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Ein freundliches Hallo 🙂

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Also offiziell fliege ich nächste Woche nach Ägypten in ein 4 Sterne Hotel....

Inoffiziell sind es aber 5 Sterne mit Business Class auf die Malediven...

 

Für welchen Personenkreis gilt die Unterscheidung (offiziell/inoffiziell)?

Das Thema gab’s schon des Öfteren hier. Stelle ich mir anstrengend vor. Wobei ich selber noch nicht weiß , wie ich später damit umgehen werde.

Inoffiziell weiß es nur meine Freundin die mitfährt und dieses Forum.

Offiziell der Rest der Welt....ich denke es ist besser so...

Stichwort "wieder arbeiten":

Habe neulich meinen Ex-Geschäftspartner getroffen, der seit einem Jahr zuhause ist sowie einen Freund der jetzt, 9 mon nach Ausstieg, wieder ein Projekt anfängt.

Der eine hat seine letzten Berufsjahre erläutert mit Projektverlauf, Beteiligte (die ich alle kenne) und wer jetzt was und wie.... und dass er doch dies oder jenes vermisst... sowie: der Freund seine 3 Monatsprojektidee skizziert, letztlich geprahlt, mit nur 40 h pro Monat und 30 k Salär in diesem Zeitraum. Und dieser Business Sprech! Das ist ja das Grauen!

Ganz ehrlich (also wie immer): Bin da gedanklich abgedriftet und wollte gar nicht mehr zuhören... wie langweilig!! ... und kann nur denken... schlimm. Warum: Weil die sich über Anerkennung anderer Leute oder Geld definieren. Bonmot meines ersten Mentors: "Jetzt glauben wir erst mal an das was wir selber denken. Und nur wenn wir damit nicht weiterkommen schauen wir mal was die anderen so machen."

Das Ergebnis meiner Denkarbeit: Bin so frei und unbelastet wie nie. Es wird also nix geändert.

Geldanleger macht das genau richtig...dranbleiben am Eigenen, Tarnen und Täuschen nach Außen, wenn notwendig. Bei mir nach über 5 Jahren Privatierstum: Alle wissen bescheid. Zumal nun viele andere auch aufhören... null Tarnung mehr nötig. Es ist die Gnade des Alters!😇😃

@absprung_2020 guter Punkt. Wobei es mit etwas über 40 schwieriger im sozialen Umfeld zu rechtfertigen ist als mit vielleicht mitte/ende 50. Auch ein Grund warum ich weg aus DE möchte...nicht dass ich mich sehr um die Gedanken anderer zu sehr kümmer, aber von außen täuschen zu müssen ist schon etwas nervig.

Was soll da mit 50 anders sein als mit 40?

Beides weit weg von dem „gesellschaftlich akzeptierten Ruhestand“

Beweis: Geldanleger hat die 5 davor.

Es ist nicht das Umfeld nur eure Gedanken. Die „Flucht“ bietet nur die Anonymität. Auch da gibt es ein Umfeld. Nur nimmst du es nicht wahr und sie nicht dich.

Letztlich eine Entscheidung die sozialen Kontakte weitestgehend zu eliminieren.

Keine gute Idee… ist doch bekannt dass diese neben ausreichend Geld und Gesundheit zu den wichtigsten Dingen zur Lebensqualität zählt.

Ansonsten wieder mal gute Anregungen hier nicht zu lange festzuhängen.

Der Neid der anderen ist aber nicht zu unterschätzen, ich bin da leider immer etwas zu freimütig im erzählen wie ich im letzten Job festgestellt habe, weil ich das Gefühl von Neid nicht kenne. Werde mich beim nächsten Mal bedeckter halten.

Ich bin grundsätzlich auch recht offen. Mache aber überwiegend gute Erfahrungen.

Fingerspitzengefühl gehört halt dazu. Menschen haben feine Antennen. Wenn du da mit knapp 60 ankommst und von deinem Vorruhestand Paket erzählst bist du nicht Teil der Peer Group. Oder noch treffender gesagt:

“nicht Teil der Leidensgemeinschaft“
Das stört die Akzeptanz in sozialen Gemeinschaftlichen.

