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Erfahrungen FiRe in so mittel - lean

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Hi zusammen,

Ich hab hier im Forum bisher hauptsächlich von Leuten gelesen die mit richtig viel Geld in den Ruhesand gehen wollen (oder jedenfalls mit meiner Definition von richtig viel Geld), oder möglichst schnell mit (auch nach meiner Definition) sehr wenig Geld.

Gibt es hier auch Erfahrungen dazwischen?

Mich interessiert insbesondere der Bereich wo nach Abzug von Wohnkosten und ggf Krankenversicherung zwischen 900 und 1400€ zum Leben zur Verfügung stehen, bei mir würde sich das je nach Entwicklung der Geldanlagen wohl in dem Bereich bewegen falls ich nicht mehr (für Geld) arbeiten würde. Soll nicht heißen dass ich das tatsächlich nie wieder mache, aber ich lote mal die Möglichkeiten aus. Und Vollzeit will ich ziemlich sicher nicht mehr.

Einzelperson ohne familiäre Verpflichtungen.

Gibt es hier Leute die das vorhaben, oder idealerweise schon eine Weile machen? Wie sind eure Erfahrungen, wie geht es euch damit? Seid ihr zufrieden und entspannt mit eurer Entscheidung oder habt ihr öfters mit der Befürchtung zu kämpfen dass es doch schiefgeht?

Grüße vom Knuddel

Hallo @knuddelwinzig,

Deine Frage ist m.E. ziemlich "Lari-Fari" und zu unpräzise, um eine wirkliche Antwort darauf geben zu können.
Was bedeuten bei Dir "Wohnkosten"? Lebst Du in einer selbstgenutzten Immobilie oder zur Miete?
Was ist "Entwicklung der Geldanlagen"? Sprichst Du hier von einem passiven Einkommen (Ausschüttungen) ohne Veräusserung der Werte?
Und ist der angenommene Betrag von 900-1.400 Stand heute oder in x Jahren?

Vielleicht könntest Du das Szenario ein wenig präzisieren.

Hallo @lostoi

Habe mich hier vergangene Woche vorgestellt und das genauer beschrieben und will das nicht alles wiederholen.

Ganz grobe Zusammenfassung: Selbstbewohnte abbezahlte Immobilie mit Rücklagen für Renovierungen, plus 800 000€ Kapital, derzeit ca 60% Aktienanteil und 40% Festgeld. Darf und soll in meiner Lebenszeit aufgebraucht werden. Stand ist jetzt und soll in Zukunft mit der Inflation steigen. Mein oberer Wert bei den Ausgaben entspricht 3% Entnahmerate, der untere 2,25%.

Ich hab auch schon einige Kommentare von Leuten bekommen denen das zu knapp wäre, sowohl vom Lebensstandard her als auch von der Sicherheit (da ging es um die 3%). Und die deutlich mehr auf der hohen Kante haben und trotzdem noch (und auch gerne) arbeiten. Und wollte mal fragen ob es auch welche gibt hier die mehr in meiner „Kategorie“ sind finanziell betrachtet und schon aufgehört haben zu arbeiten, oder das in Kürze vorhaben. Also ganz anständig / durchschnittlich leben können vom ersparten, aber nicht aus dem Vollen schöpfen und dann auch noch 98% Sicherheit haben. Und die sich auch lieber einschränken wollen als wieder irgendwas nah an Vollzeit zu arbeiten. Idealerweise mit einigen Jahren Erfahrung im Ruhestand… Kann ich mir ja mal wünschen 🤗

Meine Kalkulation war (Stand 2020, als Grundlage für den Beschluss mein Arbeitsleben danach bald zu beenden):

750 k€ in Dividendenaktien - bei durchschnittlich 3,2 % sollten diese 24 k€ brutto abzgl. Steuern und KV = EIN Grundeinkommen bringen.

Ab 67 mit rund 30 Rentenpunkten ZWEITES Grundeinkommen aus der GRV (ergänzt um ein wenig VBL-"Zusatzversorgung").

