Ein freundliches Hallo 🙂
Zitat von Privatier am 1. Oktober 2025, 15:53 UhrAch so, das hatte ich falsch verstanden. Ich dachte, du hast 2,8 - 2,9 Mio nach Steuern geerbt...
Ach so, das hatte ich falsch verstanden. Ich dachte, du hast 2,8 - 2,9 Mio nach Steuern geerbt...
Zitat von GeldanlegER am 1. Oktober 2025, 17:20 UhrZitat von Privatier am 1. Oktober 2025, 15:53 UhrAch so, das hatte ich falsch verstanden. Ich dachte, du hast 2,8 - 2,9 Mio nach Steuern geerbt...
Dann hätte ich eine Forumsparty geschmissen…in Las Vegas…
Zitat von Privatier am 1. Oktober 2025, 15:53 UhrAch so, das hatte ich falsch verstanden. Ich dachte, du hast 2,8 - 2,9 Mio nach Steuern geerbt...
Dann hätte ich eine Forumsparty geschmissen…in Las Vegas…
Zitat von GeldanlegER am 28. Oktober 2025, 13:30 UhrHallo liebe Leute,
ein kleines Update von mir verbunden mit einer offenen und ernst gemeinten Frage.
Vorab - der Nebel lichtet sich. Stand heute habe ich ein Vermögen von rund 3.190.000€. Hier sind die horrenden Gebühren für den Steuerberater, den Anwalt sowie die Erbschaftssteuer bereits abgezogen. Das Vermögen ist also doch noch mal höher als ich/mein Anwalt erwartet haben. Es gibt noch ein außereuropäisches Depot in Höhe von rund 100.000€ was vorausichlich im kommenden Jahr noch dazu kommt. Hier fallen noch ausländische Erbschaftssteuern an. Keine Ahnung, warum Onkel so einen Depot-Wildwuchs veranstaltet hat.
Stand heute plane ich eine ganz einfache Asset Allocation von 75% Aktien und 25% Tagesgeld bzw. kurzlaufende Anleihen bester Bonität in Euro. In Phasen schlechter Börsenjahre plane ich rein aus dem "sicheren" Teil zu entnehmen. Bei einem richtigen Crash (also über 20% bzw. 40%) plane ich analog der Strategie von Dr. Beck nochmals 10% (bei 20% Crash) bzw. weitere 10% (bei 40% Crash) umzuschichten. Die 5% Rest wäre dann die eiserne Reserve. Gold habe ich immer noch im Blickpunkt - aber ich kann mich irgendwie nicht dazu durchringen einzusteigen.
Ich habe ein bisschen mit verschiedenen KI´s gespielt und komme bei der oben genannten Strategie auf eine sichere Entnahmerate (unter Berücksichtigung meiner Rente) von rund 4,5% auf das heutige Vermögen und jährlicher Steigerung um die Inflation. Ich denke ich werde mit 3,5% Entnahme starten und dann mal schauen wie es sich entwickelt. Dass entspräche also rund 115.000€ brutto p.a. Entnahme. Ziehe ich einfach mal die aktuell höchstmögliche Steuer ab (26,375%) komme ich auf rund 85.000€ netto im Jahr bzw. rund 7.000€ netto im Monat. Damit lässt es sich schon gut leben. Vor allem wenn man betrachtet woher ich komme.
Eure Gedanken dazu?
Und nun noch eine weitere Frage - mir ist bewusst, dass ich damit extrem priviligiert bin und eigentlich nicht mehr in die Schablone des Frugalisten passe. Soll ich trotzdem diesen Thread weiterführen? Ich möchte hier ja auch nicht als Großkotz erscheinen. Im realen Leben ahnt sowieso niemand, wieviel Geld ich habe, da ich mein normales Leben einfach weiterlebe. Kein Auto - keine neue Wohnung / Haus. Keine teuren Uhren/Schmuck. Aus Markenklamotten mache ich mir nichts. Der einzige wirkliche Luxus sind meine Luxus-Reisen.
Hallo liebe Leute,
ein kleines Update von mir verbunden mit einer offenen und ernst gemeinten Frage.