Zitat von Semi-Privatier am 31. Mai 2026, 12:04 Uhr

Der Neid der anderen ist aber nicht zu unterschätzen, ich bin da leider immer etwas zu freimütig im erzählen wie ich im letzten Job festgestellt habe, weil ich das Gefühl von Neid nicht kenne. Werde mich beim nächsten Mal bedeckter halten.

Ich fühle genau mit dir! Ich kenne Neidgefühle fast gar nicht, und wenn jemand mehr hat dann bin ich eher beeindruckt und überlege was derjenige richtig gemacht hat. Generell denke ich dass man von anderen viel lernen kann.

Ich habe schon oft Neid erfahren, besonders in der erweiterten Familie, und deswegen auch keinen Kontakt.

Zitat von Muslime_Frugi am 31. Mai 2026, 12:32 Uhr

Ich bin grundsätzlich auch recht offen. Mache aber überwiegend gute Erfahrungen.

Fingerspitzengefühl gehört halt dazu. Menschen haben feine Antennen. Wenn du da mit knapp 60 ankommst und von deinem Vorruhestand Paket erzählst bist du nicht Teil der Peer Group. Oder noch treffender gesagt:

“nicht Teil der Leidensgemeinschaft“
Das stört die Akzeptanz in sozialen Gemeinschaftlichen.

Genau, und genau deswegen ist das Forum hier auch so wichtig. Gerne hätte ich euch tatsächlich meiner näheren Umgebung, mich würde das echt bereichern.

Zitat von Muslime_Frugi am 31. Mai 2026, 12:32 Uhr

Fingerspitzengefühl gehört halt dazu. Menschen haben feine Antennen. Wenn du da mit knapp 60 ankommst und von deinem Vorruhestand Paket erzählst bist du nicht Teil der Peer Group. Oder noch treffender gesagt:

 

Und mit 50 war das bei mir erst recht so...

Ich habe ja mit langem Vorlauf unterschrieben...

Wenn mir jemand blöd kam:

- Ich höre in 2 Jahren sowieso auf und bin hier weg

-Ob ich einen Bonus bekomme oder nicht ist mir egal, ich habe genug Geld

- Was im Zeugnis steht ist mir auch egal, ich werde sowieso nicht mehr arbeiten

Das hat nicht unbedingt für freudige Gesichter gesorgt aber ich war sozusagen Vogelfrei...

@muslime_frugi Da hast Du recht, da war ich zu unsensibel, zudem habe ich dann noch von Thailand und meinem Haus dort geschwärmt und das ist dann für die meisten zu viel. Gerade der Chef dort in meinen Alter würde am liebsten eher heute als morgen aufhören, solche Programme gibt es in dem Laden aber nicht und wird es auch nie geben.

@sydak1008 Geht mir genauso, ich freue mich für andere und schaue, was ich für mich mitnehmen kann. Ansonsten hat halt der eine mehr und der andere weniger und da gelangt man dann wieder an den alles entscheidenden Punkt, mit dem zufrieden zu sein was man hat und sich nicht zu sehr zu vergleichen, der Anfang allen Übels.

Oh, der Neid....

Ich hab letztens erwähnt, dass mein Plan wäre, noch was zu jobben und mit 65 in Rente zu gehen. (hab ja dann die 45 Jahre, abschlagsfrei) Selbst da gibt's dann Antworten wie "Ich muss aber bis 67!"  *selbst Schuld, faule Socke. 😉

Ich selbst bin da eher nicht neidisch. Vieles im Leben ist doch auch Glückssache.

@privatier

das ist ok. Würde ich oder andere so ähnlich machen. Im Konzern hören derzeit derzeit die meisten früher über ATZ um die 60 auf.

Die lassen es dann auch etwas „auslaufen“ das ist auch völlig ok.

Aber half anders als wenn du irgendwo frisch reinkommst und eigentlich nicht mehr richtig willst/ lange planst.