Bis 67 die Option, jährlich 10 bis 15 k€ (zzgl. weiterer Kursgewinne) an nicht dividendenwirksamen Ersparnissen zu verzehren (z.B. durch Entnahme von Goldmünzen aus dem Schließfach) - was die NOCH "fehlende" Rente kompensiert.

ZWEI "Grundeinkommen" schienen mir ausreichend...

Exitus: Wäre das ohne das Erbe auch so rückblickend über die letzten 3 Jahre Privatierzeit so aufgegangen? Oder vielleicht sogar mehr als aufgegangen oder zu knapp gewesen?
Ist dein Nettovermögen ohne Erbe heute höher oder niedriger?

Zitat von Muslime_Frugi am 2. März 2026, 14:42 Uhr

Exitus: Wäre das ohne das Erbe auch so rückblickend über die letzten 3 Jahre Privatierzeit so aufgegangen?

Ja - bin bisher mit dem ausgekommen, was ich auch zuvor schon hatte!

Ist dein Nettovermögen ohne Erbe heute höher oder niedriger?

Aufgrund von Kursgewinnen deutlich höher:

Habe bisher nur das Restgeld vom ehem. Gehaltskonto und die jeweiligen Vorjahresdividenden als "Budget" genutzt - und da die meisten (meiner) Aktien UND Edelmetalle vom Bullen auf die Hörner genommen werden steigt das Gesamtvermögen entsprechend.

Danke. Das ist gut nachvollziehbar und beruhigend wenn es bei konservativer Planung dann gut ausgeht.

Zitat von Knuddel am 1. März 2026, 21:28 Uhr

Hallo @lostoi

Habe mich hier vergangene Woche vorgestellt und das genauer beschrieben und will das nicht alles wiederholen.

Ganz grobe Zusammenfassung: Selbstbewohnte abbezahlte Immobilie mit Rücklagen für Renovierungen, plus 800 000€ Kapital, derzeit ca 60% Aktienanteil und 40% Festgeld. Darf und soll in meiner Lebenszeit aufgebraucht werden. Stand ist jetzt und soll in Zukunft mit der Inflation steigen. Mein oberer Wert bei den Ausgaben entspricht 3% Entnahmerate, der untere 2,25%.

Ich hab auch schon einige Kommentare von Leuten bekommen denen das zu knapp wäre, sowohl vom Lebensstandard her als auch von der Sicherheit (da ging es um die 3%). Und die deutlich mehr auf der hohen Kante haben und trotzdem noch (und auch gerne) arbeiten. Und wollte mal fragen ob es auch welche gibt hier die mehr in meiner „Kategorie“ sind finanziell betrachtet und schon aufgehört haben zu arbeiten, oder das in Kürze vorhaben. Also ganz anständig / durchschnittlich leben können vom ersparten, aber nicht aus dem Vollen schöpfen und dann auch noch 98% Sicherheit haben. Und die sich auch lieber einschränken wollen als wieder irgendwas nah an Vollzeit zu arbeiten. Idealerweise mit einigen Jahren Erfahrung im Ruhestand… Kann ich mir ja mal wünschen 🤗

Hallo @knuddelwinzig,

den Vorstellungsthread habe ich nicht gesehen aber jetzt gelesen (sorry, mein Fehler).
Mir persönlich sind Deine Angaben zu unpräzise - m.E. fehlen hier viele Faktoren. Laut Vorstellungsthread bist Du mit rund 450k im Aktienmarkt investiert - Welche Dividendenerträge hast Du damit pro Jahr erzielt? Sind die in Deinen ganzen Unterlagen berücksichtigt?

Du willst eine Entnahme von 3% machen, hast aber 350k in Geldmarkt/Festgeld/Tagesgeld - das soll zum einen für Nachkäufe herhalten, kann aber auch verbraucht werden. Warum entnimmst Du 3% aus den Aktien, wenn Du fast den gleichen Betrag in Wertvernichtenden Fest-/Tagesgeldern hast?

Und von Deinen 900-1.400 € zum Leben - von welchen "Kategorien" reden wir hier? Müssen bei diesen 900-1.400 € noch alle variablen Kosten (Telefon, Strom, Heizung, Versicherungen, GEZ, Auto, Sparpläne etc.) noch abgezogen werden?