Vorab - der Nebel lichtet sich. Stand heute habe ich ein Vermögen von rund 3.190.000€. Hier sind die horrenden Gebühren für den Steuerberater, den Anwalt sowie die Erbschaftssteuer bereits abgezogen. Das Vermögen ist also doch noch mal höher als ich/mein Anwalt erwartet haben. Es gibt noch ein außereuropäisches Depot in Höhe von rund 100.000€ was vorausichlich im kommenden Jahr noch dazu kommt. Hier fallen noch ausländische Erbschaftssteuern an. Keine Ahnung, warum Onkel so einen Depot-Wildwuchs veranstaltet hat.
Stand heute plane ich eine ganz einfache Asset Allocation von 75% Aktien und 25% Tagesgeld bzw. kurzlaufende Anleihen bester Bonität in Euro. In Phasen schlechter Börsenjahre plane ich rein aus dem "sicheren" Teil zu entnehmen. Bei einem richtigen Crash (also über 20% bzw. 40%) plane ich analog der Strategie von Dr. Beck nochmals 10% (bei 20% Crash) bzw. weitere 10% (bei 40% Crash) umzuschichten. Die 5% Rest wäre dann die eiserne Reserve. Gold habe ich immer noch im Blickpunkt - aber ich kann mich irgendwie nicht dazu durchringen einzusteigen.
Ich habe ein bisschen mit verschiedenen KI´s gespielt und komme bei der oben genannten Strategie auf eine sichere Entnahmerate (unter Berücksichtigung meiner Rente) von rund 4,5% auf das heutige Vermögen und jährlicher Steigerung um die Inflation. Ich denke ich werde mit 3,5% Entnahme starten und dann mal schauen wie es sich entwickelt. Dass entspräche also rund 115.000€ brutto p.a. Entnahme. Ziehe ich einfach mal die aktuell höchstmögliche Steuer ab (26,375%) komme ich auf rund 85.000€ netto im Jahr bzw. rund 7.000€ netto im Monat. Damit lässt es sich schon gut leben. Vor allem wenn man betrachtet woher ich komme.
Eure Gedanken dazu?
Und nun noch eine weitere Frage - mir ist bewusst, dass ich damit extrem priviligiert bin und eigentlich nicht mehr in die Schablone des Frugalisten passe. Soll ich trotzdem diesen Thread weiterführen? Ich möchte hier ja auch nicht als Großkotz erscheinen. Im realen Leben ahnt sowieso niemand, wieviel Geld ich habe, da ich mein normales Leben einfach weiterlebe. Kein Auto - keine neue Wohnung / Haus. Keine teuren Uhren/Schmuck. Aus Markenklamotten mache ich mir nichts. Der einzige wirkliche Luxus sind meine Luxus-Reisen.
Zitat von Semi-Privatier am 28. Oktober 2025, 13:57 UhrIch finde es gut wenn Du den Thread weiterführst, mir ist aber auch jede Form von Neid fremd, berichte gerne weiter. Du hast Dir das - abgesehen von der Erbschaft - schließlich hart erarbeitet und das Berufsleben war nun wahrlich kein Zuckerschlecken bei Dir. Je vielfältiger die Lebensmodelle im Forum sind desto spannender und interessanter.
Ich finde es gut wenn Du den Thread weiterführst, mir ist aber auch jede Form von Neid fremd, berichte gerne weiter. Du hast Dir das - abgesehen von der Erbschaft - schließlich hart erarbeitet und das Berufsleben war nun wahrlich kein Zuckerschlecken bei Dir. Je vielfältiger die Lebensmodelle im Forum sind desto spannender und interessanter.
Zitat von Absprung_2020 am 28. Oktober 2025, 14:01 Uhr@geldanleger, du hast allen Grund entspannt Richtung Sonnenuntergang zu schauen, bzw. eher sogar so viel, dass du dir mit dem Geld, du warst ja Single, ohne Kinder wenn ich mich richtig erinnere, dass du dir Gedanken machen kannst wie du das Geld am besten arbeiten lässt (z.B. charitativ jetzt schon.), während deiner Lebzeiten aber ggf. auch für danach.
Dein netto ist bei 3,5% Entnahme natürlich höher, da nicht der gesamte Verkaufserlös/Entnahme zu versteuern ist, sondern nur der betrffende Vermögenszuwachs.
Ich freu mich für dich..... komfortabel!
Wie geht's eigentlich den Verwandten? Kontaktabbruch oder Soap Opera?