Genau das haben die auch gemerkt, so gut kann ich mich dann doch nicht verstellen, meine Tiefenentspanntheit kam da nicht so gut an.

Beim vorherigen AG war das kein Problem, im Gegenteil, die haben mich in Ruhe gelassen und sich gefreut wenn ich noch was beisteuere. Ansonsten hat aber keiner mehr große Kunststücke erwartet. Und vor allem war ich dort auch nicht der einzige mit solch einem Programm sondern wir waren zu viert in meinem letzten Bereich, hatten alle 2 Jahre verlängert, aber im vornherein und nicht wie bei mir 15 + 9.

Ich tu mich da auch ein bisschen schwer. Wie viel erzähle ich, was behalte ich für mich. Konkrete Summen kennt niemand, und da halte ich mich auch definitiv weiterhin bedeckt. Fragt auch keiner. Gut so, lügen würde ich ungern. Ich sag eben meine Wohnung ist abbezahlt, und ich hab auch was gespart, und ich hab erst mal keinen Stress dass ich sofort wieder arbeiten muss.

Mein Lebensstil ist ja sowieso eher einfach, da gibts nichts zu verbergen oder zu beneiden.

Aber ich hab schon einigen Leuten erzählt dass ich nur noch maximal 2 Tage die Woche arbeiten will, und dass es mir auch relativ egal ist ob ab Herbst oder irgendwann nächstes Jahr. Auch weil ich hoffe durch Kontakte an einen vernünftigen Teilzeitjob zu kommen, ich glaube das klappt besser mit Empfehlungen. Und manche reagieren da schon komisch, wie soll denn das gehen, wie kann man denn leben von zwei Tagen die Woche, und die Rente reicht dann doch nie und nimmer, und und und. Insbesondere Leute die eher nur so Bekannte sind.

Im engen Freundeskreis erfahre ich aber keinen Neid. Also schon dass jemand mal sagt dass er auch froh wäre morgen nicht arbeiten gehen zu müssen, aber nie böse oder missgünstig. Die wissen auch alle dass ich die letzten 20 Jahre ziemlich geackert habe, und auch dass es mir zuletzt nicht mehr gut ging damit. Und wenn jemand ein Problem damit hätte wie ich mein Leben lebe wärs eben auch kein guter Freund. Bisher haben die wichtigen Leute diesen „Test“ alle bestanden und gönnen mir meine freie Zeit.

Total spannend eure Erfahrungen zu lesen. Ich bin noch nicht so weit, dass ich finanziell so viele Neider hätte, aber auch vom Mindset her, dass man einfach nicht davon ausgeht bis zur Rente im gleichen Job zu bleiben und immer angestellt zu sein, das ist für viele schon wie eine Provokation, kommt mir manchmal vor…

Guten Tag an alle Hitzegeplagten Mit-Fugalisten - es wird Zeit für mein bekanntes Quartals-Update_

Im Vergleich zum letzten Quartalsende am 31.03.2026 hat mein Vermögen zum 30.06.2026 um 198.140,28€  oder rund 6,4% zugelegt. Von meinem ATH vom 22.06.2026 bin ich nur rund 2.000€ entfernt.

Depotwert zum 31.03.26 beträgt 3.318.376,62€.

Die durchschnittlichen Monatsausgaben in den ersten sechs Monaten lagen bei 6.202,77€ -in Summe habe ich also 37.216,63€ ausgegeben. Damit bin ich unterhalb meines monatlichen Planbudgets für 2026 in Höhe von maximal 6.500€ im Monat. Bleibt also noch weiteres Pulver für das zweite Halbjahr :o)

Aktuell habe ich eine Aufteilung von Aktien zu RK1 von 64:34. Meine monatlichen Sparpläne laufen weiter (15.000€ in weltweite Aktien-ETFs zu Lasten RK1). In meinem Einzelaktiendepot habe ich mich im Q2 von Shell getrennt - bei einem Kurs von rund 40€. Genau wie der Verkauf in 2025 von Rheinmetall bei 1950€ habe ich nun zweimal ein (vorerst) glückliches Timing gehabt - was aber wirklich nur Glück war.