Meiner Meinung nach solltest Du auf alle Fälle erstmal ein Haushaltsbuch machen, um die tatsächlichen Ausgaben wirklich zu erfassen. Ebenso die verschiedensten Einnahmearten (Zinserträge, Dividenden).

Die Ausgaben habe ich im letzten Jahr bereits erfasst, verbraucht habe ich da die 900 €, plus GKV (aufgerundet 300€) plus alle Wohnnebenkosten zu denen ich  Strom und Heizung zähle (auch aufgerundet 300€. In Summe 1500€. Das ist das was ich wirklich brauche, also auch in langen schlechten Börsenphasen. 2000€ insgesamt wäre mein Wunschbetrag wenn sich die Anlagen dementsprechend entwickeln.

Sorry wenn das unverständlich oder wirr war, mir kam die Aufteilung so logisch vor zum Vergleichen da Wohnkosten und Krankenversicherung ja sehr stark variieren können abhängig von Wohnort, Eigentum oder Miete, privat oder gesetzlich versichert.

In den insgesamt 1500€ ist dann alles drin, aber keine Sparrate, ich hab ja 2/3 vom Jahr nichts verdient. Auto ist da auch noch drin, aber wenn es da größere Reparaturen gibt kommt es weg, ich bin hier mit ÖPNV sehr gut versorgt und pendeln muss ich ja nicht mehr. Zumindest das werde ich mir in Zukunft auch ersparen.

Letztes Jahr hab ich weitgehend von dem gelebt was ich in den ersten 4 Monaten verdient hatte, also keine Sparrate mehr aber auch nichts aus der Substanz entnommen.

Für dieses Jahr habe ich bisher die Dividenden vom letzten Jahr (4750€ nach Steuern) und abgeschöpfte Gewinne vom (Xetra) Gold (5000€) auf mein Verbrauchskonto geschoben, also etwa „Material“ für das erste halbe Jahr. Wo ich was und wann zum Verbrauchen entnehme habe ich vor individuell zu entscheiden, also quasi eine Art „Rebalancing“ durch Entnahmen da wo es eine hohe positive Entwicklung gab. Und wenn es an der Börse eine negative Entwicklung gibt eben aus dem Tages/Fest/Geldmarkt Topf. Und ja, aus dem gleichen Topf der ja recht (zu?) groß ist will ich dann auch nachkaufen.

Die Zinsen aus diesem Topf habe ich noch nicht genau erfasst, das werde ich dieses Jahr aber machen Ich hab ja einen Teil aus der Schenkung erst während des Jahres angelegt, daher kann ich von 2025 da auch noch nicht wirklich auf die nächsten Jahre schließen. Wobei sich die Zinsen ja auch gerne mal ändern.

Danke auch für deine Nachfragen @lostoi, es ist ja gut wenn ich merke wo mir selbst noch Information und Struktur fehlt.

Zitat von exitus2022 am 2. März 2026, 10:52 Uhr

Meine Kalkulation war (Stand 2020, als Grundlage für den Beschluss mein Arbeitsleben danach bald zu beenden):

750 k€ in Dividendenaktien - bei durchschnittlich 3,2 % sollten diese 24 k€ brutto abzgl. Steuern und KV = EIN Grundeinkommen bringen.

Ab 67 mit rund 30 Rentenpunkten ZWEITES Grundeinkommen aus der GRV (ergänzt um ein wenig VBL-"Zusatzversorgung").

Bis 67 die Option, jährlich 10 bis 15 k€ (zzgl. weiterer Kursgewinne) an nicht dividendenwirksamen Ersparnissen zu verzehren (z.B. durch Entnahme von Goldmünzen aus dem Schließfach) - was die NOCH "fehlende" Rente kompensiert.

ZWEI "Grundeinkommen" schienen mir ausreichend...

Danke für deine Zusammenstellung!

Da meine Rente eher nur ein halbes Grundeinkommen ergeben wird bin ich da natürlich nicht ganz so gut aufgestellt.