@geldanleger, du hast allen Grund entspannt Richtung Sonnenuntergang zu schauen, bzw. eher sogar so viel, dass du dir mit dem Geld, du warst ja Single, ohne Kinder wenn ich mich richtig erinnere, dass du dir Gedanken machen kannst wie du das Geld am besten arbeiten lässt (z.B. charitativ jetzt schon.), während deiner Lebzeiten aber ggf. auch für danach.
Dein netto ist bei 3,5% Entnahme natürlich höher, da nicht der gesamte Verkaufserlös/Entnahme zu versteuern ist, sondern nur der betrffende Vermögenszuwachs.
Ich freu mich für dich..... komfortabel!
Wie geht's eigentlich den Verwandten? Kontaktabbruch oder Soap Opera?
Zitat von GeldanlegER am 28. Oktober 2025, 14:09 UhrZitat von Absprung_2020 am 28. Oktober 2025, 14:01 Uhr@geldanleger, du hast allen Grund entspannt Richtung Sonnenuntergang zu schauen, bzw. eher sogar so viel, dass du dir mit dem Geld, du warst ja Single, ohne Kinder wenn ich mich richtig erinnere, dass du dir Gedanken machen kannst wie du das Geld am besten arbeiten lässt (z.B. charitativ jetzt schon.), während deiner Lebzeiten aber ggf. auch für danach.
Dein netto ist bei 3,5% Entnahme natürlich höher, da nicht der gesamte Verkaufserlös/Entnahme zu versteuern ist, sondern nur der betrffende Vermögenszuwachs.
Ich freu mich für dich..... komfortabel!
Wie geht's eigentlich den Verwandten? Kontaktabbruch oder Soap Opera?
Mit 51 Jahren den Sonnenuntergang entgegen zu reiten stimmt mich nun tatsächlich etwas melancholisch :o)
Tatsächlich ist mein Nachlass das nächste Projekt, welches ich nach endgülter Abwicklung des Nachlasses angehen möchte. Manchmal schlägt das Schicksal eben ohne jede Vorwarnung zu. Und so kann ich es zumindest in mir genehme Richtung lenken.
Zu den Verwandten gab es nach einigen indirekten Mordrohungen den kompletten Kontaktabbruch. Ach ja - zerstochene Reifen kann ich noch berichten. Dummerweise gehört der Stellplatz zwar mir, aber es parkt jemand anders dort, da ich ja kein Auto habe. Schon heftig, wass Neid und Missgunst mit Menschen anstellen kann.
Zitat von Absprung_2020 am 28. Oktober 2025, 14:01 Uhr@geldanleger, du hast allen Grund entspannt Richtung Sonnenuntergang zu schauen, bzw. eher sogar so viel, dass du dir mit dem Geld, du warst ja Single, ohne Kinder wenn ich mich richtig erinnere, dass du dir Gedanken machen kannst wie du das Geld am besten arbeiten lässt (z.B. charitativ jetzt schon.), während deiner Lebzeiten aber ggf. auch für danach.
Dein netto ist bei 3,5% Entnahme natürlich höher, da nicht der gesamte Verkaufserlös/Entnahme zu versteuern ist, sondern nur der betrffende Vermögenszuwachs.
Ich freu mich für dich..... komfortabel!
Wie geht's eigentlich den Verwandten? Kontaktabbruch oder Soap Opera?
Mit 51 Jahren den Sonnenuntergang entgegen zu reiten stimmt mich nun tatsächlich etwas melancholisch :o)
Tatsächlich ist mein Nachlass das nächste Projekt, welches ich nach endgülter Abwicklung des Nachlasses angehen möchte. Manchmal schlägt das Schicksal eben ohne jede Vorwarnung zu. Und so kann ich es zumindest in mir genehme Richtung lenken.
Zu den Verwandten gab es nach einigen indirekten Mordrohungen den kompletten Kontaktabbruch. Ach ja - zerstochene Reifen kann ich noch berichten. Dummerweise gehört der Stellplatz zwar mir, aber es parkt jemand anders dort, da ich ja kein Auto habe. Schon heftig, wass Neid und Missgunst mit Menschen anstellen kann.
Zitat von Muslime_Frugi am 28. Oktober 2025, 14:36 UhrZitat von GeldanlegER am 28. Oktober 2025, 13:30 UhrUnd nun noch eine weitere Frage - mir ist bewusst, dass ich damit extrem priviligiert bin und eigentlich nicht mehr in die Schablone des Frugalisten passe. Soll ich trotzdem diesen Thread weiterführen?
