen Brücke, den brennenden Hochhäusern in Hongkong oder der dem Brand von notre Dame
Auch interessant
https://www.dvz.de/unternehmen/logistik/detail/news/laender-ranking-stadtstaat-stellt-alle-in-den-schatten.html
Aber jetzt wird gleich wieder rumgeheult...
Zitat von exitus2022 am 3. Dezember 2025, 13:12 UhrZitat von Privatier am 1. Dezember 2025, 18:44 UhrStärken Deutschlands
Diese Punkte sind international wirklich außergewöhnlich:
✅ 1. Sehr hohe Sicherheit
Deutschland gehört weltweit zu den sichersten Ländern – trotz medialer Stimmung.
✅ 2. Sehr gute medizinische Versorgung
✅ 5. Hohe Lebensqualität & große soziale Stabilität
Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide, soziale Absicherung hoch.
✅ 6. Kulturelle Vielfalt, gute internationale Anbindung
Das trifft für viele europäische Länder zu!
Wobei "Arbeitslosigkeit niedrig, Löhne solide" hilft, FIRE zu erreichen, NACH der kapitalgedeckten Selbstverruhestandung ist das ja wohl egal?
✅ 3. Stabile Demokratie, stabile Institutionen
Rechtsstaat, freie Presse, soziale Sicherheit.
rückblickend ja ...
aber wie stabil ist die Demokratie, wenn beide ehemaligen "Volksparteien" jetzt zusammen als BlackRed-Koalition nach jüngster Umfrage gerade noch auf 39 % kämen?
✅ 4. Gute Infrastruktur (wenn auch mit Schwächen)
Zugnetz, Straßen, Energieversorgung, Städte, Wasserqualität – global betrachtet hochwertig.
Im Vergleich zum Niger, Birma und Haiti sicherlich ...
Im Vergleich zu den Nachbarländern schneidet z.B. die Deutsche Bahn aber ziemlich schlecht ab!
Und die Hochwertigkeit der betonierten Infrastruktur (wie Brücken) hat sich kürzlich in Dresden gezeigt ...
Ja so Einzelbeispiele sind immer hilfreich...wie war dasneulich in China mit der neuen Brücke, den brennenden Hochhäusern in Hongkong oder der dem Brand von notre Dame
Auch interessant
Aber jetzt wird gleich wieder rumgeheult...
Zitat von Semi-Privatier am 3. Dezember 2025, 16:41 UhrEs ist eigentlich alles gesagt worden, nur noch nicht von mir 😉
Man hofft beim Auswandern, dass all das, was einem an Deutschland nicht gefällt im Ausland besser ist und das was einem an Deutschland gefällt, dort genauso ist. Dies ist eben meist nicht der Fall, ähnlich wie beim Jobwechsel.
Ich habe es jetzt gerade wieder gemerkt beim Skifahren, man setzt sich ins Auto und ist in 7-8 Stunden in den Alpen in einem Top Skigebiet zu immer noch gut erschwinglichen Preisen. Diesmal waren sogar US-Amerikaner dort, so wie wir gerne in die Rockys Skifahren würden tun die es gerne in den Alpen. Wird in Dubai oder Singapur oder von einer Insel aus schlecht möglich sein. In so einem Alpental möchte ich aber auch nicht auf Dauer wohnen, wenig Sonne und eng. Mir gefällt die norddeutsche Tiefebene, kann man weit gucken 😉
Letztes Jahr ins Auto gesetzt und an den Gardasee, die Dolomiten, Toskana gefahren, Städte wie Florenz oder Siena gesehen für vergleichsweise schmales Geld. Für US-Amerikaner oder Australier ein "once in a lifetime" Erlebnis. In Australien ist außerhalb der 4-5 großen Städte tote Hose, heißt nicht umsonst down under, die fühlen sich auch immer ein bisschen abgeschnitten vom Rest der Welt. Neuseeland ähnlich. Thailand ist es immer heiß, kann man nie einen Pullover oder dicke Jacke anziehen, ist doch scheiße
Die Skandinavier reisen im Winter gerne und viel nach Thailand, warum wohl, da ist es noch länger dunkel als bei uns. Ob es in Spanien, Portugal und Italien besser ist als bei uns, ich weiß es nicht, bei mir arbeiten jedenfalls einige Spanier, wird seine Gründe haben.