Ich werde mal anfangen mich mit dem Gedanken an einen Teilzeitjob anzufreunden, es gibt ja auch Wege zwischen voll ranklotzen und keine Erwerbsarbeit mehr. Und da viele von euch sich schon länger mit dem Thema beschäftigen, und meine Überlegungen eher zu optimistisch finden, bin ich da auch nicht beratungsresistent.

Schön dass es hier „input“ gibt.

@exit-tbd

Ich hab grade gestöbert und deine Vorstellung gelesen. Tatsächlich ist ja vom Vermögen und den Vorstellungen was Ausgaben angeht nicht sehr weit von meiner Situation entfernt. Außer dass es mehrere insgesamt gute Börsenjahre her ist.

Und aus reiner Neugierde, falls du Lust zum Antworten hast:

Hast du tatsächlich ein Boot gekauft zum drauf leben? Und wenn ja, hast du ein „Basislager“ ? Wenn ja, Eigentum?

Ist keine Option für mich mit dem Boot, klingt aber so spannend dass es mich einfach interessiert.

Zitat von Knuddel am 3. März 2026, 10:04 Uhr

Hast du tatsächlich ein Boot gekauft zum drauf leben? Und wenn ja, hast du ein „Basislager“ ? Wenn ja, Eigentum?

Ich habe dreierlei:

Ja, ich habe mir ein (älteres einfach ausgestattetes) Boot = eine schwimmende Campinghütte gekauft - für ca. 30 k€ - nicht zum "drauf leben", sondern als ortsveränderlich nutzbare Sommerfrische zum Teilzeitbewohnen ab ca. April bis in den Oktober hinein.

Ja, ich habe mir (letztes Jahr) ein "Basislager" gekauft, konkret ca. 55 qm Nichtwohnraum im Untergeschoß eines MFH (zuvor leerstehend, davor irgendwann mal as Büro genutzt) für knapp unter 50 k€

Und dazu habe ich noch - derzeit in Zwischenmiete für 300 € monatlich kalt - einen Landwohnsitz ... in schöner/touristisch attraktiver Lage mit guter Verkehrsanbindung.
Dank des "Basislagers" kann ich ja minimalistisch und ggfs. in einer ungesicherten Zwischenmiete "aus  dem Koffer(raum) wohnen" ... brauche also keine "normale" 2 bis 3 Zimmer-Wohnung für 1.000+ € kalt in der Gegend ...

ist bei dem Basislager eine HV drauf, die monatliche Kosten verursacht, oder in Eigenverwaltung?

@exit-tbd

Klingt gut!
Mal ein anderes Konzept als die klassische Wohnung plus zwischendurch mal bisschen Urlaub, und cool dass du das tatsächlich so verwirklicht hast mit dem Boot.

Zitat von Knuddel am 3. März 2026, 14:21 Uhr

...  die klassische Wohnung plus zwischendurch mal bisschen Urlaub, ...

... hatte ich erst 19 Jahre lang bei meinen Eltern wohnend und dann bis Kündigung meines Jobs - vorwiegend in Form eines WG-Zimmers - lange genug ... und kommt irgendwann Ü70 oder Ü75 wieder in irgendeiner Seniorenwohnanlage...

Will ZWISCHENDRIN auch mal (zwei Jahrzehnte) was anderes  😉

Also eher "hauptberuflich" Dauerurlauber mit "remotem" Nebenjob Vermögensverwaltung ...  und zwischendurch mal bisschen (im Frühling/Sommer/Oktober tageweise, in der kaltdunklen Jahreszeit auch mal mehrere Wochen) Wohnen ...

Hi Knuddel,

ich bin finanziell meiner Meinung nach mittelmässig aufgestellt. Vielen hier würde das niemals reichen und sie hätten Angst.

Ich bin aus 30-Stunden-Teilzeit in Altersteilzeit gegangen. (Vertrag läuft so über 15 Stunden, ich arbeite ja aber vor, also 30)  Bin noch in der aktiven Phase und versuche noch zu sparen. Ich lebe eigentlich auch schon länger relativ frugal. 🙂

Aktuell rechne ich mit einem Netto von 2000, was ich insgesamt benötige. (Günstige Dienstwohnung, älteres Auto) Die gesetzliche Rente wird auf jeden Fall viel niedriger zu erwarten sein (ich plane noch final) So werde ich also Erspartes aufzehren oder jobben.