Also ich plädiere dafür dich auf die Liste der No-Go Frugalisten zu setzen. Genau wie ich bist du hier fehl am Platz!
Ne Spaß 😎 ... ich feier dich und du bist als Vorbild zu sehen, was man mit einem gutem aber auch nicht astronomisch hohem Gehalt auf die beine stellen kann.
Viel Spaß beim Ausgeben und ein verantwortungsvolles Händchen bei der eigenen Nachlassregelung.
Zitat von GeldanlegER am 28. Oktober 2025, 13:30 UhrUnd nun noch eine weitere Frage - mir ist bewusst, dass ich damit extrem priviligiert bin und eigentlich nicht mehr in die Schablone des Frugalisten passe. Soll ich trotzdem diesen Thread weiterführen?
Also ich plädiere dafür dich auf die Liste der No-Go Frugalisten zu setzen. Genau wie ich bist du hier fehl am Platz!
Ne Spaß 😎 ... ich feier dich und du bist als Vorbild zu sehen, was man mit einem gutem aber auch nicht astronomisch hohem Gehalt auf die beine stellen kann.
Viel Spaß beim Ausgeben und ein verantwortungsvolles Händchen bei der eigenen Nachlassregelung.
Zitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 8:39 UhrSchreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Schreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Zitat von GeldanlegER am 29. Oktober 2025, 9:32 UhrZitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 8:39 UhrSchreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Ich habe eine kleine, bescheidene Eigentumswohnung…
Zitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 8:39 UhrSchreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Ich habe eine kleine, bescheidene Eigentumswohnung…
Zitat von Susy Sunshine am 29. Oktober 2025, 9:51 UhrIch finde auch gut, wenn Du hier weiterschreibst.
Dein Lebensstil ohne Auto mit günstiger Mietwohnung etc ist doch recht frugal.
Du warst sehr fleissig und hattest Glück, jetzt sieht es finanziell prima aus. 👍
Ich finde auch gut, wenn Du hier weiterschreibst.
Dein Lebensstil ohne Auto mit günstiger Mietwohnung etc ist doch recht frugal.
Du warst sehr fleissig und hattest Glück, jetzt sieht es finanziell prima aus. 👍
Zitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 10:27 UhrZitat von GeldanlegER am 29. Oktober 2025, 9:32 UhrZitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 8:39 UhrSchreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Ich habe eine kleine, bescheidene Eigentumswohnung…
Siehe oben
Zitat von GeldanlegER am 29. Oktober 2025, 9:32 UhrZitat von Privatier am 29. Oktober 2025, 8:39 UhrSchreib ruhig...vielleicht sollte ich meinen Cash Anteil auch wieder hochfahren...
Hast du eine Immobilie oder wohnst du zur Miete?
Ich habe eine kleine, bescheidene Eigentumswohnung…
Siehe oben
Zitat von GeldanlegER am 15. November 2025, 10:43 UhrWie in einem anderen Thread bereits angekündigt hier mal ein tagesaktueller Auszug meiner Asset Allocation - ich mache mich praktisch nackig :o)
Wie Ihr seht, habe ich bereits viele meiner Aktienpositionen "glatt" gestellt und teilweise in ETFs und teilweise in Cash bzw. Geldmarkt umverteilt.
Nach wie vor habe ich aufgrund der Aktien einen (zu) hohen Deutschland-Anteil. Diesem möchte ich weiterhin reduzieren - es tut nur eben jedesmal etwas weh wegen der Steuerlast. Was mir weiter auffällt - ich habe relativ wenig Invest in Emerging Markets und auch in Small Caps. Hier könnte ich durch gezielte Nachkäufe noch etwas nachbessern. Der RK 1 Anteil ist sehr hoch - aufgrund der zu erwartenden Inflation möchte ich umschichten. Wie soll das passieren? Aktuell überlege ich über 5 Jahre Sparpläne auf verschiedene ETFs zu starten um so das Kapital step by step in den Markt zu geben. Bei einem Dip von 20% würde ich die verbliebene Hälfte des Kapitals in den Markt geben - bei einem Crash von 40% die restliche Hälfte.
Nun die Frage wieviel RK 1/2 ich final beibehalten möchte. Ich tendiere auf einen 5-Jahresverbrauch in RK 1/RK 2 - wären rund 360.000€ bzw. rund 11,5% meines derzeitigen Vermögens. Hier gehe ich allerdings noch etwas schwanger. Sieht schon sehr risikoreich aus. Weiter überlege ich nach wie vor ob ich 10-15% Gold-ETCs beimischen sollte um das Portfolio zu stabilisieren.