Sonst ist das Halbjahr so lala gelaufen. Leider hatte ich einige gesundheitliche Probleme, die wohl noch aus der Jobzeit stammen - Stichwort Überlastung. Der Körper vergisst halt leider nicht Das Geldausgeben fiel mir tatsächlich dieses Jahr etwas schwerer - die alten Glaubensätze, die mich schließlich auch reich gemacht haben, wirken immer noch nach. Aber eigentlich könnte ich die Ausgaben sogar noch erhöhen. Ich hatte dazu eine interessante "Diskussion" mit Claude. Claude meint ich sei zu vorsichtig, was "er" aufgund meiner Historie verstehen kann. "Er" kennt die Problematik wohlhabender Personenen, die ihr Leben lang hart gespart haben und dann in die Auszahlungsphase wechseln - da tun sich viele schwer.

In einem anderen Thread habe ich eine interessante Bemerkung eines Privatiers gelesen, die ich 1:1 auf mich übertragen kann. Im Berufsleben habe ich ja häufig extremen Druck und Stress gehabt, habe aber alles ganz gut gehandelt. Heute "erschlagen" mich kleinste Themen und stressen mich. Interessant wie die Psyche so tickt. Als Beispiel - ich konnte nicht die gewünschten Sitzplätze in der Business Class buchen und nun sitze ich getrennt von meiner Lebensgefährtin. Ein echtes Problem ist das sicher nicht- aber es hat mich tiersich gestresst. Rational ist mir die Lächerlichkeit wohl bewusst.

Wie immer freue ich mich über Eure zahlreichen Kommentare und Fragen - auch "Anfänger" können sich gerne an mich wenden, wenn sie Fragen haben, wobei jeder "seinen" Weg finden muss...

In einem anderen Thread habe ich eine interessante Bemerkung eines Privatiers gelesen, die ich 1:1 auf mich übertragen kann. Im Berufsleben habe ich ja häufig extremen Druck und Stress gehabt, habe aber alles ganz gut gehandelt. Heute "erschlagen" mich kleinste Themen und stressen mich. Interessant wie die Psyche so tickt. Als Beispiel - ich konnte nicht die gewünschten Sitzplätze in der Business Class buchen und nun sitze ich getrennt von meiner Lebensgefährtin. Ein echtes Problem ist das sicher nicht- aber es hat mich tiersich gestresst. Rational ist mir die Lächerlichkeit wohl bewusst.

Interessant dass es anderen auch so geht.
Ich musste neulich plötzlich herzlich über mich selber lachen weil ich den Gedanken stressig fand drei Termine (von denen jeder maximal 2 Stunden dauert) an einem Tag zu haben, und ernsthaft überlegt habe ob ich nicht einen verschieben soll weil ich mich sonst zwischendrin vielleicht beeilen muss. Aber da hätte ich ja rumtelefonieren müssen, so ein Aufwand, also hab ich es gelassen 🤪.  Und das nach gerade mal einem Jahr ohne Arbeit…

Jahrzehnte des „Sparens“ legt man nicht kurzerhand ab. Die Komfortzone wird zunehmend größer. Bei mir ist es die Verbannung des Weckers seit über 10 Jahren. Termine legen ich -wenn möglich - auf Nachmittags.
Die Sitzplatzthematik hätte mich ebenfalls geärgert.
Die ständig gepredigte „Dankbarkeit und Demut“ lässt sich nicht immer umsetzen. Zumal bei Dir Urlaube mit der Partnerin einen besonderen Stellenwert einnehmen.

Den Konsum würde ich nur aufgrund der Möglixhkeiten nicht erhöhen. Erspart dir in schlechten Börsenjahren den von dir angesprochenen Urlaub am Baggersee. Schlimmstenfalls - wenn Du die Kohle nicht mehr los wirst - verschenkst Du etwas an Partnerin, Freunde oder Neffe/Nichte.

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