Realistisch: Ich bin 58, aktuell reise ich noch und bin aktiv unterwegs. In 20-25 Jahren sieht das sicher etwas anders aus.

Aktuell mit der Inflation bin ich schon etwas verunsichert, was wäre, wenn das Geld stark "verfällt"? Wenn die Inflation hart zuschlägt?

Andererseits sage ich mir: Es gibt immer einen Weg. Wer arbeiten kann, findet immer einen Job.

Ich behaupte: Die Leute hier im Forum sind zu 99% safe, da wir uns mit unseren Finanzen beschäftigen!

Man möchte natürlich immer noch mehr Sicherheit, aber: Es gehen keine fünf Autos auf einmal kaputt.

 

Zitat von Susy Sunshine am 3. März 2026, 18:33 Uhr

...

Aktuell mit der Inflation bin ich schon etwas verunsichert, was wäre, wenn das Geld stark "verfällt"? Wenn die Inflation hart zuschlägt?

Dann sollte man keine "Geldanlagen" haben, sondern Sachwerte!

--> Inflation sollte durch die Kursentwicklung kompensiert werden ...

bzw. "Geld" nur in nicht druckbarer zentralbankunabhängiger Form: Dukaten, Taler (oder alte = silberne 5 DM, 10 DM & 10€ bis ~2010), LMU-Franken, Sovereign, usw.

Du, @exit-tbd machst das sachlogisch einwandfrei. Daumen hoch, den ich nur ein oder zweimal im Jahr vergebe, der ist also von mir. Gilt auch für deine anderen obigen Punkte, also der Daumen!

Achseo, natürlich kleine Verbesserung, die ich gerade im Thema Aktienmarkt beschrieben habe. Das mit den historischen Edelmetallmünzen ist recht zweischneidig. Vielleicht bedarfsgerecht, natürlich je nach Anlageziel ggf. vorzeitig tauschen.... in Gewichtsgold.

Zitat von Susy Sunshine am 3. März 2026, 18:33 Uhr

Ich behaupte: Die Leute hier im Forum sind zu 99% safe, da wir uns mit unseren Finanzen beschäftigen.

 

Den Eindruck habe ich auch.
Ich kenne im „echten Leben“ niemanden, der sich so intensiv mit sparen und finanzieller Vorausplanung beschäftigt wie ich, da sind eher Leute (teils auch mit wirklich gutem Verdienst) die bei einem mehrmonatigen Verdienstausfall sofort richtig Stress hätten. Vielleicht gibts auch welche mit relevantem Vermögen und hohen Sparraten und die sprechen nicht drüber, wer weiß.

Hier im Forum sind die angesparten Summen, die Intensität der Planung und auch das Sicherheitsbedürfnis der aktiven Schreiber meist so hoch dass ich mich eher wie ein naiver Anfänger fühle.

Die Wahrheit bzw der richtige Weg für mich liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen, ich denke derzeit eben auch viel über die Gefahr nach dass einen eine schwere Krankheit erwischt und man dann garnicht an den Punkt kommt wo man „frei“ leben kann. Das bedeutet ja auch für jeden was anderes. Und das abzuwägen gegen ein Pleiterisiko, das ja auch nicht das Ende der Welt ist sondern nur bedeutet dass man sein Leben nochmal deutlich ändern muss obwohl man keine Lust drauf hat.

Ich freu mich jedenfalls sehr über den Austausch hier und den Lernprozess.

Zitat von Knuddel am 4. März 2026, 8:36 Uhr
......der aktiven Schreiber meist so hoch dass ich mich eher wie ein naiver Anfänger fühle.
Geh mal davon  aus, dass du, bleibst du lange genug auf deinem Weg, zum Überzeugungstäter wirst und sich dann andere im Vergleich zu dir naiv und klein fühlen. Kurzum: Es gibt null Anlass sich so zu fühlen wie du schreibst.
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