Alles tolle Länder und ich reise dort gerne hin, aber leben möchte ich dort nicht.
Ich kann dieses Deutschland Bashing ohnehin nicht nachvollziehen, sehe ständig Insta Beiträge von jungen Menschen, die jetzt systemfrei oder endlich aus ihren Konzernjob raus sind und erstmal den Jakobsweg wandern müssen. Schimpfen über Obstkörbe und was sich die unverschämten AG noch alles einfallen lassen und die Kommentatoren bejubeln das. Ich verstehe das nicht, ich war froh, als ich nach einigen kleinen Klitschen endlich in einem Konzern mit all den Goodies angekommen bin. 30 Tage Urlaub in Deutschland, mit Gleittagen noch mehr ist doch absoluter Luxus im internationalen Vergleich.
Ich lebe jedenfalls gerne hier auch wenn ich ein paar Euro mehr bezahle.
Es ist eigentlich alles gesagt worden, nur noch nicht von mir 😉
Man hofft beim Auswandern, dass all das, was einem an Deutschland nicht gefällt im Ausland besser ist und das was einem an Deutschland gefällt, dort genauso ist. Dies ist eben meist nicht der Fall, ähnlich wie beim Jobwechsel.
Ich habe es jetzt gerade wieder gemerkt beim Skifahren, man setzt sich ins Auto und ist in 7-8 Stunden in den Alpen in einem Top Skigebiet zu immer noch gut erschwinglichen Preisen. Diesmal waren sogar US-Amerikaner dort, so wie wir gerne in die Rockys Skifahren würden tun die es gerne in den Alpen. Wird in Dubai oder Singapur oder von einer Insel aus schlecht möglich sein. In so einem Alpental möchte ich aber auch nicht auf Dauer wohnen, wenig Sonne und eng. Mir gefällt die norddeutsche Tiefebene, kann man weit gucken 😉
Letztes Jahr ins Auto gesetzt und an den Gardasee, die Dolomiten, Toskana gefahren, Städte wie Florenz oder Siena gesehen für vergleichsweise schmales Geld. Für US-Amerikaner oder Australier ein "once in a lifetime" Erlebnis. In Australien ist außerhalb der 4-5 großen Städte tote Hose, heißt nicht umsonst down under, die fühlen sich auch immer ein bisschen abgeschnitten vom Rest der Welt. Neuseeland ähnlich. Thailand ist es immer heiß, kann man nie einen Pullover oder dicke Jacke anziehen, ist doch scheiße
Die Skandinavier reisen im Winter gerne und viel nach Thailand, warum wohl, da ist es noch länger dunkel als bei uns. Ob es in Spanien, Portugal und Italien besser ist als bei uns, ich weiß es nicht, bei mir arbeiten jedenfalls einige Spanier, wird seine Gründe haben.
Alles tolle Länder und ich reise dort gerne hin, aber leben möchte ich dort nicht.
Ich kann dieses Deutschland Bashing ohnehin nicht nachvollziehen, sehe ständig Insta Beiträge von jungen Menschen, die jetzt systemfrei oder endlich aus ihren Konzernjob raus sind und erstmal den Jakobsweg wandern müssen. Schimpfen über Obstkörbe und was sich die unverschämten AG noch alles einfallen lassen und die Kommentatoren bejubeln das. Ich verstehe das nicht, ich war froh, als ich nach einigen kleinen Klitschen endlich in einem Konzern mit all den Goodies angekommen bin. 30 Tage Urlaub in Deutschland, mit Gleittagen noch mehr ist doch absoluter Luxus im internationalen Vergleich.
Ich lebe jedenfalls gerne hier auch wenn ich ein paar Euro mehr bezahle.