In Zeiten eines Crashs würde ich ausnahmslos aus RK 1 / RK 2 entnehmen.
Für die Entnahme überlege ich mir 3% plus Inflation jährlich vom anfänglichen Kapital zu entnehmen. Alternativ wäre eine dynamische Variante die ich mal in einem Video auf You Tube gesehen habe. Dazu nimmt man einen Entnahmerechner und kalkuliert das Restkapital mit der angenommenen Rendite (würde ich mal 2,5% ansetzen) auf die Restlebenszeit. Wäre bei mir Stand heute z.B. bei 39 Jahren Restlebensdauer (kalkuliert auf 90 Jahre) Stand heute eine Brutto-Entnahme von rund 124.000€. Würde der Markt crashen und das Kapital auf z.B. 2.500.000€ im nächsten Jahre absinken hätte ich bei dann noch 38 Jahren Restlebenszeit und 2,5% Rendite eine Brutto-Entnahme von rund 100.000€.
Als letzten Notgroschen sehe ich noch meine bezahlte Eigentumswohnung an (rund 200.000€).
So sehen aktuell meine Überlegungen aus. Ich freue mich auf Eure Meinungen.
Wie in einem anderen Thread bereits angekündigt hier mal ein tagesaktueller Auszug meiner Asset Allocation - ich mache mich praktisch nackig :o)
Wie Ihr seht, habe ich bereits viele meiner Aktienpositionen "glatt" gestellt und teilweise in ETFs und teilweise in Cash bzw. Geldmarkt umverteilt.
Nach wie vor habe ich aufgrund der Aktien einen (zu) hohen Deutschland-Anteil. Diesem möchte ich weiterhin reduzieren - es tut nur eben jedesmal etwas weh wegen der Steuerlast. Was mir weiter auffällt - ich habe relativ wenig Invest in Emerging Markets und auch in Small Caps. Hier könnte ich durch gezielte Nachkäufe noch etwas nachbessern. Der RK 1 Anteil ist sehr hoch - aufgrund der zu erwartenden Inflation möchte ich umschichten. Wie soll das passieren? Aktuell überlege ich über 5 Jahre Sparpläne auf verschiedene ETFs zu starten um so das Kapital step by step in den Markt zu geben. Bei einem Dip von 20% würde ich die verbliebene Hälfte des Kapitals in den Markt geben - bei einem Crash von 40% die restliche Hälfte.
Nun die Frage wieviel RK 1/2 ich final beibehalten möchte. Ich tendiere auf einen 5-Jahresverbrauch in RK 1/RK 2 - wären rund 360.000€ bzw. rund 11,5% meines derzeitigen Vermögens. Hier gehe ich allerdings noch etwas schwanger. Sieht schon sehr risikoreich aus. Weiter überlege ich nach wie vor ob ich 10-15% Gold-ETCs beimischen sollte um das Portfolio zu stabilisieren.
In Zeiten eines Crashs würde ich ausnahmslos aus RK 1 / RK 2 entnehmen.
Für die Entnahme überlege ich mir 3% plus Inflation jährlich vom anfänglichen Kapital zu entnehmen. Alternativ wäre eine dynamische Variante die ich mal in einem Video auf You Tube gesehen habe. Dazu nimmt man einen Entnahmerechner und kalkuliert das Restkapital mit der angenommenen Rendite (würde ich mal 2,5% ansetzen) auf die Restlebenszeit. Wäre bei mir Stand heute z.B. bei 39 Jahren Restlebensdauer (kalkuliert auf 90 Jahre) Stand heute eine Brutto-Entnahme von rund 124.000€. Würde der Markt crashen und das Kapital auf z.B. 2.500.000€ im nächsten Jahre absinken hätte ich bei dann noch 38 Jahren Restlebenszeit und 2,5% Rendite eine Brutto-Entnahme von rund 100.000€.
Als letzten Notgroschen sehe ich noch meine bezahlte Eigentumswohnung an (rund 200.000€).
So sehen aktuell meine Überlegungen aus. Ich freue mich auf Eure Meinungen.
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Zitat von Privatier am 15. November 2025, 12:29 UhrAktien zu viel D
Ich würde um nichts in der Welt, niemals, so viel Geld in einen Cash etf stecken der dann auch noch swappt mal abgesehen davon dass die Geldentwertung voll zuschlägt
Aktien zu viel D
Ich würde um nichts in der Welt, niemals, so viel Geld in einen Cash etf stecken der dann auch noch swappt mal abgesehen davon dass die Geldentwertung voll zuschlägt
Zitat von GeldanlegER am 15. November 2025, 12:41 UhrDanke @privatier für Deine Meinung.
Meinst Du generell zu viele Einzelaktien? Oder generell zu viel Geld im RK 3?
Ich habe geschrieben, dass ich den RK 1 Anteil zurückfahren werde.
Was wäre Deiner Meinung nach eine Alternative für die Anlage in RK 1 und sei es nur zum Parken?
Danke @privatier für Deine Meinung.
Meinst Du generell zu viele Einzelaktien? Oder generell zu viel Geld im RK 3?
Ich habe geschrieben, dass ich den RK 1 Anteil zurückfahren werde.
Was wäre Deiner Meinung nach eine Alternative für die Anlage in RK 1 und sei es nur zum Parken?
Zitat von Semi-Privatier am 15. November 2025, 13:15 Uhr@geldanleger Mal was ganz anderes, ich würde aus der Aufstellung zusätzlich eine Tortengrafik machen und die ETFs und Aktien nach Regionen (Deutschland/USA usw.) und Branchen aufteilen. Macht das ganze anschaulicher. Da erkennst Du dann auch eher die Klumpen bzw. wo etwas fehlen könnte.
@geldanleger Mal was ganz anderes, ich würde aus der Aufstellung zusätzlich eine Tortengrafik machen und die ETFs und Aktien nach Regionen (Deutschland/USA usw.) und Branchen aufteilen. Macht das ganze anschaulicher. Da erkennst Du dann auch eher die Klumpen bzw. wo etwas fehlen könnte.
Zitat von GeldanlegER am 15. November 2025, 15:55 UhrZitat von Semi-Privatier am 15. November 2025, 13:15 Uhr@geldanleger Mal was ganz anderes, ich würde aus der Aufstellung zusätzlich eine Tortengrafik machen und die ETFs und Aktien nach Regionen (Deutschland/USA usw.) und Branchen aufteilen. Macht das ganze anschaulicher. Da erkennst Du dann auch eher die Klumpen bzw. wo etwas fehlen könnte.
Danke @konsument
Ich wollte die Daten schon immer mal in einen Portfolio-Tracker eingeben - eben mal gemacht. Allianz ist meiner größter Einzelwert gefolgt von der Munich Re...das wäre also der erste Ansatz beim Verkauf der Einzelaktien...doch ein Versicherungsklumpen. Die beiden Werte sind natürlich exzellent gelaufen und stammen noch aus meiner Dividenden-Strategie Zeit. Wobei beide Werte einen Gesamtanteil von etwas über 3% haben....also nun auch keine brutale Ballung...aber wären für die nächste Entnahme die ersten Kandidaten. Alternativ fokussiere ich mich auf den Software Klumpen bei meinen Einzelaktien (SAP, Nemetschek und Atoss) zumal diese auch volatiler sind.
Zitat von Semi-Privatier am 15. November 2025, 13:15 Uhr@geldanleger Mal was ganz anderes, ich würde aus der Aufstellung zusätzlich eine Tortengrafik machen und die ETFs und Aktien nach Regionen (Deutschland/USA usw.) und Branchen aufteilen. Macht das ganze anschaulicher. Da erkennst Du dann auch eher die Klumpen bzw. wo etwas fehlen könnte.
Danke @konsument
Ich wollte die Daten schon immer mal in einen Portfolio-Tracker eingeben - eben mal gemacht. Allianz ist meiner größter Einzelwert gefolgt von der Munich Re...das wäre also der erste Ansatz beim Verkauf der Einzelaktien...doch ein Versicherungsklumpen. Die beiden Werte sind natürlich exzellent gelaufen und stammen noch aus meiner Dividenden-Strategie Zeit. Wobei beide Werte einen Gesamtanteil von etwas über 3% haben....also nun auch keine brutale Ballung...aber wären für die nächste Entnahme die ersten Kandidaten. Alternativ fokussiere ich mich auf den Software Klumpen bei meinen Einzelaktien (SAP, Nemetschek und Atoss) zumal diese auch volatiler sind.